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Tannen, Tränen und Trubel #Weihnachtenistfüralleda

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Dies ist ein Beitrag mit Produktplatzierungen von LIDL

Ich hocke hinterm Tannenbaum in unserem Wohnzimmer und weine. Dicke Tränen kullern mir die Wange hinunter und ich würde gerne im Erdboden versinken. Nicht, weil mir die Situation peinlich wäre, sondern weil Kopf in den Sand stecken gerade einfach nicht mehr reicht. In der Küche werkelt meine Freundin, Jakob ist unterwegs mit Emma und ich hocke hinterm Tannenbaum. Ansich ein lustiges Bild, wenn da nicht gerade der halbe Nervenzusammenbruch wäre.

Wie ich hinter den Tannenbaum gekommen bin lässt sich einfach erklären: Ich stellte den 2,25 Meter hohen Baum alleine auf, machte ihn im Ständer fest, stellte ihn auf die Kiste und stand – ohne nachzudenken – mit dem Rücken zur Wand in der Ecke, als ich das Netz aufschnitt, welches den Baum wie eine Roulade zusammenhielt. Zweige schossen mir ins Gesicht und ich ging nach unten in Deckung.
Nachdem ich kurz über meine Blödheit lachen musste, schlug die Stimmung schnell um und so kam es, dass ich 2 Stunden, bevor die anderen Gäste zum #Friendsmas & #Framily Weihnachtsdinner kamen, heulend hinterm Tannenbaum im Wohnzimmer saß.

Meine Nerven liegen das erste Mal seit wirklich langer Zeit blank. Ich habe seit ein paar Tagen wegen dem Jetlag (Ich habe noch nie so derbe mit Jetlag gekämpft! Ist mir vollkommen neu…) und einem hustenden Kind nicht richtig geschlafen und viel zuviel zu tun, kriege meine To Dos nicht in 24 Stunden Tag einsortiert und lag dann 1 1/2 Tage wegen Migräne flach – Zwangspause. Typisch. Und unpraktisch. Eigentlich ist alles gar nicht so dramatisch, lässt sich händeln, nur kommt ein kleiner Tropfen dazu, läuft das Fass über. Und offensichtlich habe ich mir das erste Mal seit langem so viel aufgehalst, dass ich in genau diesem Moment nicht genau weiss, was ich zuerst machen soll. Kennt ihr das?
Das Dinner heute mit dem hausgemachten Stress, dass ich in keinster Weise vorbereitet bin, war dieser besagte Tropfen. Und das ist alles andere als typisch für mich. Ich liebe es zu kochen, ich liebe es für Gäste zu kochen und ich liebe Dinnerparties! Vielleicht waren es auch die fehlenden Kerzen für den Weihnachtsbaum. Vielleicht waren es die 4 fehlenden Zutaten für das Dinner. Vielleicht waren es der Zweig vom Tannebaum, der mir ins Gesicht flitschte. Vielleicht war es auch irgendwas anderes…

Wie auch immer, heute lief mein Fass über. Alles blieb an mir hängen, während Jakob 3 Stunden mit Emma bei der Post in der Schlange stand und noch 4 fehlende Zutaten fürs Dinner versuchte zu organisieren. Die Wohnung stand mit Paketen und Dingen& Sachen für den #Frostmas Adventskalender voll und das Zimmer (aka Youtubezimmer/Arbeitszimmer) für meine Freundin, die gerade in der Küche werkelte und bei uns übernachtet, war auch noch nicht aufgeräumt, der Tisch war nicht gedeckt und nach Weihnachten sah es hier erst recht nicht aus. Wo ist Martha Stewart, wenn man sie braucht? Wo sind die Weihnachtselfen? Und warum läuft eigentlich noch keine Weihnachtsmusik?

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Zeit, um das Menü für das Dinner zu planen, hatte ich auch nicht wirklich… Stellte innerhalb von ein paar Minuten Rezepte zusammen, jedoch mit rotem Faden (Rotwein, Rote Beete und Nüsse ziehen sich von Anfang bis Ende durch das Menü), kaufte am Vorabend die Zutaten und hatte doch irgendwie Einzelteile vergessen. Hätte ich mir mehr Zeit nehmen können, wäre es sicherlich durchdachter gewesen oder ich hätte während des Kochens improvisiert und ausprobiert. So wie immer ;) Das ist ja das, was ich am Kochen so derbe liebe: Ich werde erst richtig kreativ, wenn ich mitten drin bin. Hätte, Hätte – Fahrradkette.
So ist das mit dem verdammten Multitasking: Der Kopf ist überall und doch nirgends richtig. Gerade war ich dabei, nichts richtig zu machen. Zudem war mein Ego extrem angekratzt, weil meine Freundin gerade in der Küche alles alleine rockt und dies nun das erste Dinner in unserer Wohnung sein wird, das nicht ich allein gekocht habe, gleichzeitig hatte ich ein schlechtes Gewissen, sie dort alleine kochen lassen zu müssen. Müsste ich nicht, denn sie liebt Kochen genauso, wie ich. Was mich aber am meisten wurmt: An alles muss ich denken, sonst denkt keiner dran. Wenn ich nicht drei Mal dran erinnere, dass dies und jenes noch gemacht werden muss, macht es keiner. Wenn ich es nicht mache, macht es keiner. Warum muss ich alles machen?? Und jetzt habe ich für die Sache, auf die ich am meisten Lust hatte keine Zeit.
Jakob kam heim und half mir aus meinem grünen Tannengefängnis heraus, reichte mir ein Taschentuch, nahm mich in den Arm und fragte, warum ich mich denn so stresse, es sei doch Weihnachten.
„Weil ich es perfekt haben will! Darum!“, schniefe ich.
– „Aber ist doch perfekt so, wie wir es uns machen. Und wenn nachher unsere Freunde da sind, ist doch eh alles egal, weil darum geht es doch: Dass alle zusammen sind.
Scheiss doch drauf, dass hier viele Kisten und Kartons rumstehen, so ist das nun mal. Und das wird niemanden stören!“

Recht hat er. Wie so oft.

Ich gehe mich frischmachen, schaue in den Spiegel und muss den Kopf schütteln. Was mache ich mir so einen Stress?? Jetzt ist Weihnachtsstimmung! Ich gebe noch ein paar Anweisungen an Jakob, bzw. wälze alle restlichen To Dos an ihn ab und mache mich auf den Weg in die Küche, wo ich mich vor Parties am liebsten aufhalte, öffne eine Flasche Wein und gehe meiner Freundin zur Hand. Letzten Endes hätte ich einfach ein wenig entspannter sein müssen, was mir viel Ärger und Stress erspart hätte. Und von vornherein einplanen sollen, dass mir jemand in der Küche zur Hand geht – Stichwort Arbeitsteilung. Gerade, wenn man  so eine stressige Woche hinter sich hatte, wie diese eine war. Weil ganz im Ernst: Weihnachten ist für alle da! Auch für die Mamas, die sonst vieles alleine wuppen (wollen und möchten) und vor allem auch für die Gastgeber. Aber das ist auch so eine Sache, die sich vermutlich in den nächsten Jahren mehr und mehr bei uns einpendeln wird – Aufgabenverteilung innerhalb der Familie! Ich kann es kaum erwarten, wenn meine Tochter mir bald in der Küche richtig zur Hand geht <3 Oder man lädt sich seine Freundinnen zum Dinner ein paar Stunden eher ein und lässt sie mit kochen. Die Zeiten, in denen ich die Lorbeeren fürs Kochen alleine einheimse sind wohl vorbei, denn ein bisschen wichtiger ist es mir doch, die Zeit entspannt mit meiner Familie und Freunden zu verbringen, als mich stundenlang alleine in der Küche aufzuhalten, obwohl ich Kochen noch immer als mein größtes Hobby und Leidenschaft bezeichne. Mit mehreren macht Kochen doch auch sehr viel Spaß und die besten Parties finden eh in der Küche statt, nicht wahr? Und wer ein ganz besonderes Weihnachtsdinner machen will, macht ein Potluck Dinner. Das ist Arbeitsteilung in ganz modern – jeder Gast bringt was mit, ist am Dinner beteiligt und alles ist entspannter für jeden.
Und wenn wir alle mal genau überlegen: Der Weihnachtsmann schafft auch nicht alles alleine :) Ich bin meiner Freundin jedenfalls unglaublich dankbar, dass sie den Großteil des Dinners übernommen hat und mit meinem Rezeptgekrakel klar kam <3 Es war ein genialer Abend mit den weltbesten Freunden und das Chaos vorher … welches Chaos?? Das ist schon längst wieder vergessen :)

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Aperitif: Rote Beete Cocktail

Wir brachten Tequila und Mezcal aus Mexico mit und der musste dringend verarbeitet werden. Am Vorabend schärfte ich den Tequila vor, indem ich eine Chilli Schote halbierte und in einem Schraubglas im Kühlschrank über Nacht ziehen lies (je nach Schärfevorlieben kürzer oder länger ziehen lassen).

50ml Tequila (geschärft)
20ml Mezcal
25ml Hibiskussirup (oder Grenadine)
30ml Limettensaft
50ml Rote Beetesaft
Eiswürfel & Minzeblätter zum Garnieren
Alles miteinander vermischen und auf Gläser verteilen.

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Vorspeise: Rotwein Risotto

(Ergibt etwa 2 -3 große Portionen oder eben 4-6 Vorspeisenportionen)

2 TL Olivenöl
1 Zwiebel (ich persönlich bevorzuge bei diesem Risotto rote Zwiebeln), in feine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst oder ganz fein gehackt
250 g Risotto Reis
250 ml trockenen Rotwein, zB. Altos de Tamaron Crianza von Lidl
500ml Gemüsebrühe
1 Paket vorgekochte Rote Beete, ganz fein gehackt oder im Mixer püriert
1 TL Butter
(viel) Parmesan, zB. Deluxe

Erhitzt das Öl in einem Topf und gebt die Zwiebeln hinzu. Lasst sie brutzeln, bis sie schön glasig sind. Gebt nun den Knoblauch und den Reis hinzu und rührt ordentlich durch, damit der Reis das Öl aufnimmt. Nun mit dem Wein ablöschen und reduzieren. Die Gemüsebrühe habe ich ganz simpel in einem Messbecher angerührt, welche nun nach und nach unter Rühren zu dem Reis gegossen wird. Erst, wenn der letzte Tropfen Gemüsebrühe hinzugegossen wurde, gebt ihr die Rote Beete in den Topf. Umrühren nicht vergessen. Wenn der Reis die Flüssigkeit komplett aufgenommen hat, sollte das Risotto fertig sein. Stellt ihr fest, dass der Reis entgegen aller Erwartungen noch hart sein sollte, gebt ihr noch vorsichtig etwas Flüssigkeit in den Topf – ob nun ein Schuss Rotwein oder Gemüsebrühe ist eurem Geschmack überlassen :)

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Holt das Risotto vom Herd, rührt die erste Hälfte geriebenen Parmesan unter und lasst es 2-3 Minuten ruhen. Anschließend auf die Teller verteilen und mit dem Rest des frisch gehobelten Parmesan garnieren. Wer gerne noch etwas mehr Farbe möchte, kann ein wenig frischen Dill als grünen Farbtupfer dazu dekorieren. Salz & Pfeffer je nach Geschmack.

Variation meiner Freundin: Lauch, Zwiebeln und eine Handvoll gehackte Maronen und Mandeln anbraten und als zusätzliches Topping auf dem Risotto servieren.

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Hauptgang: Gans mit Pflaumen-Maronen Stuffing und Rote Beete-Kartoffelstampf

Zutaten:
1 Gans (lasst euch beim Metzger beraten, wie groß sie für eure Gesellschaft sein sollte)
Gänseklein (oder abgetrennter Hals der Gans oder eine Gänsekeule)
Gänsefond (für 6 Personen hatten wir 2 Gläser Fond und am Ende noch Sauce übrig ;) )
getrocknete Pflaumen
trockenen Rotwein (zB. Altos de Tamaron Crianza von Lidl)
Schuss Whiskey zum Ablöschen
Salz & Pfeffer
Maronen
Äpfel
Pekanüsse (zB. von Belbake)
Mandeln (gestiftet, zB von Belbake)
rote Zwiebeln
Sternanis
Zucker
Sack Kartoffeln
eine Packung vorgegarte Rote Beete
Milch
Muskat

Die getrockneten und entsteinten Pflaumen legte ich am Vortag schon in trockenen Rotwein (Altos de Tamaron Crianza von Lidl) ein und lies sie fast 24 Stunden ziehen.

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Für die grandiose Sauce:
Hals der Gans zuhause abtrennen oder vom Metzger mitgeben lassen (alternativ Gänseklein oder eine klein gehackte Gänsekeule beim Metzger mitnehmen) und im Topf mit kleingeschnittenen Zwiebeln im abgeschnittenen Fett der Gans anschmoren, bis alles eine schöne dunkle Farbe hat. Mit Whiskey und Rotwein (nehmt den Trockenen, in dem die Pflaumen über Nacht lagen, dann verschwendet ihr nix!) ablöschen, einkochen lassen, ein paar Teelöffel Zucker dazu. Mit Gänsefond (Da reicht der Gekaufte voll und ganz! Macht euch nicht noch den Stress und setzt selbst Fon an!) aufgießen. Lorbeerblätter und einen Sternanis hinzugeben und mitköcheln lassen. Alles reduzieren lassen. Die Sauce solltet ihr ca. 2 Stunden köcheln lassen. Wer die Zeit hat, bereitet sie am Vorabend schon vor und lässt sie über Nacht stehen und erhitzt sie am nächsten Tag nochmal, um sie erneut abzuschmecken. Dann braucht sie nur noch angedickt zu werden.

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Die Gans: (um den Vogel hat sich meine Freundin alleine gekümmert <3)

Die Gans waschen und das Fett abzupfen (das könnt ihr hervorragend zum Anbraten der Sauce verwenden!) und mit frisch gemahlenem Salz und Pfeffer einreiben. Ins Innere ein paar frische Gewürzstängel legen, zB. Rosmarin, Beifuß und Thymian und einen Apfel.
Backofen auf 210 Grad vorheizen.
Die Gans mit der Brust nach unten in den Bräter legen. 350 ml kochendes Wasser angießen. Im Ofen zugedeckt (Deckel oder Alufolie) 45 Minuten dämpfen. Die Gans auf den Rost legen und offen 2 Stunden braten (bei einer 4 Kg Gans. Je Kilo erhöht sich die Bratenzeit um etwa 15-20 Minuten). Dabei gelegentlich mit Fett bepinseln , evtl. die Haut mit einer Gabel anstechen. Hat der Rücken Farbe bekommen, wird die Gans vorsichtig gedreht. Holt euch dafür Unterstützung, das kann echt tricky sein :)

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Stuffing (nach Kreation meiner Freundin):
Äpfel in dicke Scheiben schneiden, Maronen, eingelegte Pflaumen, Pekanüsse, Mandeln, Thymian und eine Zwiebel grob hacken, miteinander vermengen und in die Bratenschale legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Gans liegt auf dem Gitter obendrauf und kann während des Bratens auf das Stuffing tropfen.

 

Rote-Beete Kartoffelstampf (aka Prinzessinnenstampf)

Kartoffeln kochen, Wasser abgießen und mit Milch, Salz und Muskat stampfen. 2-3 Rote Beete im Mixer pürieren oder klein hacken und untermengen. Wer mag, brät noch ein paar karamellisierte Zwiebeln dazu (Zwiebeln in Scheiben schneiden und mit etwas Salz, Pfeffer und braunen Zucker glasig werden lassen. Der Zucker löst sich beim Anbraten auf, reduziert nach und nach – fertig!)

 

Nachspeise: Nussterrine mit Eis

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Lässt sich hervorragend schon am Vorabend vorbereiten!

120 g Pekanüsse
100 g Mandelstifte, zB. Belbake
100 g Zucker
400 g Vollmilch-Schokolade, zB. Fin Carré
200 g Butter
160ml Schlagsahne (zB. Milbona)
2 EL Erdnussbutter
400 g Zartbitter-Schokolade, zB. Fin Carré
1 TL Zimt
Vanilleeis (zB. Gelatelli)
Backpapier
(Silikon-)Kastenform

Verteilt die Nüsse auf einem Backblech und röstet sie im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 8 Minuten, nehmt sie heraus und lasst sie abkühlen.
Nun die Vollmilch-Schokolade grob hacken oder einfach in Stücke brechen und mit 100 g Butter, 80ml Sahne und 1 EL Erdnussbutter über einem warmen Wasserbad unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Kurz abkühlen lassen und eine Hälfte der Nüsse untermengen. In die Backform füllen (Eine Silikonform erleichtert das spätere herausnehmen. Ansonsten Backform bitte mit Backpapier auslegen!) und im Kühlschrank kalt stellen. Währenddessen die Zartbitter-Schokolade ebenfalls grob hacken (oder brechen) und mit restlicher Butter, Sahne und Sirup und Zimt unter Rühren schmelzen lassen. Nun die restliche Menge Nüsse unterheben und ein wenig abkühlen lassen. Anschließend die Masse ebenfalls in die Form gießen. Ich hab zu optischen Zwecken noch eine kleine Menge weiße Schokolade schmelzen lassen und zwischen die Vollmilch- und Zartbitterschokoladenmasse gegeben. Muss aber nicht sein ;)
Alles mindestens 2 Stunden im Kühlschrank stehen lassen, besser noch über Nacht. Kurz vor dem Servieren aus der Form stürzen, in Scheiben schneiden und mit einer Kugel Eis servieren. Wer mag, gibt noch ein wenig geröstete Nüsse dazu.

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8 Comments

  • Steffi
    Reply
    Steffi
    11. Dezember 2016 at 18:01

    Liebe Anna …
    es tut mir richtig leid zu lesen, wie Du Dich gefühlt hast. Ich selbst neige sehr dazu, mich schnell überfordert zu fühlen, und das, obwohl ich nicht einmal multitaskingfähig bin. Gescheitert an den eigenen Ansprüchen. Mimosen-Style. Manchmal versuche ich, es einfach auf die Hormone zu schieben. ;)
    Schön, wenn dann jemand da ist, der einen einfach in den Arm nimmt.
    Du strahlst eine solche Power aus und schaffst unglaublich viel – das inspiriert mich sehr.
    Und Dein Menü sieht einfach fabelhaft aus. EUER Menü.
    Da wäre ich gern Gast gewesen.
    Danke für all Deine Leidenschaft, die Du für Deine Arbeit investierst.
    Und Deine Familie ist sicher SEHR stolz auf Dich.
    Alles Liebe.
    Steffi

  • Reply
    Malika
    11. Dezember 2016 at 19:10

    Wow, das hört sich nach einem Essen an!♥ Wir hatten gestern auch traditionelles Gänseessen mit langjährigen Freunden – alle Jahre wieder! Und jedes Mal ist es richtig schön und ich bin so froh, dass der Termin (normalerweise immer so um den ersten Advent rum, manchmal auch am zweiten) extra nach hinten gelegt wurde, damit ich schon wieder aus Ghana zurück bin.
    Unsere Ganz hatte eine Füllung aus Orangen, Äpfeln, Cranberries, Maronen und Petersilie. Dazu gab es Semmelknödel, Kartoffelknödel und Rotkohl. Wir treffen uns allerdings immer schon nachmittags und kochen dann gemeinsam. Macht sehr viel Spaß und nimmt auch sehr viel Stress raus. In einem Jahr besorgen wir die Gans – im anderen Jahr unsere Freunde.

    Deine Eindrücke vom Framily-Dinner sind wie immer sehr schön! Vor allem begeistert bin ich von der Tischdeko! Und von den Rezepten natürlich auch! Ich würde nur nie auf die Idee kommen, Risotto als Vorspeise zu servieren, das wäre mir zu heftig :D

    Liebe Grüße und einen schönen dritten Advent dir!
    Malika

  • Reply
    Steffi
    12. Dezember 2016 at 10:53

    Ja…sehr bekannt :) bei so vielen „Mussturbationen“ (das Wort gibt’s echt) und Allmachtsfantasien (dieses Wort liebe ich echt) kann schon mal Stress aufkommen. Du sprichst mir aus der Seele…es ist wirklich so schwer mal machen zu lassen. Irgendwie doch ein Teufelskreis…man möchte alles allein machen und fühlt sich dann allein mit allem. Wie gut, dass du mich nochmal vor Weihnachten daran erinnert hast! Danke!!!
    Klingt alles sehr lecker!

  • Reply
    marie von heartfelt hunt
    12. Dezember 2016 at 10:59

    oh mann – das sieht alles sooooo lecker aus!!! der rote beete cocktail hört sich top an! so eine nussterrine hab ich auch schonmal gemacht (mit cranberries) aber da erdnussbutter reinzupacken ist ne super idee!!! danke für die inspiration! <3

    alles liebe,
    marie

  • Reply
    Sylvia
    12. Dezember 2016 at 12:32

    Das ist ja das schlimme das man immer mega Stress hat obwohl man diese Zeit eigentlich geniessen sollte.

    Liebe Grüsse
    Sylvia

  • Reply
    Ana
    12. Dezember 2016 at 21:22

    Hi Anna,
    du hast mir dem Artikel wirklich geholfen! Habe gerade das Gefühl, dass alles zu viel wird und ich durchdrehe. Es ist schwierig, sich einzugestehen, dass man nicht immer alles schaffen kann, was man sich vorgenommen hat. Und immer wenn man nachlassen will, meldet sich der Ehrgeiz, die Sau. Habe gerade entschieden, eine Aufgabe hinzuschmeißen. Was soll´s, das ist eigentlich überhaupt nicht wichtig. Schlimm, was man sich selber manchmal wegen Kleinigkeiten für einen Stress macht und das Wichtige aus den Augen verliert. Jetzt wird erst mal die Vorweihnachtszeit genossen, so! :)
    Das Essen sieht toll aus!
    Liebe Grüße
    Ana

  • Reply
    Schirinsche
    13. Dezember 2016 at 16:12

    Hallo Anna, ich musste grade sehr schmunzeln – mir ist zum zweiten Advent ziemlich dasselbe passiert:
    Super durchgeplantes Dinner mit korrespondierenden Craftbieren unter extremer Internetrecherche und Bestellerei samt Abwandlungen für diverse Beilagenverschmäher zusammengestellt, Menükarten mit Infos zu den Bieren gelayoutet, drei Tage vorher mit den Einkäufen der Zutaten gestartet, Fleisch bestellt, am selben Tag morgens noch zum Markt und zum Fischhändler … alles lief, alles passte und dann gegen Mittag: der Teig zu den Kürbisgnocchi … eine einzige super klebrige Masse, unformbarer orangener Horror … ich auf einen Schlag um Stunden in der Planung zurück und BÄM! Nein, ich war nicht am Zwiebeln schneiden … ich saß heulend vor dem Backofen und dachte nur: Jetzt ist alles vorbei, ich blamier mich bis auf die Knochen, ich kann das doch sonst alles, das wird nichts mehr, wir müssen absagen … zum Glück hab ich auch einen cool bleibenden „Wird-schon“-Mann an meiner Seite, der einfach meinte: „Schatz, alles kein Problem: Mach die Gnocchi doch wie beim Spätzle-Schaben und um die Tischdeko kümmere ich mich jetzt!“ Cool bleiben, Aufgaben abgeben (lassen), Unperfektes zulassen. Kann ich auch nicht immer, war mir aber eine Lehre.
    Ich wünsche dir eine wundervolle restliche Adventszeit und ein tolles Weihnachtsfest mit deinen Lieben – und allen anderen Lesern hier auch!

    • Reply
      Anna Frost
      13. Dezember 2016 at 21:45

      Danke für deine Story, die mich ebenfalls schmunzeln lies <3
      Jaja, so ist das eben mit unserem Perfektionismus...

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