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#dankedirMama – Muttertag mit Etsy

etsy muttertag kette  anna frost

 

 

Vor ein paar Wochen schickte ich den Mädels an einem Sonntagmorgen, es war irgendwas kurz vor halb sieben morgens, eine Sprachnachricht, während ich im Kinderzimmer stand und Bodies, klitzekleine Pullöverchen und Söckchen zusammenfaltete:“… Und Mädels, tut mir einen Gefallen und schickt eurer Mutter wenigstens einen Strauß Blumen zum Muttertag. Macht das mal. Sie wird sich garantiert freuen, denn sie hatte vermutlich nie mehr wirklich ein Wochenende und ausschlafen konnte sie auch nie wieder… Für Mütter ist am Wochenende der einzige Unterschied, dass der Mann dann da ist und ihr das Kind abnimmt, damit sie dann entspannt den restlichen Kram erledigen kann, den sie Montags bis Freitags nicht schafft!“.

Liest man diese Zeilen, kann man darin sehr viel hinein interpretieren. Je nach Betonung und Sprachmelodie. Aber ich kann euch versichern, dass ich dabei gelacht, bereits einen Kaffee intus hatte und es mir eigentlich nichts ausgemacht hat, um diese Uhrzeit Hausarbeit zu erledigen. Denn danach lag ich entspannt auf der Couch und genoss die Ruhe, die ich noch für einige Stunden hatte, während Jakob und Emma im Schlafzimmer um die Wette schnarchten. Es war eher eine Erkenntnis. Eine Feststellung, dass sich mit dem schlagartigen Dasein eines Babies dann doch einiges ändert. Und jetzt kommt einem das vermeintlich zynische „Schlaft nochmal aus, bevor das Baby kommt!“, anderer Mütter und Väter doch nicht mehr so doof dahergesagt vor, denn sie meinen explizit diese Wochenenden, an denen man gammelt, bis in die Puppen schläft und einfach mal nix tut außer dem, was einem gerade in den Sinn kommt.

Besagter Sonntag fiel noch in die Zeit, in der ich voll gestillt habe, was bedeutet, dass Emma neben mir häufig einfach aufgrund des Geruchs der Milch wach wurde – wer Erfahrungen mit einem Familienbett oder Co-Sleeping hat, der weiss, dass das nicht immer unbedingt einen restlos erholsamen Schlaf für die Mama bedeuet.

„Das wird dann dein erster Muttertag!“, strahlt mich Jakob schon vor Tagen an und ich erinnerte mich an das zuvor erwähnte Wochenende und meine Nachricht an meine Freundinnen. Sie hatten ebenfalls gelacht und sich bereits im Kalender markiert, dass sie früh genug Blumen bestellen werden. Eine Mutter in ihrem Alter in ihrem Freundeskreis sei für sie eine Art Reminder, wie hart es doch manchmal sein kann. Anstrengend, nervenaufreibend, aber mindestens genauso wundervoll, emotional und überwältigend. Ich dachte über den Muttertag nach. Das erste Mal so richtig.

Ich finde nicht, dass es einen festen Tag geben muss, um seiner Mama mal Danke zu sagen. Und eigentlich muss man nicht Danke sagen, fürs Dasein, fürs Behüten, Beschützen und Sorgen, für die einfachste und pure Liebe, die zwischen zwei Individuen stattfinden kann. Denn das macht eine Mama einfach so, unbewusst, selbstlos und natürlich.

Seinen Ursprung fand der Muttertag, wie wir ihn heute kennen, in den USA. Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt  Anna Marie Jarvis. Sie veranstaltete in West Virginia am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen. Sie widmete sich nun hauptberuflich dem Ziel, einen offiziellen Muttertag zu schaffen, und startete eine Initiative für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter, indem sie Briefe an Politiker, Geschäftsleute, Geistliche und Frauenvereine schrieb. Die Bewegung wuchs sehr rasch an. Bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. (via Wikipedia)

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Mit einem bisschen Hintergrundwissen ist der Muttertag dann nun doch nicht mehr der „erfundene Feiertag der Blumenindustrie“. Generell ist es ja eh jedem selbst überlassen, ob und wie diverse Feiertage abgehalten werden. Wenn ich mich jedoch zurückerinnere an meine Kindheit und Jugend, fand ich die Idee ganz schön, dass meine Mutter sich mal einen Tag zurücklehnen darf und wir Kids den Haushalt schmeißen. Das ging natürlich nicht wirklich glatt und letztendlich haben wir vermutlich mehr Unfug und Chaos angestellt, als nötig und meine Mutter hatte letztendlich später dann einiges zu tun, um unser Chaos wieder zu bereinigen, aber – und hier kommt das waaaahnsinnig große ABER – es geht um den Gedanken dahinter. Und wenn ich mir vorstelle, dass meine kleine Tochter in der Küche steht, in einer riesigen Wolke aus Mehl und überall klebt Ei und auch ihre Haare sind in einer klebrigen Teigmasse vermatscht, weil sie mir Pancakes zum Frühstück machen möchte, dann geht mir das Herz auf. (Ja Emma, wenn du das hier in 5 Jahren liest, ist das dein Freifahrtschein!) Natürlich hoffe ich, dass Jakob dabei steht und darauf achtet, dass hier keine Finger verbrennen oder unsere Wohnung abfackelt, aber ich würde sie lassen. Und ich wäre auch nicht traurig, wenn sie nichts zum Muttertag veranstaltet. Es ist ihre Entscheidung. Genauso, wie es meine Entscheidung ist, mir selbst eine Kleinigkeit zum Muttertag zu schenken :-)

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Die zierliche goldene Kette von Atelier of Love schmückt seit heute meinen Hals und mit dem gravierten E ist sie doch sehr persönlich. Generell lassen sich auf Etsy besonders viele Dinge finden, die sich personalisieren lassen und so noch ein wenig mehr zu einem emotional geladenen Geschenk werden können. Viele Inspirationen und Ideen findet ihr hier, wenn Kochen und Backen nicht so euer Ding ist. Und wenn ihr mal im Etsy Blog vorbei schaut, könnt ihr auch direkt am Gewinnspiel teilnehmen und einen Shoppinggutschein gewinnen.

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Was ist mit euch? Plant ihr was Schönes für eure Mutter? Oder was planen wohl eure Kinder?

 

Ein Beitrag in liebevoller Kooperation mit Etsy

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