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Wunschkonzert der Optionen

 

 

Heutzutage muss man sich nicht mehr festlegen. Das ist ganz praktisch, wenn man zum Beispiel gerne unterschiedliche Musikgenres hört und mit einem monatlich kündbaren Spotify-Abo alle Stile und noch mehr bekommen kann. Früher musste man für circa 30 DM eine CD kaufen. Und noch eine. Und noch ein paar. Das ging ganz schön ins Geld und hat man die CD mal ausgeliehen, war sie vorerst weg.

Auch McDonalds und Burger King sind völlig entspannt, wenn du deinen Big Mac ohne Gurken und auf deinem Big King noch ein extra Burgerpatty haben möchtest. Wer muss sich schon an festgelegte Normen halten? Wir nicht. An Auswahl mangelt es uns, der Generation Y auf keinen Fall.

DVD-Sammlungen gehören ebenso der Vergangenheit an, denn Netflix, Hulu und Amazon Prime Video bieten nahezu jeden Film an, den man sich wünscht. Auto kaufen? Wieso denn, es gibt doch Carsharing. Selbst Designerhandtaschen und Kleider lassen sich ausleihen und so hält man sich die Option offen, was, wie viel und wie lange man Besitzer der Gucci Dyonisus Handtasche oder des Proenza Schouler Kleides ist. Feste Zusage zur Geburtstagseinladung auf Facebook? Zum Glück gibt es neben „Ja“ und „Nein“ auch ein „Vielleicht“, um sich die Option offen zu halten. Vielleicht findet an dem Tag noch eine bessere Party irgendwo statt…

Freiräume, Optionen, keine Verpflichtungen und alles nach unseren individuellen Wünschen.

„Ich hätte gerne den Salat ohne die Croutons, statt dessen mit grob gehobeltem Parmesan, das Steak Medium und statt der normalen Rosmarin Fries bitte die Süßkartoffelpommes.“

„Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“, denn uns stehen mehr Optionen zur Auswahl als je zuvor. Alles ist eine Option. Nichts und niemand bindet uns fest an eine Entscheidung, selbst Tattoos lassen sich entfernen, Ehen scheiden und kurze Haare sind innerhalb weniger Stunden mit Extensions wieder lang.

billyboy

Und wer die Wahl hat, hat die Qual? Nicht unbedingt, wenn sich die Auswahl und die Optionen auf die wundervollen und schönen Dinge im Leben beziehen. Wer will sich zum Beispiel in Sachen Lust und Leidenschaft festlegen? Immer das Gleiche ist doch langweilig. Ob Toys oder Partner – alles Einstellungssache. Dachte sich auch BILLY BOY, die seit 25 Jahren den Schutzengel aus Gummi herstellen, denn Verhütung ist ist nunmal Pflicht und schützt nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten. Und nun gibt es mit der limitierten Sonderbox „Schutzengel“ gleich einen ganzen Schwung verschiedener Verhüterlis, 24 Gummis insgesamt, für den ultimativen Spaß zu zweit. Oder zu dritt? Da müsst ihr euch nicht festlegen. 

Wo ihr euch allerdings festlegen solltet, ist wohin BILLY BOY mithilfe eures Kaufs der limitierten Schutzengel Packung spenden soll: BILLY BOY spendet 25 Cent je verkaufter Packung zu gleichen Teilen an folgende gemeinnützige Organisationen: „Jugend gegen AIDS e.V.“ , „Off Road Kids Stiftung“ und „GSSG – Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit GmbH“.

Der Clou: In jeder Packung ist ein zusätzlicher individueller Spendencode, mit der Liebende im Namen von BILLY BOY weitere 25 Cent spenden können. Hierfür kann man sich auf der https://billyboy-schutzengel.de/ alle Organisationen ansehen und dann selbst entscheiden, wessen Spendenkonto die weitere Spende zugutekommt. Am 31. März 2017 werden alle Spendenbeträge an die Schutzengel-Partner übergeben.

Im Klartext: 1 Mal die Schutzengel kaufen, 2 Mal Gutes tun und 24 Mal Spaß für Liebende. Fairer Deal für uns Generation Y, die sich ja nie festlegen will und an ihren Optionen und Möglichkeiten festhält und seine Freiräume verteidigt. 

Aber wie schon eingangs gesagt, ist das keine schlechte Sache, sofern sie sich auf Dinge und Sachen bezieht – die berühmte zweischneidige Klinge.  Leider greift der Drang nach schier endlosen Optionen und Freiräumen auch arg ins soziale Umfeld ein. Daran müssen wir noch arbeiten. Optionen zu haben, wählen zu können aus einer schier endlosen Auswahl und das Luxusproblem zu haben, sich nicht entscheiden zu können, gleichzeitig seine Freiräume zu verteidigen und ebenso auch den immer größer werdenden Wunsch nach Nähe und einer festen Beziehung unter einen Hut zu bringen, miteinander zu vereinen ist eine nahezu utopische Vorstellung. Die Freiheit zu haben, in einer Beziehung zu sein oder das Singleleben mit vielen Partnern auszukosten ist gleichermaßen wundervoll. Verstrickt man sich jedoch irgendwann in seinen Optionen und versucht seine Freiräume zu verteidigen,kann es zu einem Problem werden. Klingt wirr? Ist es auch. Wir wollen das Eine und gleichzeitig auch das Gegenteil. Alles und nichts. Einen festen Lebenspartner und doch die Freiheiten eines Singles. Work-Life-Balance und doch erfolgreich sein und Aufstiegschancen ausloten.„Da warten bessere auf dich.“, scheint mehr und mehr eine Mentalität in unserer Generation zu sein, die viele Leute davon abhält, eine Beziehung mit einem anderen Menschen einzugehen, bzw. sie auf ein nächstes Level zu heben. Optionen offen halten. Chancen abwägen. Sich nicht mit dem Erstbesten zufrieden geben. Da könnte ja noch was besseres kommen! Das trifft vielleicht auf Waren, Güter und Dinge und Sachen zu, aber nicht immer auf Menschen. Wenn du einen Menschen getroffen hast, der dir den Verstand raubt, dich zu einem besseren Menschen macht, aus ihr aus euch beiden das beste rausholt und ihr euch komplettiert – dann gibt es keine andere Option! Dann gibt es kein Chancenabwägen mehr! Dann ist das nicht das Erstbeste, worauf man sich einfach ausruht, sondern das Beste, was dir passieren kann. Der Wunsch nach Unabhängigkeit steht vielen Bindungen und Verbindlichkeiten im Weg und doch gibt es viele, die die Balance scheinbar beherrschen. Vorbilder einer Generation? Frauen, die sich an die Spitze der Firma kämpfen, ihre Stimmen erheben, um ihr Recht der Selbstbestimmung kämpfen oder das höchste politische Amt einnehmen. Großartige Reisen machen und das mit Kind, die manch einer nicht einmal ohne Kinder machen würde. 

Wir sind die unabhängige Generation Y, mit Jobs, die unsere Eltern nicht verstehen, wir sind die Digital Natives und dokumentieren vloggend und mit Selfies unser Leben, teilen es in den sozialen Netzwerken und genießen unser Leben nicht nur durch Instagramfilter, sondern in vollen Zügen und haben immer den großen Löffel dabei. Bamboocha! Wir haben keinen 10-Jahresplan, sondern passen uns den Gegebenheiten an. Wir arbeiten dort, wo wir Internet kriegen und ziehen auch für Jobs quer durch die Republik oder in einen anderen Kontinent. Hast du dafür deinen Partner in Crime an deiner Seite, hast du 100% Loot Completion.  

Das Leben ist eine bunt gemischte Schachtel Pralinen? Vielleicht. Oder eben eine Packung Schutzengel, bei denen man zwar auch die Auswahl hat, aber weiss, worauf man sich einlässt und dass sie nicht nur für einen selbst etwas Gutes tun, sondern auch für andere. Da soll nochmal einer behaupten, wir Kids der Genration Y seien „Egotaktiker“, die alle wichtigen Lebensentscheidungen nach den unmittelbaren Vorteilen und Nachteilen für die eigene Person und ihr Wohlbefinden abschätzen. 

Uns stehen einfach nur mehr Optionen zur Wahl.

 

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3 Comments

  • Reply
    Sylvia
    14. Oktober 2016 at 11:38

    Finde ich eine coole Aktion mit den Spenden. Du hast recht, zuviele Optionen sind nicht immer das gelbe vom Ei. Am besten ist wenn man mit der Zeit lernt, nich alles haben zu müssen und das schätzt was man hat. Das gilt eigentlich für alles Lebensbereiche :) Am schönsten finde ich es, jemanden gefunden zu haben der mit einem Träumen kann und mit dem man Dinge bespricht, die sonst keiner verstehen würde.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

    • Reply
      Anna Frost
      14. Oktober 2016 at 12:51

      das hast du sehr schön gesagt!

  • Reply
    Laura
    14. Oktober 2016 at 12:18

    Wichtiges Thema und toller Text dazu. Finde es super, dass du dich dafür stark machst. Thumbs up ;)

    http://thankthat.com/

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