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Ach, immer diese Hektik pünktlich zur Vorweihnachtszeit. Quasi mit der ersten Kerze am Adventskranz zündet auch die Rakete für mordsmäßigen Stress. Welche Geschenke sollen wir für wen kaufen? Wird noch was gebastelt? Was ist eigentlich mit dem diesjährigen Weihnachtsbaum und der Deko? Haben wir schon ein Thema oder verwenden wir den Schmuck der letzten Feste? Ist noch alles heile? Wer wird die Lichterkette auseinander knoten? Und was zum Henker wird es an Heilig Abend und den zwei Weihnachtsfeiertagen zu essen geben???? PANIKMODUS AN!
Dreh- und Angelpunkt, sowie Organisationswunder vieler Familien ist die Mama. Und seien wir mal ehrlich, ohne uns Mädels wären unsere Männer teilweise doch total aufgeschmissen: Wir planen die Weihnachtsgeschenke für die Kinder, die Neffen und Nichten, die Großeltern und alle anderen Verwandten, haben den totalen Überblick über mehrere zu befüllende Adventskalender und während wir den Weihnachtsbaum schmücken, zaubern wir mal eben mit Links ein #FramilyDinner, organisieren die Wichtelgeschenke und planen den Weihnachtsschmaus vom 24. bis 26. Dezember. Easy? Am Arsch! Das ist hart Stress – klaro macht das uns Stressjunkies auch irgendwie Spaß, aber Zeit um mal besinnlich zu sein und es sich gemütlich zu machen bleibt da nicht. Und wenn ich kurz auf meine To Do Liste schiele, schießt der Puls hoch…
Aber halt, wartet mal kurz. Durchschnaufen. Puls runterfahren. Ich merk doch jetzt schon, wie auch ihr im Kopf am routieren seid, weil heute am 1. Advent noch nicht alles zu 100% fertig geplant ist. Deko hängt nicht, Plätzchen sind keine gebacken, für die Festtage ist auch weder Braten noch Gans vorbestellt und was ist eigentlich mit den Outfits für die Familie?
Keine Sorge!!
Mit ein bisschen Gelassenheit, ein wenig Planung und ein paar Ideen von mir und Lidl bleibt das Weihnachtsfest gaaaaanz entspannt. Versprochen! Was ihr außerhalb meiner Tipps, die jeden Adventssonntag auf euch warten noch für Panik schiebt, ist dann eure Sache :) But Girls, i got you covered! Zumindest einiges…
Heute habe ich ein paar ganz entspannte Rezepte für euch, die nicht nur wahnsinnig lecker sind, sondern auch glutenfrei. Kann man manch einem als besonders lifestylig und für die schlanke Linie unterjubeln, wer wen kennt, der Gluten einfach nicht verträgt bekommt das Strahlen in den Augen zurück, denn manch ein fertiger Kram ohne Gluten schmeckt nicht allzu lecker und selbstgemacht punktet eh immer dreimal mehr.
Und keine Sorge: Hier geht es nicht um wilde Mehlmischungen, die man nur bei Edelfeinkost Hastenichtgesehen bekommt.
Zwei leckere und glutenfreie Rezepte für easy Plätzchen zu Weihnachten habe ich hier für euch: (und die können sogar die Papas mit den Kids alleine machen! Ich habs getestet!!)

glutenfreie Zitronen-Mandelsternchen
4 Eigelb von Bio Eiern (Größe S)
120g Zucker (zB. Belbake von Lidl)
1 Pk Vanillezucker
geriebene Zitronenschale von einer Zitrone (nur den gelben Teil der Schale abreiben, sonst wirds bitter)
250 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse (zB. Belbake von Lidl)
Puderzucker zum Ausrollen und für die Glasur
Zitronensaft der frisch abgeriebenen Zitrone
Das Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, die Mandeln und das Zitronenaroma dazu geben bis ein Teig entstanden ist, den man ausrollen kann. Den Teig circa 3 mm dick auf Puderzucker ausrollen und Sternchen (oder welches Motiv ihr auch möchtet) ausstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 170° Unter/Oberhitze 12-15 Min. backen. Noch heiß mit Zitronenglasur bestreichen.




glutenfreie Weihnachtsplätzchen
120 g weiche Butter oder Margarine (zB. Milbona von Lidl)
110 g Zucker (zB. Belbake von Lidl)
1/2 TL Vanillezucker
1 1/2 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
2 Bio Eier
2 TL Weinstein Backpulver
300 g Reismehl
Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und einfach alle Zutaten miteinander verrühren und gut kneten.
Den Teig portionsweise dünn auf die bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und mit Ausstechförmchen die Plätzchen ausstechen.
Nun die Plätzchen auf das Backblech legen und ca. 15 bis 20 Minuten lang backen (bis sie leicht braun werden). Bitte beobachten, denn jeder Ofen ist ein bisschen anders :)
Nach dem Backen die Plätzchen gut auskühlen lassen und dann entweder dekorieren, sofort vernaschen oder in einer Keksdose verstauen.



Kinderleichte Rezepte!! Die muss Mama nicht alleine machen, sondern kann sich ein Tässchen Glühwein eingießen, den Papa und die Kids mal machen lassen und die Situation mit halbem Ohr überwachen. Man weiß ja nie, ob der Teig dann auch wirklich im Ofen landet oder schon vorher in den Bäuchen verschwindet oder an Ostern dann von der Decke bröselt.
Und wenn doch alle Stricke reißen? Teig runtergefallen ist? Das Baby geknatscht und der Sohnemann mit dem Fußball die neue Vase mitsamt Blumenstrauß ins Jenseits befördert hat und deswegen der Timer für die Plätzchen schon drei Mal abgelaufen und somit die Plätzchen verbrannt sind?
Fenster aufmachen, lüften, drüber lachen, die Briketts wegwerfen und den Joker aus dem Ärmel zaubern: Nämlich die Horde Gäste zum Schokoladenfondue mit unterschiedlichen Schokosorten einladen. Plätzchen hat ja jeder für seine Gäste. Pfff… wie langweilig! Aber Schokofondue? Das kann man manch einem Spießer sogar noch als gesund unterjubeln, weil sich ja frisch aufgeschnittenes Bio Obst unter einem dicken Schokomantel befindet. Und dann darf sich auch noch jeder aussuchen, ob weiße, Vollmilch oder dunkle Schokolade ans Obst kommt… Mhmmm… Noms!







3 Comments
Sylvia
27. November 2016 at 11:21Oh so lecker! Ich habs als Kind auch geliebt Kekse zu backen :) Jetzt eher nicht mehr so.
Ines Jana
28. November 2016 at 12:10Ich backe am Sonntag, und in Ermangelung von kleinen Kinder oder Enkelkindern mit den lieben Kleinen einer Freundin. Daa mache ich jedes Jahr und es macht so einen Spaß. Werde das erste Rezept von Dir, liebe Anna mal ausprobieren.
Übrigens wahnsinnig Süsse Bilder von Emma, ja und die Kitchenaid wäre auch mal ein Traum.
Amina
29. November 2016 at 19:51Ein riesiges Dankeschön für zwei weitere tolle, glutenfreie Rezepte!