BABY

nicht perfekt

emma hand halten

Mein Tochterkind,

ich mache als deine Mom nicht immer alles richtig, schon gar nicht perfekt. Nein, manchmal frage ich mich am Ende des Tages, wie ich es eigentlich geschafft habe, dass wir alle noch leben. Und weisst du was? Ich glaube, so geht es jeder Mom und jedem Dad. Manche sind weniger, manche mehr und manche genau so extrem selbstkritisch, wie ich. Manchmal, so wie jetzt, schreibe ich bewusst meine unperfekten Momente auf, um zu zeigen, dass nicht alles perfekt ist, wie es vielleicht manchmal scheint. Zum Beispiel auf Fotos hier im Blog, auf Instagram oder auf Snapchat. Ich bin es vor allem nicht. Und seit ich eine Mom, deine Mom bin, mache ich mir über diese Dinge und Sachen, die ich nicht perfekt kann, noch mehr Gedanken. Gerade im Bezug auf dich, mein Kind.

Ich bin die Mom, der die Tränen in den Augen stehen, wenn du morgens in der KiTa weinst, weil ich gehe. Ich stehe dann im Flur, atme tief durch und höre dich dann manchmal noch Mama rufen. Ich bin die Mom, der die Erzieherinnen drei Mal sagen müssen, dass das vorbei geht. Und dass du immer dann, wenn die Tür vom Gruppenraum zu geht, dich wieder gefangen hast und den ganzen Tag mit deinen Freunden ausgelassen spielst.

Ich bin auch die Mom, die arbeitet. Ich bin die, die total in ihre Arbeit versunken ist und 5 Minuten vor KiTa-Schluss feststellt, dass sie dich ja abholen muss. Keine Sorge, dein KiTa-Schluss ist zwei Stunden vor der eigentlichen Schließung. Und unser Fußweg zur KiTa dauert 12 Minuten (7 Minuten, wenn ich zügig gehe und 3-4, wenn ich renne und die Ampel grün ist), also hole ich dich noch immer mehr oder weniger pünktlich ab. Und ein schlechtes Gewissen muss ich eigentlich gar nicht haben, denn meist beschwerst du dich, dass ich dich ja schon abhole.

Ich bin die Mom, die viel arbeitet. Auch dann manchmal auch noch, wenn ich dich nachmittags von der KiTa abgeholt habe. Und manchmal musst du mich daran erinnern, dass die eine oder andere Email oder ein Artikel oder ein Projekt auch warten kann. Also klappe ich sehr gerne den Laptop zu und jage mit dir und Elvis durch die Wohnung, lese dir im Tipi Bücher vor, springe auf unserem Elternbett mit dir herum oder gehe mit dir noch zum Spielplatz.

Ich bin die Mom, die dir gerne mal Kleider kauft, nur weil sie schön aussehen. Nicht immer, weil sie praktisch sind. Ich kaufte dir eine wollweiße Jacke und weiß genau, dass du sie niemals in der KiTa anziehen wirst. Dafür aber bei vielen anderen Gelegenheiten! Und die gab es auch. Die gibt es immer. Und vermutlich werde ich es niemals lernen und dir immer wieder Kleider kaufen, die vielleicht wenig praktisch, dafür aber sehr hübsch sind.

Ich bin die Mom, die total optimistisch einen weißen Teppich unter den Esstisch legt und dann aber über sich und die eigene Dummheit lacht, wenn du und deine Essversuche eben jenen neuen Teppich bunt einmatschen. Oder dein Papa, weil ihm der Löffel mit Blaubeerjoghurt aus der Hand flutscht. Ich bin die Mom, die zu jedem Fleck auf diesem Teppich eine kleine Geschichte erzählen kann (und trotzdem hofft, dass sie alle in der Teppichreinigung entfernt werden können …).

Ich bin die Mom, die deine Windeln, Hirsekringel und Apfelscheibchen in der Tupperdose in ihrer Designerhandtasche mit sich herumschleppt. Und zwar überall hin! Auch da hin, wo du gar nicht mit hingekommen bist. Aber sicher ist sicher. Irgendjemand braucht immer mal einen Hirsekringel oder ein feuchtes Tuch. Aber ich bin auch die Mom, die dich sofort auf den Arm nimmt, egal ob die Einpieksstelle von der Impfung noch blutet und meine Bluse danach voller kleiner Blutschmierer ist oder mein Mantel komplett voller Sand, Schnodder und Schmutz ist, wenn ich dich aus dem Sandkasten oder der Pfütze fische oder dir beim Aufstehen helfe, wenn du gestolpert bist.

Ich bin die Mom, die dich mit zur Fashionweek nach Berlin mitnimmt. Das habe ich gemacht, weil ich dich kenne und auch weil dein Papa und ich diverse Vorkehrungen getroffen haben. Ich weiß, dass du Musik liebst. Und ich weiß, dass du Spektakel liebst! Während der zwei Shows, in denen du auf unserem Schoß gesessen hast, warst du voll in deinem Element, hast mit der Musik gewippt, aufmerksam die Models beobachtet, die Zuschauer um dich herum bezirzt und eifrig geklatscht. Hätte es dir nicht gefallen, wäre es dir zuviel geworden, wäre dein Papa sofort mit dir aus dem Zelt gegangen. Aber ich kenne dich. Du warst begeistert! Und dass ich dich mitnehmen konnte, hat mir meine Arbeit sehr erleichtert. Und ich bin die Mom, die beim Warten auf die Shows mit dir in der Lounge sitzt, neben Promis und Fashionpeople und dein Tierbuch vorliest. Und nein, ich komme mir nicht blöde vor, wenn ich neben TV Menschen sitze und die Geräusche von Schweinen, Hunden und Katzen mache.

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Ich bin auch die Mom, die erst dann bemerkt, dass sie die Schale mit den Chips vom Vorabend nicht weg und aus deiner Reichweite geräumt hat, nachdem du dir schon einige Scheibchen in den Mund geschoben hast und deswegen dein Frühstück verschmähst. Oder die salzigen Lakritze aus meiner Handtasche gefischt, angelutscht und mit ganz viel Spaß und Konzentration in den Teppich unterm Esstisch gerieben hast. Aber ich bin auch die Mom, die darauf achtet, dass du sonst gesund und abwechslungsreich isst. Vielleicht übertreibe ich dann an der Stelle, wenn ich das Gemüse vom Biobauern für dich dünste, statt koche und für die KiTa Feten stets Zucker-, Salz- und Weißmehlfrei backe (weil es gewünscht wird).

Ich bin die Mom, die dich von der KiTa abholt und vergisst, dir zuhause die Hände zu waschen, nachdem du im Sand gebuddelt hast. Und es fällt mir erst dann auf, wenn du mich mit den Erbsen aus deinem Mittagessen fütterst und der Sand zwischen meinen Zähnen knirscht.

Was aber vielleicht noch viel wichtiger ist: ich bin die Mom, die für dich ihr letztes Hemd geben wird. Ich bin die, die dich unendlich liebt und dich auf deinem Weg begleiten wird, egal wie du ihn gehen willst. Ich mache nicht immer alles so, wie es in den Büchern steht, aber ich bin immer für dich da und werde dir zeigen, dass im Leben nicht immer alles perfekt sein muss. Dass vielleicht gerade im Unperfekten das Beste steckt. Und so viel Liebe.

Ich bin nicht perfekt, aber ich gebe mir Mühe. Vielleicht muss auch ich lernen, nicht immer danach zu schauen, wie es andere machen, sondern hinter dem stehen, wie wir unseren Weg gehen. Nicht einreden lassen, dass eine Entscheidung falsch war, obwohl der Gegenüber die Beweggründe weder kennt noch hinterfragt hat. Denn jeder macht das schon so richtig, wie sie und er es machen. Ob mit Sand zwischen den Zähnen oder ohne.

Deine Mom

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37 Comments

  • Reply
    Verena
    28. Januar 2016 at 9:45

    Sitze hier mit einem dicken Kloß im Hals und weine dicke Kroko-Tränen, danke für diese schöne und ehrliche Sicht der Dinge!
    Auch als Nicht-Mom kann ich behaupten: du machst alles richtig ;-)

  • Reply
    Sümy
    28. Januar 2016 at 9:48

    Da kann man ja nur weinen.
    Wunderschön geschrieben!

  • Reply
    Ella Brämer
    28. Januar 2016 at 9:50

    Wunderschön! Ich hatte beim Lesen Tränen in den Augen!

  • Reply
    Laura
    28. Januar 2016 at 9:52

    Eine liebevolle Mutter bist du ! Mehr braucht es nicht :)
    Alles liebe Laura

  • Reply
    Janina
    28. Januar 2016 at 10:28

    Für mich klingt das nach der Beschreibung einer „perfekten“ Mom. Eine Mom, die die Bedürfnisse des Kindes an oberste Stelle stehen hat und nicht was ein x-beliebiger Ratgeber vorgibt

  • Reply
    Imke
    28. Januar 2016 at 10:29

    Das ist unglaublich perfekt und hat mich zu Tränen gerührt! Ich bin auch so eine Mom :)

  • Reply
    Ruhrpottperle
    28. Januar 2016 at 10:39

    Liebe Anna,
    jetzt hab‘ ich doch glatt Pipi inne Augen, wie man so schön sagt. Ein wirklich toller und gefühlvoller Beitrag – da wünscht man sich sofort, auch irgendwann mal so eine Mom zu sein!

    Ganz liebe Grüße
    die Ruhrpottperle

  • Reply
    Kathrin
    28. Januar 2016 at 10:48

    Wie schön. Wie wahr. Deine Worte haben mich sehr berührt.
    Herzliche Grüße von auch einer Tochterkind-Mama

  • Reply
    Stacia
    28. Januar 2016 at 10:52

    Das ist so schön! Du machst das ganz toll und beschreibst es ganz toll.
    Und ja, andere Mums und Dads kenne viele dieser Momente auch :)
    Weiter so! Alles Gute für euch drei!

  • Reply
    Sandra
    28. Januar 2016 at 10:55

    Anna, nur eins ganz kurz: Als ich bei Snapchat sah, dass Emma in Berlin dabei ist, sogar bei einer Show, dachte ich nur eins: „Was für eine coole Mutter!“. Wenn ich dieses Flexibilität demnächst auch so an den Tag lege, dann bin ich sehr froh. Ich fand das alles andere als fehl am PLatz, im Gegenteil. Leben als Familie bedeutet eben auch, die Bedürfnisse aller bestmöglich zu berücksichtigen. Auch Deine!

    Chapeau!

  • Reply
    diephotographin
    28. Januar 2016 at 10:56

    Jetzt habe ich feuchte Augen und ein warmes wohliges Gefühl im Bauch. Vielen Dank dafür, fühlt sich toll an.
    Habe auch immer in allen Handtaschen Feuchttücher und nicht mehr nur für die Kinder. Die Dinger sind aber auch praktisch. *lach

    Lieben Gruß | Barbara

  • Reply
    Ana
    28. Januar 2016 at 11:09

    Ein wunderschöner Text!! Da kam schon das ein oder andere Tränchen bei mir :) Du bist eine tolle Mom und ich hoffe, ich werde ab August auch so eine :)
    Danke

  • Reply
    Mela
    28. Januar 2016 at 11:11

    <3

  • Reply
    Kohaluha
    28. Januar 2016 at 11:26

    Sooo schön! Ich werde auch bald eine Mum… und ich hoffe ich werde so ähnlich toll wie du :)

  • Reply
    Dana
    28. Januar 2016 at 11:31

    Hört sich nach einer richtigen Mama an – so wie sie jedes Kind haben sollte. Die Gänsehaut beim Lesen bestätigt, dass du alles „richtig“ machst, denn vor allem liebst du dein Kind. Alles andere fügt sich von allein. Auch als nicht-Mom freut man sich über solche emotionalen Texte :)

  • Reply
    Ori
    28. Januar 2016 at 11:35

    unperfekt IST perfekt! perfekt für euch und das ist das wichtigste ♥

  • Reply
    Dori
    28. Januar 2016 at 12:13

    Ach Anna, auch bei mir liefen die Tränen und in Gedanken habe ich die meisten Stellen abgehakt-richtig, so ist es auch bei mir.
    Bevor ich deinen Blogg geöffnet habe, hatte ich an heute Morgen gedacht:
    Warum habe ich die Geduld nicht, wenn wir uns morgens fertig machen? Ich hetze (was für ein doofes Wort), weil ich ins Büro muss und meine Kleine guckt mich fragend an und versteht es nicht.
    Ich wünsche mir die Leichtigkeit und Zeitlosigkeit, die unsere Babies/Kiddies haben. Aber leider bin auch ich vom Alltag geprägt, denke ich….. und ich bin nicht perfekt!
    Ich freue mich auf meine Maus, wenn ich sie nachher aus der Kita hole und sie mir in die Arme läuft, das ist perfekt :)!
    Toller Post!

  • Reply
    Lisa
    28. Januar 2016 at 12:27

    “ und für die KiTa Feten stets Zucker-, Salz- und Weißmehlfrei backe (weil es gewünscht wird).“

    Nicht dein Ernst! Und was backt man dann?

    • Reply
      Anna Frost
      28. Januar 2016 at 14:17

      Dinkelsticks :) Die sind aber echt lecker!

  • Reply
    Jessy
    28. Januar 2016 at 13:23

    Wunderschön geschrieben! <3
    Du machst alles genau richtig, wenn du es aus dem Bauch heraus machst und auf dein Herz hörst.
    Und Emma wird es später ganz genauso machen.

    <3

  • Reply
    Jenny
    28. Januar 2016 at 14:41

    Einfach fantastisch Anna!!

  • Reply
    Alice
    28. Januar 2016 at 14:53

    Auch ohne Mutter zu sein, stehen mir die Tränen in den Augen. Ein absolut schöner Text! Deine Tochter kann sich glücklich schätzen dich als Mutter zu haben!

  • Reply
    Svenja
    28. Januar 2016 at 15:08

    Genau so, wie Du es beschreibst, war meine Mama für mich als ich klein war und ist es immer noch – nämlich voller Liebe. Und ich hoffe, dass wenn ich Kinder habe, dass ich auch genau so eine Mom werde wie Du und sie. Nämlich einfach nur toll!!

  • Reply
    Pauline
    28. Januar 2016 at 16:07

    So ein wunderschöner Beitrag!
    Auch wenn ich noch ein bisschen Zeit habe bis ich mal Mutter werden will –
    So berührend! Und der Gedanke den man auch als Kind vielleicht nicht unbedingt immer hören will aber der einen doch berührt wenn man weiß dass seine Eltern immer für einen da sind!
    Ganz besonders wenn man mal Sachen ohne Mama und Papa macht und merkt wie viel sie für einen Tun.
    Ich hatte Tränen in den Augen! Super Super schön ihr seid einfach nur ein Dream Team!

  • Reply
    Ivy
    28. Januar 2016 at 16:14

    Das ist so wunderschön und ich muss so sehr weinen. <3 Du bist großartig!

  • Reply
    Steff
    28. Januar 2016 at 16:59

    Frau Frost, so schön! Danke, dass du mir mit diesem Beitrag gezeigt hast, das ich jetzt Kinder will. So lange habe ich gezögert und war mir nicht sicher ab wann der richtige Zeitpunkt ist, aber jetzt weiß ich: genau so möchte ich auch sein! Sehr bald! Respekt an Dich! ❤

  • Reply
    Charli
    28. Januar 2016 at 17:00

    Dann wirst Du sicher, genau wie meine Mami, bei der ersten Klassenfahrt heulend neben dem Bus stehen, während sich die anderen Eltern über vier kinderfreie Tage freuen. Jedes Kind sollte so eine Mami haben!
    LG Charli von http://frischgelesen.de

  • Reply
    Susann
    28. Januar 2016 at 17:54

    Ach Gott ist das zuckersüß und großartig! Was für ein toller, witziger und berührender Text. Ich wünschte ich hätte euch beide letzte Woche kennen gelernt :) Alles Liebe

  • Reply
    Josie
    28. Januar 2016 at 19:43

    Das hast du mega schön geschrieben.
    Ohne groß Ahnung vom Muttersein zu haben, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass du das grandios machst.
    Die kleine Emma ist sicherlich stolz auf Eltern wie Euch.
    Also mach weiter so, hör auf deine Intuition und weniger auf andere& alles wird gut werden :)

    Liebste Grüße,
    Josie | josieslittlewonderland.de

  • Reply
    Mara
    28. Januar 2016 at 20:07

    Wenn ich mal Mutter werde, möchte ich so sein wie du ♡

  • Reply
    Jessi
    28. Januar 2016 at 20:18

    Wunderschön geschrieben! :)
    Und so süß deine Kleine. :3

  • Reply
    Jasmin
    28. Januar 2016 at 20:25

    Gänsehaut. Und das sage ich als eine von den Frauen, die bisher wenig mit Kindern anfangen kann. Die auch noch warten wird. Aber dein Beitrag macht Hoffnung, denn da regt sich was. Das tut es nicht, wenn ich „nur“ ein Baby sehe.
    Danke!

  • Reply
    Magdalena
    28. Januar 2016 at 21:26

    Oh ist das schön <3
    Ich bin eigentlich gar nicht der Typ der Mutter werden will und trotzdem hast du mich mit dem Text abgeholt und Ich hab für mich gedacht "wenn du im Falle des Falles doch mal Mutter werden solltest dann so eine wie Anna!"

    Ich finde es schön das du wirklich ganz offen auch sagst was nicht perfekt ist und das auf so charmante Art und weise!ich finde es ganz groß wenn man das selber sieht und trotzdem damit lebt und wahrscheinlich vielen anderen Müttern mit macht!

  • Reply
    Julia
    31. Januar 2016 at 16:42

    Ich finde dieses ganze „Mutter-Ding“ extrem schwierig und ich bin vorallem entsetzt wieviel Hass einem teilweise entgegen schlägt, wenn man sich z. B. in Foren austauschen möchte und anderer Meinung ist.
    Für viele Mamas gibt es oft nur einen richtigen Weg und alles andere ist „falsch“, schlimmer noch: gefährlich.
    Es fängt beim Stillen an und hört beim richtigen Kinderwagen auf.
    Ich selbst habe keine Kinder und bin mir auch noch nicht ganz sicher, jemals eigene Kinder haben zu wollen, informiere mich allerdings über alles mögliche, da ich demnächst Tante und meine beste Freundin eind Kind erwartet. Ich möchte mich auskennen und helfen können.
    Aber mir wurde teilweise wirklich ganz anders wenn ich gelesen habe wie krass einem da die eigene Meinung teilweise schon aufgezwungen wird.

    Deswegen mag ich solche Texte. Texte, die zeigen, dass man einen anderen Weg gehen kann und der prima ist. Dass es lustiger, besser und schöner ist, nicht perfekt zu sein. Dass jeder am Ende des Tages nicht mehr tun kann, als sein Bestes zu geben und dass es darauf ankommt, sein Baby zu lieben und auf die individuellen Bedürfnisse zu achten, anstatt alle Ratgeber auswendig zu kennen und jeden Schritt darin zu befolgen.

    PS: Wo ist eigentlich der Spaß in Zucker,Salz und Weißmehlfreien Backwaren? Ich kann ja verstehen, dass man kein Kind wegen etwaiger Allergien ausschließen möchte, aber genau dieses übertrieben gesunde kann doch nicht der Weg sein. E
    Genauso wie das übertrieben „saubere“.Meine Omi hat immer gesagt „ein bisschen Dreck schadet nicht“ und meine Kindergartensweetheart, der meine selbstgemachten Matschkuchen essen musste, kann das bestätigen.

  • Reply
    Claudia
    31. Januar 2016 at 17:56

    Wie wundervoll. Ich bin – auch als nicht-Mama – total gerührt.❤️

  • Reply
    klara
    3. Februar 2016 at 15:04

    Gaaaaaaaaaaanz toll! Darf ich etwas fragen? Wird Emma euch wirklich „Mom und Dad“ nennen? Mama ist doch so ein wunderschönes Wort.
    Mir fiel es auf, weil ich gestern die grossartige Carolin Kebekus darüber habe reden hören, wie das heute alle Teenager machen, -und fast vom Sofa gefallen wäre vor Lachen. Es war in dieser Sendung hier, im hinteren Drittel… http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/comedy/videodeinesitzungkebekusbuergerebasa104.html Tip für alle :-)

    • Reply
      Anna Frost
      3. Februar 2016 at 19:34

      nee, ich glaube nicht. ich spreche aber von mir so.

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