BABY

Hast du eigentlich keine Angst?

pregnancy shadow window anna frost

„Hast du eigentlich keine Angst?“ Das ist eine Frage, die ich in den letzten 33 Wochen sehr oft gehört habe. Und weil es auf diese Frage Unmengen Antworten gibt und der oder die Fragende mit dieser Frage Unmengen Dinge meinen kann, frage ich oft nach, was er oder sie genau meint. Weil, wenn ich auf diese Frage einfach mal frei heraus antworten würde, könnte ich tief in mein Innerstes blicken lassen und einen Monolog für zwei Stunden halten. Nicht, dass mich das stören würde, ich rede gerne. Und viel. Manchmal zuviel. Aber das ist auch ein wenig unhöflich. Und urplötzlich und ohne Vorwarnung jemandem sein Herz auszuschütten, tief in Ängste und Gedanken blicken zu lassen, ist ein bisschen unfair. Aber wenn man ehrlich zugibt, dass man Angst hat vor den Dingen die noch kommen werden, dann muss man ein wenig ausholen …

Ja, ich habe Angst.

Vor vielen Dingen. Gerade jetzt. Und nein, ich verwechsle die Angst nicht mit Respekt, sondern ich habe wirklich vor vielen Dingen Angst, die mich nach der Schwangerschaft erwarten.

Zum Beispiel habe ich Angst, dass mit Peanut etwas nicht in Ordnung ist, was man bisher nicht auf Ultraschallbildern sehen konnte. Was auch immer es sein könnte – ich will mir da eigentlich nichts besonderes ausmalen – es würde nichts daran ändern, dass ich dieses kleine Menschlein abgöttisch liebe. Jetzt eigentlich schon. Und dabei kenne ich sie noch gar nicht! Wir haben uns auch damals schon gesagt, dass wir gerne vorbereitet wären, aber nicht Gott spielen und über dieses unschuldige Leben entscheiden und es beenden würden. Das sieht jeder anders, darf er auch. Niemand wird verurteilt, wenn er anders denkt. Vorbereitung ist alles, denk ich mir immer. Nimmt einem dennoch nicht die Angst. Auch kann jeder Zeit in meinem Bauch irgendwas mit dem Kind passieren. Was ist, wenn ihr Herz einfach so aufhört zu schlagen? Was ist, wenn ich irgendwann stürze, auf den Bauch falle und dadurch dem Baby irgendwas passiert? Und das, obwohl man ja sagt, dass das Baby nie wieder so sicher sein wird, wir im Bauch der Mutter…

Auch habe ich Angst vor der Geburt. Eine wahnsinnige Angst sogar. Man hört und liest allerlei Geschichten von Frauen, die sowohl positiv, als auch negativ sind. Traumatisch oder wundervoll. In meinem Kopf macht sich da jedoch ein kleines bisschen Angst breit vor diesem unbekannten Schmerz, dieser völlig neuen Erfahrung und dem, was danach passiert. Und da werde ich durch müssen, wie so viele andere Frauen vor mir auch. Ich habe Angst, dass etwas im Kreißsaal passiert, womit niemand rechnet. Dass es Komplikationen gibt, dass das Baby einen Schaden nimmt oder auch mir etwas passiert. Lasse ich diese Gedanken nur ein wenig zu lange zu, dreht sich eine Spirale und ich male mir im Kopf das Schlimmste aus.

Jakob und ich werden häufig gefragt, wie denn später alles von Statten geht, weil wir nicht verheiratet sind. Wie wird das Baby mit Nachnamen heißen? Aber das ist alles kein Problem; ein paar Behördengänge sind wichtig, er muss die Vaterschaft anerkennen und ich ihm das Mitsorgerecht erteilen. Das ist aber alles halb so wild und meine geringste Sorge. large

Ich habe zum Beispiel wahnsinnige Angst, dass sich einfach alles ändert, wenn Peanut da ist. Ja, ich weiss, es wird sich alles ändern. Aber wird sich ALLES ändern? Also, alles alles? Wird sich meine Beziehung zu Jakob ändern? Mein komplettes Leben? Meine Einstellungen zu vielen Dingen? Meine Beziehung zu meinen Freundinnen? Meine Hobbies und Leidenschaften? Werde ich mich ändern? [Und jetzt schalte ich kurz den Tussi-Modus an] Passiert es unweigerlich, dass ich mir einen frechen und praktischen Kurzhaarschnitt zulege, lieber die T-Shirts im eingeschweißten Doppelpack für mich, als die aus Bio Cotton oder mit Seidenanteil kaufe und mein gesamtes Makeup demnächst auf dem Flohmakrt verkaufe, weil ich eh keine Zeit habe mich zu schminken? Das klingt super oberflächlich und ich möchte damit niemanden angreifen, der das tut. Auf keinen Fall. Aber das wäre nicht ich. Zumindest nicht mein jetziges Ich.

Auf Facebook schrieb mir eine junge Mama einen Kommentar unter eines meiner Bilder, der mich nicht nur völlig aus der Bahn warf, sondern auch gleichzeitig wütend und mir Angst machte: „Als Mutter ist das Leben nicht mehr Glitzi Glitzi und Glamour Glamour! Daran wirst du dich noch gewöhnen müssen …“ Werde ich einen Teil von mir aufgeben (müssen), weil ich Mutter werde? Werde ich nicht mehr mein eigenes Leben haben, weil sich mein Leben nur noch um das Leben dieses kleinen Geschöpfes dreht, welches ich so derbst lieben werde, dass ich ihr nicht einmal die Schuld geben werde? Und wird es mir auffallen, dass sich mein Leben und vor allem auch, dass ich mich verändere? Und was ist, wenn es irgendwann nur noch ein „Wir“ gibt? Keine Individuen mehr in diesem Haushalt? „Wir haben Schnupfen.“ oder „Wir haben jetzt abgestillt und wir haben gestern den ersten Brei gegessen. Man, haben wir eine Schweinerei dabei veranstaltet, aber wir haben doch den ganzen Teller leergegessen!„ HILFE!!!!!!!!!

Was viele vielleicht nicht wissen: Ich habe parallel zum Abitur, in einer kombinierten Ausbildung, eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin gemacht. Seit ich 16 bin, habe ich in meinen Ferien mit Kids gearbeitet, Ferienjobs als Betreuerin in Freizeiten gehabt und mir so meinen Führerschein und mein Auto verdient. Und eben einen echt coolen Job gehabt, der mich auf die Ausbildung, die ich damals so eigentlich nicht plante, vorzubereiten. Ich habe also gelernt, mit Kindern ab etwa 2 Jahren zu arbeiten, sie zu betreuen und zu fördern. Während meiner Ausbildung habe ich mit Kids von 2 – 17 Jahren gearbeitet und kenne viele unterschiedliche Kindertypen, weiss mehr oder weniger mit ihnen umzugehen und was da teilweise in ihnen lodern kann. Von Babys habe ich keine Ahnung. Absolut keinen blassen Schimmer. Babys sind komisch. Die reden nicht, die diskutieren nicht. Die weinen nur, machen in die Windel und brabbeln vielleicht irgendwas vor sich hin. Und hin und wieder schlafen sie. Sie sehen goldig aus, mit ihren kleinen niedlichen Händchen und Füßchen und den noch kleineren Zehen und Fingerchen und man will permanent an ihnen riechen, sie knuddeln und abknutschen und dennoch: ich habe Angst vor Babys. Ernsthaft. Ich habe schon immer meine Hemmungen gehabt, einen Säugling auf den Arm zu nehmen, weil ich – soooooo typisch – dachte, ich mache irgendwas daran kaputt. Oder noch schlimmer: Lasse das Kind fallen!!!!

Bis Jakobs Bruder und mein Bruder kurz nacheinander Väter wurden und ich diese kleinen Geschöpfe halten musste durfte. Ich sage euch, es ist etwas anderes, wenn ihr ein Familienmitglied haltet sollt und nicht das Baby einer Freundin oder Bekannten. Irgendwie fühlt man sich sicherer und macht irgendwie intuitiv vieles richtig. Auch wenn man Angst hat. Jedoch ist der Vorteil bei Anderleuts Babys der, dass man das Kind einfach wieder zurückgeben kann, wenn der Arm schwer wird, das Kind weint oder das Baby irgendwie langweilig geworden ist. Das fünfte Mal „Fähnchen auf dem Turme“ zu singen wird irgendwann auch nervig. Das eigene Kind kannste nicht einfach irgendwem in die Arme drücken, wenn du keinen Bock mehr hast. Und was ist, wenn ich irgendwann denke, dass mir die Sache mit dem Baby irgendwie zu blöd ist? Ich mit Peanut nix anfangen kann und sie mir langweilig wird, wie damals Briefmarkensammeln oder Taekwondo?

Gibt es für sowas Selbsthilfegruppen? Hallo, mein Name ist Anna und ich finde mein Baby total langweilig. Kann ich es irgendwo umtauschen?

Oder was ist, wenn ich überfordert bin? Judith-Leiber-Cupcake-Clutch-Sex-and-the-City-Movie1-560x387

Und jetzt mal so richtig oberflächlich… Was mit meiner Ausbildung zur Erzieherin zusammenhängt ist die Angst, dass Peanut ein „Arschlochkind“ wird. Ja, der Ausdruck ist etwas harsch, aber nur so versteht ihr, was ich meine.  Ihr wisst schon, so eine richtige ätzende Nervensäge. Ein hinterlistiges Biest, welches andere Kinder ärgert, sie anstiftet und auflaufen lässt, vorn herum zuckersüß und hinten rum ein Miststück ist. Ja, sorry not sorry, solche Kids gibt es. Wenige, aber doch ein paar. Und ich durfte ein paar von ihnen kennen lernen. Kleine verzogene Kids. Man hat sie trotzdem sehr gern, aber sie sind kleine Biester! Und was ist, wenn Peanut so ein Kind wird? Was, wenn Peanut so ein Mädel wird, wie die Tochter von Charlotte aus Sex and the City und Schuld ist, dass Carrie und Big an ihrem großen Tag nicht heiraten, weil sie das Handy von Carrie moppst und in ihre hässliche Cupcake Handtasche steckt? Und alle hassen Peanut!! Und noch schlimmer: Ich merke es nicht!!! „Ja, Frosti, sorry. Du kannst gerne kommen, aber lass bitte dein Arschlochkind zuhause!“ Hell Yeah …

Ich habe sehr viel Angst davor, viele Dinge einfach komplett falsch zu machen. Im Prinzip bin ich ja als Mutter generell Schuld. An allem. Weil ich das Kind gebrütet habe und in allen Erziehungsratgebern und auch Psychiologiebüchern meist die Mutter diejenige ist, die die Entwicklung des Kindes gestört hat. Zu viel Liebe, zu wenig Liebe … Ödipuskomplex und Zwangsstörungen und was es sonst noch alles gibt. An allem ist die Mutti schuld. Also ich. Na herrlich.

Ich habe irgendwann mal gehört, Erzieherinnen, Krankenschwestern, Psychiologinnen und Ärztinnen sollen die schlimmsten Mütter sein, weil sie genau wissen, was alles „falsch“ laufen kann und sie somit auf Biegen und Brechen versuchen, alles richtig zu machen. Großartig… Zusätzlich hört man von allen Ecken Dinge, die dies oder das widerlegen, was man sich eigentlich Erziehungstechnisch vorgenommen hatte.

„Wir werden unser Baby swaddlen!“ – „Ach was? Ihr wisst aber schon, das das die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen kann?“

Nein, das soll hier keine Diskussion auslösen, was wer glaubt, gut für sein Kind ist. Ich habe auch die Originalfassung des Struwwelpeters vorgelesen bekommen (so richtig mit Daumen abschneiden vom Daumenlutscher und Blut!!!) und bin ohne Albträume deswegen halbwegs gut durch meine Kindheit gekommen. Aber was ist zum Beispiel, wenn ich urplötzlich aus dem Nichts Erziehungsmethoden anwende, die meine Eltern angewandt haben, die ich damals und auch als Erwachsene rückblickend irgendwie nicht ganz so pralle fand? Wenn ich plötzlich [hier jetzt Horrormusik einspielen] WIE MEINE MUTTER WERDE????? IIIIIEEEEEEK?!?!?!?

Auch habe ich Angst davor, dass ich mein Baby irgendwie nicht gut finde. Oder auch hübsch… Gab es schon einmal eine Mutter, die ihr Kind irgendwie unschön fand? Also, so in Richtung „wenig hübsch“? Quasi „hässlich“?

Watt? Das is meins? Neee… das kann nicht sein! Da muss ein Fehler vorliegen. Gucken sie sich das doch mal an!!!“

Oder bin ich so derbst voll mit Hormonen und Adrenalin, dass man mir auch Gollums Sprössling hinhalten könnte und ich würde vor Rührung sagen: „Das ist das wunderschönste Kind, welches ich jemals sah!“

Mal ernsthaft, machen sich andere Mamas to be Gedanken darüber, wie ihr Kind vielleicht aussehen könnte? Und machen sich andere Mütter auch Gedanken darüber, in was für eine verrückte Welt wir ein Kind setzen? Oder sind wir alle davon überzeugt, dass unsere Tochter oder unser Sohn Astronautin, Präsident, Staatsanwalt oder Umweltschützerin wird und die Welt zu einer besseren macht?

Und was ist, wenn ich irgendwie nicht wirklich in diesen Mamamodus reinkomme? Bisher ist das Kinderzimmer halb fertig, der Nestbautrieb stagniert derzeit auch irgendwie, die Babyvorbereitungskurse sind gerade so abgeschlossen und aktuell finde ich es eher witzig, mit Elvis wickeln zu üben, davon ulkige Fotos zu machen und ihn zu betüddeln und bespaßen, als mich wirklich mit dem Thema Baby zu beschäftigen. Versuche ich mich gerade vor allem zu drücken? Alles vor mir herzuschieben? Ich wollte vorbereitet sein und nicht in Panik verfallen müssen, wenn die Uhr plötzlich sagt: Showtime!! Und dann stehen wir plötzlich da, mit Baby und nix ist fertig. Und das macht mir Angst! Die Zeit rast! Und ich wollte noch so viel tun! 10 Monate, 40 Wochen – die Zeit verging rückblickend so schnell. Und schaue ich wieder nach vorne sind es nur noch ein paar Wochen. Klar, die werden sich noch schön ziehen, wie Kaugummi, mir wird vielleicht nicht die Zeit bleiben, alles zu erledigen.

Wann muss muss anfangen meine Krankenhaustasche packen? Reicht die Zeit noch, wenn die Wehen einsetzen, dass ich einen Kuchen backen kann (Das stand in irgendeinem Ratgeber: „Die Wehen setzen ein? Bewahren sie Ruhe, backen sie einen Kuchen. Solange die Wehen nicht im Abstand von 7 Minuten kommen, brauchen sie sich nicht auf den Weg ins Krankenhaus machen!“)? Kann ich noch schnell meine Telefonjoker anrufen? Wird Jakob rechtzeitig da sein? Bin ich überhaupt bereit?? Ist die Küche wieder sauber? Hab ich den Herd nach dem Kuchenbacken wieder ausgemacht? Darf  ich eine Flasche Wein in die Krankenhaustasche einpacken? Wie viele PDAs kann man kriegen? Ist das wie mit Tequila? – Einer geht noch und dann is mir alles latte?! Und wie war das mit dem Fingernägelschneiden bei Babys?? Und was ist, wenn Peanut einfach mal tagelang ununterbrochen ohne ersichtlichen Grund weint und ich mit meinen Nerven am Ende bin? Und was ist, wenn sie einfach ein total entspanntes Baby ist und mich das dann total nervös macht? Vielleicht ist sie ja der Wolf im Schafspelz??

Diese Gedanken machen mir mal mehr oder weniger Angst, beschäftigen mich und halten mich nachts wach. Aber letztendlich sind meine Ängste alle scheiss egal, denn Peanut bedeutet mir jetzt schon alles auf der Welt. Und wenn ich kleine Abstriche machen muss oder wir von einer Party wegen ihr ausgeladen werden, dann weiss ich wenigstens, warum und für wen ich das mache. Und dann sogar sehr gerne.

Ach schrecklich, ich bin ja doch irgendwie total im Mamamodus …

You Might Also Like

49 Comments

  • Reply
    Laura
    17. September 2014 at 18:10

    Also wirklich Anna, das ist der witzigste Artikel den ich jemals gelesen habe :D
    Und das obwohl er über ein so wichtiges Thema geschrieben ist. Ich habe Simon gerade alles vorgelesen und musste bei jeder Passage unterbrechen, weil ich so sehr lachen musste ( er hat aber glaube ich trotz Grinsen ein bisschen Panik vor unserer ersten Schwangerschaft bekommen :D ).
    Ich wünsche euch alles Glück der Welt und natürlich das Peanut ganz gesund ist. Du wirst das schon irgendwie deichseln :* Vielleicht nicht alles locker flockig von Anfang an, aber mit der Zeit mit Sicherheit!

    Liebe Grüße, Laura

  • Reply
    Sarah
    17. September 2014 at 18:10

    Das hast du toll geschrieben! Meine Kleine wird nun jeden Moment auf die Welt kommen (noch nie in meinem Leben war ich so ungeduldig und ängstlich, noch nie verging die Zeit so furchtbar langsam) und alle von dir angesprochenen Ängste hatte/habe ich auch. Manchmal hatte ich regelrechte Panikattacken, die zum Glück aber immer schnell vorbei waren. Ich glaube das ist ganz normal, schließlich beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt und man hat nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst, sondern für einen anderen Menschen.

    Es wird sich vieles ändern, aber ich bin mir sicher, dass ich immer noch ich bleibe :)

  • Reply
    Lali
    17. September 2014 at 18:30

    Ich kann dich so gut verstehen. Sogar ich, die noch ganz weit vom kleinen Baby entfernt ist, denke manchmal drüber nach, wie das werden wird, was alles schief laufen kann, und, und, und. Aber im Endeffekt ist alles, denk ich, halb so schlimm. Unsere Omas und Mütter haben uns doch auch großbekommen und letztendlich man man vieles nach der Geburt sicherlich auch intuitiv richtig. Lies nicht zu viele Erziehungsratgeber und Mama-Blogs – ihr macht das schon. <3

  • Reply
    Mila
    17. September 2014 at 18:35

    Du wirst in deiner glitzi glitzi Glamour Glamour Welt bleiben! Klar, wird man mal angekotzt und überlegt auch schon mal, ob man die Seidenbluse vor dem Kürbisbrei anzieht… Ich habe einen 7 Monate alten jungen und mit dem zweiten baby gerade schwanger und immer noch täglich geschminkt, geföhnt und schön gekleidet. Wenn du Wert darauf legst, wird es sich nicht ändern ;)

  • Reply
    Svenja
    17. September 2014 at 18:45

    Liebe Anna,
    ich kenne deine Gedankengänge, ich beruhige mich u. a. selbst dann immer mit: so schlimm kann eine Geburt ja gar nicht sein, so viele Kinder wie es gibt. Und wegen den ganzen Glitzi Glitzi Glamour Kommentaren kann ich nur sagen, das es sooo viele hübsche junge Frauen gibt, in der ganzen Insta/Twitterwelt und auch im „realen“
    Leben, die trotzdem den Spaß und die Zeit
    finden, an sich zu denken und das Leben
    genießen und sich zurecht machen und und.. ich
    würde vermuten, dass sich diese
    Kommentarmutti viell. einfach selbst
    vernachlässigt und die Ausreden Zeitmangel und
    anstrengende Kinder nutzt.

    Es wird bestimmt großartig mit Peanut :-) und wie du schon zum Schluss erwähnst, man weiß wofür :-)

  • Reply
    Anny
    17. September 2014 at 19:12

    hach.. ein eintrag der mir aus der seele spricht.. genau diese ängste hatte ich vor knapp 7 monaten.. und auch wenn sich bei der geburt alles anders entwickelte wie geplant haben sich meine ängste nicht mehr zeigen lassen.. ja, es ändert sich was, aber nicht viel.. ich bin nicht mehr alleine unterwegs nämlich zu zweit ;) aber es ist toll.. man macht sich zu viele gedanken und das ist normal.. denke das ist auch gut so.. und den tipp den ich dir geben kann: macht es so wie ihr es für richtig haltet, holt euch hilfe wenn ihr sie braucht, hört nicht auf andere.. jedes kind ist anders, jedes kind entwickelt sich anders und ihr als eltern lernt euer kind von tag zu tag anders und besser kennen.. man kann nie sagen das alles bei jedem kind gleich gehandhabt werden muss.. ihr werdet es schaffen und gute eltern werden.. da wächst man von stunde zu stunde rein..
    und anna: du wirst peanut lieben, egal wie sie aussieht :) unserer sah direkt nach der geburt wie ein alien aus und ich hab ihn vom ersten augenkontakt geliebt.. gedanken machen ist gut – nur nicht zu viel!!!

  • Reply
    Elisabeth
    17. September 2014 at 19:16

    Liebe Anna,
    dieser Text lässt einem ja das Herz aufweichen – und man möchte dich in den Arm nehmen!

    Meine Mutter meint bei sämtlichen Wehwehchen/Krankheiten und herannahenden Katastrophen immer wieder:
    „Das haben schon Generationen vor Dir geschafft, also kannst Du das erst recht!!“

    Und du liebe Anna kannst das auch!!! :-)
    Bei so hübschen und erfolgreichen Eltern wird Eure kleine Prinzessin weder Gollum 2.0 noch ein „Arschlochkind“. Du wirst genau wissen wie du die Kleine anzupacken hast, damit du eines Tages stolz auf sie sein kannst…und ganz ehrlich, meistens sind es eh die Papis die ihre Mädels verhätscheln und der König der Welt sind…also muss eher der zuknüftige König aufpassen, dass die Madame nicht „zu viel Liebe“ einheimst ;-)

    Meine Mama erzählt immer, wie sie mit mir aus dem Krankenhaus kam, sich ins Auto setzte und ihr plötzlich bewusst wurde, wie gefährlich die Welt eigentlich ist. Sie war auch total in Panik, WIE JEDE MUTTER, aber mir ist nie etwas Schlimmes passiert.
    Jetzt, 21 Jahre später, sagt sie: „Die Welt ist kein Spielplatz und das Leben kein Ponyhof. Umso stolzer bin ich auf Dich, was für eine Frau aus dir geworden ist. Und am Meisten darauf, dass ich dazu beigetragen habe!“

    Und genau so wird es bei dir auch sein!
    Von der ersten Sekunde an sind Jacob, Hebammen, Ärzte, Krankenschwester, Oma und Opa, Brüderle und Schwesterle, Cousin und Cousine, Freundinnen, Bekannte, Nachbarn und die Omi aus dem Blumenhandel da um Dir zu helfen, dich zu unterstützen und Dir Entspannung zu gönnen.
    Und da Elvis sich jetzt so super mit Windeln auskennt, kann er das ja erledigen ;-)

    Hab bitte keine Angst Dich selbst zu verlieren – sofern das bei deinem Mega-Netzwerk überhaupt möglich ist, sind wir mehrere tausend Follower, die sich auch nach der Entbindung über lustige Artikel und Videos voller Inspiration und Mutterglück freuen! Chakka!

    Alles Liebe! <3

  • Reply
    Valeska
    17. September 2014 at 19:40

    Liebe Anna,

    ein bisschen erkenne ich mich wieder… Ja, auch ich habe mich mit den Gedanken rund um „Was ist, wenn plötzlich auf meinen dicken Bauch falle“ „OHJE OHJE , wie halt ich nur 15 Std diese ollen Geburtsschmerzen aus“ , „Haben wir auch wirklich an alles gedacht“…. und so weiter :-)

    Und dann kam doch alles viel plötzlicher und ganz anderst als erwartet:
    – Nein , ich bin nicht gestürzt (trotz aller Tollpatschigkeit)
    – Die Geburt ging dann ganz schnell und etwas früher als erwartet , die Kleine hatte es ziemlich eilig
    – Und leider war das Zimmer dann noch nicht ganz fertig, war aber auch kein Problem

    … Was ich dir damit auf den Weg geben will: auch wenn es wirklich schwer fällt , mach dir nicht
    allzu viel Stress und Gedanken über die „was wäre wenn Sachen “ und lasst das Abenteuer ein wenig auf euch
    zu kommen und trotzdem mal die Krankenhaustasche packen ist nicht verkehrt ;-)

    wünsche euch alles Liebe

  • Reply
    Mandy
    17. September 2014 at 19:40

    Liebe Anna, ich kenne dich nicht, aber ich kann dir aus tiefstem Herzen sagen: entspann dich. Ich weiß, es ist schwer, aber die allermeisten Dinge, vor denen du Angst hast, kannst du ohnehin nicht beeinflussen. Es gibt keinen Plan mehr. Euer Baby bestimmt ab dem Punkt seiner Geburt alles! Ich hatte genau die gleichen Ängste wie du, hab mir über alles Mögliche Gedanken gemacht. Und meine Tochter hatte schon immer ihren eigenen Kopf und schmeißt gerne alle Pläne über den Haufen. Glaub mir, alles wird gut! Du wirst ein bezauberndes Baby bekommen und eine großartige Mutter sein.

    Liebe Grüße, Mandy- Erzieherin, Mama, keinen praktischen Kurzhaarschnitt, viel Schminkkram im Bad, Kleiderschrank quillt auch über… :)

  • Reply
    jessi
    17. September 2014 at 19:41

    Ach….du sprichst mir echt aus der Seele und es tut gut mit den 1000000 Gedanken nicht alleine zu sein. Ein „Arschlochkind“….der Gedanke kam mir auch schon oft :-D. Jeder kennt diese Kinder. Ich musste eben echt so laut lachen, dass mein Mann mich gefragt hat, was ich den so lustig finde.
    Ich freue mich schon auf weitere Berichte „aus deinem Kopf“

  • Reply
    Katharina
    17. September 2014 at 19:55

    Liebe Anna,
    ich bin vor genau 11 Wochen Mama eines wunderschönen Jungen geworden, und möchte dich gerne dazu ermutigen dich auf das was auf dich zukommt zu freuen, und dir besonders diese ersten magischen Wochen nicht durch Angst kaputt zu machen.
    Klar ist es anstrengend auf einmal für so ein winziges Wesen die Verantwortung zu übernehmen, und besonders die ersten Wochen nach der Geburt (ich empfehle möglichst viel Zeit mit dem Baby im Bett zu verbringen), in denen du dich körperlich erstmal erholen musst gehst du wahrscheinlich erstmal auf dem Zahnfleisch und wirst auch vermutlich nicht aufgestylt mit deinem tollen Joolz (den ich übrigens auch habe, allerdings in einer anderen Farbe) durch die Stadt spazieren.
    Und auch zum Thema Geburt möchte ich gerne etwas sagen: es ist meiner Ansicht nach auch ein bisschen Einstellungssache wie eine Geburt verläuft und wie man diese erlebt. Ich habe mich von Anfang an sehr auf die Geburt gefreut, was ich mit Sicherheit meiner wunderbaren Hebamme zu verdanken habe, und letztendlich war es ein tolles, unheimlich emotionales Erlebnis! Mein Sohn wurde im Geburtshaus im Wasser geboren :-) Und ich will auch nichts schön reden – ja, es tut weh! Aber man kann eine Geburt auch ohne Schmerzmittel überstehen.
    Ich wünsche dir eine schöne Restschwangerschaft und eine tolle Geburt – du machst das schon!
    Liebe Grüße
    Katharina

  • Reply
    Christina
    17. September 2014 at 19:59

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich hab genau die gleichen Ängste vorallem die Sache mit dem Arschlochkind.. Heutzutage sind viele so frech ein Bitte oder Danke ist echt seltenheit geworden. Man kann das Kind so gut erziehen wie es geht.. Hat es einmal die falschen Leute kennengelernt sind die Manieren über Bord man muss ja heutzutage „cool“ sein um nicht fertig gemacht zu werden. Das macht mir jetzt schon die meiste Angst obwohl der kleine noch garnicht da ist. Dauert zum Glück noch ein paar Jahre bis Er das Alter erreicht hat vllt sind dann Manieren wieder „in“. :D

    Ich find es übrigens super das Elvis beim Windeln anziehen mit macht :D unsere Hündin ist gerade läufig. Es dauert manchmal eine gefühlte Ewigkeit ihr die Hundewindel für die Nacht anzuziehen. Danach bin ich echt nervlich am Ende. Hat man den Schwanz endlich durch das Loch gefädelt rennt der Hund weg und wenn man es wieder geschafft hat muss man die Windel erstmal zu bekommen, da ist der Hund längst wieder auf Wanderschaft 25 kg halten ist da nicht so leicht. Da bin ich echt froh das die Kinder anfangs noch nicht weg laufen können :D also großes Lob an Elvis!!
    LG Tina

  • Reply
    StyleMom
    17. September 2014 at 19:59

    Liebe Anna, das mit dem sich komplett aufgeben passiert nicht, wenn du einen gesunden Egoismus hast und ihn bewahrst. Der ist nicht nur erlaubt, sondern auch überlebensnotwendig. Am Anfang wirst du dich wahrscheinlich auch etwas gehen lassen, weil dir die Zeit einfach fehlt und man sich in die neue Situation einfach einleben muss. Aber das ist okay, da du das bald erkennen wirst. Spätestens dann, wenn du vor dem Spiegel stehst und dir denkst „Wer ist das denn? Doch nicht etwa ich?“ Und dann beginnen wieder die Mädelswochenende, die Shopping-Touren die sich wahrscheinlich stark auf das Internet verschieben werden oder die abendliche Cocktailstunde mit den Mädels. Nicht mehr so oft, aber dafür mit viel mehr Vorfreude. Also keine Angst, dein altes Leben wird wieder zurück kommen. Halt nur in abgewandelter Form, mit noch ein bischen mehr Liebe und Freude als vor der Geburt deiner Kleinen.

  • Reply
    Hendrik M.
    17. September 2014 at 20:01

    Als Mann hat man sicherlich noch mal eine andere Perspektive auf das Thema, und vielleicht liege ich total falsch (frag mich in ein paar Wochen/Monaten nochmal, wir sind 39. SSW) — aber ich gehe da ganz logisch/wissenschaftlich/mathematisch ran: alle anderen haben das auch alles irgendwie hinbekommen, da ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass gerade du, Jakob, meine Frau, ich, oder sonst wer irgendetwas komplett und abgrundtief falsch macht, ziemlich niedrig.

    Über „Als Mutter ist das Leben nicht mehr Glitzi Glitzi und Glamour Glamour! Daran wirst du dich noch gewöhnen müssen…“ musste ich lachen. Hart. Das ist das einzige, was mich nervt und vor dem _ich_ ein wenig Angst habe: dieses „nur Eltern wissen wirklich bescheid“. Wenn ich auch so werden sollte, möchte ich, dass ihr mich in die Alster schmeißt.

  • Reply
    Jenny
    17. September 2014 at 20:06

    Liebe Anna, ich attestiere dir den vollkommenen Mama-Modus…genau diese tausend Gedanken und Fragen kann nur eine (werdende) Mama haben und ich bin ganz sicher, dass du dein Ich nicht aufgeben wirst. Wieso auch? Dein Kind soll euer Leben als Paar bereichern und euch zu einer vollständigen Familie machen, aber dein Kind soll NICHT dein Leben sein! Das ist ein großer Unterschied! Vielleicht kennst du ja Nathalie von addictedtofashion, sie hat ihren Style und ihr Interesse für Mode, Beauty und Reisen trotz Baby nie verloren und ich bin sicher, bei dir ist es genauso…und jetzt kurz mal DURCHATMEN :))
    Ganz liebe Grüße
    Jenny

  • Reply
    Anna Philippa
    17. September 2014 at 20:14

    So ein schöner ehrlicher Post!

    Ich mache mir auch ständig Sorgen, ob mit dem Bauchbewohner auch wirklich alles in Ordnung ist.

    Ansonsten bin ich wohl eher der Typ Frau, der das alles ein bisschen zu locker nimmt, sich da während der Schwangerschaft nicht besonders verrückt macht, dafür aber dann im Babyalltag auf die Nase fällt ;P

    Klar, die Prioritäten werden sich schon verändern. Wie sollte es denn auch anders gehen? Wenn du auch nur eine Stunde am Tag zum „Betüddeln“ deines Kindes verwendest, hast du diese Stunde für andere Sachen eben nicht mehr. Das kann das Schminken sein genauso gut aber auch jede andere Aktivität (schlafen, gammeln, lesen, fernsehen, aufwändiges Kochen,…). & da verzichtet eben jeder auf etwas anderes. Je nachdem wie wichtig für einen persönlich das perfekte Styling oder ausgefallene 3-Gänge-Menüs sind.

    LG,
    Anna Philippa

  • Reply
    Tina
    17. September 2014 at 20:27

    Hi
    Mach Dir nicht so viele Sorgen . . . ja ich kann deine Sorgen ALLE verstehen, aber ich habe gelernt, dass alles so kommt, wie es kommen soll . . . . Da hat man kaum Einfluss drauf.
    Lies nicht so viele Mama Ratgeber, höre ganz viel auf Dein Bauchgefühl (das ist IMMER richtig) . . . . und laß die ganzen gut gemeinten Mama Ratschläge (stillen – nicht stillen etc.) alle außenvor. . . . Dein Bauchgefühl wird mit Sicherheit das Richtige sage . . . Höre drauf
    Jede Geburt ist anders und nicht jede ist schlimm . . . . Sobald Baby auf dem Arm liegt, ist fast alles vergessen und entschädigt für jede Strapaze davor.
    Es wird mit Sicherheit ALLES verändern, da sich auf einmal ALLE Prioritäten verschieben, aber wenn eine Beziehung intakt ist, werdet Ihr alle Herausforderungen, die Kinder mit sich bringen zusammen meistern und aneinander und miteinander wachsen.
    Ich wünsch Euch von ganzem Herzen ganz viel Glück und Kraft . . .
    Liebe Grüße
    Tina
    P.S. (ich habe 2 Teenager Kids und im Laufe der Jahre gelernt, dass das eigene Bauchgefühl besser ist, als jeder noch so gut gemeinte Mütterratgeber . . . schmeiß bloss die Bücher weg).

  • Reply
    Jenni
    17. September 2014 at 22:56

    Was ein schöner und ehrlich Text, wow!! Hat mich berührt und dabei bin ich nicht mal ne werdende Mutter :D
    Übrigens habe ich den kursiven Teil mit dem hässlichen Baby in meinem Kopf automatisch mit Ruhrpott Slang gelesen :D
    Liebste Grüße,
    Jenni

  • Reply
    Ines
    18. September 2014 at 0:03

    Liebe Anna, ein wirklich toller Artikel. Ich bin zwar noch weit weg vom Kinderkriegen, aber ich habe mich in dem Text voll wiedererkannt ;) Ich wünsch dir und Peanut alles gute und bin mir sicher, dass du bald darüber lachen (und hoffentlich einen witzigen Artikel schreiben) kannst, wie unbegründet die Ängste waren ;)

    Liebe Grüße
    Ines

    PS: Sorry, aber du wirst wie deine Mama werden ;) Werden wir alle… http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article132334290/Warum-man-oft-die-Spleens-der-Eltern-uebernimmt.html Hab ich heute Morgen erst in der Welt gelesen!

  • Reply
    Paebels
    18. September 2014 at 7:32

    Liebe Anna,
    Danke für Deinen Artikel. Er enthält viel wahres und spricht sicher vielen Müttern und werdenden Müttern aus der Seele.
    Ich bin gerade mit meinem zweiten Kind schwanger. Und ja, so 4-6 Wochen nach der Geburt meines Sohnes hatte ich Langeweile. Was soll man auch machen den ganze Tag? Mich hat es mich erfüllt den ganzen Tag mein „Kind toll zu finden“. Ich habe mir einfach gleich gesinnte gesucht. Die anderen Freunde arbeiten ja meist tagsüber, daher mussten andere Mütter her. Und zum Glück sind das nicht alle Mutti-Muttis. Ich habe sie bei Kursen wir LAUFMAMALAUF oder Babymassage kennengelernt. Da gibt’s zwar auch die Mutti-Muttis die ihr Kind den ganzen Tag toll finden, aber um die kann man ja einen Bogen machen.
    Ich habe mir nach der Geburt weiterhin meine Fingernägel bunt angemalt, mich für Klamotten interessiert, bin wieder Marathon gelaufen und arbeiten gegangen. Sprich: ICH geblieben! Klar bleiben Dinge auf der Strecke..Essen gehen, ins Kino gehen, eine ganze Staffel irgendwas schauen, Lidschatten und Eyeliner verstauben ( Rouge und Mascara bleiben dafür in Verwendung),… aber weißt Du was. Ich vermisse das nicht. Die Sachen die mir echt wichtig sind und mich ausmachen, die mache ich weiterhin. Klar brauch es dazu einen Partner mit dem man sich gemeinsam um das Kind kümmert, aber den hat Du sicher.
    Deine Angst ist verständlich, lass sie aber nicht die Oberhand gewinnen…und Hey…dem Kind ist ein Kinderzimmer sehr lange völlig schnuppe…Achso wenn Dein Kind mal lange schreit tu es ins Tragetuch..hilft auch wenn man mal was arbeiten will und das Kind nicht rumliegen mag…mit Baby im Tuch kann man wunderbar am PC arbeiten oder Wäsche waschen, etc.

    Ich wünsche euch von Herzen alles Gute für euch drei!

  • Reply
    ela von immertreu
    18. September 2014 at 8:47

    Das ist unheimlich süß geschrieben und ich kann Deine Ängste sehr gut nachvollziehen. Aber ich plädiere auch für die Intuition – das Bauchgefühl weist uns den richtigen Weg. Wegen einer Sache kann ich Dich aber getrost beruhigen – Kinder sind ein Spiegel ihrer Eltern ;)
    Alles Liebe, Ela

  • Reply
    Naelle - Once in Paris
    18. September 2014 at 9:20

    Ein ganz toller Artikel – der genau die Ängste anspricht die ich auch schon habe, ohne Schwangerschaft!

  • Reply
    SorayaLovesLife
    18. September 2014 at 10:58

    Ängste, Sorgen und „komische Gedanken und Fragen“ zu haben ist soooo herrlich normal in der Schwangerschaft. Es wäre seltsam, wenn dem nicht so wäre! Ich habe schon zwei Kinder (Töchter), die Kleine wird am Montag 2 Jahre alt.
    Und ich bin weiterhin Bloggerin geblieben, schminke mich, gehe auf Blogger-Events! Du wirst dich also nicht völlig aufgeben! Glaub mir! Du bleibst trotzdem du, nicht „ihr“ bzw. „wir“. Zumindest nicht, wenn du es nicht zulässt… ;)

    Das eigene Kind zu halten ist übrigens nochmal was ganz anderes, als ein anderes Baby aus der Familie und nochmal was gaaaaanz anderes, als ein „fremdes“ Baby zu halten. Es fühlt sich natürlich an, man macht alles intuitiv (richtig) und hat keine Berührungsängste oder Ängste, irgendwas „kaputt zu machen“!

    Es ist ein Abenteuer, aber eines, das man gerne erlebt! Dein Baby wird dir nie langweilig! Selbst wenn sie (Mädchen, wenn ich es richtig rausgelesen habe?) nur daliegt und schläft, wirst du glücklich sein, sie einfach nur zu betrachten! Oder du nutzt die Zeit, um DU zu sein, dich zu schminken, zu bloggen, zu lesen… was auch immer!

    Ich wünsche dir eine schöne Restschwangerschaft und eine wundervolle Zeit mit der Kleinen und deiner Familie! :)

    Ach so, übrigens ist es auch nicht unnormal, sein Kind im ersten Moment nicht „hübsch“ zu finden. Die kommen nun mal zerknautscht und etwas „zerdrückt“ auf die Welt, aber glaub mir, selbst wenn dem so sein sollte… sobald sich die Gesichtszüge in den ersten Tagen glätten, wirst du dein Kind wunderschön finden! :)

  • Reply
    Franzi
    18. September 2014 at 12:58

    Hallo liebe Anna,

    Der Artikel ist – eigentlich wie immer – mal wieder sagenhaft gut und aus dem Herzen geschrieben. Meine Tochter ist heute 7 Wochen alt und deine Ängste hatte ich auch und noch in sehr guter Erinnerung…alle deine Ängste werden sich tatsächlich von ganz alleine erledigen, das geht ganz schnell.

    Natürlich ist meine Tochter die schönste der Welt, aber dennoch finde ich es nicht schlimm, zugeben zu müssen, dass sie mal so ÜBERHAUPT NICHT fotogen ist :D Auf Fotos hat sie einen derart großen Kopf, dass ich glaube, das falsche Kind fotografiert zu haben.

    Aber das allerwichtigste…: die Idee mit dem Kurzhaarschnitt…: vergiss sie!!! Ich hatte die gleiche Idee, habe sie auch in die Tat umgesetzt und nichts bereue ich mehr. Es ist unfassbar wichtig, sich mal eben einen Pferdeschwanz machen zu können! Und auch wenn immer alle sagen, dass kurze Haare viel pflegeleichter sind…die lügen! Denn wenn man die mal nur einmal nicht fönt oder stylt, sieht man direkt richtig sch*** aus. Also lass deine Haare bloß nicht schneiden ;)

    Alles, alles gute für euch drei!

  • Reply
    Tine
    18. September 2014 at 13:15

    Ein sehr sehr ehrlicher und toller Beitrag – gefällt mir gut. Ich als Schwangere – wenn auch noch nicht soweit (19. Woche) – kann dir da nur zustimmen.
    Ich habe viele dieser Ängste auch. Ich habe Angst, dass das Kind nicht gesund ist – obwohl ich es ebenso dann genauso lieben würde. Ich wollte deswegen eigentlich keine Sonderuntersuchung – keine Nackenfaltenmessung, keine Feindiagnostik, keine Fruchtwasseruntersuchung. Ich habe mir vorher gesagt, dass ich mich nicht verrückt machen lasse – wie oft habe ich von anderen Ex-Schwangeren gehört, dass etwas mit dem Kind nicht stimmt und dann war alles gut. Dann war es aber so, dass meine Schilddrüsenerkrankung nicht wirklich ernst genommen wurde und der TSH zu hoch war – es versuchten mich alle zu beruhigen, aber da war es schon zu spät und ich machte mich verrückt. Nur ein bisschen höher und es hätte evtl. zu Entwicklungsstörungen geführt…., so der Endokrinologe, der das als einziger etwas kritischer sah. Ich bin deswegen seit Wochen aufgewühlt (auch wenn es langsam wieder geht), dass ich mich nun doch für die Feindiagnostik entschieden habe – in der Hoffnung, dass sie mich da beruhigen.

    Bezüglich der lieben Menschen à la „Waaaas? Das wollt ihr machen? Oh je“ … es wird immer Situationen geben, wo es Menschen gibt, die es anders machen würden. Der Name passt ihnen nicht („Levi? Ist das nicht ein jüdischer Name? Ihr habt aber keine jüdischen Wurzeln oder?“), die Wickelmethode passt ihnen nicht („Wir wollen mit Stoffwindeln wickeln.“ „Seid ihr verrückt?“ „Iiiih?“) und und und…

    Wegen des Aussehens…ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Mütter sich nicht diese Gedanken machen – wenn sie mal ehrlich sind. Klar macht man sich Gedanken und ich habe mich schon oft gefragt, ob manche Eltern tatsächlich ihr Kind wunderschön finden oder es nur dem Kind zuliebe sagen. Ich frage mich auch, wie das bei mir ist… ich habe mich jetzt schon dabei ertappt, dass ich „beunruhigt“ war, wenn etwas auf dem Ultraschall etwas komisch aussah – im Nachhinein denke ich, was für ein Blödsinn… es ist doch nur ein Ultraschall, wo alles noch etwas verzerrter ist und am Wachsen ist und ja selbst wenn…ist denn Aussehen alles? Aber so leben wir eben….in einer Welt in der Aussehen wichtig ist… vielleicht ist es für mich nicht besonders wichtig, aber dennoch wünscht man sich ein Kind, das nicht „komisch“ aussieht – weil man leider genau weiß, was es für Menschen gibt. Die das Kind in Kindergarten und Schule hänseln und so seinen Charakter prägen.

    Ohne bereits Mutter zu sein, denke ich nicht, dass das Leben als Frau vorbei sein muss, wenn man Mutter wird – auch wenn viele so leben. Ist man eine schlechte Mutter, wenn man z.B. einmal im Monat Zeit nur mit dem Liebsten verbringt, sich schick macht und ausgeht und das Kind bei Oma und Opa lässt? Nein, ich denke nicht – im Gegenteil, ich glaube das ist für die Beziehung sehr wichtig und das spiegelt sich ja auch wieder im Familienleben wider.
    Ich denke schon, dass sich eine Beziehung durch ein Kind stark verändert. Man trägt jetzt schließlich Verantwortung für ein kleines Wesen. Man muss sich absprechen, Erziehungsfragen besprechen. Der eine kennt es vielleicht so, der andere so. Es wird Situationen geben, indem man vermutlich gerade am Anfang überfordert ist und sich streitet. Aber ist deswegen die Beziehung gleich schlechter? Nein, ich denke nur das sie mit den Aufgaben wächst und sich weiterentwickelt. So lange man sich als Paar nicht vergisst. Meine Meinung.

    Liebe Grüße von Tine (die immer noch von Mexiko träumt ^^)

    Freue mich auf deinen Besuch auf http://www.mamischnack.de

  • Reply
    Ella
    18. September 2014 at 19:01

    Toller Beitrag und vielen Dank das Du Deine Leser so ehrlich an Deiner Gefühlswelt teilhaben lässt!
    Anna, alles wird gut… nee, alles wird sensationell :)

  • Reply
    Kerli
    18. September 2014 at 20:19

    Liebe Anna,

    Ich bin 2fach- Mama. Und ich sage Dir, hör auf Deinen Instinkt und Deinen Bauch…zunächst möchte ich Dir sagen, dass die Geburt natürlich mega schmerzhaft ist. Es wäre gelogen, wenn ich was anderes sagen würde. ABER, es ist auch auszuhalten. Man schafft es. Und wenn man nicht mehr kann, kannst du dir ohne weiteres eine PDA legen lassen. Sollte es zum Kaiserschnitt kommen, kann ich Dir auch aus Erfahrung berichten, ist auch dieser nicht so schlimm. Das Ganze läuft sowieso wie im Film an dir vorüber. Du bist irgendwie ganz weit weg und trotzdem total bei Dir selbst!
    Auch nach der Geburt wird es Momente geben, die vielleicht angsteinflößend sind. Aber auch die wirst Du meistern! Warum? Weil Du eine Mama bist! Es kommt ganz einfach aus Dir selbst und Du wirst es können…jeder kann es. Sicher, es gibt Momente, in denen man genervt, ängstlich, wütend, ausgelaugt und einfach nur müde ist. Ich selbst habe mit meinen beiden wilden und trotzigen Jungs täglich dreimal das Gefühl der Überforderung. Ich mache trotzdem weiter, weil ich auf der anderen Seite zehnmal am Tag meine Kinder anschaue und denke, was das doh für tolle Kerle sind. Glaub mir, man kann eh nie alles richtig machen. Das beste ist, man bleibt locker, fährt seine Ansprüche an sich runter und lebt einfach drauf los! Klar ist, das Freundschaften vielleicht leiden, manche vielleicht auf der Strecke bleiben, denn Zeit ist Mangelware, doch man gewinnt durch die Kinder auch viele neue Freunde. Mein Klamottenstil hat sich nicht verändert. Ich trage mehr Sneaker und Jeans, aber ich war zum Beispiel nicht einen einzigen Tag ungeschminkt aus dem Haus. Man sollte sich schon selbst treu bleiben. Auch sollte man sich Zeit für sich selbst und für die Partnersschaft nehmen. Es verändert sich schon viel, aber auch da gilt es entspannt zu bleiben. Ich genieße es, mit meinem Mann abends einfach nur auf dem Sofa zu sitzen und zu quatschen. Es muss ja nicht immer das CandleLightDinner sein.

    Also, liebe Anna, nur Mut! Du wirst alles schaffen, was vor Dir liegt, denn das macht eine Mama! Ich für meinen Teil werde wahrscheinlich noch ein drittes Kind bekommen, weil da noch ein Platz in meinem Herzen frei ist. Und ganz ehrlich, weil es das GRÖßTE ist, dieses kleine Bündel Leben im Arm und im Herzen zu tragen, das ganz warm und wundervoll klein und gutriechend ist, das man beschützen und lieben will. Und dieses Kind, das wächst, das die Welt entdeckt, das sich mit Wind und Sonne im Haar und eisverschmiertem Mund abends den Sand aus den Schuhen kippt und sagt:“Mama, heut war ein schöner Tag.“ Das ist das beste Gefühl der Welt und durch nichts zu übertreffen! Ich wünsche Dir viel Spaß bri diesem Abenteuer!

    • Reply
      SorayaLovesLife
      19. September 2014 at 14:25

      Wunderschön und treffend geschrieben! :)

    • Reply
      Laura Stern
      24. September 2014 at 7:46

      Wie schön!!!!!! <3

  • Reply
    Mari
    18. September 2014 at 21:50

    Mach Dir nicht so viele Gedanken. …. lass einfach alles auf Dich zukommen. Es kann Dir niemand sagen wie es sein wird…. Freu Dich auf Dein Baby.

  • Reply
    Kerstin
    18. September 2014 at 22:01

    Liebe Anna, das ist normal. Man ist jetzt einfach nicht mehr nur für sich verantwortlich, sondern für ein kleines Lebewesen, das man wahnsinnig liebt und für das man nur das Beste will (ohne manchmal genau zu wissen, was es ist). Mutter sein ist wunderschön und wahnsinnig anstrengend und anders als gedacht. Manche Dinge werden dir nicht mehr so wichtig sein und andere nach wie vor. Und das ist absolut okay! Genauso wie in der Partnerschaft: Da müsst ihr euren gemeinsamen Weg finden. Und das kriegt ihr garantiert hin! Und was den Umgang mit einem Baby betrifft: man wird nur einmal die Windel falschrum anziehen und für manche Dinge gibt es einfach keine Anleitung…. Aber die kleinen Wesen sind robuster, als sie aussehen, und auch die Väter muss man manchmal machen lassen (es kommt bestimmt der Punkt, wo du ihm entsetzt dein Kind entreißen will, weil er alles falsch macht – NEIN, er liebt es auch und vielleicht ist diese komische Haltung für Peanut super bequem?)… Das Wichtigste ist meines Erachtens: tief durchatmen, neugierig bleiben und gucken, wie es für euch drei passt. Und die anderen sollen reden, allen kann man es eh nicht Recht machen! LG und alles Gute, Kerstin

  • Reply
    Simone
    19. September 2014 at 10:45

    Liebe Anna,
    ich habe vor einigen Jahren begeistert Deinen Blog gelesen und bin jetzt durch Zufall wieder darauf gestossen. Ich habe mich riesig gefreut zu lesen, dass da ein kleines Fröstchen kommt!!! Super!

    Vor einem Jahr bin ich selber Mama geworden und ich kann deine Sorgen absolut nachvollziehen. Das gehört alles mit dazu.

    Wenn Dein Baby da ist, hör bitte einfach auf Dein Gefühl! Ihr werdet eine Symbiose bilden, Du und das Kind. Auch wenn schon mit der Gebrut die Abnabelung beginnt, werdet ihr immer auf eine spezielle Weise verbunden sein. Daher wird Dir Dein Kind, gerade am Anfang schon zeigen was es braucht. Und das passt nicht immer zu dem was in Ratgebern steht und es passt vor allem nicht zu irgenwelchen Konvetionen oder ungeschriebenen Gesetzen. Wenn Dein Kind z.B länger als sechs Monate gestillt werden möchte, dann ist das so. Es würde es nicht verstehen warum es jetzt gegen sein Bedürfnis etwas anderes essen soll. Genauso wird es viele andere Dinge einfach nicht verstehen, solange es unsere Sprache nicht versteht. Deswegen ist es ganz wichtig dass es in den ersten drei Jahre eine konstante Bezugsperson hat ie spürt was es braucht. Im Idealfall bist das Du! Oder eine Oma oder Tagesmutter.

    Ich bin mir sicher Ihr werdet das super machen! Für die Geburt wünsche ich Euch alles Gute, versuch Dich zu entspannen – Dich an Deinen Lieblingsort zu denken, zu Deinem Baby zu gehen und mit ihm diese Reise in die Welt zu machen und zu atmen – einfach atmen.

    Liebe Grüße,
    Simone

  • Reply
    Isabelle
    19. September 2014 at 12:44

    Liebe Ann,a
    wir sind grad am babyplanen und mich indern eigentlich deine Ängste leider schon im Vornherein was sehr schade ist. Abe rich musste eben so herzhaft lachen, dass ich jetzt am liebsten anfangen würde weil ich glaube wenn man sich mal mit diesen Ängsten beschäftigt bedeitet dass das man kurz davor iss mama zu werden oder werden zu wollen und dass ist doch das wichtigste…..der Artikel hätte von mir sein können zumindest ovn den Gedanken so cool kannst nur du schreiben :-D

  • Reply
    Muddelchen
    19. September 2014 at 12:44

    Ich finde es immer wieder toll, wie offen und authentisch Du rüberkommst. Deine Ängste und Überlegungen sind absolut nachvollziehbar und damit können sich bestimmt viele werdende Mütter identifizieren bzw. auch all jene, die bereits eine oder mehrere Schwangerschaften und Geburten hinter sich gebracht haben. Ich finde es gut, dass man diesen Prozess durchmacht, zeigt er doch eindeutig, dass man sich mit dem Thema bewusst oder unbewusst beschäftigt und quasi vorbereitet, auf das vollkommen Neue und Fremde. Und das ist es eben, alles, was Neu und Fremd ist, macht einem irgendwo auch angst, der Wohlfühlmodus stellt sich erst wieder ein, wenn man gelernt hat, damit umzugehen bzw. auch die Situation (in Deinem Fall Geburt, erste Zeit mit dem Baby). Aber, und davon bin ich fest überzeugt: Die meisten Deiner jetzigen Überlegungen sind nicht weiter wichtig, d.h. Du wirst wahrscheinlich nach ein paar Monaten merken, dass es zwar nicht unnütz war, sich über vieles Gedanken zu machen (das ist es nie!), aber, dass sich einige Sorgen und Ängste doch sehr relativieren und das aus einem einfachen Grund: Man wächst rein..vieles ergibt sich einfach so. Und ich denke, dass es für Dich sehr hilfreich ist, dass Du den Umgang mit Kleinkindern erlernt hast, sprich berufliche Erfahrung hast, die Dir zwar noch nicht jetzt, aber dann doch in nächster Zeit mit Sicherheit zu Gute kommen wird. Und damit hast Du einen großen Vorteil, den viele werdende Mamas eben nicht haben. Also, schön gelassen bleiben, über so blöde Kommentare, wie Du einen erhalten hast, nur milde lächeln…nicht jede Mutter ist gleich, ich kenne durchaus Frauen, die es trotz Baby, wenig Schlaf usw. geschafft haben, sich trotzdem nett zurecht zu machen, Spaß an den DIngen zu haben wie zuvor, auch, wenn weniger Zeit für alles ist. Gute Organisation nennt man sowas. Und wenn man es mal nicht so hinbekommt, auch kein Drama, der Mensch wäscht an und mit seinen Aufgaben :) Wünsche Dir weiterhin alles Gute und ich freue mich auf weitere, interessante Blogposts von Dir, schönes Wochenende! <3

  • Reply
    Shout-Outs: Der Blick in andere Blogs | Fashion Insider Magazin
    20. September 2014 at 16:28

    […] Alle werdenden Mamas werden sicherlich die Ängste und Überlegungen vor dem großen Tag kennen: „Fashionpuppe“ hat dazu einen schönen Beitrag geschrieben. […]

  • Reply
    Sabine
    20. September 2014 at 17:52

    Liebe Anna,

    mein Sohn ist nun achteinhalb Jahre alt, und wenn ich was gelernt habe, dann das: „Angst gehört zum Mutter-Werden und Mutter-Sein dazu“ ;-)
    Es gibt 1001 Gründe, weshalb man als Mutter Angst hat – und wenn es rational auch völlig unsinnig ist, manche Ängste lassen sich nicht vertreiben, sondern variieren einfach in der Größe. Was heute ein großer Angstberg ist, wird morgen vielleicht nur ein Angsthügelchen sein.
    Was der einen die Nackenhaar aufstellt, sieht eine andere völlig entspannt – und umgekehrt.
    Kurzum: es ist normal. Und du wirst dich daran gewöhnen. :-)

    So wie du dich an das Leben mit Kind gewöhnen wirst, ganz gleich, welche unvorhergesehenen Überraschungen oder Veränderungen Peanut mit bringt.

    Manche ändern ihr Leben komplett, andere leben ihr bisheriges Leben nahezu unverändert weiter, nur eben zu dritt statt als Paar. Wieder andere finden ein „Zwischending“.
    Das Spannende ist wohl, dass man das gar nicht so wirklich planen kann: „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“.
    Hormone können mehr, als man denkt … müssen sie aber auch nicht.
    Und so, wie jedes Kind einzigartig ist, sind auch die dazugehörigen Eltern einzigartig. Nur weil andere dies oder jenes tun, und es für gut und richtig empfinden, muss es für einen selbst noch lange nicht dieselbe Wertigkeit haben.

    Sieh es als Abenteuerreise, als Backpack-Tour: losgehen und sich treiben lassen. Verweilen, wenn man sich wohlfühlt. Weiterziehen, wenn man merkt, das ist nicht mein Ding. Aus dem Bauch heraus fühlen und handeln – und nicht unbedingt den „Pauschaltouristen-Reiseführer“ lesen, sondern lieber Reiseberichten von anderen lauschen. Die sind meist ehrlicher und authentischer.

    Und -so finde ich- das Allerwichtigste: vertraut Euch selbst. Das ist die Basis. Da können noch so viele
    „Super-Muttis“ kommen und angeblich wissen, was das Beste für Euer Kind ist. Weil sie selbst schon 1 oder 2 oder mehr Kinder haben und Euch dabei an Erfahrung um Meilen voraus sind ….

    Es wird spannend, es wird aufregend, es wird manchmal viel Nerven kosten – aber es macht auch Spaß und ist sehr, sehr schön: Eltern werden.

    Viel Spaß mit Peanut !!!

    Liebe Grüße
    Sabine

    PS: Arschlochkinder sind IMMER andere Kinder – und nie das eigene !! :-D

    Aber es ist EUER Kind, und IHR wisst

  • Reply
    Corina
    20. September 2014 at 22:37

    Liebe Anna!

    Lehn dich zurück, streichel über deinen Bauch und entspann dich! Freu dich auf die neue Zeit…wenn alles immer gleich bleiben würde wäre es ja langweilig! IHR seid bald eine Familie!

  • Reply
    Katharina
    21. September 2014 at 12:26

    Schöner Text…..
    Berührt mich..
    Katha

  • Reply
    Petra Köhler
    23. September 2014 at 12:04

    ALs ich meinen Sohn bekam, hatte ich keinerlei Angst, habe alles auf mich zukommen lassen und noch nichtmal irgend eine Art von Geburtsvorbereitung gemacht. Ich habe es einfach angenommen. Ich habe gestillt und keinen Hängebusen davon bekommen, bin im Gegenteil davon recht schnell wieder schlank geworden. Ich habe meinen Sohn allein aufgezogen und bin trotzdem nicht verarmt und er studiert jetzt. Krankheiten hatte er kaum, ab und zu kleine Unfälle, und mit 6 Jahren kam er aus dem Kindergarten (ich war ja berufstätig geblieben) und verkündete stolz: „Mama ich kann jetzt Schach.“ Unter Kindern lernen sie halt viel mehr als zu Hause. Ich schlage vor, die Sache mit Liebe und ohne Egoismus anzugehen und trotztem Ihr selbst zu bleiben. Klar ist man auch mal genervt, aber dann sollte man sich schnell an die vielen schönen Erlebnisse, Freude und Glück erinnern, die man – auch als Paar – gemeinsam mit einem Kind haben kann. Seid weiter lieb zueinander und erfreut Euch an Eurem Glück. Viel Spaß dabei. Es ist ein Leben lang wunderschön, Kinder zu haben.

  • Reply
    Sibylle
    26. September 2014 at 16:58

    Hallo Anna,
    ich könnte Dir jetzt einen Roman reinpinseln, aber lasse das besser. Wenn Du magst kannst Du gerne mal mit mir (oder Nico und mir) einen Kaffee trinken. Ich denke nach 3 Kindern kann ich Dir bei vielen Dingen ein bischen die Angst nehmen ;) Btw. Haben wir kurz vor der ersten Geburt im Hagenbeck gesessen und ich beobachtete so ein paar nicht so hübsche Kinder und platze Nico gegenüber raus:“Oh Gott wenn unser Kind nun total hässlich wird“. Ich schiebe es immer noch auf die Hormone ;) Ach und meinen ersten Touch Eclat (dings, weißt schon, zu faul nach der richtigen Schreibweise zu schauen) erwarb ich als das Baby ca 3 Monate war, ask why ;)

  • Reply
    Farbenfroh
    27. September 2014 at 13:38

    Erstmal andere sich viel, doch nach ein zwei Jahren gewinnt man viel Freiheit zurück und ist viel entspannter. Und die Zeit verfliegt viel zu schnell.
    Ich glaube, es gibt keine Frau, die keine Angst vor der Geburt hast. Schade, dass du zu glauben schenkst, eine PDA wäre hier eine gute Lösung, ungeachtet ihrer Nachteile. Jede Frau sollte sehr sorgfältig abwägen, bevor sie sich dafür entscheidet. Es gibt sie nicht, die schmerzfreie UND komplikationslose Geburt. Was es aber gibt: Deine vertraute Hebamme, die du aus der Vorsorge kennst, die dich in garantierter 1:1 Betreuung zu Hause, im Geburtshaus oder als Beleghebamme im Krankenhaus begleitet. Die Zeit hat dir zuzuhören und mit dir über deine Ängste spricht und dir viele nehmen kann. Dir alles Gute!

  • Reply
    Nicole
    27. September 2014 at 21:44

    Hallo Anna, ich freu mich so sehr, dass du bald deinen Artikel nochmal lesen und total lachen wirst :D
    Wenn das Baby dann da ist und ihr euch langsam kennenlernt, dann verfliegt die Zeit plötzlich *puff* Tag um. Ich hab noch im Krankenhaus geheult, weil ich dachte: Ogott, und im nächsten Wimpernschlag bist du 24 und rufst nur noch an Weihnachten an… Völliger Quatsch! Bleib bei dir selbst, vertrau dir, lass dich niemals und von nichts und niemandem unter Druck setzen (vor allem nicht von anderen Mamas) und lebe mit deiner Familie deinen eigenen Rhythmus. Was mir geholfen hat: Dem Freund was zu essen einpacken, wenn bevor man ins KH fährt und für die Vaterschaftsanerkennung zum Jugendamt gehn (da kostet es nichts). Hab eine tolle verrückte Zeit!! Die hat man nicht so oft im Leben :)

    Liebe Grüße, Nicole (mit 7. Wochen frischem Söhnchen)

  • Reply
    Die kaiserliche(n) Woche(n) // KW 39 & 40 | Kaiserinnenreich
    29. September 2014 at 11:12

    […] Anna Frost schreibt über ihre Schwangerschaft, die damit verbundenen Ängste und Freuden: “Hast Du eigentlich keine Angst?”. Differenziert und reflektiert – […]

  • Reply
    Ane
    29. September 2014 at 20:56

    Als ich meine erste Tochter im Bauch hatte, dachte ich ganz genau dasselbe wie du. Ich hatte so viel Angst davor, mein Baby vielleicht nicht leiden zu können, dass ich dachte: „Vielleicht sollte es einfach ein bisschen noch drin bleiben.“ Und dann ist es drin geblieben. 42 Wochen. Bis es wirklich raus musste. Und dann… War alles ganz normal. Greta war da. Und es fühlte sich sooo normal an. Und schön. Schön auch :) Lass es auf dich zukommen. Einen Schritt nach dem anderen :)
    http://mamaleoni.blogspot.de/

  • Reply
    Tanja
    1. Oktober 2014 at 13:34

    Liebe Anna,
    ein wunderschöner Artikel.
    Du brauchst vor Deinem neuen Leben keine Angst haben, auch wenn sich innerhalb einer Sekunde alles ändert.
    Ich bin selbst Mama und klar, Anfangs fehlte es ein wenig an Glitzer, BlingBling und Glamour. Aber wenn Du Dich als Mama und Frau wieder gefunden hast (ich sag nur Mamamodus

  • Reply
    kunterbuntekathi
    10. Oktober 2014 at 1:21

    Hahahahaha :D so herrlich gelacht habe ich schon lange nicht mehr .. bin gerade in der 29. Schwangerschaftswoche und glaub mir: Du bist nicht alleine mit den Gedanken!! Bei was für abscheulichen Hirngespinsten ich mich schon ertappt habe .. haha!

    Zunächst einmal: Auch ich habe Angst vor Baby’s – während all meine Freundinnen sie total süß finden und sofort auf den Arm nehmen wollen oder ihnen einen Finger hinstrecken beobachte ich das Ganze lieber aus sicherer Entfernung – ich hatte aber schon immer Angst, dass mich Babys oder Kleinkinder einfach nicht leiden können (war zwar niemals der Fall – aber trotzdem, ich finde es beängstigend, denn Kinder sind einfach zu 100% authentisch und ehrlich – und sie riechen deine Angst und Unsicherheit förmlich ;) – also es bleibt wohl bis zur Geburt meiner Tochter bei einem „oh ist das aber süß“ und das war’s .. ich glaube erst, wenn ich mein eigenes Kind in meinen Armen halte, dann kann ich das auch ohne Angst bei anderen Kindern machen :)

    Herrlich lachen musste ich auch über „was, wenn mein Kind hässlich wird“ – oh und es gibt sie, die hässlichen Kinder .. bei denen man sich einfach nur denkt „OH“ .. das klingt jetzt total gemein aber ganz objektiv und sachlich betrachtet sind nicht alle Babys süß (auch wenn die eigene Mutter natürlich felsenfest davon überzeugt ist, dass ihr Sprössling der Schönste von allen ist) :D – ich finde auch mein Freund sah als Baby und Kleinkind nicht gerade prickelnd aus ;) – hoffe natürlich, dass das bei meiner Kleinen nicht der Fall sein wird :D

    Ich habe genau so große Angst wie du und zwar so ziemlich genau vor allen Sachen, die du so treffend und humorvoll beschrieben hast ;) aber ich denke auch, dass das ganz normal ist und ich bin der festen Überzeugung, dass alles so kommen wird, wie es kommen soll. Ich vertraue einfach darauf, dass alles gut geht und ich im richtigen Moment genau weiß, was zu tun ist. Klar – jeder macht Fehler und auch bei der Erziehung wird nicht immer alles 1A laufen .. aber ich denke mit viel Liebe, Respekt und gegenseitigem Verständnis sind wir schon mal auf dem besten Weg ;) – ich habe auch eine Liste mit Dingen, die ich zu meinem Kind niemals sagen möchte (Platz 1: Hör auf zu heulen! Siehst du hier noch jemanden, der so heult wie du? Nein! Also hör auf damit! Platz 2: Schau doch, wie die Leute schauen! Platz 3: Wenn du nicht … dann …) .. heute zum Beispiel habe ich eine Mama erlebt, die ihren Sohn an der Supermarktkasse angeschrien hat nur weil er das Kipferl gleich essen wollte und nicht bis zuhause warten wollte .. und sie hat ihm tatsächlich gedroht, dass wenn er nicht aufhört, er seinen Papa heute nicht sehen darf – absolut schrecklich meiner Meinung nach .. naja jedenfalls möchte ich auf so etwas besonders achten, dass ich nicht aus Versehen Sachen sage oder mache, die man nicht mehr zurücknehmen kann bzw. die beim Kind wirklich einen bleibenden Schaden hinterlassen können ..

    soviel zu meinen nächtlichen und schwangerschaftlichen Gedanken zum Thema „Ängste“ ;) ich kann nur nochmal sagen: Du bist nicht alleine!!

    Alles Liebe von

    Kathi

    • Reply
      Levistica
      20. Oktober 2014 at 17:17

      Ach quatsch, Glitzer Glitzer und Bling Bling passen nach den ersten 6 Wochen ganz sicher wieder rein ins Leben, und wenn es ein paar Wochen länger dauert, auch nicht schlimm – man darf nur nicht die ganz große Panik kriegen in den ersten Wochen, es wird alles wieder gut ;) Du kriegst ein Mädchen, in spätestens 5 Jahren wird dir Glitzer Glitzer so unsagbar auf die Nerven gehen. ^^
      Mein kleiner Minion ist gestern 10 Monate alt geworden und ich muss sagen so rückblickend ist das Elternsein als würde eine neue Dimension zum eigenen Leben hinzukommen. Es ist so gewaltig, aber es ist nicht so dass es einen ändert, es macht einen zu mehr irgendwie. Und gerade weil es so gewaltig ist kann man am Anfang auch nicht aufhören davon zu reden, aber das gibt sich… hoffe ich… irgendwann wieder *GG*

      Ach und zum Thema – find ich mein Baby hübsch. Mein Mann ist eigentlich ein sehr kühler, unemotionaler Mensch und hat mit Kindern eigentlich auch garnichts am Hut. Aber als unser Krümel 5 Tage alt war kam er irgendwann mit ihm auf dem Arm ins Schlafzimmer zu mir und meinte „Also.. ich versuche ja unparteiisch zu sein… aber wenn man ihn so vergleicht mit den anderen Kindern im Krankenhaus, also er ist einfach viel viel süßer als alle alle anderen…“ ;) Sind wahrscheinlich die Hormone…

  • Reply
    Jen
    21. Oktober 2014 at 8:28

    Hallo Anna,
    ich bin zufällig auf deinem Blog gelandet und muss sagen, dass ich mich auf Anhieb in deinen Schreibstil verliebt habe. Du hast eine sehr interessante Art zu schreiben, sodass man einfach bis zum Ende lesen muss und der ein oder andere Lacher auch einfach nicht ausbleibt.
    Du hast soeben eine neue Leserin gewonnen.
    Mach dir keine Sorgen, du packst das!

    Liebste Grüße & Alles Gute

    Jen :)

  • Reply
    Heike
    12. November 2014 at 13:16

    Wer hat denn keine Angst, gerade vor der ersten Geburt, aber das ist ja ganz normal. Wenn das Kind dann da ist ändert sich das Leben natürlich noch mal radikal und man wird oft denken: Schaffe ich das überhaupt? Wer hat das nicht schon gedacht, aber irgendwie schafft man es immer, auch wenn es manchmal nicht ganz leicht ist. Wenn man eine Familie hat, die einen unterstützt, verfliegt die Angst viel schneller.

    Grüße die Heike

  • Leave a Reply

    Ich akzeptiere

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.