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Kliniktasche – was muss rein?

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Hat man schon einmal eine Kliniktasche gepackt und steht einem dieses Abenteuer erneut bevor, gilt man quasi als Experte. Ich weiß noch, wie überfordert ich bei ersten Mal war und absolut nicht wusste, was ich einpacken soll. Für diejenigen, die zusätzlich noch nie einen längeren Klinikaufenthalt erlebt haben, gibt es auch keinerlei Vergleichsmöglichkeit.

Was braucht man denn so im Krankenhaus? Was zieht man an? Was brauche ich als frisch gebackene Mama nach der Entbindung? Was braucht der frisch gebackene Vater?

Jakob und ich hatten ein Familienzimmer nach der Entbindung; heißt: Er schlief mit mir zusammen in einem privaten Zimmer in der Klinik nach der Entbindung. Einige Kliniken bieten das zu einem Aufpreis und je nach Verfügbarkeit an, ansonsten kommt die Mutter mit Baby in ein Mehrbettzimmer und der Vater müsste für die Nacht nach Hause fahren. Wir haben uns für die Familienzimmer-Variante aus mehreren Gründen entschieden und ich würde es auch immer wieder tun:
Wir hatten unsere Ruhe, konnten zusammen sein und als ich nach der Entbindung noch wahnsinnige Schmerzen hatte und einfach nach dem 23-Stunden Ritt völlig fertig war, hat sich die Person um unser Baby gekümmert, der ich am meisten vertraue.
Am nächsten Morgen ist Jakob die wenigen Gehminuten von der Klinik zu unserer Wohnung zurückgelaufen (wir hatten damals noch kein Auto und sind mit Car2Go beim Einsetzen der Wehen in die Klinik gefahren) und holte noch einen Haufen Dinge und Sachen, die wir vergessen hatten und offensichtlich dringend brauchten.
Vieles habe ich einfach völlig falsch eingeschätzt und manchmal kommt es am Ende eh anders, als gedacht. Letztenendes müsst ihr euch vorstellen, ihr fahrt für zwei Nächte auf einen Städtetrip und müsst dafür alles einpacken. Nur, dass ihr euch nicht fancy kleidet, sondern so bequem wie es nur möglich ist und am Ende ein Baby mit nach Hause bringt, statt Postkarten zu schreiben.

Ich kann hier natürlich nur aus meiner Erfahrung sprechen, möchte diese aber gerne mit euch teilen und meine Empfehlungen fürs Packen der Kliniktasche an euch weitergeben. Die Kliniktasche solltet ihr auf jeden Fall rechtzeitig gepackt haben. Es empfiehlt sich, die Tasche ab der 30. Woche bereitstehen zu haben, denn die wenigsten Babys halten sich an den vom Doc ausgerechneten ET. Packt Kleidung und Dinge ein, auf die ihr bis zur Geburt verzichten könnt oder besorgt sie extra. Sich drauf verlassen, dass die Dinge in der Tasche sind und dann habt ihr sie doch kurz vorher noch einmal rausgeholt und nicht wieder zurückgelegt, wäre ärgerlich.

 

Kliniktasche für die Mama

Je nachdem, wie ihr entbindet (spontan oder Kaiserschnitt), gibt es ein paar Dinge, die ihr vorab einpacken kannst. Wenn ein Notkaiserschnitt gemacht wird und ihr auf eine spontane Geburt eingestellt wart, kann man nicht planen, generell würde ich aber empfehlen, für die Wunschentbindung zu packen.

  • Langes Shirt, (warme) Socken und ein bequemer Soft-BH mit Stillfunktion (sofern ihr Stillen möchtet) für den Kreißsaal (diese Kleidungsstücke sollten dreckig werden dürfen. Bei einer Geburt können allerlei Körperflüssigkeiten, von Blut, Fruchtwasser bis zu anderen Ausscheidungsprodukten an eure Kleidung kommen.). Ich hatte gegen Ende nur noch meine dicke Flauschsocken und ein OP Hemdchen (Dank der PDA) an und fror ziemlich, was mitunter auch der Aufregung geschuldet war.
  • Mindestens zwei, eher drei Nachthemden, wenn möglich mit Stillfunktion (sofern ihr Stillen möchtet). Ich machte den Anfängerfehler und packte einen Schlafanzug ein. Da ich jedoch einige Geburtsverletzungen erlitt, musste ständig eine Hebamme, Schwester oder Arzt meinen Intimbereich kontrollieren oder die Vorlagen austauschen und somit war es jedes Mal eine Hampelei, meine Hose auszuziehen. Die Stillfunktion im Nachthemd macht das Stillen ebenfalls einfacher und man liegt nicht halbnackt im Bett. Ein weiteres Nachthemd empfehle ich, da es sein kann, dass man in der ersten Nacht vielleicht sein Hemd mit Blut oder anderem vollsuppt und man doch nicht total zerstört durch die Klinik laufen mag.
    Nach einem Kaiserschnitt ist ein Nachthemd sicherlich auch angenehmer, als ein Schlafanzug, dessen Hosenbündchen auf der frischen Narbe aufliegt.
  • Rutschfeste Pantoffeln, in die man einfach reinschlüpfen kann. Nichts ist unangenehmer, als komplizierte Schuhe, für die man eine oder zwei Hände zu Anziehen braucht. Crocs, Birkenstocks oder anderes in der Art ist perfekt.
  • Lange Strickjacke (oder Morgenmantel). Ihr werdet hin und wieder durch die Klinik laufen müssen, z.B. um euer Baby aus den ersten Untersuchungen abzuholen oder es dahin zu begleiten. Oder auch einfach, weil ihr euch nach eurem Kaiserschnitt bewegen müsst/wollt. Es reicht vollkommen aus, diese über euer Nachthemd zu ziehen. Niemand erwartet von euch, dass ihr vollständig gekleidet durch die Klinik spaziert, nachdem ihr eben erst entbunden habt. Je nach Jahreszeit ist es auch gerne mal frisch auf den Klinikfluren und eine ordentlich flauschige Strickjacke ist da Gold wert.
  • Softe Still BHs in ein bis zwei Nummern größer. Der Milcheinschuss ist nicht zu unterschätzen. Ich dachte, nachdem ich in der Schwangerschaft zwei Cups zugelegt habe, kann nicht mehr viel kommen … falsch gedacht. Innerhalb kürzester Zeit legte ich zwei weitere Cups zu und sprengte meine Still BHs. Spart euch fancy Spitze und Bügel in den BHs. Eure Brüste werden vielleicht schmerzen und jegliche kinky Extras fühlen sich unangenehm auf der eh schon empfindlichen Haut an.
  • Softe Umstandshose, Umstandsleggins oder Jogginghose für den Weg nach Hause. Wenn du dachtest, dass du nach der Geburt instant deine alte Figur zurück hast, hast du dich getäuscht. Topmodels vermitteln da gerne ein falsche Bild ;) Denkt eher an Prinzessin Kate (schaut mal hier) oder Diana zurück, die sich kurz nach der Entbindung mit den Babies zeigten und noch immer einen Bauchansatz unter den luftigen Kleidern hatten. Deine Haut war 9 Monate gespannt, ein ein Baby war dort drin – nach der Geburt hast du noch in etwa deinen 4-6-Monats Bauch. Für viele mag diese Info erschreckend sein, auch Freunde, die mich in der Klinik besuchten, waren irritiert: „Ist da noch eins drin??“ Je nachdem, wie ihr entbunden habt, kann eine softe Hose oder Leggins das höchste der Gefühle sein, was ihr anziehen möchtet.
  • Zahnbürste, Haarbürste, mini Duschgel, mini Shampoo, Trockenshampoo für die „schnelle Wäsche“, Deo, Abschminktücher, Bodylotion. Ich hatte mich am Morgen, um mich zu beruhigen, noch geschminkt, als langsam die Wehen einsetzten. Heute würde ich das nicht mehr tun oder zumindest auf die Mascara verzichten, denn die hat sich im Kreißsaal verflüssigt und lief mir mit Tränen und Schweiß durchs ganze Gesicht. Zum Glück hatte ich Abschminktücher dabei, die in einer Wehenpause zum Einsatz kamen. Zahnbürste, etc. sind No-Brainer, werden aber doch gerne mal in der Hektik vergessen. Ein Gesichtswaschgel oder etwas in der Art ist nicht verkehrt, denn so könnt ihr euch einmal richtig im Gesicht waschen. Vermutlich kommen euch die Tränen oder ihr wollt euch Blut und Schweiß später aus dem Gesicht waschen. Ihr werdet, wenn ihr es braucht, mit Hilfe einer Hebamme geduscht. Eigenes Duschgel ist optional, aber manchmal verschafft das ein vertrauteres Gefühl. Eine Bodylotion solltet ihr dabei haben, wenn ihr zu trockener und empfindlicher Haut neigt, um euch fix einzucremen.
  • Makeup. Das kann man halten, wie man will. Die einen finden es schön, sich wenigstens bei der Entlassung mal kurz Concealer und Rouge ins Gesicht zu werfen, andere halten es für völlig unsinnig. Ich gehörte zu ersteren und fühlte mich einfach besser mit einer getönten Tagescreme und Rouge. Es reicht meiner Meinung nach, eine BB Cream, Rouge, Concealer und eventuell Mascara einzupacken. Lasst den Rest zuhause, denn in der Klinik werdet ihr keine Zeit finden, euch zu stylen. Aber letztendlich müsst ihr euch wohlfühlen.
  • Haargummis, Haarband, Haarreifen. Je nachdem, wie eure Haarlänge ist, kann es sein dass ihr bei Einsetzen der Wehen offene Haare tragt und das als unangenehm oder störend bei der Geburt empfindet. Packt euch einen Schwung Haargummis in die Kliniktasche, so kann euer Partner euch schnell was anreichen und ihr eure Haare hochbommeln oder schnell flechten.
  • Lippenbalsam. Gibt nix nervigeres, als trockene Lippen, die drohen einzureissen.

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Gestreiftes Still-Nachthemd / blaues Still-Nachthemd / Nahtlose Leggins / warme Socken / Morgenmantel / Strickjacke / Softer Still BH / UGG Slipper / Haargummis / langärmeliges Shirt / rote, lange Bluse / langes Shirt mit V-Ausschnitt / langes T-Shirt Jogginghose //

Optional:

  • Toilettenpapier und Duschtuch. Viele Frauen beschweren sich, dass in Kliniken sowohl Toilettenpapier, als auch die Handtücher sehr rau sind. Das ist Geschmackssache. Wenn Platz in der Tasche ist, nehmt euch ein Duschtuch und eine Rolle Klopapier von zuhause mit. Alles, was euch hilft zu entspannen und euch wie zuhause zu fühlen, ist erlaubt.
  • Saugstarke Binden. Ihr werdet nach der Geburt noch Ausfluss haben. In den meisten Kliniken werdet ihr mit Vorlagen und extrem dicken Binden inklusive super (un)sexy Netzhöschen versorgt. Für den Heimweg könnt ihr aber eigene einpacken.
  • Buch, Tablet, Musik. Ich hatte keinerlei Zeit mir ein Buch durchzulesen oder durch eine Zeitschrift zu schmökern. Kenne tatsächlich auch keine Frau, die nach ihrer Entbindung direkt mal ihren Krimi weitergelesen hat. Auch während der Wehen und beim Warten auf das Öffnen des Muttermundes war ich eher mit mir und dem Weghecheln der Wehen beschäftigt, als dass ich mich auf eine Zeitschrift hätte konzentrieren können. Wer Musik mit in den Kreißsaal nehmen will, sollte diese mitbringen und dies bei der Geburtsbesprechung vorab anmerken.
  • Kontaktlinsenträgerinnen sollten an ihre Brille denken und die Döschen für die Linsen.
  • Medikamente. Solltet ihr regelmäßig Medikamente einnehmen müssen (nicht für die Schwangerschaft), Asthmaspray oder  ähnliches benötigen, solltet ihr euch diese auf jeden Fall einpacken und die Ärzte, sowie Hebammen darüber vorab informieren.

 

Wichtige Papiere:

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte
  • falls vorhanden: Allergiepass
  • Einweisungsschein eures Gyn
  • Familienstammbuch oder Heiratsurkunde (wenn ihr verheiratet seid) bzw. Geburtsurkunde und ggf. Vaterschaftsanerkennung (bei Partnerschaft ohne Eheschließung)
  • Geburtsplan

 

Kliniktasche für den Partner oder die Begleitung

  • Viele Snacks und Getränke. Und damit meine ich nicht nur einen Schokoriegel und ein Red Bull, sondern wirklich viel. Wir hatten einen 23 Stunden Ritt hinter uns und das kann für alle Beteiligten ziemlich erschöpfend sein. Während ihr vielleicht zwischendurch Dank ein paar Medikamenten einige (wichtige!) Powernaps machen könnt, werden eure Partner sicherlich zu aufgeregt sein. Sollte eure Entbindung schnell verlaufen, wart ihr wenigstens vorbereitet.
    Im Normalfall werdet ihr von der Klinik versorgt, es kann aber sein, dass es euch nicht reicht oder ihr einfach lieber an ein paar Powerriegeln naschen wollt, als an Gemüsebratlingen.
    Zu empfehlen sind Müsliriegel, Clif Bars, Butterkekse, Mini Salzbrezel, Quetschies (wer auf Fruchtmus aus dem Quetschbeutel steht ;) ), Honigwaffeln, Lutschbonbons (zB. Nimm2), kleine Trinkpäckchen, Sprudelwasser, Energydrinks (aber nicht übertreiben. liebe Männer! Ihr sollt eurer Partnerin ein „Fels in der Brandung sein“ und nicht ein nervös zuckendes Häufchen Chaos).
  • Handy, Ersatzakku (!!!!), Ladekabel. Euer Partner wird die Kontaktperson für alle Verwandten sein und in iMessages, Whatsappgruppen und Messengergruppenchats die mitfiebernden Menschen mit Infos versorgen. Sorgt dafür, dass ihr eure Handys dabei habt, einen oder mehrere Ersatzakkus und eure Ladekabel. Vielleicht wollt ihr auch direkt die ersten Fotos im Kreißsaal für euch zur Erinnerung machen (Macht es!! Emma liebt die Fotos und die Geschichte ihrer Geburt!).
  • Videokamera. Das ist etwas, was nicht jeder zwingend geil findet. Im Nachhinein ärgern wir uns, dass wir vor lauter Nervosität und Hektik vergessen haben, ein wenig zu filmen. Nicht für Youtube, nicht fürs Internet – sondern für uns. Es gibt ein paar Clips von der Zeit vorher, die mir auch helfen, meine Erinnerung wach zu halten, aber keine aus dem Kreißsaal.
  • Bequeme Jogginghose, Sweatshirt/T-Shirt, Wechselwäsche. Je nachdem, ob euer Partner mit euch in einem Familienzimmer bleibt, sollte er ebenfalls Wechselkleidung für 1-2 Nächte dabei haben. Beim Gang in die Klinik empfiehlt es sich, bequeme Kleidung zu tragen, denn so eine spontane Geburt kann auch anders, als sie in der Yellow Press gerne mal gefeatured wird, länger dauern als 5 Minuten.

 

Kliniktasche für das Baby 

Im Normalfall werdet ihr in der Klinik für die Aufenthaltsdauer mit Windeln und Kleidung versorgt. Die Info bekommt ihr aber bei der Anmeldung zur Geburt in eurer Klinik.

Alles, was das Baby in der Kliniktasche braucht, ist folgendes:

  • Going Home Outfit. Nach dem letzten Check durch Ärzte und Hebammen wird euer Baby angezogen und ihr dürft nach Hause. Je nach Wetter und Jahreszeit, solltet ihr einen Body (kurzarm, langarm), einen Strampler (am besten mit Fuß, das erspart das Gefummel mit einer Strumpfhose oder Socken), ein weiches Mützchen und eine Decke dabei haben. Stresst euer Baby und seine Haut nicht mit zu vielen fancy Kleidungsstücken, sondern reduziert alles auf ein Minimum. Socken sind eh ein Kleidungsstücl, welches für Babies absolut überflüssig ist – sie strampeln oder ziehen sich diese eh ständig ab. Im Herbst/Winter solltet ihr eurem Baby noch einen Overall anziehen, zb so einen hier. Im Sommer reicht es, wenn ihr es in eine Decke wickelt.
  • Maxi Cosi / Autositz oder Kinderwagen. Je nachdem, wie ihr von der Klinik nach Hause kommt, solltet ihr das eine oder das andere bereit halten. Wir hatten ursprgl. geplant, den Weg nach meiner spontanen Entbindung nach Hause zu laufen, jedoch war ich auch 2 Tage nach der Entbindung nicht wirklich scharf drauf, meine Nähte mit einem längeren Marsch auf die Probe zu stellen. Wir nahmen uns ein Taxi und dazu brauchten wir den Autositz. Macht euch im Vorfeld mit Kinderwagen oder dem Autositz vertraut! Nichts ist nerviger, als erst bei der ersten Fahrt zu experimentieren, wie denn alles eigentlich funktioniert.


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Wickelbody / gestrickter Strampler / Body Set / Strampler Set / gestreifter Strampler / Strampler mit Herzchen / Kuscheldecke /

Es empfiehlt sich, alles in eine große Weekender Bag, Reisetasche oder Sporttasche zu packen. Diese kann man hervorrangend zusammenfalten und in einem Schrank im Klinikzimmer verstauen. Ein Koffer nimmt nur unnötig Platz weg, ist sperrig und passt selten in einen schmalen Schrank.

 

Weitere wichtige Dinge, die ihr klären solltet:

  • Wer kümmert sich um die älteren Geschwisterkinder? Rechtzeitig mit Omas/Opas, Verwandten oder Babysittern sprechen
  • Wer kümmert sich um die Haustiere?
  • Der begleitende Partner sollte seinen Arbeitgeber Bescheid geben, dass er/sie eventuell spontan die Arbeitsstelle verlassen muss.
  • Autoresponder in Emails vorbereiten, wenn ihr Freiberufler seid oder bis zur Niederkunft arbeitet.
  • Eine Liste mit Notfallkontakten / zu benachrichtigende Personen anlegen.
  • Wehenzähler App auf dem Handy installieren. Ich erinnere mich noch, wie ich Nachts ab 3:00 still neben Jakob lag und die Wehen mit der App zählte… Ist zum Einen eine Bestätigung, dass es wirklich Wehen sind (wenn sie in immer kürzeren Abständen kommen und sich nicht als Übungswehen herausstellen), zum Anderen eine schöne Erinnerung. Bei den meisten Apps kann man sich den Wehenverlauf als Dokument runterladen.

Fällt euch noch etwas wahnsinnig wichtiges ein, was ich eventuell vergessen haben könnte?
Dann ab damit in die Kommentare!

 

Header Photo by Erwan Hesry 

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14 Comments

  • Reply
    Raffaela
    13. April 2018 at 16:59

    Blutgruppenkarte für die Mutter, falls vorhanden! Besser man ist vorbereitet..

    • Reply
      Anna Frost
      13. April 2018 at 21:38

      Die Info steht doch im Mutterpass und die Daten werden (eigentlich) bei der Anmeldung in der Klinik aufgenommen.

      • Reply
        Raffaela
        15. April 2018 at 20:02

        oh vielleicht unterscheidet sich das in Deutschland zu der Schweiz. Ich glaube in Erinnerung zu haben, dass dies in meinem Kreissaal-Praktikum immer mal wieder ein Thema war.

  • Reply
    Alegra
    13. April 2018 at 17:44

    Morgen wäre es bei uns so weit, deshalb weiß ich genau: als Unverheiratete braucht man die Geburtsurkunden der werdenden Eltern in Kopie :). Mussten hierfür letztens noch extra ein Amt in UK bemühen.

    • Reply
      Anna Frost
      13. April 2018 at 21:37

      wir waren bei Emmas Geburt auch noch nicht verheiratet. Ist ein kleines bisschen mehr Aufwand beim Amt, aber alles machbar :)

  • Reply
    Mary
    13. April 2018 at 18:22

    Hätte ich das gewusst:
    Auf meiner Station im UKE gab es damals ein (!) Stillkissen, das natürlich nicht zu haben war! Ich wickelte um den kleinen Mops, der absolut nur bei mir schlafen wollte, mein Basetti-Plaid, damit er mir nicht aus dem Bett kugelte. Dabei dachte ich sehnsüchtig an mein wunderschönes Stillkissen, das ich zu Hause ließ, da ich glaubte, es nähme zu viel Platz weg.

  • Reply
    Lea
    13. April 2018 at 19:02

    Ich muss sagen, dass ich feuchtes Toilettenpapier sehr angenehm fand und ein paar Omaschlüpper. Ich fand die Netzteile doof und hatte mir bei Zeeman paar gekauft in 2 Nummern größer.

  • Reply
    Sabrina
    13. April 2018 at 20:47

    Sehr gute Tipps. Ich würde allerdings auf jeden Fall Socken fürs Baby mitnehmen. Unser kleiner Mann mochte von Anfang an keine Kleidungsstücke mit angenähten Füßen. Hat er wie wild gestrampelt und geweint. Aber da ist wohl jedes Baby anders

  • Reply
    Miriam
    13. April 2018 at 20:58

    Bei meiner 2. Geburt und daher ohne luxuriöses Familienzimmer waren meine Kopfhörer goldwert. So konnte ich etwas Ruhe haben und mich nachts und tags von der schnarchenden oder hechelnden Zimmernachbarin und/oder dem schreienden anderen Baby ablenken. Auch ganz oben auf der Liste: Trockenshampoo, wenn man sich mal schnell ‚waschen‘ möchte und 2-3 Wohlfühlgaranten: Lieblingshandcreme, Lieblingsmüsliriegel & Weingummi… war ohne Familienzimmer tatsächlich ein ganz anderer Aufenthalt im KH finde ich.

  • Reply
    Katharina
    13. April 2018 at 21:52

    Super hilfreiche Liste!!! Ich hatte noch meinen Föhn dabei, ich hasse nasse Haare. Habe den ganzen Krams in zwei Taschen gepackt, eine für den Kreißsaal, die andere für die Station. Und habe beide Male vorher im Auto Handtücher deponiert, wegen Fruchtblase 😀🙈
    Selbst nicht ausprobiert, von daher weiß ich nicht ob sinnvoll, ist der Tipp sich Trinkhalme mit ins Krankenhaus zu nehmen. Gerade im Kreißsaal ist man tendenziell vielleicht eher schwach sich zum trinken aufzurichten. Also wenn man noch Platz in der Tasche hat und dann auch noch daran denkt (bzw der Partner) …!
    LG!

  • Reply
    Rebecca
    13. April 2018 at 22:15

    Ich find eine Trinkflasche noch hilfreich. Bei uns in der Klinik gibt es nur Gläser und grosse Wasserflaschen. Und um im Bett zu trinken geht eine Trinkflasche viel besser (man kleckert dann auch nicht). Habe gerade gestern via KS entbunden und bin froh, konnte ich gestern einigermassen gut trinken.

  • Reply
    Christin
    14. April 2018 at 14:19

    Ich finde ein Pucksack und Söckchen fehlen. Einige Babys mögen die teilweise straffen Nähte an den angenähten Füßchen nicht oder verheddern sich mit ihren Zehen innen an den Nähten.
    Ich habe unsere Babys nur mit einem Body gekleidet und Söckchen und dann in einen Pucksack gesteckt. So waren die Beinchen warm, aber müssten noch nicht in Hose oder Strampler stecken und konnten nackig kuscheln, was sie sehr genossen haben. Außerdem ist man so schneller und einfacher dran beim wickeln, was ja gerade am Anfang gefühlt alle 5 Minuten passiert.

    Außerdem nehme ich immer eine eigene Trinkflasche mit Sportverschluss mit, dann kleckert man nicht und kann in jeder Position schnell mal was trinken. Sowohl im Kreißsaal als auch danach Gold wert, denn die schweren Glaskannen heben und damit in kleine minigläser zielen ist doch eine Herausforderung wenn alles schmerzt und k.o. ist 😊

  • Reply
    Doro
    14. April 2018 at 20:09

    Sehr gute Liste! Mir fallen noch Stilleinlagen ein. Ich bin nach dem Milcheinschuss regelrecht ausgelaufen, ein nasses Shirt ist dann mehr als unangenehm. Für die erste Zeit ist ein Stillbustier flexibler in der Größe als ein „richtiger“ Still-BH.

  • Reply
    Sabrina
    15. April 2018 at 8:04

    Ich fand während der Wehen ein Thermalwasserspray angenehm. Ansonsten:
    -Lippenpflege
    – Traubenzucker
    – Eistee
    – Powerbars, Fruchtriegel, Trockenfrüchte, Nüsse,…
    – Kopfhörer
    – Stillmond

    Von welcher Marke ist denn die schöne Tasche??

    Liebe Grüße und alles Gute 🍀

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