BABY

Immer schön trocken bleiben!

anna frost pampers 2

beitrag in kooperation mit pampers

Produkte werden immer weiterentwickelt. Da beißt keine Maus den Faden ab, das muss so, denn Stillstand bedeutet oft, dass man schnell von anderen Innovationen überrollt wird. Auch wenn es der Endverbraucher, also wir, eigentlich gar nicht merkt, ist es wichtig, dass Produkte immer auf dem neuesten Stand in Sachen Technik, Innovation oder auch Nachhaltigkeit sind. Je nachdem, was sich eine Firma auf die Fahne schreibt.
Pampers ist so ein Unternehmen, welches sich seit seiner Gründung ( Pampers wurde 1961 in den USA gegründet und ist 1973 nach Deutschland gekommen) stets weiterentwickelt und an der Entwicklung seiner Produkte feilt und den immer höher steigenden Ansprüchen der Babyhaut und der dazugehörigen Eltern gerecht wird. Nicht verkehrt, denn will man als Eltern nicht nur das Beste für sein Kind, sondern auch für den Babypopo. Diaper Rash, aufgeweichte Babyhaut, PH-Werte… dies sind alles Dinge, die junge und vor allem frische Eltern erst einmal konfus machen und selbst einfache Dinge, wie den Windeleinkauf zu Rocket Science machen. Ein kurzer Blick in Elternforen oder auch die geschlossenen Mom Gruppen auf Facebook zeigen, dass Pampers doch die Windel der Wahl ist – gerade für die Nacht.
Niemand will eine Plastikhose tragen. Niemand will länger als nötig in seiner Nummer 1 und Nummer 2 sitzen und niemand möchte irritierte Haut im Intimbereich. Wer jedoch ein zufriedenes Baby und vor allem ein durchschlafendes Baby haben möchte, der gibt sich bei der Windelauswahl (besonders für die Nacht) extra viel Mühe! Und ja, ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass auch eben jene Windel für den Tag einen enormen Unterschied macht, hat man ein sehr empfindliches Baby daheim.

Ich erinnere mich noch an Zeiten, da hat Emma kaum in die Windel gepullert, da ging das Geschrei los und wir mussten wickeln. Die vorher recherchierten durchschnittlichen 6-9 Windeln am Tag für ein Neugeborenes hat Emma teilweise ums doppelte getoppt. 15 Windeln am Tag waren bei uns am Anfang keine Seltenheit und Trick 17 (den Po gaaaaanz dick mit Creme einschmieren) hat die Situation nicht wirklich verbessert. Erzählte man diese Story anderen Müttern, erntete man eher irritierte Blicke. Kind mal schreien lassen, kam nicht selten als Tipp, aber mein dickköpfiges Töchterlein hatte da andere Vorstellungen und wer die Show mal miterlebte, hatte urplötzlich Verständnis für unseren übermäßigen Windelverbrauch. Kaum war die Windel feucht, musste sie gewechselt werden. Da wird Windelwechseln zum Sport und ich möchte nicht daran denken, wie es ab und an war, wenn die Kleine gerade eben wieder fertig angezogen war und das Brüllen erneut losging, weil bereits 5 Tropfen Pipi in der frischen Windel waren… Da möchte man sich die Haare raufen. Oder ganz langsam einzeln ausreißen… Das machten wir etwa 6 oder 7 Wochen mit, danach wechselten wir die Windelmarke.
Der Wechsel zu Pampers war tatsächlich des Rätsels Lösung und das Kind wurde happy. True Story!
Vor ein paar Wochen flatterte eine Einladung von Pampers ins Büro, ob ich denn nicht mit ein paar anderen Bloggern und Journalisten mal nach Frankfurt kommen mag und behind the scenes luschern möchte. Na logo! Ich war ja schon ein wenig neugierig und auf die anderen Bloggermoms Sophie (Berlin Fleckles) und  Janina (Oh Wunderbar) hab ich mich erst recht gefreut!

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Pampers
Vor Ort haben wir nicht nur die Windeln tatsächlich auseinander genommen, sie extremen Stresstests ausgesetzt, sondern auch mal mit der ersten Windel von 1950 verglichen (im Foto oben links). Damals noch ein Plastiksack gefüllt mit Watte, steckt heute doch ein wenig mehr Technik in dem kleinen Höschen drin, als man denkt. Und vor allem viel Arbeit über einen laaaangen Zeitraum. Mehrere Hundert Moms, Dads und ihre Kids helfen Pampers dabei, ihre Windeln weiter zu entwickeln, Makel zu erkennen, Innovationen voran zu treiben und neue Ideen umzusetzen. Dafür melden sie sich freiwillig an und können sich an unterschiedlichen Studien beteiligen. Dazu bekommen sie wöchentlich eine Ration Pampers Windeln und je nach Studie auch eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, was Windeln kosten ;) Die Kids tragen die Windeln, die Eltern füllen einen Fragebogen aus und manchmal müssen sie benutzten Windeln (OHJAA!) in spezielle Container werfen, damit sie von den Forschern auf ihre Saugkraft und andere Features geprüft werden. Vermutlich nicht die angenehmste Arbeit, aber einer muss es ja machen.

Ohne, dass sie es wussten, testeten einige Babies und Eltern also bereits den neuesten Clou und haben ihn mit Pampers so weiterentwickelt, dass sie nun auf den Markt kommen: Die neue und verbesserte Pampers Baby-Dry Windel mit drei absorbierenden Kanälen.
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Was daran jetzt neu und besser sein soll, kann man besonders im direkten Vergleich und am Baby sehen: Während bei anderen Windeln und auch der alten Baby-Dry (im Bild oben rechts) die Flüssigkeit zwar versucht wird, gleichmäßig zu verteilen, sackt sie dennoch am tiefsten Punkt der angezogenen Windel zusammen und zieht sie nach unten. Die Kids bekommen dadurch eine Art Cowboy Gang. Das ist auch der Moment, wenn sich die Windel am Bodyverschluss im Schritt links und rechts versucht neue Wege zu bahnen und kurz davor ist, scheinbar zu explodieren :)
Die neuen drei Kanäle und die verbesserten Micro Pearls™ in der Baby-Dry Windel (im Foto oben links) sorgen dafür, dass die Flüssigkeit im Vergleich zum Vorgängerprodukt schneller aufgenommen und eingeschlossen wird. Durch die neue Technologie sitzt die Windel besser und hängt weniger durch – perfekt für die kleinen Entdecker, die sich frei bewegen können! 

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Kaum zu glauben, aber wahr: Wir Moms und Dads, Journalisten und Forscher standen also im Testlabor bei Pampers in Schwalbach und hatten unsere Nasen ganz tief in den (mit Testflüssigkeit!) gefüllten Windeln, wühlten mit den Fingern in den Micro Pearls und tauschten Erfahrungen aus. Voll drin im Thema, würde ich sagen :) Hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass mich das Thema Windeln und der gesunde Poppes meines Töchterleins so einnehmen würde. Aber Windel ist nicht gleich Windel und nicht jedes Kind und sein Popo sind gleich. Umso wichtiger ist es, dass viele Familien sich an den Studien beteiligen und so möglichst viele Popos bei der Forschung helfen.
Spannend wars, aber ganz schön! Und ab August gibt es die neue Baby-Dry mit den drei Kanälen und verbesserten Micro Pearls dann im Handel.
Bin mal gespannt, was ihr Moms, Dads und eure Kids meinen :)

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4 Comments

  • Reply
    Christina
    16. Juli 2016 at 22:32

    Liebe Anna, ich bin eine treue Leserin und bewundere normalerweise sehr, wie du deinen Beruf und Kind unter einen Hut bringst. :-) Doch diesmal frage ich mich leider wirklich, ob du die Message, die dir Emma da versucht hat zu vermitteln richtig aufgefasst hast. Kinder, die in einer nassen Windel schreien sind ganz normal und möchten eben nicht in ihren Ausscheidungen liegen – egal ob diese mit Hilfe von dubiosen Chemikalien (leider sind eben genau diese nirgends deklariert und definiert, das gibt mir persönlich am meisten zu denken) in Gelform verwandelt wurden. Ein schönerer und ökologischerer Weg wäre gewesen das Kind bei Bedarf abzuhalten (Stichwort windelfrei und Ausscheidungskommunikation – Bitte googeln, das sprengt jeden Rahmen hier) bzw. auf Stoffwindeln zurück zu greifen und jedes mal nur die oberste Einlage zu wechseln – denn ich verstehe vollkommen, dass du nicht Unmengen von Wegwerfwindeln produzieren möchtest. Ich finde diese Beschreibungen wie den Cowboy-Gang sehr bedenklich und traurig, denn bis die Windeln schon so weit unten hängt, sollte kein Kind aufs wickeln warten müssen. Auch geht durch den Gel-Effekt, den du so lobst, jegliches Nässe-Gefühl nach einem Pipi verloren, was das Trockenwerden erheblich erschwert – Mein Windelfrei/Stoffikind ist bereits sehr früh trocken gewesen (erheblich früher als Emmas Alter zum jetzigen Zeitpunkt…), und ich habe das als völlig natürlich und gut empfunden. Leider leider greifen P&G inzwischen im Sinne des Massenkonsums auch in den höchstsensibeln Bereich der Kindererziehung ein und suggerieren falsche Erwartungen, denn 12 Stunden Trockenheit sind nichts wünschenswertes. Liebe Grüße xo

    • Reply
      Anna Frost
      17. Juli 2016 at 10:10

      hach… genau so einen Kommentar habe ich unter anderem auch bekommen, als ich eben in einer Gruppe Mütter das Problem geschildert habe. das Windelthema war eine zeit lang sehr kompliziert und nervenaufreibend, eine Stoffwindel hätte daran nichts verbessert. Emma war einfach sehr empfindlich, da gab es keine Message misszuverstehen.
      du kannst mich gerne als rabenmutter abstempeln, aber – verzeih mir – ich finde es nicht gerade erfüllend mich den lieben langen tag mit windelnwechseln zu beschäftigen. wie gesagt, 15 windeln täglich waren keine seltenheit.
      natürlich lasse ich meine tochter nicht stundenlang in ihrer windel sitzen, aber manchmal geht es nicht anders!!!
      hälst du auf jeder längeren Autofahrt SOFORT an und wechselst?
      Bei jedem Spaziergang?
      Auch dass das Trockenwerden erheblich erschwert wird stimmt so nicht. Emma meldet bereits an, dass sie Nummer 1 und Nummer 2 muss und geht bereits auf ein Töpfen.
      Ich weiß nicht, woher dieses Wettkampfgefühl kommt, dass ein Kind so schnell es geht aufs Töpfchen muss oder dies das jenes kann. Schön für euch, wenn euer Kid bereits ganz früh trocken war. Ernsthaft, das finde ich toll. Aber es ist mir total egal.
      Ich glaube nicht, dass Emma einen Schaden davon trägt, weil sie mit 20 Monaten noch Windeln trägt oder was du mir jetzt mit deinem Kommentar suggerieren möchtest.

      Vielleicht einigen wir uns einfach darauf, dass wir uns bei diesem Thema nicht einig sind. Ok?
      Jede Mom und jeder Dad macht sein Ding genau so gut und richtig, wie er/sie es für richtig hält.
      Nicht jedem ist es möglich, mit Stoffwindeln zu wickeln. Nicht jeden Eltern stehen alle Möglichkeiten offen.
      Liebe Grüße!

  • Reply
    Jenny
    18. Juli 2016 at 22:12

    Liebe Anna, ich habe mich in diesem Beitrag soooo wiedererkannt. Bzw vorallem in deinem Kommentar! Auch wir nutzen die Pempers Windeln und ich denke die 12 Stunden Trockenheit sind eher auf Nachts bezogen. Denn mal ehrlich.. wer wickelt sein Kind denn Tagsüber NICHT regelmäßig? Und das mit dem Cowboygang hat mich echt zum schmunzeln gebracht :)
    Liebe Mamis immer schön geschmeidig bleiben und immer dran denken wir stehenalle auf der gleichen Seite, bzw sitzen alle im selben Boot. Warum muss man sich da immer gegenseitig bekriegen?

    LG Jenny

    • Reply
      Anna Frost
      19. Juli 2016 at 9:43

      nein, nein. wir nutzen nur noch 2 windeln am tag, so kommt man nämlich herrlich auf 24h trockenzeit :D
      Scherz beiseite! Ironie off.
      Wir wechseln oft und ständig und lassen emma natürlich nicht in ihrer nummer 1 und nummer 2 eine halbe ewigkeit sitzen. das will ja keiner.
      ab und an gibt es aber situationen, da kann man einfach nicht sofort wechseln. und auch stoffwindeln und abhalten ist nicht für jede familie eine option… leider.

      <3

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