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WM Family Viewing

 

 

Vor 4 Jahren, zur WM 2014 in Brasilien, war ich schwanger mit unserer Tochter. Ich erinnere mich noch daran, wie spannend und auch heiß dieser Sommer war. Einige Spiele fanden auch vormittags statt und so hatten wir immer mal wieder unsere lieben Paketboten bei uns im Wohnzimmer stehen, die mal kurz gucken wollten. Hätten sie nicht weiterarbeiten müssen, ich hätte ihnen gerne noch ein eiskaltes Vitamalz oder anderes angeboten. Man kann ja noch so ein Fußballmuffel sein, zur WM fiebert man doch gerne mit (vor allem, wenn die Chancen auf Sieg gut stehen!).
Vier Jahre zuvor, 2010, lernten Jakob und ich uns gerade kennen, ich hatte einen Job in einer Werbeagentur in Düsseldorf und pendelte zwischen Essen und Düsseldorf, er pendelte zwischen Süddeutschland und dem Ruhrgebiet. 2010 war das letzte Jahr, in dem ich an den Public Viewings teilnahm, die in den vier Jahren davor – 2006 – so populär wurden, als Deutschland Gastgeber war. T-Shirts haben wir uns gedruckt, angemalt und dekoriert mit den Farben Schwarz, Rot und Gold/Gelb, fieberten, schwitzten und feierten mit Freunden und Fremden bei eher grauseligem Bier aus Plastikbechern und starrten gebannt auf riesige Leinwände.
Das war geil. Das sind coole Erinnerungen, die mir auch heute noch ein bisschen Gänsehaut ob der Spannung und ein breites Schmunzeln abringen.
Heute, 2018, die WM findet in Russland statt, bin ich erneut schwanger und bin genauso in Fußballlaune, wie die Jahre zuvor zur WM oder auch EM, allerdings präferiere ich nun den kleinen Freundes- und Familienkreis, als das Fiebern und Grölen mit vielen Fremden in Restaurants, Bars oder noch größeren Plätzen. Auch wenn es seinen Charme hat.
Spannend sind für mich auch die Rechnungen, wie welche Mannschaft aus den einzelnen Gruppierungen abschneiden muss, damit die favorisierte Mannschaft eine Runde weiter kommt, wenns kritisch steht. Da sich die deutsche Mannschaft im ersten Spiel gegen Mexiko nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert hat (hat da eventuell jemand seinen Gegner unterschätzt?), jedoch in der Verlängerung gegen Schweden zwei Wahnsinns Tore geschossen hat, ist das Sichere Weiterkommen in die nächste Runde durch einen eindeutigen Sieg gesichert. Oder aber wie diese informative Tabelle erklärt, gibts auch ein paar andere Möglichkeiten:

Das kommende Spiel – Südkorea gegen Deutschland – am Mittwoch ist daher spannend und es muss fleißig mitgefiebert werden. Da auch Emma den Hype um die WM mitgekriegt hat, veranstalten wir bei uns zuhause ein kleines Family-Viewing mit Snacks, einer alkoholfreien Bowle und dem einen oder anderen WM Fan Accessoire. Irgendwie ist WM ja auch langweilig, wenn man sich nicht wenigstens ein kleines bisschen anmalt oder dekoriert :) Das gehört zum Mitfiebern einfach dazu.
Um den Gegner zu ehren, gibt es neben einigen anderen Snacks eine besondere Südkoreanische Spezialität: Bibimbap.

Bibimbap ist ein äußerst leckeres koreanisches Gericht, das mit Reis und verschiedenen Gemüsesorten, etwas Rindfleisch oder Tofu, einem rohen oder gebratenen Ei und Gochujang (einer Chilipaste) zubereitet wird. Als klassisches Resteessen gibt es kaum Einschränkungen bei der Wahl der Zutaten und unzählige Variationen. In Korea übliche Gemüsesorten sind zum Beispiel Spinat, Bohnensprossen, Gurke, Rettich und Shiitake-Pilze.
Das Rezept für Bibimpap habe ich von der Kaufland WM Aktionsseite, auf der es weitere leckere Rezepte für jedes Teilnehmerland gibt. Aber nicht nur leckere Gerichte und Snacks lassen sich dort mit Rezepten finden, auch Cocktails und andere Leckereien laden zum Nachkochen und Zubereiten ein. Wir haben uns die Tage bei Kaufland ausgetobt und nicht nur die Zutaten für Bibimbap in den Einkaufswagen gelegt, sondern noch jede Menge WM Snacks, Drinks und andere kleine Tidbits, die das Mitfiebern zur WM ein bisschen schwarz-rot-goldener machen :) 

Alle Zutaten und Accessoires findet ihr bei Kaufland.


Während ich mich in der Küche austobe, spielen Jakob und Emma einige Runden mit dem Tipp-Kick.

Zutaten für 2 Portionen Bibimbap

150 g Rotkohl
150 g Chinakohl
80 g Shitakepilze (alternativ aus dem Glas)
250 g Möhren
80 g Baby-Blattspinat
50 g Mungobohnensprossen
1 kleine rote Zwiebel
300 g Rumpsteak
Knoblauchzehe
1 TL Honig
4 EL Sojasoße
8 TL Öl
2 Eier (Größe M)
6 Stiele Koriander
0.5 TL Chiliflocken
1 TL geröstete Sesamsaat

Zubereitung

Kohl putzen, waschen, abtropfen lassen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Pilze putzen. Möhren schälen und in feine Streifen schneiden oder hobeln. Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen. Sprossen abtropfen lassen. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.

Fleisch trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Fleisch mit Honig, 2 Teelöffel Öl, 2 Esslöffel Sojasoße und Knoblauch mischen.

Rotkohl, Spinat mit Zwiebeln, Möhren, Pilze und Kohl getrennt in je circa 1 Teelöffel Öl 1 bis 2 Minuten in einer Pfanne kräftig anbraten. Mit Sojasoße, und Honig abschmecken. Warmhalten. Mariniertes Fleisch in der heißen Pfanne unter Wenden circa 2 Minuten braten. Herausnehmen und warm halten. Ich habe die Sprossen roh gelassen für mehr „Knack“.

1 Teelöffel Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Eier darin zu Spiegeleiern braten. Koriander waschen, trocken schütteln und Blättchen von den Stielen zupfen. Gemüse und Fleisch in 2 vorgeheizte Schalen verteilen und je ein Spiegelei darauflegen. Mit Chiliflocken, Sesam, Koriander oder Sriracha Sauce je nach Gusto bestreuen.


Letztenendes ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt und ihr könnt Zutaten austauschen, ergänzen oder weglassen. Ich bin zB. kein Fan von Shitakepilzen und habe sie gegen braune Champignons ausgetauscht. Auch liebe ich Reis und der fehlte mir ein bisschen bei diesem Rezept, weswegen unser Bibimpap noch ein Bett aus Basmati Reis bekam.
Somit war auch wieder mehr für Emma dabei, die bekannterweise kein großer Gemüse Sympathisant ist.

 

Die alkoholfreie Bowle mit leuchtenden Deutschland Farben entstand eher spontan:

Zutaten

Stück Ingwer
Himbeeren
Heidelbeeren
frische Ananas (ich fand bei Kaufland vorgeschälte Ananas, die mit die Arbeit erleichterte)
oder anderes Obst nach Geschmack
100 ml Holunderblütensirup
1 ½ l Mineralwasser mit Kohlensäure (gut gekühlt)

Zubereitung

Ingwer schälen, in Scheiben schneiden und mit etwa 500ml Wasser circa 10-15 Minuten leicht köcheln lassen (Alternativ Ingwer wie einen Tee mit heißem Wasser aufbrühen und ziehen lassen). Das Ingwerwasser in Eiswürfelbehälter füllen und im Eisfach gefrieren lassen.
Obst Waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit Holunderblütensirup und etwa 300ml Mineralwasser für circa 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit dem restlichen Sprudel übergießen, Eiswürfel hinzugeben und servieren.

Wer mag, gibt noch Zitronenmelisse oder einen Spritzer Zitronensaft dazu.

Wir werden es uns am Mittwoch, 16:00 ganz entspannt auf der Couch gemütlich machen, unsere Snacks schnabulieren und Drinks schlürfen, nebenbei (hoffentlich) jubeln und den Fernseher anbrüllen. Wie war das? Wenn man laut genug brüllt, können einen die Spieler hören, nicht wahr?!

Was sind denn eigentlich eure WM Rituale? Haben sie sich in den Jahren verändert oder ist es zu jedem Spiel seit Jahren gleich? Erzählt mal ich bin neugierig!

 

//Ein Beitrag in Kooperation mit Kaufland//

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