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Der Quinny Zapp X im Test

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Der Kinderwagen wurde uns für den Test zur Verfügung gestellt Dies hat jedoch keinen EInfluss auf den Bericht

Long time no Kinderwagen Check! Wird also höchste Zeit mal zu schauen, was der Markt aktuell wieder für chice Flitzer zu bieten hat. Neuestes Gefährt: Der Quinny Zapp X, bei uns im äußerst eleganten Pink im Test. Warum Pink? Nunja… das erfahrt ihr weiter unten :)
Ein paar Wochen sind wir den neuen Quinny Zapp X Probegefahren und haben ihn auf Herz und Nieren getestet.

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Zapp Flex Plus, Zapp Flex und Zapp Xpress sind die Standardmodelle von Quinny, wir haben uns einen Wagen aus der Zapp X Reihe konfiguriert. Das Konzept ist völlig neu und könnt ihr hier im Konfigurator selbst einmal ausprobieren. Der Quinny Zapp X ist der Nachfolger des Zapp Xtra² und hat nun ein Rädchen mehr, nämlich vier statt drei (bzw. 4 .Räder hatte er vorher auch, aber si standen so eng beieinander, dass der Kinderwagen wie ein dreirädriger Wagen aussah). Macht sich auch direkt in der Stabilität bemerkbar und sieht – meiner Meinung nach – chicer aus. Dreirädrige Kinderwagen haben mir oft was ungewollt abgespacetes und ehrlich gesagt traue ich der Stabilität nicht. Ich kenne meine Zappelemma und die möchte selbst aussteigen, einsteigen und einfach mal Unfug in und mit dem Wagen machen können.

Hier die Hard Facts:

  • Flexibel wendbarer Sitz : Lässt sich in beide Blickrichtungen bis zur Liegeposition verstellen
  • Vier grosse Räder : Immer eine ruhige Fahrt
  • Erweiterbares Sonnenverdeck : Schützt Dein Kind vor Sonne, Wind und Regen (UV 50+)
  • Kompakter 3d Faltmechanismus : Sitzeinhang kann samt Gestell zusammengefaltet werden
  • Transportsicherung : Einfach zusammenklicken und hochheben
  • Schwenkbare Vorderräder, die sich im Konfigurator auswählen lassen : dadurch besonders wendig

Wir haben die Variante mit Kinderwagensitzschale getestet für Kids ab 1 Jahr, jedoch bietet der Zapp X Lösungen ab Geburt an, mit Lux Kinderwagenaufsatz, From-Birth Cocoon oder Maxi-Cosi® Babyschale.

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Normalerweise bin ich der Meinung, dass es ein Kind, besonders ein Baby, nicht großartig interessiert, welche Farbe der Kinderwagen hat, in dem es herumgeschoben wird – die Welt zu beobachten und aus dem Wagen herauszuschauen ist viel spannender. Ich sehe den Kinderwagen bis zu einem gewissen Alter des Kindes eher als reines Accessoire der Eltern an #Fashionbloggermom und kann es verstehen, wenn der Wagen eine Farbe hat, die eher dem „kleinen Schwarzen“ gleicht – passt zu allem. Dieses Mal habe ich jedoch mit Emma zusammen den Kinderwagen konfiguriert und sie die Grundfarbe aussuchen lassen. Sie wählte aus den vielen möglichen Kombinationen schnurstracks das poppige Rosa aus, wer hätte es ahnen können? Mit leicht grünlichem Grau wollte sie sich nicht zufrieden geben, sie meinte, ihr Rucksack sei schon in dieser Farbe, da darf der Kinderwagen mal Rosa sein. Ok. Die Kontrastfarbe Dunkelgrau fürs Verdeck suchte ich dann aus und somit war die Sitzung des Mama-Tochter-Designteams auch schneller beendet, als gedacht.
Für mich das erste Mal, einen Wagen in solch einer auffälligen Farbe zu fahren, Emma fand den Wagen auf Anhieb klasse, dabei ist sie eigentlich gar nicht so das rosa Mädchen („unser Kind wächst zweifarbig auf „) und auch ich finde ihre Auswahl echt nicht so übel.
Das Selbstkonfigurieren des Kinderwagens ist keine Neuerfindung des Rades und gibt es mittlerweile bei vielen Herstellern, was ich hier jedoch besonders finde, sind die auffälligen und poppigen Farben. Während andere Kinderwagenhersteller ihre Kunden eher aus gedeckten Farben wählen lassen, geht Quinny hier in die ganz andere Richtung und stellt auffällige, moderne und farbenfrohe Farbkombinationen zur Auswahl.

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Erster Eindruck:

Ein wahnsinnig wendiger und leichtgängiger Kinderwagen, der sich nicht nur entspannt schieben lässt, sondern auch mühelos über jede Bordsteinkante bugsieren lässt. Erster Gedanke war: Das ist der Smart unter den Kinderwagen – ist klein, wendig und kann man mal eben überall mit hinnehmen oder parken, ohne dass er stört.
Außerdem sind die poppigen Farben echte Hingucker und man wird auf den Wagen angesprochen. Auf dem Weg zum Spielplatz wurden wir direkt drei Mal angehalten und gefragt, was das denn bitte für ein stylisher Wagen sei. Offensichtlich hat das Töchterlein Geschmack! Vielleicht liegt es auch einfach an dem knalligen Rosa, das fährt hier in der Gegend nämlich nicht so oft herum. Ebenfalls direkt aufgefallen und positiv vermerkt: Der Schutzbügel auf Brusthöhe des Kindes lässt sich komplett abnehmen. Emma kann diese Querstangen nicht leiden und fährt lieber ohne. Kann ich mich mit arrangieren, solange sie während der Fahrt fest angeschnallt bleibt und das ist mit den Gurten gewährleistet.

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Positiv aufgefallen:

  • Der Quinny lässt sich super flink zusammenklappen und passt easy in den Kofferraum oder Fußraum der Rückbank.
  • Die poppigen Farben und die vielen Gestaltungsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen und bieten jedem einen individuellen Kinderwagen.
  • Das Verdeck lässt sich einfach mit Öffnen des Reisverschlusses erweitern, ohne dass man ein Zusatzteil mitschleppen oder nachkaufen muss.
  • Mit nur einem Handgriff lässt sich die Sitzschale problemlos in eine beliebige Liegeposition nach hinten kippen.
  • Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt – mit knapp 400€ liegt der Zapp X Plus im mittleren Preissegment und liefert dafür mehr als solide ab.
  • Er hält was aus! Emma wollte die Rollen tauschen und mich schieben – passte alles prima und ich hab die Fahrt genossen.
  • Der Schutzbügel lässt sich komplett abnehmen, ohne dass es großartig so aussieht, als fehle da ein Teil, weil die Haltevorrichtungen noch da sind.
  • Das Material ist wasserabweisend, somit gibt es keinen Stress wenn man in den Regen kommt. Zusätzlich lassen sich kleine Flecken mit einem feuchten Tuch zügig entfernen.

 

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Festgestellte Mankos:

  • Die Reifen sind nicht mit Luft gefüllt, statt dessen hart und somit wird ein Runterschieben von Bordsteinkanten oder zwei Treppenstufen eine leicht holperige Angelegenheit. Emma hat sich jedoch köstlich amüsiert. Auf unebenen Böden oder Kopfsteinpflaster läuft alles jedoch wie geschmiert.
  • Die Handgriffe, an der Stelle muss ich erwähnen, dass wir sie uns so ausgesucht und nicht den durchgängigen Schieber gewählt haben, wirken etwas nachlässig produziert, leichte Schweißnähte und Rillen stören beim ersten Anfassen. Wie das beim Schieber aussieht, kann ich nicht sagen.
  • Das Erste Zusammenklappen war ein wenig tricky – wir haben aber auch die Anleitung vorher nicht gelesen… Hehe… Ein Blick in die Instruktionen und schon war alles klar.
  • Das Körbchen unter dem Sitz könnte größer sein, aber ein Sack Kartoffeln und Obst oder das Sandspielzeug passen rein, den Rest muss man schon selbst tragen.

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Fazit

Der Quinny Zapp X ist ein Kinderwagen, den ich mit bestem Gewissen empfehlen kann, weil er sowohl preislich als auch von der Leistung her absolut in Ordnung ist. Die Mögliche Farbkonfiguration und das Individualisieren machen Spaß und geben dem Kinderwagen noch das gewisse Extra, machen ihn zum „eigenen Kinderwagen“. Wer ältere Kids hat, kann sich ebenfalls den Spaß machen und sie mitentscheiden lassen. Er fährt sich gut, ist flink und wendig und man hat ein tolles Fahrgefühl. Er ist leicht, lässt sich easy und platzsparend zusammenklappen und bietet für knapp 400€ einen wirklich hübschen und soliden Kinderwagen. In meinen Augen ein schöner Cityflitzer, der sich an jedem spontanen Hindernis elegant vorbei lenken oder auch super klein zusammenfalten lässt. Nicht jeder Vermieter duldet mehrere Kinderwagen im Hausflur und so kann man den Wagen zusammengefaltet im Auto oder Wohnungsflur parken.

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6 Comments

  • Reply
    Ellen
    30. März 2017 at 9:51

    Mal wieder schön, einen Kinderwagen-Test zu lesen. Wir eifern eifrig dem Tag der Geburt unseres ersten Kindes im Sommer diesen Jahres entgegen und sind seit einiger Zeit besonders affin für derartige Themen ;-)

    Liebe Anna, Du hast ja nun schon einige Wagen getestet und wenn ich es richtig sehe, hatten diese auch beide Rad-Optionen (Gummi und Luft). Was ist deiner Meinung nach die bessere Wahl?

    Liebe Grüße,
    Ellen

    • Reply
      Anna Frost
      30. März 2017 at 11:07

      Die bessere Wahl ist die, die für deine Ansprüche richtig sind.
      Wir haben mit unserem ersten Kinderwagen immer ein paar Treppenstufen bewältigen müssen, weil es einfach nicht anders ging und ich empfand es als angenehm, dass der Wagen so schön „bouncte“. Ich bin aber auch eher eine rabiate Kinderwagenfahrerin… Ich brettere auch einfach mal die hohen Bordsteinkanten runter, statt die abgesengte Stelle zu suchen. Obwohl die in Hamburg auch gerne mal als Parkplatz benutzt wird… grrrrummel. Luftgefüllte Reifen haben aber in meinen Tests immer ein wenig schlechter in der Wendigkeit des Wagens insgesammt abgeschnitten. Das ist aber auch eher ein persönliches Gefühl.
      Bei dem Quinny haben wir die größten Reifen ausgewählt und die machen sich auf unebenen Bürgesteigen und Straßen ziemlich gut.

      Generell kann ich dir nur sagen: Geh in einen gut sortierten Shop mit vielen Kinderwagen und schieb die Wagen mal ein wenig hin und her. Du kriegst schnell ein Gefühl dafür, was dir gefällt und was nicht. Es gibt auch oft „Kinderpuppen“, mit denen man das rein und rausholen aus dem Wagen ausprobieren und den Wagen mal mit einer fast echten Besatzung fahren kann.

      • Reply
        Ellen
        30. März 2017 at 13:52

        Danke für dein Feedback. Getestet haben wir schon einige und sind auf dem Stand, keine Luftbereifung zu nehmen.
        Kann deine Anmerkung dahingehend (eingeschränktere Wendigkeit) bestätigen. Aber manchmal ist ein persönliches Feedback ja doch nochmal anregend, eigene Ansichten nochmal zu hinterfragen. 😊

  • Reply
    Jana
    3. April 2017 at 16:29

    Danke für den Artikel und den Test! Ich überlege schon länger über einen Buggy der später vielleicht in fragen kommen könnte, und das was du zusammengefasst hast, finde ich schon sehr schnieke! Euer Urteil zum joolz hat mich ja schon stark beeinflusst, so dass wir sogar einen Fahren 😁

  • Reply
    Nerka
    9. April 2017 at 11:51

    Darf ich fragen wie groß und schwer die Kleine ist? Unsere Tochter ist 2 Jahre alt, trägt Oberteilgröße 92, ca 12 kg schwer und 86cm groß. ich frage mich ob sich der Kauf für uns noch lohnt, ob sie noch ein gutes Jahr darin Platz haben wird? LG

    • Reply
      Anna Frost
      9. April 2017 at 12:16

      Emmas Maße sind etwa gleich, sie ist fast 2 1/2

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