FOOD gesponserter Beitrag

Rezept für Lasagne mit Knorr Natürlich Lecker!

ANZEIGE

 

 

Eine Bekannte von mir machte stets diese wahnsinnig leckere Lasagne. Wirklich wahnsinnig lecker. Wenn es hieß, dass sie wieder Lasagne kocht, dann leckte ich mir schon Tage vorher die Finger. Die Lasagne war einfach Soulfood. Sie war gut. Auch wenn man an der Menge der Zutaten erkennen konnte, dass sie nicht großartig aufwändig war (was die Köchin auch immer wieder betonte), war sie dafür umso leckerer.

Ich habe oft versucht, das Rezept zu rekreieren, aber ich kam nie an den Geschmack ran. Eines Tages fragte ich dann nach, was denn ihr Geheimnis sei und ich war mehr als überrascht, als sie meinte: „Ketchup!“
Ketchup?? Watt?

Ja. Ketchup. Der verleiht der Lasagne den ultimativen Geschmack, der ein wenig würzig, aber doch süßlich ist.
Ich war irritiert… Ketchup? Ernsthaft? Come on… wir sind doch keine Studenten mehr, die Nudeln mit Ketchup essen müssen, weil bereits Anfang des Monats schon keine Kohle mehr auf dem Konto ist (been there, done that…).
Ich gebe zu, ein wenig unangenehm war es mir schon, als ich das erste Mal die Lasagne nach ihrem Originalrezept kochte und dann mit der Flasche Ketchup vor dem Topf stand.
Keine Frage – ich liebe Ketchup! Vor allem stehe ich drauf, Ketchup mit Mayo zu vermischen und mit dieser lachsfarbenen Sauce meine Pommes zu ertränken. Mhmhmm…. geil! Aber Ketchup kommt doch bitte nicht in eine Lasagne!
Ketchup – die rote Sauce, die von vielen so geliebt und gleichzeitig auch verachtet wird. Die rote Sauce, die so derbe voller Zucker und anderem Kram ist, der teilweise unaussprechlich mit Zahlen und zu vielen Y im Namen codiert wird. Und Geschmacksverstärker sind ja auch überall drin. Hefeextrakt, heißt der Feind und da bin ich auch bei Gemüsebrühe ganz pingelig. Knorr hat ja dieses riesige Angebot an Tütchen für diesdasjenes, wo ich mich manchmal frage: Seriously?? Instant Tütenkrams für die einfachsten Gerichte? Das kannste doch alles selbst machen?! Braucht man für Kartoffelgratin eine Gewürzmischung aus der Aufreißtüte? Oder für einen simplen Nudelauflauf?
Ich fragte zwei Freundinnen von mir, ob sie schon einmal Gewürzmischungen aus der Tüte verwendet haben und wenn ja, warum. Unabhängig von einander sagten sie beide, dass sie sogar regelmäßig Fertigprodukte aus der Tüte verwenden, besonders dann, wenn es definitiv gelingen und schnell gehen soll. Nicht immer hat man Zeit, hier und da ewig abzuschmecken und nachzujustieren. Treffende Argumente. Und da dämmerte es auch bei mir… Ich öffnete meine Gewürzschublade und entdeckte mein kleines Geheimnis… Ich habe die Knorr Bouillon Pur in der Schublade, wenn die Bratensauce einfach mal nicht will und ein wenig zu blass schmeckt. Ja, ich kann verstehen, warum man hier und da zur Tüte greift. Gerade im stressigen Alltag – Etwas leckeres soll auf den Tisch, aber nebenbei noch der Haushalt, der Job und die Kinder geschaukelt werden. Klar, kein Ding. Alles easy, aber Vierteilen kann ich mich auch nicht.

knorr-natuerlich-lecker-lasagne-anna-frost-03

Auch ich nutze hin und wieder kleine Helfer, die mir die Arbeit in der Küche erleichtern und dem Essen doch innerhalb kürzester Zeit ein wenig mehr Bumms verleihen und mir so Zeit sparen. Natürlich liebe ich es, stundenlang in der Küche zu stehen und alles „from scratch“ zu zaubern. Alles selbst machen. Jede Zutat vorher selbst einkaufen, vielleicht schon einen Tag vorher die Vorbereitungen treffen, Fleisch einlegen, Saucen anrühren… Es geht nich um Beeindrucken und Angeben, sondern um den Spaß den man dabei hat (wenn man auch die Zeit hat) und auf jeden Fall um den Geschmack. Hier und da jedoch einen kleinen Trick 17 anzuwenden, ist ja nicht verkehrt. Aber dann ohne Schund und Geschmacksverstärker, bitte sehr. Und Zucker!! Bitte ohne Zucker, denn der wird ja auch überall beigemischt.
Nun könnte man meinen, dass das Achten auch gute Zutaten und das Verwenden von Gewürzmischungen zwei völlig widersprüchliche Dinge sind. Njein… Denn Knorr hat seit einiger Zeit die Natürlich Lecker! Range im Sortiment und die frei von jeglichem Schund:

„In den Rezepturen von Natürlich Lecker! stecken zu 100 Prozent natürliche Zutaten. Das heißt ausschließlich Zutaten, die die Verbraucher aus der eigenen Küche kennen – wie Gemüse, Kräuter, Gewürze und Salz. Dabei verzichten wir auf Zusätze wie Geschmacksverstärker, Aromen oder Maltodextrin. Zudem stammt ein Großteil der landwirtschaftlichen Zutaten aus nachhaltigem Anbau. Die Zutaten der Produkte werden bei voller Reife binnen kürzester Zeit geerntet und schonend getrocknet und so auf natürliche Weise haltbar gemacht. Nährstoffe, Geschmack und Farbe werden so bestmöglich erhalten. Das Zusetzen von Konservierungsstoffen ist somit gar nicht nötig. “ 

knorr-natuerlich-lecker-lasagne-anna-frost-02

 

Mittlerweile habe ich das Lasagne Rezept schon mehrfach abgewandelt, aber was geblieben ist, ist der Spritzer Knorr Natürlich Lecker! Ketchup, because a little Ketchup never hurt nobody! Gesüßt nur mit Honig und auch die weiteren Zutaten ergeben Sinn.

 

Zutaten:

600g Rinderhack
4 Möhrchen aus dem Bund
1 Stange Sellerie
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Öl
Rotwein
2 Dosentomaten, stückig
Pilze (gerne geschnitten im Glas, der Arbeitsersparnis wegen) //wer keine Pilze mag, lässt sie einfach weg
2 EL Tomatenmark
Oregano, Salz & Pfeffer nach Geschmack

2-4 EL Knorr Natürlich Lecker! Ketchup (mehr nach Geschmack)

Lasagne Nudelplatten

geriebener Käse nach Wahl (Gouda, Emmentaler, Pizzakäse, Parmesan…)

 

Bechamel Sauce:

50g Butter
50g Mehl
circa 500ml Milch
Muskat
30-50g Parmesan

 

Zwiebeln, Sellerie und die Möhrchen in kleine Würfel schneiden (Wenn ich absolut keine Zeit oder Lust habe, werfe ich alles in die Küchenmaschine und hexle alles klein). In einem großen Topf Öl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch (gepresst oder fein gehackt) dünsten. Möhrchen und Sellerie dazu und gut umrühren. Anschließend Tomatenmark zum Gemüse geben und anbraten. Das Hackfleisch dazubröseln und mit anbraten. Mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen.

Die Dosentomaten dazu gießen, mit Salz und Pfeffer, sowie 2-4 EL Knorr Natürlich Lecker! Ketchup nach Geschmack Würzen. Etwa 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Bechamel Sauce vorbereiten: Die Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl dazu geben und mit einem Schneebesen schaumig rühren. Auf mittlerer Hitze solange anrösten, bis das Mehl beginnt braun zu werden. Sofort die gesamte Menge Milch unter ständigem Rühren dazu gießen. Weiter rühren und die Bechamel Sauce einmal aufkochen – dann sollte sie eine cremige Konsistenz aufweisen. Mit Parmesan, einer Prise frischem Muskatnuss Abrieb, sowie Salz, Pfeffer und ein (wenn nötig, ein wenig Zucker) abschmecken.

 

Die Auflaufform einfetten und den Boden mit einer Kelle Hackfleischsauce bedecken. Die erste Lage Nudelplatten auslegen und mit Hackfleischsauce bedecken. Oben drauf die Bechamel Sauce. Anschließend wieder Nudelplatten, Hackfleischsauce, Bechamel Sauce. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Auflaufform bis zum Rand gefüllt ist, dabei mit der Bechamel Sauce enden. Die Lasagne mit geriebenem Käse toppen.  Kleiner Tipp: Bei dieser Auflaufform von IKEA passen 3 Nudelplatten ohne Probleme nebeneinander! Vorher hatte ich nämlich eine Form, bei der ich mir die Platten zurecht brechen musste…

Nun bei 185°C Umluft etwa 35 Minuten im Ofen backen.  Sollte der Käse zu früh braun werden, bedeckt die Lasagne mit Alufolie. Sollte der Käse nach Ablauf der Backzeit zu blass sein, stellt ganz kurz die Grillfunktion eures Backofens an, um dem Käse ein wenig Farbe zu geben. Macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe, ob die Nudeln gut durch sind :)

knorr-natuerlich-lecker-lasagne-anna-frost-01

 

Und nun, Hand aufs Herz: Wer von euch greift auch hin und wieder zu Fertigprodukten und findet es völlig ok, weil die Zeitersparnis einfach gegeben ist? Schreibt mir mal in die Kommentare, was euer Go To Tütchen ist und was ihr damit zaubert! Oder findet ihr die kleinen Küchenhelfer absolut daneben? Dann her mit eurer Meinung!

You Might Also Like

11 Comments

  • Reply
    Stefanie
    21. Dezember 2017 at 14:11

    Mit Tüten konnte ich mich noch nie anfreunden, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich das jemals werde. Ich nutze stattdessen gern TK-Gemüse. Das ist bereits geputzt, oft schon geschnitten und enthält sogar mehr Nährstoffe als Gemüse, das ein paar Tage im Kühlschrank lag! Das schönste: Es gibt fertige Suppengrün-Mischungen, die Karotten, Sellerie und Lauch enthalten. Super für Bolognese und selbstgemachte Brühe! (Ja, auch Brühe kommt bei mir nie aus der Tüte. Hab noch keine mit akzeptablen Zutaten gefunden.)

  • Reply
    Cati
    22. Dezember 2017 at 9:41

    Italienerin – so eine Lasagne käme bei mir/uns nie auf den Tisch. Aber; es sieht VERDAMMT lecker aus auf den Foto’s :)

  • Reply
    Ellie
    24. Dezember 2017 at 0:19

    Yummy!<3
    http://www.blogellive.com

  • Reply
    Mrs.Vedder
    26. Dezember 2017 at 23:32

    Ich bin auch kein Freund von „Tüten“ 😉also , selbst wenn es schnell gehen soll/ muss , wäre das keine Option. Da würde ich dann lieber ne´selbstgemachte Tomatensauce mit Kenobi und Olivenöl in 2 min zaubern…es geht mir dabei auch nicht nur darum, was in den Tüten drin steckt, und da machen ja Zur Zeit Knorr , Maggi und etc. pp fast alle eine auf „natürlich „, was zudem ja meist nur die halbe Wahrheit ist ( Hefeextrakt…), mir geht es auch darum , wie wird das hergestellt, was wird zugesetzt, damit die „Tüte“ so ist , stabil bleibt etc.- Nein danke , ich verzichte

  • Reply
    Mrs Unicorn
    27. Dezember 2017 at 12:37

    Klingt sehr lecker. Vielen dank fürs Teilen.

    Viele Grüße und eine fantastische Woche.
    Celine

  • Reply
    Karina
    29. Dezember 2017 at 1:50

    Bis etwa zu meinem 18. Lebensjahr kannte ich nichts anderes als die Gerichte von Maggi und Knorr, weil meine Mutter weder kochen wollte noch konnte. Das ging sogar so weit, dass ich erst einige Jahre später erfuhr, dass Kartoffelbrei eigentlich gar nicht aus der Tüte kommt. Als ich mit 19 auszog, erfüllte ich mir einen lang gehegten Wunsch: einen Thermomix. Zu Beginn kochte ich eigentlich nur die vorgegebenen Rezepte damit nach und alles schmeckte gut, aber irgendwie auch nicht. Es schmeckte nämlich nach nix. Mein Mitesser konnte das nicht bestätigen und nach etwa einem halben Jahr wurde auch mir klar, was dieses jahrelange Tütenaufreißen meiner Mutter mit meinen Geschmacksnerven angestellt hat. Ich nutzte bestimmt 4 Jahre kein einziges Produkt von Maggi oder Knorr und das ist bis heute so, bis auf eine kleine Ausnahme: wenn es Frikadellen mit Kartoffelpüree (heute natürlich selbst gestampft) gibt, nutze ich hin und wieder die Frikadellensoße von Maggi. Abgesehen davon sind und bleiben wir aber ein tütchenfreier Haushalt, wenn’s schnell gehen muss Koch ich halt was schnelles oder wir ordern mal ne Pizza.

  • Reply
    Jana
    29. Dezember 2017 at 21:40

    Früher habe ich auch sehr häufig diese ganzen Maggi-Tütchen verwendet. Vor allem anfangs als ich ausgezogen bin und alleine kochen musste. Da fand ich es total klasse und habe mir wenig Gedanken über die Inhaltsstoffe gemacht. Aber nach einer Gewissen Zeit fand mein Freund das nicht mehr so toll und geschmeckt hat es dann auch nicht mehr wirklich. Daher nutzen wir die Tütchen gar nicht mehr. Ich gehe aber gerne im Supermarkt an dem Regal entlang und hole mir Inspirationen ein. Dabei entdeckte ich letztens tatsächlich die natürlich lecker Reihe von Knorr und war wirklich begeistert von den Zutaten. Ja ich konnte es fast kaum glauben, dass die Zutaten alle natürlich sind. Wir haben auch gleich das Tütchen für den Ofenlachs probiert und es hat wirklich sehr geschmeckt. Und der Geruch, wenn man das Tütchen öffnet, hach das ist echt toll! Ich werde auf jeden Fall noch weitere Tütchen dieser Reihe probieren und mir auch Mal den Ketchup anschauen. Den kannte ich bisher nicht.

    LG Jana

  • Reply
    Claudia Harmel
    2. Januar 2018 at 13:04

    Also mein Geheimtipp sind die Würzmischungen von Gefro :-) Bella Italia, Indisch Curry und Mexikanisch Chilli die lassen mich nie im Stich.
    Ganz liebe Grüße und ein frohes neues Jahr!

  • Reply
    Heide
    13. Februar 2018 at 11:36

    Also gemüse- und Hühnerbrühe hab ich im Schrank (allerdings bio) und als ich vor Weihnachten zum ersten mal einen Weihnachtsbraten gekocht habe für 12 Gäste hab ich vorher aus Angst ‚für den Notfall‘ bei dem Geflügelhändler gleich noch Geflügel-Fond mit gekauft – den hab ich gar nicht gebraucht.
    Gewürzmischungen habe ich ein paar, aber Tüten werd ich nie kaufen. Mein Freund ist damit aufgewachsen und hatte einige ‚Lieblingsgerichte – nur mit derundder Tüte‘ aber da ich sie genau so und besser hab nach-kochen können ohne Tüte, ist das Thema zum Glück auch durch.
    Genau wie du schreibst: man braucht doch keine Mischung für Nudelauflauf oder Tomatensoße. Da gibts lieber mal ein schönes Brot, wenn keine Zeit oder Muße zum Kochen ist. Dennoch: no jugdement, vielen liegt kochen nicht so, bereitet keinen Spaß sondern ist lästige Pflicht – wer dann doch mal was zaubern möchte und sich mit Tüten besser fühlt, der soll das doch machen. Gerade wenn man Kinder hat, die sowieso schon mäkelig sind ist es manchmal ein guter Garant dafür, dass es „aber exakt genau so schmeckt wie letztes Mal!!!“ (ich war auch so).
    Und Ketchup – gestern gabs Burger, tut mir leid, aber wie soll man da ohne?? ;) Das von Knorr klingt gut ^_^

    Liebste Grüße, Heide

    • Reply
      Anna Frost
      13. Februar 2018 at 11:43

      das hast du alles sehr gut gesagt!

  • Reply
    Linda
    13. Februar 2018 at 11:37

    Ich benutze keine Tüten, aber Anregung hole ich mir auch manchmal. Finde auch nicht dass das Essen machen mit Tüten so viel schneller geht, denn das Gemüse schnippeln muss ich trotzdem. Und selbstgemacht schmeckt einfach besser.

    Lg Linda

  • Leave a Reply

    * Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

    Ich stimme zu.