FOOD

Pumpkin Bread – die herbstliche Variante des Banana Breads

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Was wäre, wenn man statt Bananen einfach Kürbis ins Banana Bread gibt? Und Zimt. Viel Zimt!! Und Mandeln. Und… noch mehr Zimt! Der Hokkaido wollte eh ganz dringend verarbeitet werden Kürbissuppe war mir ein wenig zu langweilig. Pumpkin Bread ist nicht das neu erfundene Rad, aber gabs hier noch nie und buk ich noch nie.
Also kurz nach der Idee zacki Google angeschmissen, diverse Rezepte verglichen, neu kombiniert und glutenfrei umgeschrieben.
Dann das Tochterkind geschnappt, auf den Lernturm gestellt und losgebacken. Emma ist, ganz anders als ich, eine leidenschaftliche Bäckerin und die meisten Props gehen an sie. Eier habe ich noch einhändig aufgeschlagen, aber den Rest hat sie gemacht. Echt! Jakob hat uns für den neuen weekly Vlog am Sonntag heimlich gefilmt, da werdet ihr es sehen können. Scheint also ein easy Rezept zu sein :D

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Tadaa, hier ist mein Rezept:

 

Zutaten für den Teig:

  • 240g Kürbis Püree (entweder aus der Dose oder ihr nehmt Kürbis aus dem Glas oooooder aber ihr grillt ca. 1/3 Kürbis im Ofen und schabt ihn aus. Das ist fast sogar noch leckerer und da ist keine Süße oder dergleichen dabei!)
  • 150g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 190g Kokosblütenzucker
  • 1 Paket Vanillezucker
  • 1 EL Vanillesirup oder 1 EL Contreau (noms)
  • 200g Saure Sahne
  • 70g gemahlene Mandeln
  • 200g glutenfreies Mehl
  • 1 Pk Backpulver
  • 1 EL Natron
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 TL (oder meeeehr!) Zimt
  • 1 großzügige Msp. gemahlene Nelken

Die Butter schaumig schlagen und den Zucker nach und nach unterrühren. Ein Ei nach dem anderen hinzugeben. Die trockenen Zutaten miteinander in einer anderen Schüssel ordentlich verrühren. Sirup (oder Contreau), Sahne und Kürbispüree unter die schaumige Zuckerbutter mengen. Nach und nach unter ständigem Rühren den Mehlmix dazugeben. Backform einfetten oder mit angefeuchtetem Backpapier auslegen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Zutaten für das Topping:

  • 2 TLBuchweizenmehl (wer das nicht vorrätig hat, greift zu den restlichen gemahlenen Mandeln)
  • 1-2 Handvoll ganze Mandeln oder Mandelstiften
  • 70g Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Meersalz
  • Zimt nach Geschmack
  • 2 EL (glutenfreie) Haferflocken
  • 100g Butter

Alles in der Küchenmaschine unter vorsichtigem Pulsieren zerkleinern und vermengen. Das geht auch von Hand, da empfehle ich auf jeden Fall Mandelstifte, statt ganzer Mandeln. Es sei denn, ihr wollt es extra crunchy :D
Den Teig in die Form geben, darüber das Topping. Wer mag, geht noch mit einem Löffel dran und drückt das Topping ein wenig in den Teig, damit es nicht nur oben aufliegt, sondern auch ein bisschen ins Brot reinragt.

50 Minuten bei 180°C sollten ausreichen. Sollte das Topping zu braun werden, bevor das Brot fertig ist, legt ihr einfach ein Stück Alufolie oben auf. Macht auf jeden Fall bei 45 Minuten schon einmal die erste Stäbchenprobe; jeder Ofen ist ja doch irgendwie anders :)

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Bestrichen mit Marmelade oder schlicht Butter und Salz – einfach ein Gedicht!

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4 Comments

  • Reply
    Sarah
    8. November 2017 at 10:07

    Danke für das Rezept, das klingt mega lecker. Gut, dass ich noch 250 g Kürbispüree eingefroren habe :)

  • Reply
    Sarah
    8. November 2017 at 12:18

    Das klingt ja alles lecker und so😋 aber was machen Leute wie ich die keinen Kürbis 🎃 mögen?🙁

    • Reply
      Anna Frost
      8. November 2017 at 12:38

      dann würde ich vorschlagen, du backst dir Waffeln. Oder isst ein Eis. Tauschst du das Kürbispüree gegen etwas anderes aus, kann ich dir nicht garantieren, dass das Mischungsverhältnis stimmt und auch die restlichen Zutaten zueinander passen.

      • Reply
        Berit
        11. November 2017 at 14:05

        Ist es nicht viel mehr so, dass das Kürbisbrot von vornherein nicht sehr kürbissig schmeckt? Kann mir gut vorstellen,d ass man ähnlich wie bei Zucchinikuchen nicht viel davon schmeckt. Ansonsten würde ich der Kommentatorin übrigens Möhren empfehlen!

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