BABY gesponserter Beitrag

wellcome

emma frost babyfrost spielzeug Mai

Dies ist ein gesponserter beitrag in Kooperation mit Pampers

In meinem Freundeskreis war ich die erste, die schwanger wurde. Unsere Familien leben recht weit weg und ich hatte zusätzlich noch das Pech, keine Hebamme mehr bekommen zu haben. Nein, auch nicht für die Nachsorge. Sobald ich an eine andere Mom oder an eine Hebamme gelangte, nutzte ich die Gelegenheit und stellte meinen Fragenkatalog. Im Rückbildungskurs war ich oft noch viel länger im Kurs, da ich die leitende Hebamme ausfragte und Rat suchte. Natürlich waren meine Tante und Schwiegermutter für ein paar Fragen zur Stelle, aber bei ihnen ist es auch ein wenig länger her, dass sie in meiner Situation, einer frisch gebackene Mutter, waren.

emma
Jakob war zu dem Zeitpunkt, als unsere Tochter geboren wurde, noch in seiner Festanstellung und ich war die meiste Zeit allein mit ihr. Und allein mit meinen Fragen. Ich hatte trotzdem Glück, aufgrund des Internets meinen Bekanntenkreis auszuweiten und somit auch den Kontakt zu anderen Müttern zu haben und für meine Fragen Antworten zu suchen und auch zu finden. Auch habe ich in der Zeit gelernt, dass es nicht immer wichtig ist, direkt eine Antwort oder Lösung zu haben… Vieles ergibt sich einfach.
Es war nicht immer leicht in dieser ersten Zeit, aber es hat irgendwie geklappt. Wenn ich rückblickend etwas anders machen würde, dann wäre es eine intensivere und vor allem auch energischere Suche nach einer Hebamme, die mich nicht nur während der Schwangerschaft, sondern vor allem auch im Nachhinein in der ersten Zeit begleitet und mir das Gefühl gibt, nicht alles falsch zu machen. Wenn ich mir etwas hätte wünschen können, dann wäre es Familie in der Nähe gewesen, die mir einfach ab und an zur Hand gegangen wäre. Eine Möglichkeit zu haben, mal entspannt auf Toilette zu gehen oder zu duschen. Oder vielleicht mal eine Runde entspannt zu arbeiten. Als Selbstständige ist es mit Baby auch nicht immer leicht. Man hat andere Möglichkeiten und Optionen… Aber es muss trotzdem irgendwie gearbeitet werden.

anna frost arbeiten und stillen mom multitasking
Aber ich bin an der Aufgabe und den Herausforderungen gewachsen und fand meine Schlupflöcher, Optionen und Zeitfenster und habe sie zu meinem Erstaunen teilweise ziemlich gut gemeistert. So wurde ich zB. ein Spezialist darin, möglichst viele Dinge gleichzeitig zu erledigen, besonders während des Stillens.
Was ich damals leider bei meinen Recherchen nicht entdeckt habe, ist das Sozialunternehmen wellcome. Als bundesweit agierendes Sozialunternehmen entwickelt wellcome Angebote für Familien und möchte Eltern damit ermutigen, sich auf das Abenteuer Familie einzulassen. Das Kernangebot von wellcome ist die „Praktische Hilfe nach der Geburt“ – eine mehrfach ausgezeichnete soziale Innovation, die 2002 von Rose Volz-Schmidt in Hamburg gegründet wurde. Darin verbinden sich bürgerschaftliches Engagement und professionelle Hilfesysteme.

Die Umfrageergebnisse des Meinungsforschungsinstitutes Forsa und Pampers machen deutlich, dass sich die Sorgen, die sich werdende Eltern mit Blick auf die Zeit nach der Geburt machen, deutlich von den tatsächlich auftretenden Problemen unter- scheiden: Während sich werdende Eltern vor der Geburt vor allem um die Gesundheit des Nachwuchses (75 %), anstehende finanzielle Belastungen (31 %) und ein mögliches Gefühl der Überforderung (28 %) sorgen, sehen sie sich nach der Geburt primär mit folgenden tatsächlich auftretenden Problemen konfrontiert: Großer körperlicher Belastung (50 Prozent), weniger Zeit für sich selbst (40 %) sowie Belastungen für die Partnerschaft (27 %).

It takes a Village to raise a child

Laut der von Pampers in Auftrag gegebenen Studie freuen sich frischgebackene Eltern gerade in der ersten Zeit über Hilfe: Bei 70% der befragten Mütter und Väter hat die eigene Familie in der ersten Zeit mit Baby unterstützt, 52% haben die Hilfe einer Hebamme in Anspruch genommen und 19% fanden Unterstützung im Freundeskreis. Letzteres nahmen wir häufiger in Anspruch und das war auch immer wieder ein Tipp für eine Geschenkidee für werdende Moms: Schenkt ihnen statt dem 100. Kuscheltierchen fürs Kind ein bisschen Zeit für sich, nehmt ihnen kurz das Kind ab und lasst sie mal verschnaufen.
Ein wenig Hilfe in der ersten Zeit, in der sich alle aneinander gewöhnen, in der die Eltern feststellen, dass vieles erst einmal nicht mehr spontan und zu 100% selbstbestimmt funktioniert, ist von Vorteil. Klar, die Schwangerschafts- und Stillhormone machen jede Frau zu Wonderwoman und man hat schier endlose Energie. Schafft an manchen Tagen das mehrfach nächtliche Aufstehen, Stillen und das Bespaßen tagsüber beinahe mühelos, doch wenn die eigenen Bedürfnisse komplett vergessen werden, verliert man seine Energie schneller, als einem lieb ist. Ein entspannendes Bad, in Ruhe einen Happen essen oder sich einfach mal hinsetzen und Stille genießen helfen ungemein, mal kurz zu verschnaufen und Energie zu tanken. Stelle ich mir vor, dass ich bereits ein Kleinkind in der Zeit gehabt hätte oder sogar Mehrlingsmutter geworden wäre, hätte die Situation für mich sicher auch ganz anders ausgesehen. Klar, „man schafft das schon irgendwie“ liest man überall in den Foren und Gruppen zB. auf Facebook als Antwort auf die Frage, wie es denn funktionieren soll. Natürlich schafft man es auch irgendwie. Man wächst mit seinen Aufgaben – keine Frage! Aber ich bin mir zu 100ß% sicher, dass niemand etwas gegen ein bisschen Unterstützung gehabt hätte. Die Geburt eines Babys bringt das Leben aller Eltern durcheinander, egal ob sie arm oder reich sind, ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen, ob es das erste Baby ist oder es bereits ältere Geschwister gibt. Jede Familie braucht in dieser besonderen Übergangszeit Unterstützung. Wie schön, dass es dann so Initiativen, wie wellcome gibt, mit über 250 Teams aus ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern, die als „wellcome Engel“ für ein paar Stunden in die Familien gehen und da helfen, wo sie gebraucht werden. Und sei es nur dafür, dass man mal 10 Minuten für eine entspannte Dusche hat und etwas essen kann.

Besonders wichtig findende ich, dass man für eine Unterstützung durch wellcome keine Anträge stellen oder seine Hilfsbedürftigkeit nachweisen muss. wellcome ist eine Anlaufstelle für jede Familie, die das Gefühl hat, dass Unterstützung gut wäre. Und das finde ich wirklich wahnsinnig gut.

Spread the word!

Pampers unterstützt wellcome im Rahmen der Initiative „Deutschland wird Kinderland“ und ich rufe euch dazu auf, den Link zu diesem Beitrag oder auch zur wellcome Webseite in eurem Bekanntenkreis zu teilen, werdenden Eltern an die Pinnwand zu posten oder für euch selbst abzuspeichern. Unterstützung kann jeder gebrauchen und gerade in der ersten Zeit mit Baby ist es äußerst hilfreich, jemanden an seiner Seite zu wissen, auf den man sich verlassen kann.
Wichtig auch zu wissen, dass ihr auf elternleben.de das gebündelte (und vor allem geprüfte) Wissen von Eltern, Moms, Dads und Profis erhalten könnt. Es gibt viel Unfug und gefährliches Halbwissen im Internet, daher ist es wichtig zu wissen, wo man wirklich echtes Wissen und fundierte Ratschläge herbekommen kann. Ich spreche aus Erfahrung :)

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8 Comments

  • Reply
    Ellen
    8. März 2017 at 17:54

    Ich verfolge deine Einträge schon lange mit viel Interesse, in letzter Zeit vor allem auch noch einmal alle im Bereich „Babyfrost“, da ich nun selbst auf dem Weg bin, eine Mama zu werden. Ich weiß noch nicht, ob ich selbst auf das Angebot von Wellcome zurückgreifen werde, finde es aber großartig, dass es dieses gibt. Und, dass jeder die Möglichkeit besitzt, es in Anspruch zu nehmen. Eines weiß ich jedoch – ich werde es meiner Freundin, die vor kurzem ihr 3. Kind bekommen hat, einmal nahelegen. Vielleicht wird sie es dankbar annehmen, denn 3 kleine Kinder (3 Monate, 2 und 3.5 Jahre) sind dann doch noch mal eine andere Hausnummer :)

  • Reply
    Ana
    8. März 2017 at 19:46

    Wow, vielen lieben Dank für diesen Hinweis! Solche Initiativen müssten viel viel bekannter werden. Es gibt so viele Mütter, die nach der Geburt kaum oder keinerlei Hilfe an der Seite haben. Mich traf es nach der Geburt des zweiten Kindes und ich war völlig überfordert. Ich hätte damals so viel dafür getan, wenn nur einmal jemand kommt und uns beispielsweise mal etwas Warmes kocht! Wobei es leider auch viele Mütter gibt, die sich nicht trauen, nach Hilfe zu fragen. BLOSS NICHT! Traut euch – nehmt alles an Hilfe an, was ihr kriegen könnt! Devise: glückliche Babys, glückliche Eltern!

    Erst im Nachhinein habe ich übirgens erfahren, dass wir in unserem kleinen Dorf eine Art Nachbarschaftshilfe haben, die gerne mal hilft, wenn eine junge Familie, ein kind bekommt. GNAH!!!

  • Reply
    Sylvia
    9. März 2017 at 10:18

    Sehr schön was es für Hilfen gibt, gerade für junge Eltern die ihre Familie nicht da haben kann so ein Rückhalt glaub ich gold Wert sein.
    Ich bewundere dich ja immer noch wie du das alles gemeistert hat und noch tust.

    Liebe Grüsse
    Sylvia

  • Reply
    Heide
    10. März 2017 at 0:03

    was für ein schöner, persönlicher Beitrag. Kind und Co ist wohl noch ein ganzes Weilchen weg bei mir, aber es ist sehr interessant deine Gedanken zu diesem Thema zu lesen. Und besonders fällt mir bei dir immer wieder (natürlich positiv) auf, wie sorgfältig du Kooperationen kennzeichnest. Sogar schön bevor man drauf klickt weiß man bescheid und zu Beginn des Artikels steht es auch noch einmal. Das finde ich wirklich lobenswert!! Und es macht den Beitrag keineswegs irgendwie schlechter. Im Gegenteil ich finde es eher irritierend und manchmal mit schlechtem Beigeschmack, nach einer Einleitung plötzlich mit einer Produktwerbung konfrontiert zu sein ohne es zu erwarten. Das läuft bei dir echt anders und toll.
    Danke ! :)

    • Reply
      Anna Frost
      10. März 2017 at 9:44

      danke dir für das kompliment!
      ich gebe mir mühe, alles so transparent wie möglich zu gestalten.nach dem bald kommenden redesign wird es noch deutlicher sein.
      <3

  • Reply
    Katharina
    10. März 2017 at 10:55

    Liebe Anna, danke für den Beitrag. Ich konnte letztes Jahr selber das Wellcome Projekt nutzen und bin unendlich dankbar dafür. Der Start mit unserer Kleinen war nicht leicht und die Großeltern wohnen weit weg. Hilfe gab es für uns keine. Unser Wellcome Engel hat uns sehr geholfen und dafür gesorgt, dass wir alle entspannter waren. Das Projekt ist toll und sollte vielmehr Aufmerksamkeit bekommen.
    Liebe Grüße

    • Reply
      Anna Frost
      10. März 2017 at 11:34

      freut mich sehr, dass du das angebot nutzen konntest <3

  • Reply
    Pia
    10. März 2017 at 21:03

    Was für eine tolle, mal wieder sehr passende Kooperation und ein bewundernswertes Angebot. Schade, dass es so unbekannt ist, habe noch nie davon gehört. Ich hätte es sonst wohl, so ohne Familie, bei meiner Kleinen auch in Anspruch genommen… Aber dann vielleicht beim 2. :-).
    Man hat bei dir das Gefühl, dass du deine Partner sehr sorgfältig aussuchst und nur darüber schreibst, was dir auch wirklich am Herzen liegt. Eine Seltenheit in der Szene…

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