BEAUTY

Ja, ich habe mir die Lippen aufspritzen lassen

lip injection

Das Thema Schönheitsoperationen und auch Körperoptimierungen ist in vielen Köpfen kontrovers. Jeder kennt über zwei Ecken jemanden, der sich schon einmal die Brüste hat machen lassen, hier Fett absaugen und dort eine Lidstraffung machen ließ. Gesprochen wird darüber nicht wirklich, eher im Stillen beäugt, vielleicht mal angefasst oder aus der Nähe betrachtet, wenn man die Modellierte näher kennt. Wer selbst den Wunsch nach dieser oder jener Verschönerung, Verjüngung oder einer Art Tunig hegt, der ist vielleicht interessierter und fragt nach.
Schönheitsoperationen werden oft für PR-Zwecke missbraucht, denn Klatschblätter schlachten gerne eine Brustvergrößerung oder Fettabsaugung eines Promis aus, zudem hilft es, sich wieder ins Gespräch zu bringen. Wer erinnert sich noch an Kathi Karrenbauer, die nach Absetzen des Frauenknastes doch eher von sich reden machte, indem sie sich für eine Kryolipolysebehandlung von RTL exklusiv begleiten ließ und sich später im Dschungel einer Bohnen und Reisdiät unterzog. Kann man machen. Genauso, wie der Bild stecken, dass sich IT-Girl Wieauchimmersieheißt gerade in der Klinik XY sich das A-Körbchen auf D aufblasen lässt. Warum sie das tun, abgesehen von PR-Zwecken, wird oft gar nicht erwähnt. Will ja eh keiner wissen, nur die Brüste später im Playboy oder sonst wo im Netz begucken. Was die Frau vielleicht abseits eines Karriereschubs dazu bewegt, einen Eingriff vornehmen zu lassen, interessiert keinen. Oder doch?

Kleine Eingriffe werden verschwiegen – denn seien wir mal ehrlich: ist man irgendwem Rechenschaft schuldig, außer sich selbst? Dass die eine oder andere prominente Frau plötzlich nach einem längeren Urlaub einen volleren Busen präsentiert, die eine oder andere Bloggerin einen volleren Mund, kleinerer Nase oder auch der eine oder andere Herr aus dem Entertainmentbereich mit dichterem Haar und weniger Falten auf dem roten Teppich lacht ist schön, oft wird das Geheimnis dahinter verschwiegen. Man schämt sich. Wovor? Vielleicht vor Kritik, genauerer Beobachtung und „im Alter“ kommt es dazu, dass man mit einem Geständnis zur Beauty OP offen zugibt, dass man eingesehen hat, das Altern doch nicht aufhalten zu können. Heimlich wird hier und da an der Verjüngung gearbeitet, denn ein öffentliches Eingeständnis, dass man sich selbst gerne schöner, jünger, attraktiver hätte, ist ein schwieriges.

Oft kennt man noch viel besser die schief gelaufenen OP-Fails, da jeder gerne über diese spricht, über die es ganze Sendungen gibt und die eine abartige Faszination im Betrachter auslösen. Über die man sich lustig macht, besonders wenn sie offensichtlich sind und plötzliche Schlauchbootlippen mit einem Friseurbesuch und blonden Strähnchen erklärt werden. Männer und Frauen, die in Extreme abdriften und die dem Begriff Bodymodification eine völlig neue Bedeutung geben, sie mit jeder OP neu definieren.
Ich bin der Meinung, dass jeder das tun sollte, was er/sie für richtig hält; für sich für richtig hält. Und letztendlich steht es einem Außenstehenden nicht zu, über Entscheidungen eines anderen zu urteilen, sie zu bewerten und im schlimmsten Falle sogar zu verurteilen. Man kennt oft nie die ganze Geschichte und die Beweggründe, sofern man sich für seine Entscheidungen rechtfertigen müsste. Viele Entscheidungen im Bereich der Schönheitschirurgie sind objektiv. Man selbst ist sein kostbarstes Gut, dies gilt es zu erhalten, zu optimieren und zu lieben. Der Wunsch nach ein wenig Tuning ist da nicht abwegig.
Interessant ist, dass nur wer sich Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie bzw. Facharzt für Plastische Chirurgie nennen darf, ist ein echter Plastischer Chirurg. Der Markt der Schönheitschirurgie ist eher intransparent und lukrativ für „schwarze Schafe“, da die Begrifflichkeiten des „Schönheitschirurgen“, „Kosmetischen Chirurgen“ oder „Ästhetischen Chirurgen“ nicht geschützt sind und sich jeder Arzt damit schmücken darf, egal um welche Fachrichtung es sich handelt. Zudem sind die Titel im ärztlichen Recht nicht definiert, sodass für einen Arzt weder notwenige Fachabschlüsse noch Spezialisierungen erforderlich sind. Die Hemmschwelle sich auf dem Markt der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie zu platzieren ist dementsprechend gering und für Interessenten gestaltet es sich schwierig einen seriösen Arzt ausfindig zu machen.
Erschreckend, wenn jeder an fremden Körpern rumdoktorn kann und demnach gar nicht so verwunderlich, wenn immer mal schreckliche Horrornachrichten von Bauschaum in Brustimplantaten oder Beton als Faltenkiller auftauchen. Wichtig ist es daher, entweder auf Empfehlungen von Bekannten zu vertrauen oder selbst eine namhafte Klinik ausfindig zu machen, sollte jemand den Wunsch hegen, etwas an sich verändern, sich verjüngen zu wollen.

Ich habe mir Anfang der Woche einen kleinen und lang gehegten Wunsch erfüllt und mir hier in Hamburg bei Medical One die Oberlippe mit Hyaluronsäure modellieren und die Mundwinkel anheben lassen. Darüber gesprochen habe ich vorab mit nur ganz wenigen Leuten, denn ich wollte ein „Das brauchst du doch gar nicht!“ und ein daraus resultierendes Rechtfertigen und Erklären meinerseits verhindern. Mein Körper – meine Entscheidung. Ich wollte das schon lange machen und löcherte jeden, den ich kannte und der es schon hat machen lassen mit vielen Fragen.

Es hat mich lange gestört, dass meine Oberlippe schief und ungleichmäßig war und meine Mundwinkel nach unten hingen, wodurch ich schnell ein Resting Bitchface hatte, wenn ich nicht bewusst lächelte. Ich sah durch die hängenden Mundwinkel in meinen Augen älter aus. Das Tragen von farbigem Lippenstift war in meinen Augen ebenso eine kritische Sache, denn farbiger Lippenstift betonte das, was mir nicht gefiel zusätzlich. Außenstehenden fiel es vielleicht nicht auf, für mich war es eine große Sache und ein Faktor, der mich schon sehr lange gestört hat. Bei Shootings bat ich oft darum, auf dunklen Lippenstift bei mir zu verzichten, sowie doch bitte den schiefen Lippenbogen anzugleichen. Immer wieder mit einem selbstfestgelegten Makel konfrontiert zu werden, an dem man nichts zB. mit gesunder Ernährung und Sport was hätte ändern könnte, machte mich ein wenig bekloppt. Vielleicht kann es die Eine oder der Andere nachvollziehen: hat man ein Mal einen Narren an einem Makel gefressen, so sieht man diesen nur noch.

Der Schritt, es dann auch tatsächlich zu wagen, meine Lippe und Mundwinkel mit ein paar kleinen Pieksern korrigieren zu lassen, begann mit einer simplen Terminanfrage zu einem Vorgespräch inklusive Interviewanfrage bei Medical One in Hamburg, danach ging alles ganz schnell – was für mich einfach perfekt war. Entschieden hatte ich mich ja schon längst und ich bin nicht der Kandidat, der gerne lange auf Termine wartet. Für meine Tattoos hatte ich auch keine Termine :) Letztendlich war es ja auch kein großer Eingriff, wie eine Brust OP, inklusive stationärer Behandlung, sondern ambulant und in 30 Minuten erledigt.

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Ich besprach mit meinem Facharzt meine Wünsche, er verstand mich sofort und Dank einer Betäubungscreme (es gibt auch Knallerfrauen, die es ohne machen, aber ich ging mal lieber auf Nummer sicher!), war mein Mund innerhalb von 15 Minuten taub. Bewaffnet mit einem großen Handspiegel konnte ich direkt verfolgen, an welchen Stellen der Doc gerade das Hyaluron spritzte und zusehen, wie sich meine Oberlippe veränderte und meine Mundwinkel hebten. Verrückt! Ich hätte fast vor Freude geweint und dabei waren nur ganz wenig Milliliter in meiner Lippe.
Mir wurde zwischendurch ein wenig schwindelig, aber das ist bei mir normal, wenn sich von jetzt auf gleich große Aufregung legt. Und Junge, was war ich aufgeregt! Aber es war gar nicht schlimm, ich war tough und habe nicht einmal mit der Wimper gezuckt, als der Doc die Spritze ansetzte und das Hyaluron in kleinen Dosen spritzte.
Und dann war auch schon alles vorbei, ich bekam ein Icepack auf die Lippe und unterhielt mich noch eine Runde mit dem Doc über übertriebene Schönheits-OPs, Botox in den Fußballen (Er lachte und sagte:“Also, Frau Frost! Irgendwo muss man auch mal einen Schlussstrich ziehen!„) und dass die besten Eingriffe die sind, die man eigentlich gar nicht als Außenstehender als solche erkennt…
Es ging sehr schnell. Und im Nachhinein stellt sich mir die Frage, warum ich es nicht eigentlich schon viel früher gemacht habe, wenn es mich doch schon so lange gestört hat? Frei nach dem Motto „Love it, change it or leave it“, habe ich etwas geändert, was mich gestört hat. Und nun, mehrere Tage danach und nach abgeklungener Schwellung (das ist normal für etwa 48h) bin ich mehr als glücklich darüber, es wirklich gemacht zu haben.

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Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigt, dass es minimal ist, was eigentlich passiert ist. Jeder außer mir wird vermutlich sagen, dass eigentlich nichts verändert ist – für mich macht es jedoch einen wahnsinnigen Unterschied (und damit meine ich nicht nur die unterschiedlichen Lichtverhältnisse auf den Bildern)! Es ging mir nicht um Schlauchbootlippen oder „Kylie Jenner Lips“, ich wollte das verbessern, was ich habe, was zu mir passt und genau das ist passiert.
In den Spiegel zu schauen und sich zu freuen, weil das Spiegelbild sich freut, ist einfach schön. Ich fühle mich wahnsinnig toll.
Je nachdem, wie mein Körper die in die Lippen gespritzte Hyaluronsäure verstoffwechselt, müsste ich frühestens in 8 Monaten, vermutlich aber in 12 Monaten mir überlegen, ob ich den Doc erneut an meine Lippe lasse. Aber so, wie ich mich momentan mit den angehobenen Mundwinkeln und der ausgeglichenen Oberlippe fühle, würde ich es ohne Zweifel jeder Zeit wieder tun!
Und wenn wir an dieser Stelle einmal den Bogen zurück schlagen, zum Anfang dieses Beitrages, dann kann ich sagen, dass ich es nicht aus PR Zwecke oder deswegen gemacht habe, damit über mich geredet wird, sondern einzig und allein für mich. Für mich, mein eigenes Schönheitsempfinden und auch ein bisschen aus Neugierde. Ja, die Neugierde, wie ich denn mit einer – in meinen Augen – schöneren Oberlippe aussehen würde und was es mit mir macht. Auf emotionaler Ebene, zum Beispiel.
Was dieser klitzekleine Eingriff, diese 6 kleinen Piekser mit mir gemacht haben, ist ganz einfach zu erzählen: Es hat mich glücklich gemacht!
Ich fühle mich ein Stück weit attraktiver, weiblicher, sinnlicher und das Erste, was ich tat, nachdem die Schwellung weitgehend abgeklungen war: Ich trug roten Lippenstift auf und freute mich einfach nur wahnsinnig darüber, dass es gut aussah!

Die junge Modern Family Schauspielerin Ariel Winter unterzog sich Anfang des Jahres einer Brustverkleinerung, lies ihre Brüste von einer amerikanischen 32F auf eine 32D reduzieren und tat dies aus physischen sowie psychischen Gründen und fand Worte, die es perfekt beschreiben:
„I don’t care what other people think about me. But the surgery changed my life. It really did. It definitely changed the way I felt about myself. It changed the way I felt physically. It really just gave me so much more confidence that I don’t now have to put on. I just feel like I can be confident.”

Und wenn ich euch nicht hier davon erzählt hätte, wäre es der Einen oder dem Anderen vielleicht auch gar nicht aufgefallen, dass ich was hab machen lassen. Tatsächlich waren die Reaktionen überwiegend wie folgt: „Frosti, irgendwas ist anders, aber ich kann es nicht festmachen… Wie? Lippen? Ach krass, jetzt wo du es sagst! Mega!“. Genau das, was ich wollte.
Kleine, sowie große Eingriffe muss jeder für sich selbst entscheiden, das ist klar. Solltet ihr in Erwägung ziehen, einen wie auch immer gearteten Eingriff vornehmen zu lassen, geht bitte zu einem professionellen Facharzt, lasst euch beraten und scheut euch nicht, Fragen zu stellen. Es gibt keine dummen Fragen! Und ein Profi beantwortet euch jede Frage gerne.

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35 Comments

  • Reply
    EVREN
    30. August 2016 at 11:16

    sieht sehr natürlich aus! toll geworden!

  • Reply
    Steffi
    30. August 2016 at 11:37

    Völlig okay! Es ist auch wirklich egal ob ich das für nötig erachte oder nicht, es ist schließlich dein Körper. Leben und leben lassen. Interessant zu lesen wie du das erlebt hast – ich bin Anfang 30 und denke schon ewig über eine Zahnspange nach. Ich kann dich gut verstehen! Irgendwann ist dann auch mal der Punkt wo man einfach man selbst seien möchte und das ist manchmal auch mit kleinen Änderungen verbunden. Ich bin jetzt an einem Punkt wo ich mich eigentlich ganz gerne mag und genau deshalb werde ich jetzt die Dinge angehen, mit denen ich mich einfach etwas unwohl fühle, weil das nicht sein muss. Das mag sich wiedersprüchlich anhören…ich mag mich, deshalb möchte ich mich wohl fühlen, ich brauche das aber nicht um glücklich zu sein. Genau so habe ich deinen Post verstanden

    • Reply
      Anna Frost
      30. August 2016 at 11:49

      das mit der Zahnspange kann ich sehr gut nachvollziehen. es gibt einfach dinge und sachen, die man länger mit sich rumträgt und ich glaube, wir sind da mit um die 30 genau in dem Alter, wo man sich Gedanken dazu macht, ob man es jetzt einfach so lässt oder noch einmal was verändert. Gewicht und Figur, hier ein Muttermahl weg und eventuell die eine oder andere Korrektur am Körper, die ein Profi macht.
      Die Person, die das letztendlich entscheidet, ist man selbst. Und wenn es nicht der Einfluss von außen ist, der diese Entscheidung fördert oder verhindert, ist es doch prima.

    • Reply
      Kristin
      30. August 2016 at 22:07

      Ich hab das mit der Zahnspange (Invisalign) dieses Jahr gemacht, mit 29. Alle sagen, dass sie meine schiefen Zähne überhaupt nicht schlimm fanden, aber MICH hat es seit Jahren so gestört, dass ich auf Fotos nicht mehr gelacht habe und mich einfach nicht wohl gefühlt habe. Und jetzt freu ich mich jeden Tag, wenn ich in den Spiegel schaue und sehe, wie es sich langsam verbessert!

      Einfach machen, egal was die anderen sagen :)

    • Reply
      Yulia
      14. September 2016 at 15:52

      Hallo ihr Lieben,
      finde es toll, das gerade zu lesen. Habe heute einen Termin beim Zahnarzt und möchte auch endlich wieder frei lachen können – mit 26 denke ich mir: Komm, so viele gute Jahre liegen noch vor dir, da möchtest du dich nicht so eingeschränkt fühlen! Das soll bitte jeder, und zwar egal in welchem Alter, am besten sofort angehen, sodass man sich bald wieder toll in seiner Haut fühlt! :) Die Posts haben mir eben nochmal viel Mut gemacht! :)

  • Reply
    Dunja
    30. August 2016 at 11:52

    Hey Anna,

    danke, dass du das mit uns teilst! Ich stimme dir voll zu „mein Körper – meine Entscheidung | dein Körper – deine Entscheidung“. Manchmal glaube ich, dass es manchen schwer fällt, solche OPs bei anderen zu akzeptieren, weil sie sich selbst nicht trauen wollen.

    Liebe Grüße, Dunja

  • Reply
    Tanja
    30. August 2016 at 11:57

    Toll !! Ich stehe auch zu meiner Behandlung mit 39 Jahren darf man sich das geben :) xo
    Tanja
    http://www.tbfashionvictim.com

  • Reply
    Ann-Kathrin
    30. August 2016 at 12:08

    Jeder soll da machen was er mag :) ich seh nichtmal einen Unterschied (was wohl gut und schlecht zugleich ist :D ).

    Hätte ich Geld würde ich auch gerne ETWAS mehr Brust haben wollen….und würde es auch nicht leiden dafür „verurteilt“ zu werden.

    Liebe Grüße

    • Reply
      Anna Frost
      30. August 2016 at 12:20

      das schrieb ich ja, dass vermutlich nicht jeder einen Unterschied sehen wird. aber ich :)

      • Reply
        Ann-Kathrin
        30. August 2016 at 14:49

        So soll es ja auch sein. und noch viel wichtiger ist ja, dass DU dich damit gut fühlst :)

  • Reply
    Kerstin
    30. August 2016 at 12:11

    Du schreibst, dass du in 8-12 Monaten nochmal zum erneuern hin musst. Rein interessehalber: Muss man das dann stetig erneuern oder nur dieses eine Mal?

    Und: wenn jemand deshalb über dich urteilt, sagt das nichts über dich aus, sondern über ihn! Einer meiner Leitsätze im Leben, wenn die Leute mal lästern.

    • Reply
      Anna Frost
      30. August 2016 at 12:19

      Hyaloron ist ein Stoff, den wir auch im Körper haben und der Körper baut diesen Schritt für Schritt ab. Demnach muss ich, wenn ich den Effekt immer halten will, immer wieder erneuern.

  • Reply
    Miss Achtung
    30. August 2016 at 12:29

    Soooo gut! Ich fand deine Lippen vorher auch schon schön, finde es aber extrem verständlich, dass du das nicht so siehst und es ändern wolltest. Manche Dinge stören eine_n einfach selber so massiv und andere bemerken das gar nicht.. Ich möchte das bei mir auch definitiv bald machen lassen. :) Finde das echt toll und schön, dass du jetzt glücklicher bist.

  • Reply
    Linda
    30. August 2016 at 12:35

    Man sieht wirklich nur einen minimalen Unterschied, aber für dich ist es wohl noch auffälliger! Schön, dass du so zufrieden bist und es dir gleich besser geht. Ich finde schönheitsoperationen soll jeder für sich selbst entscheiden, wir haben nun mal heutzutage die möglichkeiten, wieso nicht, wenn man unglücklich ist? ? Solange man sich nicht damit schadet..
    Ich habe auch schon ein paar mal überlegt, weil meine oberlippe so gut wie gar nicht existent ist ? Aber ich weiß noch nich so recht. Irgendwie is das noch einen schritt zu groß für mich.
    Auf jeden fall: super, dass du so offen drüber sprichst und ein toller post, ich hoffe, viele nehmen sich das zu herzen und die gesellschaft ändert sich soweit, dass man sowas einfach akzeptieren kann.
    Sieht auf jeden fall gut aus!
    Liebe grüße

  • Reply
    Joanamarit
    30. August 2016 at 12:47

    Ich habe mir auch ein paar Muttermale km Gesicht und Hals weglasern lassen, weil etwas größer & als Vorsichtsmaßnahme. Niemand hat sich wirklich dran gestört, außer mir eben. Und das schon ziemlich lange. Es war auch ein Eingriff von 10 Minuten und hat sogar die Krankenkasse übernommen. Ich bin so viel glücklicher damit.
    Genauso hat meine Mama sich mal ihren Zornesfalte zwischen den Augen aufspritzen lassen & sie hat sich danach einfach schöner gefühlt und ihr Gesicht war irgendwie freundlicher.
    Ich bin da genau der gleichen Meinung wie du, jeder kann und soll das machen mit seinem Körper wozu er Lust hat & es sich gut anfühlt :)

  • Reply
    Marie
    30. August 2016 at 13:17

    Liebe Anna, das ist ein toller Beitrag! Wichtiges Thema in unaufgeregten Worten, danke!

  • Reply
    Nic
    30. August 2016 at 13:21

    Sieht gut aus! Habe dasselbe Problem wie du und wusste gar nicht dass man Mundwinkel ohne Skalpell anheben kann. Wieviel kostet denn sowas? Das wäre echt was für mich…meine Kids fragen mich auch oft bei natürlichem Gesichtsausdruck ob ich traurig bin :(
    LG

  • Reply
    Lena
    30. August 2016 at 14:17

    Liebe Anna,
    ein super Artikel, dafür möchte man dich gleich knuddeln!
    „Ich wollte das verbessern, was ich habe, was zu mir passt und genau das ist passiert.“ Dieses Zitat könnte von mir stammen und wird sicherlich in der nächsten Zeit auch öfter aus meinem Mund zu hören sein, denn ich habe mir vor einigen Wochen die Nase operieren lassen. Ich fand mich nie hässlich, aber meine Nase hat nicht zu meinem Gesicht gepasst, das hat mich seit einer Ewigkeit gestört und wurde jetzt geändert. Ein ziemlich drastischer Schritt, der erste Gedanke nach der OP war für mich auch eher „Ooooh mein Gott, was habe ich die da machen lassen?“, so ganz glauben kann ich es auch immer noch nicht.
    Für mich war es, ähnlich wie bei dir, ein Wunsch, der seit langem bestand, über den ich lange gegrübelt habe, immerhin baut sich da nichts mehr ab, aber letztendlich haben für mich die do’s ordentlich überwogen. Ich konnte es in diesem Sommer auch vom Urlaub her ganz gut planen und bin wirklich happy mit meiner kleinen Veränderung. Auf die Reaktionen in meinem Umfeld bin ich jedes Mal aufs Neue gespannt, aber für mich zählt es eigentlich am meisten, dass ich mich jetzt so richtig wohl und schön fühle und einfach glücklich bin.
    Kommentare wie „Das hast du doch gar nicht nötig“, „Du bist doch auch so hübsch“, habe ich vor dem Eingriff aus meinem engsten Umfeld schon gehört, aber dazu auch gleich immer wieder erklärt, dass ich das nicht tue, um von anderen als hübsch wahrgenommen zu werden, sondern einzig und allein, um mich in meiner Haut so richtig wohl zu fühlen. Jetzt bin ich glücklich und würde die Entscheidung wohl immer wieder genau so treffen.
    Ich finde es übrigens total klasse, wie offen und ehrlich du über deine Gedanken zu dem Thema schreibst,
    Alles Liebe für dich!

  • Reply
    Andrina
    30. August 2016 at 14:49

    Hi Anna,
    danke für diesen super informativen Bericht. Ich finde, dass dieser winzige Eingriff schon einen ganz schönen Unterschied macht. Mir ist das vorher (bevor du davon gesprochen hast) gar nicht aufgefallen, aber jetzt direkt beim Vergleichsbild kann man den Unterschied schon sehen. Da kann ich dich auf jeden Fall voll und ganz verstehen und wie du schon so schön sagst: Es ist dein Körper, wenn dich etwas daran stört, ist es dein gutes Recht, es zu ändern. Top :)
    Liebe Grüße
    Andrina

  • Reply
    Fashion Kitchen
    30. August 2016 at 14:53

    Sieht richtig toll aus Anna!

  • Reply
    Nelli
    30. August 2016 at 15:44

    Ich dachte erst so: Huch?! Hab sie doch eben noch auf Instastories gehabt und keine dicken Lippen gesehen :D
    Wär mir im Leben nicht aufgefallen, wenn du es nicht erwähnt hättest und das finde ich super! Sieht sehr natürlich aus!

    Liebe Grüße
    Nelli

  • Reply
    Heide
    30. August 2016 at 16:34

    Ich finde es cool (und muss im nachhinein über den ironisch reißerischen Titel etwas lachen ;) ). Ich finde es wichtig dass du genau solche Artikel schreibst. Das macht dich aus in meinen Augen (u.a. ;) ). Und genau so sehe ich es auch, klar, wenn sich halbe Teenager unters messer legen weil sie denken sie müssten irgendwelchen idealen entsprechen, würde ich nicht gerade applaudieren. Aber wer ein solches Stück glücklicher macht durch einen kleinen (oder größeren) Eingriff, das ist doch klasse! Damit tut man sich ja nichts an, sondern viel mehr beschenkt man sich mit mehr Schönheitsgefühl – was anderes ist schönes makeup, teure kosmetik, tätowierten Augenbrauen/lidstrich oder feine Kleidung doch auch nicht. Das ist kein Ausdruck von Mangel-denken sondern Wertschätzung.
    Und gerade was die Mundwinkel angeht kann ich das voll verstehen (brüste verkleinern übrigens auch, gerade wenn man schon Kinder gestillt hat).
    Ich finde du siehst toll aus (vorher auch ;) ) und ich finde den Text herrlich emanzipiert :)
    Außerdem glaube ich, in Zukunft wird das alles weniger aufregend/reißerisch; immer mehr werden kleinere Eingriffe vorgenommen haben und über Dinge wie wimpernverdichten oder besagtes Augenbrauen tätowieren lassen wird ja auch schon ganz offen geredet(-blogt) und sich ausgetauscht.
    Danke für den coolen Artikel.
    Liebste grüße, Heide

  • Reply
    Tanja
    30. August 2016 at 17:11

    Ich finde auch, es ist sehr gut geworden.
    Vorher ist mir die Ungleichheit der „Lippenbögen“ gar nicht aufgefallen. Diese Änderung finde ich auch gar nicht so signifikant.
    Ich finde die Anhebung der Mundwinkel sehr viel prägnanter und wahrlich gut gelungen.
    Da ich leider auch unter hängenden Mundwinkeln „leide“ und schnell als arrogant und zickig abgestempelt werde, wenn ich nicht bewusst lache, wäre dieser Eingriff tatsächlich mal eine Überlegung wert, wenn es finanziell machbar ist.
    Darf man fragen, was so ein eingriff kostet?

  • Reply
    Claudia
    30. August 2016 at 19:56

    Also ich muss sagen, mir ist es auf dem Titelbild zu dem How to stay happy Post aufgefallen aber ich hatte angenommen dass es an dem Lippenstift liegt, den du sonst nie drauf hattest. Das war ein ganz untypischer Gesichtsausdruck für dich. Aber es sieht toll aus, kann man nichts sagen.
    Nichtsdestotrotz denke ich es ist gut dass es kein endgültiger Eingriff ist sondern vorbei geht und wieder natürlich wird.

  • Reply
    Julia
    30. August 2016 at 22:30

    Das hier wird vermutlich nicht veröffentlicht, weil du hier ja nur „Yay Frost du bist die Beste“ Kommentare lesen willst, aber ich versuchs trotzdem.
    Einerseits finde ich es gut und wichtig, dass du diesen Artikel schreibst und sagst wie wichtig es ist, dass man sich nicht für Eingriffe bzw. seinen Körper rechtfertigen muss. Andererseits spielst du das runter als wärs nichts. Als könnte jeder einfach so locker flockig zum Arzt gehen und sich das machen lassen. Verharmlosen sollte man sowas halt auch nicht.

  • Reply
    Anne
    31. August 2016 at 14:06

    Hi, ich bin begeistert von deiner detaillierten Beschreibung. Es ist super, wenn Menschen etwas für sich tun, denn viel zu oft, passiert es, dass man sich selbst vergisst und unzurieden wird, was dann wiederrum zu schweren Folgen, wie Burnout, führen kann. Aus diesem Grund: Großes Lob auch von mir, dass du dir diese Lippen Aufspritzung gegönnt hast. Ich arbeite für Herrn Prof. Dr. Sinis, der ein Plastischer und Ästhetischer Chirurg ist und sich viel mit solchen Operationen auseinander setzt. Falls du eine neue Behandlung suchst, kannst du dich gern mal auf seiner Webseite umschauen: http://www.sinis-aesthetics.de/lippenkorrekturen/
    Liebe Grüße

  • Reply
    Jo
    1. September 2016 at 11:51

    Liebe Anna, schön warst du auch vorher schon, aber das weißt du ja :)
    Das mit den Lippen verstehe ich, wurde dadurch animiert, auch mal darüber nachzudenken.
    Bloß die Sache mit den Mundwinkeln: Da sehe ich das Problem, dass es nunmal zahllose Frauen gibt, die nicht immer lächelnd durchs Leben laufen. Ich bin so eine. Wenn ich nicht bewusst lächle, denken Menschen, ich hätte schlechte Laune. Das hat mich lange belastet, inzwischen denke ich aber: So what? Sind wir Frauen auf der Welt, um freundlich zu sein? Oder auch nur so auszusehen? Du schreibst viel über Selbstbestimmung, aber da gehört für mich auch dazu, dass man sich emanzipiert von dem gesellschaftlichen Druck, ein freundliches Gesicht zu machen.
    Liebe Grüße, Jo.

  • Reply
    Linklove #2: Was ihr am Wochenende lesen solltet | Glowbus
    2. September 2016 at 11:54

    […] eine Art Eingriff. In dieser Woche hat sich auch Anna Frost von Fafine dem Thema gewidmet und einen Erfahrungsbericht zu Hyaluron sowie einige Gedanken zum Thema aufgeschrieben. Was denkt ihr […]

  • Reply
    Caro
    3. September 2016 at 17:53

    Ich finde es super mutig von dir, dass du so öffentlich darüber sprichst. Aber die vielen positiven Kommentare zeigen ja, dass viele von uns eine ähnliche Meinung dazu haben :) Seit ich mit meinem Studium fertig bin, lege ich immer ein bisschen Geld zur Seite, weil ich auch zwei Makel habe, die mich total stören: ein Blutschwämmchen auf der Stirn und eine Zornesfalte zwischen den Augen. Zur Zeit trage ich einfach einen Pony, der beides bedeckt, aber ich weiß ja, dass sie da sind und das stört mich schon sehr.

  • Reply
    Julia
    4. September 2016 at 17:19

    Hmm..mir fällt es unglaublich schwer, mir ein „Urteil“ zu bilden…generell finde ich es nicht verwerflich. Dennoch muss ich sagen, dass ich es niemals bemerkt hätte – und es selber nur dann machen würde, wenn ich extremen Leidensdruck verspüren würde auf Grund irgendeiner körperlichen Sache; und das muss dann jeder für sich entscheiden.
    Finde es aber gut, dass du offen mit dem Thema umgehst.

  • Reply
    Sylvia
    5. September 2016 at 16:00

    Super das du so offen über dieses Thema schreibst. Ich kann es nicht leiden wenn jemand behauptet nichts machen gelassen zu haben, obwohl es offensichtlich ist. Ich hab mir die Nase machen lassen und erzähle das auch ohne Hemmungen beim Kaffee. Ich finde das man da ruhig dazu stehen kann. Ich sehe zwar auch nur einen minimalen Unterschied, weiss aber das einem selbst das sehr viel bedeutet. Ich würde es auch jederzeit wieder tun.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/ Photography/Lifestyle/Travel

  • Reply
    prettyful
    8. September 2016 at 14:41

    Sehr schöner Beitrag und toll, wie offen du darüber reden kannst. Auch solche Themen wie Fettabsaugen oder Facelifting sind Gang und Gebe, und dennoch will das jeder unter den Tisch kehren. Man sollte die Plastische Chirurgie nicht gleich verurteilen, sondern sich immer fragen, aus welchen Gründen die PatientInnen das machen. Ich habe eine Brustvergrösserung vornehmen lassen und stehe dazu.

  • Reply
    Jette
    8. September 2016 at 17:41

    Sieht super natürlich aus! Finde das auch gar nicht schlimm, sich verschönern zu lassen. Aber bei Lippen hat man ja immer die Bilder von den „Schlauchbootlippen“ von Chiara Ohoven im Kopf und hätte Angst, dass es dann bei mir auch so aussieht.

  • Reply
    High Five der Woche: Spätsommerliebe, Dating like a Man und warum Reisen nicht einfach nur geil ist – Helle Flecken
    11. September 2016 at 11:31

    […] die immer normaler zu werden scheinen: Erst vor zehn Tagen hat Anna zum Beispiel auf Fafine von ihrer Hyaluron-Behandlung erzählt und betont dabei vor allem, dass der entscheidende Punkt einfach der Grund ist, warum man […]

  • Reply
    Dascha
    13. September 2016 at 17:43

    Mit großem Interesse habe ich deinen Artikel gelesen und bin sehr erstaunt, dass hier sooo viel positives Feedback auf der Seite gelandet ist! Ich kann mehr oder minder den Eingriff nachvollziehen, aber ich sehe es da etwas kritisch mit der Vorbildfunktion für manche Leserinnen (Ja, diese Website ist hier mit großer Wahrscheinlichkeit für erwachsenere Frauen gedacht – aber auch die lassen sich gerne von solchen Eingriffen inspirieren).
    Bis vor kurzer Zeit dachte ich, dass Frauen wieder zu ihren Körpern und ihren Makeln stehen können. Ich für mich komme mit meinen Schönheitsfehlern ziemlich gut zurecht, da ich davon überzeugt bin, dass sie ein Teil von mir sind und mich grade so besonders machen, wie ich bin.
    Vielleicht waren/sind deine „schiefen“ Lippen auch grade das, was dein Gesicht nochmal ein Stück weit mehr ausmacht?!
    Und dazu frage ich mich (vielleicht habe ich es auch überlesen), wie viel der Eingriff eigentlich gekostet hat? Fast wirkt es so, als würde man in das nächste Café gehen und sagen: „Einmal neue Lippen bitte!“
    Zusätzlich deinen Eingriff mit dem von Ariel Winter zu vergleichen empfinde ich hier ebenfalls als sehr schwierig! Hier wurde der Eingriff vollzogen, da die zu große Brust gesundheitliche Konsequenzen für sie gehabt hätte – bei einem nicht ganz perfekt sitzenden Mund ist das schon etwas anders….

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