FOOD WERBUNG

Ok. Wir haben jetzt einen Thermomix

 

 

 

Ja. Wir. Bzw. ich, die doch gerne so überaus herablassend über dieses Küchengerät gesprochen hat …

Habt ihr euch vom ersten Schock erholt?
Ok. Denn hier muss ich jetzt echt weiter ausholen.
Vor einigen Jahren fragte ich Jakob eher halbernst, ob wir einen Thermomix brauchen. Er guckte mich an und fragte: „Wozu? Hast du nicht schon genug Geräte in der Küche stehen? Und was kann man eigentlich damit machen?„
– „Kein Plan … offensichtlich alles und jeder Hans und Franz hat einen. Aber ich kann kochen, also brauchen wir den nicht.“

Thema beendet.
Bis vor etwa 1,5 Jahren in meiner Filterbubble auf Facebook plötzlich (gefühlt) jeder nachfragte, wer denn tolle Rezepte für den Thermomix hat und schnell entstand unter jedem Posting eine Diskussion, wie nötig man denn einen „Thermi“ bei sich zuhause braucht und welches das tollste Rezept ist. Ich rollte mit den Augen.
HAHA! LOL! Sorry, ich kann kochen. Ich brauche keinen Thermomix.“ war da wieder meine Antwort. Aber neugierig war ich doch schon, was die anderen alle von ihrem „geliebten Thermi“ berichteten.
Der kann alles! AAAAAALLES!“
Alles? Aber was ist denn alles?
„Ja, zum Beispiel Hackbällchen!“
Ja super. Hackbällchen kann ich auch. Formt er die auch?
„Nee, das musst du schon selber machen, aber den Rest erledigt der Theeeeeeeermi!“. [Ich stellte mir vor, wie sie das mit einem fröhlichen Honigkuchenpferd-Grinsen sagt, während sie die Hände vor sich im Takt zusammenschlägt und dabei auf ihrem Stuhl aufgeregt hin und her rutscht.]
Also erledigt der Thermomix zwar das Mischen von Hackfleisch und Gewürzen, formen muss ich selber und kochen macht er dann wieder oder muss ich das auch?
Mein Diskussionspartner merkte schnell, dass bei mir kein Thermomix zu verkaufen ist und ratterte noch schnell folgendes runter:
„Du kannst mit dem Thermi backen, kochen, pürieren, mixen, umrühren, warm halten, dampfgaren, emulgieren, mahlen, wiegen, schlagen, zerkleinern – EBEN EINFACH ALLES!“.

Ich googlete und recherchierte. Also der übliche Vorgang, wenn mich eine Antwort einfach nicht wirklich befriedigt, ich mehr wissen wollte und meine Neugierde geweckt war – ob ich wollte oder nicht, damals war meine Neugierde entfacht und ich konnte nichts dagegen tun. Recherchieren schadet ja nicht.

Was kann ein Thermomix?

googlete ich. Und nach dem vierten Artikel, der mit „Der Thermomix kann alles!“ begann, war ich kurz davor, den Laptop aus dem Fenster zu werfen. Ich wollte keine Unternehmensartikel oder gekaufte Blogpostings lesen, sondern Artikel von echten Nutzer/innen. Vielleicht Nutzer/innen in meinem Alter, mit ähnlichen Lebenssituationen (kleine Familie mit jungem Kind, berufstätig) und nicht die „typische Hausfrau“ mit 3 älteren Kids. Ich wollte wissen, was die Käufer/innen mit dem Gerät machen und nicht das, was der Hersteller sich dabei gedacht hat und in erstklassigem PR Sprech auf der Webseite verkündet. Das übliche halt. Einen Artikel, der nicht euphoriegeschwängert das Gerät, welches nie müde wird, in den Himmel zu loben und mir einfach klipp und klar sagt, was ich mit ihm machen kann und sollte. Einige Stunden später war ich in den Tiefen der Rezeptesammlung für den Thermomix gelandet und fand den Weg nicht mehr zurück. Ich war hooked. Verdammt. So hatte ich das nicht geplant…
Auch las ich, dass der Thermomix bei vielen Starköchen in der Küche steht und täglich zum Einsatz für bestimmte Gerichte kommt. WHAT?? Der Thermomix sei der perfekte Sous Chef. Echt jetzt? (hier gibts ne Liste aller Sterneköche, die den Thermomix bei sich in der Küche stehen haben. Unter anderem auch TV Köchin Cornelia Poletto). Mein Argument „Ich kann kochen, ich brauch keinen Thermomix“ hat sich somit in Wohlgefallen aufgelöst. Das Gerät scheint doch mehr drauf zu haben, als ich annahm und vor allem akzeptieren wollte. Und letztendlich sollte man ein wenig Ahnung vom Kochen haben, um auch mal Abseits der „gelingsicheren“ Gerichte aus der Thermomix Versuchsküche mit dem Gerät zu kochen. Ok. Interessant. Ich will mehr wissen … Verdammt.

Weitere Recherche ergab, dass der Thermomix erschreckend viele meiner Küchengeräte überflüssig machen könnte. Obs nun der &SoyMaker ist, der Vitamix, mein Reiskocher (ein Reiskocher ist echt super praktisch, Kiddos!), indirekt auch den Herd mit all seinen Töpfen, den Spargelkochtopf von der Schwiegermutter, meine Küchenwaage und – SCHOCK – meine geliebte Kitchen Aid. WHAAAAAT? Niemals nie geb ich meine Kitchen Aid her!
Stichwort ist hier ökonomisch: Der Thermomix spart Haushaltsgeräte ein und hat selbst einen geringen Energieverbrauch, denn beim Garen und Zubereiten von Speisen auf mehreren Ebenen im Mixtopf und Varoma Aufsatz (siehe oberes Bild) trägt er zu einer niedrigen Strom- und Gasrechnung und einer besseren CO2-Bilanz bei. Ihr müsst euch das vorstellen: Ein Gerät, mehrere Aufsätze für mehrere Ebenen und mit dem Dampf aus dem unteren Topf gart er Fisch /das Fleisch und das Gemüse auf den oberen Etagen. Effizient.

Ok. So langsam konnte ich die Begeisterung meiner Filterbubble auf Facebook verstehen … wollte es aber nicht zugeben. Tz… ich, die über das Gerät hergezogen hat, als sei es der Antichrist persönlich, findet plötzlich den Thermomix interessant? Gar nützlich? Zieht eventuell in Erwägung, so ein Gerät besitzen zu wollen?
[Gollum Voice:] Das darf niemand wissen.
Naaaaa. Mein Ego. Ich koche zu gerne und werkel auch zu gerne in der Küche rum, genieße das hin und her wuseln und dass meine Finger im Anschluss nach Knoblauch und Zwiebeln riechen.

Und dann der Preis … So ein Thermomix kostet stolze 1.199€, was nicht unbedingt ein Pappenstiel ist. Küchengeräte sind aber oft teuer, besonders wenn sie was können. Und wenn sie vor allem mehr als eine Funktion haben, sogenannte Multipurpose Geräte, werden sie nicht nur spannender, sondern eben auch teurer. Und dann bestellt man sich den Thermomix nicht einfach, sondern eine „Thermi Fee“ bringt ihn vorbei und macht eine Einführung, ein Show Cooking mit dir und erklärt dir das Gerät.
Ist also alles andere als ein iPhone und braucht auch noch eine Schulung? Ugh… Später stellt sich raus, dass das gar nicht so dumm ist, dass jemand Erfahrenes vorbei kommt und den Thermomix mit dir das erste Mal startet. Intuitiv ist die Bedienung auf jeden Fall, gerade das Guided Cooking ist narrensicher, aber die Tricks und Kniffe, die kleinen Feinheiten, die den Thermomix so besonders machen – die erklärt dir die „Thermi Fee“. Und sie steht dir später auch auf allen Kanälen zur Seite, wenn doch mal eine Frage auftaucht. Ist ein bisschen, wie eine Hebamme, die dich am Anfang mit deinem Neugeborenen begleitet. Intuitiv weisst du, was du machen sollst, denn dein Instinkt gibt es dir vor. Aber die kleinen Tricks oder auch die nötige Gelassenheit, die vermittelt dir die Thermi Fee Hebamme.
Aber der Preis … Oh … der Preis.
Man könnte nun mit den Kosten für Strom und auch dem Geld, welches man durchs „Selbermachen“ einspart, gegenrechnen, wenn man nicht mehr so oft Take away Essen bestellt, weil keiner Bock auf Kochen hat oder sein Brot ab nun selbst backt, das Mehl selbst schrotet … Man könnte Mealprep im großen Stil betreiben und die Tiefkühltruhe voll laden. Babybreie im Nu selbst machen, statt sie zu kaufen …
Ich musste das Ruhen lassen. Mal nachdenken. Oder ein paar viele Nächte drüber schlafen.

Einige Zeit später waren wir bei sehr guten Freunden zum Kaffee und Kuchen eingeladen und was sehe ich da auf dem Küchenarbeitsplatte stehen: Einen Thermomix. Is nich wahr?! Den haben die beiden aber neu da stehen!
„Ok, meine Liebe. Sag mir, was kann der Thermomix?“
– „Alles!„, sagte sie grinsend und ihr Mann warf noch ein „Echt, der ist klasse! Wir machen alles da drin!“.
Ich merkte, ich muss meine Frage dringend anders formulieren, sonst werde ich noch zum Hulk. SMASH!!!!

Warum muss ich einen Thermomix haben? Was macht ihn besonders und warum könnt ihr ohne ihn nicht mehr leben? Was hat euch zur Anschaffung bewegt und wieso sollte ich einen haben wollen?

Jeder nutzt natürlich seinen Thermomix anders, hat andere Prioritäten und Ansprüche. Aber von Eis, über Babybrei, Pesto und Cocktails bis hin zu One-Pot-Pasta, Salate, Hühnerfrikassee „from scratch“ oder Kartoffelsalat mit Würstchen lässt sich nahezu jedes Gericht darin zubereiten. Daher kommt auch diese immer gleiche „Der Thermomix kann alles“ Antwort auf die Frage, was der Kollege denn so kann. Duh.
Der Kosmos um den Thermomix herum ist nicht zu verachten – besitzt man einen Thermomix, erhält man Zugriff auf eine Rezeptedatenbank die sowohl aus der Thermomix Versuchsküche kommt und eine Gelinggarantie hat (heißt: Befolgst du die easypeasy Schritte mit dem Guided Cooking, hast du am Ende zu 100% etwas leckeres zu Essen) oder auch eingereichte Rezepte von anderen Thermomix Nutzern. Per W-Lan connected sich der Thermomix mit dem offiziellen Kochbuch (kriegt man auch in einer haptischen Variante mit dem Gerät dazu) und deiner eigenen Rezepteauswahl aus der Datenbank und schon bist du ready to cook. Mit der Datenbank und dem Smartphone lassen sich auch schnell und einfach Einkaufslisten für einen Koch-Wochenplan erstellen, die man entweder selbst einkaufen geht oder sich zB. via REWE Lieferdienst bestellt. Hier ist das Thema Nachhaltigkeit groß im Fokus: Ich kaufe nur das ein, was ich wirklich brauche. Habe nicht zu viel, nicht zu wenig und schlau geplant, habe ich am Ende auch keine vergammelten, halb genutzten oder gar vergessenen Lebensmittel im Kühlschrank. Kennt man ja… Dass sich so eben auch Geld sparen lässt, ist ein No Brainer.

Schon einmal Gemüse dampfgegart gegessen? Oder wird euer Gemüse noch im Topf mit Wasser gekocht? (Kochst du noch oder Dampfgarst du schon?) Der Geschmack ist ein himmelweiter Unterschied und das beste: Mehr Vitamine und Nährstoffe bleiben beim Dampfgaren im Gemüse und werden nicht bei Kochen mit Wasser ausgeschwemmt. Mehr Vitamine, um die Kids zu ärgern! BOOYAA!!
Die Zeitersparnis ist ein Punkt, der sich einfach nicht ignorieren lässt. Zutaten in den Thermomix nach Rezept oder Guided Cooking geben, anstellen und der Thermomix macht sein Ding. Er wird nicht zu heiß und das Gericht kocht an, er macht die Küche nicht großartig dreckig, Fett spritzt nicht durch die Gegend und wenn er fertig ist, dudeld er kurz sein Liedchen und wartet darauf, dass du die nächsten Schritte einleitest oder das Essen entnimmst und dich an den Tisch setzt. Wie das in einem Familienhaushalt auch mal ist, kommt gerne genau dann was (natürlich äußerst dramatisches) dazwischen, wenn geraaaaaaade das Essen im Topf, in der Pfanne oder im Ofen ist. Herd und Ofen ausstellen und später irgendwie mit dem halbgaren Essen weiterkochen oder Gefahr laufen, dass am Ende was anbrennt ist hier die Frage. Beides blöde. Ist hier alles schon passiert … Der Thermomix bleibt einfach im Wartemodus und weder brennt etwas an, da er die Temperatur runter stellt), noch ist das Essen hinüber, weil er warten musste. Ist das Essen fertig, hält er es warm, sodass man sich entspannt um das kleine oder große Drama kümmern kann und anschließend gemeinsam am Tisch isst.
Duschen gehen, Baby stillen, Kind schlafen legen, Staubsaugen, kurz mit dem Hund raus, Nickerchen machen… und währenddessen macht der Thermomix sein Ding und kocht das Essen fertig. Warum hat mir niemand dieses Argument genannt, als ich mich so herablassend über den Thermomix geäußert habe?

Man weiß, was drin ist. Ein bisschen geht das Kochen und Zubereiten mit dem Thermomix in Richtung „Clean Eating“.
Das Ziel bei Clean Eating: möglichst natürliche Zutaten frisch und gesund zuzubereiten, anstatt künstlich und fertig hergestellte Lebensmittel zu essen. Saisonales und Regionales wird bevorzugt. Das Essen soll naturbelassen sein – unverarbeitete, natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte stehen im Vordergrund. Es wird auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette und andere unerwünschte Stoffe in verarbeiteten Lebensmitteln verzichtet. Faustregel: je kürzer die Zutatenliste, desto besser!
Wer eh schon gerne gekocht und vieles selbst gemacht hat, für den sind das keine News. Mit dem Thermomix vermindert sich jedoch die Anzahl an benötigten Küchengeräten und macht es vielleicht sogar einfacher, selbst Hummus, einen gesunden Salat oder eine saisonale Suppe zu kochen, ohne sie in mehreren Schritten zu pürieren – das Schneiden, Mixen, Pürieren und Kochen übernimmt der Thermomix.
Schon einmal euer eigenes Mehl gemahlen? Ich bin mir unsicher, aber das Schema sollte mittlerweile bekannt sein: Kann der Thermomix auch :) Viele Rezepte, zB. für Brote oder Brötchen verlangen auch erst Dinkel- oder Roggenkörner, anstelle von fertig gemahlenem Mehl. Die Rezepte bringen einen oft back to the roots was die Zutaten angeht, es sind oft nicht viele, die Schritte sind einfach und ebenfalls nicht viele und tatsächlich erledigt die Maschine vieles von selbst.

Und was ist mit den Röstaromen??

Ok. Die bleiben ein bisschen auf der Strecke. Rösten kann der Thermomix nicht und das ist ja auch der Grund, warum bei ihm nix anbrennt. Mäh … sind Röstaromen doch eigentlich ziemlich geil! Wer seinem Putenfleisch noch ein wenig Farbe oder eben auch Röstaromen hinzufügen möchte oder die Pinienkerne für den Salat ein wenig anbräunen will, schmeisst die Stücke einfach vorher oder nachher eine Runde in die Pfanne. Einen Thermomix zuhause stehen zu haben, bedeutet nicht, dass man seine anderen Küchengeräte und -Utensilien nicht mehr benutzen darf :) Man tendiert aber schnell dazu es nicht mehr zu tun. Nicht zwingend aus Faulheit, aber aus Effizenz- und ökonomischen Gründen. Weniger Dreck, weniger Geschirr für die Spülmaschine, weniger Schritte … Ihr versteht schon.

Er macht viele Küchengeräte, die man zuhause stehen hat, dezent überflüssig. Die vom Tochterkind heiß geliebten Bananenmilchshakes? Klappen super im Thermomix und das kann Emma nach wenigen Tagen, in denen der Thermomix bei uns steht, beinahe alleine.
Hier ist übrigens ein Punkt, den ich als Mom sehr schätze: Der Thermomix ist ein sicheres Gerät. Sicher, weil er auf einfachste Weise zeigt, wenn der Gartopf heiß oder kalt ist: Leuchten die LEDs rot = bitte nicht den Topf anfassen, denn er ist heiß. Leuchten die LEDs grün = der Topf ist kalt. Das hat unsere 3 1/2 Jährige sofort verstanden und erklärte es sicherheitshalber auch direkt unserem Hund.
Zudem kann der Thermomix nur in Betrieb genommen werden, wenn der Mixtopfdeckel eingesetzt und die Verriegelung geschlossen ist. Andernfalls gibt es eine Fehlermeldung. Somit setzt sich auch das Mixmesser nicht eher in Gange, bevor alles korrekt verschlossen ist. Jenes Mixmesser hat eine „scharfe“ Seite und eine stumpfe Seite. Die „scharfe“ Seite zerkleinert, schneidet und mahlt mithilfe der Geschwindigkeit, nicht mit der Klingenschärfe. Man kann sie also problemlos anfassen, ohne sich direkt die Finger abzuhacken, da sie nicht so scharf ist wie ein normales Küchenmesser. Mit der stumpfen Seite wird im Linkslauf gerührt, geknetet und gemixt.
Wer sich also mit dem Thermomix ernsthaft verletzen will, braucht eine enorme Phantasie, um die vielen Sicherheitsschritte auszutricksen. Das ist am heißen Herd oder mit manch einem Mixer schneller passiert. Trotzdem sollte man kleine Kids nicht unbeaufsichtigt mit dem Thermomix werkeln lassen, zumal für manche Arbeitschritte beim Guided Cooking Lesen wichtig ist :) So kann man das besonders euphorischen und nach Autonomie strebenden kleinen Kids auch sinnvoll erklären.

Ok. Ich glaube, ich will so ein Dingens haben.“, murmelte ich vor mich hin.
Als Jakob mir dann verriet, dass er mir zu Weihnachten eigentlich einen Thermomix schenken wollte, das aber nicht heimlich funktioniert hätte, weil ja eben ein/e Thermomix Repräsentant/in vorbei geschneit wäre, hat er sich doch für Schmuck unterm Weihnachtsbaum entschieden.
Ich musste hart lachen!

 

Vorgestern war dann also eine „Thermi-Fee“ bei uns, brachte den Thermomix TM5 vorbei und hat fast 4 Stunden (es wäre auch kürzer gegangen, aber wir hatten eine super nette Zeit und wir haben die Dame ein wenig festgequatscht) mit uns gekocht, uns das Gerät erklärt, unsere, bzw. meine vielen Fragen beantwortet und mit uns gegessen. Und wisst ihr was? Sie hat meine Frage „Und, was kann der jetzt so?“ nicht ein einziges Mal mit „Der kann ALLES!“ beantwortet. Tatsächlich war ich es, der dann noch einmal halb im Scherz und halb begeistert ein „Der kann ja echt alles …“  über die Lippen kam. Ob ich mich dafür schäme? Ein kleines bisschen. Aber wenigstens verstehe ich jetzt, warum das alle wie aus der Pistole geschossen sagen.

Für unsere erste Woche mit dem Thermomix haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, so viel wie möglich mit ihm zu kochen, denn nicht nur die Neugierde, sondern auch der Wille war da, sich möglichst schnell so weit es geht mit dem Gerät vertraut zu machen und so vieles wie nur möglich auszuprobieren. Von Porridge zum Frühstück, Hühnerfrikassee zum Abendessen und Sauerteigbrot mit frisch gemahlenem Korn, Reibeplätzchen und Gemüseeintopf, sowie Hähnchen Pilaw am Wochenende haben wir uns einmal quer durch die Rezeptedatenbank geschmaust und das Guided Cooking genutzt.

Mein Vorhaben, für die erste Zeit mit Baby im großen Stil vorzukochen und einzufrieren, wird jetzt eher reduziert auf eine normale „haushaltsübliche“ Menge, denn das Kochen und Zubereiten von Mahlzeiten im Thermomix kriegt man auch zwischen Tür und Angel hin oder kann ich ohne schlechtes Gewissen komplett Jakob überlassen. Jakob hat nämlich in der letzten Woche ziemlich viel gekocht und vor allem auch Spaß dabei gehabt. Zum Einen weil der Thermomix eben ein spannendes Gadget ist mit angehängter App und der großen Rezeptedatenbank, die einlädt lange und viel zu stöbern und zum Anderen, weil das Kochen einfacher und entspannter geworden ist und er so eine Chance hat, mir was abzunehmen. Nicht, dass er nicht kochen könnte, aber ich habe den Part sehr gerne übernommen, eigentlich schon an mich gerissen und während der letzten Züge in der Schwangerschaft fällt es mir doch schwerer, längere Zeit zu stehen. Während der ersten Zeit mit Baby und dem Wochenbett wird er sich vermutlich zum großen Teil ums Essen für die Familie kümmern wollen und müssen. Vorbereitend für diese Zeit habe ich in der App eine eigene Rezeptesammlung mit Namen „Wochenbett“ angelegt, die allerlei Rezepte beinhaltet, die mich und uns mit notwendigen Vitaminen und Nährstoffen versorgen und nicht nur zügig zuzubereiten sind, sondern auch allen schmecken werden.

Erstes und wichtigstes Rezept, welches wir direkt ausprobiert haben: Kartoffelpüree. Im Hause Frost gehört Kartoffelpüree / Kartoffelstampf zu den Grundnahrungsmitteln und wird von jedem hier geliebt (ja, auch Elvis schleckt gerne eine kleine Portion) und wenn der Thermomix das meistert, darf er bleiben. Ich liebe Kartoffelpüree mit dunkler Bratensauce <3
Dass ich mir nach dem Probieren der ersten Fuhre vom Tochterkind anhören durfte, dass der Püree vom Thermomix besser schmeckt, weil er cremiger ist als der, den ich von Hand stampfe, war allerdings so nicht geplant.

Bisher kochten wir (und ich sage wir, weil wirklich jeder mal ran durfte):

von oben links nach unten rechts: Ein Roggen-Dinkel-Sauerteig Brot (mit ganzen Dinkelkörnern! Noms!) / Hühnerfrikassee (nur mit weißem Fleisch und vielen Möhrchen und Erbsen!) / Mandel-Cranberry Porridge zum Frühstück / Den „Eintopf für Hungrige“ mit Kartoffeln, Sellerie, Möhren und Mettenden.
Und wer sich jetzt fragt, warum wir im Sommer so deftig kochten: Ich mag Hausmannskost zu jeder Zeit und die Tage, in denen der Thermomix bei uns einzog, waren hier in Hamburg eher usselig und viel Regen, anstatt Sommer. Das hat sich ja jetzt schlagartig wieder geändert… Statt dessen machen wir Eis und alkoholfreie Drinks im Thermomix.

Ebenfalls ausprobiert: Milchschakes mit verschiedenen Früchten. Und zwar zusammengestellt vom Tochterkind, die ich doch mal ganz ungeniert als äußerst schlechte und besonders wählerische Esserin krönen möchte. „Können wir einen Bananenmilchschake mit Himbeeren machen?“ lautete die Frage und versetzte mich für einen kurzen Moment in Schockstarre. Das Tochterkind isst sonst nur ausgewählte Lebensmittel, am besten farblose oder beige und alles generell nicht zusammen, sondern getrennt und bloß ohne Sauce oder Kräuter. Jegliche Versuche meinerseits mal ein wenig Farbe auf ihren Teller zu bringen, gingen gehörig schief von daher freute es mich enorm, dass sie ihr Interesse an Lebensmitteln ausgeweitet hat. Zubereitet, gekocht und gebacken haben wir schon immer zusammen – daran hat sie Spaß – keine Frage. Gegessen hat sie ihre Kreationen jedoch nur in vielleicht 50% der Fälle. Dass sie plötzlich mit eigenen kreativen Ideen und Wünschen daher kommt, macht mich mehr als happy!

Allein dafür hat sich doch der Thermomix schon gelohnt :)

Lasst mich doch gerne wissen, ob ihr noch Fragen zum Thermomix habt oder auch an Rezepten interessiert seid.

You Might Also Like

22 Comments

  • Reply
    Maya
    9. August 2018 at 10:29

    Hach Anna, was soll ich tun? Ich hatte immer genau die Argumente, welche du auch fleißig ins Feld geführt hast und jetzt dieser Artikel ;-) ich habe ihn aufgesogen und bekomme tatsächlich auch langsam Interesse, Schande über mein über den “Thermiiii” immer ach so lästerfreudiges Haupt! Zwei Fragen hab ich aber tatsächlich noch:

    1. Ich koche nur sehr selten nach Rezept. Wie funktioniert das mit dem Thermomix? Kann man auch Resteküche machen, sich mit Gewürzen austoben und Mengen nach Gefühl dosieren?
    2. Wie funktioniert die Reinigung? Was darf alles in die Spülmaschine und wie ist der zeitliche Aufwand zum Reinemachen?

    Danke mal wieder für einen so ehrlichen und echten Artikel und alles Gute für Schwangerschaftsendspurt und Geburt ❤️

    • Reply
      Anna Frost
      9. August 2018 at 10:43

      Sister, i feel u!

      Besonders was das frei-schnautze kochen angeht. alles rein, hier würzen, da würzen, tadaaa!
      Es empfiehlt sich, die ersten Rezepte mit dem Thermomix nach Vorgaben zu machen. Einfach aus dem Grund, dass man erst einmal ein Gefühl für ihn kriegt. Wie rührt er, wie gart er, wie tüddelt er hier und da und was können die einzelnen Aufsätze. Wenn du das gemacht hast, steht dem freien Kochen nix im Wege. Du kannst alle Funktionen individuell einstellen, abbrechen, wiederholen oder gar nicht nutzen. Das freie Kochen macht echt Spaß, wenn man eben die Funktionen kennt – dauert aber echt nicht lang, bis man das raus hat.
      Tatsächlich macht es aber auch ein bisschen Spaß, sich durch die vielen Rezepte in der Datenbank zu klicken, seine Woche zu planen und auszuprobieren, was der Antichrist so kann. Man lernt mit ihm.
      Um ihn eben effektiv zu nutzen, sollten nur wirklich alle Funktionen verstanden sein. Das lernste mit den Rezepten. Auch was Timings angeht – wann muss ich den Lachs oben in den Varoma legen, wie lange dauern die Kartoffeln im Thermomix und wie lange das Gemüse? Wann kann ich alles kombinieren und übereinander stapeln, damit alles effektiv gegart wird? Das haste aber schnell raus.
      Die Reinigung ist Knaller: Entweder sagt dir das Rezept (wenn du nach Rezept kochst), dass die Reinigung nur aus „Topf auskratzen“ besteht und dann gehts weiter (weil zB. Kräuter oder andere Aromen, die vorher im Topf waren, für das danach kommende nur von Vorteil sind), oder du sollst den Gartopf kurz mit Wasser ausschwenken. Bei einigen Rezepten ist eine schnelle Reinigung mit der mitgelieferten Bürste und ein bisschen Spüli nötig (weil du zb im Gartopf mehrere unterschiedliche Dinge vorbereitest, wie Teig, dann ein Püree, eine Sauce oder anderes, was für ein ganzes Gericht nötig ist).
      Am Ende schmeiß ich den Gartopf dann in die Spülmaschine. Die Kontakte sind geschützt und Spülmaschinenfest. Auch das Schneidemesser hält das locker aus – hier gehts ja auch nicht um Schärfe, sondern um die Geschwindigkeit beim Schneiden/Hacken etc.

      Mehr Fragen? Dann her damit <3

  • Reply
    s.
    9. August 2018 at 12:35

    Naja, wenn man das Teil kostenlos bekommt ändert man auch mal seine Meinung. Oder? ;-)

    • Reply
      Anna Frost
      9. August 2018 at 13:31

      hmmm… mache ich mir jetzt die Mühe und frage dich, ob du den Artikel gelesen hast oder einfach nur zum Trollen da bist… mhmm… not sure.

      • Reply
        Lisa
        9. August 2018 at 14:42

        Hallo Anna,

        ich möchte mir nicht anmaßen dir vorzuwerfen, dass du deine Meinung aufgrund der kostenlosen Bereitstellung geändert hast. Ich denke die Entwicklung deiner Meinung geht gut aus deinem Artikel hervor.
        Dennoch halte ich die Kosten für einen validen Punkt sich gegen ein solches Gerät zu entscheiden. Vorher hat man ja auch das entsprechende Equipment zum Kochen gehabt und das steht dann ungenutzt rum.
        Preislich kann sich das aus meiner Sicht nur rechnen, wenn man gerade einen Haushalt gründet und noch nicht alle Geräte hat, die das gleiche können wie der Thermomix.
        Geschenkt würde ich nicht nein sagen, aber kaufen würde ich ihn mir nicht. Dafür klingen die vorgebrachten Argumente für mich immer zu sehr als Rechtfertigung.

        Viele Grüße
        Lisa

  • Reply
    Lisa
    9. August 2018 at 15:48

    Toll …ganz toll. Schämst du dich nicht? Du hast mich jetzt echt richtig heftig angefixt! Ich war nie ein richtiger Gegner – aber Befürworter war ich auch nie.
    Ich hatte auch immer die „Frikadellen Aussage“ auf den Lippen :D schließlich kann meine Kitchen aid auch Hack und Gewürze vermischen und braten muss ich ja trotzdem selbst.
    Freunde von mir haben einen Thermomix (bzw wollte sie ihn haben und hat ihn mit der Bedingung „Für das Geld bring ich den zurück, wenn der länger als zwei Tage nicht benutzt wird !“ bekommen. Ende vom Lied ist, er benutzt ihn sogar mehr als sie :‘D ) und die beiden loben den „Thermi“ in den höchsten Tönen – quasi Dauer „der kann alles“ Lobgesänge.
    Ich bin momentan echt zu geizig. Aber ich hab mir vorgenommen spätestens wenn ein Baby unterwegs ist, steht der in meiner Küche ! So!
    Ob ich nach deinem Bericht noch so lang warten kann ist fraglich. Ich bin ein sehr anfälliges Werbeopfer und wenn sich dann noch Skeptiker von etwas so dermaßen überzeugen lassen, ist das nicht hilfreich beim warten :D
    Aber ich warte erstmal mal auf deine Top50 Rezeptliste – mal sehen ob ich dann schwach werde :)

  • Reply
    Annika
    9. August 2018 at 16:17

    Oooah, Anna! Du entkräftest ja meine ganzen Anti-Thermiii Gedanken :D.
    So betrachtet und argumentiert (wenn ich noch einmal ein „Der kann aaaalles“ als Antwort auf meine Frage, was er denn nun kann bekomme, laufe ich eventuell Amok :D), klingt das ja tatsächlich recht praktisch und sinnvoll. Hier sollten in absehbarer Zeit eigentlich eine neue, ordentliche Küchenmaschine und ein Hochleistungsmixer einziehen….hmm, vielleicht müssen wir das nochmal überdenken. Die Sache mit dem Duschen gehen während der Thermomix kocht, klingt nämlich ziemlich geil. Bisher landet unser Essen meistens im ofen, ich rase in der Zwischenzeit in die Dusche und hoffe, dass ich rechtzeitig wieder draußen bin.

    Danke für den informativen Artikel :).

  • Reply
    Steffi
    9. August 2018 at 16:20

    Hallo Anna, ich frage mich oft wie das mit den Mengen ist – reicht die Menge für eine Familie (3-4 Köpfe)?

    • Reply
      Hannah
      9. August 2018 at 17:50

      @Steffi: ich finde, der Thermomix reicht gut für drei Leute, bei uns es steht er derzeit ein bisschen in der Ecke, da
      es für zwei Erwachsene, einen Teenager und ein Grundschulkind von der Menge her nicht mehr reicht. Und ich
      würde sagen, wir sind ganz normale Esser. Mit zwei kleinen Kindern wird man vermutlich auch noch zu viert satt,
      aber bei uns (bzw. beim Teenie) ist der Hunger-Notstand ausgebrochen und wir kommen eben nicht mehr hin.
      LG Hannah

    • Reply
      Anna Frost
      9. August 2018 at 18:03

      Ich denke, die menge reicht für 3-5 Personen. Ich finde aber, es kommt auf mehrere Faktoren an:
      a)was sind die 3-5 Personen für Esser? Nie satte Teenies? Oder eher wählerische Esser?
      b) Wer sind die Personen? 3-5 Erwachsene? 2 Erwachsene und 3 Kids?
      c) was kochst du?
      Zb. haben wir von dem Eintopf mit Wurst und Kartoffeln so dermaßen viel übrig gehabt, dass Jakob und ich am nächsten Tag noch ordentliche Teller voll hatten und mindestens 1 Portion noch eingefroren haben. Ich schätze, da hätten locker 5 Erwachsene essen können.
      Machst du jedoch ein mehrteiliges Gericht, also zb Sauce, Gemüse + Fisch oder Fleisch mit dem Varoma Aufsatz, dann kann es für mehr als 5 Personen eng werden.
      In den Gartopf passen 2,2Liter. Machen wir darin Kartoffelstampf + Bratensauce als Comfort Food, dann reicht die Menge für jeden von uns 3 (wir essen davon aber auch sehr viel) für einen ganz gut vollen Teller plus eine kleinere Portion die im Kühlschrank auf Emma am nächsten Tag wartet.

      Im Schnitt hatten wir mit 2 Erwachsenen und einem Kind immer Essen übrig, dass im Kühlschrank oder in der TK Truhe landete. 1-2 Portionen waren es immer, je nachdem, wer bei uns Nachschlag nahm.

    • Reply
      Simone
      11. August 2018 at 9:22

      Hallo, zu der Frage mit der Menge kann ich auch einmal was beisteuern…
      Ich bin Mama von zwei heranwachsenden Jungs (10+13J.) – sehr gute Esser
      Bisher haben alle Portionen immer ausgereicht. Koche viel frei Schnauze und am den Tagen wo ich in der Arbeit bin gibt’s schon Mal „Mix ohne fix“-rezepte (Werbung)
      Die gehen sehr schnell und mich blagt nicht das schlechte Gewissen, wenn’s unter der Woche schnell gehen muss.
      LG

  • Reply
    Caro
    9. August 2018 at 21:43

    Anna was soll das…. ich will keinen Thermi! Ich bin doch Köchin, Bäckerin, Konditorin, Genießerin ! Wenn ich mein Buffet auffahre und gefragt werde, ob ich auch einen Thermi habe, kann ich immer voller Überzeugung sagen: “nein, um Gottes Willen”.
    Und nun setzt du so eine Zecke in meinen Kopf………..

  • Reply
    Betti
    10. August 2018 at 2:14

    Anna mir ging’s genauso. Meine Beste Freundin, war sogar mal eine Thermifee 😅🙈 ich hab mich über sehr dagegen gewehrt, aber nach dem sie aufgehört hat den Thermomix zu vertreiben stand ewig ihr Vorführthermomix im Keller und der ist jetzt vor ein paar Wochen eingezogen bei mir. Ich bin zwar keine Mama aber ich bekoche jetzt alles und jeden damit. Meine Oma war total begeistert, von den tollen Gernknödeln mit Vanillesoße und meine Kollegen von den leckeren Brownies und und und. Ich möchte ihn nie mehr missen.

    P.s.: du schreibst so toll 😍🤗

  • Reply
    Nina
    10. August 2018 at 9:21

    Der thermi ist einfach ein muss. Mal schnell ein Brot machen wenn der Bäcker zu hat einfach Top. Kartoffelbrei einfach Spitze. Suppen sind auch schnell zubereitet und man braucht wenig schneiden.

  • Reply
    Sabine Sickora
    10. August 2018 at 10:17

    Zum Thema Scherheit: Kennt Ihr die Möglichkeit, dass man in den Einstellungen einen 4stelligen Code als Sperre einrichten kann? Mit kleinen Kindern nicht ganz unwichtig. Toll finde ich auch die Möglichkeit, mit Cookidoo in andere Länder wechseln zu können. Irre, dass man auch da alle landestypischen Gerichte hinbekommt. Man muss nur die Sprache beherrschen, Halbwegs. VG Sabine

  • Reply
    Karina
    11. August 2018 at 9:39

    Iiiich werd nicht mehr, Familie Frost hat nen „Thermi“ 😄 ich erinnere mich, als wärs gestern gewesen, da habt ihr beide in dem Freitag-Abend-Risotto-Koch-Live so gegen den Thermomix gewettert und es kam eben das Argument „Thermomix? Ne, ich kann doch kochen“, was mich damals tief getroffen hat, weil ich schon dachte, ihr wärt informierter und wüsstest, dass jeder Sternchenkoch einen stehen hat :) Naja, ich verzeihe euch aber, das zeigt einmal mehr, dass die, die so gegen den Thermomix wettern, sich noch nie damit auseinandergesetzt haben. Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren! Mein Lieblingsgericht ist übrigens „Schnitzeltopf mit Gnocchi“ (das ist schon alt aber sooo lecker, findet man auf rezepzwelt.de).

    Alles Liebe,
    Karina aka PinkeBiene

    (Die, die schon zu Kathrinsky- und Herzhandtaschen-Zeiten dabei war ;-))

  • Reply
    Lia
    12. August 2018 at 22:17

    Ich weiß jetzt, was ich als nächstes haben möchte (also nach dem Staubsauger, den ich brauche da der alte geschrottet wurde).
    Das klingt wirklich klasse!

  • Reply
    Rabea
    15. August 2018 at 10:23

    Liebe Anna, ich habe gerade erst den Artikel gelesen und gehöre ebenfalls (und immer noch) zu der kritischen Fraktion.
    Bei mir ist es so, dass ich überhaupt nicht gerne koche. Ich koche nur, weil ich es muss und dann auch nur schnelle Gerichte (z.B. Nudeln mit Sauce oder Kartoffeln mit Gemüse und Sauce oder ein Tütenfix). Komischerweise liebe ich backen und tue das mit Hingabe und selbst die schwierigsten Kuchen und Torten gelingen mir auf Anhieb. Aber kochen macht mir mal so null Spaß und wenn ich könnte, würde ich mir täglich etwas gesundes bestellen oder mich bei Muttern durchfuttern. :-)
    Ich habe mich auch schon mit Freunden unterhalten, die einen Thermomix haben und meine Freundin schwärmte mir von der Lasagne vor, die mit Zubereitung im Thermomix ja so gut schmecken würde. Ich konnte gar nicht glauben, dass der Thermomix eine Lasagne kochen kann und fragte weiter nach. Bis ich letztendlich herausfand, dass sie lediglich die Sauce darin macht. Eigentlich ist es ja auch logisch, welches Gerät kann schon eine Lasagne selber herstellen (außer vielleicht ein Roboter), aber weil auch ich von allen Seiten immer gehört habe „der kann ALLES!“ hab ich´s irgendwie dann doch geglaubt. Nunja, sie macht also nur die Sauce im Thermomix, alles andere nicht. Sie braucht immer noch eine separate Form, muss selber schichten, in den Ofen schieben, darauf achten, wann die Backzeit um ist usw.
    Welchen Vorteil hat denn dann der Thermomix?? Diese Frage stelle ich mir noch immer! Deine Zeilen haben mir schon ein wenig mehr geholfen, als die Aussage „der kann ALLES!“ von diversen anderen Thermomix-Besitzerinnen. Aber wenn ich Koch-Faultier die Lasagne trotzdem zu 90% selbst herstellen muss, sehe ich für mich persönlich da keinen großen Vorteil drin. Vielleicht kann mich ja jemand hier doch noch vom Gegenteil überzeugen? :-)

  • Reply
    Theresa
    15. August 2018 at 19:46

    Klein Tipp für Mamis: im Thermomix lassen sich perfekt die Fläschchen, Schnuller und was es so alles gibt sterilisieren 🙏🏼 Ich stille voll, daher hab ich eig kaum Flaschen – für viele Flaschen wär es eher problematisch glaub ich. Aber für den ganzen Kleinkram ist es perfekt! Einfach in den Gartopf und in den Varoma 😊

  • Reply
    Katharina Krebs
    16. August 2018 at 15:31

    AHhhhh! Ich glaube jetzt muss ich wirklich langsam einen bestellen :-O

    Mich würde nur interessieren: Durfte die KitchenAid bleiben?

    • Reply
      Anna Frost
      23. August 2018 at 11:35

      natürlich!! die geb ich nicht her :)

  • Reply
    Tom
    20. November 2018 at 16:44

    Sind auch schon länger am überlegen, ob wir uns einen Thermomix wünschen und auf kaufen sollen. Erstaunlicherweise sind auch im Bekanntenkreis alle happy damit. Und gesunder wird die Ernährung bestimmt. Insofern ein guter Tipp fürs Christkind.

  • Leave a Reply

    * Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

    Ich stimme zu.

    This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.