GRLPWR LIFESTYLE

31

anna frost about you

10 Jahre ist es her, da stellte ich den ersten Blogbeitrag online. Damals noch auf Blogspot, zwischendurch gabs den Umzug zu WordPress, eine eigene Domain, Verkauf der Domain und eine komplette Neuerfindung und Redesign, sowie der Weg frei für Fafine.de.

Fafine – ein polynesisches Wort für Frau. Heute bin ich dem noch mehr verbunden als damals, als ich den Namen wählte und dem Weg, den ich längst eingeschlagen hatte, einen Namen gab. Es hat sich in 10 Jahren, in denen ich nun in Bloggerhausen unterwegs bin, viel verändert, einiges ist gleich geblieben, viele Bloggerinnen und Blogger habe ich kommen und gehen sehen. Gute Schreiberinnen und Schreiber waren dabei, tolle Menschen die ich auch privat kennenlernen durfte, grandiose Charaktere und interessante Persönlichkeiten.
10 Jahre sind im Internet eine Ewigkeit.
Als ich damals anfing,  gab es Instagram noch nicht. Snapchat ebenso nicht und Facebook war gerade online gegangen und der neue heiße Scheiß – Myspace konnte einpacken. Kilahu, ICQ und StudiVZ waren dabei, Geschichte zu werden.
Viele deutsche Blogs gab es nicht und die die es gab, gibt es fast alle heute nicht mehr. Modepilot ist zum Glück noch da, Les Mads ist offline, die Autorinnen haben sich weiterentwickelt und schreiben zum Glück noch immer, Blogger-Urmutter Mary Scherpe schloss ihren ersten Blog, ein Gemeinschaftsprojekt mit mehreren Autorinnen, machte Streetstylefotografie, widmet sich jetzt der Foodszene und schreibt Bücher.
Erste Artikel veröffentlichte ich  damals aus der Dachgeschosswohnung im Hause meiner Familie. Outfitexperimente, Fehltritte und die damals angesagten Spiegelfotos, erste Versuche mit einem Fernauslöser und der vom Munde abgesparten Spiegelreflexkamera. Erste Kolumnen zu Germanys next Topmodel, private Entwicklungen, Outfits, Modetrends… Zwei Jahre später folgten erste vorsichtige Kooperationen, erste Kolumnen auf anderen Webseiten und in Magazinen und jede Menge Erklärungen, was ein Blog denn eigentlich ist.
2007 bis 2011 war Bloggen absolutes Neuland. Wir waren Pioniere und Missionare, mussten erklären und immer wieder beschreiben, was wir denn da eigentlich machen. Bloggerinnen waren die Mädchen von Nebenan, man konnte uns an zwei Händen abzählen und trafen uns auf jedem Event, wie Klassenkameraden sich jeden morgen auf dem Schulhof sehen. Wir waren authentischer, als manch ein Journalist, der ja „den Kunden in den Himmel lobt, der die beste Anzeige bucht„. An den Beef zwischen Bloggern und Journalisten erinnert man sich dunkel und leckt seine Wunden. Heute ist es ein Coexistieren, was man sich damals schon gewünscht hat. Den stillen Kampf führen jetzt einzelne Gruppierungen untereinander aus, denn Youtuber sind keine Blogger und Snapchatter keine Influencer. Oder Blogger. Oder Vlogger. Alle über einen Kamm scheren? Machen doch alle was mit Internet und produzieren Inhalte, oder wie?
Wer heute einen Blog startet hat meist einen Businessplan, mindestens einen Fotografen und direkt 300K auf Instagram, sowie ein Management, welches sich um alles Drumherum kümmert. Letzteres habe ich auch und mache das mit meinem Team auch für andere digitale Talente. Heute ist es vielleicht nicht einfacher, aber auch nicht schwerer. Die Wege sind gepflastert, man muss sie nur noch entlanggehen und seinen freien Platz finden. Wenn es denn gewollt ist. Und wer es will, der braucht Biss. Und wer Biss hat, der schafft das, was er will – das sieht man an den raketenstarken Erfolgen Einzelner.

Zeiten ändern sich. Zeiten ändern dich. Und das ist auch gut so!

Das habe ich besonders dann gemerkt, als sich mein Privatleben auf den Kopf gestellt hat: Beziehungen, berufliche Veränderungen, Umzug, Schwangerschaft, Geburt, ein kleines Kind, Hochzeit… jedes einzelne Event hinterlässt Spuren, lenkt den persönlichen Weg in eine neue Richtung.
Ich bin heute nicht mehr das Mädchen von vor 10 Jahren. Optisch und auch sonst nicht. Ich bin erwachsener geworden, viele von euch sind mit mir gewachsen und haben sich verändert.
Mit 21 denkt man, man hat die Welt und das Universum verstanden. Man gehört nun zu den Big Playern, man ist jetzt schon selber groß. Ganz im Gegenteil, denn eigentlich fängt dann erst das Lernen und Verstehen richtig an, wenn man es zulässt und sich nicht verschließt. Rückblickend hatte ich keine Ahnung von irgendwas.
Selbstfindung, seinen Platz in der Welt, im Universum und in der Gesellschaft finden, lernen, dass man die Narrenfreiheiten die man als Kind hatte nun nicht mehr hat, dass viele Konsequenzen einen nun hart treffen können und Unwissenheit vor Strafe nicht schützt. Mama und Papa sind nicht mehr das Netz und der doppelte Boden und viele Dinge sind doch ganz anders, als man im behüteten Nest gedacht hat.
Rückblickend möchte ich nicht noch einmal 21 sein. Auf keinen Fall. Und witziger Weise teilen viele Freunde und Bekannte meine Meinung, denn die Erfahrungen, die Lehren, die schweren Zeiten und auch die vielen Guten haben uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind. Einige haben lange gedauert um sie zu verarbeiten, Wunden haben lange gebraucht um zu heilen und viele Narben sind noch heute sichtbar. Aber vieles trug irgendwann auch Früchte – manches schneller, manches dauerte wirklich lange. Es stimmt und ich sage es auch immer mit voller Überzeugung zu Freunden, wenn sie lange brauchen, um etwas zu verarbeiten:“Eines Tages wachst du morgens auf und es ist ok. Einfach so. Es ist ok und du bist fine mit der Situation.“.
Dass aus jeder Situation, jeder Schwierigkeit und jedem Fail etwas positives gezogen werden kann, ist eines meiner großen Learnings über die Jahre. Oft ist es eine Lehre. Aber das ist nicht weniger wichtig, denn die bringt einen voran und darum geht es.

aboutyou_shooting_01_annafrost_fafine

Über die Jahre bin ich entspannter geworden. Ob im Job als Bloggerin, als Frau oder auch als Mutter.
Ich glaube, ein eigenes Kind verändert einen mehr, als man denkt. Wichtig ist, dass es jedoch positive Veränderungen sind. Verantwortung lastet auf den Schultern, man möchte Vorbild sein, einen kleinen Menschen beschützen und ihn auf die Welt vorbereiten.
Die letzten drei Jahre haben mich verändert, denn es gab kurz hintereinander lebensverändernde Momente: Schwangerschaft, Geburt, Hochzeit… und ich wurde 30.
Ein Kind hilft einem, mit der Zeit die nötige Gelassenheit zu finden, zu entschleunigen und seinen Ruhepol zu entdecken. Dass dies alles um meinen 30. Geburtstag passierte, war vielleicht Zufall. Vor der großen 30 hatte ich ehrlich gesagt ziemlichen Bammel, fühlte mich nicht bereit dieses Alter zu erreichen, denn ich hatte immer gedacht, mit 30 hat man das Leben verstanden, ist eindeutig erwachsen und weiß, wie alles läuft. Aus der Sicht einer 21jährigen ist 30 ziemlich weit weg. Ich hatte Selbstzweifel und eine mittelschwere Panik vor diesem 30. Geburtstag. Dass alles gar nicht so schlimm war und mich einen wahnsinnigen Schritt weiter in meiner persönlichen Entwicklung gebracht hat, sehe ich Rückblickend eindeutig. Jeder, der die 30 überschritten hat, wird mir vermutlich zustimmen wenn ich sage, dass alles reine Panikmache ist und die 30 heute das neue 18 ist – man wird endlich erwachsen. Und 31 sind die neuen 21.
Ü30 Parties sind nicht dazu da, die Alten von den Jungen zu trennen, sondern um die Grünschnäbel von den Erwachsenen zu separieren. Spießig? Vielleicht. Aber spießig ist das neue cool, wenn die sogenannten Spießer in ihrer chicen Wohnung chillen, den teuren Gin trinken und das Leben feiern, während die immer suchenden 20jährigen eigentlich gar nicht wissen, auf wessen Party sie da gerade sind und was gefeiert wird. Hauptsache Alkohol! (Disclaimer: Das trifft natürlich nicht auf alle zu, ich kenne einige Mittzwanziger, die mehr im Leben stehen, als ich mit Anfang 30. Ich gehe von mir aus, wie ich mit 21 war.)

Bei einer letzten Unterhaltung vor ein paar Tagen mit gleichaltrigen und auch älteren Freunden, als es um meinen nahenden 31. Geburtstag ging, viel oft das Wort „angekommen“. Um die 30 ist man angekommen. Ist nicht mehr auf der ständigen Suche. Und damit meine ich nicht eine feste Partnerschaft, die große Liebe oder dergleichen, sondern man ist angekommen bei sich. Fängt an, sich zu akzeptieren, sich selbst zu lieben, mit sich selbst im Reinen zu sein und seine Pläne fürs Leben mehr und mehr zu sortieren. Man stellt fest, dass man es nicht mehr jedem Recht machen muss, man selbst sein darf und vielleicht geht es ein wenig in Richtung Spiritualität, aber das eigene Ich, das Wohlbefinden und auch die eigene Mitte rücken wieder verstärkt in den Vordergrund. Und ja, ich habe das Gefühl, ich bin bei mir angekommen. Entscheidungen treffe ich nicht mehr, um es anderen recht zu machen, sondern für mich. Ich verbiege mich nicht mehr für andere und gehe meinen Weg, wie ich das möchte. Ich sorge mich um mich, meine Liebsten und stelle das Wohlbefinden von uns in den Vordergrund. Ich höre auf mich, mein Herz, meinen Körper und auch wieder mehr auf meinen Bauch – denn der hat mich eigentlich nie in Stich gelassen. Ich habe das große Glück einen Partner an meiner Seite zu haben, der diesen Weg Hand in Hand mit mir geht und mich als die Frau liebt, die ich war, bin und sein werde. Ich habe einen wundervollen Mann an meiner Seite, nicht hinter mir, nicht vor mir, sondern an meiner Seite. Er ist mein Partner in Crime, mein Felsen und mein Seelenverwandter. Ein Mann, der als Feminist mit mir Schulter an Schulter unsere Tochter zu einer starken Persönlichkeit groß zieht und selbst seine Träume und Wünsche nicht hinten anstellen muss. Wir sind ein Team, in allen Bereichen. Und das ist wahnsinnig viel wert.
Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angekommen, an dem ich oft feststelle, dass sich meine Prioritäten verändert haben und manchmal der Satz „I am too old for this shit“ treffender nicht sein könnte. Oder eben, dass ich schon Learnings in diversen Bereichen habe und auf diese nun zurückgreifen kann.
Vielleicht höre ich mich stellenweise an, wie eine, die den heiligen Gral gefunden und die Weisheit mit dem großen Bamboocha Löffel gefuttert hat. Nein. Ich man lernt nie aus, man hat niemals alles gelernt, was man lernen kann. Ich bin die Strecke nicht einmal bis zur Hälfte gelaufen und habe eigentlich noch immer keine Ahnung vom Leben, aber eine vage Vorstellung. Und die gefällt mir aktuell ziemlich gut. Ich weiß, da kommt noch mehr, nur stehe ich heute der Zukunft und dem, was das Schicksal für mich bereit hält, anders gegenüber, als vor 10 Jahren.
Come at me, Bro! Ich bin bereit, wissbegierig und genau so viel entspannt, dass ich dem Älterwerden positiv entgegen blicke. Denn eigentlich ist 31 das neue 21 und in 10 Jahren werde ich über meine heutige Einstellung vermutlich genauso lachen, wie ich jetzt über mich als 21jährige schmunzle. Es wäre auch schade, wenn ich mich in 10 Jahren nicht weiterentwickeln würde.

Samstag werde ich 31 und ich stelle fest, dass mein Leben eigentlich erst jetzt so richtig Fahrt aufgenommen hat. Bergab gehts auf meiner Achterbahnfahrt noch lange nicht, denn ich bin gerade erst dabei, den Hügel zu erklimmen. Und ich habe die Vermutung, dass noch einiges spannendes auf diesem Weg auf mich wartet…

You Might Also Like

18 Comments

  • Reply
    Christina
    24. März 2017 at 11:49

    Ein toller Beitrag!
    Ich bin noch ein Jahr von der 30 entfernt und fühle mich bei mir angekommen, nachdem sich, nach der Geburt meines Kindes, vieles in mir verändert hat. Ein gutes Gefühl.
    Ich kan vieler deiner Sätze unterschreiben, das mag ich so an deinen Beiträgen, in vielem finde ich mich wieder.
    Ich wünsche dir ein tolles Wochendende und morgen natürlich einen tollen Tag.
    LG Christina

  • Reply
    Sylvia
    24. März 2017 at 12:29

    Sehr schöner Post! Ich hab noch ein paar Jahre bis 30, wenn auch nicht mehr soviele. Ich hoffe bis dahin auch angekommener zu sein als jetzt. :)

    Liebe Grüsse
    Sylvia

  • Reply
    Sabine Kettschau
    24. März 2017 at 13:07

    Sehr sehr schön geschrieben :) Und Du hast vollkommen recht, das kommt noch so einiges, spannendes :) Und ich verrate Dir mal was, frau wird mit über 40 NOCH entspannter, was die Selbstwahrnehmung etc. angeht ;-) Aber lachen wirst Du über Dich mit 31 ganz bestimmt nicht, nur kritisch hinterfragen, bei manchem die Nase rümpfen oder auch mal applaudieren… Und irgendwann denken, mein Gott, 10 Jahre sind ein Klacks…

    Ich wünsch Dir auf jeden Fall, dass Du weiterhin so schön bei Dir bleibst und bei allem ein gutes Händchen, was Du machst und alles Glück der Welt mit Deinen Lieben :)

    Liebst
    Bine

    • Reply
      Anna Frost
      24. März 2017 at 16:45

      danke dir <3

  • Reply
    Lila
    24. März 2017 at 13:24

    Liebe Anna, ein wirklich schöner Text. Ich muss gestehen, an manchen Stellen hatte ich Tränen in den Augen. Bei mir war es etwas anders, ich habe mich sehr auf meinen 30. Geburtstag gefreut. Aber jetzt, wo ich im Sommer 32 werde, stehen einige Veränderungen an, die mir Angst machen. Ich möchte auch keine 21 mehr sein, aber ich vermisse manchmal die hoffnungsfrohe Zeit meines Studiums. Oder vielleicht vermisse ich einfach nur Hamburg 😁
    Ich wünsche dir morgen ganz viel Freude, Sonne und eine tolle Zeit.
    LG Lila

  • Reply
    Merit
    24. März 2017 at 13:57

    Das is wirklich total gut und treffend geschrieben. Das erste Mal gebloggt habe ich vor 12 Jahren als ich 14 war auf myblogspot. Es gab einen quietsch gelben Hintergrund mit Text drauf. Das wars. Wahnsinn wie die Zeit vergeht xD als ich dann mit 20 nochmal angefangen habe, hab ich dich gefunden und lese seit jeher super gerne deine Beiträge. Vll klingt das jetz doof, aber du „beruhigst“ mich total was das älter werden angeht. Als ich 20 wurde, dachte ich die Welt geht unter. Jetzt realisier ich eigentlich schon gar keinen Unterschied mehr. Das bisschen Angst, dass vor der bösen, großen 30 noch da ist, das schaffst du mir zu nehmen. Ich bin schon sehr gespannt wie das so wird :) momentan sind alle meine Freunde und ich an teilweise so unterschiedlichen Stellen in unserem Leben und kämpfen doch alle mit ähnlichen Problemen. Beneiden den einen um die eigene Wohnung, der wiederum beneidet einen für die Ungebundenheit und Flexibilität. Alle suchen noch son bisschen rum und wissen noch nicht ganz wohin mit sich. Das wär ja was, wenn das „bald“ ein Ende findet :)

  • Reply
    Finja
    24. März 2017 at 14:21

    Oh Anna! Ganz ganz tolle Worte hier!!!:):)):)
    xx finja

  • Reply
    Antonia
    24. März 2017 at 16:20

    Liebe Anna, als ein Mädchen das fast 21 ist, bin ich wirklich gerührt von diesem Beitrag. Ich habe das jetzt dreimal (kein Witz), durchgelesen, einfach weil du das alles so schön formuliert und geschrieben hast. Wie naiv ich doch bin, mit 21 zu glauben dass ich mitten im Leben stehe und alles verstanden habe haha :)
    Danke für die ehrlichen Worte, dieser Beitrag hat irgendwas in mir ausgelöst, ich kann dir leider nur noch nicht genau sagen was es ist. Irgendwas ist in meiner Gefühlswelt jetzt jedenfalls anders. Tut mir leid für die komische Formulierung aber ich kann es gerade nicht besser in Worte fassen.
    Danke jedenfalls und ich werde bei diesem Beitrag hier sicher noch öfter vorbeischauen.

    Antonia

    • Reply
      Anna Frost
      24. März 2017 at 16:46

      ich glaube, ich weiss was du meinst. ich wünsche dir viel spass, freude und energie beim sortieren deiner gedanken <3

  • Reply
    Jen
    24. März 2017 at 20:02

    Ohhh so schön geschrieben <3 ich verfolge dich ja schon sehr sehr lange und finde es toll wie sich alles entwickelt hat, es ist schön zu sehen wenn man nicht nur alleine reift sondern andere (vor allem Personen im Internet hihi) mit einem mit und sich verändern und dann auch die eine oder andere Meinung mit einem Teilen.

  • Reply
    Selina
    26. März 2017 at 14:01

    Das hast du sehr schön geschrieben, liebe Anna. Ein Resümee der besonderen Art, wie ich finde ☺️

  • Reply
    Claudia
    27. März 2017 at 0:08

    Liebe Anna,
    das hast du so schön und treffend formuliert…. Ich bin letzte Woche 32 geworden und froh darüber. Heute stehe ich für meine Meinung ein und mache mir so viel weniger Gedanken darüber, was andere wohl von mir denken könnten, als noch vor 10 Jahren. Und das tut gut… :) In der Selbstfürsorge kann ich noch besser werden….aber daran arbeite ich bereits und mit 42 werde ich darüber wahrscheinlich schmunzeln können.
    Ach, übrigens: Ich habe mir gestern endlich dein Frosted Caramel gekauft, so lecker!!!
    Liebe Grüße
    Claudia

  • Reply
    Steffi
    27. März 2017 at 9:56

    Ich habe zwar noch zwei Jahre bis zur 30, aber nach diesem Artikel freu ich mich auf die herannahende „böse“ 30 :)

  • Reply
    Heide
    27. März 2017 at 13:00

    Boah, Anna, was für ein starker Text. Bin schon so lange dabei, hab fast alle Haarfarben noch miterlebt und bin immer noch so gerne hier. Danke für dich und deinen tollen Blog und dass wir teilhaben dürfen, an deinen Gedanken.
    Mein Lieblingssatz: „(ich) habe eigentlich noch immer keine Ahnung vom Leben, aber eine vage Vorstellung. Und die gefällt mir aktuell ziemlich gut.“
    mir auch!
    Ganz liebe Grüße, Heide

    (ich bin übrigens 21 – eine andere 21jährige als du, aber trotzdem toll zu lesen).

  • Reply
    Katharina
    27. März 2017 at 13:08

    Liebe Anna,

    dieser Post könnte momentan nicht passender für mich veröffentlicht worden sein!
    Ich werde nächsten Monat 30, habe letztes Jahr einen wunderbaren Sohn zur Welt gebracht. Ich hatte nie Angst vor’m Älter werden, aber nach dem soooo viele über die böse 30 geredet haben, dass man dann total alt ist usw., hat mich das total verunsichert.
    Dein Post hat mich wieder „Mut“ fassen lassen, mich auf meinen Geburtstag zu freuen! Danke dafür! <3

    Liebe Grüße
    Katharina

  • Reply
    Indie
    30. März 2017 at 8:21

    Ein schöner Beitrag,
    ich glaube ich habe mich erst mit 34 Jahren selbst gefunden und bin überraschend bei mir und in meinem Leben angekommen, ohne dass ich es zu dem Zeitpunkt „versucht hätte“.
    Und ja, auch ich habe das Gefühl, mein Leben fängt gerade erst an so richtig gut zu werden. Ich möchte nicht mehr 21 sein :-)

  • Reply
    Melly
    30. März 2017 at 14:08

    Anna, das ist ein ganz großartiger Artikel geworden. So schöne Worte und Sätze. Da schwingt so viel mit. Sehr schön. Ich freue mich sehr für dich, dass es so ist, wie es ist und du damit im Reinen bist. Das ist so viel wert. Mag sein, dass es mit dem Alter zusammenhängt, aber wohl auch der Erfahrung.
    Ich hatte keinerlei Bedenken vor der 30. Ich bin es einfach geworden und glaube es auch mit 31 noch nicht, dass ich nun „so alt“ bin. Seien wir ehrlich: Es ist irgendwie auch egal.
    Ich mag aber sehr, dass es nicht mehr so aufgeregt ist, man sich nicht mehr wie ein aufgescheuchtes Huhn fühlt und umher irrt, sondern einfach bei sich ist, keine Angst hat, irgendwas zu verpassen, wenn man Freitag und Samstag Abend einfach nur gemütlich im Wohnzimmer sitzt und womöglich noch früh ins Bett geht. Das ist ein Luxus, den ich sehr genieße. Ich mag das Alter sehr. Weil es so entspannend ist.

  • Reply
    Katharina
    19. Juni 2017 at 13:51

    Liebe Anna,
    vielen Dank für den schönen Post. Ich erkenne mich in so vielen deiner Aussagen wieder, auch wenn ich dieses Jahr erst 27 werde :) Ich finde es super, wie schön du deine persönlichen Erfahrungen teilst. Weiter so und auf die nächsten 10 Jahre!
    Liebste Grüße
    Katharina

  • Leave a Reply