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Tchibo Share – Nachhaltig Kleidung & Spielzeug leihen

 

 

Share Economy oder auch als Wortneuschöpfung Shareconomy – „ist ein Sammelbegriff für Firmen, Geschäftsmodelle, Plattformen, Online- und Offline-Communitys und Praktiken, die eine geteilte Nutzung von ganz oder teilweise ungenutzten Ressourcen ermöglichen.“ (via Wikipedia)
Was man im kleinen Stil kennt, wenn man sich vom Nachbar den Hammer oder eine Tasse Zucker leiht, innerhalb der Familie oder Freunden Möbel, Bücher, Kleidung (ich finde den englischen Begriff „Hand-me-down“ für weitergereichte Kleidung ja sehr schön!), etc weiterreicht, wird mehr und mehr durch Apps auf die ganze Straße, das Viertel, den ganzen Bezirk oder sogar die Stadt ausgeweitet und Dank Webseiten sogar deutschlandweit. Leider ist das noch nicht so bekannt und ich finde, das sollte sich ändern!
Second Hand kaufen und auch verkaufen ist in meiner Familie schon immer ein Thema gewesen, denn als älteste der Kinder in der Familie gabs für mich keine weitergereichte Kleidung innerhalb der Familie von älteren Kids, sondern neues oder eben Second Hand vom Flohmarkt. Waren diese Kleider noch in Schuss, bekam sie mein Bruder, meine Cousine, meine Cousins… Damals™ wurde Kleidung getragen und weitergereicht, bis sie auseinander fiel und sich nicht mehr mit Flicken retten lies. Die Oma war Profi im Stopfen von Socken, Pullovern oder aufgescheuerten Hosen und konnte so die Lieblingsklamotte in Windeseile retten. Das habe ich offensichtlich von ihr – auch heute stopfe ich noch fix das eine oder andere Loch von Hand mit Nadel und Faden, als dass es auf dem Müll landet. Wenn ein Löchlein das einzige Problem ist, kann man das schnell beheben.
In dem Stubenwagen, den mein Großvater damals für mich, dem ersten Enkelkind, anfertigte, schlief nach mir noch mein Bruder, meine Cousins und auch einige Nachbarskinder… Leider fand der Wagen nie seinen Weg zu mir zurück, wie so manche andere Dinge, die ich als erstes Kind gefertigt bekam. So ist das manchmal, wenn mehrere Geschwister einen Anspruch auf Dinge haben :)

Heute verleitet eher der Überfluss an günstiger Kleidung und der Wunsch mit Trends zu gehen dazu, Kleidung eine Saison zu tragen und sie dann wegzuwerfen, weil sie nicht lange hält oder sie werden für Flohmärkte aussortiert. Gerade wer Kinder hat merkt schnell, dass Kids ständig neue Kleidung brauchen – sie wachsen schneller aus den Sachen heraus, als man gucken kann! Spätestens jede neue Saison muss der Kleiderschrank für unsere große Tochter erneuert werden und dem Babyboy kann man wahrhaftig beim Wachsen zusehen, passen ihm nach 6 Wochen schon die ersten Bodies nicht mehr. Das kann ziemlich ins Geld gehen, werden die Sachen ständig neu gekauft und müssen nach wenigen Wochen bereits wieder aussortiert werden. Da hilft dann auch ein Flicken oder das Stopfen von Löchern nicht mehr – was zu klein ist, ist eben zu klein.
Tchibo hat sich dem Thema Shareconomy angenommen und zusammen mit Kilenda die Plattform Tchibo Share gegründet, wo man Kleidung mieten kann. Tchibo steht für abwechslungsreiche, süße und vor allem nachhaltige Mini-Mode, Kilenda macht durch das Vermieten Produkte nachhaltig nutzbar. Das passt gut zusammen, denn ein Kleidungsstück zu teilen, also zu nutzen und an die nächste Familie weiterzugeben, spart Ressourcen wie Energie oder Wasser für die Produktion von neuen Kleidungsstücken. Mit Tchibo Share werden nicht nur nachhaltig produzierte Produkte, sondern auch eine
nachhaltige Nutzung und Weiterverwendung der Produkte angeboten.

Kleidung für Kinder, die schnell aus ihren Kleidern herauswachsen oder nur für kurze saisonale Abschnitte benötigt werden, sowie Mode für Schwangere und Mütter (zB. für die Zeit nach der Geburt) oder auch Spielzeug können auf Tchibo Share einfach gemietet werden, statt sie teuer zu kaufen und am Ende selbst dafür sorgen zu müssen, dass sie zB auf Flohmärkten weiterverkauft oder dass im Bekanntenkreis neue Abnehmer gefunden werden. Es spart also nicht nur Zeit, sondern auch Platz im Kleiderschrank, wenn die Klamotten bei Nichtgebrauch direkt aussortiert und zurückgeschickt werden können.
Durch das flexible Mieten wird Abwechslung und Vielfalt im Kleiderschrank ermöglicht, auch wenn der Schrank und der Geldbeutel klein sind.
Zudem ist der Nachhaltigkeitsfaktor nicht von der Hand zu weisen: Nachhaltig zertifizierte Bekleidung und Ausstattung, sowie
Ressourcen werden gespart, dank längerer, erneuter Nutzung von Bekleidung. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, meint ihr nicht?

Wie funktioniert Tchibo Share? 

Ich habe Tchibo Share schon vorab getestet und ein paar Kleider für Emma und Paul bestellt. Gerade bei Paul merken wir extrem, wie schnell er aus seinen Klamotten rauswächst: Innerhalb 6 Wochen konnte ich beinahe die gesamte Erstausstattung aussortieren, weil er nahezu über Nacht gewachsen ist. Hey – jedes Kind ist anders und dass er so schnell wächst, hat uns mehr als überrascht! Trug Emma noch sehr lange kleine Größen, ist er da komplett anders. Die Kisten mit aussortieren Stramplern, Bodies und Hosen nimmt Platz weg und der nächste Termin für einen schönen Kinderflohmarkt liegt in weiter Ferne (jep, den letzten Termin für dieses Jahr kann ich aus zeitlichen und beruflichen Gründen nicht wahrnehmen). Herzlichen Glückwunsch!
Auch für Emma steht eine neue Wintergarderobe an – teilweise haben sich manche Anschaffungen in doppelter Ausführung (ein Mal für die KiTa und ein Mal für zuhause) als smart erwiesen, um nicht immer Säcke und Beutel mit Kleidung hin und her zu schleppen. Matschhosen und Regen-Outfits zum Beispiel. Wie oft haben wir die Regenhose Freitags in der KiTa vergessen und schauten dann blöd aus der Wäsche, als wir am Wochenende auf dem Spielplatz ordentlich matschen wollten… Luxusproblem – ja. Aber aus organisatorischen Gründen für uns die einfachste Variante.

Auch das kann man jetzt alles bei Tchibo Share mieten: Von Baby Bodies über Strumpf- und Thermohosen bis zu Regen- und Schneeanzüge, Pullover, Hosen und Kleidchen. Auch für Schwangere gibt es eine hübsche Auswahl Kleidung. Und da wissen alle Moms, dass es sich doch manchmal einfach nicht finanziell stemmen lässt, für nur wenige Wochen Kleidung zu kaufen, die für einen noch kürzeren Zeitraum passt…
Auch jetzt in der Zeit nach der Geburt, in der sich mein Körper langsam wieder zurückbildet und mir meine alten Klamotten noch zu eng, die Schwangerschaftskleider aber zu weit sind und ich somit für einen nicht einzuschätzenden Zeitraum „Übergangskleidung“ brauche, macht es zum Beispiel Sinn ein paar hübsche Basics zu leihen.

Was kostet Tchibo Share und wie bestelle ich?

Bei einigen Kleidungsstücken hat man die Auswahl zwischen „neu“ und „wie neu“ und zahlt dementsprechend eine Miete. Hier seht ihr zum Beispiel meine Mietpaket Zusammenstellung für die Kids:

So kostet zum Beispiel die Miete für ein Set bestehend aus 3 neuen Bodies für einen Monat 2,60€. Behalte ich die Kleidung länger als einen Monat, läuft die Miete automatisch weiter und ich zahle die monatliche Miete. Oberste Grenze ist der Warenwert der Kleidung und dann habe ich die Klamotte auch gekauft. Die Mietzeit endet automatisch, sobald mit der Mietgebühr die unverbindliche Preisempfehlung erreicht wurde.
Beispiel: Ein 3er-Set neue und original verpackte, ungetragene Bodies kosten monatlich 2,60€ Miete. Neupreis wäre 14,99€. Nach 6 Monaten (ok, nach 5,7 Monaten. Nach einem Monat Mindestmietdauer wird die Nutzung tagesgenau berechnet) wäre diese Summe erreicht und die Bodies würden mir gehören.
Ein Schneeanzug kostet eine monatliche Miete von 5,80€ und auch hier wäre das Kleidungsstück nach knapp 6 Monaten Miete deins.
Die Kontrolle, wie lange und vor allem welche Kleidungsstücke gemietet sind, liegt ebenfalls in der eigenen Hand: Der virtuelle Kleiderschrank behält nämlich den Überblick und erstellt die monatliche Rechnung. Zurückschicken der Kleidung ist jederzeit möglich, denn die Nutzung wird tagesgenau berechnet.

Spannend wirds, wenn man Tchibo Share zum Beispiel nutzt, um spezielle Kleidung für kurze Zwecke zu leihen: Ein Schneeanzug für die erste Klassenfahrt oder einem spontanen Familienausflug – da lohnt es sich nicht immer, direkt alles zu kaufen, sondern eben zu mieten. Vor allem, wenn abzusehen ist, dass die Nutzung nur von kurzer Dauer ist.

Erfahrene Moms & Dads werden jetzt vermutlich fragen: „Und was ist, wenn der Möhrenbrei ordentlich Flecken hinterlassen hat, die sich nicht mehr rauswaschen? Schon einmal versucht rote Pastasauce aus weißen Shirts zu kriegen? Oder wenn die Klamotten Farbkleckse in der KiTa bekamen? Oder sogar Löcher?„.
Das ist ein Risiko, um das sich die Mieter keine Sorgen machen sollen – Die Versicherung ist inklusive. Klasse, oder? Entdecken Kinder die Welt, geht halt mal was kaputt. Auch ist Verschleiß normal. Den Mieter kostet das nichts extra. Das Produkt kann einfach mit der nächsten Retoure an Tchibo Share zurück geschickt werden.

Quasi ein rundum-sorglos-Paket.

Aktuell gibt es noch eine Aktion, dass gebrauchte und zu kleine Kleidung, die in den letzten Jahren bei Tchibo gekauft wurden, kostenlos an Tchibo Share geschickt werden können. Im Gegenzug gibts dafür einen Rabattgutschein für Tchibo Share.

 

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5 Comments

  • Reply
    ANNA
    16. Oktober 2018 at 17:26

    Hey das klingt ja super und ist ne tolle Idee. Jetzt wo du es ja bereits einmal getestet hast-gibt es für dich auch Kritikpunkte ?
    Was z.b wenn etwas zu klein/groß bestellt wurde?
    Danke für den Beitrag!

  • Reply
    Meri
    17. Oktober 2018 at 9:45

    Ich finde es absolut ok Kleinkinderkleidung zu leihen. Die Kids wachsen so schnell und Trends ändern sich auch so schnell, da ist das Leihen doch eine super Idee. Das Konzept von Tchibo kenne ich schon länger.

  • Reply
    Maren
    19. Oktober 2018 at 11:12

    Hey Anna, danke fürs Teilen, davon hatte ich vorher noch nie was gehört. Ich finde das Konzept echt super (für Umwelt und Geldbeutel). :)

  • Reply
    Katja von feinfuehlighochzehn
    22. Oktober 2018 at 13:55

    Toll das Tchibo da mit einsteigt, Tchibo hat tolle Klamotten. Wenn ich mal ein Kind bekomme dann wird gemietet, vor allem in den Anfangsmonaten ist das doch einfach geil.

  • Reply
    Melli
    26. Oktober 2018 at 13:23

    Super Konzept! Finde ich sehr fortschrittlich :)

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