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Meine Sauklaue – Wegradieren und Ausprobieren mit PILOT FRIXION

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Ich habe eine Sauklaue. Und das ist noch nicht einmal übertrieben und ein Versuch, Komplimente zu erhaschen. Nope. Ich wünschte, ich hätte mir damals mehr Mühe gegeben, mir eine schöne, saubere Schrift anzugewöhnen. Heute denke ich eher, dass es nun auch eigentlich egal ist… Meine Handschrift war schon immer mies und daher schreibe ich in Meetings entweder auf meiner Notizen App im iPhone mit, am Laptop oder aber nur für mich und ohne dass es jemand sehen kann, in ein Notizbuch.
Das hat nicht nur mit meiner eher unschönen Handschrift zu tun, sondern eher damit, dass ich ungerne jemanden in meine Notizen und somit auch in meine Gedanken gucken lasse.
Wenn Lehrer während einer Klassenarbeit im Klassenraum umhergingen, bei dem einen oder anderen mal über die Schulter schauten, hörte ich stets auf zu schreiben – es machte mich schier nervös. Ich lasse mir ungern in die Karten, in meine Gedanken schauen und präsentiere lieber am Ende ein für mich rundes Bild; ein Ergebnis. Das Ergebnis war für mich das, was präsentiert werden soll und nicht schon der Weg, eine Zwischenstation oder ein kleiner Ausschnitt. In der Schule war vieles nach einem bestimmten Schema: Erkenne das Problem – finde die korrekte Lösung – zeige einen von vielleicht 3 richtigen Wege dahin.
Ich habe oft nicht einsehen wollen, genau nach diesen Regeln zu spielen und fand zwar eine Lösung, konnte aber oft meinen Weg dahin nicht nachvollziehbar erklären. Oder zumindest so, wie es das Lehrbuch vorgab. Ein Drama in mehreren Akten.
Meine Schularbeiten waren oft das reinste Chaos; die Seiten durchnummeriert und mindestens 3 oder mehr Doppelseiten hinten angehängt mit diversen Sternchen-Zusatz-Hab-ich-vergessen-muss-auch-noch-rein-Absätzen. Vermutlich gab es dafür schon immer diverse Punkte Abzug: Chaotisches Arbeiten. Ich würde es heute kreativ nennen. Schlimmer wurde meine Handschrift, wenn ich unter Zeitdruck noch ganz fix drei Seiten niederschreiben musste, weil das ganz dringend noch in die Klausur mit rein musste. Ein Mal gab es tatsächlich den Fall, dass mein Lehrer nicht lesen konnte, was ich da geschrieben hatte und ich vorlesen musste.
Manchmal auch dachte ich einfach zu viel um mehrere Ecken herum und hin und wieder manövrierte ich mich in Gedichtinterpretationen in vermeintliche Sackgassen. Geschrieben ist geschrieben – somit bleibt nur der Tip Ex oder das Rausreißen der Seite.
Heute lösche ich am Laptop Absätze, ganze Artikel oder schiebe Zeilen hin und her, wo sie vielleicht mehr Sinn ergeben, füge ausführlichere Erläuterungen dazwischen ein oder lasse Artikel eine Weile ruhen. Unter Zeitdruck in der Schule während einer Prüfung gar keine Option. Abliefern. Schnell. Du hast nur noch wenige Minuten Zeit! Manövriert man sich da inhaltlich in eine Sackgasse, kann man nicht einfach ein Bild einfügen, um sich mit einem optischen Absatz aus der Affaire zu ziehen. Auch Sätze umstellen / Auch Sätze umzustellen ist / Auch den Satzanfang anders zu beginnen, ist / Auch das Ausprobieren, welcher Satzanfang für das Nachfolgende richtig ist, den Leser in die richtige Stimmung bringt und den neuen Absatz in die Richtung lenkt, die man als Autorin des Textes vorgesehen hat, ist mit Kugelschreiber auf Papier ein doch eher sorgfältig und wohl überlegtes Unterfangen.  Klar, kann man durchstreichen. Aber wie oft hatte ich dann Kommentare der Lehrerinnen und Lehrer in Rot am Rande des Artikels „Wohin wolltest du denn mit diesen Aussagen?“.  Geschrieben ist geschrieben. Und das ist was ich meine, wenn ich sage: Ich lasse mir ungern in die Gedanken gucken. Wie cool es doch gewesen wäre, mit Kugelschreiber geschriebene Textstellen zu markieren und sie per drag & drop an andere Stellen zu setzen, zwischen einige Zeilen noch ein paar Worte zu setzen oder ganze Abschnitte einfach zu löschen, weil sie Unfug waren oder zu nix führten.

Heute notiere ich mir viele Dinge gerne mit Bleistift – der lässt sich prima wegradieren. Und ich habe für mich gelernt, es ok ist, dass ich in meinen Gedanken manchmal nicht ganz sortiert bin und nach Schema F arbeite, sondern nach meinen eigenen Regeln. Wäre ja langweilig, wenn alles immer glatt laufen würde und wir nicht immer mal wieder eine Art „Wegradier“ Moment hätten.
Hätte es zum Beispiel damals, zu meiner Schulzeit die  FriXion Pens von PILOT schon gegeben, wäre ich vielleicht etwas entspannter in so manch eine Prüfung gegangen – Die Tintenroller, Gelschreiber , Textmarker und Faserstifte lassen sich nämlich alle wegradieren. Ziemlich feine Sache, denn so lassen sich hervorragend Dinge ausprobieren und gegebenenfalls wieder wegradieren.

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Zum 10. Jubiläum ruft PILOT dazu auf, deine „Ausprobieren“- und „Wegradieren“- Momente aufzumalen oder aufzuschreiben und diese auf der Aktionsseite von PILOT (klick) bis zum 15. Oktober hochzuladen. Dort seht ihr auch, was die anderen so alles erlebt haben und natürlich gibt es für alle Teilnehmer auch jede Menge zu gewinnen: 80 Stiftepakete und 20 Gutscheine à 500 Euro von Jochen Schweizer für jede Menge neue „Ausprobieren“- Momente!

Ich gebe ja zu, ich habe auf Pinterest ein geheimes Board namens „Handwriting Porn“, in dem ich viele, viiiiiele Bilder von schönen Handschriften und teilweise auch Tutorials gesammelt habe, mit denen es eigentlich doch recht easy gehen sollte, seine Handschrift upzugraden. Auch liebe ich das Subreddit r/penmanshipPorn oder r/handwriting. Wahnsinnig schöne Handschriften… Ich sollte das wohl mal angehen und mir ein paar Minütchen täglich abknapsen, um meine Krakelschrift in etwas schöneres zu verwandeln… Und nein, ich meine nicht das kunstvolle Handlettering, sondern die normale Handschrift für Fließtexte. Spätestens dann, wenn ich für Emma zum Beispiel Entschuldigungen für die Schule schreiben muss, würde ich gerne eine halbwegs leserliche und schöne Handschrift haben, um mich nicht zu blamieren. Vielleicht wird das mein „Ausprobieren“- Moment :)

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Und wer die Stifte mal in Action sehen will, kann sich das Video von Jakob und mir anschauen, in dem wir erzählen (und auch malen), wie wir uns kennengelernt haben und uns gemeinsam auf den Weg gemacht haben. Mir sei bitte verziehen, dass ich absolut nicht malen kann… Ich bin da eher der Jackson Pollock Typ und kleckse gerne mit Farbe abstrakt herum, als da etwas sinnvolles und schnell erkennbares zu kreieren :D Spaß hats definitiv gemacht und das Video ist schon arg witzig, weil wir uns ziemlich einen abbrechen, aber ich schreibe dann doch lieber… (oder mache Actionpainting).

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2 Comments

  • Reply
    Kat
    23. September 2017 at 17:47

    Leider sind wegradierbare Stifte in Arbeiten, Klausuren und besonders in Abschlussprüfungen nicht erlaubt, da man nachträglich dann etwas ändern könnte oder der Lehrer oder die Lehrerin (…wie gemein gedacht!) etwas wegradieren könnte…

  • Reply
    Ellie
    24. September 2017 at 21:45

    Toller und wunderbar gemachter Beitrag!<3
    http://www.blogellive.com

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