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Liebe statt Vorturteile

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Noch bevor du dein Kind das erste Mal in den Armen hältst, gibst du ihm dein Versprechen, alles – aber auch wirklich alles für sie oder ihn zu tun. Alles. Du versprichst, es zu einem toleranten, offenen, aufrichtigen und zielstrebigen Menschen groß werden zu lassen und es frei von Vorurteilen, Hass und gesellschaftlichen Stereotypen zu einem liebevollen Menschen zu erziehen.
Du gehst für dein Kind durchs Feuer, schenkst ihm ungefragt jede Minute deiner Zeit und steckst selbst gerne zurück, um deinem Kind Wünsche zu ermöglichen. Nicht immer ist das einfach und jede Familie stößt mit Sicherheit bei der Verwirklichung von Träumen und Wünschen auf Schwierigkeiten – Zeit und Geld sind nur zwei von vielen Faktoren, die im Wege stehen können.

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Emma geht seit einiger Zeit zum Kindertanzen, einer Vorgruppe zum Ballett. Sie hat unglaublichen Spaß daran und tanzt zuhause jeden Tag die Übungen nach. Für uns als Familie bedeutet die eine Stunde Tanzkurs jedoch ein wenig mehr Planung im Alltag und Beruf, denn Emma muss nicht nur eher aus dem Kindergarten abgeholt werden, sondern auch einer von uns muss – im Umkehrschluss – eher mit der Arbeit fertig sein, wartet dann im Wartebereich der Tanzschule bei schlechtem Netzempfang auf das Ende des Kurses und fährt dann mit dem überaus müden, aber mehr als glücklichen Tanzmäuschen wieder heim. Machbar, da wir beide selbstständig sind und nicht mit Stempelkarte in einem Unternehmen arbeiten. Also alles eine Frage der Organisation.

Jedoch ist das auch leichter gesagt, als getan. Ich bin ehrlich, es fällt mir nicht immer leicht, meinen Pflichten als Mom, Haushaltsvorsitzende und selbstständig arbeitende Frau mit vielen Projekten und Ideen gleichzeitig nachzukommen. Und oft sind es die Haushaltsdinge, die hinten an stehen. Wäsche ist wieder einmal nicht gewaschen, die Spülmaschine weder aus- noch neu eingeräumt und in der Ecke tummeln sich die Wollmäuse, die sich darüber freuen, dass Staubwischen gerade nicht Prio 1 hat. Weil… come on. Wir alle spielen lieber mit unseren Kids, als dass wir uns mit der Wäsche auseinandersetzen…
Bei uns ist Teamwork wichtig. Schon von Anfang an unserer Beziehung haben Jakob und ich uns als ein Team gesehen. Ein Team, dass miteinander für die gleichen Ziele und Träume arbeitet, sowie dann einspringt, wenn der andere gerade mal nicht kann; jeder trägt zur Erreichung der Teamziele mit seinen jeweiligen Fähigkeiten bei. Und dazu gehört es eben auch, dass jeder mit anpackt, jeder mal beim Spülmaschine ausräumen hilft oder den Swiffer schwingt. Und zwar wirklich jeder! Verbunden mit Musik und einer kleinen Spielerei wird die Hausarbeit selbst für die Kleinsten ein Klacks. Wenn jeder mithilft, jeder fleißig den anderen unterstützt, wollen die Kids auch ein Teil des Teams sein.

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Ich glaube, viele von uns versuchen – sofern in ihrer eigenen Kindheit einiges nicht ganz cool verlaufen ist – genau alles anders zu machen, als es unsere Eltern taten, wenn wir dann Eltern sind. Während in meiner Kindheit bei uns oft das Geld fehlte, um Interessen und Hobbies nachzugehen, möchte ich das ganz anders machen und zusehen, dass das Geld auf keinen Fall fehlt, um meine Tochter bei ihren Träumen zu unterstützen.
Beobachtet man sein eigenes Kind, fallen schnell Talente oder Neigungen auf – diese sind bei meiner Tochter ganz eindeutig in den Bereichen Bewegung und Tanz, sowie Musik. Es muss nicht immer direkt ein Kurs sein, der Flügel ins Wohnzimmer gestellt und ein Privatlehrer angeheuert werden, aber die Möglichkeit zum Ausprobieren sollte gegeben werden können. Mit ihren 3 Jahren ist Emma schon alt genug, um hier und dort mal zu schnuppern, auszuprobieren, Wünsche zu äußern und zu sagen, ob ihr etwas Spaß macht oder nicht.

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Zeit und Geld sind die Faktoren, die ich als Mutter, die Jakob und ich als Eltern versuchen auszumerzen. Vorurteile und Stereotypen kann ich nicht immer verhindern, mein Kind aber stark machen, sich diesen zu widersetzen. Und wenn beim Kinderballett ein Junge im Kurs ist, dann ist das nicht falsch oder witzig, sondern schön.
Kinder vorurteilsfrei durch die Gesellschaft zu manövrieren, so stellen wir gerade fest, ist äußerst schwierig und man läuft Gefahr sich aufgrund des Gegenwindes doch immer wieder im Kreise zu drehen. In den eigenen vier Wänden kann die Welt noch so klischee- und genderfrei sein, sobald eine weitere Instanz beteiligt ist – Kindergarten, Schule, Freundeskreis – kann zuhause so manch ein Erlebnis die eigenen Bemühungen ad absurdum treiben. Wenn Julian im Kindergarten behauptet, die Cornflakes sind in einer Packung nur für Jungs und Mädchen dürfen diese deswegen nicht essen und unsere Tochter so eine Behauptung beim Frühstück zuhause vom Stapel lässt, kommt man doch aus dem Staunen nicht heraus.
Das ist nur was für Jungs!“ oder „Das ist nur für Mädchen!“ sind Sätze, die ich ehrlich gesagt nicht mehr hören mag. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Söhnen und Töchtern zeigen, dass weder Cornflakes, noch Putzen, eine Sportart und auch Kleidung auf keinen Fall nur für ein Geschlecht oder eine Gruppe Menschen gedacht ist – sondern für alle. Erste Schritte finden zuhause statt, wenn auch der Papa mal die Kochschürze umbindet, den Swiffer schwingt und die Wäsche wäscht. Wenn auch Mama mal den Hammer betätigt und den Nagel in die Wand haut, den Schrank mit den Kids zusammen aufbaut oder erst später von der Arbeit heim kommt, während der Papa schon mit den Kids beim Tanzen war, die Haare flink zum Dutt gebommelt hat und neben den anderen Dancemoms jubelte.

Es liegt an uns, unseren Kids zu zeigen, wie diese Welt ohne Vorurteile, Hass und gesellschaftlichen Stereotypen sein kann. Es liegt an uns, es ihnen zu zeigen und die ersten Schritte zu gehen. P&G ist offizieller Partner der Olympischen Winterspiele PyeongChang 2018 und macht mit seiner Kampagne gerade auf diese Thematik aufmerksam: „Liebe statt Vorurteile“. Zu den bekannten Gesichtern der Kampagne gehören Sportler wie

  • Carina Vogt, Deutschland – Olympiateilnehmerin 2014 und erste weibliche Goldmedaillengewinnerin im Skispringen
  •  Michelle Kwan, USA – Olympiateilnehmerin 1998 & 2002 und zweimalige Medaillengewinnerin, deren Familie finanziell schwierige Zeiten durchlebte, um ihren Traum von den Olympischen Spielen zu unterstützen
  • Zahra Lari, VAE – dreifache Nationale Meisterin der Vereinigten Arabischen Emirate und erste Eiskunstläuferin, die an einem internationalen Wettkampf teilnimmt
  • Mathilde Petitjean, Togo – Olympiateilnehmerin 2014 und erste Skilangläuferin, die ein westafrikanisches Land bei den Olympischen Winterspielen vertrat

Sie alle haben eine Geschichte zu erzählen, die von Vorurteilen und Stereotypen geprägt ist, sie aber dennoch ihren Traum verwirklichen konnten, weil sie jemanden an ihrer Seite hatten, der an sie glaubte, ihnen den Rücken stärkte und für sie da war – nämlich ihre Mütter.

P&G setzt sich für eine bessere Welt für alle ein, für eine Welt frei von Vorurteilen, in der alle gleichberechtigt vertreten sind, das gleiche Mitspracherecht und die gleichen Chancen haben“, sagt P&G Global Brand Officer Marc Pritchard. „Wenn in der Welt mehr Gleichberechtigung herrscht, ist es um die Gesellschaft als Ganzes besser bestellt und gleichzeitig wird wirtschaftliches Wachstum möglich. Leider sind Vorurteile ein Hindernis für Gleichberechtigung. Wir wollen uns für einen Wandel zum Besseren starkmachen und aufzeigen, wie Vorurteile Menschen an der Entfaltung ihres Potenzials hindern. Wir hoffen, damit eine offene Diskussion anzustoßen, Einfluss auf die Haltung der Menschen und idealerweise auch auf ihr Verhalten zu nehmen.

Der dazu entstandene Clip trifft, wie so viele Spots von P&G, die sich mit Vorurteilen, Hass und gesellschaftlichen Stereotypen auseinandersetzen, wieder einmal ins Schwarze.
Es braucht jemanden, der stark ist, um jemanden stark zu machen. Stark gegen Vorurteile. Stark gegen Hass. Und stark gegen Stereotypen. Wenn jemand an dich glaubt, glaubst du auch an dich selbst. Und wenn dir deine Familie zeigt, wie man ein hervorragendes Team sein kann, dann steht einem nichts mehr im Weg.

Den Clip und auch weitere tolle Gewinnspiele & Infos rund um „Liebe statt Vorurteile“ findet ihr auf der P&G Plattform for me.

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6 Comments

  • Reply
    Anna
    12. Februar 2018 at 10:35

    Aber warum „Was eine Mutter sieht?“ Und nicht „was ein Vater sieht?“ Wäre ein „Was Eltern sehen“ nicht der richtige Weg gegen Genderdiskriminierung vorzugehen? Irgendwie sehe ich die Botschaft deines Textes genau durch dieses Ende komplett aus den Angeln gehoben. Hier landen wir wieder bei den Rollenzuschreibungen die doch erst die Basis für solche Diskriminierungen bilden. In meiner Kindheit war mein Vater zu Hause und derjenige, der mich maßgeblich geprägt und unterstützt hat, was schlussendlich dazu führt, dass ich mich streng genommen durch den Clip (der keine Frage toll gemacht und wirklich hochemotional rüberkommt) und die Botschaft am Ende aber diskriminiert fühle. So können Rollenklischees nicht aus der Gesellschaft verschwinden, zeigt sich doch, dass selbst bei dem Versuch dagegen zu wirken, diese wieder voll bestätigt werden.

    • Reply
      Anna Frost
      12. Februar 2018 at 10:39

      Ich verstehe voll und ganz, was du meinst. bin da auch voll bei dir.
      hier in dem text geht es aber unter anderem um die stories der sportler und wem sie – laut eigenen aussagen – ihren werdegang zu verdanken haben: Ihren Moms. „Sie alle haben eine Geschichte zu erzählen, die von Vorurteilen und Stereotypen geprägt ist, sie aber dennoch ihren Traum verwirklichen konnten, weil sie jemanden an ihrer Seite hatten, der an sie glaubte, ihnen den Rücken stärkte und für sie da war – nämlich ihre Mütter.“

    • Reply
      Berit
      13. Februar 2018 at 11:20

      Das fällt mir leider auch bei so unglaublich vielen Elternblogs immer wieder unangenehm auf. Es ist immer die Rede vom Mama hier, Mama da…wieso können wir nicht öfter von Eltern sprechen? Sicher haben Mütter und Väter jeweils getrennt auch eigene Vorurteile und Probleme mit denen sie kämpfen müssen, aber an der Erziehung und dem Haushalt (!!) sind beide beteiligt und verantwortlich. Es ist immer noch viel zu oft von „mein Mann unterstützt“ zu lesen, wenn es einfach heißen sollte „er macht seinen Teil, in unserem Fall kochen/Winterreifen wechseln/staubsaugen/die Große in die Kita bringen“.

      Menno -.-

      • Reply
        Anna Frost
        13. Februar 2018 at 11:33

        ich bin mir nicht sicher, ob ich an einer stelle hätte deutlicher machen sollen, dass bei uns kein klassisches rollenmodell stattfindet oder ob einige den part einfach überlesen.
        Ja, oft ist es noch „klassisch“ – mama kümmert sich um den haushalt und papa geht arbeiten. bei uns ist das andersrum. und ich freue mich immer wieder, wenn ich höre, dass es woanders auch anders ist.
        ich bekam in der alten kita mal in einem eher vorwurfsvollen nebensatz zu hören, dass es bei uns „ja schon einmalig ist, dass der papa das kind immer bringt und abholt… in den anderen familien ist das eher die mama“. sorry, ich muss halt arbeiten. und wenn papa gerade zeit hat – wo is das problem?
        und das thema hier ist eben doch noch, dass die jetzigen sportler (die vermutlich in etwa so alt sind, wie wir) vieles ihren moms zu verdanken haben.

  • Reply
    Ella
    14. Februar 2018 at 21:54

    Schöner Beitrag! Emotionales Video..
    Find ich super, dass ihr alles im Teamwork macht!
    Machen „mein“ Jakob und ich auch ;)
    Mit Kindern später wird das sicher nochmal auf die Probe gestellt, aber das dauert wohl noch ne ganze Weile

  • Reply
    Katrin
    3. März 2018 at 13:04

    Was ist das für ein wunderschönes Puppenhaus, das Emma „swiffert“?

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