FOOD LIFESTYLE

Klimatarier Challenge – mein Recap

klimatarier challenge

Dies ist ein beitrag in Kooperation mit Unilever

Wow!! Die Resonanz auf meinen Klimatarier Post war enorm! Danke dafür <3 Und vielen Dank für die vielen grandiosen Tipps auf allen Kanälen. Ich weiss das wirklich zu schätzen!
Es freut mich wahnsinnig, dass ich einige Leute inspirieren konnte, einen kleinen Schritt zu versuchen und zum Klimatarier zu werden; also seine Lebensmittel so auszuwählen, dass diese möglichst wenig Ressourcen verbrauchen und wenig CO2-Emissionen verursachen, wodurch der eigene CO2-Foodabdruck schrumpft und der Umwelt was Gutes getan wird. Leider zog dieses Posting (besonders auf Facebook) auch viele Menschen an, denen ein kleiner Schritt nicht groß genug war und dies stark kritisierten. Damit habe ich gerechnet – ich bin ja nicht neu hier in diesem Internet. Allerdings finde ich es sehr schade, dass doch noch viele Menschen in Extremen denken und nichts anderes akzeptieren.
„Wer Fleisch konsumiert, hat kein Recht darauf über die Umwelt nachzudenken!“, warf man mir auf Facebook an den Kopf. Das ist nicht ok. Auf keinen Fall. Und überhaupt: Was ist das denn bitte für eine Aussage?
Und genau das ist der Punkt, den ich in meinem ersten Posting zur Klimatarier Challenge auch ansprach: Man kommt zu schnell vom Hundersten ins Tausendste, müsste eigentlich sofort radikal sein Leben ändern, um in der Community akzeptiert zu werden und ist somit leider viel zu schnell entmutigt, wirft vorschnell das Handtuch und dabei sind es doch die kleinen Dinge im Leben, die Großes bewirken.
Wer aus welchen Gründen auch immer nicht den Lebensstil von jemand anderes genau 1:1 übernehmen oder vorbildlich den Vorstellungen eines veganen Weltretters entsprechen kann und will, muss dies in meinen Augen auch nicht tun. Dennoch finde ich, dass jede Meinung zwar vielleicht nicht verstanden, aber doch bitte akzeptiert werden sollte.
Viele sagen, dass man nicht bequem sein sollte, wenn man die Welt verbessern möchte. Das mag sein. Wer fit sein möchte, muss Sport machen und Sport ist ebenfalls nicht bequem. Aber jeder sollte sich in dem für ihn möglichen Rahmen bewegen dürfen und je nach Lebenssituation ist die eine oder andere Umstellung ein großer Einschnitt in den Alltag.
Ich bin ein großer Verfechter der Einstellung: „Lieber ein bisschen, als gar nicht!“ steigern kann sich jeder Schritt für Schritt und genau diese Aussagen, wie die oben, die ich auf Facebook erhielt, halten viele Leute dann davon ab, überhaupt einen Schritt in irgendeine Richtung zu gehen.

Bleibt doch mal entspannt, nicht so ungeduldig und denkt an eure eigenen vorsichtigen Anfänge; wenn ihr es jetzt besser wisst, lasst andere von eurem Wissen profitieren oder lasst sie einfach selbst mal ausprobieren. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und niemand lernt voran zu kommen oder aus seinen Fehlern, wenn er nicht auch auf die Nase fallen darf. Wenn wir etwas neues lernen, sind wir alle wieder wie Kinder – wir sind neugierig, haben Lust drauf und wollen es selbst machen, erfahren und ausprobieren. Wer beim ersten zaghaften Versuch und beim ersten Auftreten von Schwierigkeiten nicht zum Weitermachen ermuntert wird, sondern auf die Finger gehauen kriegt, lässt es vielleicht doch lieber sein… Denkt mal drüber nach!

Ich glaube weiterhin daran, dass auch kleine Schritte einen nach vorne bringen und dem Klima gut tun. Wohl bedachte Schritte sind wichtig.
Und ich glaube auch nicht, dass ein radikaler Verzicht die ultimative Lösung für jedermann ist. Vielleicht für den einen oder anderen, aber eben nicht für jeden. Jeder muss sich selbst an die Nase fassen und sein Verhalten beobachten. Was kann ein Einzelner tun? Wie weit kann ein Einzelner gehen? Wie weit ist ein Einzelner bereit, zu gehen?

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Am Anfang der Challenge habe ich diverse Punkte aufgelistet, die ich gerne umsetzen wollte und zu denen ich euch ebenfalls einlud, sie auszuprobieren. Hier mein Recap zu den einzelnen To Dos:

  • Es wird Bio, Regional und Saisonal eingekauft. Aber Vorsicht: Auch Bio Bananen müssen weit transportiert werden. Daher ist es wichtig, die drei Attribute zu kombinieren und besonders auf Saisonale Lebensmittel zu achten. Aber wer will denn schon im Herbst Wassermelone essen, wenn er saftige Äpfel, Birnen und Trauben haben kann?

    –> Bio, Regional und Saisonal einzukaufen war ziemlich einfach. Regional und Bio kaufe ich eh fast nur ein, somit wusste ich, wo ich meine Händler finde. Einziges Manko an der Nummer: Oft sind die Bioprodukte zusätzlich noch eingeschweißt oder in speziellen Folien verpackt, um sie von den nicht Bio Produkten zu unterscheiden. Ziemlich dämlich. Der anfallende Müll ist daher grenzwertig und nicht das Ei des Columbus. Wer das Glück hat und in seiner Nähe einen Wochenmarkt hat, kann dort Verpackungsfrei mit dem mitgebrachten Jutebeutel oder Einkaufskorb einkaufen. In Hamburg gibt es nahezu in jedem Stadtteil einen Wochenmarkt und die führen natürlich hauptsächlich Regionale und Saisonale Produkte.
  • Essen ist kein Abfall, sondern Luxus! Kauft nicht übermäßig ein, sondern plant eure Mahlzeiten die nächsten Tage durch, bzw. macht einen Wocheneinkauf. So umgeht ihr unnötige Einkäufe, riskiert nicht das Verderben von Lebensmitteln und Wegwerfen von Lebensmitteln und eurem Geld! Wer seine Malzeiten plant, spart Geld und auch Zeit, denn auf Vorrat gekochte und vielleicht im Kühlschrank aufbewahrte oder eingefrorene portionierte Mahlzeiten lassen sich später noch genießen.

    –> Sich bewusst mit der anstehenden Woche auseinanderzusetzen, also: Wann ist wer zuhause? Wann kommt wer zu Besuch und essen wir auch mal Auswärts? Sind wir im Büro oder machen Homeoffice? Haben wir Termine oder fahren wir mehrere Tage weg? Hat enorm geholfen, nicht nur den eigenen Terminkalender zu ordnen (Hallo tägliches Chaos!), sondern auch seinen Wocheneinkauf zu planen. Muss es schnell gehen, weil eng beieinander liegende Termine anstehen? Stehen Festlichkeiten an? Was haben wir noch im Vorratsschrank? Sich Sonntagabend hinzusetzen, die Woche zu planen, hat mir eine Menge Druck unter der Woche genommen, denn zu wissen, was wann ansteht, was wann gekocht oder vorgekocht aus dem Kühl- oder Tiefkühlschrank geholt werden kann, ist eine große Arbeitserleichterung. Die Zutaten komplett für mehrere Gerichte, die auch aufeinander abgestimmt sind, Reste einer Zutat für weitere Gerichte genutzt werden können, ist ein 360° Aufbrauchen, was ich grandios finde und mich auf eine spannende Idee gebracht hat. Dazu später mal mehr ;)
  • Selber Kochen! Wer selber kocht, weiss auch, was drin ist. Ich bestelle super gerne Essen mit dem Lieferdienst, aber was da immer an versteckten Zutaten drin ist, weiß ich auch nicht. Außerdem kann man nicht immer garantieren, dass der Lieferbote mit dem Fahrrad kommt… Der anfallende Müll ist auch nicht von schlechten Eltern… Also selber kochen – das macht eh mordsmäßig Spaß und ist, wenn ich ehrlich bin, meine Zeit, in der ich entspanne!

    –> Wir haben uns für diese 10 Tage ein Lieferessen-Bestell-Verbot auferlegt und ich muss zugeben, dass das etwas schwer war. Schwer, weil Lieferessen bequem ist. Und da wären wir bei dem oben genannten Punkt, dass es nicht bequem ist, wenn man die Welt verbessern möchte. An der Stelle stimme ich der Aussage auch zu 100% zu und nahm den vorerst (!!) unbequemen Weg, plante unsere Mahlzeiten durch, plante sie für zwei Tage ein und hatte letztendlich eine kulinarische Befriedigung, die mir lauwarmes Essen vom Chinesen nicht gegeben hätte. Im Nachhinein würde ich den Weg nun nicht mehr als unbequem bezeichnen, obwohl ich die Zeitersparnis (schnell online bestellt, 35Min später steht Essen auf dem Tisch und ich konnte in der Zeit weiter arbeiten) doch sehr schätze. Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch, dass ich mir in den 35Minuten, in denen ich das Essen selbstgekocht und -zubereitet habe, eine Auszeit nahm, Pause machte, den Kopf frei bekam.
    Ihr seht also, was vorher von mir als eher unbequemer Weg eingestuft wurde, entwickelte sich zu einer Zwangspause, die ich nun noch mehr schätze, als die Zeitersparnis.
  • Mach dich schlau und erkunde die regionalen Angebote! Die Challenge kann auch mehr als lehrreich sein. Hast du schon einmal Pastinake verarbeitet? Lila Möhren? Portulak? Weisst du, was ein Gravensteiner oder Blauer Schwede ist? Nein? Finde es heraus und erweitere deinen geschmacklichen Horizont!

    –> Ich habe mich schlau gemacht, welches Gemüse, welches Obst wann Saison hat und wann ich zB. endlich mit meinem hart geliebten Grünkohl rechnen kann. Klar, den gibts das ganze Jahr fertig im Glas. Aber frischer Grünkohl im Beutel? – DER HAMMER! Außerdem lassen sich Grünkohlchips nicht mit dem Matsch im Glas selber machen ;) Ebenso wenig Smoothies. Mhm… Grünkohl <3
    In einigen Regionen gibt es Bauern, die Gemüse- und Obstkisten anbieten. Die werden vom Bauern selbst wöchentlich zusammengestellt (oder ihr stellt sie euch nach Gusto zusammen) und man kann sie im Abo entweder geliefert bekommen oder selbst abholen. Ich überlege derzeit, ob wir unser Gemüseabo wieder aktivieren, denn so unterstützt man nicht nur die Bauern aus der Region, sondern kriegt seine Waren mehr als frisch direkt vom Feld und auf jeden Fall Bio ohne Plastiktüte.
    Ein weiteres Interessengebiet, welches sich durch meine Recherche aufgetan hat: Einmachen. Saisonales Gemüse einmachen, haltbar machen und noch Monate später essen können. So schnell kann man sich in seinen Recherchen vertiefen… Habt ihr Tipps zum Thema Einmachen? Bücher? Weckt ihr selbst ein?
  • Tausche Butter gegen Margarine! Die wohl einfachste Aufgabe, die tierische Butter, die enorme CO2-Emissionen verursacht, gegen die klimafreundliche, pflanzliche Margarine auszutauschen.
    –> Das war, wie gesagt, ein Leichtes. Zum Braten verwendete ich schon vor der Challenge oft den Rama Bratprofi, der ist auf pflanzlicher Basis und zum Braten herrlich geeignet. Auch habe ich mich mit dem Selbermachen von Margarine beschäftigt, um nicht nur zu 100% zu wissen, was drin ist, sondern auch um geschmackliche Alternativen zu kreieren.
  • Inspiziere deinen Kühlschrank mithilfe des CO2 Rechners und tausche die klimaschädlichsten Lebensmittel durch klimafreundlichere Alternativen aus.
    –> Die Lebensmittel in unserem Kühlschrank, deren Herstellung die größten CO2 Emissionen verursachen, waren definitiv die mit tierischem Ursprung: Salami, Frischkäse, Leberwurst und so weiter. Alles (unter anderem) auch Favoriten von Emma, aber mittlerweile gibt es auch dazu vegetarische Alternativen. Ganz wegnehmen oder weglassen will ich sie nicht, da es schon auch ein wenig kompliziert ist, einer Zweijährigen den Klimawandel zu erklären. Nicht unmöglich, aber sicherlich mit vielen Tränen verbunden. Natürlich können jetzt einige von euch sagen: „Hätteste mal diese Lebensmittel gar nicht eingeführt!„, aber das lässt sich jetzt nicht rückgängig machen und ich mache selbst ja Babysteps, außerdem bin ich der Meinung, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, ob er/sie vegetarisch leben möchte. Wenn das Eltern für ihre Kinder entscheiden, dann ist das ihre Sache. <3
  • Erzeuge pro Tag nicht mehr als 8kg CO2 mit deinen Mahlzeiten. Mithilfe des CO2-Rechners wird schnell klar, was die größten CO2-Emissionsverursacher sind.–> Aus Neugierde haben wir alle geplanten Mahlzeiten vor unserem Wocheneinkauf in den CO2 Rechner eingegeben und kamen erstaunlicherweise auf ziemlich gute Ergebnisse. Die Kürbis-Apfelsuppe aus der letzten Woche zum Beispiel verursacht „nur“ 650Gramm CO2 Emissionen, die Kürbis-Kichererbsenpfanne schlägt mit mageren 1,17kg zu Buche. Das ist ein gutes Ergebnis!!
    kürbis suppeco2 emissionen kürbissuppe

Und wie geht es nun nach der Klimatarier Challenge weiter?


Das ist eine gute Frage und nach groß angekündigten Challences mitunter auch die wichtigste. Denn: Nur für 10 Tage oder auch nur für ein Blogposting oder Instagram sein Leben ein wenig umzustellen, macht den Kohl auch nicht fett, ist scheinheilig und albern.
Da ich im Vorfeld einiges ja eh schon für mich aus gesundheitlichen Gründen oder eben auch aus Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsgründen schon im Alltag integriert hatte, werde nun auch die restlichen Steps aus der oben aufgelisteten To Do Liste aus der Klimatarier Challenge für mich und uns umsetzen. Ganz vorne mit dabei: Regionales Obst und Gemüse! Wie oben schon erwähnt, denken wir über eine erneute Aktivierung unseres Gemüsekisten Abos nach. Alle zwei Wochen bekamen wir eine Kiste saisonales und regionales Gemüse vor die Tür gestellt. Da der Bauer auch Brot backt, Käse herstellt und auch (nicht selbst, aber der Hofmetzger) schlachtet, konnte ich online zur Gemüsekiste noch Fleisch und Käse bestellen.
In der Vergangenheit bin ich manchmal (nein… eher oft) ohne Einkaufszettel und eher planlos in den Supermarkt gefahren. Dumm, denn dann steht man da in seinem kurzen Hemd und hat keine Ahnung, was es die nächsten Tage zu Essen geben soll. Vor dem Gemüseregal zu stehen und zu hoffen, dass einen die Kochmuse küsst kann gut oder auch mal schief laufen und dann hat man die Hälfte vergessen oder was falsch gekauft. Oder sogar Dinge gekauft, die schon längst zuhause im Kühlschrank warten. Sich anzugewöhnen organisiert einzukaufen, hilft beim Planen und schont den Geldbeutel, da man nicht Gefahr läuft, abgelaufene, weil vergessene Lebensmittel wegzuschmeissen.

Ich werde nicht jedes Mal, bevor ich ein Lebensmittel verwende, den CO2 Rechner bemühen, aber grob zu wissen, was man mit der Herstellung oder dem Kauf von einigen Lebensmitteln für CO2 Emissionen verursacht, kann nicht verkehrt sein und wird sich sehr wahrscheinlich früher oder später im Gedächtnis verankern. Ich vermute auch stark, dass sich dies auf mein zukünftiges Kauf- und auch Essverhalten auswirken wird. Da kann und will ich keine Prognosen aufstellen, auch keine großen Pläne schmieden, wie „Ich werde jetzt Vegetarier“ und dann 3 Wochen später den Rückfall mit einem saftigen Steak haben, denn das ist meiner Meinung genau die Scheinheiligkeit, die ich meine. Ich bin lieber ehrlich, versuche mich korrekt einzuschätzen, als dass ich mir halbherzige Ziele setze. Denn… so leid es mir tut, ich mag hin und wieder ein Stück Fleisch essen.
Es gibt unterschiedliche Gründe, Vegetarier oder Veganer zu sein – gesundheitliche, ethische und Klima, sowie Umweltgründe. Ich kann sie alle nachvollziehen und bezeichne mich – sofern ich in einer Schublade Platz nehmen müsste – gerne als Flexitarier, denn wenn ich genau hinschaue, kommt vielleicht zwei Mal im Monat bei uns ein Stück Fleisch auf den Teller. Für Vegetarier und Veganer noch immer zuviel, aber gerade die Option, das frei entscheiden zu können, finde ich angenehm und macht das Essen und den Genuss als Flexitarier aus. Achtet man zusätzlich noch auf seine Umwelt und das Klima, ist doch alles tutti.
Als Teilzeitvegetarier kommen hier aus gesundheitlichen Gründen wenige bis keine Milchprodukte auf den Tisch und statt billig produziertes Fleisch kommt hier – wenn überhaupt – das Fleisch vom Biobauern oder Metzger auf den Tisch. Strikte Dogmen oder Verbote? Nein. Aus gesundheitlichen Gründen (Laktoseintolleranz und Glutenunverträglichkeit) muss ich leider auf sehr viele Lebensmittel verzichten, was meine Speisenauswahl drastisch reduziert. Noch mehr Verbote und Verzicht schaffe ich derzeit nicht zu verdauen… Die Glutendiagnose ist noch nicht lange genug her und hat mir wirklich an mancher Stelle das kulinarische Genick gebrochen, den Gluten ist (gefühlt) irgendwie überall drin.
Gesunder Genuss steht für mich im Vordergrund und der kann auch nachhaltig sein. Wie sehr, das sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen und sich nicht von jemand anderes diktieren lassen. Inspirieren lassen, einen Schritt für unsere Umwelt und das Klima weiter zu gehen, sollte sich allerdings jeder.

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8 Comments

  • Reply
    Theresa
    23. Oktober 2016 at 12:29

    Ein toller Artikel und so wichtig!
    Ich finde kleine Schritte super und diese sollten von den „Extremen“ (ich schimpfe mich selbst Veganerin) unterstützt statt sinnfrei und emotional niedergeschmettert werden.
    Ich freue mich immer wieder, wenn jemand in meinem Umfeld ein Bewusstsein für Lebensmittel, deren Herkunft und Auswirkungen auf Umwelt und Co. entwickelt. Ich finde es toll wie du/ihr dir/euch Gedanken macht.
    Und von Moralaposteln hielt ich auch noch nie was – leben und leben lassen, klappt in meinem Haushalt und Freundeskreis wunderbar.

    Ich fände ein Update dazu ein ein paar Wochen super spannend :-)
    <3

  • Reply
    Lea
    23. Oktober 2016 at 13:18

    Liebe Anna,
    ich beschäftige mich selbst viel mit dem Thema Umweltschutz und finde, dass dein Artikel einfach absolut ehrlich und vorallem total realistisch an das Thema herangeht.
    Hat mir mal wieder Spaß gemacht ihn zu lesen.
    Liebe Grüße
    Lea

  • Reply
    Fee
    23. Oktober 2016 at 16:33

    Ein wirklich guter Post :) Du hast mich damit auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht. Vor allem dein ehrliches Fazit. Die Blogs sind ja voll mit dieser „Entweder vegan oder gar nicht“-Einstellung. Da ist so ein Post mal wirklich erfrischend, da es für mich auch leider nicht in Frage kommt komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Wenn man aus verschiedenen Gründen eh schon wenig essen kann, ist das ja auch echt schwierig.
    Gerne mehr zu dem Thema!

    Alles Liebe,
    Fee

  • Reply
    Lisa
    23. Oktober 2016 at 17:59

    Hi Anna,

    danke für das Recap, ich finde es immer ganz schön, zu sehen, wie die Klimatarier Challenge nach einem Realitätscheck auschaut.

    Bin vollkommen bei dir, wenn es darum geht, jeden Tag ein bisschen zu tun, als überhaupt gar nichts.
    Aber letztens ist mir beim Angucken eurer Daily Vlogs (SUPER unterhaltsam) die Frage gekommen, ob man bestimmte Sachen nicht lokal im Laden, als online im Paket bekommt, also das bezieht sich jetzt auf das Guarkernmehl, das du letztens ausgepackt hattest. Ich glaube im Reformhaus oder bei denns/basic müsste man das in Ottensen bekommen. Da habe ich mich schon gefragt, ob das so sinnvoll für die Umwelt ist, zu viel online zu bestellen, falls es auch im Laden verfügbar ist. Abgesehen davon wäre es schön, wenn wir unsere lokalen Händler mehr unterstützen, als Amazon…
    Nichtsdestotrotz liebe ich deine Unboxing-Videos, aber die viele Verpackung und der Müll sind mir doch unangenehm…

    Liebe Grüße

  • Reply
    Saskia
    24. Oktober 2016 at 9:12

    Hallo Anna,

    super Artikel.
    Ich habe auch eine Glutenunverträglichkeit und eine Lactose-Intoleranz und habe beides mit einer Bioresonanztherapie wieder gut in den Griff bekommen.
    Weizen und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr, aber immerhin kann ich es ab und zu mal wieder essen, was schon ein großartiges Gefühl ist.
    Vielleicht wäre das auch etwas für Dich?
    Viele liebe Grüße, Saskia

  • Reply
    Sophie
    24. Oktober 2016 at 12:48

    Liebe Anna,
    ich find, dass du das wunderbar auf den Punkt gebracht hast. Ich kenne diese „Moralapostel“ nur zu gut, da ich selber kein Fleisch esse, aber Fisch. Ich bin auch Laktoseintollerant und komme selber auch aus dem Norden. Da stand Fisch immer auf der Speisekarte und ich mag ihn einfach nicht weglassen. Ausserdem bleibt ohne dich Milchprodukte eh nicht mehr so viel übrig. Leider muss ich mir immer wieder anhören wie inkonsequent ich doch bin und dass ich es dann doch lieber gleich sein lassen soll. Aber ich finde, wie du e auch beschrieben hast, dass ein bisschen mehr ist als gar nicht und dass es darauf ankommt!
    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz,
    Sophie

  • Reply
    Linklove #10: Was ihr dieses Wochenende lesen solltet | Glowbus
    28. Oktober 2016 at 6:51

    […] Ganz egal, ob durch Reisen, die Ernährung oder das generelle Konsumverhalten – wir alle hinterlassen auf der Welt einen ökologischen Fußabdruck. Anna Frost hat sich der Thematik angenommen und eine Klimatarier-Challenge gestartet, bei der sie sich selbst kleine Ziele zum Klimaschutz gesteckt hat. Was sie daraus gelernt hat, welche Tipps sie nach der Aktion an uns weitergeben kann und wie das Ganze von ihren Lesern aufgenommen wurde, erfahrt ihr in diesem Artikel. […]

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    Ich wär so gern vegan! | A HUNGRY MIND
    13. November 2016 at 20:19

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