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HUAWEI – from Blog to Business: 5 Tipps wie ihr aus eurem Hobby das beste rausholt

 

 

Ich kriege oft die Frage gestellt, was es denn braucht, um erfolgreich zu bloggen, um sein Hobby zum Beruf zu machen oder eben eine Leidenschaft auf ein nächstes Level zu heben. Während meiner Testphase mit dem HUAWEI MateBook habe ich mir genau diese Frage als Anlass genommen, ein paar Tipps zusammenzutragen, die euch ein wenig helfen können.
Individuell gibt es für jeden eine unterschiedliche Antwort, denn oft ist eben eine individuelle Ausgangslage entscheidend für den weiteren Weg und auch Ziele sind so individuell gesteckt, dass man nicht alles verallgemeinern kann.

Fast 10 Jahre blogge ich schon (im Februar 2017 sind es 10 Jahre), seit fast 6 Jahren ist das Bloggen mein Hauptberuf, inklusive einiger anderer Tätigkeiten, die mit dem Job einhergehen oder sich daraus ergeben haben. Tatsächlich kann ich meinen Job nicht wirklich bezeichnen, denn ich mache vieles und noch mehr. „Nur“ Bloggen ist es schon lange nicht mehr und genau das ist ja das Spannende am Job.
Ein paar Tipps für euch, die ihr euer Blogbusiness auf ein nächstes Level heben wollt oder auch solche Tipps, die Selbstständigen im kreativen Bereich helfen können, habe ich hier für euch:

 

Checkt euer Equipment!
Euer Equipment ist das A und O und davon hängt eure Arbeit ab. Könnt ihr euch nicht auf eure Hardware verlassen, dann seid ihr – so hart es auch klingt – verlassen.
Die Kamera tuts ganz plötzlich nicht mehr? Speicherkarte im Eimer? Laptop eingefroren? Ist mir in den letzten knapp 10 Jahren Bloggen alles schon passiert… Und alles genau dann, wenn man eh unter Zeitdruck steht, wichtige Deadlines eingehalten werden müssen und eh gerade ganz viel auf der To Do Liste steht und man schon gar nicht mehr weiß, wo gerade der Kopf ist. Zuletzt letztes Jahr, als als mit einem mal die externe Festplatte mit dem Video- und Fotomaterial unserer Hochzeitsreise auf die Malediven meldete, dass sie mit sofortiger Wirkung kaputt ist. Nicht zwingend ein berufliches Drama, aber dennoch ein privates. Kann mit der teuersten Hardware passieren, auf jeden Fall mit Hardware von minderer Qualität – ob Preis und Qualität nun immer ein Level sind, muss jeder für sich selbst entscheiden oder auf Empfehlungen der Kollegen und Freunde vertrauen.
Es ist nicht wichtig, dass ihr das teuerste vom Teuersten kauft, sondern dass ihr euch mit eurer Hardware vertraut macht. Was bringt euch die teuerste Spiegelreflex Kamera aktuell auf dem Markt, wenn ihr nicht damit umgehen könnt und doch nur maximal im Automatikmodus filmen und fotografieren könnt? Eine sauteure Kamera macht aus euch keinen Profi, sondern Übung; Übung und das Kennenlernen eurer Hardware. Nicht die Kamera macht die schönen Fotos, sondern die Fotografin / der Fotograf. Ebenso schreibt nicht der Laptop die schönen Texte, sonder die Autorin oder der Autor. Die Hardware ist dein Partner in Crime und muss mit dir und deinen Bedürfnissen Schritt halten können. Man kann nur so gut und so schnell sein, wie seine Hardware ist. Ein langsamer Laptop ohne anständig Power unterm Hintern, schlechtes Wlan oder einfach ein schlechter Akku bringt mir genauso viel, wie eine Grippe. Kann ich meine Bilder nicht zügig in Lightroom entwickeln, sie uploaden und meine Texte tippen; muss ich auf meine Hardware zu lange warten, behindert sie mich eher in meiner Arbeit, als dass sie mir ein verlässlicher Partner in Crime ist. Das HUAWEI MateBook ist mir in der Testphase ein grandioser Partner in Crime gewesen und ich muss gestehen, dass ich das Leichtgewicht nur schweren Herzens wieder abgebe – mit so leichtem Täschchen war ich selten unterwegs.

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Habt eine Story!
Zumindest eine grobe. Was soll euer Blog darstellen? Euer Unternehmen, euer Business? Wer seid ihr, wo wollt ihr hin und was kriegt der Leser, der Kunde, eure Partner von euch? Natürlich kann euer Blog eine „gemischte Tüte“ sein, aber einen Schwerpunkt zu kommunizieren kann doch recht hilfreich sein. Besonders ist es gut, sich so eben Gedanken über seine potentielle Leserschaft zu machen, bzw. der Zielgruppe den Lesestoff geben, der sie interessiert.
„Ich schreibe über das, was mich interessiert!“ ist schon einmal eine mehr oder weniger klare Aussage, die aber dann auch bitte so durchgezogen werden sollte und euch nicht durch einen gut zahlenden Werbepartner als inkonsequent dastehen lassen sollte (fiktives Beispiel: Ein Blog über Nachhaltigkeit bloggt positiv über einen Kapselkaffee Hersteller).

 

Erlebt was!
Wer nix erlebt und nix zu erzählen hat, hat ein kleines Problem. Vielleicht nicht am Anfang, aber später. Natürlich kann man sich auch einiges an Storymaterial ausdenken, aber auch da ist irgendwann die Phantasie ausgeschöpft. Ich möchte euch jetzt nicht dringend nahelegen, viel und möglichst weit zu reisen (ok, das kann generell nicht schaden ;) ), meine Intention ist eher, dass ihr unter Leute geht, viel lest und vor allem auch eure Phantasie, Kreativität und Story eures Blogs durch Erlebnisse ankurbeln könnt.
Carrie Bradshaw hat ihre Single Kolumne mit eigenen Dates und den Stories ihrer Freundinnen gefüttert. Lady Gaga arbeitete für ihr letztes Album autobiografisch und hat so die Lösung ihrer Verlobung verarbeitet. Gerne sagt sie aber auch, dass Alkohol ihr ab und an auf die Sprünge hilft ;)
Beyonce lud für eines ihrer letzten Alben mal mehrere Songwriter über mehrere Tage in ein Haus ein, wirft eine Idee einer Story in den Raum und arbeitet mit den Textern Hand in Hand und gibt letztendlich das finale Go oder No Go.
Beim Bloggen gibt es bei mir unterschiedliche Arten und Weisen des kreativen Prozesses: Für Advertorials hilft mir eine persönliche Beziehung zum Thema / Produkt / Unternehmen, um mir eine Story auszudenken. Bei einer völligen Freiheit bei der Umsetzung eines Advertorials kann es auch mal eine Idee sein, die ich schon immer mal machen wollte und nur auf den passenden Moment gewartet habe oder kann ein totaler Geistesblitz sein.
Bei freien Texten und Kolumnen sind sehr oft private und emotionale Momente der Auslöser.

Wann, wo und wie einen die Muse küsst, kann man nicht immer beeinflussen. Das füttern der Phantasie und das Auffüllen des Erlebniskontos können dabei jedoch helfen. Auch mal mit ein wenig Abstand eine Sache zu betrachten, denn sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, macht der Kopf auch irgendwann zu. Generell gilt aber: Jeder muss seinen eigenen kreativen Prozess individuell ausarbeiten.

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Gebt nicht auf! 
Verfolgt man seine eigenen Wünsche und Ziele, weiss man, warum man etwas tut: für sich!
Baut man sein eigenes Business auf, geht man durch viele Höhen und Tiefen, erlebt Tiefschläge, aber auch jede Menge Höhepunkte. Es gibt Tage, da scheint einem die Sonne aus dem Hintern, weil alles perfekt läuft und an anderen Tagen hat man Existenzängste, die einen nicht schlafen lassen. Egal, wie die Situation gerade ist, man muss weitermachen. Weitermachen und Gas geben, eben weil es gerade gut läuft und der Rückenwind einen schneller durch das nächste Tal schieben könnte. Oder eben Gas geben, weil es mehr als beschissen läuft. Letzteres ist besonders schwer, weil man nicht nur gegen Gegenwind ankämpfen muss, sondern auch gegen das Gefühl Versagt zu haben und aufgeben zu wollen. Das ist schwer. Und wird auch nicht leichter, je öfter man durch dieses traurige Tal wandert. Ein erneutes Abschätzen, Abwägen und Justieren der Ziele, Träume und Wünsche mit klarem Kopf hilft enorm!
„Kann ich das und will ich das auch noch genauso, wie ich es ursprünglich mal dachte? Und wenn ja, was brauche ich für die Verwirklichung meiner Ziele?“

 

Arbeitet an euren Skills.
Bist du als Blogger Selbstständig, bist du für alles zuständig. Von der Akquise über Konzeption und Kreation, bis zu Abrechnung und den Steuern – du bist eine One-(Wo)Man-Show! Es sei denn – natürlich – du hast dir bereits ein Team aufgebaut. Aber auch das kostet Geld…
Die Weiterentwicklung der eigenen Skills, sei es Konzeption und Kreation von Ideen und Texten oder auch die Skills in Sachen Fotografie, sind essentiell um sich selbst auch weiterzuentwickeln. Es gibt viele, die bleiben bei ihren Skills auf ein und demselben Level wie vor einigen Jahren und wundern sich, warum ihre Reichweite nicht steigt.
Wenn ich daran denke, dass man als Blogger vor 10 Jahren mit einer wie auch immer gearteten digitalen Knipse in den Spiegel (MIT BLITZ!) rein fotografiert wurde, um ein Outfit zu zeigen… Nunja. Da starten manche BloggerInnen heute, bzw. eben weniger Jahre später, doch ein bisschen professioneller, indem sie direkt Fotografen engagieren. Das ist zwar nicht unbedingt nötig, aber Freunde, Bekannte oder auch Teammitglieder zu haben, auf die man sich verlassen kann, schadet definitiv nicht!

Wie dem auch sei: findet euren Stil und arbeitet an euren Skills. Und entscheidet euch, ob es sich lohnt, ein Team aus Profis in ihren jeweiligen Bereichen aufzubauen oder ob ihr alles selbst schafft.
Sich Hilfe und Unterstützung zu suchen ist keine Form der Schwäche – nein. Eher im Gegenteil – es ist eine Form der Vergrößerung und Skalierung des Netzwerkes und eben der Aufbau eines Teams.

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5 Comments

  • Reply
    Steffi
    2. Dezember 2016 at 21:49

    Liebe Anna …
    ich danke Dir für Deine Tipps und stelle fest, daß ich noch VIEL lernen kann. Dieses Lernen macht mir Spaß und ich finde es gut, daß Du Dein Wissen und die gesammelten Erfahrungen mit anderen Bloggern teilst. Ich denke, das ist nicht selbstverständlich.
    Ich (und sicher auch viele Andere) würde mich freuen, mehr Beiträge dieser Art von Dir zu lesen.
    Liebe Grüße.
    Deine „gemischte Tüte“ ;)

  • Reply
    Finja
    4. Dezember 2016 at 10:23

    Danke danke danke!!:)

  • Reply
    Sabine
    4. Dezember 2016 at 12:14

    Schön mal jemand Erfahrenen aus der Branche zu verstehen und zu lesen was sie bewegt. Solche Artikel sind meine Liebsten!

  • Reply
    Vanessa
    4. Dezember 2016 at 13:49

    Anna das ist mal wieder ein super Artikel. Bei dir merkt man fast gar nicht, dass Produkte mit einfliessen, da es so natürlich wirkt. Ich finde deine Tipps und Tricks wirklich super. Ich glaube heutzutage ist es schwer sich durch die Masse an Bloggern durchzukämpfen, aber du gibst Mut. Danke dafür! Liebst, Vanessa

  • Reply
    Silja Trimbuch
    5. Dezember 2016 at 22:48

    Liebe Anna,
    Danke für deine Tipps, dir helfen mir als Neuling sicherlich weiter. Vor allem, dass man neues erleben soll, um eine gute Story zu finden. Wurde das nicht sogar Dean von Gossip Girl empfohlen? ;-)
    Danke dir und alles Liebe

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