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join the breakfastclub – warum Frühstück wichtig ist

 

 

Bis vor kurzem war ich nicht so der Frühstücker. War ich als Kind und Jugendliche auch schon nicht, bin oft morgens ohne Frühstück aus dem Haus zur Schule gegangen und aß erst in der ersten kleinen Pause meine Schnitte. Der Hunger war einfach nicht wirklich da, was auch damit zusammenhing, dass ich einfach viel zu spät aufstand und somit gar keine Zeit für Hunger oder Frühstück hatte.
Mittlerweile ist das anders.

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Das liegt zu gleichen Teilen an Emma und an dem Fakt, dass ich als Selbstständige doch gerne zeitig in den Tag starten und Dinge erledigen will. Morgens die Ruhe vor dem Sturm genießen können, entspannt einen Kaffee trinken und vielleicht schon liegengebliebenes angehen, bevor es dann trubelig wird, bis das Tochterkind dann in die KiTa geht. Als eigentliche Langschläferin (und bis spät in die Nacht Arbeiterin) bin ich des öfteren durch Zufall oder aufgrund einer unruhigen Nacht in den Genuss dieser morgendlichen Stille und dieser Me-Time gekommen und muss gestehen, dass ich es mir schon vor einiger Zeit zum Ziel gesetzt habe, Stück für Stück zu einem Frühaufsteher zu werden.

Was damit einhergeht, ist der frühe Hunger. Klingt nach einem Nobrainer, war mir als eigentlicher Langschläfer und Nichtfrühstücker gar nicht so bewusst und eine ziemliche Umstellung. Wer erst später aufsteht, hat auch später erst Hunger. Meist fiel das Frühstück komplett aus oder bestand aus einem Kaffee und es gab direkt Mittagessen. Mit dem frühen Aufstehen jedoch machen wir mehr aus dem Tag, sind produktiver und können die Zeit besser nutzen.
Und mit dem gemeinsamen Aufstehen verbringen wir nicht nur morgens als Familie mehr Zeit miteinander und verhelfen so unserer Tochter auch zu einem strukturierten Tag, sondern haben auch die Möglichkeit entspannt zu frühstücken und unserem Körper die Energie zuzufügen, die er braucht, um auf Touren zu kommen.  Nachts, im Schlaf, ist unser Stoffwechsel richtig aktiv: Alles am Tag Verbrauchte wird abtransportiert, neue Zellen werden aufgebaut, Viren und Bakterien bekämpft. Die Nacht ist ein richtiger Energiefresser, denn auch unsere lebenswichtigen Organe arbeiten weiter, während wir schlafen. Das merkt man bei kleinen Kids ziemlich gut, denn Emma hat direkt nach dem Aufstehen immer einen Bärenhunger!
Fun Fact: Fast 50 Prozent der Grundumsatzkalorien verbraucht unser Körper in der Nacht. Wenn wir morgens aufwachen, braucht er daher zügig Energie in Form von Kohlenhydraten. Lassen wir das Frühstück weg, senkt der Stoffwechsel den Grundumsatz ab (häufiger Fehler beim Abnehmen). Daher ist es um so wichtiger, dass wir unserem Körper morgens das geben, was er braucht, damit unser Gehirn, die Muskeln und unsere Organe die Energie bekommen, die sie auf Trab halten. Das ganze mit frisch aufgebackenem Brot oder Brötchen, leckerer Rama (jep, auch nach der Klimatarierchallenge bin ich bei Margarine geblieben!), Frischkäse und (teils vegetarischer) Wurst. Noms!

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Um mit einem kleinen Wirbelwind mitzuhalten, sowie das Hirn auf Touren zu bringen, um anständig zu arbeiten und zugleich genug Energie für den Rest des Tages zu haben, gibt es bei uns jeden Morgen ein gemeinsames Frühstück am Esstisch. Ok, es fällt unter der Woche nicht immer so üppig aus, wie ihr auf den Bildern seht, aber man tischt doch gerne etwas mehr auf und geht eine Extrameile, wenn Besuch kommt oder ihr zuschaut.
Allerdings ist genau das, was es heute morgen bei uns gab, gar nicht sooo aufwändig, bzw. ging mit einer entspannten Vorbereitung am Vortag einher: Der Teig für das Pull apart Bread lässt sich eh viel besser verarbeiten, wenn er über Nacht gehen darf und erleichtert den Job am nächsten Morgen oder lässt sich auch hervorragend am Vorabend backen. Wer will schon ganz früh morgens so lange in der Küche herumhantieren?

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glutenfreies Pull apart Bread mit Zimt 

420g glutenfreies Mehl (ich nahm aus Faulheitsgründen einen fertigen glutenfreien Mehlmix)
1/4 TL Weinsteinbackpulver
6g Instant Hefe
50g brauner Zucker
1/2 TL Salz
160 ml warme Milch (ich nahm Reismilch)
2 Eier
4 Esslöffel Rama (ich nahm die Rama mit Buttermilch)

 

Für die Füllung:

Rama
Zimt & Zucker

Vermengt in einer Schüssel die trockenen Zutaten und schlagt die Eier auf. Gebt nun alle Zutaten in eine Schüssel und knetet den Teig richtig gut durch. Lasst den Teig nun in einer großen Schüssel über Nacht gehen. Er sollte sich verdoppelt und eine anständige Konsistenz haben, um ihn weiterzuverarbeiten.
Wollt ihr ihn noch am selben Tag verarbeiten, stellt ihn für mindestens eine Stunde an einen warmen Ort, lasst ihn sich verdoppelt und stellt den Teig anschließend in einer verschlossenen Dose für mindestens 15 Minuten in den Gefrierschrank. Der glutenfreie Teig sollte sich nun entspannt verarbeiten lassen.

Legt eure Kastenbackform mit Backpapier aus. Rollt euren Teig auf einer leicht bemehlten Oberfläche vorsichtig aus und schneidet ihn in schmale Streifen. Diese bestreut ihr nun mit Zimt, Zucker und einem Klecks Rama,schneidet sie in kleine Quadrate und legt sie übereinander. Den Turm legt ihr in eure Backform. Lasst den Teig noch etwa 30 Minuten in der Form gehen, bevor ihr ihn backt.

Den Ofen auf 180°C vorheizen und etwa 30 -40 Minuten backen. Kontrolliert beim ersten Mal Backen immer wieder euer Brot, denn jeder Ofen ist ein wenig anders. Sollte das Brot zu schnell braun werden, stülpt etwas Alufolie darüber. Mithilfe des Backpapiers in eurer Backform könnt ihr das pull apart Bread ganz easy nach dem Backen aus der Form holen.

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Emma liebt das pull apart Bread entweder pur oder mit ein bisschen Rama. Aber keine Sorge, es gibt nicht ständig süßes Frühstück. Ich bin eh eher eine von der herzhaften Sorte. Aber auch süßes Hefebrot schmeckt einfach wahnsinnig gut, wenn es nur mit Rama bestrichen und mit dicken Meersalzflocken bestreut wird <3

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12 Comments

  • Reply
    Sylvie
    28. Januar 2017 at 9:49

    Ach Anna, seit Jahren folge ich dir und habe doch nie einen Kommentar hinterlassen bisher. Und nun gerade bei einer Kooperation… ;)
    Aber ich habe gerade das dringende Bedürfnis – nachdem ich diese Woche ebenfalls einen Rama-Kooperationsartikel woanders las, der mich mit einem schalen Gefühl zurückließ… Hier bei dir fühle ich mich ganz anders, richtig wohl. Der Artikel ist so liebe- und mühevoll gestaltet, die Gedanken, die du dir zum Thema gemacht, recherchiert und aufgeschrieben hast, das Rezept, die tollen Fotos… Sehr, sehr schön.
    Ich mag, was ihr macht! <3
    (Und btw.: Bisher war ich kein großer YouTube-Gucker, eure Vlogs aber sind so sympathisch, dass ich doch regelmäßig vorbeischaue.)

  • Reply
    Jenny
    28. Januar 2017 at 14:09

    Anna, schöne Post und tolles Rezept.
    Ein mache eine ähnliches Rezept allerdings mit normalen Mehl immer wenn Besuch zum brunchen kommt.
    Ist bisher auch immer gut angekommen.

    Ich werde deine Variante auf jeden Fall mal probieren.
    Liebe Grüße
    Jenny

  • Reply
    Sonja
    31. Januar 2017 at 9:25

    Dein Pull apart Bread sieht echt super lecker aus und die Bilder von eurem Frühstück sind super schön geworden (die kleine Emma ist einfach so süss).

    Alles Liebe, Sonja

  • Reply
    Lida
    31. Januar 2017 at 11:35

    Noch versteckter kann man eine Kooperation kaum kennzeichnen. Schade.

    • Reply
      Anna Frost
      2. Februar 2017 at 15:28

      ??? es steht dick und fett oben :) Ich verstehe deine Anschuldigung nicht und kann sie auch leider null ernst nehmen. jeder beitrag in kooperation mit einem unternehmen ist seit 10 jahren, in denen ich blogge, gekennzeichnet.

      • Reply
        Lisa
        16. Februar 2017 at 22:17

        Hallo Anna, ich Finde den Hinweis auch wirklich sehr versteckt. Habe grade auch ein wenig Sorge von dir böse angemeckert zu werden – wir sind doch deine Leser die dich mögen, da dürfen wir dich doch auch mal auf was hinweisen was echt blöd läuft. Bitte sieh uns als community und nicht als reichweite oder Zielgruppe für deine Rama Kooperation. Und nicht vergessen: frühstück ist wichtig.

        Liebe Grüsse
        Lisa

  • Reply
    Gabriele Aichele
    31. Januar 2017 at 19:36

    Liebe Anna, leider beinhaltet Rama Palmfett. Der Anbau von Ölpalmen ist sehr bedenklich, da diese am besten dort wachsen, wo auch der Regenwald wächst, und so muss der Regenwald oft (illegal) weichen. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) hat 2007 einen Bericht veröffentlicht, in dem steht, dass Ölpalm-Plantagen der Hauptgrund für Regenwaldzerstörung in Malaysia und Indonesien sind. Heute werden weltweit ca. 35 Fußballfelder Regenwald jede Minute zerstört! Zu den schwerwiegenden Folgen der Regenwald-Abholzung gehören der gewaltige CO2-Ausstoß und der Verlust der Artenvielfalt. Es ist daher sehr bedenklich, Produkte zu konsumieren, die Palmfett beinhalten, vor allem, da es bei uns viele Alternativen gibt. Liebe Grüße, Gaby

  • Reply
    Gabriele
    1. Februar 2017 at 15:55

    Liebe Anna, ich bin ein bisschen irritiert, dass Du meinen Kommentar gelöscht hast. Dieser war sehr sachlich und in keiner Weise anklagend. Das ist auch nicht meine Art und war nicht meine Absicht. Ich hatte lediglich bemerkt, dass Rama Palmfett enthält und auf die Folgen des Ölpalmenanbaus hingewiesen. Darf man das nicht?
    Liebe Grüße, Gaby

    • Reply
      Anna Frost
      2. Februar 2017 at 15:29

      man kann auch vorschnell und überreagieren. dein kommentar muss, wie alle anderen kommentare hier im blog auch, freigegeben werden. dein kommentar war aufgrund meiner privaten abwesenheit noch nicht freigegeben.
      hier wird nichts gelöscht.

  • Reply
    Wi
    6. Februar 2017 at 7:24

    Danke für das Rezept das hört sich super an das werde ich mal ausprobieren. Ich finde auch das man immer sieht wieviel Mühe in deinen Artikeln steckt. Ob man jetzt Rama benutzen möchte oder sie aus ethischen oder anderen Gründen nicht konsumiert möchte sollte jedem selber überlassen werden. Das ständige belehren nervt mich nicht nur hier sondern auch auf anderen Blogs.

    ich lese übrigens seit Jahren deinen Blog und schaue auch gerne eure Videos. finde echt schön wo die Entwicklung hingeht.

    Liebe Grüße

  • Reply
    Ellen
    10. Februar 2017 at 9:55

    Liebe Anna, eine tolle Art des Brotbackens, die mir bislang noch gar nicht geläufig war. Aber sag mal, kann ich das Rezept auch einfach mit z.B. Dinkelmehl backen? Also das glutenfreie eins zu eins ersetzen? Weißt du da was zu?
    Lieben Gruß

    • Reply
      Anna Frost
      10. Februar 2017 at 16:15

      sollte funktionieren :)

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