BABY OUTFIT

Baby Erstausstattung: Was du wirklich für das ( zweite ) Baby brauchst

 

 

Bekommt man ein zweites (oder drittes, oder viertes…) Baby ist es entweder so, dass man als Eltern noch voll im Training ist was das nächtliche Durchmachen, Windelwechseln und Beikosteinführung ist oder aber alles ist so weit auseinander, dass man schon wieder vergessen hat, worauf man sich da demnächst einlässt. Wie war das nochmal? Babies schlafen nicht sofort die Nächte von 19:00 bis morgens 8:00 durch?

Hat man bereits ein Kind, weiß man ebenso, welche Dinge man wirklich gebraucht hat oder welche einfach total überflüssig waren. Dabei ist zu beachten, dass die Ausstattung für ein Baby nicht in jedem Haushalt gleich ist, nicht jeder bestimmte Dinge als ebenso wichtig erachtet wie man selbst und auch viele Ansprüche von Eltern und auch natürlich dem Baby individuell zu betrachten sind.

Unsere Kids werden bei der Geburt des zweiten Babies knapp 4 Jahre auseinander sein (Ganz genau: 3 Jahre und 10 Monate). Es gibt keinen perfekten Altersabstand, bzw. einen durchschnittlichen Altersabstand für Kinder, den man bei der Planung berücksichtigen kann – das muss jede Familie für sich selbst entscheiden. Zumal noch diverse Faktoren dafür zuständig sind, wie schnell oder wie langsam eine Familienplanung voranschreitet: Ob es die Fruchtbarkeit ist, persönliche Wünsche und Vorstellungen von Altersabständen oder auch zu verarbeitende Geburtstraumata. Es gibt viele Gründe und letztendlich gehen sie nur die zwei Menschen etwas an, die an der Familienplanung direkt beteiligt sind, nicht wahr?!

Für uns passt es super, dass das ältere Kind „aus dem Gröbsten raus ist“ und die große Schwester somit auch wissend und voller Spannung in der Schwangerschaft ganz aktiv dabei ist, wir sie auf ihren Bruder vorbereiten können und sie sich auf ihr Geschwisterchen freut.

Die knapp 4 Jahre Altersunterschied bedeuten aber auch, dass wir diverse Dinge noch haben oder eben auch nicht mehr haben. Ein geschlechtlicher und saisonaler Unterschied macht auch einen kleinen Unterschied in der Kleiderauswahl (zumal sich ja auch Geschmack mit der Zeit verändert und man nach einem Kind weiß, was praktisch ist und was eher nicht). Während Emma ein Winterbaby war, wird der Rocketboy ein Sommerbaby sein. Viele Kleidungsstücke aus dem ersten Jahr haben wir abgegeben, verkauft und gespendet, somit ist eine Erstausstattung in Sachen Bekleidung bei unserem Fall unerlässlich und nur ganz wenige ausgewählte Kleidungsstücke, die wir noch aus Emmas ersten Monaten aufbewahrt haben, ließen sich von ihm auftragen. Manches landete auch einfach aus sentimentalen Gründen in einer Erinnerungskiste und ich möchte für den Rocketboy neue Erinnerungen schaffen.

Ich wurde jetzt schon ein paar Mal gefragt, welche Dinge ich empfehlen kann für eine Erstausstattung, bzw. welche Dinge wir für unser zweites Kind anschaffen. Hier kommt also meine Liste an Empfehlungen, die natürlich subjektiv sind und unseren Bedürfnissen entsprechen. Pickt euch die Kirschen raus und überlegt, was ihr davon brauchen könnt oder lasst euch einfach inspirieren! Aber das wisst ihr eh :)

Folgende Dinge benötigt ihr für euer (zweites ) Baby wirklich:

  • Kleidung

    Sofern Geschlecht (Geschmacks- und Einstellungssache!) und Saison nicht gleich sind und ihr nicht alle Kleidungsstücke von eurem ersten Baby weggegeben habt, benötigt ihr eine komplett neue Grundausstattung. Dazu findet ihr in diesem Beitrag eine schöne Liste (klick).

  • Windeln und Spucktücher

    Beim zweiten Kind solltet ihr eure favorisierte Windelmarke kennen und dementsprechend Newborn Windeln und auch direkt die nächste Größe auf Vorrat im Schrank haben. Newborn Windeln gibt es zum Glück in kleinen Packs, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr zu viele habt, gering gehalten wird. Macht ihr den Spaß zum ersten Mal mit, helfen euch Empfehlungen eurer Freunde, der Hebamme oder auch meine Empfehlung – wir nutzen nach einigen Fehlgriffen am Anfang nur noch Pampers Windeln und werden sie beim Rocketboy auch benutzen.
    Auch solltet ihr wissen, wie schrecklich Spucktücher aussehen können, nachdem sie in mehrfacher Benutzung waren und genauso mehrfach ausgekocht wurden. Es empfiehlt sich vielleicht in 2-4 richtig schöööööne Spucktücher zu investieren (es gibt so viele wunderschöne und auch dementsprechend teure Tücher, die nicht für Möhrendrama und Spinatkotze benutzt werden sollten) und um die 10-15 (je nachdem, wie ihr waschen könnt) simple, günstige Tücher aus einem Multipack zu kaufen, die auch ohne Schmerzen im Herzen einfach irgendwann weggeworfen werden können, wenn sie das zeitliche segnen. (Schaut mal, hier habe ich ein paar Spuccktücher verlinkt) Spucktücher eignen sich prima, um beim Stillen tropfende (oder ausgespuckte) Milch aufzufangen, dem zahnenenden Baby den Sabber aus dem Gesicht zu wischen oder später bei der Breieinführung (oder BLW) als Lätzchen zu fungieren und allerlei Krams aufzufangen.

  • Wickelmöglichkeit und Aufbewahrung für Kleidung / Wickelkommode

    Wenn ihr den Platz habt, ist eine Wickelkommode die einfachste und sinnvollste Lösung. Oben wird mit einer Wickelauflage (zB die Matty von Leander) gewickelt und unten gibt es eine Menge Schubfächer oder Türchen, in denen die Kleidung aufbewahrt wird. Da wir vor einiger Zeit das Kinderzimmer vom Tochterkind im Zuge des Umzugs vom Babyzimmer in ein Kinderzimmer umgewandelt haben, verschwand auch die Wickelkommode aus ihrem Zimmer, statt dessen haben wir eine Wickelstation auf der Badewanne, die man einfach auflegen und runternehmen kann.
    Diese werden wir vermutlich auch für den Rocketboy weiter nutzen und seine Kleidung ist aktuell in einem kleinen Schränkchen in unserem Schlafzimmer neben seinem Bettchen untergebracht.
    Für Emma hatten wir eine große IKEA Kommode mit einer angepassten Wickelauflage. In dieser Kommode konnten wir auch den Windelvorrat, sowie Bettwäsche und andere Utensilien für sie unterbringen.

  • Hochstuhl mit Newborn-Aufsatz

    Oh… all die Mahlzeiten, die ich Einhändig einnehmen musste… Ich hatte ganz überheblich geglaubt, dass ich diesen „Schnickschnack“ nicht bräuchte und dachte nicht daran, dass das Baby dann irgendwie anders gehalten oder getragen werden muss, wenn wir alle am Tisch sitzen. Tja. Falsch gedacht.
    Da wir nun unseren Esstisch nicht mehr nur zum Essen benutzen, sondern auch zum Arbeiten, Spielen oder Basteln, ist so ein Newbornaufsatz auf einem Kinderstuhl eine herrliche Möglichkeit, das Baby schon von Anfang an an allen Aktivitäten teilhaben zu lassen. Wir haben dafür den Stokke TrippTrapp mit Newborn Aufsatz. Da das Tochterkind noch ganz stolz auf ihrem weißen Tripp Trapp sitzt, kriegt der Rocketboy seinen eigenen in schönem Grau.

  • Trage

    Ob Tragetuch oder Babytrage – das ist Geschmackssache und da muss jeder für sich seinen Favoriten finden.  Ich zB. kam mit Tragetüchern absolut nicht zurecht und finde Babytragen praktischer, einer Bekannten von mir geht es genau anders herum. Letzten Endes ist es auch Wumpe – ihr müsst euch wohlfühlen. Sein Baby in einem Tuch oder einer Trage zu wickeln bedeutet nicht nur Geborgenheit fürs Baby, sondern auch jede Menge Mobilität für Mama und Papa. Die Hürden des Alltags – ob drinnen oder draußen – sind mit einer Trage einfacher zu meistern. Ich erinnere nur an wenige barrierefreie Bahnhöfe, ausgefallene Fahrstühle und viele Treppen… Das sind gerne Hürden, die man schnell wieder vergisst.
    Wir haben uns für die Cybex YEMA TIE LEATHER-LOOK STARDUST BLACK Trage entschieden. Die Trage hat die Vorteile einer festen Trage, lässt sich um die Hüfte aber individuell binden, wie ein Tragetuch. Auch ist sie flexibel und ermöglicht das ergonomische Tragen vor dem Bauch, auf der Seite und auf dem Rücken. Somit müssen Jakob und ich nicht arg viel verstellen, wenn der jeweils andere sie benutzt. Bei einem Tragetuch ist das noch einfacher – aber wie gesagt: Jeder hat seine Vorlieben.

  • Kinderwagen

    Ja, auch ein Kinderwagen hat seine Vorteile und gehört bei uns zur Erstausstattung für Baby Nummer 2. Längere Strecken habe ich immer gerne mit Kinderwagen gemacht und mit dem größeren Tochterkind im Schlepptau (die sich gerne im Buggy ausruht oder zurückzieht) wird ein zweiter Kinderwagen oder Buggy eher zur Last. Der Praxistest wird zeigen, wie es abläuft. Ein „Mitfahrbrett“, bzw. Sitzplatz für das ältere Kind ist sicher nicht verkehrt und wird als nächstes von unserer Einkaufsliste abgehakt.
    Sind die Kinder vom Alter her nur knapp auseinander empfiehlt sich ein Zwillingswagen, bzw. Geschwisterwagen, bei dem man die Sitze, bzw. Wannen dem Alter entsprechend anpassen kann.
    Wir haben dieses Mal den Cybex Pram in der Jeremy Scott Edition – Schwarz mit goldenen Details. Auf den Wagen war ich schon vor einigen Jahren scharf (ist der nicht verdammt cool???), allerdings hatten wir da schon längst unseren Kinderwagen und mehrere braucht man ja auch nicht zwingend gleichzeitig fahren :) Ein Unboxing und Aufbau des Wagens könnt ihr in meinen Instastories in den Highlights „Kids“ sehen.
    Welcher Kinderwagen für euch der Richtige ist, könnt ihr am besten durchs Ausprobieren herausfinden. Nehmt euch Zeit, geht in ein gut ausgestattetes Babygeschäft und probiert die Kinderwagen aus. Höhe, Tiefe, Haltestange, bzw. Haltegriffe, Größe des Wagens… ja, auch die Optik und vor allem die Fahreigenschaften sind wichtige Faktoren, um eine Entscheidung zu treffen. Hier könnt ihr nachlesen, welche Kinderwagen ich schon getestet habe und wie mein Urteil ausfällt.

  •  Babyschale fürs Auto

    (Wenn Auto vorhanden, bzw. geplant wird Auto zu fahren. Plus evtl. benötigte Adapter für den Kinderwagen)
    Die Babyschale kommt sicherlich das erste Mal zum Einsatz, wenn der neue Erdenbürger aus der Klinik nach Hause befördert werden muss. Ob im Taxi oder im eigenen Auto spielt da keine Rolle, ein korrekter Kindersitz sollte aber angeschafft worden sein. Die eventuell benötigten Adapter für den Kinderwagen (Ob ihr die braucht oder nicht ist Abhängig von den Herstellern. Die Infos bekommt ihr entweder bei den Herstellern, auf den jeweiligen Webseiten oder im Fachgeschäft) sind praktisch, wenn ihr nicht den ganzen Kinderwagen plus Schale im Auto verstauen wollt und nur kurze Trips vor euch habt, wie etwa die regelmäßigen Ausflüge zum Kinderarzt oder Einkäufe, etc. Spart Platz im Auto und wenn das Baby gerade eingeschlafen ist, muss es nicht für eine Umsortierung in die Wanne geweckt werden.
    Wir haben da von Cybex die CloudQ Babyschale. Besonders spannend ist an dieser, dass sie sich, wenn sie auf dem Kinderwagen montiert ist, ausfahren lässt und das Baby somit gerader liegen kann. Für längere Strecken auf jeden Fall eine super Sache und spart hin und wieder die Wanne vom Kinderwagen einzupacken, wenn man für Spaziergänge irgendwo hin fährt.

  • Beistellbett oder Wiege

    Seid ihr nicht Team Familienbett, dann braucht das neue Baby eine sichere Möglichkeit zu schlafen. Aus eurer ersten Runde wisst ihr auch noch, was praktisch für euch war – Beistellbett oder eine separate Wiege oder Stubenwagen. Sofern ihr das Erbstück, in welchem alle Babies eurer Familie geschlafen haben, nicht noch im Keller stehen habt oder dieses noch in Gebrauch ist, benötigt ihr ein neues. Ich habe mir jetzt einen kleinen Wunsch erfüllt und ein Vintage Rattanbettchen gekauft und bin ganz hin und weg <3
    Macht ihr den Spaß zum ersten Mal, müsst ihr euch folgendes überlegen: Stillt ihr oder gibt es die Flasche? Steht ihr jedes Mal in der Nacht auf, um das Baby aus seinem Bettchen zu holen?
    Der Vorteil an einem Beistellbett ist, dass man das Baby nachts (sofern Mama stillt) einfach im Halbschlaf an sich heranziehen und anlegen kann. Ein separates Bettchen zwingt euch zum Aufstehen.

  • sichere Ablegemöglichkeit

    Hin und wieder kommt es vor, dass euer Baby nicht getragen werden will oder ihr gerade nicht könnt, zB. beim Kochen, beim Wäsche waschen und ständigen Bücken, Gartenarbeit, beim Duschen, auf dem Klo…etc., nicht schlafen will oder auch noch zu jung ist, um in einem Hochstuhl zu sitzen. Macht euch Gedanken über eine wie auch immer geartete sichere Ablegemöglichkeit. Ich hatte für Emma irgendwann ein „Moses Basket“, welches ich an den Henkeln mit mir herumtragen und abstellen konnte. Sie lag sicher und bequem, konnte darin schlafen, sich umschauen und aufmerksam beobachten oder einfach mit ihrem Greifball spielen. Wer einen rollbaren Stubenwagen und eine mehr oder weniger barrierefreie Wohnung hat, kann zB. diesen nutzen.
    Was ich mir dieses Mal angeschafft habe, ist eine Federwiege von NONOMO. Ein wenig Schade war es, dass ich viel zu spät von der Existenz einer solchen Wiege erfahren habe; Emma war da schon älter. Das Wippen und die stete Bewegung der NONOMO Federwiege beruhigt das Kind auf sanfte Weise und fördert so einen gesunden Schlaf. Gleichzeitig passt sich der mitwachsende Schlafplatz immer wieder perfekt den Bedürfnissen an. Ich las so viel Gutes, unter anderem, dass Babies in der Wiege gekuschelt und geschaukelt werden, wie zuletzt in Mamas Bauch – perfekt!! Ich freue mich schon drauf, den Rocketboy in die Wiege zu legen und zu beobachten, wie er sie annimmt.
    Mit der Befestigung an der Decke (und nicht im Gestell, wie wir es aktuell haben, um die Wiege von A nach B zu bewegen), könnten auch noch Kleinkinder in der Federwiege schaukeln. Wäre eine Idee für später :)

  • Milchpumpe, Flaschen, Babymilch

    Je nachdem, ob ihr stillen wollt /könnt oder nicht solltet ihr euch auch dahingehend einrichten und vorbereiten. Das Abpumpen und einfrieren von Muttermilch verschafft ein wenig mehr Freiheit, ermöglicht berufstätigen Moms etwas mehr Flexibilität und erlaubt Papas das Baby auch zu stillen. Was die Babymilch angeht, wisst ihr sicherlich, dass nicht jedes Baby jede Milch verträgt. Und jedes Kind ist ja auch sowieso anders. Also deckt euch nicht mit zu viel Pulver einer Marke ein, sondern testet vorsichtig.
    Ansonsten ist Stillen die einfachste und kostengünsigste Methode, sein Baby zu ernähren (und für Mum ist es praktisch, die einen oder anderen Schwangerschaftskilos zu verlieren). Ich hatte mir damals die elektrische Milchpumpe von Medela meiner Schwägerin ausgeliehen und fand sie einfach nur klasse. Mit Handpumpe wäre nix gewesen, denn wenn viel abgepumpt werden soll, muss man auch viel herumpumpen… eine Sehnenscheidenentzündung wollte ich mir ersparen. Man kann sich auch eine Pumpe in Apotheken leihen oder selbst eine kaufen. Abnehmer gibt es nach dem Gebrauch immer, denn sie lassen sich einfach reinigen.
    Was Flaschen angeht, hatten wir beim Tochterkind Glasflaschen von MAM und auch dieses Mal möchte ich Glasflaschen nutzen. Ich selbst trinke ungern aus Plastikbechern oder Flaschen und schwerer sind Glasflaschen auch nicht großartig. Tatsächlich ist uns in all der Zeit, in der wir die Glasflaschen nutzten, nur ein Mal eine Flasche zerbrochen und zwar an dem Tag, an dem ich sie final entsorgen wollte, weil Emma nicht mehr aus ihnen getrunken hat.

  • Spielzeug

    Babies brauchen in den ersten Wochen und Monaten erstmal nicht viel. Nur die Eltern, Milch und Liebe. Spielzeug ist optional. Ihr werdet sicherlich viele Kuscheltiere geschenkt bekommen, sowie Rasseln, Greiflinge und anderes. Auch man selbst tendiert dazu, hier und da dem Niedlichkeitsfaktor zu verfallen und während der gesamten Schwangerschaft immer mal wieder was zu kaufen. Ist jedem selbst überlassen – ich bin da auch ein Kandidat für – aber eigentlich weiss man es ja besser :)
    Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, sind Spielzeuge zum Greifen und dran lutschen. Babies erfahren ihre Welt zu Anfang viel mit dem Mund, ihrer zu dem Zeitpunkt erogensten Zone. Alles wird in den Mund genommen, mit der Zunge ertastet und erfahren. Ein O-Ball hilft das Greifen zu üben, ist leicht und robust. Emma hat noch sehr lange mit dem Ball gespielt. Zusätzlich lässt sich viel selbst basteln und gerade in der ersten Zeit sind viele Spielzeuge noch zu schwer für die Kleinen. Mit buntem Geschenkband gefüllte kleine Plastikflaschen sind zum Beispiel wundervolle optische Reize, die das Baby zum Spielen einladen.

  • Geschenkewunschliste

    Nicht nur für eine Babyparty sind Geschenkewunschlisten praktisch. Auch für Freunde und Verwandte, die nicht in der Nähe wohnen und gerne etwas zur Geburt schenken wollen. Das ist praktisch, denn so wissen Freunde und Familie, was ihr euch wünscht, bzw. was ihr braucht und schenken nichts, was ihr für unnötig erachtet. Smallable hat zum Beispiel solche Geschenke- und Geburtswunschlisten, die nicht nur euch helfen, den Überblick über all die Dinge und Sachen zu behalten, die ihr kauft, euch wünscht oder noch kaufen wollt, sondern auch eine schöne Inspiration für die Schenkenden sind.
    Mittlerweile bin ich ein großer Fan dieser Wishlists.
    (Oben im Bild: Schlafsack Nobodinoz / Stricksack von oeuf nyc / Löffelchen von Liewood / Hasen Mobile von Liewood)

 

Auf diese Dinge könnt ihr getrost (beim zweiten Baby) verzichten: 

  • Einrichten und fertigstellen des Babyzimmers – Beim ersten Kind war es mir waaaaahnsinnig wichtig, das Babyzimmer herzurichten. Es musste fertig sein wenn das Baby kommt und war eine wundervolle Möglichkeit für mich, mich vorzubereiten. Heute weiß ich, dass wir die ersten Monate nur zum Wickeln und Umziehen in diesem Zimmer waren und so wird es mit Baby Nummer 2 auch sein. Darum haben wir die Dringlichkeit für die Fertigstellung seines Zimmers auf den letzten Platz verlegt. Gut, sollten uns schöne Möbel begegnen, werde ich nicht stoppen und sie kaufen und das Zimmer herrichten. Aber es hat keine Priorität für uns. Der Kleine wird die ersten Monate bei uns im Schlafzimmer schlafen, hat dort auch eine kleine Kommode und gewickelt wird im Bad mithilfe eines Badewannenaufsatzes, den wir kurz nach unserem Umzug in die neue Wohnung schon für Emma kauften. Die Wickelkommode verschwand aus ihrem Zimmer und schon lange wird im Bad gewickelt. Warum eine zweite Station aufbauen, wenn es schon eine gibt?!
  • Spezielle High Tech Windeleimer – Wir hatten zu Anfang einen Windeleimer, der jede Windel einzeln in eine verschlossene Kammer eines langen Plastikschlauches eindrehte. Das Ziel: Weniger Geruch.
    Das stimmte auch, jedoch war es mir a) zu viel Plastikmüll, b) die Nachfüllkassetten waren mir einfach auf Dauer zu teuer, c) habe ich mich zu dämlich angestellt diese Nachfüllkassetten korrekt einzusetzen und d) verleitet dieser Eimer dazu die Windeln aufgrund des geringen Geruchs länger als nötig in der Wohnung zu lassen und irgendwann „platzt die Bombe“ und stinkt es widerlich…
    Wir haben dann zügig einen kleinen 10L Treteimer besorgt, der mehr oder weniger täglich gelehrt wurde. Irgendeiner geht immer vor die Tür und da ist ein kleiner Beutel Windeln kein Ballast.
  • Speziell bei Mädchen: Kleidchen – Wir bekamen jede Menge süßer Kleidchen in Minigrößen für Emma geschenkt und zogen sie ihr natürlich auch an. Total unpraktisch, denn dem armen Kind hingen die Kleidchen stets sonst wo am Rücken oder schoben sich bis zum Nacken hoch, da sie ja immer bei uns auf dem Arm oder in der Trage war. Beim Liegen knautscht sich das Kleid am Rücken zusammen und wir alle wissen, wie es sich anfühlt auf etwas unbequemem zu liegen.
  • Turnschuhe in Babygröße – Sind suuuuuuper niedlich und machen sich auch hervorragend als Geschenk. Allerdings kann ein Neugeborenes mit Sneakers nix anfangen und ihr werdet Probleme haben, die harten Schuhe an die weichen Knubbelfüßchen eurer Babies ran zu montieren. Auch könnt ihr nicht sicher sein, ob der Fuß gerade im Schuh steckt oder sich irgendwas verdreht hat; die Babies werden euch da wenig Feedback geben.
    Lasst euch lieber weiche Krabbelschuhe oder Strick-Sneaker schenken. Die werdet ihr auf jeden Fall euren Babies anziehen.

 

Was war für euch eine wichtige Anschaffung, bzw. auf was würdet ihr aus Erfahrung beim zweiten Baby niemals verzichten wollen oder würdet ihr anderen Eltern empfehlen?

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6 Comments

  • Reply
    Désirée
    30. Mai 2018 at 7:19

    Wir hatten noch die Babywippe von Baby Björn, die kam auch sehr gut an. Ähnlich wie der Newbornaufsatz auf dem Tripp Trapp ermöglicht sie dem Baby, was zu sehen, und es schunkelt durch die eigene Bewegung immer ein bisschen. Überhaupt vielleicht noch ein Tipp: über ebay Kleinanzeigen lassen sich viele der teuren Dinge günstiger und in gutem Zustand finden!

  • Reply
    Vanessa O.
    1. Juni 2018 at 13:19

    Hallo Anna,

    Mein Sohn ist zwar schon fast 5 Monate alt aber ich habe mir den Artikel trotzdem durchgelesen. Ich hätte mir derart hilfreiche Tipps am Anfang sehr gewünscht. Den was ich sehr wichtig finde ist die Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterbaby! Darauf gehen viele Ratgeber usw nicht ein. In einem Buch stand z. B. 6-8 Bodys, was meiner Meinung nach viel zu wenig ist. Den den Rat kann ich dir, als baldige Jungs-Mama für Rocketboy geben. Die keinen Boys pieseln sich sehr gerne voll am Anfang. Und dem „Geschlecht“ zu verdanken läuft es gerne im hohen Bogen übers Baby 😉. Also immer ein kleines Tüchlein o. ä. parat haben. Bei meinem kleinen Schatz war es extrem, aber mit ca. 4-6 Wochen kam es nur noch ganz selten vor.

    Viele Grüße Vanessa

  • Reply
    Annaannannanas
    5. Juni 2018 at 17:42

    Hey Anna,
    Ja beim zweiten Kind hat man echt schon Erfahrungen gesammelt. Unser 2. Kind war wieder ein Junge und wieder ein Winterkind. Kleidertechnisch haben wir nicht sehr viele Teile neu angeschafft. Dafür aber aber viiiiel Unnützes aussortiert. Für mich definitiv genauso unpraktisch wie Kleider: Kapuzen an Minibaby Sachen. Sieht süß aus, ist aber eher sinnfrei. Was bei uns bei beiden Kindern ein großer Hit war, war das Nuna Leaf. Ein Babystuhl, der schwingt und nicht wippt. Unsere Jungs lieben ihn beide und der Große nutzt ihn heute noch so gern (belastbar bis 50kg)… Ansonsten haben wir auch den Stokke newborn Aufsatz besorgt und nun, wo der Zwerg sitzen kam den neuen Sitzverkleinerer gerade recht, dadurch sitzt er sehr stabil und sicher.
    Liebe Grüße Anna

  • Reply
    Annika Herzog
    28. Juni 2018 at 20:28

    Hallo Anna,
    bekomme im August mein erstes Kind :)
    Super, dass ich auf deinen Artikel gestoßen bin.
    Super ausführlich und informativ!
    Liebe Grüße Annika

    • Reply
      Anna Frost
      29. Juni 2018 at 9:45

      freut mich sehr <3 alles gute für dich!

  • Reply
    Niklas
    24. November 2018 at 18:50

    Huhu Anna,
    als ich Vater wurde, waren wir finanziell noch nicht sonderlich gut aufgestellt. Unser Glück ist und war, dass unsere Familie und Freunde uns soooo viel geschenkt haben. Dafür bin ich so dankbar. Ich glaub die Hälfte unserer Anschaffung ist durch Geschenke zustande gekommen. Dein Blog liest sich echt schön. Sogar als Mann ;-)

    Grüße aus Hannover,
    Niklas

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