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Kommt an den Tisch! – Rezept für eine cremige Kürbis-Kichererbsen-Gnocchi-Pfanne

 

 

Kochen hat für mich sehr viel mit Leidenschaft und Ausprobieren zu tun. Oft auch mit Improvisation. Ich arbeite zwar gerne mit fertigen Rezepten, werfe aber auch sehr gerne einfach mal nach Lust und Laune Zutaten zusammen. Ich gehöre auch zu den Menschen, die sich Geschmäcker genau vorstellen können und so gerne Zutaten im Kopf kombiniere und extrem oft etwas wahnsinnig leckeres dabei herauskommt. So kommt es allerdings auch oft vor, dass es manche Gerichte nur ein einziges Mal gibt, da ich mich nicht zu 100% daran erinnere, was ich eigentlich beim letzten Mal alles in die Töpfe und Pfannen warf. Seit neuestem liegt also immer ein Notizblock in der Küche, damit ich mir zumindest grobe Notizen machen kann.

Ich liebe es wirklich zu Kochen und mache dies auch unheimlich gerne. Tatsächlich schalte ich beim Kochen oft ab und nutze die Zeit, indem ich mit meinen Händen etwas tue, meinen Kopf runterzufahren und danach mit der Familie am Tisch gemeinsam zu sitzen und zu essen. Klingt verrückt? Naja, andere schalten beim Duschen ab oder legen sich für ein Nickerchen hin :)

Alle an einen Tisch zu kriegen ist ja immer so eine Sache. Freunde, Familie… Alle sind busy und manchmal wirds schwierig. Bisher hat es aber doch immer geklappt. Noch hat Emma kaum Aktivitäten oder Kurse außerhalb der KiTa, somit kann sie sich noch nicht großartig wehren mit uns mindestens ein Mal täglich am großen Esstisch zu sitzen. Aber ich kann mir vorstellen, dass wenn sie älter wird, Ballett, Feldhockey, Klavier- und Chellounterricht, der Schachkurs und weitere zusätzliche schulische Aktivitäten ihre Nachmittage bestimmen, wird es umso wichtiger sein, die ganze Familie ein Mal am Tag zusammen zu kriegen. Was da dann auf die Teller kommt, ist vermutlich nicht ganz so wichtig, wie etwa dass überhaupt alle am Tisch sitzen. Rituale müssen soweit es geht früh etabliert werden, oder?

Dass ein Mal am Tag mindestens gekocht wird, ist da für mich persönlich sehr wichtig. Auch mit dem Hintergedanken, dass ich in der Zeit vom Arbeitsstress runterfahren kann. Aufgrund meiner diverser Lebensmittelunverträglichkeiten koche ich eh gerne selbst, denn dann weiß ich genau, was drin ist und erlebe keine bösen Überraschungen. Zumal es ja auch schön ist, saisonale und regionale Produkte zu verwenden, wie ich hier schon einmal erwähnt habe. Ein passender Moment zum Thema Zusammensitzen und auch beim Kochen abschalten können, gab es gestern Abend, als ich nach einem ziemlich stressigen Tag mit allerlei Ärger einfach in der Küche stand und spontan entschied: Heute gibts Gnocchi mit Kichererbsen und Kürbispüree. Und zwar selbstgemacht und glutenfrei. Also die Gnocchi. Und das Püree.

Klaro, es gibt auch Gnocchi in allen Varianten zu kaufen, auch glutenfrei und spart eine MENGE Zeit, aber ich hatte keine Lust noch in den Supermarkt zu laufen und alle notwendigen Zutaten hatte ich eh im Schrank. Der Hokkaido Kürbis, den ich noch zu Püree verarbeitet habe, liegt schon seit 3 Wochen hier mit seinen Kollegen und wartet auf seinen Einsatz (Wusstet ihr, dass man einen Butternut Kürbis bis zu einem Jahr lagern kann und er durchs längere Lagern seinen Geschmack intensiviert? Und ein Hokkaido Kürbis auch roh genießbar ist?) und diverse Dosen Gemüse von Bonduelle habe ich immer im Vorratsschrank. Kürbispüree, Kichererbsen und Gnocchi – eine Geschmacksexplosion mit unterschiedlichen Konsistenzen. Das ist genau das Soulfood, was ich gestern Abend brauchte.

Kürbispüree und Gnocchi lassen sich hervorragend auf Vorrat produzieren und einfrieren. Klaro gibts den Kürbis auch im Glas und das Püree schon fertig, aber nichts schmeckt besser, als selbstgemacht! Aber es ist eh gerade Kürbissaison, also los!!! Und es macht sich beinahe von selbst. Die Gnocchis waren schon ein Stück Arbeit… das gebe ich zu. Daher habe ich eine Portion nur kurz blanchiert und dann eingefroren, um mir das Prozedere beim nächsten Mal zu erleichtern. Das Kürbispüree lässt sich ebenfalls einfrieren! Aber eigentlich braucht ihr das nicht einfrieren, wenn ihr kleine Naschkatzen bei euch zuhause herumstreunen habt :)

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anna frost bonduelle kürbispüree kürbis püree

Rezept für schnelles Kürbispüree

Ofen auf 180° vorheizen. Kürbis waschen, halbieren und mit Olivenöl einreiben. Mit der Schnittseite auf ein Backblech legen. Für etwa 60 Minuten im Ofen garen lassen, anschließend abkühlen lassen und das Kürbisfleisch von der Schale trennen. Keine Sorge, das geht echt easy! Das Fleisch sollte so weich sein, dass ihr es super leicht zerdrücken könnt. Ein zusätzliches pürieren im Mixer ist eigentlich nicht nötig (hab ich aber versuchen wollen… Voll unnötig.).

 

Rezept für glutenfreie Gnocchi

600g Kartoffeln
40g Reismehl (plus etwas mehr zum bemehlen der Arbeitsfläche)
40g Kartoffelmehl
1 Ei
1 Prise Salz, Pfeffer und Muskat

anna frost bonduelle glutenfreie gnocchi selbermachen rezept

Kartoffeln mit Schale in Salzwasser kochen und anschließend warm pellen. Die noch warmen Kartoffeln entweder mit dem Stampfer stampfen, im Mixer pürieren oder durch die Kartoffelpresse pressen. Die Mehle untermengen, mit dem Ei, Salz, Pfeffer und Muskat zu einem Teig vermengen.
Arbeitsfläche und Hände mit Reismehl bemehlen. Teig in kleine Kugeln einteilen und diese zu einer langen Schlange rollen. Kleine Stücke abtrennen , mit Gabel leicht flach drücken und anschließend die Gnocchi in Salzwasser garen.
Sobald sie an die Wasseroberfläche steigen, die Temperatur runter drehen und noch maximal 2 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Mit Sieb oder Kelle aus dem Wasser fischen und beiseite legen. Wenn sie kurz ruhen, werden sie fester.

 

So. Und nun kommt das leckerste Rezept seit langem, nachdem ich mir, während ich die Bilder betrachte und die Zeilen tippe, schon wieder die Finger lecke… Wie gesagt, die Gnocchi müsst ihr nicht selbst machen, aber das Kürbispüree ist ein MUSS!! Und geht wirklich easy!

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Gnocchi Pfanne mit Kichererbsen und Kürbispüree

(Selbstgemachte) Gnocchi
frischer Salbei
1 -2 Esslöffel Butter oder Margarine
1 Dose (425ml) Bonduelle Kichererbsen
Chilli Flocken
Salz & Pfeffer
kleine Cocktailtomaten
1 rote Zwiebel
selbstgemachtes Kürbispuree
2 große EL Frischkäse (vielleicht auch drei ;) )
100ml Gemüsebrühe
Bonduelle Feine Feldsalat Blätter (90g)

Die Menge reicht für etwa 2-3 Portionen

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Salbei klein hacken, Cocktailtomaten halbieren, Zwiebel in Würfel oder schmale Scheibchen schneiden (was optisch gefällt). Margarine in Pfanne erhitzen und Gnocchi darin rundherum anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen (meine selbstgemachten Gnocchi sind leider ein wenig auseinander gefallen, als ich sie in der Pfanne lies, die restlichen Zutaten hinzufügte und umrührte. Beim zweiten Versuch klappte alles perfekt, als ich sie einfach nach dem Anbraten beiseite stellte und aus dem Krisengebiet holte). Kichererbsen abtropfen und in der Pfanne rundherum anbraten, mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken würzen. Zwiebeln, Salbei, Frischkäse und Kürbispüree dazugeben, unterheben und verrühren. Nach und nach die Gemüsebrühe einrühren und so die Sämigkeit bestimmen. Kurz köcheln und eindicken lassen. Kurz vor dem Servieren die Gnocchi wieder in die Pfanne dazugeben.

Auf dem Teller ein Bett aus Feldsalat legen und die Gnocchi-Kichererbsen Pfanne darauf anrichten. Mit Salbeiblättern und Tomaten garnieren.

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Der neue Feldsalat ist übrigens eine echte Neuheit im Kühlregal, da die Salatvariante aus einzelnen, hochwertigen Feldsalatblättern ohne Wurzeln besteht. Diese neue Feldsalatvariante überzeugt damit nicht nur Feldsalatliebhaber, sondern eignet sich auch ideal für diejenigen, die Feldsalat ohne störende Wurzeln und in puren Blättern genießen wollen. Auch für mäkelige Kiddos prima geeignet :) 

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Dazu passen hervorragend die Bonduelle Salatlust Salatschalen, zB. mit „Patros Natur – Linse“. Noms!

Kiddos, die Gnocchi Pfanne mit Kürbispüree ist der Hammer und schmeckt wahnsinnig lecker! Probiert sie aus! Und wer keine Gnocchi mag, der lässt sie entweder weg oder probiert sie mit Nudelreis oder einfach nur mit Kichererbsen. Guten Appetit!!

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4 Comments

  • Reply
    Beauty Butterflies
    15. Oktober 2016 at 19:04

    Gnocchi selbst zu machen steht auch noch auf meiner „Bucket-List“ für’s Kochen. Und ich bin sehr pfiffig und hole mit einfach eine FoodBloggerin dazu. Wenn mich Tanja von shelikes.de im Dezember besucht wird auch der Kochlöffel geschwungen. Kürbis und Kürbispüree ist grad eh hoch im Kurs bei mir, dann werden wir sicher was in der Richtung machen.

    Feldsalat ohne Wurzeln ist übrigens definitiv eine tolle Neuerung. Ich kauf sowieso nur Salat im Beutel – dieses lästige Abwaschen und Schnippeln ^^ aber auch ich bin so mäkelig, dass ich den Feldsalat immer noch „entwurzel“. Da hat Bonduelle eine gute Idee gehabt – werd ich mal Ausschau halten!

  • Reply
    Melanie Reuß
    16. Oktober 2016 at 10:51

    Sabber Sabber,
    Eine tolle Sache und Kurbis ist einfach genial. Hier gabs Butternut mit Quark und Leinöl. Love it. Tahin ist hier aber auch nicht zu verachten.
    Alles Liebe,
    Melli

  • Reply
    maria & linda
    17. Oktober 2016 at 12:17

    Okay, das klingt mehr als geil. Wird direkt heute nachgekocht. Danke für die Inspiration. :) <3

    Liebst,

    Maria & Linda

  • Reply
    Lena
    17. Oktober 2016 at 17:10

    Und schwupps – schon stehen die Zutaten auf meinem Einkaufszettel! :) Danke für den Tipp!

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