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teutonia BeYou! Elite Kinderwagen im Test

teutonia anna frost fafine

 

 

Vielleicht war der weiße Blazer nicht die ultimativ beste Wahl, um das Kind aus der KiTa abzuholen und aus dem Matsch im Garten zu ziehen. Selbst Schuld, dafür gibts Waschmaschinen. Manchmal liegen aber Termine eben knapp und dann düst man halt vom Termin direkt in die KiTa und lässt sich herzlich von seinem Schmuddelkind drücken und drückt genauso fest zurück.
Für die kleine Spritztour nach der KiTa zum Markt haben wir den teutonia BeYou! Elite aus der neuen Kollektion Probe gefahren. Was den Autoenthusiasten ihr Sportwagen, ist der Mom ihr Kinderwagen. Und ich bin ein großer Fan von Kinderwagen, die sowohl Stauraum bieten, dabei nicht ganz so klobig aussehen und den Schieber eher wie jemanden wirken lassen, der einen Wohnwagen vor sich herschiebt. Ihr wisst bereits, bei mir zählt immer das Optische ganz stark und das gebe ich offen zu. Das ist ein Faktor, der entscheidend ist. teutonia ist auf Moms und Dads, die ebenso wie ich, stark die Optik entscheiden lassen vorbereitet und bietet mit dem Konfigurator sage und schreibe 1 Million Kombinationsmöglichkeiten, sich einen Wagen für das herzallerliebste Kindlein zusammenzustellen. Klingt erst einmal nach einer drohenden Überforderung, aber wer eine grobe Vorstellung von dem hat, was er mag und was nicht, wird zügig das finden, was perfekt passt! Gestellfarbe, Stoffe, Gurte, Handbremse ja oder nein, welche Accessoires in welcher Farbe und Ausführung – selten hat man so viel Auswahl! Wir entschieden uns für diese Testfahrt für ein eher schlichteres Modell mit Graphitgestell, Marble Sitzdesign und zarten grauen Accessoires.

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Knallharter Alltagstest: Mit dem Kinderwagen durch halb Hamburg Ottensen mit kaum barrierefreundlichen Straßen. Wichtig ist mir also, dass der Kinderwagen wendig ist, sich leicht fahren lässt und die Feststellbremse, die hier beim BeYou! neu entwickelt ist und mit einem Knopfdruck den Kinderwagen bombenfest stehen lässt. Hinzu kommt die Bouncefähigkeit, wie ich es gerne nenne: Kann der Kinderwagen mal eben eine Bordsteinkante auf die Hinterräder gekippt herunterfahren, ohne dass das Kind im Wagen eine Gehirnerschütterung bekommt? Leider kann das nicht jeder Wagen und ist an dieser Stelle direkt ein Wackelkandidat für die nächste Runde. Ob es ein Foto gibt? Ich wage es zu bezweifeln. Im Stadtverkehr ist diese Fähigkeit wichtig. Mit Kinderwagen sieht man sich oft bei wenigen Treppenstufen gezwungen einen Fahrstuhl aufzusuchen und verschwendet wertvolle Lebenszeit damit, auf den Lift zu warten. Und mal eben auf eine/n kräftige/n Passanten/in zu warten, der/die mal eben hilft, den Kinderwagen Treppen rauf oder runter zu tragen, ist auch oft mühselig. Selbst ist die Mom / der Dad und bounced mal eben die paar Stufen der Treppe rauf und runter.

Der BeYou! von teutonia kann es und ist direkt im Recall. Er lässt sich einfach nach hinten kippen, ohne dass ich mich mit meinem gesamten Körpergewicht auf den Wagen stemmen muss, um ihn aus seiner Standhaftigkeit durch 4 Reifen zu heben. Auch nur auf den Hinterreifen macht er eine stabile Figur und der Bouncer von der Bordsteinkante wird von Emma mit einem freudigen Gibbeln quittiert, was ein gutes Zeichen ist.

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Die aufrechte und nach vorn gerichtete Sitzposition animiert unser extrem freundliches Tochterkind dazu, noch mehr an der Umgebung teilnehmen zu wollen, winkt Passanten zu, flirtet und schaut sich Bäume, Himmel und alles, was das erwachsene Auge nicht mehr so wirklich wahrnimmt, an, zeigt drauf und ein bisschen wirkt es, als wäre sie eine Rennfahrerin im Sportwagen. Natürlich lässt sich der Sitz auch in mehreren Stufen kippen, sogar komplett flach nach hinten kippen, um das Kind bequemes Schlafen zu ermöglichen. Das Verdeck lässt sich extrem weit ausfalten und zwar bis zu einem Halbkreis. Man kann sein Kind komplett unter dem Verdeck verstecken, wenn man das möchte ;)

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Wofür die Handbremse ganz gut sein kann, haben wir gemerkt, als wir so halb erlaubt mit dem Kinderwagen eine Rolltreppe runtergefahren sind. Auf die Hinterreifen gekippt lässt sich so ein Kinderwagen gerne auch via Rolltreppe von Stockwerk A nach B befördern, mithilfe der Handbremse bleibt der Wagen auch auf der Stufe stehen und muss nicht zusätzlich dringend von einer zweiten Person am vorderen Ende gesichert werden.

Stauraum bietet der BeYou! von teutonia ebenfalls. Der untere Korb fasst locker eine große Tüte mit Gemüse (vier Paprika, drei Ochsentomaten, Töpfchen Koriander und Basilikum, Beutelchen Chillis), vier Döschen mit Büffelmozzarella, zwei Hühnerbrüste, vier Hähnchenschenkel vom Markt und acht Quetschfrüchte von Budni. Zusätzlich noch eine Shoppingbag von Mama, die noch dringend ein neues Kleidchen für den anstehenden Urlaub kaufen musste und die Kamera mit zwei Objektiven, dazu ein Jutebeutel mit einer Packung feuchten Tüchern und zwei Windeln. Passte easy rein und damit konnte man auch die Rolltreppe so halb erlaubt wieder hoch fahren.

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Mein Fazit: Schönes Modell, schöner Kinderwagen, der mit seinem Konfigurator echt keine Wünsche offen lässt. Der teutonia BeYou! kostet in der Zusammenstellung, wie ihr ihn auf den Fotos seht, 839€ ohne Accessoires, wie Fußsack, etc. und ist somit in der oberen Preisklasse der sich zur Zeit auf dem Markt zu findenden Kinderwagen. Mit in diesem Preis ist jedoch nicht die Babywanne, die man für die ersten Monate braucht. Diese ist mit etwa 250€ ebenfalls zum Kinderwagen zusätzlich zu wählen. Großer Pluspunkt aus meiner Sicht: Die Bouncefähigkeit, Wendigkeit, der Fahrkomfort und vor allem der Komfort für schon größere Kinder. Emma mit ihren 18 Monaten hatte sichtlich Freude im Kinderwagen zu sitzen und fühlte sich nicht „festgeschnallt“, sondern konnte entspannt und mit dem eventuell nötigen Abstand am Geschehen teilnehmen. Der Kinderwagen ist stabil, hat mit seiner Handbremse und der optimierten Feststellbremse zwei Optionen, den Kinderwagen zum Stehen zu bringen, sowie enorm viel Stauraum.

Ich trug übrigens: 
//gestreifte Bluse – Edited the Label / Jeans – Tiger of Sweden / Blazer – Zara / Schnürschuhe – COS/ Tasche – Proenza Schouler //

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6 Comments

  • Reply
    Tine D.
    4. Mai 2016 at 12:14

    Wir fahren seit 2014 mit unserem Teutonia BeYou und sind extrem zufrieden. Ein höhenverstellbarer Schieber war uns wichtig, da mein Mann knapp 30 cm größer ist als ich. Außerdem sollte die Feststellbremse nicht seine Schrittlänge stören, was bei den unten gelegenen Querstangen anderer Modelle der Fall war und daher war der Drehgriff an der Schieberstange ideal dafür. Dass man die Sitzrichtung des Kindes sowohl in- als auch gegen die Fahrtrichtung drehen kann, fanden wir auch überzeugend. Und der letzte große Pluspunkt war das Packmaß. Man kann den Wagen so klein zusammen packen, dass er selbst mit Babywanne oder Sportaufsatz in den Kofferraum meines Toyota Auris passt, ohne die Rückbank umlegen zu müssen. Wir hatten Glück und konnte in einem Aktionszeitraum das Babynest und einen Fußsack günstig dazubekommen. Alle Produkte sind meiner Ansicht nach sehr durchdacht. Aktuell benutzen wir zwar häufiger den Buggy (bei einem Zweijährigen mit Bewegungsdrang kein Wunder), aber wenn wir mal längere Ausflüge planen, ist der BeYou auch heute noch dabei.
    Ich kann deine Review also nur bestätigen und unterstreichen!

  • Reply
    summisu
    5. Mai 2016 at 7:30

    Wir haben auch einen teutonia, jedoch nicht den beyou. Wir sind auch sehr zufrieden mit ihm, die Qualität spricht für sich. Ständiges zusammen geklappt, jeden Tag mehrfach durch eine Kopfsteinpflaster gespickte Stadt düsen und man merkt noch keine Macke. Wenn ich mal von anderen Muttis kurz den Wagen geschoben habe, dachte ich „oh, der geht aber schwer“, der teutonia ist so wendig und leichtgängig, dass der Kauf eine wirklich gute Entscheidung war.

  • Reply
    Ines
    6. Mai 2016 at 10:17

    Meine Kinderlein hatten auch einen Teutonia. Erst mit einem Kind, dann als das zweite Kind da war, lag Babysohn im Wagen und Kleinkind saß vorne auf dem Fussteil. Mein Babysohn von damals behauptet heute, daher hat er eine Beinfehlstellung :-) Der gute Teutonia ist mittlerweile 16 Jahre alt und wird von meiner Schwägerin für ihre Kinder genutzt, die dafür ihren ach-so-stylischen Bugaboo in die Tonne gekloppt hat (aka bei Ebay vertickert). Übrigens war/ist unser Teutonia auch in einem zeitlosem grau. Kann ich nur empfehlen.

  • Reply
    Kolonialwaren
    6. Mai 2016 at 18:52

    Das man sich beim Thema Kinderwagen genauso Unterhalten kann wie beim Autokauf : Und die Reifen? aha..die Wendigkeit? Und der Fahrkomfort?
    Und der Preis ist ja auch so ähnlich hoch wie ein gutes (gebrauchtes) Auto.
    Ich,also kinderlose Frau,empfinde das doch immer wieder amüsant – was aber keine Kritik ist :)
    Nur man merkt,dass Menschen mit Kindern dann doch häufig andere Themen/Probleme haben,als Menschen ohne.

    • Reply
      Anna Frost
      7. Mai 2016 at 11:06

      das lustige ist: dein vergleich hinkt in keinster weise :D
      Es ist wirklich so. man beschäftigt sich plötzlich mit dingen, an die man vorher nicht gedacht hat. aber im alltag sind das eben dinge, die einen vor probleme stellen: komme ich mit dem kinderwagen alleine zügig durch eine menschenmenge? kann ich den mal eben alleine die treppen runtertragen? eventuell einhändig fahren, damit ich mit der anderen die tür zu einem geschäft öffnen kann?
      so einen wagen fährt man vermutlich 2-3 jahre – oder sogar länger, wenn das nächste kind hinterher kommt – da will man sich keinen klotz ans bein binden :D

  • Reply
    Ekulele
    7. Mai 2016 at 20:24

    Wir haben seit Jontes Geburt auch einen BeYou und grundsätzlich sind wir auch recht zufrieden damit. Leider ging jedoch ganz zu Beginn die Feststellbremse kaputt. Teutonia hat sich leider in keinster Weise dafür verantwortlich gesehen uns zu helfen, sonder lediglich den „Tipp“ gegeben, wir sollen und auf youtube das Video zur „Bremsenreperatur“ anschauen. Und auch sonst war der „Kundenservice“ leider alles andere als nett oder hilfreich. Schlussendlich und nach langem Hin und Her haben wir vom Händler ein Leihmodell bekommen u unsere Bremse wurde repariert…. Bei einem Wagen dieser Preiklassse hätten wir uns A eine bessere Bremse und B einen hilfreichen Service gewünscht.

    Lieder Grüße
    Frauke

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