BABY LIFESTYLE

ich wäre gerne eine Powermom

annafrost working mum powermom

Da sitze ich also am Schreibtisch, mit links tippe ich eine Mail, mit rechts halte ich Babyfrost und stille, tausche nebenbei noch im Facebookchat mit einer Freundin Shoppinglinks aus und wenn ich den einen Satz der Mail zu ende getippt habe, schicke ich schnell noch eine Sprachnachricht an die Freundinnen im Whatsapp Chat. „Frosti, du Multitasking Genie!“ kommt zurück. Ich muss kurz darüber lachen, tue das mit einem wirklich ernst gemeinten „Ach, quatsch!“ ab, denn schaue ich an mir runter, bin ich zwar geschminkt, habe einen sauberen Pullover an, trage aber noch immer die Schlafanzughose, keine Socken und meine rosa Crocs (Ja, ich trage Crocs. Und sie sind bequem. LASST MICH!). Die Haare sind schon den zweiten Tag mit Trockenshampoo auf Vordermann gebracht worden. Läuft! Ein Tab im Browser ist seit einigen Tagen offen, dort schlummert ein Artikel einer Onlinezeitung, der mich echt knatschig gemacht hat. „Wir hassen euch, ihr Übermütter! Ihr, die ihr geschminkt und mit Prada Tasche am Spielplatz sitzt. Abwechselnd euer Kind und Handy beobachtet, immer busy seid. Ihr, die Job und Kind perfekt jongliert, nebenbei noch einen Blog schreibt, für eure Kinder selbst hübsche Kleidung näht und stets top gestyled eure Kinderwagen durch die Hood schiebt…„. Ich fühle mich angesprochen. Ein bisschen zumindest. Lass es das Stichwort „Blog“, „Prada“, „Handy“ oder was auch immer sein, irgendwie glaube ich, der Autor meint mich. Mich und all die anderen Moms, die ich übers Internet und ihre Blogs kennen lernen durfte, die „nebenbei“ noch arbeiten. Moms, die nicht nur Hausfrau und Mutter sind (und das ist schon anstrengend genug!), sonder berufstätig, selbstständig, vielleicht sogar Singlemoms sind, auf Blogs schreiben und eben das sind, was ich mir unter einer Powerfrau vorstelle. Nicht Übermutter. Sondern Powermom! Moms, die sich nicht komplett verändern, nur weil ein Kind als zusätzliche Aufgabe auf dem Plan steht. Moms, die noch immer Wert auf schöne und vielleicht auch teure Dinge legen. Moms, die ein Kind eben zusätzlich noch jonglieren können, dafür vielleicht bei anderen Dingen Abstriche machen, aber doch irgendwie schon alles zum Laufen kriegen. Und wenn ich überlege, was ich alles geschafft kriege und was dafür nicht, dann muss ich leider sagen, dass viele Dinge einfach eine Frage der Prioritäten sind. Das ist der Unterschied. Und ich frage mich allen Ernstes: Entschuldigung? Was ist denn daran so schlimm, bitte?!

Ich finde es eher beeindruckend, wenn ich sehe, wie diese „working moms“ alles auf die Reihe kriegen. Ich will das auch! Und ich finde, es ist vollkommen ok, wenn ich einige Dinge für mich tue oder eben nicht. Und dazu gehört arbeiten, sich schminken, Geld in schöne Dinge investieren und auch einem Hobby nachgehen. Für mich. Nicht für irgendwen, sondern für mich. Prioritäten. Und das ist ein Unterschied!

Nicht falsch verstehen, die oberste Priorität hat immer Babyfrost. Immer. Aber ich komme auf jeden Fall danach! Es ist der kleine Unterschied, wenn ich mich morgens für 15 Minuten länger im Bad, statt 15 Minuten länger schlafen entscheide. Und wenn ich Babyfrost in ihrem Sitz mit ins Bad nehme, weil sie doch nicht wie sonst noch drei Stunden schläft, sondern nur eine und ich mich schminke, während ich ihr vorsinge, mit dem linken Fuß den Sitz zum Schaukeln bringe – muss man mich dafür hassen? Und es ist ein Unterschied, wenn ich Telefonkonferenzen und Skypecalls so time, dass das Baby zu dem Zeitpunkt schläft. Und wenn nicht, dann wird vielleicht ein wenig geschoben oder ich jongliere eben mit Telefonhörer und Baby. Nicht ideal, aber machbar. Aber muss man mich dafür hassen? Ich bin eben nicht nur Mutti und das war mir von Anfang an wichtig. Ich liebe meine Tochter. Ich liebe aber auch meinen Job! Und ich finde, irgendwie kriegt man beides unter einen Hut. Zumindest dann, wenn man die Chance und den Willen dazu hat. Wie zum Beispiel dann, wenn man Selbstständig ist. Aus dem Homeoffice arbeiten zu können ist schon sehr viel wert und erleichtert einiges. So eine Selbstständigkeit hat seine Vor- und Nachteile, Ecken und Kanten an denen man sich gerne mal stößt, über die man stolpert. Aber vor allem habe ich die Chance, 24 Stunden am Tag für mein Kind da zu sein, was ein wahnsinnig seltener Fall ist und ich weiss das sehr zu schätzen. Ob das jetzt in die Kategorie Vor- oder Nachteil gehört – das kann man mich mehrfach täglich mal fragen und die Antwort wird immer eine andere sein. Mal mehr oder weniger romantisch.

Ja, ich habe leicht reden, kann von jedem Ort aus arbeiten und muss Babyfrost nicht schon mit wenigen Wochen in eine Betreuung geben. Ja, und im gleichen Zug habe ich aber auch keinen Mutterschutz, habe bis zur Niederkunft gearbeitet und nach offiziellen zwei Schontagen war ich auch schon wieder am Arbeiten. Zuhause. Im Homeoffice. Mails tippen und nebenbei Baby kennen lernen. Und dieses Kennenlernen ist der Schlüssel zu einem mehr oder weniger funktionierenden Tagesablauf. Denn wenn ich nicht arbeite verdiene ich auch kein Geld. Also arbeite ich und lerne das Baby kennen. Ich habe mich an ihren Rhythmus angepasst (Arbeiten, wenn das Baby schläft!) und sie sich an meinen (ja, auch im Hause Frost muss irgendwann nachts mal geschlafen werden!). Das funktioniert mehr oder weniger ganz gut und mittlerweile kriege ich auch in diesen Zeitfenstern eine Menge geschafft, sodass ich mich dann in ihren Wachphasen anständig um sie kümmern kann, auch wenn ich eigentlich gerade im Flow bin. Ja, auch so ein kleines Baby fordert Entertainment und wehe, du spulst immer wieder denselben Quatsch ab! Nein, Babyfrost ist da anspruchsvoll und hätte gerne eine Spielsession in fünf Akten. Immer anders, mit neuen Requisiten und Hauptdarstellern. Das Kind kommt sehr nach der Mutter …

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Und nein, es klappt nicht immer alles, obwohl ich obenrum angezogen und geschminkt bin. Ganz und gar nicht. Es gibt Tage, da komme ich zu nichts und wieder nichts. Da bin ich nur mit Stillen und Wickeln zugange. Stundenlang! Wickeln, Stillen, wieder Wickeln, erneut Stillen, Stillen abbrechen weil gewickelt werden muss, Stillen … Stundenlang! Es gibt Tage, da hoffe ich, dass mich abends niemand fragt, wie denn mein Tag so war, weil ich diese arme Person dann vermutlich mit meinem Laserblick in tausend Stücke vaporisieren würde: „Wie mein Tag war? WIE MEIN BESCHISSENER TAG WAR? Ich habe nicht eine einzige Mail lesen oder beantworten können, der Blog stagniert bereits den dritten Tag und an meinen anderen Projekten konnte ich auch nicht weiter arbeiten. DU WILLST ALSO WISSEN, WIE MEIN BESCHISSENER TAG WAR? Scheisse war er. Scheisse hoch 10. Danke der Nachfrage! *Britzel* *Lasergeräusch* *zumpfk*“.

Es gibt Tage, da empfange ich Jakob bereits im Hausflur, wenn er von der Arbeit kommt, falle ihm heulend in die Arme oder drücke ihm nur wortlos das Kind in die Hände und verschwinde für eine viertel Stunde im Bad oder im Schlafzimmer. Tür zu. Ruhe. Nur ich. Nur ich und Stille. Herrlich. Es gibt Tage, da bestellen wir das dritte Mal hintereinander beim Dönermann um die Ecke, beim Chinesen oder in der Lieblingspizzeria, weil ich abends zu fertig bin, um noch Baby und den Kochlöffel zu jonglieren. Und es gibt Tage, da fällt mir erst Abends auf, dass ich den ganzen Tag weder gegessen, noch mit dem Hund Gassi war. Es gibt Tage, da hat Babyfrost einen Wachstumsschub und dann springen wir alle drei im Dreieck (Wer hat sich das nur ausgedacht? Schübe sind der krasseste Scheiss). Der Einzige, der sich von dem ganzen Tohuwabohu nicht beeindrucken lässt, ist Elvis. Nachts wechselt man sich ab, damit jeder mindestens 3 Stunden Schlaf bekommt (Schlafentzug ist übrigens eine Foltermethode!). Ja, auch wenn ich im Homeoffice sitze, brauche ich ein bisschen Schlaf. Gut, ich muss nicht zwingend raus, kann also im Schlafanzug im Bett weiterarbeiten, aber das möchte ich nicht. Für mich nicht. Für mich habe ich die Regel aufgestellt, dass ich aufstehe, mich anziehe (ok … zumindest obenrum!), mich schminke und dann mit Kaffee an den Schreibtisch setze. Dies ist mir wichtig, damit ich meinen Arbeitstag starten kann. Und es ist mir für mich wichtig.

Mich dafür zu verurteilen, dass ich mir die Zeit nehme, mich zu schminken oder sogar unter größtem Schlafmangel noch meinen Lidstrich awesome (!!) hingezogen bekomme, dass es mir für mich wichtig ist, dies zu tun – das ist unfair. Unfair, weil ich mir denke, dass jeder seine kleinen Dinge im Leben hat, die ihm wichtig sind. Ob es der Kaffee auf dem Balkon ist, die Sportseite in der Tageszeitung oder einfach die 20 Minuten länger schlafen. Macht es doch, wenn das euer Start in den Tag und euch wichtig ist.

Und ich will es mir nicht nehmen lassen, Dinnerparties zu schmeissen. Ob ich nun alleine koche oder ob ich das schreiende Baby (Schübe, ey … die Atombomben unter den Waffen eines Babys!) jongliere, während ich meinen Sous Chefs Anweisungen gebe – das ist egal, Hauptsache wir haben Spaß. Auch möchte ich es mir nicht nehmen lassen, den Kinderhochsitz farblich zum Rest der Einrichtung im Esszimmer auszusuchen. Und ich will tolle Reisen mit Babyfrost machen. „Das Kind ist doch noch viel zu klein! Und die Strahlenbelastung!!“ Unfug! Ich möchte, dass Emma die Welt kennen lernt! Auch möchte ich meiner Tochter, entgegen aller Kritik, einen Kaschmirstrampler anziehen, den ich mit unseren Kaschmirpullovern liebevoll im Handwaschprogramm in der Waschmaschine wasche (nix da Handwäsche im Waschbecken!). Ja. Das möchte ich. Und das mache ich auch.

„Ja, du hast leicht reden, dein Kind ist ja erst ein paar Monate alt! Warte mal ab, bis dein Kind 2 oder 3 Jahre alt ist! Das ist das gnadenlose Alter! Dann denkst du anders!“

Und in 2 Jahren kommt dann: „Ja, du hast leicht reden, dein Kind ist ja erst ein paar Jahre alt! Warte mal ab, bis dein Kind in die Schule kommt! Dann ist vorbei mit Lustig! Und du siehst alles ganz anders!“

Vorbei mit Lustig? Ich glaube kaum. Lustig wird es immer bleiben, solange wir es uns lustig machen. Obs stressig wird? Ja, vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Wir wissen es nicht und wir werden es dann sehen. Derzeit befasse ich mich einfach mit der aktuellen Situation und sehe zu, dass es für alle Beteiligten irgendwie funktioniert. Und das tut es. Mehr oder weniger. Aber irgendwie schon. Wenn man nämlich ein Kind als Faktor X in alle Projekte mit einplant, sich eventuell noch zwei Alternativen parat hält, die eine oder andere Option offen lässt und manch einen lieben Menschen in seinem Freundes- und Verwandtenkreis an seiner Seite weiss, eine Schulter zum Ausweinen, starke Arme, die einen auffangen, das eine oder andere Ohr zum Abkauen hat, dann kann kaum noch was schief gehen. Also fast. Beinahe. Und zur Not sind noch immer die Frendinnen im Whatsapp Chat oder per iMessage am Start. Egal, auf welchem Kontinent oder in welcher Zeitzone sie sich gerade befinden.

Und zu der Rechnung gesellt sich eben einfach eine Küche, in der die Spülmaschine drei Mal täglich läuft und trotzdem aussieht, wie Sau. Wäsche, die seit vier Tagen zwar gewaschen, aber im Wäschekorb vor sich hin knittert. Und dazu gehört ein gefährlich wankender Altpapierturm im Flur, der eigentlich nur vor die Haustür gestellt werden muss, damit ihn der Papiermüllwagen abholt. Aber dazu ist keine Zeit. Weil ich diese Zeit lieber in die Dinge stecke, die ich wichtig finde. Papier kann ich auch morgen noch runterbringen. Kuscheln mit meiner Familie auch, aber jetzt ist das gerade wichtiger. Prioritäten.

Ich will keine Übermutter sein. Nein. Mein Ziel ist es, eine Powermom zu sein. Eine Mom, die zugibt, dass ein oder mehrere Tage auch mal mega Scheiße gelaufen sind. Eine Mom, die nicht perfekt ist und es auch nicht sein will. Eine Mom, die schon irgendwie alles hinkriegt, aber sich nicht selbst geißelt, wenn es mal nicht läuft. Eine Mom, die sich selbst nicht zwischen Windeln, Hausarbeit und ihrem Job, dem sie gerne nachgeht, vergisst und Dinge tut, die ihr gut tun. Eine Mom, die Prioritäten setzt.

 

Aber ich habe ja auch leicht reden. Mein Kind ist auch erst ein paar Monate alt …

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71 Comments

  • Reply
    Inesmaedchen
    23. Januar 2015 at 14:14

    Ich finde es wirklich schön zu wissen, dass Emma mit einer Mama als Vorbild aufwächst, die sich nicht in völliger Selbstaufgabe verliert, sondern auch wert auf ihre eigenen Bedürfnisse legt. Du rockst das Mutterding ganz schön doll <3

    • Reply
      Lea
      1. Februar 2015 at 22:17

      Erinnert mich ein wenig an meinen Alltag. Super Thematik die wohl jede mami nachvollziehen kann. Allerdings kommt es mir ein wenig so vor, als würdest du dich ein minibisschen zu sehr verteidigen – und das ist überhaupt gar nicht notwendig. Leben und leben lassen! Erziehen und erziehen lassen! Das sag ich mir jeden Tag und wofür du dir die 20 Minuten Mami-Zeit am Tag nimmst, spielt wie du sagst nun wirklich keine Rolle. Ich bin mir sicher du meisterst das alles ganz fabelhaft!

  • Reply
    Lisa
    23. Januar 2015 at 14:20

    Ganz, ganz toller Text!
    Du machst es genau richtig und bist bereits eine Powermom :)

  • Reply
    Anna
    23. Januar 2015 at 14:37

    großartiger Post!!!
    Ich selbst bin noch keine Mama, aber eine Tocher und die meint:
    Deine Tocher wird dir später dankbar dafür sein, dass du deine Prioritäten so gesetzt hast! Denn es ist nicht gesund wenn Mütter sich aufgeben, selbst vergessen und einen perfekten Haushalt vor sich selbst stellen!

    Du darfst stolz auf dich sein!! Weiter so!

  • Reply
    Alexandra
    23. Januar 2015 at 14:38

    Wow! Super geschriebener Artikel. Auch wenn ich noch keine Mom bin, aber genauso würde ich es auch machen wollen. „Nur“ weil man ein Kind bekommen hat, muss man sich als Person doch nicht völlig aufgeben. Genauso wenig wie man sich als Paar nur noch als Mama und Papa sehen sollte.

    Ich sehe es wie du, dass es wichtig ist, sich Prioritäten zu setzen und sich zu fragen, was ist für mich wichtig, damit ich mich wohlfühle.

    Wie Inesmädchen schon schrieb – Du rockst das !!

    Liebe Grüße,

    Alex

  • Reply
    Vivien
    23. Januar 2015 at 14:39

    Ich habe zwar noch kein Kind und bin gerade erst 22 Jahre alt (heute geworden! Hurra!), aber ich möchte es später ganz genauso machen wie du. Ich sehe es wie du – das Kind hat höchste Priorität wenn es darum geht dass es ihm gut geht, es versorgt und umsorgt ist, Unterhaltung hat und pipapo.. aber es bringt das Kind auch nicht um, wenn es mal 2 Minuten länger in der Maxicosi (natürlich in Beobachtung) sitzt und man diese zwei Minuten für sich und seinen Lidstrich nutzt. Ich war und bin ein Mädchen-Mädchen, trage gern schöne Kleidung, mache mir die Haare oder schminke mich. Ich kümmere mich nicht 24 Stunden darum, aber es ist mir schon wichtig, damit ich mich wohlfühle. Wenn ich Mütter sehe, die sich selbst völlig verloddern lassen, nur noch in Jogginghose und ungeschminkt herumlaufen (vorausgesetzt, das ist nicht sowieso ihr Dress-to-go) dann finde ich das sehr, sehr schade. Nur weil man ein Kind hat, ist man doch trotzdem eine eigenständige Person..

    Na wie dem auch sei – ich finde du machst das super, jedenfalls das, was du hier preisgibst und wie es rüberkommt, klingt gut. Mach weiter so, ich verfolge ganz gespannt eure gemeinsame Reise und natürlich die anderen Projekte, die du hier realisierst!

    Liebe Grüße,
    Vivien

  • Reply
    Stella Jung
    23. Januar 2015 at 14:42

    Liebe Anna,
    dieser Eintrag bringt mich wirklich zum lächeln. Ich glaube heutzutage ist das Problem, dass die Akzeptanz einfach verloren gegangen ist. Von vielen working mums gegenüber denen, die „nur“ Hausfrau und Mutter sind und andersherum. Ich kenne das von meiner Mama, die zwar studiert hat, dann aber mit 5 Kindern gesegnet war und heute Hausfrau und Vollzeitmami ist. Beiden Lagern kann ich nur Respekt zollen, da es auf beiden Seiten Vor- und Nachteile gibt.
    Es ist einfach die Sache mit den Prioritäten, oben steht immer das Kind (oder die Kinder), was dahinter kommt ist jedem selber überlassen. Und ich finde, das sollte man einfach akzeptieren und sich um seinen eigenen Kram kümmern: Ob nun jemand als Mami wert auf Make-Up und schöne Sachen legt, oder lieber in seinem Öko-Dasein den ganzen Tag nur Babykram macht, wen interessiert das schon :-)
    Am Ende des Tages steht für jede Mama doch das gleiche, die Familie :-)

    • Reply
      natascha
      23. Januar 2015 at 15:05

      absolut! sehr schön geschrieben und erkannt, wie ich finde!

  • Reply
    Dani
    23. Januar 2015 at 14:44

    Danke für diesen tollen Artikel !!! Ich bin zwar noch keine Mama – aber ich kann es gut nachvollziehen !
    Ich finde es schön, dass du eine Powermom sein möchtest und auch bist !
    Ich finde es toll, dass du weiter arbeitest und dass dein Kind die Nummer eins ist. Dass du es nicht einfach in die Krippe steckst um deine Ruhe Daheim zu haben, sondern dass du sie um dich haben willst und es trotzdem geregelt bekommst. Mit all den Dingen die eben mal nicht so laufen wie geplant !
    Dass wird immer so sein, das ist das Leben und das ist doch super so !
    Mach weiter so , hab Freude an der Kleinen, an ihrem Wachstum, daran, dass sie jeden Tag etwas Neues lernt und hab genauso Freude daran, dir morgens nen Kaffee zu machen, dich hübsch zu machen und all die Dinge, die dir gut tun !!!

    Liebe Grüße
    Dani

    • Reply
      Leni
      23. Januar 2015 at 15:04

      Hallo liebe Anna,

      ich habe mich total über den Artikel gefreut und ihn mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen, während meine kleine Tochter selig neben mir auf der Couch schlummerte! Wundervoll geschrieben, du sprichst mir aus der Seele! Du machst es genau richtig, finde ich. Und das verdient Respekt!
      Danke für deine tollen Artikel und deine sympathische Art! Tipptopp! Weiter so !!!

  • Reply
    MamaWunderlich
    23. Januar 2015 at 14:50

    WUNDERBAR! Ich glaube ja das du vieeeelen „Powermoms“ aus der Seele sprichst….

    „Schübe sind der krasseste Scheiss“ – und „Schübe, ey … die Atombomben unter den Waffen eines Babys!“ Find ich echt super – und glaub mir die hören nie damit auf….. *hahaaaaa

  • Reply
    Julia
    23. Januar 2015 at 15:01

    Hallo Anna,toller Artikel. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das du versuchst dich rechtfertigen zu müssen?! Wofür? Jeder ist für seine eigene Hölle verantwortlich. ;-) ich hab zwei Kinder 22 Monate und 6 Monate. Und ich bin der Meinung umso älter sie werden um so besser wirds. 2 ist ein tolles Alter. Sie entdecken die Welt und sind sehr neugierig.
    Ich genieße gerade bei meiner kleinen die Elternzeit in vollen Zügen. Und du hast Recht man muss Prioritäten setzen. Und ich bevorzuge es lieber frühstücken zu gehen als den Haushalt zu schmeißen….. Nur weil man jetzt Kinder hat heißt das nicht Verzicht auf alles…..ich kenne soviele die sind nur mit ihrem verdammten Haushalt beschäftigt und klagen rund um die Uhr wie anstrengend doch alles ist…..das ist so schade. Man muss die Zeit auch ein bissel genießen.
    Das Buch „Mütter Mafia“ kann ich dir empfehlen. Du wirst dich schlapp lachen und bist auf die kommende Zeit vorbereitet…..Spielplatz,kita und Schule. :-)
    Ich finde deine Einstellung super. Denk auch an dich und mach weiter so.

  • Reply
    Joanamarit
    23. Januar 2015 at 15:01

    Meine Eltern sind selbständig. Das heißt selbst und definitiv ständig. Es gibt von mir fast nur Kinderbilder auf denen ich im Büro irgendwo rumliege. Und wenn meine Mama drauf ist, ist sie immer top angezogen und gerichtet. Ich war auch grundsätzlich die Erste morgens im Kindergarten und die, die alleine Heim gelaufen ist. Mein Bruder und ich wussten uns ziemlich schnell alleine zu helfen. Wenns mal später wurde, gabs halt Haferflocken mit Milch. Ich bin extrem stolz drauf nicht 24h am Tag bemuttert worden zu sein, und dass meine Mama manchmal auch 2 oder 3 Jobs hatte um die Firma am laufen zu halten. Ich bin weder auf die schiefe Bahn geraten, noch völlig verloren gegangen und schwer traumatisiert.
    So erzieht man Kämpferinnen hat meine Mama immer gesagt. Für mich war es nur von Vorteil so eine Powermama zu haben und nie ein Nachteil.
    Mach weiter so. Ich finde es auch ok wenn du mal an erster Stelle stehst. Lieber mal das Baby einen Abend zu Freunden oder Verwandten geben als durchzudrehen.
    Von dem, was man über Social Media mitbekommt machst du das ganz toll! Weiter so :)

  • Reply
    Valentina
    23. Januar 2015 at 15:03

    Gaaaaanz toll geschrieben liebste Anna, ich musste (auch ohne Baby…) super oft schmunzeln, nicken und dir zustimmen! :) <3

  • Reply
    Stella
    23. Januar 2015 at 15:10

    Liebe Anna,
    ich bin selbst gerade vor ein paar Wochen Mutter geworden und in einer ähnlichen Situation während ich deinen Post kommentiere schockel ich gerade Bambi im Arm und schiele auf den Mac zu meiner linken weil ich auf eine wichtige Mail warte! Du sprichst mir aus der Seele und ich freu mich darüber das es Mütter gibt die da der gleichen Ansicht sind wie ich und die sich nicht selbst aufgeben. Ich finde es nicht schlimm einen Kinderhochstuhl zu haben der zur Einrichtung passt oder sein Kind nicht in quietschend bunte Bärchenstrampler zu stecken. Jeder wie er es möchte! Wir rocken das Kind und unser Leben weiter so und ey Wachstumschübe kommen wirklich aus der Hölle…….
    Bleib wie du bist und schreib weiter darüber das ich weiß ich bin nicht die einzige die so denkt und der es so geht.
    LG Stella

  • Reply
    ekulele
    23. Januar 2015 at 15:11

    Liebe Anna,

    ein ganz toller. ehrlich und auch rührender Text!

    Ich habe wirklich ganz großen Respekt und hoffe, dass ich das Ganze in ein paar Monaten nur ansatzweise so gut gemeistert bekomme. Ich „hasse“ Keine Mama für ihre Power, sondern ich bewunderE sie!

    Alles Liebe und viel Spaß auch weiterhin beim Jonglieren ;)

    Herzliche Grüße, Frauke von
    ekulele

  • Reply
    Ori
    23. Januar 2015 at 15:20

    natürlich darf man dich jetzt hassen, du sollst nämlich jetzt fett werden, ausgelabberte leggings und schlabberpullis tragen und dazu nen jutebeutel von aldi! dann können nämlich die anderen muttis besser lästern, dass du dich jetzt gehen lässt… wie mans macht, isses eh falsch.
    du bist hausfrau? zu faul zum arbeiten, kann sich nicht trennen und mag das kind nicht in die betreuung geben!
    du gehst früh wieder arbeiten? das arme kind, wieso hat die überhaupt eins, kann sich ja gar nicht drum kümmern…
    du rennst in lumpen rum? boah, lässt die sich gehen.
    du legst trotz baby noch wert aufs aussehen? boah, die denkt nur an sich!
    du gibst deinem kind nen keks? waaas, da ist zucker drin!
    du achtest auf die ernährung? boah, du bist voll öko, das arme kind…

    mütter sind oft echt ganz ganz schlimm, vor allem im rudel.

    • Reply
      Annesanne
      23. Januar 2015 at 21:40

      Danke. Genauso sieht es aus. Was Mütter sich gegenseitig antuen ist Krieg. Schade eigentlich, jeder tut eben genau das, was er für richtig hält, was seine Biografie ihm auferlegt und wie er sich wohlfühlt. Die allermeisten Eltern lieben ihre Kinder bedingungslos und wollen eben nur das Beste, da sind andere Ansichten eben eine potentielle Kritik am ureigensten Schlawittchen. Ich sag mal: ich kann Jogginghose und Highheels. Ich liebe meinen 40h Job und liebe es am Wochenende Heimchen am Herd und Übermutti zu sein. Ich kauf im Biomarkt und bei Mac Donalds. Geht alles. So lange ich gegenüber meinem Kind, meinem Partner und mir authentisch bleibe, ist mir wurst, was andere machen.

  • Reply
    Jenny
    23. Januar 2015 at 15:22

    Und du hast noch vergessen: du bist ja „nur“ Blogger, das ist sowieso kein richtiger Job!
    Ein ganz wunderbarer Post und ich kann nur sagen: du bist eine Powermom!! Allein die Tatsache, dass du dich selbst nicht aufgibst, Dinge tust die nur für dich sind und das tust was du liebst macht dich zur Powermom! Gleichzeitig schaffst du es noch Liebe und Zeit für dein Kind und deine kleine Familie zu haben – ganz klar: Powermom!!
    Liebe Grüße
    Jenny

  • Reply
    Levistica
    23. Januar 2015 at 15:29

    ;) Ich hab mich damals selbstständig gemacht weil ich mir nicht vorstellen konnte mit einem gewöhnlichen Agenturjob als Programmiererin genug Zeit zu haben um eine gute Mutter zu haben.

    Jetzt hab ich selbst eine Agentur, und ein Baby und für mich war es definitiv die richtige Entscheidung. Zugegebenermaßen würde ich das alles nicht unter einen Hut bekommen wenn ich nicht soviel Unterstützung von meiner Familie hätte. Ich liebe meinen Arbeit, wir sind gut im Geschäft und mein Sohn bleibt halt mal länger bei der Oma wenn die Mama ein Deployment versaut hat ;) Dafür wissen meine Kollegen und Kunden dass ich Montags-Mittags nicht für Termine zur Verfügung stehe, denn da haben wir Mini-Fit und das ist mindestens so wichtig wie unser wöchentliches Jour-Fix. ;)

    Stressig wirds übrigens als Business-Mom wenn deine Prinzessin dir das Handy und das Notebook streitig macht. Nur schonmal als Warnung ;)

  • Reply
    beautylicious
    23. Januar 2015 at 15:57

    na ich denke das so schön längst zu den powermom gehörst. finde ich auf alle fälle. hut ab und weiter so :-) lg

  • Reply
    Steffi
    23. Januar 2015 at 16:00

    Also ich finde du machst das super. Und ich finde es toll, dass du hier in dem Artikel auch zugibst, dass es nicht immer alles einfach ist. Aber du gibst dir Mühe. Und du denkst über das nach was du tust. Wüsste nicht was daran verwerflich sein soll.
    In anderen Ländern dieser Welt müssen Mütter direkt nach der Entbindung wieder schwerer körperlicher Arbeit nachgehen und das Neugeborene mitnehmen. Würden diese Hater, die Powermoms kritisieren auch denen so eine Ansage machen wenn sie ihnen begegnen würden?!
    Ich bewundere Powermoms und ich nehme sie auch etwas als Vorbild denn ich will auch ein paar Sachen auf jeden Fall bei behalten wenn unsere kleine bald kommt.
    Morgens eben 15 Minuten schminken wird einem ja wohl keiner vorwerfen dürfen.
    Aber ist ja nun mal so, wie man es macht, macht man es verkehrt. Irgendeiner ist immer nicht zufrieden mit dem was man tut und hat immer ganz tolle Tips auf Lager.
    Mach so weiter wie bisher! Es lief alles, es läuft alles und es wird weiter laufen. Du hast die Beziehung zu deinem Kind und weißt was sie braucht und das ist die Hauptsache.

  • Reply
    deea
    23. Januar 2015 at 16:00

    YES!

  • Reply
    Lisa
    23. Januar 2015 at 16:13

    Ich finde, Du machst das ganz toll.
    Jeder muss seinen Weg finden. Man wird schon merken, wenn etwas nicht so klappt wie vorgenommen und dann wird man nach Alternativen schauen.
    Ich würde auch lieber geschminkt durch die Weltgeschichte laufen, wenn ich irgendwann ein Kind habe, einfach nur für mein Wohlbefinden.
    Und das steht dir auch zu.
    Also lass dich nicht unterkriegen und mach weiter so wie bisher. :-)

  • Reply
    i-like-shoes
    23. Januar 2015 at 17:03

    Wundervoller Artikel! Ich finde deine Einstellung großartig, bin zwar kinderlos, aber genau so möchte ich als Mum mal sein! Scih nicht vergessen, sich auch mal was gönnen, weiterleben!

  • Reply
    Silja
    23. Januar 2015 at 17:22

    Wow, was für ein ehrlicher Artikel!!

  • Reply
    Sarahs Torten
    23. Januar 2015 at 17:22

    Danke Anna, das hast du wieder einmal ganz toll geschrieben. „Ach doch, Marie ist bisher ganz ruhig und weint nicht viel“ –> „Warte mal ab, das ändert sich noch“. „Das Schlafen klappt eigentlich ganz gut“ –> „Ja ja, und dann kommen die Zähne“. Warum muss immer dieses Aber kommen, dass ja alles noch schlechter wird? Warum können sich einige Personen sowas nicht verkneifen und sich einfach freuen, das es ganz gut läuft? Jede Mutti weiß doch, dass jeder Tag anders ist. Mal super, meistens mittelgut und dann ist wieder einer dieser ganz fiesen Tag dabei. Das merkt man doch schon nach einer Woche mit Baby :)

    Es soll einfach jeder machen wie er möchte. Habe mir auch gerade Mulltücher von Aden+Anais gekauft und es kam das Kommentar, dass die doch viel zu teuer sind. Man könnte die ja auch für den halben Preis kaufen. Ja kann man, muss man aber nicht :) Ich gönne mir gerne ab und zu etwas richtig schönes und freue mich dann immer wieder darüber. Also: kaufe dir so viele Cashmere-Strampler wie du magst (einzige Bedingung: ich möchte die gerne hier oder bei Insta sehen ;) )

  • Reply
    Alexandra
    23. Januar 2015 at 18:18

    Sehr schöner Text!
    I ch bin zwar erst 16, habe meine Ausbildung laange noch nicht abgeschlossen, aber ich möchte Architektur studieren. Und dann damit arbeiten. Viel. Und auf hohem Niveau.
    Nicht nur 5, 6 Jahre.. und dann kommen Kinder -und HTL und Uni und Arbeit waren umsonst.
    Will ich nicht. Deshalb hat mich dein Artikel echt motiviert, und mir ein Stückchen von meinen ewigen „entweder-Beruf-oder-Mama“ Gedanken genommen. Danke dir dafür!
    Bin jetzt einfach so keck und nehme mir diesen und hoffentlich noch vieeele weitere Blogeinträge als Vorbild.. oder so.

    ganz ganz liebe Grüße aus Salzburg :)

  • Reply
    Ronja
    23. Januar 2015 at 19:11

    Auch ich finde deinen Post total bezaubernd. Das hört sich sehr nach einer liebevollen, Powermom an, die in der Lage ist, sich und ihrer Familie ein tolles Leben zu bieten….Auch wenn eben nicht alles perfekt ist. Warum sollte das auch so sein, das wär ziemlich langweilig…. Immer wieder fällt mir auf, wie wichtig die eigene positive Einstellung zum Leben ist. Das ist für mich der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Mit der Einstellung klappen die meisten Dinge in meinem Leben, die sich andere Leute viel schwerer machen und ich dabei überhaupt nicht das Problem verstehe. Ich wünsche dir einen schönen Abend! Liebe Grüße, Ronja

  • Reply
    Jessica
    23. Januar 2015 at 19:13

    Liebe Anna,
    ich finde das liest sich toll. Wirklich! Ich bin noch keine Mutter und ich kenne dich nicht, lese deinen Blog noch nicht so lange, aber ich finde du machst das genau richtig und ganz toll!
    Ist es nicht schlimm, wie Menschen anfangen sich fertig zu machen, wenn es um Kinder geht? Da gibt es plötzlich immer jemanden, der es besser weiß, der es besser weiß. Mütter giften Mütter an, weil sie anderer Meinung sind, Mütter giften nicht-mütter an, weil diese auf keinen Fall eine Meinung haben dürfen. und so weiter.
    Ich jedenfalls spüre, wieviel Spaß du im Leben hast und dass du das auch auf deine Tochter übertragen wirst. Ja, es gibt beschissene Tage, aber es kommt darauf an, wie man sein Leben leben will. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen Kinder nur anstrengend finden. Als Last, als etwas, was sie abhält ihr Leben zu leben. Das ist so schade. Sie vergessen sich selber, sind nur noch Eltern. Keine Freundin mehr, keine Ehefrau oder Partnerin. Ganz ehrlich, das würde mich auch belasten, wenn es bei mir mal so weit ist.
    Ich habe mir deinen Post hier nun als Lesezeichen gespeichert. Wenn ich mal Mutter werde, dann werde ich mir deine Worte nochmal ganz genau durchlesen. Du bist gerade meine Vorbild-Mutti. Einfach herrlich, ich werde nie vergessen, wie du im Kreissaal abgedanced bist. Grpßartig!
    Ich wünsche dir weiterhin viel SPAß und viel Freude mit deinem Wurm, auf dass die schlechten Tage erträglich sind ;)

  • Reply
    Sabine
    23. Januar 2015 at 19:47

    Liebe Anna,

    „Willkommen im Mama-Land !“ ;-)

    Es ist ein Phänomen. Mütter hetzen gegeneinander statt sich zu solidarisieren. Warum und wieso ist mir bis heute (mein Sohn wird bald 9 Jahre alt !) nicht klar. „Mütter-Olympiade“ nenne ich es auch gerne. Scheinbar will jede die Beste sein – und kritisiert wohl deswegen sämtliche Lebensentwürfe mit Kind, die sich nicht mit dem eigenen decken. Und nein, es gibt nicht nur 2 oder 3 „Lager“, sondern unzählige. Stylisch contra Naturelle. Öko gegen Normalo. Berufstätig gegen Nur-Hausfrau. Luxus gegen „mit Kind können wir uns nur noch einmal Urlaub im Jahr / keine Designermode / keine Putzfrau leisten“. Um nur mal ein paar zu nennen.
    Uns wird suggeriert, stets perfekt sein zu müssen. Und zwar in allen Bereichen: Das Kind glucksend glücklich, stets gefördert, im schicken Kinderwagen und bitte „ach so süüüß“. Der Mann helfend an der Seite. Die Großeltern stets als Babysitter parat. Die Wohnung großzügig, ordentlich und sauber. Das Konto voll. Die Figur Bombe. Die Kleidung trendy. Das Make-up perfekt. Die perfekte Mom. Power-Mom.
    Nicht böse sein, aber ich mag den Begriff „Power-Mom“ nicht – das selektiert in meinen Augen schon wieder. Was sind die anderen Mütter ? Was sind dann die Mütter, die nicht selbständig sind, oder die Elternzeit in Anspruch nehmen, die ihnen im Angestelltenverhältnis zusteht ? „Looser-Mom“ ?

    Jede lebt ihr Leben auf ihre eigene Weise. So, wie es geht. So wie sie sich – bestenfalls – wohlfühlt. Und das haben alle anderen zu akzeptieren. Insbesondere dann, wenn man die Mutter eben nur vom Spielplatz, aus der Pekip-Gruppe oder dem Baby-Schwimmen kennt, also nur auszugsweise.

    „Die Anderen“ sind nicht böse, ihr Lebensstil nicht „falsch“, nur weil man selbst vielleicht andere denkt oder lebt.
    Manche wollen vielleicht anders, aber die Umstände lassen es eben nicht zu. Manche Mutter würde gerne zu Hause beim Kind bleiben, kann aber nicht, weil der Job sonst in Gefahr ist. Oder das Einkommen sonst nicht ausreicht. Andere würden gerne abends mal mit dem Herzmann zum „Candle-Light-Dinner“ ausgehen – können aber nicht, weil die Verwandtschaft zu weit weg wohnt und das Kind fremdelt.
    Nur von außen betrachtet, nur weil wir ein kleines Mosaiksteinchen im Leben der anderen Mutter kennen, können und dürfen wir uns kein Urteil erlauben. Weder die eine noch die andere Seite ….;-)

    Das Schlimmste: man läuft sehr schnell Gefahr, sich anzustecken. Wie ein blöder Magen-Darm-Virus. Plötzlich merkt man selbst, wie die Augenbraue nach oben schnellt, und man über die Mutti dort am Sandkasten mal ganz sachte den Kopf schüttelt. Da hilft nur, sich regelmäßig in Erinnerung zu rufen „So wie ich mich anderen gegenüber verhalte, verhalten sich andere gegenüber mir“

    Was allen Müttern gut täte: Akzeptanz und Toleranz: Lass andere sein, wie sie sind. Keine Mutter ist perfekt. Aber es ist auch keine Mutter unperfekt !

    In diesem Sinne: lächle über solche Situationen, statt dich zu rechtfertigen. Sonst kommst du (leider) ganz schnell in dasselbe Fahrwasser …

    Sei lieb gegrüßt,
    Sabine

  • Reply
    Anastasija
    23. Januar 2015 at 19:50

    Liebe Anna,

    ein wunderbarer Artikel! Genau so und nicht anders, habe ich mir die Zeit mit dem Baby nach der Schwangerschaft vorgestellt. Baby geht vor, aber die Mami bzw. man selber darf auch nicht zu kurz kommen. Ich wollte einige Monate nach der Geburt direkt mit verschiedenen Projekten starten.

    Naja… Gekommen ist, wie eigentlich erwartet, etwas anders. Ich habe mich das erste Jahr zu 98 Prozent komplett alleine um das Kind gekümmert. Von wegen, Papa steht auch mal nachts auf. Nicht bei uns. Haupternährer der Familie besteht auf seinen Schönheitsschlaf. Das Kind mal zur Oma abgeben, damit ich auch mal nach mehreren einstündigen Nächten zur Ruhe kommen. Mitnichten! Die gute Frau arbeitet halbtags im Büro und findet den 10-Minuten-Weg zu uns viel zu anstrengend. Tja, was blieb mir übrig? Nicht viele Optionen, das sei gesagt.

    Ich hätte/ würde so gerne bestimmte Prioritäten setzen, kann es aber einfach nicht. Beispiel: Morgens schminken? Ne, ich bleibe lieber länger liegen, solange das Kind schläft. Die letzten sechs Monate waren die anstrengensten meines Lebens. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass ein Baby einen so unglaublich fordern kann. Noch dazu haben wir kein Baby, dass allein mit bissle Gucken total happy ist. Nänä, da muss das gesamte Unterhaltungsprogramm her. Über die Schübe brauche ich, denke ich mal, mal nichts sagen! ;-)

    Was bleibt? Das Töchterchen geht seit letzten Monat in die Krippe und ich habe nach und nach, Stück für Stück, wieder meine Freiheiten wieder. Ich kann arbeiten, mich in Ruhe fertig machen und nicht abgehetzt alles erledigen.

  • Reply
    Carolin
    23. Januar 2015 at 20:05

    Ich muss sagen ein wirklich schöner Artikel. Vor allem die Stellen mit den Wachstumsschüben…und JA sie sind die Hölle, aber gehen ein Glück so schnell wie sie kommen auch wieder vorbei. Ich bin selbst Mama von zwei Kids. Der kleine kam letzten Mai zur Welt und ich habe studiert, meine Masterarbeit geschrieben, die Familie gemanagte u die Freunde kamen auch nicht zu kurz. Die meisten haben gesagt das mit der Masterarbeit u Kindern, vorallem ein Neugeborenes, wird nie klappen…und jetzt ist es überstanden (wo auch immer diese Kräfte her kamen), ich bin in Rom u geniesse ein freies Wochenende mit meinem Partner. Die Kids sind natürlich gut versorgt bei Oma u Opa untergebracht. Und ja auch das darf man sich als Paar mal gönnen…denn man ist nicht nur Mama u Papa

    • Reply
      Alex
      24. Januar 2015 at 15:33

      Zwei kleine Kinder UND Masterarbeit schreiben?

      Meinen großen Respekt. Würd ich auch gern schaffen!

  • Reply
    Janine
    23. Januar 2015 at 21:07

    Du hast wirklich eine herrliche Sicht auf das Leben! Und dein Ziel hast du erreicht – du BIST bereits eine Powermum und ich bewundere dich dafür!

  • Reply
    Sandra
    23. Januar 2015 at 21:16

    Liebe Anna,
    Ich bin selber Mama einer süßen kleinen 6 Monate alten Maus…und ja ich kenne auch diese ganzen Schübe, schlaflose Nächte usw. …ich habe das Glück mit meiner Tochter 1 Jahr Zuhause zu bleiben aaaaaber das bedeutet nicht das ich so ein mega Muttertier bin…ich schaffe es jeden Tag geschminkt zu sein…ich schaffe es einmal in der Woche zur Massage zu gehen und ich glaube nicht das ich deshalb eine schlechtere Mutter bin als diese Übermütter……..ich finde es toll wie du das machst und ziehe meinen Hut…
    PS. Unsere Töchter werden irgendwann Stolz auf uns sein :)

  • Reply
    Lene
    24. Januar 2015 at 0:50

    Soooo gut!! :))
    Ich mache mir ebenfalls einige Gedanken, wie es in ein paar Wochen, nach der Geburt von meinem kleinen Sohn, jobmässig weiter gehen kann. Man kann zwar vieles planen, aber ob es in der Realität dann auch so ablaufen wird ist eine andere (spannende) Sache.
    Es gibt für alle Situationen, die für einen selbst, passende Lösung.
    Wichtig finde ich ebenso, dass man sich mit dem neuen, wichtigsten, kleinen Menschlein, arrangiert und es in seinen Alltag so gut wie möglich integriert. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, jeder entscheidet in der Hinsicht selbst und muss mit dem Ergebnis dann auch klar kommen.
    Meine Mam ist mein grösstes Vorbild in dieser Hinsicht und ich hoffe, dass ich es genau so gut hin bekomme wie sie!
    Mit Liebe und Leidenschaft kann man vieles schaffen, einfach mit etwas Mut an die Sache ran gehen und das Ziel vor Augen haben – und trotzdem sich vom Leben überraschen lassen ;)
    Ich möchte, dass mein Kind eine Bereicherung für mein Leben ist und ich ihm alles, was es an Werten, Liebe und auch manches Materielle, benötigt, auch geben kann!
    Auf ins Abenteuer :)
    Du hast eine tolle Einstellung <3
    Ich freue mich über weitere Berichte von dir!! LG Lene

  • Reply
    Julia
    24. Januar 2015 at 1:36

    Auch auf die Gefahr hin, dass der Post wieder gelöscht wird:

    Anhand des Textes, habe ich das Gefühl, dass du gar nicht weißt, in welch einer privilegierten Situation du dich befindest. Du hast die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten und deine Tochter den ganzen Tag um dich zu haben. Ich will gar nicht absprechen, dass das schwierig ist und man sich mit Sicherheit auch mal ein paar Minuten/Stunden allein wünscht, aber wieviele Singlemoms müssen nach viel zu kurzer „Schonzeit“ schon wieder weitaus ’schlimmeren‘ Jobs nachgehen? Haben keine starken Schultern zum ausweinen? Nicht mal ein sehr dichtes familiäres Netz? Ich finde du beklagst dich hier wirklich auf einem äußerst hohem Niveau.
    Normalerweise ist es mir zuwider jemanden für seine persönlichen Gedanken/Aussagen zu kritisieren, aber bei diesem Thema musste ich einfach was sagen.
    Außerdem: Wenn ich hier manche Kommentare lese wie „Ich finde es traurig, wenn ich eine verlodderte Mutter in Jogginganzug sehe“, dann finde ICH das wirklich traurig … Zeit für sich – schön und gut, Wert auf die eigene Person legen – finde ich sehr wichtig. Diese Oberflächlichkeit allerdings finde ich ziemlich doof. Ich finde als Mama sollte man sich nicht noch Gedanken machen müssen, ob man auch hübsch aussieht, wenn man die ganze Nacht mit einem schreienden Baby verbracht hat

  • Reply
    Julia
    24. Januar 2015 at 6:21

    Und natürlich wurde mein kritischer Post gelöscht.

    Für mich wars das jetzt mit Fashionpuppe, wird dich vermutlich nicht weiter interessieren. Aber es wäre schon, wenn hier auch mal etwas Kritik oder zumindest Gegenstimmen laut werden dürften.

    • Reply
      Anna Frost
      24. Januar 2015 at 10:29

      dein Kommentar wurde nur noch nicht freigeschaltet. Ein wenig mehr Entspannung, please :-)

  • Reply
    Katharina
    24. Januar 2015 at 11:22

    Liebe Anna,
    ich habe mich blendend bei deinem Artikel amüsiert, vor allem, da ich mich in ein paar Wochen in das Heer der Neumütter einreihen darf. Ich werde jetzt schon bei verschiedenen Anschaffungen belächelt – ich habe natürlich den (nach meinem Geschmack) schönsten Kinderwagen ausgesucht, schicke (dezente) Tapeten fürs Kinderzimmer und ich investiere gern in hochwertige Babykleidung (vor allem mag ich keine schreienden Farben), ich kann mein Bedürfnis nach Ästhetik nicht einfach ausschalten ;-) Ich lege auch in der Schwangerschaft Wert darauf, gut angezogen und geschminkt vor die Tür zu treten und ich weiß, dass das mit Baby genauso sein wird. Meine Selbstständigkeit werde ich nicht aufgeben, allerdings ich hab mir Unterstützung organisiert, damit ich flexibler bin, denn mein Kleiner wird dann mein Tempo bestimmen…. Die verhärteten Fronten zwischen den Müttern finde ich furchtbar. Ich mag es schick und habe trotzdem einen Gemüsegarten Zuhause, in dem ich liebend gern rumwerkel, weil ich dann weiß, was wir essen. Es muss alles nicht immer schwarz und weiß sein!
    Liebe Grüße
    Katharina

  • Reply
    Anja
    24. Januar 2015 at 14:07

    Wow, Anna, was für ein unfassbar toller und großartiger Artikel. Bei mir selbst wird es mit den Kindern noch dauern, aber ich denke ganz genauso wie du. Nennen wir es einfach so, ich bin wahrscheinlich viel zu Ich-bezogen, als dass ich mit einem Kind darauf verzichten könnte, Dinge zu tun, die mir gut tun. Ich kann nicht verstehen (und ja, ohne Kind sagt sich das eben einfach), wie manche Mütter sich nicht nur gehen lassen, sondern ihr ganzes Leben dafür aufopfern, ihr Kind großzuziehen. Völlig fertig am Ende, weil man keine Sekunde an sich selbst gedacht hat. Ich stehe also voll dahinter, was du machst und sagst und am Besten speichere ich mir den Artikel gleich in meiner Lesezeichenleiste, denn wenn ich mal irgendwann ein Kind bekommen sollte, lasse ich den Artikel sofort alle anderen lesen, um gleich mal meinen Standpunkt vertreten zu können ;)

  • Reply
    Anny
    24. Januar 2015 at 15:53

    wirklich, wirklich, WIRKLICH wundervoller Post.
    Ich liebe deine Posts und freue mich immer wieder, wenn du etwas neues online stellst!
    Zwar bin ich noch in der Ausbildung und auch noch (lange) keine Mom, aber wenn dann möchte ich es auch hinkriegen. Job und Kind und Familie unter einen Hut bekommen. Das tun, was ich liebe und was ich kann.
    Wie du.
    DU bist mein Vorbild. Wirklich.

  • Reply
    Maria
    24. Januar 2015 at 17:04

    ganz toller post. ehrlich. ich habe zwar noch kein kind, bin aber immer sehr erstaunt darüber, wenn manche so tun, als wäre ein eigenes kind das ende des eigenen lebens. oder dass man „nun“ auf alles, was einem selbst gefällt und gut tut – sei es schminken oder sport oder der mädelsabend oder was auch immer – verzichten muss. ich denke, es ist genau wie du es sagst. dann „packst“ du dein baby eben in den sitz und schaukelst es ab und an und zauberst dir ein tolles make up. an den einem tag geht es und an dem anderen vielleicht nicht, weil es einfach nicht klappt. jeder setzt sich seine eigenen prioritäten. weiterhin eine wundervolle zeit mit deinem baby und all den sachen, die dir wichtig sind und gut tun. <3

  • Reply
    Viktoria
    24. Januar 2015 at 21:00

    Applaus Applaus für diesen Artikel! Du bist eine Power Mom!
    Genau so eine Mama will ich auch sein. Manchmal erwische ich mich aber dabei, wie ich mir Vorwürfe mache, weil der Müll doch noch im Flur steht. Je nach Tagesform nervt mich das manchmal, aber dann erinnere ich mich daran, dass es eben wirklich ziemlich weit hinten kommt. Stinkige Windeln kommen im Notfall erstmal auf den Balkon :D
    Ich möchte dir ein großes Lob für deinen Blog und deine Arbeit aussprechen! Ich lese deine Artikel immer total gern, früher schon und durch Emma noch viel lieber.
    Deine Strategie am Morgen finde ich sehr gut, um in die Gänge zu kommen, wenn man von zu Hause arbeitet. Werde ich auch mal probieren.
    Weiterhin alles Gute und volle Power voraus!

  • Reply
    alexandra
    24. Januar 2015 at 21:46

    Einfach toll!!! Auch ich habe nicht vor einige Sachen die mir wichtig sind, sobald das Kind da ist, zu verzichten. Danke für deine tolle Berichte aus dem leben einer modernen Mutter. :-)

  • Reply
    Seher
    24. Januar 2015 at 22:28

    Ganz toll!
    Ich kenne diesen täglichen Spagat nur zu gut da ich selber Mutter von Zwillingen, mittlerweile drei Jahre alt, mitten in meinem Studium geworden bin.
    Es gibt immer so richtige Tiefphasen aber wichtig ist jedesmal aufzustehen.
    Ich versuche es auch als Powermum und würde mich freuen wenn ihr mal bei meinem Shop vorbei schaut.
    Liebe Grüße
    Seher von
    http://unicornandcat.com/

  • Reply
    Caroline
    25. Januar 2015 at 0:43

    hahahah oh man du bist der Hammer, da muss ich so an meine Schwester denken.
    Wir haben zusammen einen blog schau doch mal vorbei, was sie als Neugebackene Mama schreibt ;)

    Liebe Grüße

    http://www.beautybabyfashion.blogspot.com

  • Reply
    julie
    25. Januar 2015 at 1:03

    OMG! super artikel! diesen satz höre ich grad tag für tag! „wie, ihr wollt wohnung in münchen und wochenendbauernhof am arsch der welt behalten, wenn das baby da ist?“ „ja, ich kann nicht nur auf dem land leben und ich werde weiterarbeiten wie bisher!“ – schmunzeln: „WARTE NUR AB, BIS das baby auf der welt ist!!“

  • Reply
    Christine
    25. Januar 2015 at 12:29

    Eine Powermom! Ich bin zwar noch keine Mutter, aber ich wünsche mir eine Powermom zu werden, wenn es soweit ist. Du machst alles super, es ist nicht immer alles super toll, aber Du bleibst dir treu und das ist wichtig! Nur weil man Mutter ist, muss man nicht sein ICH aufgeben und zu einem Muttertier mutieren. Ich finde Dich toll und sehr inspirierend. Weiter so, viel Spass, viel Kraft & Mut. Live outside the box! Liebe Grüße, Christine http://www.genusgeeks.de

  • Reply
    Jule
    25. Januar 2015 at 20:11

    Liebe Anna,
    Deine Einstellung finde ich prima! Sie ist unserer Zeit entsprechend und wird Vorbildfunktion für Emma haben!
    Ich bin – so wie Du auch – eine junge und berufstätige Mama. Meine Tochter kam während meines Studiums zur Welt. Heute ist sie 6 Jahre alt, ich 27. Nach meinem Studium hat es uns nach Ostfriesland verschlagen. Im Gegensatz zu vielen Müttern hier aufm Land, bin ich morgens, wenn ich die Dame des Hauses zum Kindergarten bringe, auch gestylt und ordentlich angezogen. Dafür ernte ich auch schräge Blicke. Aber so what?!
    a) bin ich zu jung, um mich gehen zu lassen und b) bin ich nicht nur Mama von L. sondern auch ICH. Das bedeutet, dass ich mich, obwohl ich ein Kind habe, nicht selbst aufgebe. Ich habe Hobbys, gehe gerne arbeiten und liebe mein Kind, mit dem ich qualitativ hochwertige Zeit verbringe.
    Also lass‘ die anderen Mütter reden. Es ist der Neid, der aus ihnen spricht! ;-)

    Liebe Grüße,
    Jule

  • Reply
    Madamskiii
    25. Januar 2015 at 22:21

    „HOMEOFFICE-TANTE“ : Ohhh wooow! Einafach ein toller Text… Ich lese diesen Beitrag, trinke dabei eine Tasse Kaffee ☕ und schmunzel vor mich hin. Ja, ich kenne dieses Chaos nur zu gut und sage : ,,Hut

  • Reply
    Madamskiii
    25. Januar 2015 at 22:23

    „HOMEOFFICE-TANTE“ : Ohhh wooow! Einafach ein toller Text… Ich lese diesen Beitrag, trinke dabei eine Tasse Kaffee ☕ und schmunzel vor mich hin. Ja, ich kenne dieses Chaos nur zu gut und sage : ,,Hut

    • Reply
      Madamskiii
      25. Januar 2015 at 22:26

      Ein Kommentar kann man löschen. Leider wird nicht der ganze Text erkannt.

  • Reply
    Julia
    25. Januar 2015 at 23:56

    Gut gebrüllt, Löwin. Und das absolut zu recht! Lass dir nichts erzählen, auch nicht von der Mutter einer Großfamilie die scheinbar alles gesehen hat. Du scheinst das perfekt zu machen. Und letztlich ist sowieso jedes Kind anders und was für die Janas, Tims und Philipps dieser Welt gilt, muss nicht für Emma gelten. Oder Anna und Jakob.

  • Reply
    REDSteffi
    26. Januar 2015 at 9:57

    Welcome to the Club.. ich kenne das was du ansprichst nur allzu gut. Es ist der pure Wahnsinn.. zumindest teilweise. Mir der Zeit wird man aber gelassener.
    LG Steffi

    http://www.redseconals.com

  • Reply
    Kathrin
    26. Januar 2015 at 15:43

    Sehr schön geschrieben! Du sprichst mir aus der Seele.
    LG Kathrin
    http://www.addictedtofashionbykathrin.de

  • Reply
    Annika
    26. Januar 2015 at 21:17

    Liebe Anna,
    kurz vor dir bin ich selbst Mama einer Tochter geworden. Deine Schwangerschaft habe ich hier auf dem Blog gerne mitverfolgt. :)
    Ich muss zugeben, ich habe mich durch Schwangerschaft, Geburt und Kind doch verändert. Vielleicht nicht für alle nach außen hin sichtbar. Wenn ich deinen Post so lese, bin ich echt ein bisschen erstaunt und es macht mich auch ziemlich traurig. Was ist falsch daran, sich zu verändern? Ich finde es nicht schlimm, dass ich mich verändert habe. Dass ich in den nächsten paar Jahren nicht mehr nur für mich verantwortlich sein werde, trägt maßgeblich dazu bei. Ich muss keine Supermom sein. Mir reicht es, ganz normale Mama zu sein im Moment. Und so hoffe ich, dass ich meine einjährigen Elternzeit sinnvoll für mich und mein Kind nutzen kann. Unter anderem, um mich auch von Schwangerschaft und Geburt zu erholen. Schade, dass das heute irgendwie nicht mehr wichtig zu sein scheint.

  • Reply
    Lintschale
    27. Januar 2015 at 19:50

    Grandios! Ich habe Tränen vor Lachen und Weinen im Auge und fühle mich gleichzeitig verstanden, wie noch nie. Bin gerade mal 2 Monate länger Mami als du und versuche diesen 24h unkündbaren Job (der natürlich auch extrem wunderschön sein kann, aber eben nur „kann“) neben Selbstständigkeit, Haushalt und „ich will meinen alten Körper wieder haben“ Sport zu meistern. Dein Artikel hat mir die Zweifel der letzten Tage genommen und mir erst Recht gezeigt, welche Supermoms wir doch bereits schon sind und das es völlig ok ist, auch MICH noch wichtig zu nehmen.

  • Reply
    Blaine
    27. Januar 2015 at 19:58

    Wahnsinnig…toll…geschrieben!!!
    Ich kann alles nur ganz fett unterstreichen und dir zustimmen :)

  • Reply
    Ines Jana
    27. Januar 2015 at 21:53

    Liebe Anna, was für ein toller Blogpost von Dir. Mehrmals musste ich wirklich lächeln. Ich musste damals mein Kind mit einem Jahr in die Krippe geben, weil wir einfach auch mein Geld brauchten. Trotzdem denke ich, dass Kinder es spüren, wenn man selbst mit sich zufrieden ist und sich durch das Dazuverdienen manche Sachen leisten kann. Vor Allem, wenn man mit dem zufrieden und glücklich ist, was man macht. Ich wünsche Euch weiterhin gute, stressfreie Zeiten und sage Dir, es wird nicht Schlimmer sondern immer besser und anders.

  • Reply
    MariaDiMa
    29. Januar 2015 at 12:33

    Vielen Dank für diesen absolut zutreffend Artikel! Ich habe mich zu 100% darin wiedergefunden und bin sehr froh, dass endlich jemand es so vorzüglich beschreiben kann, wie ich mich fühle.

    Das Kind steht immer an 1. Stelle, aber dann gibt es da auch noch MICH.
    Ich setze Prioritäten.

    Wenn es mir gut geht, geht es meinem Kind auch gut.

    Danke für die wunderbaren Worte.

    Weiterhin viel Erfolg und eine Menge Liebe, Geduld und Spaß!

    Maria (30 Jahre) und Mira (8 Monate)

  • Reply
    Rebecca
    29. Januar 2015 at 13:32

    Das ist vielleicht einer der besten (oder sogar der beste) Texte, die ich je auf einem Blog gelesen habe. Wirklich unglaublich toll geschrieben.
    Ich finde es auch wahnsinnig beeindruckend wie du alles auf die Reihe bekommst, also zumindest das was man als Leserin so mitbekommt. Hassen muss man euch Powermoms definitiv nicht, sondern eher bewundern. Du hast da wirklich eine ganz richtige Einstellung. Nur immer weiter so, dann wirst du die Vorzeige-Powermom-Nummer-Eins!

  • Reply
    Patricia
    29. Januar 2015 at 20:54

    Meine Tochter ist jetzt drei Jahre alt und kann sich tatsächlich alleine beschäftigen, während ich zum Beispiel ein Blogpost schreibe. Ich würde nicht sagen, dass alles immer ganz einfach ist oder perfekt läuft. Aber es funktioniert. Und es macht Spaß. Keine Sorge, es wird besser, umso älter ein Kind wird. Ihr bekommt Übung.

  • Reply
    Birdie
    30. Januar 2015 at 9:48

    Liebe Anna,
    ich hatte 10 Monate Elternzeit (unsere Maus ist jetzt 14 Monate, seit sie 10 Monate ist arbeite ich wieder 80%), kann also vielleicht nicht ganz mitreden. Dafür lebe ich unter der Woche als Alleinerziehende, habe also nach einem Scheißtag niemanden, den ich meine Kleine mal in die Hand drücken konnte/kann. Jedes Alter hat andere Herausforderungen und es gibt, egal wie man sein Leben sonst strukturiert, meiner Meinung nach nur eines was einem richtig doll hilft: regelmäßig andere Mamas mit Babys im gleichen Alter treffen! Ich habe mich in Babys erstem Lebensjahr mit Mamatreffs, Rückbildung (mit Baby), Babymassage, Kanga-Training, Pekip und so weiter beschäftigt und es geliebt. Es gibt nichts tröstlicheres, als wenn man das Gefühl hat, alles läuft schief, das Baby hat einen schrecklichen Schub, man schläft nachts nur in Etappen und hat das Gefühl den eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden, während alle anderen alles schaffen (wir wollen ja alle Powermütter sein, oder?) und dann trifft man andere Muttis und die sagen, dass auch ihr Baby den Schub hat, sie auch nicht mehr schlafen und den dritten Tag keine Zeit zum duschen hatten!
    BTW: Trockenshampoo ist seit 14 Monaten meine Rettung! :-)
    Liebe Grüße, Birdie (die seit der Geburt der Tochter insgesamt ganze 8 Blogposts verfasst hat…)

  • Reply
    Bianca Kleinstadtmutti
    30. Januar 2015 at 14:55

    Ich habe zwei kleine Kinder im Alter von 2 und 3 Jahren und ich schreiben Blog, sehe ausser Haus und meistens auch Zuhause immer gut aus und ich halte 200 qm Haus und Garten in Schuss. Zudem werde ich ab naechsten Monat wieder arbeiten. Jedoch trage ich lieber MCM und Dior als Prada ;-)Der Autor war wohl ein Mann denn ich nenne es moderne Frau und nicht Uebermom :-D

  • Reply
    Share some LOVE – Linklove & allgemeines GelabereMrs. Mohntag | Mrs. Mohntag
    9. Februar 2015 at 9:19

    […] Anna Frost wäre gerne eine Powermom und ich saß beim lesen nur nickend vor dem Bildschirm – wisely said! Ich bin ja selbst kinderlos aber dank immer mehr Mamas und Bald-Mamas in meinem Umfeld doch irgendwie betroffen :D. […]

  • Reply
    Claudia
    12. Februar 2015 at 2:56

    Behalte das Altpapier, denn wenn Emma dann mal 2 oder 3 Jahre alt ist, braucht sie unheimlich viel Kritzelpapier.

  • Reply
    Gesine
    6. März 2015 at 16:46

    Jaaaa! Jaaaaa! Und ich möchte nochmal schreien: JAAAAAAAAAAAAA! Genau so. Perfekt.
    Das musste ich wohl heute noch lesen, irgendwie bin ich erst jetzt so richtig auf deinen Blog gestoßen, bisher habe ich dich nur auf Instagram verfolgt (das klingt jetzt ein kleines bißchen verrückt…)
    Leben. Im Hier und Jetzt. Wie es gerade passig ist. Mehr leben lassen, als bewerten.

  • Reply
    Makeup | Mommy Essentials | Shades of Nature
    7. August 2015 at 16:56

    […] jetzt darauf verzichten?  Aber ich komme vom Thema ab, meine Gedanken haben im Grunde schon Anna Frost und Tanja von Rouge Repertoire niedergeschrieben – zwei absolut lesenswerte Artikel zum Thema […]

  • Reply
    Makeup | Mommy Essentials - Shades of Nature
    4. Februar 2016 at 22:36

    […] ich jetzt darauf verzichten?  Aber ich komme vom Thema ab, meine Gedanken haben im Grunde schon Anna Frost und Tanja von Rouge Repertoire niedergeschrieben – zwei absolut lesenswerte Artikel zum Thema […]

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