BABY

Dinge, die dir vermutlich vor der Schwangerschaft keiner gesagt hat, die aber wahnsinnig toll sind

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Neben all diesen schrägen und nicht so schönen unerwarteten Nebenerscheinungen in dieser für mich ersten Schwangerschaft gibt es natürlich auch viele unerwartet schöne Dinge. Eine Menge sogar. Natürlich ist es immer verlockender, über negative Dinge zu schreiben, sie mit 100% Ironie aufzublasen, sich Luft zu machen und Dinge auszusprechen, die sich manch eine andere Mommy-to-be nicht traut. Es gibt aber auch die andere Seite. Diese wundervolle und schöne Seite der Schwangerschaft. Die Seite, die dir hilft, all den blöden Kram, der dir das Leben in den 40 Wochen schwer machen will, zu überstehen und im Nachhinein zu vergessen oder nicht mehr ganz so schlimm zu sehen. Und dann weisst du, dass es das alles einfach wert war.

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1. Der Adrenalinkick, wenn du auf das Teststäbchen pinkelst, das Ergebnis eigentlich schon ahnst, weil dein Körper dir alle Signale geschickt hat, die er schicken konnte, ist mit nichts zu vergleichen. Gut, ich muss an der Stelle sagen, dass ich den Vergleich mit Rauschmitteln, wie sythetische Drogen oder ähnliches nicht anstellen kann, aber dieser Moment ist genau der Moment, in dem die Welt für dich einfach stehen bleibt. Das Blut rauscht in deinen Ohren, du hörst jeden Schlag deines Herzens, alles um dich herum wird still und du beobachtest, wie sich langsam deine eben ausgeschiedene Körperflüssigkeit an diesem Papierstreifen hochzieht und einen Streifen nach dem Anderen zum Erscheinen bringt. Binnen weniger Sekunden rauscht alles an dir vorbei, deine Vergangenheit, deine Zukunftspläne, alles dreht sich und dir steigen die Freudentränen in die Augen, du fühlst alle möglichen Emotionen gleichzeitig, die Stimme kippt und dir fehlen die Worte, wenn du mit dem vollgepieselten Stäbchen aus dem Badezimmer taumelst und deinem Partner eben jenes unter die Nase hältst.

So ungefär war es bei mir. Die Nacht hatte ich vor Aufregung kaum geschlafen, bin am nächsten Morgen schon vor Sonnenaufgang wach geworden und mit dem Schwangerschaftstest, den wir am Vortag kauften, ins Bad gehuscht. Ich kam überhaupt nicht zügig genug aus dem Bad, so schnell hat das Teststäbchen die zwei Striche schon angezeigt. Ich bin mit halb hochgezogener Schlafanzughose zurück ins Bett gekrabbelt und hab kein Wort heraus gekriegt, so nervös war ich. Zur Sicherheit haben wir trotzdem die vollen 5 Minuten gewartet und am nächsten Tag einfach zur doppelten Sicherheit noch ein paar Teststreifen in meinen Unrin getunkt. Sicher ist Sicher. Und trotzdem unwirklich! So ein kleiner Papierstreifen verändert dein Leben. Einfach so. Du bist jetzt schwanger! Ist das nicht Wahnsinn?

2. Das erste Mal Baby-TV beim Frauenarzt bringt jeden Hartgesottenen zum Weinen. Oder macht zumindest feuchte Augen. Baby TV ist generell eines der coolsten Dinge während der Schwangerschaft. Beim allerersten Ultraschall sieht man eigentlich nix. Nur eine kleine Fruchthöhle. Vielleicht einen klitzekleinen Minipunkt. Aber sobald der Fötus ein paar Zentimeterchen groß ist, siehst du einen kleinen Menschen. Keinen Knubbel, keinen Zellhaufen, nicht nur eine Fruchthöhle – du siehst dein Kind. Und spätestens dann realisierst du: du wirst Mama. Und wer da keinen Kloß im Hals kriegt, der kriegt ihn spätestens dann, wenn der Doc einige Wochen später das Geschlecht sehen kann. Dann wird nämlich alles richtig real.

3. Wenn der Doc das Geschlecht erkennen kann, wird es noch einmal richtig spannend. Wird es ein kleines Mädchen? Ein kleiner Junge? Stimmen deine Träume, die du seit Wochen hast? Stimmen vielleicht die Orakeleien deiner Verwandten? Wollt ihr euch überraschen lassen und erst bei der Geburt erfahren, was es wird? Bist du alleine ohne Partner beim Doc? Fragen über Fragen, über die man sich vorher kaum Gedanken gemacht hat, die aber urplötzlich eine deine wichtigsten Entscheidungen werden sollen.

Ich war damals alleine beim Doc, Jakob hat es leider nicht geschafft bei diesem Termin dabei zu sein. Was auch nicht schlimm war, denn so konnte der Doc mir sagen, dass unser Peanut ein Mädchen wird und ich konnte mir was Schönes überlegen, es Jakob zu erzählen. Und ich hätte es auch nicht anders machen wollen. So konnte ich den Moment so gestalten, wie ich es für angebracht hielt und diese freudige Nachricht aus dem Ärztezimmer mit mir auf der Liege und Glibber auf dem Bauch in eine etwas schönere Umgebung holen. Ich weiss noch, wie aufgeregt ich war. Ich lief vom Doc nach Hause, strahlte bis über beide Ohren und ich hatte das Gefühl, man konnte mir an der Nasenspitze ablesen, was ich gerade erfahren habe. 3 Stunden wartete ich zuhause, bis Jakob endlich Heim kam. Drei Stunden wusste ich nichts mit mir anzufangen, putzte vor Nervosität die Wohnung (wtf?), tigerte im Wohnzimmer auf und ab und machte auch schon den Hund ganz nervös. Als Jakob dann endlich klingelte, sprang ich ihm blubbernd und quatschend im Hausflur entgegen, Elvis quietschend und bellend hinterher und am liebsten hätte ich es ihm schon im Flur entgegen gebrüllt, dass er eine kleine Tochter kriegt. Lasst mal eine freudige Nachricht drei Stunden vor sich hin köcheln. Dann wisst ihr, wie das ist :-D Erfahren hat er es letztendlich dadurch, dass ich auf das Ultraschallbild ein rosa Schleifchen geklebt und dieses in eine Box gelegt habe, die er dann öffnen konnte.

4. Viele Dinge machst du zum ersten Mal. Viele Dinge davon überfordern dich, viele Dinge bringen dich zum Quietschen und noch mehr Dinge sind unnötig – machst sie aber trotzdem. Und mit fast allen Dingen beschäftigst du dich zum ersten Mal und machst dir auch das erste Mal Gedanken darüber. Windeln zum Beispiel. So ein kleines Baby braucht ne Menge Windeln. Nicht eine oder zwei am Tag, sondern gerne mal bis zu neun. Oder auch mal mehr. Je nachdem, wie der Tag so ist und wie viel gepullert und gekackt wird. Und dann fängst du das Rechnen an. Zuerst auf einem kleinen Notizblock, später dann voll professionell in einer Exceltabelle. Denn irgendwann fällt dir auf, dass so Windeln verdammt teuer sind, unterschiedliche Supermärkte gleiche Marken in unterschiedlichen Paketgrößen und unterschiedlichen Preisen (und damit noch unterschiedlichen Stückpreisen) anbieten. Lieber die Günstigen wählen? Oder doch die Teuren? Können wir uns das leisten? Müssen wir eine Hypothek auf die Wohnung aufnehmen? Oder doch lieber über alternative Wickelmethoden informieren?

Auch der Kinderwagenkauf erinnert an den Kauf eines Autos. Du vergleichst Hersteller, deine Wünsche und Ansprüche mit dem, was der Markt so bietet, vergleichst Preise, fällst in Ohnmacht, überdenkst deine Ansprüche, vergleichst Preise günstigerer Modelle, hast eventuell Schwiegereltern die noch eine erhebliche Summe dazugeben, vergleichst erneut die Preise, schraubst deine Ansprüche wieder hoch und entscheidest dich dann endlich für einen Wagen. Und letztendlich gehen die Meinungen zu Kinderwagen und auch Windeln so stark auseinander, wie sie nur beim Thema Crocs auseinander gehen – die einen sind pro, die anderen contra. Was dazwischen gibts nicht. Und das ist der absolute Hammer! Ernsthaft!! Während deiner Schwangerschaft begibst du dich in ein komplett neues Terrain, von dem du bisher keine Ahnung hattest, saugst jegliche Infos auf, die du kriegen kannst und bist doch nicht schlauer.

5. Du lernst viele Dinge kennen, die sowohl nützlich, als auch absurd und völliger Schwachsinn sind. Wenn du denkst, in der Mode- und Beautywelt gibt es jede Menge unsinnigen Krams, dann hast du dich noch keine 5 Minuten in der Baby- und Mamiwelt aufgehalten. Schon einmal was von einem Peepee Teepee gehört? Oder daran gedacht, einen Aufwärmer für feuchte Tücher zu kaufen? Oder mal einen Bumpo gesehen? Nein? Ja, Mensch, was ist mit dir los? DU HAST JA GAR KEINE AHNUNG!!! Keine Sorge. Das ist eh unnützer Scheißkram, aber der Vollständigkeit halber MUSS ich davon erzählen. Ein Peepee Teepee ist gerade für Moms von Jungs interessant. Wenn ihr euren kleinen Prinzen wickelt und der junge Mann seinen kleinen Pillemann noch nicht so wirklich unter Kontrolle hat (was normal ist!), stülpt ihr ein kleines Hütchen, eben das Peepee Teepee über den Schniedel und könnt in Ruhe weiterwickeln, ohne eventuell von einer kleinen Dusche überrascht zu werden. Ist auch ein super DIY Projekt, falls ihr das wirklich in Betracht zieht… Aufwärmer für  Feuchttücher ist in meinen Augen ebenfalls Unfug. Wenn ihr euer Baby wickelt, ist das ein intimer Moment. Das heißt aber nicht, dass der Popo eurer kleinen Hoheit nur mit vorher angewärmten feuchten Tüchern gewischt werden darf. Und keine Sorge, sie werden nicht die Pobacken zusammenkneiden, weil die Tücher nur Zimmertemperatur haben. So einen Tücheraufwärmer habt ihr unterwegs nämlich nicht dabei. Ebenfalls Unfug ist ein Bumpo Sitz. Der ist so konstruiert, dass selbst die kleinsten Babys darin schon sitzen können. Das Problem ist jedoch, dass ihre Muskeln und auch Knochen noch nicht stark genug sind, um zu sitzen. Wenn dein Kind bereit ist, zu sitzen, wird es das von allein tun.

Die Kunst ist, aus diesen Unmengen an Dingen, die zu 70% auch noch unnütz sind, das herauszufiltern, was was du und dein Baby wirklich brauchen. Und das ist unheimlich spannend und aufregend!! Es lässt dich zwischendurch ein wenig verzweifeln, aber eigentlich ist alles im Nachhinein amüsant. Der erste Besuch in einem Babygeschäft haut einen regelrecht aus den Socken; Preise, das gesamte Angebot und alles was es so gibt überfordern dich komplett und du willst direkt rückwärts wieder aus dem Laden fliehen. Taucht man aber ein Mal richtig ein in diese neue Welt, ist alles halb so schlimm und echt spannend!

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6. Du hast einen Schwangerbauch. Und der ist der Hammer! Auch, wenn er dir zwischendurch auf den Keks geht, er dich in deinen Bewegungen einschränkt, du Abstände und Spalten neu abzuschätzen lernen musst (ich habe mich in der letzten Woche drei Mal an der  Türklinke im Bad geschrappt! DAS TUT SAUWEH!!!), ist dein Bauch das geilste Teil auf der Welt! Ok, ich gebe zu, im Sommer bei den verrückten Temperaturen habe ich gelitten. Sehr sogar. Ich bin eh unfähig, mich im Sommer richtig zu kleiden. Machte das Ganze in der Schwangerschaft nicht wirklich einfacher… Ich mag lieber kühlere Temperaturen, so 20°C und auch mal kühler, wenn ich die Möglichkeit habe, Lagen zu tragen. Und dann kannst du deinen Bauch so herrlich in Szene setzen, ihn zB. mit einem Gürtel extra betonen. Je größer er wird, umso mehr sieht er auch wie ein Schwangerbauch aus und nicht, als hättest du gestern Abend den Rollbraten alleine verdrückt. Am Stück. Auch schenkst du deinem neuen prominenten Körperteil mehr Aufmerksamkeit, als vermutlich jemals irgendeinem deiner Körperteile. Jeden Abend und vielleicht auch Morgen, cremst und ölst du dein Bäuchlein ein, massierst ihn, um keine Dehnungsstreifen zu kriegen und diese paar Minuten, die du auf dem Bett sitzt oder im Bad stehst und deinen Bauch eincremst, sind Momente, in denen du ganz bei dir bist. Und je größer dein Baby wird, umso mehr fühlst du es. Und hin und wieder reagiert es auf die Massagebewegungen von Außen.

7. Wenn das Baby tritt, realisierst du, was da eigentlich gerade vor sich geht. Jeden Abend, wenn Peanut erst richtig munter wird (tagsüber schaukel ich sie durch meine Bewegungen in den Schlaf), liegen Jakob und ich nebeneinander, er fühlt, wie die Kleine tritt und das sind unsere Momente. Erste Momente als Familie. Peanut kann mittlerweile auch hören, was außerhalb des Bauches so geschieht, darum redet auch Jakob gerne mal mit ihr, damit sie seine Stimme kennenlernt. Das ist ulkig, wenn er mit meinem Bauch redet, es ist aber auch ein wahnsinnig schöner  Moment und lässt dich realisieren, dass auch er sich auf seine neue Rolle als Daddy vorbereitet. Und auch ich rede mit meinem Bauch und seiner Bewohnerin. Es ist seltsam, aber einfach nur wunderschön, wenn die kleine Maus auf dein Stubbsen gegen den Bauch und ihre Tritte reagiert und man mit ihr ein bisschen spielen kann.

8. Du kannst und darfst viele Dinge in der Schwangerschaft nicht mehr selbst tun, dafür hast du aber jemanden an deiner Seite, der dir nur zu gerne alles abnimmt. Das ist für uns und besonders mich eine völlig neue und auch zugleich schöne Erfahrung. Während ich sonst immer alles gerne selbst in die Hand genommen habe, Lastwagen und Marmortische auf DSF geschoben habe, eher eine starke, selbstbestimmte und eigenständige Partnerin an der Seite meines ebenso starken Partners war, ist er jetzt derjenige, der mir die Einkaufstüten (und manchmal auch meine Handtasche, weil die schon sehr schwer wird… ) nach Hause tragen darf. Und er macht es gerne. Sehr gerne sogar. Zu sehen, wie dein Partner mehr und mehr in die Rolle eines Daddys hineinwächst, er derjenige ist, der in Windeseile die Möbel fürs Baby zusammenschraubt, während du daneben sitzt, die Bedienungsanleitung als Fächer nutzt und ihm kühle Luft zuwedelst, ist schön, neu und fühlt sich auch gut an, wenn du es zulässt. Anfangs hatte ich damit meine Probleme damit, nicht ebenfalls mit anpacken zu können. Aber irgendwann sagt der Körper nein. Und du musst drauf hören. Aber eben zu sehen und zu erleben, wie dein Partner nach und nach mehr Daddyskillz entwickelt, ist unbeschreiblich toll. Ich brauche vermutlich nicht erwähnen, dass es ihm auch ein bisschen gefällt, sich um dich zu kümmern und dich zu umsorgen. Dass du ab und an mal ein bisschen Hilfe benötigst, bestätigt ihn ja in seiner absolut männlichen Männlichkeit.

9. Du kannst essen! Und zwar zu jeder Zeit und meist auch was du willst. Du kriegst diese wahnsinnig intensiven Hieper auf bestimmte Leckereien und du hast einen wahnsinnig lieben Freund, der dir diese Leckereien zu fast jeder Tageszeit organisiert! Ja, er fährt auch nachts zum McDrive oder an die Tankstelle und holt dir Pommes, Cheeseburger, einen McFlurry, Dr. Pepper und 1-5 Snickers Eis. Und er isst mit dir mit! Weil alleine essen ungesellig ist und weil er auch ein paar Kilos zulegen will, damit du dich nicht alleine rund und kugelig fühlen musst. Wenn das keine Liebe ist, dann weiss ich auch nicht! Zumindest sind das wahnsinnig gute Daddyskillz!

10. Das Beste kommt zum Schluss! Du wirst Mama sein. Du wirst ein kleines Geschöpf auf die Welt bringen, eine kleine hilflose Person, die dich vom ersten Atemzug an lieben wird. Und du wirst dieses kleine Menschlein lieben. Eigentlich tust du das jetzt schon. Diesen kleinen Hampelmann in deinem Bauch. Du wirst von unbeschreiblichen Gefühlen übermannt, wenn du dein Baby das erste Mal siehst und es so lieben, wie du noch nichts und niemanden auf der Welt geliebt hast. Dieser kleine Mensch wird deine Welt erschüttern, sie aus den Angeln heben und dich aus allen Bahnen werfen. Und du wirst wieder viele, viele Dinge zum ersten Mal machen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute etwas Neues lernen, diese kleine Person kennenlernen, sie noch mehr lieben, an deinen Aufgaben wachsen, verzweifeln, deinen Handyspeicher voll fotografieren, Verwandte mit Fotos überschütten und nichts anderes mehr wollen, als dieses kleine knautschige Baby 24 Stunden am Tag anschauen, knuddeln und an ihm riechen. Weil Babys riechen wundervoll (wenn sie frisch gewickelt sind)!

Und dann ist dir alles scheissegal, was du vorher an deiner Schwangerschaft doof fandest, was dich hat leiden lassen und worauf du verzichten musstest. Denn ein Baby zu kriegen, ist das wahnsinnigste, was dir passieren kann. Das weisst du vielleicht jetzt noch nicht, aber wenn es soweit ist, haut es dich täglich in deinen 40 Wochen Schwangerschaft um. Du machst ein Baby! Du allein mit deinem Partner und mit deinem Körper. Das ist abgefahren und wird immer abgefahrener, je mehr man darüber nachdenkt. Aber schau dich an! Du bist eine kleine Göttin, denn du erschaffst einen Menschen. Und darauf kannst du stolz sein!

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46 Comments

  • Reply
    Anna Philippa
    19. August 2014 at 9:40

    „Das erste Mal Baby-TV beim Frauenarzt bringt jeden Hartgesottenen zum Weinen. Oder macht zumindest feuchte Augen.“

    Jeden? Nö. Klar, cool war es schon – die offizielle Bestätigung für die Schwangerschaft, aber da breche ich doch nicht in Tränen aus. *schulterzuck*
    Generell scheine ich da so ganz anders zu ticken als du. Weder blieb meine Welt irgendwann ein mal still stehen, rauschte das Blut durch meine Ohren oder hörte ich jeden Schlag meines Herzens noch bin ich ganz bei mir, wenn ich den Bauch eincreme – fühlt sich eher an wie Zähneputzen.

    Aber gut, ich finde mich in den ganzen Schwangerschaftsberichten (nicht nur von dir auch von anderen Frauen) generell nicht wider. Liegt vermutlich daran, dass schwangere Frauen, die sich dazu nur „So what?“ denken, auch nichts veröffentlichen.

    • Reply
      Anna Frost
      19. August 2014 at 9:57

      Hi Anna Philippa!
      Jede Frau ist anders. Und jede geht anders mit ihrer Schwangerschaft um. Anfangs war ich auch eher abgeklärt, später kamen dann die richtigen Emotionen… sowas haut einen echt um und man erkennt sich überhaupt nicht wieder! Vielleicht kommen diese berühmt berüchtigten hormongesteuerten emotionalen Achterbahnfahrten bei dir erst später :-)
      Vielleicht fühlst du dich auch von diesem Text eher verstanden http://fashionpuppe.com/2014/08/dinge-die-ich-gerne-vor-der-schwangerschaft-gewusst-haette/

      • Reply
        Anna Philippa
        19. August 2014 at 20:52

        Mich hat an deinen Posts vor allem gewundert, dass du auf ein mal davon redest, dass es allen Frauen so & so geht, obwohl du ansonsten selber immer sehr stark kritisierst, dass die Menschen nicht verstehen wollen, dass einfach jede Frau & jede Schwangerschaft anders ist.

        Ich bin in der Tat noch nicht ganz so weit wie du, aber einen positiven Schwangerschaftstest habe ich bereits in der Hand gehalten, ebenso sind die ersten Ultraschalluntersuchungen bereits Vergangenheit. Auf ebenjene Momente, die ich bei weitem nicht so emotional empfunden habe wie du, habe ich mich bezogen.

        Was ich einfach schade finde ist, dass du – zumindest meiner Ansicht nach – eine gewisse Erwartungshaltung an die Schwangerschaft bei Nichtschwangeren produzierst. Nach dem Motto: „Frauen passt gut auf, so wird es während eurer Schwangerschaft ablaufen.“ (& wer euch etwas anderes erzählt ist nur nicht ehrlich oder leidet an einem Verschleierungswunder)
        Dabei kritisierst du selber immer wieder, dass von Schwangeren dies & jenes erwartet wird. Diese Erwartungshaltung, die Frauen auch aufgrund der öffentlich publizierten Meinung z.T. haben, kann für manch Eine tatsächlich sehr belastend sein. Ich mein‘: „Was verdammt stimmt mit mir nicht, dass ich nicht so & so empfinde? Als werdende Mutter MUSS ich doch…..“ (z.B. schon Tage vorher träumen oder sonst irgendein Gefühl dafür haben, welches Geschlecht mein Kind hat)

        Erst letztens habe ich z.B. in einem Forum wieder gelesen, welch schwere Vorwürfe sich eine Frau machte, weil sie nach der Geburt nicht, wie man es überall liest/hört, als erstes alles vergessen hatte & nur noch das kleine Bündel in ihrem Arm bewunderte/liebte, sondern sie stattdessen nur dachte: „Gott sei Dank, es ist vorbei.“

        LG,
        Anna Philippa

    • Reply
      Tinchen
      5. September 2014 at 16:49

      Ja, Anne Philippa. Da kann ich dir nur zustimmen. Mich hauts auch nicht aus den Socken. Bin nur froh, wenn es rum ist. Finde das Ganze ziemlich nervtötend, weil man nicht mehr Herr im eigenen Körper ist.
      Aber schön, wenn andere das anders sehen.

  • Reply
    Lisa
    19. August 2014 at 9:53

    hach, so schön!!
    Und die Fotos sind traumhaft!

  • Reply
    Caroline
    19. August 2014 at 10:01

    Ich musste ein ganz klein bisschen (also total) weinen. Ich lese deinen Schwangerschaftsposts so unheimlich gerne und freue mich schon auf Peanut-ist-endlich-da Posts.

    Liebste Grüße,
    Caro

    • Reply
      Julia
      19. August 2014 at 10:22

      So ein schöner Beitrag… und die Fotos… wundervoll! Wie lange dauert es denn noch bis das kleine Fräulein Frost auf die Welt geschlüpft kommt?

      • Reply
        Anna Frost
        19. August 2014 at 10:31

        danke dir!
        Irgendwann im November wird sie da sein :-)

  • Reply
    Josy
    19. August 2014 at 10:16

    Liebe Anna,

    ich hab echt total Pipi in den Augen. Ich liebe deine Schwangerschaftsposts und freue mich, dass du das so mit uns teilst, was wirklich nicht selbstverständlich ist. Ich finde ihr macht das echt super, weil ihr es auf eure Art macht und euch nicht reinquatschen lasst. Macht weiter so! Ihr werdet bestimmt tolle Eltern!
    Liebe Grüße,
    Josy

  • Reply
    Patricia
    19. August 2014 at 10:20

    Obwohl ich weder schwanger bin noch jemals war, lese ich deine Schwangerschaftsberichte unheimlich gern. Dieser Teil hier gefällt mir eindeutig besser. Auch wenn der negative Teil unterhaltsam war, hat er mir doch ziemlich Angst gemacht. :D

  • Reply
    Katharina
    19. August 2014 at 10:23

    Ich finde es wahnsinnig toll, dass du uns so an der Schwangerschaft teilhaben lässt.

    Gerade, wenn man noch nicht schwanger war, ist das alles unheimlich spannend zu lesen! :-)

  • Reply
    Mia Sommer
    19. August 2014 at 10:24

    Orrr, wieso hat mir keiner von diesem Peepee Teepee erzählt?? Zwei Söhne, unzählig viele vollbepinkelte Bodys, Wickelauflagen, Böden, Gesichter…und ich weiß nix von dieser Erfindung?
    Ich habe eigentlich nie beim Ultraschall weinen müssen, und heute treiben mir die Kinder meist die Tränen in die Augen, weil sie wieder etwas kaputt gemacht haben, aber wenn ich Deinen Text so lese, und die schönen Bilder sehe, da werde ich doch ganz rührselig und denke, dass vielleicht, eventuell, also ganz vielleicht noch eine Schwangerschaft gar nicht so eine blöde Idee wäre.
    LG Mia

    • Reply
      Sibylle
      5. September 2014 at 15:55

      Unsere Hebamme hat uns einfach ganz pragmatisch geraten beim Wickeln einen Waschlappen auf den Penis zu legen :) Hat auch funktioniert und ist bestimmt günstiger :)

  • Reply
    V.
    19. August 2014 at 11:14

    Das mag sich unter Umständen nun verdammt creepy anhören, aber ich LIEBE es, dass du schwanger bist.
    Auch wenn das Thema Schwangerschaft bei mir noch ewig und drei Meilen entfernt ist, finde ich es ganz, ganz toll, hier (und auf Twitter sowie Instagram) verfolgen zu können, wie du dich und ihr euch als Familie entwickelt.
    Danke, dass du uns so auf dem Laufenden hälst und an eurem Glück teilhaben lässt.

    Alles Liebe auch an Jakob und Elvis!

  • Reply
    verena
    19. August 2014 at 11:15

    Hi Anna,

    du schreibst mir aus der Seele… Der erste Beitrag war super lustig und dieser jetzt wunderschön!

    und es wird 10000000x schöner als man denkt. Jeden Tag sehe ich meinen kleinen Jakob an und bin mega stolz. Und noch immer (er ist jetzt 5 Monate) wache ich auf und denke ‚…wow das ist dein kind‘ )

    ES IST EINFACH EIN WUNDER.

    Liebe Grüße

  • Reply
    Fanfarella
    19. August 2014 at 11:43

    ich lese deine bald-mami-beiträge sooo gerne! freue mich sehr für dich, dass du deine schwangerschaft offensichtlich richtig genießen kannst und jakob so ein lieber daddy ist <3 wir basteln zwar noch nicht an einem baby, aber wenn es dann soweit ist, hoffe ich sehr, dass ich diese zeit auch so erleben darf, wie du es tust :)

  • Reply
    Shanice
    19. August 2014 at 12:13

    Hi liebe Anna!

    Unheimlich schöner Bericht!
    Ich hab Dich „entdeckt“ weil ich auf der Suche nach Joolz-Videos war und hab mir auch einen gekauft :-)

    Sehr vieles in Deinem Bericht erkenne ich bei mir wieder! Leider nur das der Papa des Kindes rein gar nichts mehr mit mir und dem Krümel zu tun haben möchte..

    Ich bin auch schon Richtung Zielgerade: 33 SSW. Und es wird bei mir voraussichtlich ein kleiner Junge (der laut 3D Bildern auch noch so aussieht wie der Vater, haha)

    Ich wünsche Dir alles gute und bleib wie Du bist.

    Lg Shanice

    • Reply
      Anna Frost
      19. August 2014 at 12:15

      Das tut mir leid, dass dich dein Partner im Stich gelassen hat. Ich ziehe meinen Hut vor Frauen wie dir, die das alles alleine durchstehen. Aber ich bin mir sicher, du hast trotzdem jede Menge Unterstützung von deiner Familie und Freunden. Ich wünsche dir nur das Beste <3

  • Reply
    Isabelle
    19. August 2014 at 12:57

    Meine Schwangerschaft war nicht geplant. Ich wurde „überrascht“ (hatte auch schon eine Vorahnung, hab aber zur Sicherheit 4 Tests gemacht ob ich auch wirklich wirklich schwanger bin). Ich war immer sehr auf mich bezogen, Kinder waren erst – wenn überhaupt – so mit 30 denkbar. Mit meinen 26 fand ich mich noch nicht reif genug, wollte noch etwas feiern, orientierte mich gerade beruflich um. Und dann saß ich da im Bad, mit dem positiven SS-Test und habe überrascht zu mir selbst gesagt „Ich bin schwanger, ich bin wirklich schwanger!“. Ich konnte es nicht glauben. Das erste was mich meine FÄ dann fragte „Sie sagen das so skeptisch, wäre es schlimm für Sie wenn Sie schwanger wären?“ und ohne nach zu denken habe ich nein gesagt und auch ab der ersten Sekunde war alles Negative was ich vorher über eine Schwangerschaft und ein Kind dachte, für mich vergessen. Ich hätte nicht gedacht, dass es solch eine Art von Liebe gibt- von der ersten Sekunde war ich verbunden zu dem kleinen Frosch in mir, ein Kind verändert das Leben ja bereits seit der Schwangerschaft. In meinem
    Kopf ist seit dem nur mein Kind, dass es ihm gut geht, das Herz kräftig schlägt (ich bin jetzt erst in der 13. SSW). Alles andere rückt hinter dein Kind. Und diese Liebe ist so stark und intensiv, dass ich sie so noch nie vorher kannte. Auch die Liebe zu einem Mann ist eine völlig andere. Das hat mich überrScht – ohne dass die Schwangerschaft richtig „greifbar“ war, habe ich direkt eine starke Bindung zu meinem Kind aufgebaut.

  • Reply
    MrsPetruschka
    19. August 2014 at 14:21

    Meine zweite Tochter kam auch im November zur Welt, allerdings vor 22 Jahren. :) Und ich erinnere mich noch an so vieles. Vor allem an die Geburten meiner beiden Töchter, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Ich möchte heute noch keinen Moment davon vermissen, egal was wie sehr wehgetan hat, oder welche Mühen man hatte. Das eigene Kind in den Armen zu halten, der erste Blick des Babys und diese unglaubliche Stille rundum, wenn man diese Momente nur mehr staunend und völlig geflasht genießt.
    Ich wünsche dir eine wunderschöne, restliche Schwangerschaft und eine schöne Geburt von Frl. Frost, an die ihr euch ein Leben lang erinnern werdet. Weil es, trotzdem es millionenfach täglich passiert, für alle Eltern dieser erste großartige Moment ist. :)

    Liebe Grüße, Petra

  • Reply
    Janina
    19. August 2014 at 19:40

    Liebe Anna,

    das war so schön zu lesen und ich habe es genau so empfunden, wie du es beschrieben hast. Ich hatte förmlich einen Adrenalin-Kick erster Klasse. Ich konnte nicht sprechen, mich nicht bewegen. Aber es war so schön. Ich freue mich so sehr auf das erste Mal richtig Baby-TV. Ich kann den Tag gar nicht erwarten, weil dann sieht man eben schon so richtig viel. :)

  • Reply
    Mimi
    19. August 2014 at 21:06

    ach ich könnte heulen, wenn ich das so lese! Danke für den Flashback! Meine süße Maus ist mittlerweile 6 Monate und ich kann es noch immer nicht glauben, was alles passiert ist, ich hab tatsächlich die wunderbarste Tochter und liebe sie jeden Tag mehr und mehr. Die Zeit rast. Für mich war es sehr beruhigend zu wissen, dass ganz viele Frauen direkt nach der Geburt nicht sofort in Freudentränen ausbrechen, es manchmal ein paar Tage Zeit braucht, Hormone mit einem ganz wilde Sache machen, noch über Monate. Mein Bauch hat mir z.B. extrem gefehlt, da war ein richtiges Loch. Dann hab ich mir meine Süße in unsere Fräulein Hübsch (unser Must Have) gebunden, und habe es so genossen und genieße es immer noch. Diese Welt die da auf euch wartet ist echt ein mega parallel Universum. Ich bin so überrascht von Dingen die ich tue, die ich nie gedacht hätte, dass ich machen werde oder, dass sie überhaupt möglich wären. Dieser neue Teil im Leben, hat so ein mega Potential unendliche Freude zu bringen. In einem Punkt muss ich dir aber widersprechen. Du wirst nicht Mama, du bist es schon längst. Eine ganz wundervolle noch dazu!

  • Reply
    Jenni
    19. August 2014 at 21:39

    Ok, ich will jetzt dreißigtausend Emoticons hierhin schrieben mit einem heulenden Smiley, denn ich hab grad so was von angefangen zu heulen, aber einfach nur weil du so großartig bist und dass toll geschrieben hast.

    Ich liebe und verfolge deinen Blog seit Jaaaahreeeeeen. Einer der ersten den ich überhaupt kennengelernt habe. Du hast schon deinen Teil dazu beigetragen dass ich damals vor Jahren meine kleine Bloggerphase hatte (mittlerweile vermiss ich es doch irgendwie wieder). Anna Frost ist so saucool dachte ich mir immer :D. Und jetzt plötzlich so sau erwachsen. Man du haust mich um Anna.

    Ich erinner mich noch als wäre es gestern , als du einmal (das weiß du sicherlich nicht) vor mir im Zara 2011? an der Kasse standest. Mit Elvis. Und ich nur zu meinem Freund meinte: DAS IST ANNA FROST!!!!

    Ok, ich lass es mal dich mit Lobeshymnen zu beschießen, aber ich erkenne mich in deinen Posts, Videos SO wieder. Ich bin jetzt nicht schwanger, aber ich weiß definitiv dass dieses emotionale starke Gefühl mich auch absolut umhauen wird. Dieser Gedanke: DU erschaffst einen Menschen mit deinem Partner. Darüber kannst du 10 Tage nachdenken, der Gedanke wird immer komplexer und du bist immer noch sprachlos und überwältigt wie so was geht. Ja Anna definitiv bist du die kleine Göttin.

    Du und dein Liebster ihr werdet definitiv ganz tolle Eltern, ich wünsche euch das Glück dieser Erde und hoffe und wünsche mir ein klein wenig dass es auch bei mir vielleicht irgendwann (nach der Hochzeit direkt :D Wunschvorstellung :D) so weit ist.

    Bitte bitte weiter mit solch emotionalen aber teilweise auch witzigen Posts. Du bist so herrlich :)

    Gruß und Küsschen aus Düsseldorf (Und denk dran mit Peanut auch mal nach Dus zu kommen um deine alte Heimatstadt zu zeigen :D)

  • Reply
    Annkathrin
    19. August 2014 at 21:42

    Liebe Anna,

    das ist ein wundervoller Post. Bei Peepee Teepee musste ich soooo lachen.

    Alles andere war einfach schön geschrieben und toll.

    Alles Gute noch für den Rest der Schwangerschaft und all das Spannende danach.

    Liebe Grüße

  • Reply
    Jenni
    19. August 2014 at 22:21

    huch wo ist denn mein post hin :(

  • Reply
    Lisa
    19. August 2014 at 23:41

    Sooo ein schöner Beitrag *.*
    Ich musste auch ein paar Tränchen wegklimpern .. Ich freue mich schon so sehr, wenn ich das erste Mal schwanger bin .. und ich freue mich sehr für dich, dass du diese positiven Momente für dich / euch hast und diese die negativen vergessen lassen :)

  • Reply
    Angelina
    20. August 2014 at 7:19

    Wunderschöner Post, Anna. Toll geschrieben <3

    Allerdings musste ich bei einer Passage schon sehr schmunzeln…
    Man rechnet einen Windelverbrauch aus, hat Angst sich das/// nicht leisten zu können, zieht aber Wickeltaschen zwischen 1000 – 1500€ in Betracht weil die optisch besser passen? Ehrlich? ;)

    • Reply
      Anna Frost
      20. August 2014 at 10:52

      Berechtigte Frage :-)
      Es ist natürlich so, dass ich, wie viele Journalisten und auch andere Blogger, für einige Klamotten und Accessoires einen Presserabatt bekomme. Zusätzlich sind viele meiner Gedanken und Wünsche, die ich hier äußere, Produkte die ich vorstelle, nicht immer unbedingt auch für mich im Budget. Aber wie war das: Wünschen darf man sich alles! Und daran halte ich fest.
      Und so eine Windelsache ist etwas, was einen noch mal hart erschlägt. Zu den monatlichen Kosten für Lebensmittel und sonstige Dinge, die man als Pärchen so braucht, gesellen sich – wenn man dann ein Kind hat – von jetzt auf gleich mehrere 100€ zusätzlich. Instant. Und das ist das, was ich in dem Beitrag meine – vielleicht nicht ausführlich genug beschrieben hab. Das ist was anderes, als wenn man sich zum Sparen für einen Mantel, Schuhe oder Handtasche etwas beiseite legt, weil es „übrig“ ist.
      Ich bin eine New-Mom. Viele meiner Gedanken, Pläne und so weiter berufen sich auf keinerlei Erfahrung. Ich sauge auf, was mir Moms in meiner Umgebung an Rat mitgeben und versuche irgendwie mich und meinen Stil unterzubringen. Bisher funktioniert das schon ganz gut. Vermutlich werfe ich alle utopischen und romantischen Vorstellungen nach der Geburt über den Haufen… aber: at least i tried :-)

      • Reply
        Mimi
        20. August 2014 at 20:00

        Wegwerfwindeln sind doch von gestern. Schöne bunte Stoffies trägt man als Baby Fa­shio­nis­ta :D

        • Reply
          Charlotte
          21. August 2014 at 22:51

          Hahaha, ich weiss nicht warum mir dieser Kommentar sooo gut gefällt, aber ich find das echt lustig! Gott sei dank waren dann zumindest meine Eltern auch so coole Fashion Victims ;D

          Liebst, Charlotte

  • Reply
    Jenny
    20. August 2014 at 11:13

    Ich fand deinen ersten Artikel schon super…und der zweite ist genauso toll!!
    Hast du wirklcih ganz ganz super geschrieben!!!
    LG Jenny

  • Reply
    Mari
    20. August 2014 at 22:03

    Wunderschön, Deine letzten beiden Sätze :-)

  • Reply
    Beata
    21. August 2014 at 14:29

    Sooo ein toller Post!!!
    Ich bin jetzt in der 36.SSW und mittlerweile mega aufgeregt weil der große Tag immer näher rückt! Es wird eine kleine Lady und ich weiß noch wie überrascht und überwältigt ich war weil ich bis zu dem Tag an dem wir das Geschlecht erfuhren, fest davon überzeugt war es würde ein Junge werden..hatte ich irgendwie im Gefühl oder glaubte ich vielleicht auch einfach nur weil es mir gewissermaßen von außen eingetrichtert wurde…:)

    Alles liebe für euch und peanut!

  • Reply
    Mareike
    21. August 2014 at 20:50

    Nun habe ich eine dicke Gänsehaut und Tränen in den Augen! Danke dafür!! <3

  • Reply
    Kerli
    22. August 2014 at 7:59

    Klar, es ist auch ganz rührend, was Du schreibst. Aber bei mir als Zweifach-Mami bleibt irgendwie ein schaler Nachgeschmack der Nörglerei zurück. Ich finde, Du beschwerst Dich sehr viel. Okay, das darfst Du auch. Als Schwangere hast Du quasi Narrenfreiheit. Ich vermisse nur ein wenig Coolness und Demut. Man kann sich glücklich schätzen, eine gesunde Schwangerschaft zu haben und am Ende ein gesundes Kind austragen zu dürfen. Ich kenne da ganz andere Fälle! Also, bleib gelassen! Denn das wirst Du in Zukunft bei deinem Kind ebenfalls täglich tun müssen! Coole Mamis haben in der Regel
    auch coole Kinder. Ich wünsche dir noch eine gesunde Schwangerschaft.

  • Reply
    stine
    22. August 2014 at 21:50

    Hi Anna,

    toller Artikel, sehr schön geschrieben. Man hat ein Lächeln vom ersten bis zum letzten Satz im Gesicht.
    Weiterhin alles Liebe.

  • Reply
    Anni
    27. August 2014 at 10:19

    Liebe Anna,

    Du schreibst so toll über die negativen und positiven Dinge, die einem in der Schwangerschaft passieren. Vieles kann ich so nachvollziehen, einiges auch nicht so. Aber Du beschreibst es so ehrlich, lustig und trotzdem warmherzig…das gefällt mir :-) Ich werde sicher weiter hier lesen…

    Ich wünsche Dir, dass Dir der Punkt 10 (das Beste kommt zum Schluss) genauso eintrifft, wie Du Dir das vorstellst und wünscht.

    Als zweifache Mutter möchte ich Dir nur einen Rat geben. Niemand erzählt einer schwangeren Frau von den unglaublich vielfältigen und eventuell auch widersprüchlichen Gefühlen, die nach so einer Geburt auf einen zukommen. Ich hatte zwei wunderbare unkomplizierte Schwangerschaften. Beim ersten Mal habe ich mich super vorbereitet, alles mögliche gelesen, mich informiert, bin zum Vorbereitungskurs gegangen…was man so macht. Ich habe immer gedacht, war völlig davon überzeugt: Egal, wie schwierig die Geburt wird, wenn ich das Baby in den Armen halte, wird alles gut (das Beste kommt zum Schluss;-))..und dann werden die Hormone ihr übriges tun und alle Schmerzen sind vergessen.

    Tja. Leider war es bei mir nicht so. Kein Glücksgefühl, keine überbordende Freude. Vielleicht Erleichterung, klar. Aber vor allem: KEIN Glücksgefühl. Ich war so enttäuscht, enttäuscht von mir selbst. Liebe ich mein Kind nicht? Was ist mit mir los? Alles ist gut, bin ich undankbar? Wie Du Dir vorstellen kannst, war das furchtbar für mich. Ich fühlte mich irgendwie einsam (obwohl ich einen tollen Mann und eine nette Familie habe). Ich hatte oft einfach nur Angst. Angst vor der Verantwortung, Angst davor, etwas falsch zu machen. Angst, mein Baby nicht genug zu lieben.

    Und es hat noch Wochen gedauert, bis ich wirklich „verliebt“ war in meine Tochter. Liebe war da, klar. Aber eben nicht so diese „Liebe auf den ersten Blick“ die ich wirklich absolut erwartet hatte. Es wurde mir auch wirklich von überall her so suggeriert (andere Mütter, meine eigene Mutter, Bücher, Hebamme etc.)

    Im Nachhinein (nachdem ich dann nach endlosen und sehr seltsamen Wochen, endlich über meine Gefühle sprechen konnte) haben mir soooo viele Frauen erzählt (auch meine eigene Mutter!), dass es ihnen beim ersten Kind genauso ging. Das war für mich unglaublich. Ich wäre so froh gewesen, wenn mir davon VORHER jemand erzählt hätte. Ich hatte echt gedacht, ich wäre „unnormal“ und nur mir würde es so gehen.

    Es muss natürlich nicht so kommen, ich kenne auch ganz viele Frauen, die das genauso erlebt haben, wie Du schreibst. Ich wünsche es Dir von Herzen, dass es bei Dir so sein wird. Aber falls es nicht so ist: rede darüber mit jemandem, dem Du vertraust. Gefühle kann man nicht beeinflussen und nicht vorher „üben“. Und kein Gefühl ist böse. Alles hat seinen Sinn, man muss nur die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Und vor allem: Alles wird gut :-)

    Bei der Geburt meiner zweiten Tochter war es dann auch so, wie „es sein sollte“. Dafür hat sie mir dann später mit 2 den letzten Nerv geraubt;-) irgendwas ist immer….

  • Reply
    Wochenrückblick #89 - ÜberSee-MädchenÜberSee-Mädchen
    31. August 2014 at 15:44

    […] Seiten einer Schwangerschaft verlinkt. Viel schöner sind wohl die schönen Seiten, die sie [hier] […]

  • Reply
    Nadine
    1. September 2014 at 15:36

    Sehr schöner Post!!! Ich habe meine erste Schwangerschaft gerade hinter mir und kenne diese Gefühle noch all zu gut. Und glaube mir, es wird noch besser. Auch anstrengend, aber wahnsinnig schön!! Unsere Prinzessin kam Anfang Juni zur Welt und ist das Beste, was uns je passieren konnte. Genieße es…
    Alles Gute und liebe Grüße Nadine

  • Reply
    berit
    6. September 2014 at 22:18

    Bei Punkt 8 sind grade die Tränchen bei mir geflossen. Ich war die letzten Tage so sehr damit beschäftigt mich zu fragen ob ich meinem Liebsten jetzt nicht gnadenlos auf den Sack gehe, da ich im Mutterschutz den GANZEN Tag heeme bin, das ich das irgendwie völlig aus den Augen verloren habe.

    Aber es stimmt, es ist so schön zu sehen, wie er sich freut, wie er die Lampe im Kinderzimmer anbringt, mit meinem Bauch kuschelt und wie die Kleine sich immer mehr schon im Bauch an ihn gewöhnt und auch mal strampelt wenn er die Hand dran hält. Und das Schönste: „Wenn Baby dann da ist, muss ich bestimmt erstmal weinen“ :‘-)

    Achso, und einen schönen Fakt möchte ich auch noch ergänzen. Ich merke schon jetzt, das die Kleine ihren eignen Charakter hat. Wenn jemand mit meinem Bauch spricht, oder die Hand auflegt, den sie nicht kennt wird sie nämlich mucksmäuschenstill auch wenn sie vorher noch so gestrampelt hat. Und der olle Frauenarzt kann noch zehnmal am Bauch ruckeln, davon wird Madame sich auch nicht für sie drehen. häähäää :D

  • Reply
    Sandra
    15. September 2014 at 13:18

    hallo liebes,
    obwohl schwangerschaft für mich und meinen freund bisher noch kein thema sind, lese ich deine beiträge zu diesem thema so unheimlich gerne. ich merke nämlich, wie ich, obwohl ich früher nichts von kindern und so weiter wissen wollte, dem ganzen irgendwie gar nicht mehr so sehr abgeneigt und mittlerweile sogar davon überzeugt bin, dass auch ich einmal ein kind haben möchte. manchmal passieren die dinge halt, klar sollte man wissen was zutun ist, wenn man so etwas nicht will, aber wenn man unendlich lange überlegt und auf den moment wartet bis ALLES passt, wird man ewig warten, weil das leben einem oftmals dazwischenkommt. ich bin davon überzeugt, dass man alles schon irgendwie hinbekommt und kann mir auch als nicht-schwangere durchaus gut vorstellen, was du da gerade durchmachst, sowohl die tollen als auch die weniger tollen seiten dieser zeit. auch in meinem freundeskreis ist das noch lange kein thema und umso toller ist es zu lesen, dass dieses thema als mittzwanzigerin gar nicht mehr so weit entfernt ist – zugegebenermaßen macht dieser bloggerinnen-babyboom, der gerade umhergeht, etwas mit mir und zwar, dass auch ich so etwas unbedingt mal erleben möchte, mit allem was dazugehört. und ja, wenn es einmal soweit ist, dann hoffe ich, dass auch ich so ein glück haben werde wie du, jakob und du, ihr scheint ein tolles team zu sein und ich bin mir sicher, dass ihr das weiterhin so toll meistern werdet, vor allem, wenn die kleine endlich da ist.

    ich wünsche euch alles beste und bin gespannt auf alles, was du noch zu diesem thema zu berichten hast!
    <3

  • Reply
    Samy S.
    21. September 2014 at 3:02

    Ich verstehe voll und ganz was du damit meinst :)
    Es sind diese kleinen aber ganz besonderen Momente, in denen man merkt wie sehr man sein Kind schon liebt, obwohl es erst die Größe einer Erdnuss hat :D

  • Reply
    Porcelainbody
    26. September 2014 at 20:04

    Ich habe gerade den schönsten Blog Eintrag gelesen, den ich jemals gelesen habe!!!!
    Kein Witz, ich bin sonst auch auf Schmink und Fashion Blogs wie deinen unterwegs, aber dieser Post, ist einfach wahnsinnig schön. Man merk einfach das in jeder Zeile so viel wahnsinnige Liebe steckt. Zu dir, deiner Schwangerschaft, deinem Mann & deinem kleinen Wunder.
    Ich hoffe ich werde irgendwann genauso eine wunderbare wunderschöne Schwangere Mami sein wie Du es jetzt bist. Und ich muss wirklich sagen Du siehst einfach so wahnsinnig gut aus, ich finde das so stylisch wie Du deinen eigene Persönlich mit einer neuen kleinen Persönlichkeit in einen Look erwandelst.
    Anna, ich wünsche dir noch eine wunderbare Schwangerschaft, au das deinem Mann nie das Benzin in der Nacht ausgeht um dir Snickers Eis zu kaufen. Viel Kraft in den Momenten wo es dir besimmt mal nicht so gut geht, eine unkomplizierte Geburt und eine tolle Kennenlernzeit mit deinem Baby.
    Alles liebe Porcelainbody
    (P.s.: Ich hatte dir au Instagram geschrieben, gestern Abend wegen deinem Blog, und wegen deinem Duft. Er gefällt mir sehr sehr gut. Nur so zur Info, ich wurde gefragt was ich trage…, das wurde ich noch nie :)) )

  • Reply
    Tine
    26. Juli 2015 at 14:22

    Bin eben zufällig auf deinen Blog gestoßen und finde deine Posts mega witzig, ehrlich, aufklärend und schön!

  • Reply
    Severine
    20. Oktober 2015 at 10:05

    Hallo,

    Ich habe deinen Blog gestern entdeckt und bin begeistert. Ich bin gerade im 7. Monat und kann jedes Wort genau so nachvollziehen (auch den Artikel mit den negativen Dingen – da musste ich herzhaft lachen!). Sehr gut geschrieben und trifft mich mitten ins Herz. Die Schwangerschaft ist schon ein auf und ab. Aber auch bei allen Schwierigkeiten, manchmal dem Gefühl der Überforderung oder kleinen und großen Wehwehchen ist es doch wunderschön das man als Frau die Möglichkeit hat Leben zu schenken. Manchmal bin ich richtig ungeduldig und kann es kaum erwarten, bis ich endlich meinen kleinen Schatz im Arm halten werde.

    Liebe Grüße Severine

  • Reply
    Angelina
    9. April 2016 at 18:29

    Hallo, ich wollte mich für deinen tollen Blog bedanken. Du hast es so wahnsinnig schön geschrieben bzw beschrieben.
    Herzlichen Dank ❤️

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