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Die ehrlichsten und persönlichsten Vorsätze, die ich mir jemals gemacht habe

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Kaya Feministin Fafine

Dies ist kein “Jetzt ist es 2018 und diese Dinge will ich endlich angehen!”Posting. Das hier ist eine Sammlung der ehrlichsten Vorsätze, die ich mir jemals gemacht habe und an die ich mich jeden Tag erinnern möchte.

 

  • keine toxic people (Leute, die mich mehr Kraft kosten, als dass sie mir Freude geben, mir Energie rauben, während sie mir das Gefühl vermitteln meine Freunde zu sein) mehr in mein Leben lassen und ihnen so schnell einen Platz in meinem persönlichen Raum geben 
  • Mir früher eingestehen, wann ich wirklich eifersüchtig bin, um mich damit auseinander zu setzen (denn normalerweise bin ich nur wegen den albernsten Dingen eifersüchtig) 
  • Lernen, mich nicht so schnell von anderen verunsichern zu lassen, nur weil sie sicherer auftreten, obwohl ich (eigentlich) von meiner Einstellung überzeugt bin 
  • Aufmerksamer darauf achten, ob mein Selbstverbesserungsprozess wirklich ein Prozess ist, oder ein penetrantes kontrollieren meiner eigenen Handlungen und Gedanken 
  • Mir eingestehen, wenn ich mich von jemandem emotional abhängig mache 
  • Mut haben es der Person, zu der ich eine emotionale Abhängigkeit verspüre, das mitzuteilen, um gemeinsam daran arbeiten zu können dass ich mehr auf mich selbst vertrauen kann 
  • Dinge, die mich stören, endlich klar und direkt ansprechen 
  • Aufhören zu versuchen Dinge zu sagen, nur weil ich denke so wäre ich beliebter (ja ich tue es immer noch, auch wenn ich dachte das würde bei mir sicher mit 18 aufhören) 
  • Höflicher und liebevoller zu meiner Mutter sein 
  • Härter arbeiten und mir nicht nur einreden, ich würde hart arbeiten 
  • Aufhören, Arbeit, die ich für andere erledige, als selbstverständlichen Gefallen darzustellen. Ich gebe dir meine Zeit und Kraft – das ist nicht selbstverständlich. 
  • Endlich anfangen das zu glauben was ich meinen Freundinnen immer wieder sage: Du musst nicht dünn und sportlich sein um schön zu sein.

 

Diese Punkte sind meine persönlichen Punkte, die mich immer wieder beschäftigen. Punkte, bei denen es mich selbst viel Zeit und auch Mut kostete, sie einzusehen und zu erkennen. Besonders die Tatsache, dass ich immer wieder Leute die ich als “toxic” bezeichne, in mein Leben lasse und es viel zu spät erkenne oder einsehe oder so etwas wie einzusehen, dass ich besser mit meiner eigenen Familie umgehen könnte, als ich es tue.
Ich kann jedem nur ans Herz legen zu versuchen herauszufinden, welche wirklich persönlichen Vorsätze man sich eventuell machen sollte. Nicht unbedingt nur um sich selbst zu “verbessern”, sondern auch um sich zu schütze, sorgenfreier und glücklicher zu leben.

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5 Comments

  • Reply
    Fashionqueens Diary
    26. Januar 2018 at 16:33

    Das sind in der Tat wunderbare Vorsätze, die eigentlich nahezu jeder sich vornehmen sollte! Danke für den schönen Beitrag!

  • Reply
    Ellie
    27. Januar 2018 at 17:36

    Toll, das du dich getraust diese zu teilen!<3

  • Reply
    Lisa
    28. Januar 2018 at 10:12

    Diese Vorsätze hätten 1:1 von mir sein können. Manchen Menschen gibt man in seinem eigenen Leben wirklich viel zu viel Raum, sie rauben einem die Kraft und man merkt es erst viel zu spät. Ich habe mir auch vorgenommen, mich in Zukunft möglichst früh von solchen Menschen zu trennen.

  • Reply
    Meri
    29. Januar 2018 at 10:30

    Zwei Punkte sind so on point. Danke!

    „Aufhören, Arbeit, die ich für andere erledige, als selbstverständlichen Gefallen darzustellen. Ich gebe dir meine Zeit und Kraft – das ist nicht selbstverständlich. “
    „Endlich anfangen das zu glauben was ich meinen Freundinnen immer wieder sage: Du musst nicht dünn und sportlich sein um schön zu sein. „

  • Reply
    Ella
    6. Februar 2018 at 21:30

    Sehr sinnvolle Vorsätze!
    Obwohl ich zum einen durchaus zustimme, „toxic people“ zu meiden, kann es unter Umständen auch eine traurige Kehrseite haben: Jeder Mensch macht früher oder später mal eine Zeit durch, in der er nicht der gute Freund sein kann, den man selbst vielleicht verdient hätte – einfach weil derjenige gerade eine Krise/Depression/Burn-Out/Trauma etc. durchmacht, es sich vielleicht (noch) nicht eingestehen kann oder es selbst nicht versteht, dass er sich gerade scheiße verhält und warum.
    Ich habe bereits drei Freunde durch depressive und ähnliche Phasen begleitet, als andere sich von ihnen abgewandt haben (und sie sich selbst auch von ihnen abwandten, was auch typisches Verhalten ist). Sie waren letztendlich sehr froh und dankbar, dass ich trotz allem blieb und verstand, was dahinter steckte. Und heute kann ich wieder voll und ganz auf sie bauen. „Toxic“ kann manchmal (hoffentlich!) nur eine Phase sein, zweite Chancen können sich lohnen.
    Letztendlich kann es jeden treffen, auch man selbst könnte irgendwann unfreiwillig in eine toxische Phase abgleiten.
    Aber ob es besser wird und man die Hilfe und das Verständnis der Freundin/des Freundes auch annimmt, bleibt letztendlich in der eigenen Verantwortung. Manchmal ist es tatsächlich besser, den Kontakt abzubrechen. Vielleicht vor allem, wenn man die Person noch nicht lange kennt. Oder wenn man selbst keine Ahnung hat, was in Wirklichkeit hinter dem schlechten Verhalten stecken könnte. Da ich selbst eine eher dicke Haut habe und früher überlegt hatte, Psychotherapeutin zu werden, bin ich in der Hinsicht vielleicht auch einfach „härter im Nehmen“ von zeitweise „toxischen“ Menschen :D

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