BABY Life

3 + 1 – Gedanken zum Wochenende

Seit einiger Zeit beschäftigt mich ein Gedanke, eine Frage, die ich mir selbst nicht wirklich aus eigenen Erfahrungen beantworten kann, da ich die ältere von zwei Kindern bin. Während ich ein paar Fotos rahme, um sie aufzuhängen, auf denen Jakob, Emma und ich zu sehen sind – ob nun Hochzeitsfotos oder Reiseschnappschüsse – fragte ich mich: Wie empfindet es der Babyboy, wenn er irgendwann soweit ist, seine Umwelt richtig wahrnimmt und feststellt, dass er auf einigen Familienfotos nicht drauf ist?

Dass es uns als Familie vor ihm gab, ist klar. Jakob und mich gab es auch vor Emma. Aber es gibt nun einmal viele für mich wichtige Fotos, auf denen eben nur eines von bald zwei Kindern zu sehen ist. Wird es ihn wohl irgendwann stören? Wird er fragen?
Ich habe keine Angst vor dieser Frage und werde ihm erklären, dass er eben noch nicht geboren war. Viele Fotos an der Wand werden vermutlich auch mit den Jahren ausgetauscht und mit „vollständigen“ Familienfotos ersetzt. Aber dennoch beschäftigt es mich…

Da ich die Ältere von zwei Kindern bin (auch die Älteste von allen Cousinen und Cousins), gab es entweder ein paar Fotos meiner Eltern ohne mich, weil ich eben noch nicht geboren war, oder eben mit mir. Und dann tauchte irgendwann auch mein Bruder in Fotos auf. Ich habe diesen Zuwachs anders erlebt, als er. Und ja, ich bin ehrlich, in so manch einer Streitsituation als Kids habe ich ihm an den Kopf gedonnert, dass unsere Eltern mich viel länger lieb haben, als ihn. Theoretisch und auf Zeit gerechnet ist das auch richtig. Das trifft natürlich auch auf das Tochterkind und ihren zukünftigen Bruder zu. Aber als Eltern will man natürlich keines der Kinder bevorzugt behandeln, die Liebe gleich verteilen bzw. es verdoppelt sich ja einfach die Liebe, die man zu geben hat und beide Kids sollen gleich behandelt werden.

Anna Frost schwanger

Bis der Babyboy merkt, dass er auf einigen Fotos nicht zu sehen ist, „noch nicht da war“ und die Verbindung herstellt, dass seine Schwester vor ihm auf der Welt war und fast 4 Jahre Exklusivität genossen hat, wird es noch eine Weile dauern… Vielleicht wird es ihn auch null interessieren. Der Gedanke kam mir aber schon jetzt und lässt mich zwar nicht sorgen, aber macht mich schlichtweg neugierig: Wie war das bei euch? Habt ihr als jüngeres Kind großartig wahrgenommen, dass es ein Familienleben vor euch gab?
Oder ihr Eltern: Habt ihr euch diese Gedanken auch mal gemacht?

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23 Comments

  • Reply
    Joana Marit
    20. April 2018 at 13:16

    Ich habe einen älteren Bruder. Bis grade eben ist mir der Gedanke nie gekommen, dass mein Bruder Exklusivität hätte oder es die Familie auch vor mir gab. Zum Einen mag es vielleicht daran liegen, dass wir gerade mal 18 Monate auseinander sind (Hallo an den Arzt meiner Mama der behauptete, es dauert eine Zeit bis sie wieder schwanger wird), zum Anderen vielleicht daran, dass in meinem Old School Fotoalbum nur Bilder mit uns 4 drin sind. Ich hab ehrlich gesagt noch nie das Fotoalbum von meinem Bruder angeschaut :D Ich behaupte jetzt mal, dass ich die Familie komplett gemacht habe und sowieso als Nesthäkchen Vorteile hatte. Vielleicht kann ich dir beruhigen damit, dass ich als kleine Schwester niemals den Gedanken hatte außen vor zu sein :)

  • Reply
    Dani
    20. April 2018 at 13:25

    Das ist eine wirklich spannende Frage! Ich bin selber die jüngere Schwester, aber mein Bruder und ich sind nur 1 1/2 Jahre auseinander. Daher gibt es nur wenige Familienfotos zu dritt. In den 80er Jahren wurden ja auch noch nicht solche Unmengen an Fotos gemacht, wie heutzutage. Für mich war das aber nie wirklich ein Thema, dass mein Bruder ja früher auf der Welt war wie ich. Aber ich denke, dass ist eben dem geringen Altersunterschied geschuldet. Mag sein, dass es bei einem größeren Altersabstand anders wahrgenommen wird.

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    Martina
    20. April 2018 at 13:59

    Ich (21) habe zwei ältere Brüder (4 und 6 Jahre älter als ich). Es war mir irgendwie schon immer klar, dass es auch vor mir ein Familienleben gab und meine Brüder und meine Eltern schon länger als Familie zusammengehörten. Das hat mich aber nie gestört, oder sonstige negative Gefühle in mir ausgelöst. Hatte auch nie das Gefühl, aussen vor zu sein.
    Tatsächlich habe ich auch schon als Kind wahnsinnig gerne alte Fotoalben unserer Familie angeschaut, auch solche, in denen nur meine Brüder und meine Eltern abgebildet waren, und ich noch lange nicht „in Planung“ war. (:

  • Reply
    Jenny
    20. April 2018 at 14:09

    Ich habe zwei Kinder und Nummer drei kommt im Oktober. Wenn die Frage auftaucht „wo war ich da?“ , sage ich einfach, noch nicht geboren. Das wird akzeptiert. Man haengt eh soviele Bilder auf, dass auch welche von den Folgekindern haengen.

    Ich bin selbst kleine Schwester und habe es nie negativ empfunden :)

  • Reply
    Katja
    20. April 2018 at 14:17

    Ich habe zwei große Schwestern und zwischen mir und ihnen liegen 12 und 10 Jahre Exklusivität, qualifiziert mich wohl besonders für eine Einschätzung. Aber dieser Gedanke kam mir tatsächlich noch nie, ich glaube jedem Kind ist es bewusst, dass es da noch nicht geboren war und man schwenkt vielleicht dann viel schneller zu der Frage um: „Warum war ich da noch nicht geboren?“ und „Was ist geboren?“ und „Wie wurde ich gemacht?“ ;D ;D. Soweit ich mich erinnern kann haben mir meine Schwestern auch nie an den Kopf geworfen, dass sie bereits länger geliebt worden sind (waren ja schon mehr oder weniger reif im Kopf) aaaber mal ganz ehrlich was kann das dem jüngsten Kind anhaben. Ich bin das Küken, die Kleine, das Nesthäkchen, die verwöhnte Göre, die Prinzessin … ach was rede ich da die Königin :D :D :D

  • Reply
    Regina
    20. April 2018 at 14:19

    Ich bin Nr.3 von insgesamt vier Kindern und kann dir nur aus meiner Sicht sagen, dass ich den Gedanken tatsächlich noch nie hatte. :) Meine Schwester dagegen ist ein richtiger Nachzügler und mit 7 Jahren Abstand zu mir und sogar 13 Jahren zu unserem ältesten Bruder fehlt sie tatsächlich auf ganz vielen Geschwisterbildern und ist schon manchmal traurig, dass wir viele Erinnerungen ohne sie gemacht haben und die ganzen alten Retro-Bilder ohne sie sind. Aber Bindungen unter Geschwistern sind ja eh speziell…sie hat ein ganz besonderes Band mit Nr.1, ich mit Nr.2 und wir alle zusammen sind auch sehr eng miteinander.

    Ich glaube, darüber musst du dir keine Gedanken machen! <3

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    Sophie
    20. April 2018 at 14:47

    Hallo Anna,
    ich bin das dritte von vier Kindern. Mein ältere Bruder und ich sind 4 Jahre auseinander. Bis eben habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass er eine exklusivere Zeit mit meinen Eltern hatte als ich. Zum Zeitpunkt der Hochzeit gab es auch nur ihn. Daher kenne ich auch nur Hochzeitsfotos mit ihm Hand in Hand mit meiner Mama. Aber da taucht kein Funken Eifersucht auf. Es ist doch umso schöner sich austauschen zu können.
    Außerdem werdet ihr bestimmt noch so viele neue Abenteuer erleben :)

  • Reply
    Désirée
    20. April 2018 at 14:48

    Ich bin Jüngste von dreien und bis ich eben deinen Text gelesen hatte, war mir noch nie der Gedanke gekommen, dass ich etwas verpasst haben oder auf die Zeit vor meiner Geburt eifersüchtig sein könnte. Als Kind nimmt man so was glaub ich als gegeben hin – man war eben noch nicht auf der Welt – und außerdem sind die Fotos, auf denen man selbst drauf ist, so viel spannender! Und jüngere Geschwister haben dafür andere Exklusiv-Vorteile – große Geschwister, die sich um einen kümmern, Eltern, die vielleicht mal eher ein Auge zudrücken und und und ;) Da fehlt nix!

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    Annette
    20. April 2018 at 14:53

    Ich habe eine vier Jahre ältere Schwester – also vergleichbar zu Emma. Ich hatte den Gedanken nie, bzw. es ist in der Abwägung der Vor- und Nachteile des älteres/jüngeres Geschwisterdaseins untergegangen. Mag daran liegen, dass meine Familie keine Familienfotos zelebriert, aber auch ohne Fotos wurde bei uns immer wieder von der Zeit vor mir erzählt. Und es kam durchaus vor, dass meine Schwester mir im Streit an den Kopf geworfen hat, dass sie ja schon länger geliebt wird. Aber ich war mir der Vorteile des jüngeren Schwesterdaseins schon recht bald bewusst (viel wurde schon ausgekämpft/man hat eine große Schwester, die einen beschützt und die im Zweifel Verantwortung trägt etc.), deshalb wog diese Exklusivphase tatsächlich nicht so schwer. Ich habe auf jeden Fall mit meiner Position in der Geschwisterreihe sehr selten gehadert (Pubertätsphasen ausgeklammert). Ich denke heute, als Mutter eines Kindes, eher darüber nach, was beim zweiten Kind die Faszination/Begeisterung, die das erste Kind auslöst, ersetzt. Aber vermutlich beeinflussen so viele andere Dinge die jeweilige Eltern-Kind-Beziehung, dass die Position in der Geschwisterreihe letztendlich wenig entscheidend ist.

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    Anna
    20. April 2018 at 15:14

    Mein Bruder und ich (er ist drei Jahre jünger) haben neulich Bilder für den Sechzigsten unseres Vaters zusammen gesucht um sie auf seiner Feier zu zeigen. Da kamen wir tatsächlich auch auf dieses Thema. Meine Eltern haben zwar nie viele Bilder aufgehangen und es gibt auch relativ wenige Bilder von uns allen zusammen, aber da mein Bruder und ich immer verschiedene Interessen hatten und noch haben, gibt es auch Bilder von ihm mit unseren Eltern ohne mich. Ich glaube es kommt eher darauf an, dass das zweite Kind immer weiß, dass es keine Konkurrenz zwischen den Kindern gibt und man offen mit allen Fragen umgeht. Er meinte, er hätte es nie schlimm gefunden der kleinere Bruder zu sein und Momente dadurch „verpasst“ zu haben.

  • Reply
    Ronja
    20. April 2018 at 16:49

    Mein Bruder ist ganze 10 Jahre älter als ich – er hat also eine ganze Menge mit meinen Eltern ohne mich erlebt und das war absolut nie ein Problem oder auch nur Gedanke für mich. Ich liebe Stories zu hören, als mein Bruder klein war, weil ich ihn eben bewusst nur als fast-Erwachsenen kenne :D Ich habe gerne Fotos angeschaut, wo die drei zusammen waren und mich nie gegrämt, dass ich nicht dabei war. Ich stimme den anderen zu, dass solange man Erlebnisse als ‚Familienerlebnisse“ brandet und alle sich lieben, sowas völlig in den Hintergrund rückt. Große Geschwister sind was so wunderbares und ihr scheint so wunderbare Eltern zu sein, dass ich mir dahingehend nicht allzu viele Gedanken machen würde :)

  • Reply
    Rike
    20. April 2018 at 16:50

    ich bin das zweite von fünf Kindern und gleichzeitig das einzige Mädchen. Bisher ist mir nie so ein Gedanke gekommen. Jedes von uns 5en hatte exklusive Zeiten mit den Eltern aber auch Geschwistern. Nachdem wir drei großen ausgezogen sind, lebt es sich für die beiden Kleinen natürlich ganz anders, wobei ich dazu sagen muss, dass wir in zwei „Päckchen“ kamen. Sprich die 3 Großen mit 35, 32 und 28 und die beiden Kleinen mit 20 und 16.
    Natürlich ziehen wir die beiden Letzten schon mal damit auf, dass wir damals dadurch, dass mein Vater bis nach meiner Geburt auch noch Student war und danach erstmal nur ne kleine Wurst im Krankenhaus, nichts hatten und zeitweise gefühlt ohne Vater groß geworden sind. Die beiden hingegen leben mit 3 großen Geschwistern, die immer schon alles für die getan haben, im Saus und Braus. Neid kam da aber nie auf. In den liebevoll von meiner Mutter gestalteten Fotoalben hat jeder seine Fotos. Fotos die zeigen, wie viel Zeit sich meine Eltern für jeden Einzelnen genommen hat. Fotos mit allen gibt es hingegen kaum. Auch das Haus ist dekoriert mit verschiedensten Bildern. Bildern von jedem von uns mit dem jeweiligen Partnern und gegebenenfalls Kindern, Fotos von meinen Eltern, von den einen oder den anderen Kindern. Fotos von Familienfeiern mit und ohne Eltern und Geschwistern. Wahrscheinlich gibtz es auch von den beiden kleinen wesentlich mehr Bilder, als von uns großen, aber das liegt dann daran, dass Fotos, bevor es die digitale Fotografie gab, erheblich teurer waren.
    Ich persönlich finde den Gedanken seltsam oder fast befremdlich, dass es komisch sein sollte, dass mien Bruder unsere Eltern 3 Jahre lang für sich alleine hatte. Aber ich glaube auf sowas kommt man auch gar nicht, weil man es nicht anders kennt und weil man trotzdem seine Freiräume mit den Eltern und SEINE Zeit hat, die man dann genießt.
    So gesehen wird der kleinste ja auch irgendwann ein „Einzelkind“, wenn all seine Geschwister ausgezogen sind. Bei ihm wirds sogar nich viel schlimmer, da er neben Mama und Papa auch noch mindestens 3 erwachsene Geschwister hat, bei denen er verwöhnt wird. Eigentlich ist er der jenige, der es am besten von allen hatte :D

  • Reply
    Anne
    20. April 2018 at 17:19

    Ich bin das dritte von vier Kindern.
    Zwei ältere Brüder, die sogar 10 Jahre älter sind als ich. Und eine jüngere Schwester.
    Und ich hab mir die Frage nie gestellt, dass meine Brüder ja mehr Zeit mit Mama und Papa verbracht haben als ich je haben kann..
    Ich habe einfach genossen immer jemanden zum gemeinsamen spielen zu haben. :)

  • Reply
    Sarah
    20. April 2018 at 19:25

    Ich habe einen 2 Jahre älteren Bruder und mich hat das eine Zeit in der Vorpubertät tatsächlich echt hart getroffen, dass mein Bruder länger geliebt wurde. Ich habe damals „länger“ mit „mehr“ gleichgesetzt und habe mich als die Ungeliebte gefühlt. Auf mehrfaches Nachfragen verneinte mein Vater zwar meine These und beteuerte, dass wir beide gleich geliebt sind, aber befriedigt hat mich das nicht. Ich habe mir die These gesponnen, dass wir erst dann beide gleich geliebt sind, wenn ich meinen Bruder 2 Jahre nach seinem Tod überlebe, dann sind wir „quitt“.
    Von dem Lieb-Haben Aspekt abgesehen, war mir schon immer klar, dass es eine Zeit vor mir gab und ich fande es spannend zu hören, was meine Eltern in ihrer Zweisamkeit und später in ihrer Dreisamkeit aller erlebt haben und alte Fotos anzuschauen. Nur der emotionale Aspekt war dann etwas schwierig.

  • Reply
    Nicola
    20. April 2018 at 21:58

    Meine große Tochter (14) hat die Kleine (9) früher immer damit aufgezogen, dass sie Mama und Papa ja 5 Jahre für sich alleine hatte und es deshslb vieeeeel besser hatte…
    Ich hatte damals immer Angst, dass das mit der Kleinen macht… Und heute wird sie sich: während die große jetzt immer mehr mit ihrem eigenen Freundeskreis unterwegs ist, genießt die kleine auf einmal Exlusiv-Zeit… Und hat unlängst erst kommentiert: weißt du Mama, jetzt bin ich groß und erinnere mich an alles, was du mit mir alleine machst, die Ilvie war ja damals noch ein Baby, als sie alleine war und kann sich deshalb nicht an alles erinnern. Deshalb ha ich es doch besser, oder?
    du siehst: alles immer eine Frage des Blickwinkels ;-)

  • Reply
    Jana
    20. April 2018 at 22:28

    Meine Eltern haben nur sehr wenige Bilder aus der Zeit vor ca. 30 Jahren, als meine Schwester zur Welt kam und knapp 2 Jahre später ich. Es gibt nur ein einziges Bild der Familie, wo meine Schwester drauf ist und es mich noch nicht gab. Ich habe es immer als normal empfunden und mir nie Gedanken darüber gemacht. Man hat einmal nachgefragt wo man dann sei, die Antwort erhalten und damit hatte es sich :) Vielleicht liegt es auch daran, dass es ein allgemeines Familienbild meiner Mutter war, wo nicht mal mein Vater drauf war. Ich habe aber auch nie ein Bild vor meiner Zeit gesehen, auf dem nur meine Eltern und meine Schwester drauf sind. Und ich finde trotzdem, dass man als jüngeres Kind irgendwie doch mehr in Schutz genommen wird und einige Sachen (erfahrungsgemäß) ja nicht mehr so schlimm sind. Also hat man auch Vorteile!
    Naja was aber glaube ich das ausschlaggebende an deinem Gedanken ist, ist dass man als Eltern über vieles nachdenkt. Auf viele dieser Sachen würden Kinder nicht mal auf die Idee kommen. Und auch die Gesellschaft hat sich mit der Zeit stark verändert, so dass solche Fragen viel häufiger aufkommen als es früher üblich war. Zumal man heutzutage viel mehr Möglichkeiten hat, wie zb. Erinnerungen in Bildern/auf Video festzuhalten.

  • Reply
    Laura
    20. April 2018 at 22:57

    Meine 2 sind 3,5 Jahre auseinander und jetzt fast 8 und 4 Jahre jung. Auch bei uns in der zeit zu dritt viel erlebt, Hochzeit, urlaube… inzwischen reden wir manchmal über die Zeit ohne die kleine. Sie genießt absoluten nesthäckchen status aber der große hat mich zur Mama gemacht. Trotzdem ist die Liebe die ich geben konnte einfach nochmal so groß geworden mit der 2. geburt. Beide liebe ich abgöttisch aber manchmal auch verschieden. Das ist aber gut so mein räubergirl und der superboy ♡ alles gute euch…

  • Reply
    Anna
    20. April 2018 at 23:21

    Ich bin 26 Jahre älter als meine Schwester. (Halb mein Papa, halb seine Ehefrau)
    Meine Eltern haben sich getrennt da war ich 3. Sie haben sich gestritten u gehasst und bis heute reden sie nicht miteinander. Meine Schwester ist 6 und sie hat keden Tag mit meinem Vater, er macht ihr Zöpfe, erfüllt alle exklusiv Wünsche und ist einfach ihr Held. Für mich war er nie SO da. Aber ich gönne es ihr von herzen da sie ihn einfach nicht so „lange“ „haben“ wird wie ich und weil ich sie liebe. Ich glaube nicht das Kinder dich darüber sehr Gedanken machen dass sie noch nicht da waren?! Wobei meine Freundin nie kapiert hat warum sie nicht auf den hochzeits fotos ihrer Eltern mit drauf ist 🤦🏻‍♀️😂
    Lasst es euch gut gehen u bleibt alle gesund

  • Reply
    Luisa
    21. April 2018 at 7:22

    Ich bin die jüngste von 3 Mädels mit Abstand von 7 und 11 Jahren. Tatsächlich fand ich es früher mal schade das ich nicht auf den Bildern mit dabei bin auf denen meine Schwestern stolz im Partnerlook in die Kamera grinsen. Als ich dann da war hatte keiner mehr Lust zusammen mit der kleinen das gleiche zu tragen. Meine Schwestern hatten als Kinder ein engeres Verhältnis zueinander als zu mir. Aber ich habe es nicht als Nachteil empfunden, da ich von Ihnen immer umsorgt wurde und natürlich das Nesthäkchen war. Heute sind wir alle viel und gerne zusammen und ich habe den Abstand mit den Jahren einfach aufgeholt. Nun ist es so das ich auch mal mit Spannung verfolgen was den vor mir schon so alles los war in unserer Familie, da ich auch leider meinen Opa nicht mehr kennengelernt habe und meine Schwestern mir da von einigen lustigen Geschichten mit ihm erzählen können. Ich hoffe das meine kleine Tochter später auch noch das Glück haben wird einen Bruder oder eine Schwester zu bekommen, dem oder der sie dann erzählen kann was vorher bei uns so los war.

  • Reply
    Christine
    21. April 2018 at 8:01

    Hallo Anna,

    ich finde Deine Gedanken sehr interessant. Ich bin die ältere von zwei Töchtern, meine Schwester ist fast sechs Jahre jünger als ich. Ich habe also ganz deutliche Erinnerungen an das Leben „vor meiner Schwester“. Wenn wir alte Familienfotos aus der Zeit vor der Geburt meiner Schwester angesehen haben und meine Schwester fragte, wo sie denn da gewesen sei, sagte meine Mama immer: in unseren Herzen.
    Heute weiß ich, dass meine Mutter vor und nach meiner Geburt mehrere Fehlgeburten hatten. Es ist also ziemlich treffend beschrieben, dass sie und mein Papa schon ganz lange den Wunsch nach einem zweiten Kind in ihrem Herzen mittrugen. Es hat einfach ein bisschen gedauert, bis meine Schwester bereit war, zu uns zu stoßen. Diesen Gedanken finde ich sehr tröstlich.<3

  • Reply
    Katja
    21. April 2018 at 12:43

    Von meinem älteren Bruder gibt es 100 Babyfotos seit dem ersten Tag. Von mir (6 Jahre jünger) gibt es das erste Babyfotos mit 4 Monaten und kein einziges Neugeborenenbild. Das hat mich schon sehr geärgert. Vielleicht sollte man darauf achten, dass man auch vom zweiten Kind viele Neugeborenenbilder macht. Auch wenn es nicht halb so aufregend ist, wie beim ersten Kind.

  • Reply
    Lisa
    26. April 2018 at 12:53

    Ich habe zwei wesentlich ältere Geschwister (11 und 18 Jahre älter), die sowohl unendlich viele gemeinsame Erinnerungen ohne mich haben als auch auf viel mehr Fotos drauf sind – wobei mich das mit den Fotos noch nie interessiert hat. Als Kind habe ich das gar nicht bemerkt und sobald man alt genug war, wusste man ja, dass man da einfach noch nicht da war. Absolut kein Problem. Minimal störend sind diese „weißt du noch damals…“ Sachen, bei denen ich noch nicht da war und die heute noch erzählt werden – logischerweise, denn meine Geschwister sind eben so viel älter, dass sie in der Zeit vor mir wahnsinnig viel miteinander erlebt haben und gemeinsam aufgewachsen sind, wohingegen ich eher vier Eltern hatte. Macht aber nichts, die Kleine zu sein hat unfassbar viele Vorteile gehabt und hat es immer noch. Und wegen Sachen wie Bildern brauchst du dir echt keine Gedanken zu machen, das war mir wirklich vollkommen wurscht, wie man bei uns im Pott sagt ;-)

  • Reply
    Jenni (instagram: travelfoodie9 )
    24. Mai 2018 at 10:49

    Ich bin die Aeltere bei uns in der Familie und habe eine 4 Jahre juengere Schwester, wir sind sehr eng und ich weiss dass sie niemals solche Gedanken gehabt hat. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es fuer das Aeltere Kind ja auch nicht immer so einfach ist, wenn man so lange die alleinige Aufmerksamkeit der Eltern genossen hat und ploetzlich das kleinere Geschwisterkind so im Fokus und Mittelpunkt steht und man als groesseres Kind ja automatisch erstmal zurueck stecken muss, da so ein Baby natuerlich erstmal mehr Pflege und Aufmerksamkeit braucht. Und auch im Umkreis finden dann natuerlich alle erstmal das juengere Kind total suess etc. und fuer das aelter Kind ist das auch nicht immer so einfach. In unserer Familie gab es dann auch nur noch Fotos zu viert. Wenn Babyfotos ueberhaupt noch spaeter aufgehaengt wurden, dann waren das eher Einzelbilder von dem jeweilgen Kind. An Familienfotos wurden sonst auch meistens nur die aktuellen aufgehaengt und immer entsprechend ausgetauscht, deswegen kam man auf solche Gedanken gar nicht. LG Jennifer

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