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Travel Diary : Amsterdam

Amsterdam <3
Eine Stadt, für die ich bisher leider nie viel Zeit hatte, weil ich nur für Events und Veranstaltungen vor Ort war und aus Zeitgründen den Aufenthalt nicht verlängern konnte. So auch dieses Mal. 24 Stunden Amsterdam reichen aber aus, um sein Herz an diese wahnsinnig tolle Stadt mit wahnsinnig freundlichen und zuvorkommenden Menschen zu verlieren.

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Und ja, mit Kind erlebt man die Welt und auch Reisen anders, Menschen begegnen einem auf eine andere Art und Weise und auch wird man mit einem oder mehreren Kindern an seiner Seite auf andere Dinge aufmerksam, hält länger inne und beobachtet anders.

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Zeit für die vielen Museen der Stadt hatten wir leider nicht, also konzentrierten wir uns aufs Essen, Entdecken und Bummeln. Wir ließen uns treiben, schlenderten hier und da entlang und genießen die Zeit miteinander und in dieser schönen Stadt.
Folgendes kann ich euch empfehlen, wenn ihr nur kurz Zeit habt oder einfach mal was anderes machen wollt, wenn ihr in Amsterdam seid:

In der Albert Cuypstraat findet Montags bis Samstags der wohl bekannteste und größte Markt in Amsterdam, im Stadtviertel de Pijp statt – der Albert Cuypmarkt, im Volksmund wird er De Cuyp genannt. 1904 wurde er als Samstagsmarkt mit Handkarren und Straßenverkäufern eröffnet und seit 1912 wird er bis heute sechs Tage in der Woche gehalten. Mit seinen rund 300 Verkaufsständen und 1 km Länge, seinem internationalen Nahrungsmittelangebot an Geflügel, Fisch, Backwaren, Obst, Gemüse sowie Blumen, Kleidung, elektrische Artikel, Schmuck und vieles andere mehr, gilt er als größter Wochenmarkt in Europa. Wir haben uns dort – voll das Klischee – mit Käse eingedeckt. Das Fisch- und Blumenangebot ist aber auch nicht von schlechten Eltern!

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Ihr solltet auf jeden Fall morgens oder allerspätestens vormittags/mittags dort auflaufen, denn am späten Nachmittag ist nicht nur alles verkauft, sondern es herrscht auch gähnende Leere. Einzig die Vögel schnappen sich letzte Reste, was für Kids natürlich spannend zu beobachten ist.

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Lasst euch in den vielen Gassen und Straßen treiben und entdeckt die vielen bunten Kacheln und Türen in den Hauseingängen und lasst euch von ihnen inspirieren. Wenn ihr an den vielen Hausbooten in den Grachten vorbei kommt, gibt es ebenfalls viel zu entdecken. Ob es nun Vögel sind, die neben den Türen nisten oder das Hausboot eine ulkige Form hat – Augen offen halten lohnt sich oft!
Auch macht es Spaß, kurz auf einer der vielen Brücken stehen zu bleiben und vorbeifahrenden Booten zuzuwinken. Einer auf jedem Boot winkt auf jeden Fall zurück!

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Emma ist ein Träumerle, Wirbelwind und Entdecker in einer Person, alles gleichzeitig und das zu jeder Zeit und sie erinnert mich in vielen Details an mich selbst – entdeckt kleine Details und Dinge, lässt sich treiben und kann halbe Ewigkeiten einfach nur beobachten und Aussichten genießen.

GENIEßEN stand bei uns in diesen 24 Stunden ganz hoch im Kurs, zumindest aus kulinarischer Sicht. Bekannt aus der Sendung „Kitchen impossible“ war das Hot Dog Restaurant „the fat dog“ und das stand ganz oben auf unserer To Do Liste. Und wer Hot Dogs mag, wird die Hot Dogs im „the fat dog“ lieben!!

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Übernachtet haben wir im Volkshotel. Einem ziemlich modern eingerichteten Hotel mit offener Lobby, die zum Coworken einlädt. W-Lan ist natürlich inklusive.
Spannend am Volkshotel: Jedes Zimmer ist anders eingerichtet, ob nun Etagenbett, Bett auf einer höheren Ebene mit Stauraum darunter, schaukelndes und von der Decke hängendes Bett oder eine große Liegewiese. Wir hatten nicht nur eine große Liegewiese, sondern auch riesige Fensterfronten mit einer Fensterbank, die zum Sitzen einlud und einen grandiosen Blick über die Dächer von Amsterdam bot. Der Vorteil, wenn man ein Eckzimmer bezieht :)
Ein Kinderbett wurde uns ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt und wartete bereits im Zimmer.

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Während ich beim Event von Joolz war (dazu später an anderer Stelle mehr!), haben Jakob und Emma die Stadt ein wenig auf eigene Faust erkundet und unter anderem eine Grachtenfahrt gemacht. Für Emma ein besonders großer Spaß, denn sie liebt alles, was mit Wasser zu tun hat. Auf der 75 Minütigen Fahrt gab es also jede Menge für sie zu entdecken und Jakob hat das eine oder andere Wissenswerte aufgeschnappt.
Die beiden haben die Day Cruise mit Amsterdam Canal Cruises gemacht, dessen Anlegestelle gegenüber der Heinecken Brauerei war. Eine Buchung der Tickets vorab war nicht nötig, die beiden kauften ihre Tickets am Schalter und sind aufs Boot gestiegen. Bei einer größeren Gruppe empfiehlt sich eine Reservierung der Karten jedoch.
Für Kids gab es eine kleine Wundertüte mit Ausmalbuch, Buntstiften und kleinen Basteleien geschenkt, beim Einstieg wird von allen Gästen ein Foto gemacht, welches man im Anschluss für 3,50€ erwerben kann. Für alle Teilnehmer liegen Kopfhörer in unterschiedlichen Sprachen bereit, sodass man sich bei der Sightseeingtour keine Infos entgehen lassen muss.

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Im Ruhrgebiet aufzuwachsen, heißt übrigens, dass man regelmäßig nach Venlo oder in andere holländische Städte fährt. Ob nun Urlaub am Meer, Shopping oder einfach nur zum Einkaufen von Lebensmitteln, Blumen, Kaffee und anderen Vorräten. Je nach Stadt, sind das zwischen 30 und 60 Minuten Fahrtzeit und so verbrachte ich viel Zeit in meiner Kindheit damit, mich wie die Raupe Nimmersatt durch Frikandellen, Poffertjes, Vis, Softijs und Vla zu futtern. Und auch wusste ich schon von klein auf, dass die besten Restaurants und Gaststätten nicht unbedingt nur auf den Hauptstraßen sind, sondern auch in den kleinen unscheinbaren Gassen. So fanden wir durch Zufall Luciens Pannekoekkelder und stopften uns die Bäuche mit Pfannkuchen und Poffertjes voll.
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Ja, Amsterdam, du tolle Stadt! Wir kommen ganz bald wieder! Und dann sind wir auch ganz sicher mal für längere Zeit da und dann auch auf einem Hausboot. Das ist ja noch ein ganz ganz großer Wunsch von mir <3

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7 Comments

  • Reply
    Janet
    9. Juli 2016 at 17:38

    Ein so schöner Blogeintrag. Emma sieht noch schöner aus als Amsterdams hübschen Fassaden und Ecken. Und das will bekanntlich etwas heißen.

    Liebe Grüße!

  • Reply
    Lisa
    10. Juli 2016 at 17:47

    Amsterdam ist wirklich eine tolle Stadt und deine Bilder sind auch toll geworden!

  • Reply
    Céline
    10. Juli 2016 at 22:17

    So tolle Eindrücke! Amsterdam ist einfach immer wieder wunderschön und eure Kleine einfach purer Zucker : )
    Liebe Grüße,
    Céline von Smultronställen

  • Reply
    Jule
    11. Juli 2016 at 12:03

    Liebe Anna,
    das sieht nach einem wirklich tollen Tag in Amsterdam aus!
    Ich war bereits zweimal dort (einmal im Winter für einige Tage und dann nochmal ein Tagestrip letzten Sommer) und die Stadt ist wirklich zu allen Jahreszeiten zu empfehlen und man entdeckt sowieso immer wieder Neues!

    Liebe Grüße,
    Jule

  • Reply
    Tina
    11. Juli 2016 at 14:20

    Lieben Dank für die tollen Amterdam-Tipps!!!! Wir fliegen Ende September nach Amsterdam und bin schon total gespannt. Das mit dem Markt ist grandios, da unser Hotel nur wenige Ecken davon entfernt ist. Den Hot-Dog muss ich dann unbedingt probieren. Tolle Bilder von euch Dreien!
    Liebe Grüße

  • Reply
    Quick Tipps #22 – Gedankenchaos
    15. Juli 2016 at 12:16

    […] ist auf jeden Fall eine Stadt, die auf meiner Reiseliste steht. Auf fafine findet ihr ein Traveldiary […]

  • Reply
    kitchen impossible hot dog amsterdam – Dekoration.com
    22. Dezember 2017 at 4:05

    […] Travel Diary : Amsterdam […]

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