BABY

Schwangerschaftsupdate 13. Woche

Als ich mit Emma schwanger war, habe ich diese Schwangerschaftsupdates nicht gemacht. Das hatte unter anderem den Grund, dass ich die Schwangerschaft weder genießen konnte, noch ging es mir wirklich gut. Nachdem ich die vielen Updates anderer schwangerer Frauen las, schämte ich mich zu sehr und machte mir in wenigen Artikeln zu meiner Schwangerschaft Luft. Erst da merkte ich, dass ich nicht alleine bin; es andere Frauen gibt, denen es auch alles andere als gut ging.
Für diese Schwangerschaft habe ich mir vorgenommen, sie bewusster zu erleben, selbstbestimmter zu sein und da ich nun weiß, was auf mich zukommt, kann ich mich vorbereiten. Zum Beispiel was meine Medikamente gegen die Hyperemesis angeht – mein Wissen ist nun größer, als noch vor 3 Jahren und ich weiß, worauf ich achten muss, bzw. wie ich mich vorbereiten kann.

Da auch mir die regelmäßigen Schwangerschaftsupdates anderer Frauen geholfen haben – sie zeigten nämlich, dass jede Frau und jede Schwangerschaft so unterschiedlich ist, wie ein Fingerabdruck – helfen vielleicht auch meine Updates, machen das Mysterium Schwangerschaft ein wenig greifbarer und nimmt Ängste. Wenn ich zurückdenke, wie viele Fragen und Ängste ich hatte… Wie viele andere Frauen will auch ich in der zweiten Schwangerschaft einiges anders machen, die Schwangerschaft bewusster erleben, sie versuchen zu genießen und mich nicht vom kleinsten Zwicken aus der Ruhe bringen lassen. Erst recht nicht von der Meinung anderer, die meinen, besser über mich, meinen Körper und meine Schwangerschaft Bescheid zu wissen. Das habe ich gelernt. Und erst recht, dass nur ich weiß, was mein Körper und das Baby brauchen.

Ich habe mir die Fragen und Stichpunkte von den vielen, vielen Elternblogs zusammen gesammelt und mir die schönsten und vielleicht informativsten ausgesucht…

  • Schwangerschaftswoche: 13. Woche
  • Gewicht: + 2,5kg und darauf bin ich wahnsinnig stolz. Aufgrund der Hyperemesis fällt es mir unglaublich schwer überhaupt zu essen und dann auch noch die Lebensmittel drin zu behalten. Zu essen, obwohl nicht viel Appetit und erst recht kein Hunger da ist, ist schwerer, als es sich vielleicht anhört. In der ersten Schwangerschaft habe ich um diese Zeit eher abgenommen…
  • Schwangerschaftsstreifen: Tatsächlich schimmern die alten Streifen an den Innenseiten der Oberschenkel nun ein bisschen intensiver. Da meine Brüste auch innerhalb kürzester Zeit wieder um zwei Cups gewachsen sind, schimmern auch dort die alten (ich glaube, es sind die alten) Dehnungsstreifen intensiver.
  • Bauchnabel: Der hat sich noch nicht gemeldet. Ich gehe aber davon aus, dass er sich so verhalten wird, wie in der ersten Schwangerschaft: in die Breite gezerrt und die obere Hälfte halb draußen. Bin gespannt, ob ich richtig liege :)

  • Symptome: Fast jeden Morgen übergebe ich mich jetzt noch beim Zähneputzen. Die ersten Wochen waren schlimmer, mittlerweile ist es weniger. Die Übelkeit ist händelbar, jedoch macht mir der Schwindel immer mal wieder zu schaffen… Zudem bin ich wahnsinnig müde (daran sind teilweise die Medikamente schuld. Aber ich bin lieber müde, als nur über die Kloschüssel ansprechbar). In den ersten Wochen habe ich 2/3 des Tages verschlafen – hätte Jakob nicht das restliche Leben gerockt, wäre das alles nicht möglich gewesen <3
    Ich muss jede Stunde etwas essen, sonst komme ich weder vom Schwindel, noch von der Übelkeit weg.
    Mein Riech- und Hörsinn haben sich verstärkt. Wir nennen sie Spidersenses, denn es ist ziemlich crazy, wenn ich noch vor dem Hund höre, dass Jakob unten im Hausflur die Haustür aufschließt oder ich riechen kann, was Emma in der KiTa zum Mittag gegessen hat.
    Zudem bin ich extrem emotional und  empfindlich geworden und vergieße bei jeder Kleinigkeit Tränen… Egal, ob Positiv oder Negativ.
    Ich bin ein wenig im Gesicht aufgequollen, was Leute vermuten ließ, dass ich erneut was an den Lippen habe machen lassen. Aber wie wir ja alle wissen: Die erhöhte Menge Blut und Flüssigkeiten im Körper einer schwangeren Frau führen gerne mal zu Schwellungen, unter anderem im Gesicht (wie zB. bei Beyoncé ), Händen, Füßen… überall!
  • Heißhunger: Erdbeeren (schön die falsche Jahreszeit dafür ausgesucht!), Käse-Lauch Suppe
  • Absurde Schwangerschaftsgelüste: Ich aß eher unbewusst Pfirsiche mit Sahne und dazu eine kleine Tüte Essigchips… Abartig, aber geil.
  • Abneigungen: Fleisch. Ich kann weder rohes Fleisch sehen, noch riechen und musste mich im Supermarkt an der Fleischtheke beinahe übergeben. Allein der Gedanke an Fleisch lässt mich würgen. Auch zuhause müssen Fleischprodukte in luftdichte Dosen verpackt werden, sonst halte ich das Öffnen des Kühlschrankes nicht aus. Wie da der Heißhunger auf Käse-Lauch Suppe (mit Hackfleisch!) zustande kommt, kann ich nicht erklären. Vermutlich, weil das Hack unkenntlich zerbröselt unter der Suppe verschwindet.
  • Schlafverhalten: Joa. Wie ein Stein. Und zu jeder Tageszeit. Ich werde jedoch ein Mal jede Nacht wach und muss dringend auf Toilette. Dass der Harndrang schon so früh so nervig ist – daran kann ich mich nicht erinnern :)
  • Schwangerschaftskleidung: Aus meiner ersten Schwangerschaft wusste ich noch, dass mein Bauch relativ schnell sichtbar war. Man sah mir schon in der 8. Woche an, dass ich schwanger bin und auch dieses Mal war es so. Eigentlich schon früher. Krass oder? Da ich eh gerne Oversized Kleider trage, ist es nicht gaaaaanz so aufgefallen. Jedoch bestellte ich schon recht früh ein paar Schwangerschaftsleggins, denn die lassen sich super bequem über den Bauch ziehen und drücken nicht. Auch schaute ich mich schon nach einer Art Pregnancy Capsule Collection für mich um – eine Art Uniform, die es mir einfacher macht, mich hübsch, aber bequem zu kleiden. Die beiseite gelegten Schwangerschaftskleider haben wir schon aus dem Keller geholt, allerdings sind sie mir zu groß für diese Jahreszeit. Ein weiterer Kauf, den ich quasi mit dem positiven Test tätigte: ich kaufte einen Schwung Schwangerschafts BHs. Mein Atombusen wuchs bereits in der ersten Schwangerschaft um mehrere Cups, mit Milcheinschuss dann noch weiter. Dieses Mal legte ich früh die Bügel BHs beiseite und schaukle die Boobies nun in butterweichen Schlaf- und Schwangerschafts BHs durch die Gegend. SUCH A RELIEF!
  • Kindsbewegungen: Viel zu früh. Die Rakete ist so groß, wie ein mit Champagner vollgesogenes Gummibärchen.
  • Neuzugänge für die kleine Rakete: Ich kaufte für Emma eine Dinosaurier-Kuscheljacke. Also so richtig mit Zacken und Schwänzchen an Rücken mit Kapuze. Für die Rakete die passende Mini Variante. Das wars aber auch schon.
  • Allgemeine Stimmung: Joa. Ich freue mich über die guten Tage. Auch habe ich jetzt verinnerlicht, dass Überanstrengung und zu viel Stress dazu führen, dass ich am Folgetag komplett ausgelaugt flach liege. Mir scheint, mein Körper möchte mir da dringend etwas mitteilen…
  • Unschönster Moment: Ich hatte ursprünglich vor, mir zügig eine Hebamme zu suchen, da ich diesen Fehler nicht erneut machen wollte. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mich zu spät drum gekümmert und niemanden mehr bekommen. Ich war also gerade 4 Wochen schwanger, schrieb viele Hebammen an und erhielt ein paar Rückantworten, dass man ja telefonieren könne und auch einige Absagen, da die Damen bereits voll oder zu meinem vermutlichen ET im Urlaub oder einfach nicht für meinen Stadtteil zuständig seien. Mit den zwei Zusagen kam es dann nicht zum vereinbarten Telefonat, weil ich im völligen Delirium über der Keramik hing und irgendwo zwischen dem Dies- und Jenseits wechselte. Als ich mich eine Woche später wieder halbwegs an meinen Namen erinnern konnte, weil die Medikamente endlich wirkten, meldete ich mich bei den beiden Hebammen, erklärte meine Situation, entschuldigte mich vielmals und erhielt von einer der beiden gar keine Rückmeldung mehr, von der anderen eine mehr als freche und unverschämte Antwort, die es mir sehr schwer machte, mit ihr in irgendeiner Art arbeiten zu wollen. Wie soll ich mich einer Frau so privat anvertrauen, wenn sie mich so angeht… Das Thema Hebamme ist leider somit für mich erst einmal durch… Schade. Aber zum Glück ist in meiner Arztpraxis eine mehr als liebe und herzliche Hebamme, die für jede Frau nach ihrem Termin beim Doc immer automatisch zur Verfügung steht. Auch ist sie für jede Patientin der Praxis telefonisch immer zu erreichen, was mir eine enorme Erleichterung ist und mich drüber hinwegkommen lässt, auch dieses Mal keine Hebamme für mich zu haben. Ein sehr schönes Gefühl.
  • Schönster Moment: Emma war die Erste, die von der Schwangerschaft erfuhr. Als wir es ihr sagten, überlegte sie erst kurz (man konnte förmlich zusehen, wie es in ihrem Köpfchen ratterte) und dann sprang sie euphorisch vom Stuhl, jubelte und freute sich über allen Maßen. Damit hatte ich so nicht gerechnet und es trieb mir direkt die Tränen in die Augen.
    Auch das Feedback nach unserer Verkündigung auf allen Kanälen ist einfach nur überwältigend. Damit habe ich ebenfalls absolut nicht gerechnet – vielen, vielen Dank <3
  • Sonstiges: Ich habe mich mit Unmengen englischsprachigen Büchern zum Thema Schwangerschaft und allem drumherum eingedeckt, jedoch bin ich noch gar nicht wirklich dazu gekommen, sie zu lesen.

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15 Comments

  • Reply
    Christina Fleischl
    6. Februar 2018 at 19:56

    Liebe Anna!
    Herzliche Gratulation zu eurem zweiten Wunder! :) Ich habe mich sehr gefreut, als ich gestern davon gelesen habe! ;)
    Ein sehr schöner Beitrag ist das! Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Beiträge!! :)
    Die Sache mit den Hebammen hat mich sehr schockiert… Unglaublich! Ich kann dich da sehr gut verstehen….
    Alles Gute für deine weitere Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt! :)
    LG Christina

  • Reply
    Tine
    6. Februar 2018 at 19:59

    Danke für dein Update mit vielen ehrlichen Fakten. Mich beruhigt es total, dass andere Frauen auch Angst haben/hatten und eine eher schwierige Schwangerschaft dennoch überstanden haben.
    Die Auflistung der Punkte finde ich total super und übersichtlich.

    Ich wünsche dir von Herzen viele gute Momente und weniger Beschwerden. Ich bin schon sehr auf die Rakete und eure Abenteuer gespannt. :-)

    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet
    Tine

  • Reply
    Leni
    6. Februar 2018 at 20:02

    Oh man, ich kann mich noch so gut an Peanut erinnern und bin echt gespannt, was aus der kleinen Rakete mal wird<3
    Ich finde es toll, dass du dich diesmal mehr mitteilst. Ich hatte auch Hyperemesis und würde das Thema zweite Schwangerschaft trotzdem gerne bald angehen und bin suuuper gespannt auf deine Erfahrungen jetzt. Alles Liebe <3

  • Reply
    Froelleinf
    6. Februar 2018 at 20:24

    Herzlichen Glückwunsch nochmal!! Vielleicht habt ihr in Hamburg auch ein Netzwerk? Bei uns gibts ein Hebammen Netzwerk, wo alle Hebammen mit Kapazitäten schauen können, ob du vom ET/Stadtteil was für sie bist! Heißt auch Hebammen Netzwerk!
    Kannst du vielleicht auch noch was zu den medikamenten sagen, die du nimmst? Ich hatte in der letzten SS auch mit soviel Übelkeit zu kämpfen und freue mich über Tipps für das nächste Mal ;-)

  • Reply
    Ella
    6. Februar 2018 at 20:50

    Ich habe es erst in diesem Post erfahren – nun auch von mir HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE !
    Bin auf deine weiteren Posts zum Thema gespannt und wünsche dir alles Gute für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft <3

  • Reply
    Yvonne Schenk
    6. Februar 2018 at 20:51

    Freue mich für euch, dass ihr noch mal Nachwuchs bekommt. Ich habe einen Sohn, der genauso alt ist wie Emma und auch ich bin jetzt wieder schwanger, auch ein August Baby. Wünsche dir und mir alles Gute für die Schwangerschaft und für die Dreijährigen coole Geschwister.

    Liebe Grüße aus Berlin!

  • Reply
    Glucke und So
    6. Februar 2018 at 21:32

    Liebe Anna,
    ich wünsche Dir eine angenehme Schwangerschaft, so weit das möglich ist. Hör auf dich und dein Gefühl und ruh Dich aus sooft es geht. In den Ferienmonaten eine Hebamme zu finden ist echt schwer. Ich hatte ja leider auch in beiden Schwangerschaften keine und hätte Sie so sehr gebraucht. Wie gut das du in deiner Praxis diese Notlösung hast.
    Ich freu mich riesig für euch.
    VG
    Dani

  • Reply
    ekulele
    6. Februar 2018 at 22:40

    Liebe Anna, ich freue mich wirklich so sehr mit Euch!!!
    Was für eine spannende Zeit, schön, dass wir ein bisschen dabei sein dürfen.
    Ich drücke dir ganz dolle die Daumen, dass es dir bald besser geht und noch fleißig Kilöchen auf den Rippen laden ;)
    Einen „großen Bauch“ schon von Anfang an kenne ich nur zu gut. Ach ja, ich wurde ca. in der 25 SSW gefragt, ob ich demnächst ET habe…
    Liebste Grüße, Frauke

  • Reply
    ANNA
    7. Februar 2018 at 7:28

    Liebe Anna,
    dieser Artikel könnte auch von mir gedanklich geschrieben sein-genauso geht es mir auch gerade ( I totally feel you)- Danke,dass du dich zu diesen Upates entschlossen hast es ist sicher für dich und auch für die Leser spannend.
    Es gibt ja unzählige Tipps gegen Hyperemesis…gibt es etwas was dir speziell geholfen hat ? Ich bin da auch noch auf der Suche nach einem gutem Weg.
    (Akupunktur hilft mir etwas). Den Schwindel kenne ich auch- ich habe mir angewöhnt in den Situationen Unterschenkelkompressionsstrümpfe zu tragen,damit das Blut nicht so versackt ,sicherlich gewöhnungsbedürftig wenn man das sonst nicht kennt, aber mir gab es ein „sicheres“ Gefühl.
    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute…es heißt ja immer,es wird besser mit wachsender Wochenzahl…vertrauen wir mal darauf.
    Alles Liebe ! ANNA

  • Reply
    Nellah
    7. Februar 2018 at 11:20

    Liebe Anna, als ich von deiner Schwangerschaft gelesen habe musste ich gleich ein paar Tränen verdrücken. Ich danke dir so sehr für deine Offenheit! Ich hatte selbst eine Hyperemesis Schwangerschaft und es blieb daher bei dem einen Kind. Ich wünsche dir das Allerbeste, ihr seid so eine entzückende Familie und es ist wunderbar, dass ihr noch weiter wachst! Ich hatte leider auch sehr schlechte Erfahrungen mit Hebammen, ich hatte das Gefühl, dass das Thema Hyperemesis einfach auf sehr viel Unverständnis stößt. Ich solle mich halt „zusammen nehmen“ war damals so ein Spruch von einer Hebamme an dem ich fast zerbrochen bin. Umso wichtiger ist es, dass jemand der Betroffen ist darüber spricht! Danke dass du deine Position auch dafür nutzt um hier Aufmerksamkeit zu schaffen. Ich weiß wie schwer es ist darüber zu sprechen wenn alle doch so „glücklich schwanger “ sind. Ich habe tiefen Respekt vor deiner Leistung und schicke dir viele positive Gedanken aus Wien!

  • Reply
    Tanja
    7. Februar 2018 at 11:23

    Hallo liebe Anna,
    toller Beitrag! Freue mich jetzt schon auf weitere Updates und drücke die Daumen für die Hebamme. Hoffe, dass bei den Adressen die du von einer lieben Followerin bekommen hast, nützlich sind. Ich war so dankbar für meine Hebamme und darum drücke ich dir ganz fest die Daumen!!! <3

    Noch eine Frage: Woche SS-Leggings hast du gekauft und bist du zufrieden? Die, die ich habe, rutschen leider ständig :/

  • Reply
    Annika
    7. Februar 2018 at 11:42

    Liebe Anna,

    es ist wirklich faszinierend – das Thema Schwangerschaft und Kinder betrifft mich überhaupt nicht, ist für die nähere Zukunft auch nicht geplant und interessiert mich im Allgemeinen kaum. Aber bei euch freue ich mich wahnsinnig mit und bin gespannt auf deine Artikel zum Thema.
    Ich hoffe, es kommen mehr gute als schlechte Tage und freue mich auf deine Updates.

    Liebe Grüße
    Annika

  • Reply
    Jenny
    7. Februar 2018 at 18:12

    Vielleicht könntest du mal bei der AWO oder der Caritas wegen einer Hebamme nachfragen!? Ich habe gehört das die sich in Vermittlungsangelegenheiten ziemlich reinhängen.

  • Reply
    Olivia
    9. Februar 2018 at 21:45

    Hallo Anna,
    ich bin zum zweiten Mal parallel mit dir schwanger …verrückt! Erstmal herzlichen Glückwunsch!
    Wenn ich mir meinen „Großen“ bewusst anschaue, bin ich manchmal selber überrascht, dass wir so ein wahnsinnig tolles Kind hinbekommen haben. Er freut sich auf das Baby und wünscht sich, dass es bald in sein Zimmer einzieht.
    Da es wohl meine letzte Schwangerschaft sein wird, versuche ich alles ganz bewusst zu genießen…allerdings rast mit Kind und Arbeit die Zeit so an mir vorbei. Sonntag komme ich in die 16. SSW und frage mich, wo die Wochen geblieben sind. Irgendwie habe ich das Gefühl erst letzte Woche den positiven ClearBlue in der Hand gehalten zu haben.
    Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht, damit du dich fitter und besser fühlst und diese wunderbare Zeit bewusst genießen kannst.
    LG Olivia

  • Reply
    Stefanie
    13. März 2018 at 12:38

    Liebe Anna, ich habe heute diesen Blog entdeckt und bin wahnsinnig erleichtert und froh. Gerade kullern die Tränen und ich kann nichts dagegen tun – wie so oft in letzter Zeit. Ich selbst bin gerade in der 13. SSW und bin teils sehr unglücklich und vor den Kopf gestoßen, wie mein Umfeld (v.a. „glücklich“ Schwangere oder längst Mütter) auf meine Schilderungen zur Schwangerschaft reagiert – auch Menschen von denen ich viel Verständnis erwartet hätte. „Das gehört halt dazu“, „da muss Frau sich halt mal zusammen reißen“ und „stell dich nicht so an“. Das tut weh. Ich finde deine Posts klasse und sie geben mir viel Kraft und Zuversicht in dieser für mich sehr schwierigen und aufreibenden Zeit! Auch freue ich mich sehr für eure kleine Familie und dass du diese Schwangerschaft nun etwas gelassener und vorbereiteter in Angriff nehmen kannst. Auch wir haben nach langer Suche die Hoffnung auf eine Hebamme (fast) aufgegeben. Ich wünsche euch alles Gute und freue mich über viele neue Beiträge! Alles Liebe! Stefanie

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