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Ohlala Bordeaux

//Pressereise//

Ich habe in den letzten 11 Jahren Bloggen und Content createn (autsch… sollte ich diese Formulierung überdenken? Oder lass ich das jetzt so? Ach… egal.) einige Bloggerreisen mitgemacht und mit Abstand war die Reise ins Französische Bordeaux die coolste. Nicht nur, dass wir quasi ständig Wein trinken MUSSTEN (haha!), sondern auch die Reisegruppe war herrlich aufeinander abgestimmt. Wir hatten in den 3 Tagen den größten Spaß, die intensivsten Gespräche und am Ende der Reise die innigsten Umarmungen. Schön war es.
Euch interessiert sicherlich weniger das Miteinander der Reisegruppe #ohlalabordeaux, sondern eher was wir gesehen haben, wo wir schliefen und welchen Wein wir tranken. Auf gehts!

Das Wetter war eher so lala und durchwachsen angekündigt, weswegen wir – kaum angekommen im ersten Hotel, dem Chateaux de Mole, direkt die erste Flasche Bordeaux Rotwein köpften und uns in die Weinfelder verabschiedeten, um den herrlichen Sonnenuntergang zu genießen und auf Fotos festzuhalten.
In Caroline habe ich eine Seelenverwandte gefunden, mit der es enorm Spaß macht Zeit zu verbringen, dreckige Witze zu machen, über jedes Thema von A bis Z zu quatschen oder einfach nur wie Teenies zu kichern. Hat man selten, dafür ist es umso schöner.

Unsere Reise startete also im Château de Mole im Örtchen Puisseguin, umgeben von traumhaften Reben. Nach unserem kleinen Auflug in die Weinfelder spazierten wir zum Bistrot de la Gare, wo wir wie die Könige speisten. Eins weiß ich aus vergangenen Reisen nach Frankreich: Wenn die französische Küche eines kann, dann ist es Fleisch perfekt zubereiten. Abends kugelten wir nur noch in die Betten der wunderschönen Zimmer. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am nächsten Morgen auch schon direkt weiter: Unsere Reise führte uns ins Örtchen Saint Émilion, wo wir am Vormittag eine Weinverkostung im Château Ambe tour Pourret erlebten und viel darüber lernten, wie sich der Geschmack von Wein im Mund verändert, je nachdem welche Snacks man dazu genießt. Zu Cremant passt zum Beispiel am Besten fettiges, wie Chips oder auch Pommes Frites. Kein Scherz!

Je nachdem, ob ihr eher der schokoladige Typ oder doch eher der Herzhafte Käsefan seid – es macht einen riesigen Unterschied, wie der Wein schmeckt. Chemische Reaktionen im Mund beim Essen sind faszinierend! Eigentlich hätten wir noch eine Führung durch die Weinberge machen sollen, aber es schüttete wie aus Eimern und es wäre nicht sicher gewesen. Viel Regen kann übrigens bedeuten, dass ein Jahr kein Wein produziert werden kann, weil die Reben ertrinken. Die Weingutbesitzer, die ihre Reben auf höheren Hügeln und Bergen angebaut haben (teures Stückchen Land, sag ich euch. Und oft schon Jahre in Familienbesitz), profitieren davon, dass das Grundwasser bergab läuft und so ihre kostbaren Pflanzen nicht im Wasser stehen, die Wurzeln faulen oder ertrinken. Wein ist ein Naturprodukt und somit vom Wetter abhängig. Kein Wein bedeutet für die Weinbauern auch keine Ernte und somit auch keinen Umsatz.

Im Anschluss daran kochten wir unser Mittagessen
selbst, mit der Hilfe eines bekannten Kochs aus der Region. Dass man Bordeaux Wein nicht nur trinken, sondern auch prima im Essen verarbeiten kann, war mir nicht neu, aber den einen oder anderen Trick habe ich mir vom Chefkoch doch noch abgeguckt. Das war total mein Ding – Kochen mit Bordeaux Wein, den Wein auch trinken und noch mehr kochen. Herrlich!!
Am Nachmittag entdecken wir den Stadtkern von Saint Émilion mit seinen beeindruckenden Aussichten, sowie eine Tour durch ein ehemaliges Kloster, was mittlerweile als Weinvertrieb tätig ist.
Auf dem Weg nach Sauternes, ein charmanter Ort, der sich für seine Produktion von Dessertweinen einen Namen gemacht hat, legten wir einen kurzen Zwischenstop in Mazères ein, eine kleine
Gemeinde, die durch seine althistorische Architektur besticht. Unser Abendessen findet im Restaurant La Chapelle des wunderschönen Château Guiraud statt, welches unter anderem vom Michelinguide empfohlen wird. Der romantische Sonnenuntergang mit dramatischem Rot war inklusive und war das perfekte Licht für ein kleines Shooting.

Übernachtet haben wir im Hotel Le 23 in Sauternes. Ein modernes Boutique Hotel und sehr zu empfehlen.
Am dritten Tag drehte sich alles um Bordeaux! Wir fuhren in das Zentrum der Stadt voll Herz und Historie und entdeckten sie mit dem Fahrrad! Es ist eine Weile her, dass ich mit dem Fahrrad unterwegs war, aber es war definitiv eine spaßige Sache. Nach einem kulturellen Abstich ins „Darwin“, einem Viertel für moderne Kunst und Alternativen Künstlern und co. ging es zum Lunch in La Belle Saison. Traumhafte Atmosphäre und grandioses Essen. Am Nachmittag besuchten wir das Bordeaux Fête le Fleuve Festival (heißt übersetzt: Bordeaux feiert den Fluss). Viele Schiffe, die dort im Hafen lagen, sah ich noch kurz vorher erst beim Hafengeburtstag in Hamburg.
Kleines Highlight war eine Weinverkostung mit Traumreise, die deutlich machte, dass ein und derselbe Wein anders schmeckt, je nach Umgebung und Situation. Den VIP Weinkurs gab es am C.I.V.B Stand auf dem Festival und über Kopfhörer wurden wir auf eine Traumreise eingeladen, hörten Entspannungsgeräusche oder auch eher unangenehme Geräusche, wie Straßenlärm und sollten immer wieder einen kleinen Schluck des Bordeau Weines trinken. Verrückt, wie Geräusche, Emotionen und Situationen den Geschmack verändern können! Probiert das mal zuhause aus, ihr werdet staunen. Auch die Kombination Schokolade, Pommes oder Käse zum Wein oder Cremant müsst ihr testen. Einfach aus Prinzip :)

Die Reise fand ihren krönenden Abschluss bei einem einem gemütlichen Dinner in einem hübschen Lokal mitten in der Stadt mit viel Wein und wir schliefen erst seeeeehr spät am Abend im Hotel Konti. Gerne hätte ich noch mehr Zeit in Bordeaux verbracht, denn es gibt noch so viel zu entdecken und vor allem zu essen :)

Merci an dieser Stelle an Bordeaux Wein für die Einladung und Katja Henschel von Travelettes für die grandiose Orga, die Flexibilität und den Wein. Grüße gehen raus an die beste Reisegruppe, die man sich vorstellen kann <3 Frank ( IHEARTBerlin ),  Verena  (Veroture) und Caroline (Carolinekynast.com) <3 

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1 Comment

  • Reply
    Bibi
    4. September 2019 at 13:25

    Ich trinke kein Wein (krieg von Alkohol leider Mirgäne), aber die Bilder des Beitrages sind super schön ;)

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