BABY

Schwangerschaftsupdate 18. Woche

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Warum halten sich eigentlich alle Schwangeren auf Fotos die Bäuche? Haben die Angst, dass das Kind rausfällt?“ las ich letztens. Ich musste schmunzeln. Dann sogar lachen, denn es stimmt – Schwangere halten sich gerne auf Fotos mit einer Hand oder gar beiden den Bauch und ich bin da keine Ausnahme. Khloe Kardashian musste sich die letzten Wochen dafür rechtfertigen, weil sie bei jeder Gelegenheit ihren Schwangerbauch streichelt, ihre Hände um ihn legt und ihn behütet, wie ihren Augapfel.
Warum machen wir das? Für mich hat es einen ganz großen ästhetischen Grund – also auf Fotos – denn würde ich nicht mit einer oder sogar beiden Händen den Kugelbauch unter meinem Pullover oder Kleid halten, bzw. definieren, würden die meisten Kleidungsstücke wie ein Kartoffelsack über den Bauch fallen und ich sähe aus, wie ein Ein-Mann-Zelt. Schwangere halten sich gerne mal den Bauch, um ihn unterhalb der Kleidung zu definieren, anderen zu zeigen: „Hey, ich bin schwanger und nicht 15 Kilo schwerer um die Hüften rum!„.
Zum Anderen ist es auch ein kleines bisschen Reflex. Der Bauch wird größer und größer – teilweise über Nacht und die Dimensionen lassen sich nicht immer einschätzen. In vollen Bahnen, Bussen und in sonstigem Getümmel hält man sich gerne den Schwangerbauch, damit man ihn eventuell vor stolpernden Menschen schützen kann.
Wie of ihr mir den Bauch schon an Türen oder Kanten beim Umdrehen gestoßen habe, könnt ihr euch gar nicht vorstellen… Plötzlich ist da was im Weg, was vorher gar nicht da war.

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// Bauch an Schwangerfrau ohne Definition durch Hände//

Für viele Schwangere, wie zum Beispiel auch für Khloe Kardashian ist der Weg zur Schwangerschaft auch ein langer und steiniger gewesen. Es ist also kein Wunder, dass gerade diese Frauen diese besondere Zeit von Anfang bis Ende für sich feiern, ihre Bäuche stolz zur Schau stellen und sich über ihr kleines Wunder freuen.
Jede Schwangerschaft ist ein kleines Wunder, denn es entsteht einfach so neues Leben. Faszinierend. Und wenn man als Schwangere darüber nachdenkt, erwischt man sich dabei, wie man unbewusst seinen Bauch streichelt…

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Wir reisten die letzten 12 Tage von San Francisco nach Las Vegas, hatten unseren kleinen Babymoon zu zweit und insgesamt eine wundervolle Zeit. Deshalb habe ich mal ganz nonchalant das Update von der 17. Woche übersprungen – wirklich viel zu erzählen gab es nämlich nicht.

  • Schwangerschaftswoche: 18. Woche, das letzte Update habe ich einfach mal ausfallen lassen und bin durch San Francisco und Las Vegas geschlendert :)
  • Gewicht: Ein ordentlicher Sprung, ne Menge Wasser (ich fühle mich total aufgedunsen, was man mir auch im Gesicht, zb meinen Lippen ansieht. Da bin ich aber nicht allein – viele Frauen kriegen in der Schwangerschaft plötzlich sinnliche, volle Lippen. Ich seh das mal positiv ;) ) und insgesamt 7kg
  • Schwangerschaftsstreifen: Noch immer keine Veränderungen, bzw. keine neuen.
  • Bauchnabel: Welcher Bauchnabel? Der ist so auseinander gezogen, ich habe Sorge, dass er sich überhaupt jemals wieder in die Nähe seiner ursprünglichen Form zurückziehen wird…

  • Symptome: Ich bin ein wenig kurzatmig, aber das kenne ich aus der ersten Schwangerschaft. Das viele Laufen durch San Francisco und Las Vegas tun ihr Übriges und zwingen mich mehr denn je zu Pausen. Auch nicht schlecht.
    Ich muss mich weiterhin an meine Regel halten, jede Stunde einen Snack zu essen, sonst wird mir schwindelig. Neu festgestelltes Problem, wenn ich Hunger kriege und zu lange warten muss, bis ich die Möglichkeit kriege, an etwas zu Essen ranzukommen: Ich werde nicht nur hangry, sondern auch unentschlossen und weinerlich. Passierte in Las Vegas, als sich die Hungersignale zu spät meldeten. Ich stand dann im riesigen Food Court, umgeben von etwa 30 Restaurants und Snackbars, konnte mich nicht entscheiden, war den Tränen nahe und ziemlich bockig. Zu viel Auswahl, zu großer Hunger. Ich wollte gehen; nix mehr essen. Jakob musste dann die Situation händeln, für mich entscheiden und mich zum Essen zwingen. Im Nachhinein kam ich mir so dämlich vor…IMG_0952-3
  • Heißhunger: Pizza!! Aber nicht irgendeine, sondern die dünne New York Style Pizza mit Peperoni (die scharfe Salami). In Deutschland quasi nicht zu bekommen, also futterte ich beinahe täglich mindestens einen Slice. NOMS!!!
    Ach, und ich habe meine Leidenschaft für Pepsi neu entdeckt. In den USA gibts quasi an jeder Ecke Pepsi, anstelle von Coca Cola und mich hat das absolut nicht gestört <3 (Jakob schon… der findet Pepsi ekelig…)

  • Absurde Schwangerschaftsgelüste: Hot Sauce! Auf alles! Nachdem ich dann eines Morgens beim Frühstück den Blitzgedanken hatte, die Hot Sauce direkt aus der Flasche zu trinken, erschrak ich kurz, schob den Gedanken schnell weg und googlete ich dieses – in meinen Augen doch recht absurde – Gelüst. Verrückter Körper <3

  • Abneigungen: Noch immer Fleisch und Fisch. Ich kriegs einfach nicht runter… Getarnt im Burger unter einem Haufen Ketchup, Zwiebeln, Salat und Brötchen gehts klar, aber nicht pur. Steak zB. geht gar nicht. Mittlerweile kann ich es aber ertragen, wenn Jakob mir gegenüber sitzt und ein Steak isst :)
  • Schlafverhalten: Mein Schlafverhalten ist total durcheinander vom Jetlag. Aber sonst gibt es da nix zu verzeichnen.

  • Schwangerschaftskleidung: Mir ist in Las Vegas und San Francisco aufgefallen, wie sehr mir die Lust nach Klamottenshopping vergangen ist… Zwar macht es Spaß, Jakob in der Umkleide zu beraten und mit ihm durch die Outlets zu tingeln, aber für mich schaue ich maximal nach Schmuck, Handtaschen und Schuhen. Bei „A pea in a Pod“ deckte ich mich mit Unterbuxxen ein – mehr Lust hatte ich nicht.
  • Kindsbewegungen: Hin und wieder spüre ich das Baby intensiver, als sonst. Mittlerweile ist es schon ziemlich groß – die Gebährmutter ist ne ordentliche Wassermelone und demnach das Baby demnach schon so groß, wie eine Großfamilienpackung Ibuprophen. Also die richtig großen US Größen. Von Außen spürt man es leider noch nicht.

  • Neuzugänge für die kleine Rakete: Wir wissen mittlerweile, was es wird und kauften dementsprechend ein paar (sehr viele) Klamotten und Accessoires in San Francisco. Whoopsie :)
  • Allgemeine Stimmung: Mir geht es super und ich fühle mich super! In Las Vegas packte ich meinen Koffer endlich richtig aus und somit auch ein paar chice Kleidchen für den Abend. Unter anderem ein Glitzerkleid, was eng saß und den Bauch betone. Das war doch tatsächlich das erste Mal, dass ich den Bauch so stark betonte und ich fühlte mich ziemlich sexy – was die meiste Zeit eigentlich eher nicht so war.
    Kaum aus dem Urlaub zurück, bin ich krank – Jakob hat mich letztenendes doch angesteckt :(
  • Unschönster Moment: Nicht unbedingt ein unschöner Moment, aber etwas, dass mich zum Nachdenken brachte, waren die vielen Kommentare zu meiner Instastory, in der ich meinen Bauch in einem eng anliegenden Kleid zeigte. Sie reichten von „Ist da wirklich nur ein Kind drin?“ zu „ich wünschte, mein Bauch wäre auch so schön groß…“. Ich kannte diese Kommentare schon aus der ersten Schwangerschaft und weiß, dass sie selten böse gemein sind, sondern auch mit viel Unwissenheit zu tun haben.
    Ich habe mir ein paar Notizen zu meinen Gedanken gemach und werde die Tage ausführlicher etwas dazu schreiben, wie es ist, zum #TeamBigBump zu gehören.

  • Schönster Moment: Während des ganzen US Trips wurde ich immer und immer wieder auf meinen Bauch und die Schwangerschaft angesprochen und beglückwünscht. So viele liebe Worte von Fremden Menschen in 2 Wochen haben ich selten gehört und da viel mir wieder ein, was ich so sehr vermisst habe in all den Jahren, in denen ich nicht in den USA war: Freundlicher Smalltalk. Auch wenn es manchmal random und übertrieben erschein – ein paar freundliche Worte schaffen es doch immer wieder, dass sich der Gegenüber gut fühlt.

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20 Comments

  • Reply
    Sarah
    19. März 2018 at 11:48

    Bitte bitte verrate uns was es wird 😘😘😘😘😘😘😘😘 wir möchten euch doch beschenken , mit schönen Sachen dazu müssten wir aber bitte bitte wissen was es wird ☺️☺️😉

    • Reply
      Yourbumpsucks
      20. März 2018 at 16:30

      Oh, bitte frag noch jemand, was es wird. Bettelt am besten, es zu erfahren. Denn darauf ist die Anna ja richtig geil: Leute heiß machen und dann nichts preisgeben.

      Liebe Anna, komm von deinem hohen Pregnancy-Ross runter! Du hast einen Braten in der Röhre, wie viele andere auch. Keine große Leistung und nichts zum angeben. Leg mal ne andere Platte auf (Ach nee, kannste ja nicht. Brauchst ja den Baby-Content, damit der Rubel rollt). Und bitte: Lass das Prinzessinnengehabe zu Hause und reiß dich zusammen! Dein armes Jakob-Hascherl tut mir jetzt schon leid, deine Launen aushalten und immer springen zu müssen. Aber wahrscheinlich steht er drauf.

      • Reply
        Anna Frost
        20. März 2018 at 17:00

        du bist ja so eine Süße <3 Wir sehen uns in den nächsten Postings!!
        Knutschi und ganz liebe Grüße von Hascherl und Prinzessin Consuela

    • Reply
      Anna Frost
      20. März 2018 at 17:01

      ich mags noch ein bisschen für uns behalten <3

  • Reply
    Maya
    19. März 2018 at 12:44

    Wunderschönes Update und ganz am Ende musste ich doll schmunzeln: wenn mich Freunde und Bekannte fragen, was ich so liebe an den USA (in den meisten Köpfen sind die Menschen dort nur übertrieben und oberflächlich), dann sage ich meist als erstes genau das. Offene, freundliche, lustige, tolle, spontane Gespräche mit Menschen auf der Straße, im Supermarkt und im Restaurant❤️ Ach ich will auch wieder hin…😍

    • Reply
      Anna Frost
      19. März 2018 at 14:55

      ach, ich liebe es einfach!!! Höflichkeit ist auch so ein Ding. Kaum in Deutschland gelandet, fiel mir auf, wie mopperig alle doch sind, einen anrempeln und blöd anstarren…

  • Reply
    Jenny
    19. März 2018 at 13:16

    Das mit der Shopping Unlust kommt mir bekannt vor! Ich bin jetzt in der 30ssw und habe die Tage eine zara Bestellung aufgegeben- keine umstandsmode mehr! Ich kann es kaum abwarten endlich wieder „normale“ Klamotten zu tragen! In der gesamten Schwangerschaft hatte ich keine Lust zu shoppen, die meisten Sachen für Schwangere sind eher Modell Knallbonbon mit verrückten Prints- das ist zum Glück bald vorbei! 😅

  • Reply
    Corinna
    19. März 2018 at 16:34

    Ich hab dich leider nur still und heimlich für dein Glitzer-Outfit gefeiert. Deswegen schreib ich jetzt hier nochmal meine Gedanken dazu auf: Himmeldieberge, du siehst richtig knorke aus! :)

    • Reply
      Anna Frost
      19. März 2018 at 17:15

      <3

    • Reply
      Christina Fleischl
      26. März 2018 at 17:21

      Da schließ ich mich an: ich habs auch nur still und heimlich gefeiert! ;) Du sahst echt heiß aus! ;)
      LG

  • Reply
    ekulele
    19. März 2018 at 20:23

    #teambigbump! Auf den Artikel freue ich mich und bin gespannt. Gehör(t)e diesem Team nämlich auch an und durfte so einiges hören/lesen….

  • Reply
    Cindy
    20. März 2018 at 18:34

    Das was du am Ende erwähnst bezüglich des netten smalltalks in den USA ist SO wahr. Ich war ein Jahr dort und habe das so geliebt. Ein „I love your bag!“ oder „your hair looks nice“ macht den Tag gleich viel schöner. Sobald ich am Flughafen und zwischen lauter Deutschen war hab ich das sofort vermisst. Alle waren grumpy und fast schon unhöflich. Vielen Deutschen ist das glaube ich gar nicht bewusst, WIE unhöflich sie eigentlich wirken, obwohl sie es vielleicht nicht mal sind.

    Dein Glitzerkleid sah übrigens BOMBE aus! Generell alle Outfits, die du aus Vegas gezeigt hast.
    Ich hoffe ihr hattet eine super duper Zeit in Sin City 👌🏻

    • Reply
      Anna Frost
      20. März 2018 at 18:38

      zu krass. wir sind gelandet und ich bekam sofort schlechte laune. alle zogen einen flunsch, schauten grimmig drein… mussten wegen technik, die bei der abreise aus jakobs koffer genommen wurde noch zum fundbüro und wurden dort direkt volle lotte mit der typisch deutschen bürokratie und engstirnigkeit konfrontiert. hach ja… daran muss man sich auch erst wieder gewöhnen. stelle mir das sehr schwierig vor, wenn man ein ganzes jahr weg war :)

      • Reply
        Cindy
        21. März 2018 at 7:39

        Ja, das war wirklich nicht ohne nach der langen Zeit. Selbst meine Eltern konnte ich teilweise nicht mehr ertragen, so schlimm wie‘s auch klingen mag.
        Die Bürokratie blieb mir bei der Einreise aber zum Glück erspart. Morgens um 7 Uhr haben die Zoll Beamten sich noch am Kinn abgestützt und alle nur verschlafen vorbeigehen sehen. Ich hab mich mit meinen neuen Apple Geräten in den 3 Koffern nicht beschwert, haha!

    • Reply
      Joana Marit
      23. März 2018 at 17:46

      Ohhhh da Gefühl kenne ich. Nach einem Jahr Alabama (da sind die Menschen ja nochmal herzlicher) bin ich in Deutschland in so ein großes Loche gefallen. Ich hab den ganzen Tag nur noch geweint, wollte niemanden mehr sehen und schon gar nicht raus. Mir ging es tatsächlich erst besser, als ich meinen Flug ein paar Wochen später wieder zurück gebucht habe und es einen Lichtblick gab.

  • Reply
    Kristina
    22. März 2018 at 21:05

    Hier 🙋 auch #teambigbump bei meiner zweiten Schwangerschaft. Ich find’s gut, wenigstens sieht man so nicht mehr nur “überfüttert“ aus, sondern schon recht früh deutlich schwanger. 😁👍 Und ich fand das Glitzerkleid meeega-🔥!!!

  • Reply
    Ella
    24. März 2018 at 13:26

    Haha, bei den Geschichten mit dem Food Court und der Hot Sauce habe ich mich so weggeschmissen!! :’D
    Interessant deine Einstellung zum amerikanischen Small Talk zu lesen. Bei mir wars nämlich genau andersrum! Ich denke, es hat zum Teil mit der Persönlichkeitsdimension Extravertiert-Introvertiert zu tun.
    Ich war mal 9 Monate in der USA und als Introvertierte hat mich der ständige Small Talk so genervt! :D Zumindest habe ich dadurch gelernt, wie es überhaupt geht. dafür bin ich heute schon froh. Aber wieder in Deutschland war ich nur heilfroh, wieder meine Ruhe zu haben und grimmig gucken zu dürfen, ohne dass mir irgendein blöder Heini befiehlt „Smile!“ oder fragt „What’s the matter, honey?“ Arrrrrghh :’D :’D
    PS: Hammer Mantel und überhaupt Outfit ;)

  • Reply
    Julia
    25. März 2018 at 20:42

    #TeamBigBump – hier auch! Jetzt in meiner zweiten Schwangerschaft aber mit sehr viel mehr Stolz. Wahnsinn, was eine Frau alles leisten kann. Und auch, wenn diese nicht immer einfache Zeit mit Unzufriedenheit und Extrakilos begleitet wird, es ist das alles wert! Schöne Schwangerschaft dir!

  • Reply
    Nina
    25. März 2018 at 21:33

    In den instastories wurde vor einigen Tagsen -glaube ich- verraten was es wird… aus versehen. Dahed schweige ich sage und mal nichts dazu. ;-)

    • Reply
      Anna Frost
      26. März 2018 at 9:25

      spannend, was Leute raushören, wenn sie was raushören möchten.
      Ich möchte es einfach noch nicht der breiten Öffentlichkeit sagen – das ist schlicht und ergreifend der Grund, warum ich zum Geschlecht des Babies schweige.
      Ich kann die Neugierde verstehen, aber möchte auch, dass einfach respektiert wird, dass ich einfach noch das kleine Geheimnis für uns behalten möchte.
      Mir geht es nicht darum, einen riiiiiiesen Bohai darum zu machen, ein monströses Reveal zu filmen und direkt die Rechte an Hollywood abzutreten.
      Ich möchte einfach noch gemeinsam mit meiner Familie in unserer kleinen Bubble sitzen und uns freuen.
      Thats it. Nicht mehr, nicht weniger.

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