CHEERS!

#Cheers! Zwetschgenkernlikör

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In der NDOTR-Küche wird selten was weggeschmissen. Wir machen auch mal aus Müll einen Likör: Zwetschgenkernlikör!

Am Wochenende wurde Zwetschgenkuchen gebacken. Irgendwo stand mal geschrieben, Zwetschgenkerne hätten, genau wie Pfirsichkerne, ein mandelähnliches Aroma. Also einfach ausprobiert: Kerne mit Zucker und Zimtstange in die Flasche (ihr könnt auch gerne ein großes Einmachglas nehmen) und mit Wodkaresten aufgegossen. Ab und zu schütteln, bis der Zucker sich gelöst hat und dann in der Abstellkammer oder ganz hinten im Vorratsschrank ein paar Monate vergessen.

Am Weihnachtstag panisch feststellen, dass man nichts für die Oma/Tante/Schwägerin besorgt hat. Vielleicht fällt einem dann der Likör-Ansatz ein. Schnell durch ein Sieb in eine hübsche Flasche umfüllen, nettes Etikett drauf und Menschen mit Homemade-Schnaps glücklich machen.

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Wer keinen Einsteiner „made in western germany“ von der Schwiegermutter daheim hat, kann die Zwetschgen auch einfach mit einem kleinen Obstmesser längs aufschneiden und den Kern so entfernen.

Statt der Zimtstange können wir uns auch gut ein paar angestoßene Kardamomsamen, aufgeschnittene und ausgekratzte Vanilleschoten, Sternanis und/oder Nelken vorstellen. Guckt einfach mal, was ihr so zuhause habt.

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Zutaten (für ca. 500 ml Likör):

Kerne aus 2 kg Zwetschgen

130 g brauner Zucker

450 ml Wodka (alternativ Korn)

1 Zimtstange

Zubereitung:

Zwetschgen entkernen

Kerne mit Zucker und Zimtstange in eine Flasche geben

Mit Wodka (oder Korn) aufgießen

Flasche verschließen und mindestens 3 Monate ziehen lassen

Ab und zu mal schütteln, um den Zucker zu lösen

Cheers!

Janina & Jan

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4 Comments

  • Reply
    Jana
    20. August 2015 at 22:57

    Das ist was für meine Schwiemumu (Schwiegermutter) !
    Top! Wird auf jeden fall gebastelt!
    Danke :-)

  • Reply
    Juli
    26. August 2015 at 11:05

    Ich war jetzt schon kurz davor den anzusetzen, bis es von allen Seiten hies: bloß nicht, die Kerne enthalten Blausäure. Die Konzentration wird wahrscheinlich gering sein, aber da ich kein Chemiker bin, bin ich mir etwas unschlüssig, ob da wirklich Blausäure in den feinen Tropfen gelangt. Any ideas?

    • Reply
      ndotr
      26. August 2015 at 15:23

      Hallo Juli,
      wir haben uns ebenfalls vorab informiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass bei dieser Dosis wohl keine Gefährdung für einen erwachsenen Menschen besteht. Um das „Risiko“ noch weiter zu minimieren, kann man darauf achten keine beschädigten Kerne in den Likör zu geben. Wie so oft kommt es auf die Dosis an.

  • Reply
    Nils
    3. September 2015 at 16:13

    Schöne Herbstidee für Geburtstage. Danke für die Anregung.

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