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Plötzlich steht das Leben Kopf

Wir legten sie ins Bett und alles war noch in Ordnung. Den ganzen Tag über – alles war in Ordnung.“ sagt Birgit Augé und man hört und sieht ihr an, dass sich diese Nacht auch 14 Jahre später noch bis ins kleinste Detail in ihrer Erinnerung festgebrannt hat. Sie steht vor etwa 60 geladenen Gästen einer Informationsveranstaltung von GSK und Echte Mamas und erzählt von ihrer damals 4 Monate alten Tochter.

Nachts hat sich alles von jetzt auf gleich verändert: hohes Fieber, sie war unruhig, nichts passte für mich zusammen. Sie krampfte, spuckte… ihre Lippen waren grau. Ich hatte ein sehr seltsames Gefühl und hörte glücklicherweise auf dieses Gefühl und wir fuhren ins Kinderkrankenhaus. Dort wurde ein Blutbild gemacht, welches zu diesem Zeitpunkt keinerlei Auffälligkeiten zeigte, was jedoch absolut nicht mit den restlichen Symptomen meiner Tochter zusammenpasste. Über Nacht wurden weitere Tests in der Klinik gemacht, meine Tochter litt und hatte am ganzen Körper Schmerzen. Selbst zum Windelwechseln mussten ihr Schmerzmittel gegeben werden, weil sie nicht angefasst werden konnte. Rote Pünktchen auf der Haut im Windelbereich hatte ich erst für einen sommerlichen Hitzeausschlag gehalten, aber es waren bereits Einblutungen unter der Haut… Und plötzlich ging alles ganz schnell.

Nicht nur ihr steigen bei ihren Erzählungen Tränen in die Augen, auch uns Zuhörern sitzt plötzlich ein Kloß im Hals. Eine Mom neben mir drückte ihr Baby auf ihrem Arm ganz fest an sich.

Meine Tochter wäre in dieser Nacht womöglich gestorben, wenn ich nicht auf mein Gefühl gehört und in die Klinik gefahren wäre und dort die Ärzte zur richtigen Zeit die richtige Vermutung hatten: Meningokokken-Sepsis.

Nach 4 Tagen Behandlung war meine Tochter wieder gesund. Wir hatten Glück. Sehr viel Glück. Heute kann sie ein unbeschwertes Leben führen.

Birgit Augés Tochter hatte Glück und trug keine Folgeschäden wie Taubheit, Vernarbungen oder aber den Verlust von Gliedmaßen durch Amputationen davon. Allerdings brauchte das Immunsystem des Mädchens Jahre, um sich von diesem Schlag zu erholen und wieder so stark zu sein wie das von anderen Kindern.

Gerade hängen die Plakate überall und auch der „Meningitis bewegt.“ Aufklärungs-Spot ist zu sehen; eine Familie sitzt mit dem Kind spielend im Kinderzimmer, als sich plötzlich der Raum dreht und alles Kopf steht – die Message ist einfach zu verstehen: Fast täglich stellen Meningokokken das Leben einer Familie in Deutschland auf den Kopf.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Eltern große Wissenslücken beim Thema Meningokokken-Impfungen haben und mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Befragten nicht den aktuellen Impfstatus ihrer Kinder kennen. Nur 32 Prozent wussten, dass es mehrere Meningokokken-Gruppen gibt. Eine Aufklärungskampagne ist also mehr als wichtig!

Was sind Meningokokken, was ist eine Meningitis und wie kann ich mein Kind schützen?

Es gibt mehrere Meningokokken-Gruppen und für fünf der häufigsten Gruppen (A, B, C, W und Y) stehen in Deutschland verschiedene Impfungen zur Verfügung.

Mit etwa 300 Fällen pro Jahr sind Meningokokken-Erkrankungen zwar verhältnismäßig selten, können allerdings innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. Eine Erkrankung kann in 2/3 der Fälle zu einer Meningitis (Hirnhautentzündung) führen, in 1/3 der Fälle kann es zu einer Sepsis (Blutvergiftung) kommen.

Besonders häufig betroffen von Meningokokken-Erkrankungen sind Babys und Kleinkinder. Meningokokken B sind mit knapp 60 Prozent für die meisten Fälle in Deutschland verantwortlich – gefolgt von Y, C, W, A und anderen.

Meningokokken sind Bakterien und werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Bis zu 10 Prozent der Erwachsenen tragen sie im Nasen-Rachen-Raum, ohne selbst daran zu erkranken. Dennoch können die Bakterien durch Husten, Küssen oder Niesen an andere Menschen weitergegeben werden. 

Bei einer Meningokokken-Sepsis werden die Bakterien auf dem Blutweg in alle Organe verteilt. Dort kann es zu Organversagen und typischerweise zu einer Störung der Blutgerinnung kommen. Als Folge entstehen flächenartige Einblutungen in der Haut.

Dadurch können Gliedmaßen absterben, die in manchen Fällen amputiert werden müssen. Die Sterblichkeitsrate beträgt insgesamt ca. 18 Prozent, bei komplizierten Verläufen ca. 33 Prozent.

Den bestmöglichen Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen bieten Impfungen. Wichtig ist hierbei zu beachten: Es gibt mehrere Meningokokken-Gruppen und demnach auch verschiedene Impfungen. 

Die Sorge mancher Eltern, dass ihre Kinder zu viele Impfungen in den ersten Lebensmonaten erhalten, ist unbegründet.„, klärt Kinder- und Jugendarzt Dr. med Kroschke auf. „Das kindliche Immunsystem ist bestens für die Aufgabe ausgebildet und setzt sich täglich mit viel mehr Erregern auseinander, als es durch Impfstoffe gefordert wird“, so der Experte.

Auf der Veranstaltung haben wir erfahren, dass Krankenkassen für zusätzlich mögliche Impfungen die Kosten oft teilweise oder ganz übernehmen. Nachfragen lohnt sich! 

Wichtig ist auf jeden Fall: holt euch Informationen ein und bleibt neugierig und hartnäckig – fragt euren Kinderarzt, fragt bei eurer Krankenkasse nach. Es geht bei diesem Thema um eure Gesundheit und die eurer Kinder.

Und ich kann mir vorstellen, dass ihr spätestens, als ihr eure Kinder das erste Mal im Arm gehalten habt, ihnen geschworen habt, dass ihr alles tun werdet, um sie zu beschützen… Dazu zählt auch, sich über wichtige Themen – wie Impfungen gegen Meningokokken – zu informieren!

In freundlicher Zusammenarbeit mit „Meningitis bewegt.“ von GSK

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