gesponserter Beitrag LIFESTYLE

Tipps um die kommende Heuschnupfensaison zu überstehen

josephine-amalie-paysen-341677-unsplash

ANZEIGE

 

 

Heuschnupfen, ick hör dir trapsen! Nicht nur die eigene Nase kitzelt, auch in den Socials gibt es die ersten Schniefnasen, die sich fragen: „Ist das noch Schnupfen oder sind es schon Pollen?“. Der „unsichtbare Killer„, wie ich Pollen schon seit meiner Jugend nenne, machten mir jedes Jahr unterschiedlich schwer zu schaffen. Ich erinnerte mich noch an einen Frühling/Sommer, in dem mich mein Doc komplett von der Schule krankschreiben wollte, damit ich mich zuhause einschließen konnte. Es war eine heftige Saison und ich wollte zur Schule, also wurde ich mit einer ordentlichen Menge Tabletten, Sprays und Inhalatoren ausgestattet, um die Saison zu überstehen.

Spätestens um Ostern herum, wenn der letzte Schnee getaut und die ersten Blüten und Blumen blühen, geht es bei mir los: ständiges Niesen, juckende und tränende Augen, das Atmen fällt schwer (ich habe allergisches Asthma) und der Körper fühlt sich schnell erschöpft an, denn er kämpft gegen einen nicht immer sichtbaren Feind – Pollen.
Wer auf Frühblüher reagiert, hat meist seine Antennen schon recht früh ausgefahren und den Pollenflugkalender griffbereit, bzw. die Apps laufen, die einen jeden Morgen über den aktuellen Pollenflug und die Intensität informieren.

Oft stößt man bei Nicht-Allergikern auf Unverständnis, Allergiker unter sich sind jedoch ein eingeschworenes Team und verstehen, was es bedeutet, gegen den unsichtbaren Killer zu kämpfen…

Dinge, die du nur kennst, wenn du eine Heuschnupfen Allergie hast

 

„Lass uns draußen auf der Wildblumenwiese ein Picknick machen! Das Wetter ist so zauberhaft!“

Blanke Panik steht dir ins Gesicht geschrieben. Das Wetter ist zauberhaft? Wildblumenwiese? DRAUSSEN? Der unsichtbare Killer wartet draußen an jeder Ecke und du hast doch eben erst geduscht, um die Pollen aus deinen Haaren und von deiner Haut zu waschen… Nochmal raus gehen? JETZT? No way, José!

 

Rausgehen? Schon wieder? Lass uns doch schööööön drin bleiben“ 

Heuschnupfen macht einsam. Du bist eher in deiner Wohnung, dem einzigen kontaminationsfreien Raum auf der Welt, suchst eher Indoor Aktivitäten für die schöne Frühlingszeit und rechnest die Kosten für eine Labor-Luftschleuse für deine Wohnung aus.

 

Du bist Meisterin im Haareflechten und sonstigen Hochsteckfrisuren

Haare offen tragen im Frühling? Während der Pollensaison? Null Chance. Pollen setzten sich gerne in deinen Haaren ab und ärgern dich bis zum nächsten Haarewaschen. Also kennst du Pinterest mit seinen Hochsteckfrisuren und Tutorials auswendig und flechtest jeden Morgen nicht nur dir, sondern auch deinen Kids, deinem Mann, dem Hund und dem Meerschweinchen die Haare weg. Überall lauern Pollen!

 

Du hast wahnsinnige Phantasien bezüglich deiner Haare und der sich darin verfangenen Pollen

Eine Glatze wäre doch extrem Pflegeleicht… Und ganz ohne Haare wären auch keine Pollen darin! Generell wäre Duschen ohne Haare ja so viel einfacher…

 

Kuscheln? Erst wieder im Herbst, mein Schatz!

Pollen sind nicht nur in den Haaren, sondern auch an der Kleidung und auf der Haut. Von jedem Familienmitglied. Also auch an deinem Mann, deinen Kindern, dem Hund und wer sonst noch so im Haus lebt. Kuscheln kann da schnell zum Nies- und Hustenanfall führen, tränende Augen und laufende Nase inklusive. Kleidung wechseln in der Wohnung klingt vielleicht im ersten Moment übertrieben, ist aber gar nicht so verkehrt…

 

„Puh, lass uns mal das Fenster öffnen, hier ist so warm!“

NEIN!!!!! Fenster werden nur zu bestimmten Tageszeiten geöffnet – nämlich dann, wenn die Pollenkonzetration in der Luft am geringsten ist!! Auf dem Land sind morgens die Pollenkonzentrationen hoch, in der Stadt abends. Die Wohnung in ländlichen Gebieten sollte also abends zwischen 19 und 24 Uhr, in der Stadt morgens zwischen 6 und 8 Uhr gelüftet werden.
Wer auf Nummer sicher gehen will: Es gibt spezielle Pollengitterfliese*, die man in das Fenster kleben kann. Sieht nicht schön aus, man kann auch nicht mehr wirklich durchs Fenster gucken, aber zu jeder Zeit lüften und die Pollen draußen lassen! Auch kann sich die Investition in einen Luftfilter* lohnen. Teuer, aber lässt den Allergiker zuhause wieder durchatmen.

Wer sich bei uns zuhause nicht an die Fensteröffnungszeiten hält und nicht gegen Pollen allergisch ist, wird vor die Tür gesetzt.

(*Affiliate Links)

Wohnung verlassen? Am besten nur mit Gasmaske.

Seriously: Wie seltsam würde es tatsächlich bei unseren Mitmenschen ankommen, wenn wir, wie im asiatischen Raum, nur noch mit Mundschutz vor die Tür treten? Gepaart mit einer Sonnenbrille, die tatsächlich ein paar Pollen von unseren Augen fern hält. Ein Grund, gleich mehrere Paar für jede neue Pollensaison zu kaufen, am i right?!

Eine Gasmaske scheint gar nicht mal so unattraktiv…

 

Und jetzt einmal gaaaaanz tief Luftholen!

Nee… lieber nicht! Zumindest nicht in den heimischen Gefilden. Fürs Luftholen fahren wir in unsere hermetisch versiegelte Wohnung oder fliegen gleich in den Urlaub. Ob an die Nordsee oder direkt in die Wüste nach Dubai – Hauptsache keine Pollen! Wer allergisches Asthma hat, freut sich, wenn die Lungen endlich mal wieder pollenfreie Luft atmen dürfen.

 

Im Schlafzimmer heißt es: Ab hier nur noch nackt.

Keine Straßenkleidung mehr im Schlafzimmer! Zumindest keine, die nicht soeben frisch aus der Waschmaschine kommt. Jeder, der sich nicht daran hält und kein Pollenallergiker ist, wird vor die Tür gesetzt. Ich bin da knallhart.

Am Besten ist es noch, wenn jeder, der sich im Schlafzimmer neben den Pollenallergiker bettet, kurz vor dem Schlafengehen duscht. So bleiben keine Pollen am Körper zurück und ärgern den Allergiker nicht in der Nacht.

 

Willst du mich umbringen?

Bettwäsche bei schönem Wetter auf die Leine in den Garten hängen? Spart vielleicht ein wenig Strom für den Trockner, ist aber eine ganz schöne Qual für den Heuschnupfenallergiker. Lieber alle Textilien ordentlich waschen und anschließend im Trockner oder – wenn es nicht anders geht – auf der Leine in der Waschküche /Trockenboden trocknen. So stellt ihr sicher, dass keine Pollen an der frischen Bettwäsche hängen und euch des Nachts ärgern.

 

Bye Bye Makeup!

Ach ja, das Makeup. Kannste während der Pollensaison vergessen. Augen tränen, Nase juckt… Da wird gerieben ohne Ende, die Nase geschnupft und jegliches Augenmakeup fließt das Gesicht herunter. Es sei denn, ihr tragt richtig wasserfestes Makeup und nutzt es, damit ihr nicht an euren Augen reibt.
Abschminken abends nicht vergessen, denn auch in den feinen Wimpern und Augenbrauenhaaren verirren sich gerne mal Pollen.

 

Die entspanntesten Tage sind Regentage!

Es regnet? HALLELUJA! Endlich wird die Luft gewaschen, die Pollen auf den Boden gedrückt, von den Bäumen und Gräsern runtergespült. Kurz durchatmen, bevor der Regenschauer aufhört!

 

Whats in my Bag „Pollensaison Edition“?!

Beginnt die Pollensaison wird von den kleinen, süßen und stylishen Handtaschen umgepackt in die großen Rucksäcke, denn der Asthma Inhalator (heyyyy allergisches Asthma!), 15 Pakete Taschentücher, Augentropfen, Nasenspray und diverse last Minute Allergie Helfer passen nicht mehr mit den restlichen wichtigen Dingen in die Mini Bags.

 

High Five für Kreuzallergien! Nicht. 

Ja, das Leben des Heuschnupfenallergikers ist kein Zuckerschlecken. Besonders dann nicht, wenn sich Kreuzallergien bemerkbar machen und das ist dann eine Doppelbelastung für den Allergiker. Wer an einer Pollenallergie leidet, reagiert eventuell auch allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel, weil das Immunsystem auf ähnliche Allergene aus unterschiedlichen Allergenquellen mit ähnlichen allergischen Reaktionen antworten kann. Ziemlich nervig, wenn man Kiwis, Ananas, Äpfel und Nektarinen von seinem Speiseplan streichen muss, weil der Körper verwirrt ist. Hier findet ihr mehr Infos zu Kreuzallergien, denn es ist wirklich wichtig, dass ihr euch informiert, sollte der Verdacht bestehen.

 

Sag den Allergien den Kampf an!

Aber das alles muss nicht für immer so bleiben, denn es gibt ja mittlerweile tolle Methoden, um seine Allergien zu bekämpfen. Ob zB. mit einer Hyposensibilisierung oder anderen Möglichkeiten. Hier findet ihr Infos zu Behandlungsoptionen.

Tipps zur Bekämpfung der Allergien im Alltag findet ihr auch auf der Facebookseite von Allergiecheck.de, die vielen Allergikern, ihren Freunden und Angehörigen täglich mit Tipps und Tricks zur Seite steht.

 

You Might Also Like

9 Comments

  • Reply
    Désirée
    27. März 2018 at 9:47

    Danke für diesen Beitrag! Man fühlt sich ja doch irgendwie wie ein Alien mit solch einer extremen Allergie. I feel you, sister!

  • Reply
    Janine
    27. März 2018 at 11:04

    Ich stell mir gerade schon vor, wie sich die Pollen zusammenraufen und geheime Pläne schmieden, wie man sich am besten in Nasen und Augen schleichen könnte. Und dann….BÄÄÄMMMM! …. schnief …. rotz…….!

    Ich wünsche uns allen dieses Jahr wieder viel Durchhaltevermögen :D

    • Reply
      Anna Frost
      27. März 2018 at 11:05

      und dann hocken sie zusammen und lachen böse, reiben sich die hände und kriegen kleine teufelshörner…

  • Reply
    Janina
    27. März 2018 at 15:24

    Hab damit auch seit meinem 16. Lebensjahr zu kämpfen – tränende Augen (oder auch nur ein Auge, sieht toll aus :D), laufende Nase und Niesen am laufenden Band. Mein Bürofenster liegt hier auch gleich am Wald und vor einer Wiese, da ist Lüften trotz stickigem Büro im Frühjahr/Sommer echt ein No Go :D
    Letztes Jahr hat mir eine Kollegin Globulis empfohlen, da mich die gängigen Antihistaminprodukte in den ersten Wochen der Einnahme ziemlich umgehauen haben und ich gefühlt rund um die Uhr schlafen konnte. Nehme die Kügelchen auch schon wieder seit einigen Tagen und es macht echt einen Unterschied :)

  • Reply
    Luisa
    27. März 2018 at 20:22

    Ich fühle absolut mit dir! So viele Dinge in deinem Beitrag kamen mir bekannt vor und ich musste immer wieder herzhaft lachen! Die Pollenallergie ist und bleibt einfach mein Feind -Antihistaminprodukte versetzen mich quasi in einen Koma-Schlaf und eine Hyposensibilisierung hat leider auch nicht den gewünschten Erfolg gebracht…

    Liebe Grüße
    Luisa

    • Reply
      Allergiecheck
      28. März 2018 at 12:33

      Liebe Luisa,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Allergiecheck entstanden. ALK-Abelló, zu denen Allergiecheck gehört, ist ein pharmazeutisches Unternehmen und aus Gründen der Sicherheit verpflichtet, möglichen Meldungen zu Arzneimittelrisiken nachzugehen. Dazu gehört auch Nicht-Wirksamkeit. Daher bitten wir Dich, uns mitzuteilen, mit welchem Medikament und gegen welches Allergen Du im Rahmen der Hyposensibilisierung behandelt wurdest. Bitte wende Dich dazu an die E-Mail-Adresse allergiecheck@fischerappelt.de.
      Lieben Dank, Dein Allergiecheck-Team

  • Reply
    Sizeer
    28. März 2018 at 15:51

    Toller Ratgeber! Sehr lustig :D

  • Reply
    Isabelle
    31. März 2018 at 13:06

    Ich werde von den Frühblühern verschont, dafür machen mir die Spätblüher kombiniert mit einer starken Hausstaubmilbenallergie Spaß.. not :D und dadurch habe ich auch noch chronisches Asthma – triple the fun!
    Was mir meine Pneumologin empfohlen hat: Nasendusche. Klingt nicht so sexy, ist es auch ganz und gar nicht, aber hilft um die Nase zu befreien! Hab schon mal in einem eurer Vlogs gesehen, dass du dich auch dran gewagt hast, Anna. Keep going, vielleicht hilft es ja zumindest ein bisschen :)

  • Reply
    Allergiecheck
    12. April 2018 at 13:20

    Liebe Luisa,
    kannst du uns mitteilen, mit welchem Medikament und gegen welches Allergen Du im Rahmen der Hyposensibilisierung behandelt wurdest? Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Allergiecheck entstanden. ALK-Abelló, zu denen Allergiecheck gehört, ist ein pharmazeutisches Unternehmen und aus Gründen der Sicherheit verpflichtet, möglichen Meldungen zu Arzneimittelrisiken nachzugehen. Dazu gehört auch Nicht-Wirksamkeit. Bitte wende Dich dazu an die E-Mail-Adresse allergiecheck@fischerappelt.de.
    Nochmals lieben Dank, Dein Allergiecheck-Team

  • Leave a Reply