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#wasfürunszählt PAMPERS Studie: Zwischen Zweifel und bedingungsloser Liebe

Kein Thema wirft so viele Fragen auf, wie das Elternsein. Fragen, Zweifel, Ängste und immer wieder Zweifel.

Vor 3 Wochen saß ich genau zu diesem Thema mit einigen Elternbloggern, sowie der neuen Pampers Markenbotschafterin und einer meiner liebsten Mom Friends Motsi Mabuse zusammen und wir erzählten uns von unseren Erfahrungen aus den ersten Jahren als Eltern.

Den tieferen Sinn des Spruchs „Ein Kind ist kein Kind“ habe ich erst richtig verstanden, als unser zweites Kind zur Welt kam und eben jene für uns erneut auf den Kopf gestellt wurde.
Ob man Glück hatte oder doch halbwegs professionell improvisiert hat, stellt sich nämlich erst dann raus, wenn man sich ein weiteres Mal ins Abenteuer stürzt. „Ein Kind ist kein Kind“, damit ist auf keinen Fall der Aufwand, die Menge Schweiß und Blut und all die verlorenen Nerven gemeint. Damit ist nicht gemeint, dass ein Kind weniger Stress macht. Damit ist nicht gemeint, dass eine Familie mit einem Kind es aus Prinzip einfacher hat, als eine Familie mit mehreren Kids. Nein.
Was waren wir froh, als unsere erste Tochter aus dem Gröbsten raus war, wir eine super Routine als Familie hatten und uns manchmal abends fragten, ob es nun mehr Glück als Verstand war und ob wir das ein weiteres Mal hinkriegen werden…
Das ist nämlich gerade die Herausforderung: Erneut die Zweifel und Kritik verarbeiten – ob Selbstzweifel und Selbstkritik oder durch andere.
Niemand von uns hat das Elternsein studiert oder irgendwie gelernt. Und selbst wenn man ein paar Jahre Erfahrung in der Betreuung von Kids gesammelt hat – die eigenen Kids sind aus Prinzip ganz anders. Das ist eben so.

Es hat damals eine ganze Weile gedauert, bis ich für mich selbstbewusst genug gesagt habe: „So wie wir das machen, ist das schon ok so.“ Vorher habe ich nahezu jede Entscheidung angezweifelt, jeden Schritt drei Mal überlegt und mir hin und wieder lange im Voraus den Kopf zermartert.

Hör auf deinen Instinkt, dein Bauchgefühl. Dann klappt das schon.

Fragt man 3 Ärzte, kriegt man drei verschiedene Antworten. Fragt man 4 Hebammen, kriegt man auch hier mehrere Antworten und Vorschläge. Fragt man andere Moms, hört man, dass sie alle Ratschläge von Ärzten, Hebammen und Momfriends befolgt haben, nix davon half oder sogar alles half und geben dir noch einen völlig anderen Rat. Irgendwann stimmen auch noch Menschen ohne eigene Kids ins Konzert mit ein und geben Ratschläge, die sie vom Cousin eines Bekannten der Großmutter gehört haben. Vielen Dank! Und was tun, mit dieser Flut an Ratschlägen?
Nicht alles passt zu jeder Familie, zu ihrer Situation, zu ihren Bedürfnissen.

Der wichtigste Rat, der mir mal gegeben wurde: Hör auf deinen Instinkt, dein Bauchgefühl. Dann klappt das schon.

Und den gebe ich auch tatsächlich gerne weiter.

Doch wie hoch sind die Erwartungen und der Druck, der auf Eltern ausgeübt wird, tatsächlich?
Dieser Frage sind Pampers und das Meinungsforschungsinsitiut forsa in einer repräsentativen Umfrage nachgegangen: Rund ein Drittel der Eltern (28%) empfinden die Erwartungshaltung der Medien und auch von Freunden und Bekannten (23) als stark prägend für die gesellschaftlichen Anforderungen gegenüber Müttern und Vätern. Die Medien verbreiten laut Auffassung von 76% der befragten Eltern eine idealisierte Vorstellung vom Elternsein und auch sind 70% der Meinung, dass die Erwartungen, die heutzutage an Eltern gestellt werden, höher sind, als in der Generation ihrer eigenen Eltern. Über zwei Drittel der Eltern (69%) fühlen sich manchmal in ihrer Elternrolle überfordert; das gilt häufiger für Mütter (75%), als für Väter (63%).

#wasfürunszählt

Laut der Umfrage empfinden jedoch die befragten Eltern trotz allem Druck, dem Zweifel und ihren Ängsten eine große Bestätigung durch die positiven Momente mit ihren Kindern, wie z.B. beim Kuscheln oder wenn sie angelächelt werden.

Ja, dieses Lächeln. Dieses Lächeln unserer Kids ist eine wahre Wunderwaffe!
Wann immer ich das Gefühl habe, unter all dem Druck, dem Stress, der Mental Load und auch dem selbstaufgehalsten Ballast zusammenzubrechen, ist ein Lächeln meiner Kinder, ein feuchter Sabberkuss oder auch ein festes Drücken mit einem ins Ohr geflüsterten „Hab dich lieb!“ das Beste auf der Welt. Das ist das, was zählt – #wasfürunszählt.

Es gibt die Momente. Die Momente, in denen man aufgeben will… In denen man glaubt, dass alles den Bach runtergeht, nichts funktioniert und die Kids nicht aufhören wollen zu schreien, zu weinen, zu streiten… Momente, in denen man seinen eigenen Verstand anzweifelt, sein Tun und Handeln, seine Fähigkeit als Eltern und liebevolle Begleitperson in Frage stellt. Ohja… und es gibt die Momente, in denen man sich fragt: Wer wollte noch gleich Kinder?
Oh, der Stress. Und die kurzen Nächte. Das Geschrei und die Hilflosigkeit.

„Mit Kindern sind die Tage lang, aber die Jahre kurz.“

John Leguizamo

Niemand hat behauptet, dass das Leben für immer im Trainingsmodus bleibt. Irgendwann schalten wir um und entscheiden uns für oder gegen einen Multiplayer Modus. Wechseln vom Trainee Modus in den Boss Modus.
Keine Sorge, Ingame Tutorials gibt es immer wieder und Cheats ebenso: Die eigenen Eltern, Verwandte und Freunde, das Internet mit seinen Blogs und Foren… Fluch und Segen zugleich – sind sie doch die, die uns zum Einen zwar unter Druck setzen, uns Eltern das Gefühl geben Erwartungen nicht gerecht zu werden und doch sind sie unser Sicherheitsnetz, unser doppelter Boden. Unser Cheat Sheet.
Und wie das mit dem Cheaten in Computerspielen so ist: zu viel verdirbt den Spaß und wir verlernen, auf den Verlauf des Spiels zu achten, richtig einzusteigen… auf unseren Instinkt und das Bauchgefühl zu hören.
Und was gibt es doch für ein warmes Gefühl im Bauch, im Herzen und im ganzen Körper, wenn man einen kleinen Etappensieg verbuchen kann. Immer wieder passiert es mir, dass ich Zweifel über meinen Instinkt, über mein Bauchgefühl setze. Infrage stelle, was mein Bauchgefühl, mein Instinkt mir sagen… Wenn ich die Mom mit dem Notizzettel beim Kinderarzt bin, dann liegt es nicht daran, dass ich eine Helikopter Mom bin oder in allem direkt eine Krankheit sehe. Nein. Ich habe mir den Notizzettel geschrieben, weil mein Hirn zur Zeit wie ein Sieb ist und ich eine ganz wichtige Sache erst zu lange in meinem Kopf in Frage gestellt, dann vergessen habe und ich mich nun ärgere, nicht auf mein Bauchgefühl vertraut zu haben…

Ich habe die Frage vor einigen Tagen an meine Community auf Instagram weitergegeben und gefragt, was für sie, für die Eltern unter ihnen, zählt. Einen kleinen Ausschnitt der vielen Antworten habe ich hier für euch:

Dieser kleine Ausschnitt eurer Antworten spiegelt exakt das wider, wofür Familie steht und #wasfürunszählt . Und das ist auch das einzige, was zählt. Nicht das, was andere denken. Zweifelt nicht! Vor allem nicht an euch, liebe Mamas und Papas! Ihr seid perfekt, so wie ihr seid – ganz besonders für eure Kids.
Und denkt immer daran: Was für die eine Familie passt, muss nicht immer automatisch für andere passen. Ihr geht euren Weg, ihr trefft eure Entscheidungen – ihr seid so vollkommen ok, wie ihr seid!

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1 Comment

  • Reply
    Ruhrpottmutti
    6. April 2019 at 14:15

    Danke für diesen Beitrag. Kann ich zu 100% so unterschreiben! ❤️

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    Ich akzeptiere

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