Advice Life

Calm down

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Hin und wieder geht es in meinem Kopf vor wie in Shibuya. Shibuya ist einer der 23 Stadtbezirke Tokios und besonders bekannt für seine wuselige Kreuzung – Shibuya Crossing. Meine Gedanken wuseln umher und manchmal fallen leider die Ampeln aus, die den Verkehr ordentlich regeln. Das passiert gerne mal, wenn zu viele Dinge auf einmal auf mich einprasseln. Und wenn ich viele Dinge meine, dann auch viele Dinge: Tochterkind trötet und trommelt neben mir ein Ständchen, Jakob telefoniert und ich hatte den Ansatz gemacht, über eine Idee zu grübeln, während oben rechts auf meinem Laptop immer und immer wieder Benachrichtigungen gepushed werden. Nebenbei läuft Musik und ich kann meine eigenen Gedanken weder hören, noch mich auf sie konzentrieren und sie sortieren.

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// Hemd – Totême / Leggins – Adidas /Ballerinas – Jimmy Choo //

Ich mag unser manchmal ziemlich chaotisches Familienleben und meinen Job sehr, aber manchmal, wenn ich einen kreativen Einfall habe oder mir eine Idee kommt, ist es ein wenig nervig und stressig, sich nicht einfach spontan drauf konzentrieren zu können. Ein wenig so, wie wenn man einem Handwerker unerwartet seinen Hammer wegnimmt und von ihm verlangt, dass er das ja schon irgendwie auch ohne schafft. Meine Konzentration und meine Gedanken sind mein Hammer.
Ich denke, es gibt für jeden irgendwann einmal den Punkt, an dem er oder sie feststellt und sich vor allem auch eingestehen muss, dass die To Do Liste und die selbstgestellten Aufgaben ein wenig überwältigend, überfordernd und einnehmend sein können. Und vor allem überlegen muss, ob denn wirklich alles Prio 1 hat. Ich arbeite hart an einigen Baustellen, die man nicht immer im Blog, im Vlog oder auf den Socials sieht. Vieles passiert hinter der Kamera und hinter dem Laptop und ich habe festgestellt, dass ich mir eingestehen muss, mir hin und wieder knallhart und völlig ohne schlechtes Gewissen Me-Time, eine kurze Auszeit, Verschnaufpause und Ruhe zu gönnen, bevor sich mein Körper einfach ausschaltet. Das tat er hin und wieder in den letzten Monaten, denn durch Stress war mein Immunsystem nicht auf den vollen 100% und ich somit anfällig für allerlei Zipperlein. Zeit für mich, um den Kopf frei zu kriegen, Gedankenchaos zu sortieren und vor allem aber auch Inspirationen zu sammeln habe ich mir nicht wirklich gegönnt. Man kann jedoch nicht kreativ arbeiten, wenn man nur auf der Stelle hockt und den Tunnelblick hat.
Fragt man Freunde oder auch Jakob, der das eben täglich bei mir erlebt, der kann bestätigen, dass ich mich im Normalfall extrem gut konzentrieren und lange bei einer Sache bleiben kann. Ich kann mich eigentlich komplett in einen imaginären Schalldichten Raum zurückziehen, alles um mich herum ausblenden und mich kopfüber in meine Gedanken stürzen, mich auf eine Sache konzentrieren und kriege nichts mehr um mich herum mit – wenn ich das will. Eine ziemlich praktische Fähigkeit, wenn es um einen herum ziemlich wuselig zugeht. Es gab aber in der letzten Zeit ein paar Situationen, in denen das irgendwie nicht richtig funktionieren wollte…
Es gibt diverse Dinge, die sich im Alltag aufstauen können, Tropfen für Tropfen das Fass füllen und mit jedem weiteren Tropfen droht das Fass über zu laufen. Herausfinden, welche Dinge das sind, was einen auf die Palme treibt und was dafür verantwortlich sein kann, dass einem der Hammer abhanden kommt ist mehr als Gold wert. Und oft sind die Dinge mehr als offensichtlich. Aber ihr kennt das sicher, wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht :)

Silence is golden

Mittlerweile habe ich raus, dass ich nur ein paar Minuten Ruhe und Stille brauche, um meine Gedanken wieder zu sortieren; mir meinen Hammer zurück zu holen. Nur wenige Minuten reichen aus, um die Ampeln an der Kreuzung wieder einzuschalten.
Du musst dringend lernen zu meditieren!„, sagte eine Freundin zu mir, als ich ihr von meinem Gedankenchaos erzählte. Und ich gebe zu: ich habe zuerst lachen müssen. Meditieren? Ich? Ich werde doch schon unruhig, wenn ich nur auf die Bahn warten muss und diese Verspätung hat. Habe mich immer gefragt, wie Leute die Ruhe finden können, um richtig zu meditieren. Spoiler: Ich habe herausgefunden, sie nehmen sich die Zeit einfach. Mindblown, right?

Ihr Ratschlag hat mich nicht losgelassen und so habe ich mich ein wenig länger mit Meditation beschäftigt und festgestellt, dass ich in Ansätzen einiges intuitiv schon gemacht habe; Meditation heißt: einfach da sein, ohne irgend etwas zu tun — keine Handlung, keine Gedanke, keine Gefühlsregung. Und wenn ich an manche stressigen Situationen zurückdenke, wie ich mich aus den Situationen entfernt und zurückgezogen habe, die Augen schloss und mich in meiner kleinen schalldichten Blase zurückgezogen habe, war das schon ein erster Schritt in Richtung Meditation.
Mit ein paar täglichen Meditationsübungen schaffe ich es nicht nur, mich eben nur auf eine Sache intensiv zu konzentrieren, sondern meine Gedanken auch einfach mal wieder zu resetten, meinen Stresspegel runterzufahren und mir ein wenig Me-Time zu gönnen. Und es hilft mir, gerade in den Situationen entspannt zu bleiben, einen kühlen Kopf zu behalten, wenn die Hütte brennt, die Ampeln drohen auszufallen oder eine Situation richtig einzuschätzen.

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Pick your battles

Eine Sache, die mich das Tochterkind indirekt gelehrt hat, ist genau zu überlegen, ob eine Situation aus hausgemachtem und künstlichem Stress besteht und ob man ihn nicht hätte vermeiden können, indem man einfach mal Fünfe gerade sein lässt. „Weil ich das sage!“ ist in meinen Augen kein Argument, um einem Kind etwas zu verbieten (es sei denn, es handelt sich um eine lebensbedrohliche Situation.). Vor allem dann nicht, wenn es sich bei genauerer Überlegung um eine Banalität handelt. Muss ich jetzt wirklich mit dem Kind diskutieren, weil es eines der Capri Sonne Sun Trinkpäckchen, die für Unterwegs gekauft wurden, in der Wohnung trinken möchte? Pick your Battle!! An der Stelle hat das auch nix mehr mit Resignieren zu tun, sondern mit einer gesunden Einschätzung der Situation.

Auch lohnt es sich, manchmal eine Sache auszusitzen, zu beobachten und zu überlegen, ob sie es wert ist, sich drum zu sorgen und seine Seele zerfressen lassen. Nur, weil eine Story laut und bei jeder Situation erzählt wird, muss sie nicht so viel wahrer sein… Viel Wind wird oft um Nichts oder eine Unwahrheit gemacht, damit sie die eigentliche Wahrheit übertönt.

Abschalten

Zusätzlich habe ich die letzten Wochen gemerkt, wie viel entspannter es ist, bzw. wie viel besser ich mich auf das Wesentliche konzentrieren kann, wenn ich das Smartphone einfach mal beiseite lege und das Hier und Jetzt zu genieße. Besonders am Wochenende. Mittlerweile sind meine Pushbenachrichtigungen aufs Display auf dem iPhone gänzlich ausgeschaltet, wodurch ich aufhörte, ständig und permanent auf mein Handy zu schauen, weil da was blinkt. Das war auch mitunter ein Grund für mich die Apple Watch abzulegen – permanente Pushbenachrichtigungen und Vibrationen am Handgelenk brachten mich regelmäßig aus dem Konzept.
Ständig auf Empfang zu sein, sich selbst ständig mit Informationen zu beschallen kann einfach nicht gut gehen. Für manch einen ist dieser Tipp nicht neu, er steht sicherlich auf jedem zweiten Blog und selbst die Apotheken Umschau wird in jeder dritten Ausgabe mal ein Wort darüber verloren haben, aber es selbst zu verstehen sind zwei unterschiedliche Dinge. Und selbst verstehen und begreifen hat dann doch eine größere Wirkung. War schon immer so.

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Prison Break

Tatsächlich brachte mich Jakob drauf, doch einfach mal für 24 Stunden abzuhauen. Raus. Wegfahren. Irgendwo hin, den ganzen Tag nix tun, 5 Bücher lesen, massieren lassen oder sich volle Kanne auf die Liste der noch zu schreiben wollenden Artikel stürzen. Wäre nicht letzte Woche ein hochheiliger Feiertag gewesen und somit alle (!!!) Hotels geschlossen und mein Kalender so derbe voll, hätte ich es auch sofort gemacht. Dem Partner den (Frei-)Raum geben, den er/sie braucht ist das Wichtigste in einer Partnerschaft und ich bin Dankbar, dass Jakob und ich da genau auf einer Wellenlänge sind.
Schlechtes Gewissen braucht man da nicht haben, denn mit einem zufriedener Papa oder einer happy Mom ist viel besser Kirschen essen, als mit einem gestressten Wrack, dass bei jeder heiklen Situation zu explodieren droht.
Wer Familie in der Nähe wohnen hat, weiß sicher, wie gut es tut, mal eine Nacht die Kids bei Oma und Opa übernachten zu lassen und entspannte Zweisamkeit zu genießen oder einfach mal in Ruhe zu zocken, baden zu gehen oder zu lesen, ohne dass ein kleiner süßer Pupser daher kommt und wiederholt fragt, warum Enten eigentlich keine Finger haben…

 

Wie ist das mit euch? Nehmt ihr euch Zeit, wenn das Leben wieder einmal zu einnehmend ist? Wie geht ihr mit Stress um und was ist euer Allheilmittel? Ich bin gespannt auf eure Stories <3

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11 Comments

  • Reply
    Annika
    29. Mai 2017 at 21:02

    Hallo liebe Anna, dein Blogpost ist ja gerade Musik in meinen Ohren. Ich bin momentan sehr gestresst. Meine Tochter ist 1 jahr alt und ist momentan etwas unzufrieden. Kann noch nicht laufen und noch nicht sprechen. Die arme würde es aber gerne. Ich habe momentan eine recht kurze Zündschnur. Deine Tipps, besonders mit der Meditation werde ich probieren. Ich schreibe dir das öfter, aber ich liebe deine vlogs, deinen Blog und dich einfach als Person. Ich bin ein 32-jähriger Teenie ;)

    • Reply
      Anna Frost
      29. Mai 2017 at 22:19

      danke dir <3

      ja, probier es mal aus. Man merkt erst, wie weit man am Anschlag ist, wenn man schon lange über seinen Normal Null Punkt hinweg ist... Es gab Momente, da bin ich bei jedem Mucks aus der Haut gefahren und habe mich vor mir selbst erschrocken. Aber mit steigenden Aufgaben müssen wir mehr und mehr auf unser Herz hören, auf den Körper und immer wieder zum Nullpunkt zurückfinden... Ruhe finden.
      ich drück dich <3 Kann verstehen, wie stressig es für dich und auch für deine Tochter sein muss. Sich nicht richtig ausdrücken zu können ist hart für euch beide. Vergiss nicht, dass sie gerade auch nicht anders kann... Ich sehe diese kleinen Fights immer wie eine chinesische Fingerfalle. Kennste die? Je mehr man zieht, umso mehr schnürt sie sich zu und hält die Finger gefangen. Erst, wenn sich die Finger aufeinander zubewegen, lockert sie sich.
      Denk mal drüber nach - so ist es mit vielen Dingen im Leben und vor allem auch beim Miteinander.
      Es kostet viel Kraft, Eltern zu sein. Aber wir sind eben auch Vorbilder für unsere Kids. Das muss ich mir immer wieder vor Augen halten – auch wenn ich eigentlich gerade mal so gaaaaaar keine Lust habe meinen Ärger beiseite zu schieben.

      <3

  • Reply
    Aline
    30. Mai 2017 at 10:44

    „Auch lohnt es sich, manchmal eine Sache auszusitzen, zu beobachten und zu überlegen, ob sie es wert ist, sich drum zu sorgen und seine Seele zerfressen lassen. Nur, weil eine Story laut und bei jeder Situation erzählt wird, muss sie nicht so viel wahrer sein… Viel Wind wird oft um Nichts oder eine Unwahrheit gemacht, damit sie die eigentliche Wahrheit übertönt.“

    Ja, ja und nochmals ja. Manche Kämpfe kann man nicht „gewinnen“, indem man zurück schießt. Das Gegenüber spielt so unfair und wird alles was es bekommt nur wieder gegen einen verwenden, egal wie sehr man sich um Gerechtigkeit bemüht. Darum geht es diesen Menschen nicht. Sie wollen einen in ihrem Spiel halten, weil es für sie Macht bedeutet. Und als jemand, der Ungerechtigkeit und Unwahrheiten hasst, tendiert man dazu sich daran aufzureiben, weil man auf dieses Spiel eingeht, um das Gegenteil zu beweisen. Ich habe diese Erkenntnis mehr als schmerzhaft erlangt, aber ich habe daraus gelernt und streiche solche Menschen inzwischen aus meinem Leben. Das klingt vielleicht hart, aber gegenüber Narzissten und Co. ist das der einzige Weg.

    Danke, dass du mich nochmal daran erinnert hast!

  • Reply
    Andrea
    30. Mai 2017 at 12:07

    Liebe Anna. Ich meditiere seit Jahren regelmäßig und das ist eine ganz wunderbare Kraftquelle für mich. Ich bin Mama von 3 Kindern und nachdem ich vor vier Jahren sehr schwer erkrankte, musste ich eine Weg für mich finden, mit meiner damals reduzieren Energie umzugehen. Es ist eine so große Hilfe, wenn man lernt, ganz bei sich zu sein. Das gelingt nicht immer, aber es integriert sich immer mehr in mein Leben. Ich verbringe auch immer wieder ein paar Tage im buddhistischen Kloster, um einfach mal ganz still zu werden. Das tut mir sehr gut. Und übrigens, dein Derek Lam Blazer ist nach Tirol gewandert und ich mag ihn sehr. Liebe Grüße!

  • Reply
    Dana
    30. Mai 2017 at 13:05

    Hi Anna, wie immer: ein toller Beitrag! Ich bin selber selbstständig und vergesse manchmal, mir auch mal Zeit für mich zu nehmen… zum Glück ist mein Partner da auch derjenige, der mir immer wieder sagt, dass ich Pause machen soll, dass ich mal einen Kurzurlaub planen soll und und und. Mein allerbester Stress-Löser sind aber die Hunde! Die müssen (zum Glück) drei Mal am Tag raus – unser neues Ritual ist, mittags mit den Hunden in den Wald zu fahren. Handy auf lautlos, einfach die Stille dort genießen. Nirgends kann man besser abschalten.
    Meditation habe ich tatsächlich noch nie probiert, aber ich werde es mir mal auf ein kleines gelbes Zettelchen schreiben und an den Screen heften. Vielleicht hilft es mir ja auch :)
    Danke für solche offenen und ehrlichen Beiträge.

  • Reply
    Sabine
    30. Mai 2017 at 17:56

    Liebe Anna,
    danke für diesen Artikel! Es tut gut, zu lesen, dass man mit diesen Gefühlen nicht alleine ist. Bestimmt kommen bald auch wieder entspanntere Phasen!
    Ich habe selbst noch keine Kids, aber eben andere Faktoren, die zurzeit sehr viel Kraft und Nerven kosten. Ein Partner, der dafür – und überhaupt für die persönlichen Bedürfnisse – Verständnis hat, ist echt Gold wert.
    Tatsächlich bin ich schon lange dem Yoga und der Meditation verfallen. „Digital Detox“ habe ich bisher allerdings immer eher belächelt. Ich arbeite als Digitalkonzepterin. Das Internet ist mir in meiner Freizeit genauso wichtig, weil ich online auch nebenbei kreativ bin und außerdem auch sehr viele Freunde und Familie habe, mit denen ich nur so den Kontakt halten kann (ihgitt, ich will doch nicht telefonieren!). Deshalb habe ich daran eigentlich zu jedem Zeitpunkt festgehalten. Bis wir kürzlich mal im Gemüsebeet waren und ich keine Hosentasche fürs Handy hatte. 2 Stunden ohne Ablenkung in der Erde buddeln – danach war ich drauf, als hätte ich meditiert.
    xx

  • Steffi
    Reply
    Steffi
    30. Mai 2017 at 19:07

    Liebe Anna …
    ich habe in den Jahren meines bisherigen Lebens mittlerweile gelernt und akzeptiert, daß sich meine Chaos-Schmerzgrenze sehr weit unten befindet.
    Da ist ein Neun-Stunden-Tag im Kindergarten manchmal eine echte Herausforderung. Dementsprechend „friedlich“ geht es meistens nach Feierabend und am Wochenende zu. Stille ist für mich dabei enorm wichtig. Ein ständig im Hintergrund laufender Fernseher macht mich wahnsinnig. Ausreichend Schlaf hat auch einen positiven Einfluss auf mich – ebenso wie bewusste Ernährung.
    Ich wünsche Dir auch in Zukunft die ein oder andere gute Gelegenheit zum Abschalten.
    Alles Liebe.
    <3
    Steffi
    http://www.tephora.de

  • Reply
    Ellen
    31. Mai 2017 at 7:37

    Ich bin leider nicht so gut im Ausruhen oder im Nehmen von Me-Time. Grundsätzlich nicht, aber die vergangenen Wochen noch weniger.
    Ich laufe seid Wochen auf Hochtouren und über das lange Wochenende dann noch mal mehr, als die Wochen zuvor, da mein liebster Mann überraschend ins Krankenhaus kam. So hieß es nachmittags und abends im Krankenhaus dem Liebsten die Zeit vertreiben und für ihn da sein und in den Vormittags- und Abendstunden alles andere schaffen (Haushalt, Arbeitsaufgaben, …).
    Tja was soll ich sagen – was man selbst nicht kann, übernimmt im Zweifel dann der Körper. Und so liege ich seit Sonntagnacht mit fiesen Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen flach. Und das im letzten Trimester.
    So lernte ich mal wieder auf die harte Tour mir Zeit zu nehmen, habe alles für diese Woche abgesagt und sitze nun zu Hause, trinke Tee oder Milch mit Honig und nutze die Zeit, um mich intensiv mit meinem Baby(Bauch) zu beschäftigen. Und das tut einfach nur gut!!!

  • Reply
    Sylvia
    31. Mai 2017 at 11:32

    Oh das kenne ich nur zu gut. Wir haben auch angefangen zu meditieren und das ist wirklich toll. Leider schlafe ich regelmässig dabei ein. Haha. Wenn ich zu gestresst bin schalte ich auch das Internet ab (das macht mich auf Dauer so nervös wie Tetris zu zocken). Ausserdem geh ich raus in die Natur oder fahre ein paar Tage weg. Das gibt mir sehr viel neue Motivation.

    Liebe Grüsse
    Sylvia

  • Reply
    StellaNova
    31. Mai 2017 at 14:32

    Ein schöner Beitrag , mit einer wichtigen Message !

    Auf sich selbst zu achten ist etwas , dass in dieser schnelllebigen Zeit und Leistungsgesellschaft verloren geht. Es wird schlichtweg einfach verlernt! Der Weg (wieder) zu sich selbst zurück zu finden, zu akzeptieren das man Auszeiten braucht, herauszufinden was einem gut tut, ist unglaublich wertvoll und ich bin um meiner selbstwillen froh, dass ich meinen gesunden Egoismus, auch in der Rolle als Mutter wiedergefunden habe. Aktuell gehe ich schwimmen, mache Autogenes Trainig und habe ein Abo für eine nahegelegene Salz/Solenebel Grotte. Nur für das Autogene Training gibt es einen fixen Termin, alles andere mache ich nach Lust und Zeit 1-2 mal pro Woche. Es tut einfach gut und mit der Zeit entwickeln sich neue Ideen, die man ausprobieren möchte. :) und ganz klar, davon profitiert die ganze Family !

  • Reply
    Melly
    4. Juni 2017 at 11:39

    Ich nehme mir nicht immer die Zeit, die ich brauche, aber ich nehme sie mir immer öfter, seitdem ich krank war. Ich sage öfter mal „Nein“ zu Dingen, oder gebe sie ab. Lerne immer mehr, auch mal loszulassen.
    In stressigen Projekten auch einfach mal Abstand nehmen. Den Hund schnappen, eine Runde an der frischen Luft drehen ohne am Telefon zu hängen oder Mails zu checken. Das hilft mir da manchmal wieder auf andere Gedanken zu kommen und den Stress aus der Situation zu nehmen.

    Push Notifications habe ich tatsächlich für E-Mails bereits vor 4 Jahren ausgestellt. E-Mails sind zeitversetzte Kommunikation. Wenn etwas wirklich dringend wichtig ist, sollen die Leute anrufen. Das half enorm, denn dieses ständige Aufblinken des Bildschirms macht meganervös.

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