#1 Der Handtuchturban und das Trockenrubbeln
Haare sind im Nassen Zustand wirklich sensibel. Es ist nass äußerst elastisch, aber das ist in dem Falle nicht besonders positiv, denn es kann so schnell reißen. Haare im nassen Zustand also am besten nur mit einer grobzinkigen Bürste oder Kam bürsten!
Trockenrubbeln ist für deine Haare auch nicht unbedingt Wellnessprogramm. Das Rubbeln kann die Haarfaser aufrauen und zu Spliss führen. Besser also die Haare mit dem Handtuch trocken kneten.
Auch ist der Handtuchturban, den viele Frauen so lieben, äußerst ungesund fürs Haar und sollte – wenn überhaupt – nur kurz getragen werden. Das nasse Haar wird durch die Nässe empfindlicher in der Struktur. Wird es dann noch mit hoher Geschwindigkeit um sich selbst in ein Frottee-Handtuch gedreht, übt das enormen Druck auf die empfindliche Haarstruktur aus. Sobald das Haar leicht angetrocknet ist, behält es seine Form.
#2 nicht Abschminken
Wer mit vollem Makeup ins Bett geht, riskiert unreine Haut. Vielleicht nicht direkt am nächsten Tag, aber spätestens am zweiten Tag sind die ersten Pickelchen und Mitesser auf der Haut zu sehen.
Wer sich abends vor dem Schlafengehen nicht abschminkt, verpasst die Chance, seiner Haut die Entspannung und Pflege zu geben, die sie nachts braucht. Die Haut kämpft den ganzen Tag gegen Schmutz, Sonnenlicht und Umwelteinflüsse – wenigstens Nachts sollte ihr die Pflege gegeben werden, damit sie sich regenerieren kann.
#3 Bodylotion gehört auf den Körper, nicht ins Gesicht
Wenn es mal schnell gehen muss, wird einfach der ganze Körper nach dem Duschen in die Bodylotion getunkt – inklusive Gesicht. Das ist zwar kein Drama, kann aber zu Pickelchen und Hautunreinheiten im Gesicht führen. Die Haut im Gesicht ist sensibler und zarter, als die Haut an den Armen und Beinen und braucht daher eine andere Pflege. Bodylotions sind oft reichhaltiger, als Gesichtscremes und können so die Haut im Gesicht überfordern. Mittlerweile gibt es auch Kombi-Lotions, aber mein Rat: Hört auf euren Körper und gebt jeder Stelle das, was sie braucht!
#4 Haarstyling mit Lockenstab und Glätteisen ohne Hitzeschutz
Ich bin ein großer Fan von Glätteisen und Lockenstab und seit ich die Extensions drin habe noch viel mehr. Auch mit meinem Longbob habe ich meine Haare sehr oft über den Lockenstab eingedreht, aber niemals ohne Hitzeschutz! Ohne die regelmäßige Anwendung von Hitzeschutzsprays riskiert ihr Haarbruch, Spliss und Glanzlosigkeit. Genau das, was wir eigentlich nicht wollen. Gebt euren Haaren den Schutz, wie ihr auch eure Haut vor der Sonne schützt!
#5 Sonnenbad ohne Lichtschutzfaktor
Für mich die schlimmste Beautysünde! Nicht nur, dass ihr euch zügig einen Sonnenbrand holt, ihr schadet eurer Haut dauerhaft. Die Schäden sind nicht sofort zu sehen, nicht übermorgen oder in zwei Wochen, aber in ein paar Jahren. Die UV-A-Strahlen sind für die Bräunung der Haut verantwortlich, aber auch für die Hautalterung und das erhöhte Hautkrebsrisiko. Auch ohne Sonnenbrand kann deshalb die UV-Strahlung der Haut Schaden zufügen: Je länger man sich der Bestrahlung aussetzt, desto höher ist das Risiko, bleibende Schäden zu erleiden. Zuviel Sonne und Hitze können außerdem zu einem Sonnenstich führen, der sich durch Kreislaufbeschwerden und Übelkeit äußert. Für den täglichen Schutz über das ganze Jahr reicht eine gute Gesichtscreme mit LSF. Und keine Sorge: Man wird natürlich auch braun, wenn man sich im Sommerurlaub eine Sonnenlotion mit hohem Lichtschutzfaktor auf die Haut cremt. Nur eben nicht rot und hilft der Haut, sich zu schützen.
#6 zu wenig trinken
Kopfschmerzen, fehlende Konzentration, fahle und trockene Haut, trockene Lippen, Müdigkeit… Das sind nur wenige Symptome die auftreten, wenn man zuwenig trinkt. Vor einem Jahr habe ich mich länger mit dem Thema Wasser und trinken beschäftigt (hier mehr) und achte seit dem drauf, genug zu trinken. Zwischen 2 und 3 Liter sollen es täglich schon sein, damit euer Körper, der ja auch bis zu 80% (je nach Alter änder sich das) aus Wasser besteht, gut funktionieren kann! Ladet euch eine Trinkerinnerungsapp aufs Smartphone, das hilf enorm!
#7 Makeup Utensilien teilen
Sharing is caring, aber nicht bei Pinseln und Schwämmchen! Keine Sorge, ich teile sehr gerne und lasse Freundinnen auch gerne meine Produkte nutzen, allerdings bin ich da ganz eigen und wasche Schwämme, Applikator und Pinsel zügig, nachdem sie von jemand anderem benutzt wurden. Der Grund: Andere Haut – andere Bakterien, die ich nach dem Benutzen dann auf meiner Haut verteile. Diese können schnell zu Hautirritationen, Unreinheiten, etc. führen. Produkte, wie Lippenstifte, Rouge und auch die Foundation aus dem Spender oder der Tube lassen sich entweder abwischen oder sind schon im hygienischen Pumpspender, aber auf Pinselchen und Schwämmchen tummeln sich dann gerne schnell Pickelverursacher. Zum Glück habe ich genug Pinsel am Start, dass gerne mal eine Schminkparty bei mir im Bad veranstaltet werden kann :)
#8 zu oft Peelen
Die Haut zu peelen ist prima, regt die Durchblutung an und entfernt abgestorbene Hautschüppchen, sodass die anschließenden Pflegeprodukte wieder an richtiger Stelle wirken können. Wer allerdings zu oft peelt, der riskiert Rötungen, Hautunreinheiten und trockene Haut. Ein Mal die Woche reicht ein sanftes Peeling voll und ganz aus!
Dabei dann die Ellenbogen, Knie, Knöchel und die Lippen nicht vergessen!




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