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6 Tipps für einen entspannten Morgen

anna frost in bed

Ich bin absolut kein Morgenmensch! Absolut nicht. Ich snooze teilweise 45 Minuten lang den Wecker und auch sonst bin ich nicht der „Rise & Shine“ Typ.

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Guten Morgen, Welt! Was hast du heute für mich vorgesehen? Ich bin gut drauf und könnte Bäume ausreißen! Jawollo, alle Projekte werden heute gestemmt und direkt schon der Redaktionsplan für das ganze Jahr vorbereitet, sowie das nächste. Wer will Frühstück? Ich mache schnell mal Pancakes, Eier, Toast und falte noch eben Croissants für alle Nachbarn. Hach, was ein wuuuuunderschöner Morgen!“ Nein. Sowas kommt morgens selten bis gar nicht aus meinem Mund.
Es hört sich eher an, wie: „Hrmpf… noch 5 Minuten… Leckt mich doch alle mal am Arsch… Ich mach heute krank. Geht weg. Alle. Ja, auch du, Elvis. Nagut, komm halt unter die Decke, aber sei still, ich zieh sie komplett über den Kopf. Noch 5 Minuten! *Chrrrrrrrr*

Nicht unbedingt hilfreich, wenn die Familie versorgt werden will, die Arbeit ruft und so ein Kleinkind hört ja auch nicht auf zu nörgeln, bis es kriegt, was es will. Snoozen wäre an der Stelle optimal, ist aber leider impossible. Dieses Real Life ist halt doch ein bisschen anders, als so manch ein Computer Game.

giphy (5)(Das würde ich niemals tun! Wir haben ja nicht auch so einen coolen Grill…)

Ach, wie oft habe ich Vergangenheits-Anna verflucht, weil sie sich um bestimmte Dinge nicht gekümmert hat und ich nun deswegen mit enormen Zeitdruck dastehe und irgendwie alles gewuppt kriegen muss. Learning fürs nächste Mal: Vorbereiten, was vorzubereiten ist oder aber auf easy Tricks zurückgreifen.

Und das ist der Schlüssel für einen entspannten Morgen! Darauf aufbauend habe ich 6 Tricks für euch, wie ihr auch euren Morgen ganz entspannt starten könnt.

1. Frühstück vorbereiten! 

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Ich bin eher so der Nicht-Früchstücker, was aber meist daran liegt, dass ich keine Zeit und nix anständiges da habe. Abhilfe schafft da ein vorbereitetes Frühstück, wie zB. Overnight Oats in vielen verschiedenen Varianten.

Overnight Oats sind easy vorzubereiten, schon vorportioniert und lassen sich sogar schnell in der Handtasche verstauen und entweder unterwegs essen oder mit auf die Arbeit nehmen. Du bereitest sie am Vorabend zu, stellst sie in den Kühlschrank und am nächsten Morgen ist dein Frühstück fertig. Easy!

Grundrezept Overnight Oats 

Das Basis-Rezept ist wirklich einfach und besteht aus Haferflocken und der Flüssigkeit deiner Wahl im Verhältnis 1:2. Je nach geschmacklicher Vorliebe oder Verträglichkeit (Hello Lactoseintolleranz, Veganer, Allergiker!), kannst du Kuh-, Soja-, Kokos- oder auch Mandelmilch genauso verwenden, wie Joghurt oder neutrales Wasser. Magst du deine Overnight Oats lieber weicher oder fester, passt du einfach die Flüssigkeitsmenge entsprechend an. Das ist ein Try & Error Ding, Das Verhältnis 1 Teil Haferflocken und 2 Teile Flüssigkeit ist aber das oft verwendete Mischverhältnis. Magst du es gerne etwas süß, dann kannst du deine Oats mit Honig, Sirup oder Agavendicksaft nach Belieben verfeinern.

Nun kommen die Extras: verschiedene Früchte, Nüsse, Rosinen, Kokoschips, Chiasamen und Gewürze wie Zimt oder Vanille.

Im Kühlschrank wird deine Mischung über Nacht schön sämig und weich. Die Früchte kannst du natürlich auch am nächsten Morgen erst hinzugeben.

 

2. Outfitstress vermeiden!

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Ein Tipp, an den ich mich selbst leider viel zu selten halte und mir morgens wünschte, ich hätte es getan: ein Outfit vorplanen und die Kleider parat legen. Klingt nach der Zeit, in der wir 7 Jahre alt waren und zur Schule gingen? Ein bisschen. Aber der Vorteil war klar erkennbar: Wir hatten morgens keinen Stress bezüglich unserer Kleiderwahl! Wer im Job eh eine Uniform trägt, hat da klar den Vorteil. Wer nur einen Teil einer Arbeitsuniform trägt (Kittel, T-Shirt, etc), der will trotzdem noch den eigenen Stil präsentieren. Macht man sich am Vorabend bereits Gedanken dazu, spart man sich morgens ordentlich Zeit und Nerven. Ein weiterer Vorteil, wenn wir die Kleidung schon am Vorabend bereitlegen ist, dass wir sie schon einmal in der Hand hatten und auf eventuelle Löcher in Strumpfhosen untersuchen und einen adäquaten Ersatz bereitlegen können.

Profis haben eine Art Daily Uniform. Eine kleine Capsule Collection, die untereinander ohne Probleme kombinierbar ist und eine Vielzahl an Looks ergibt, die einen stets gut angezogen aussehen lassen.

Tipps dazu und einem ultimativen Wardrobe Detox habe ich bereits hier schon einmal niedergeschrieben.

 

3. Rituale erleichtern den Start in den Tag!

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Rituale schleichen sich entweder ein oder werden irgendwann einmal festgelegt und als solche betitelt. Wie auch immer, Rituale erleichtern oft den Start in den Tag, besonders mit Kindern. Während Emma ihre Milch trinkt, liegen wir alle 3 gemeinsam mit Elvis im Bett, kuscheln, spielen miteinander und lesen die ersten News auf dem Smartphone. Obwohl man bei letzterem aufpassen muss, dass man nicht wertvolle Zeit vertrödelt. Das Checken von Twitter, Instagram, Facebook und Snapchat kann man auch auf die Bahnfahrt, den Weg von der KiTa wieder nach Hause oder eben auf den Moment verlegen, an dem man nichts wichtiges zu tun hat.

 

4. Alles hat seinen Platz!

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Schlüssel, Handtasche, Portemonnaie, die Mütze vom Tochterkind, das Handy und die Autoschlüssel – wichtige Dinge, die man dringend morgens benötigt, ohne die man das Haus nicht verlassen kann, sollten ihren eigenen Platz haben und immer dort zu finden sein. In einer Holzschale im Flur landen daher immer unsere Schlüssel, ab und an auch Geldbeutel. So sind sie immer griffbereit und fliegen nicht irgendwo herum. Die Handtasche, die ich aktuell nutze, steht auch immer am selben Platz im Wohnungsflur und ich achte immer darauf, dass alle nötigen Accessoires darin sind (Stichwort: Früchteriegel fürs Kind!!). Wer weiß, wo seine Gadgets sind, mit dessen Hilfe sie/er den Tag bestehen kann, der spart morgens viel Zeit, da nicht gesucht werden muss. Möchte gar nicht wissen, wie viel Zeit ich mit dem Suchen von Dingen und Sachen vergeudet habe… Und man bedenke den zusätzliche Stress am Morgen, wenn man panisch dies, das und jenes sucht, während die Zeit drängt.

5. Arbeitsteilung!

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Wer das Glück hat, gemeinsam mit dem Partner das Haus verlassen zu müssen oder zumindest ein bisschen Zeit gemeinsam verbringen kann, sollte sich easy die Arbeit am Morgen teilen. „Ziehst du Emma an? Dann kann ich in der Zeit duschen gehen.“ oder „Kannst du sie heute in die KiTa bringen? Ich müsste mich dringend schon an den Computer setzen und arbeiten!“ sind nur zwei von Unmengen möglicher Sätze, die hier morgens fallen. Das klappt für uns ganz gut und jeder hat noch die Chance fertig zu werden, wenn wir doch mal 10 Minuten länger liegen geblieben sind. Wer morgens alleine ist, der sollte sich die Arbeit mit seinem VergangenheitsIch teilen und zB. am Vorabend vorbereiten, was vorzubereiten ist!

6. Den Tag beenden

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Es gibt Zeiten, da muss ich beim Zubettgehen noch dringend den gesamten Instagramfeed durchscrollen, Facebook zu ende lesen, Twitter lesen und 1-8 Staffeln der aktuellen Lieblingsserie auf Netflix gucken. Wenn dann die Vögel wieder das Zwitschern beginnen, die Sonne aufgeht, die Straßenlaternen ausgeschaltet werden und ich zwischen Zubettgehen und dem Morgengrauen nicht eine Sekunde Schlaf hatte, kann der Tag einfach nicht gut starten. Da helfen dann auch nicht Red Bull und Kaffee intravenös, das wird ein absolutes Desaster. Zeitig ins Bett zu gehen und dann auch zu schlafen, kann man üben und es macht auch Sinn! Der Witz ist nämlich – und das werden alle Eltern bestätigen können – Kinder schlafen nicht länger, wenn sie Abends mal später ins Bett gehen. NOOOIIIIIN! Sie stehen genauso früh auf, wie sonst auch.

 

Und nun bin ich gespannt, was ihr noch für Tipps habt, um mit Energie und vor allem auch entspannt in den Tag zu starten!

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8 Comments

  • Reply
    Stacia
    24. Februar 2016 at 10:47

    Ich finde du hast es schon ganz gut zusammengefasst. Snoozen mit Kleinkind funktioniert gut, wenn man eine spannende Schublade mit interessanten Dingen neben dem Bett bereit hält (im Nachttisch zum Beispiel). Dann sind die Kleinen beschäftigt, gleichzeitig kann man noch liegen und nur ab und an ein Augenlid heben, um die Lage zu prüfen. Oder es wird noch gemeinsam gekuschelt. Allerdings ist meine Tochter anscheinend genauso bewegungsfreudig wie Elvis – sie hält einfach nicht still :D

  • Reply
    Leonie
    24. Februar 2016 at 10:59

    Super Tipps und sehr amüsant! ;) Ich muss sagen, ich hab dem kaum noch etwas hinzuzufügen. Mir persönlich hilft immer am besten so eine gewisse Routine. Und am allerbesten: Ereignisse, auf die ich mich freue. Dann hüpfe ich quasi nur so aus dem Bett, egal wie früh es ist!
    Liebe Grüße
    Leonie von glowing

  • Reply
    Tanja
    24. Februar 2016 at 12:31

    Super Text und Tipps! Vorallem Punkt 2 hilft mir jeden Tag zeitig fertig zu werden.
    Leider bin ich so ein Tollpatsch, dass ich besonders gerne in der Früh was verschütte, iwo hängenbleibe und deswegen was umwerfe oder auch wieder verschütte.. Das stresst mich dann natürlich ungemein, denn ich wollte doch püntklich aus dem Haus! Dafür brauch ich glaub ich auch noch ein Keep Calm Ritual :D

  • Reply
    Tanja
    24. Februar 2016 at 12:35

    Btw, weil ich nochmal bei deinem Blog Foto hängengeblieben bin… Gibt es eigentlich einen Beitrag/Video darüber, wie du deine Wimpern tuscht? Die sehen immer so schön füllig =)

  • Reply
    Ulrike
    24. Februar 2016 at 12:40

    Ich lache immernoch über den Grill (#128514#)(#128514#)(#128514#)
    (Bin Mama von zwei unter 3 jährigen)

  • Reply
    Laura
    25. Februar 2016 at 10:57

    Sehr gute Tipps! Ich finde Overnight Oats auch super, weil ich eigentlich total gerne frühstücke, aber morgens einfach zu faul bin, um groß noch was zuzubereiten :D
    Und woher hast du denn die Bettwäsche? Die gefällt mir echt gut :)
    Viele Grüße
    Laura

  • Reply
    Sabine
    25. Februar 2016 at 13:32

    Das mit dem Schlüssel muss ich auch noch dringend besser hinkriegen. Es passiert einfach viel zu oft, dass ich in meiner morgendlichen Schusselmüdigkeit in letzter Minute durch die ganze Wohnung stolpere und überall nach diesem verflixten Ding suche.. das versaut einem schon mal richtig die Laune.

  • Reply
    Rougerepertoire
    27. Februar 2016 at 1:05

    Super Post! Der Grill. Ich lache noch immer. Und abends abschalten. Puh,,sehr schwierig, aber wichtig. Ich übe das auch! Liebe Grüsse, Tanja

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