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Put your Brain in your ass! – David Kirsch im Interview

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Während ich dort im Park neben der Brooklyn Bridge auf meinem Stuhl sitze, genüsslich in das Sandwich vom Catering beiße, an meinem Vitamin Water nippe, ruft mich dieser muskulöse Mann vier Meter vor mir dazu auf, mit ihm Situps zu machen. Ich zucke kurz zusammen. Nein nein, er meint nicht mich. Oder doch? Schon liegt er auf seiner Matte, erklärt noch die Position der Hände und legt auch schon los. 1, 2, 3, 4… Ich schlage entspannt mein rechtes Bein über das linke, beiße ein weiteres Mal in mein Sandwich und schaue ihm zu. Mhm.. Thunfisch! Krass, hat der Typ stramme Waden! Er macht das ziemlich gut mit den Situps! Und dann landet ein kleines Vögelchen neben meinem Vorturner und hüpft um ihn herum. Wie niedlich! Die Sportskanone nimmt von dem Vögelchen keine Notiz, er feuert mich weiter an, wechselt nun die Pose und performt perfekte Liegestütze. Ich mache mit dem Handy ein Foto von ihm. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich seiner Einladung mit ihm zu trainieren nicht nachgekommen bin. Das Vögelchen amüsiert auch die Dame links neben mir. Das sieht aber auch zuckersüß aus. „CUT!“ ruft der Regisseur, „Jogger im Bild!“. Allgemeines Stöhnen kommt auf. Aber nicht, weil alle so erschöpft sind, sondern weil der Take nun noch mal gemacht werden muss. Der nächste Take ist ohne Störfaktoren im Kasten. Kurze Pause für den Vorturner, mein Einsatz kommt in 5 Minuten. Ich gehe noch schnell meine Fragen durch, Jakob wirft die Kamera an und schon sitzt der Mann mit den super krassen Waden, den ich eben noch völlig entspannt am Monitor beobachten konnte neben mir. Der Vorturner ist niemand geringeres als Fitnessguru David Kirsch und die Aufnahmen, die ich während meiner Zeit in New York begleiten durfte, sind für das neue McFIT Cybertraining.

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Nun bin ich angespannt. David Kirsch –  auf 4 Meter Entfernung und selbst auf einem kleinen Monitor flöst er einem einen riesen Respekt ein, nun sitzt er neben mir und schaut mich freundlich und gespannt an. Öärgs … Hoffentlich sehe ich nicht fett aus neben ihm. Er sieht bestimmt, dass ich seit Wochen keinen Sport getrieben habe … Der Mann, der seit Jahren predigt: „Sugar is Poison!“ kann bestimmt riechen, dass ich 2 Tütchen Sweet’n’Low in meinem Venti Low Fat Cappuccino auf dem Weg hierhin hatte. Ich nehme mir vor, mich direkt nach dem Interview im Fitnessstudio anzumelden. Am besten jetzt sofort. Ach nee … erstmal das Interview machen. Oh Gott! Wie lange sitzen wir jetzt hier schon während ich mit meinen Gedanken kämpfe?!

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David Kirsch wartet höflich, bis ich mit meinem Gedankenchaos fertig bin. Vermutlich ist er das gewohnt, der durchtrainierte Superprofi.

Anna: Mister Kirsch …

David Kirsch: Du darfst mich David nennen!

(Ich werde rot und starre auf seine Waden)

A: David, erst einmal: Respekt! Du hast da vorne ein ordentliches Tempo drauf. Man merkt auch, dass du mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache bist.

DK: Danke! Das ist das Wichtigste! Richtig gute Bewegung setzt nicht nur positive Energie frei, man steckt auch manchmal andere damit an.

A: Ja, da hast du vollkommen recht. Nach dem Sport fühlt man sich immer besonders gut. Man ist stolz auf sich.

DK: Gleiches gilt für eine gesunde Ernährung. Das, was wir in uns hineinstopfen macht so viel davon aus, wie gut wir uns letztendlich fühlen.

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A: Das bringt mich direkt zu meiner ersten Frage: Was hältst du von all diesen Diäten, die aktuell hochgehandelt werden: glutenfreie Ernährung, Saftkuren, Clean Eating und so weiter. Nur ein Trend oder steckt da mehr hinter? Sind diese Diäten und Kuren ein Weg, gesund und fit zu werden und bleiben?

DK: Da gibt es nicht nur eine Antwort drauf. Wer zB. unter Zöliakolie leidet, kann von einer glutenfreien Diät profitieren. Ich habe zB. mit glutenfreien Produkten experimentiert und mit einigen fühle ich mich besser und weniger aufgebläht- zB. glutenfreies Brot. Mein Problem ist jedoch, dass viele denken, glutenfrei bedeutet automatisch, es sei ein Diätprodukt mit wenig Kalorien. Das stimmt jedoch so nicht. Die Produkte haben noch immer meist viele Kalorien und häufig ist es so, wenn aus Lebensmitteln etwas entnommen wird, wird dafür etwas anderes hinzugefügt. Und meist ist es Natrium. Und damit bin ich nicht glücklich. Cleansing finde ich persönlich super, wenn es schlau eingesetzt wird, z.B. ein Mal im Monat oder alle zwei Monate. Ich habe zB ein 2-Tage-Zitronen-Cleansing entwickelt (meine Version des Master Cleanse), was ich immer wieder empfehle, um die Organe zu reinigen. Cleansings sind gut geeignet, wenn man z.B. seinen Körper nach einem crazy Weekend reinigen will. Es gab viel Junk Food? Vielleicht sogar ein paar Drinks zuviel? Ok. „Stop the Craziness“ und mach ein Cleansing, um deinen Körper zu resetten.

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A: Das klingt doch nach einer sinnvollen Dosis. Welche Diät oder welchen Ernährungsplan würdest du empfehlen, um die perfekte Ergänzung zu seinem Workout zu schaffen?

DK: Natürlich meinen Ernährungsplan! *lacht* Ich habe einen Ernährungsplan in meinem „Ultimate New York Workout“ Plan – die „Ultimate New York Diet“. In den ersten zwei Wochen ist der Plan sehr streng: kein Brot, kein Alkohol, keine raffinierten Kohlenhydrate, keine Milchprodukte, kein Obst, kein Zucker …

A: Oha! Da bleibt ja kaum was übrig?!

DK: Du kannst noch von Luft und Liebe leben! *lacht* Du hast noch eine Menge gutes Zeug, was du essen kannst! Du hast Gemüse, Eier, Lebensmittel mit viel Protein (zum Beispiel Mandeln, Spargel, Grünkohl …). Nach diesen zwei Wochen hast du deinen Körper gereinigt. Du hast alles ausgespült, was dich aufbläht und langsam führst du deinem Körper wieder weitere Lebensmittel, wie Linsen, Quinoa, braunen Reis und Bohnen zu.

A: Das wäre eine tolle Diät für mich, denn ich habe Laktoseintoleranz und du streichst eben alles vom Plan, was ich nicht essen kann!
DK: Wer sagt denn, dass nur Milchprodukte deine Proteinquelle sein müssen? Es gibt viele Lebensmittel, die mehr gutes Protein haben, als Milch.

A: Stimmt! Ok, die folgende Frage ist vielleicht ein bisschen seltsam, aber hast du schon einmal vom „Thigh Gap“ gehört? Das Internet ist voll mit Inspirationsbildern und vermutlich jede Frau versucht, es zu kriegen.

DK: Das „Window“? Na klar kenne ich das! Das hab ich doch erfunden!

A: Ach was?! Dann verrate mir: Ist es ein Mythos oder kann wirklich jede Frau so trainieren, schlank werden, dass sie eben diese Lücke bekommt?

DK: Absolut!

A: Wie?

DK: *lacht* Entweder man nimmt an meinen Kursen hier in New York teil oder geht zu meinen McFIT Cybertrainings!

A: (Ich werde rot) Okay David, das ist jetzt meine one and only Chance, dass ich dich das jetzt frage: Würdest du mir und meinen Leserinnen eine super coole Übung zeigen, wie man dem Thigh Gap / Window näher kommt?

DK: Na klar! Wir machen den Pliet Toe Squat. TAKE YOUR BRAIN OUT AND STICK IT IN YOUR ASS!

Ich packe mein Brain dahin zurück, wo es hingehört und führe das Interview weiter.

A: Dann kann ich das jetzt auch von meiner Bucket List streichen! Was für Sport machst du eigentlich, um fit zu bleiben? Hast du überhaupt Zeit dafür, neben all den Personal Trainings mit deinen Klienten und Dreharbeiten mit Fernsehteams oder jetzt auch mit McFIT?

DK: Klar! Ich mache meine eigenen Trainigs, z.B. mein Boot Camp und natürlich trainiere ich immer mit meinen Klienten mit. Außerdem bleibe ich ziemlich fit, weil ich immer wieder hinter meinen Töchtern her renne *lacht*, oder fahre mit ihnen Roller, Kinder halten einen schon ziemlich fit! Ich liebe auch Tennis und fahre unheimlich gerne Fahrrad. Ich bewege mich täglich! Und das ist mir sehr wichtig.

A: Entspannst du dich auch mal?

DK: Ich relaxe gerade in diesem Moment.

A: Hä? Nein nein, so meine ich das nicht. Das hier ist doch auch Arbeit! Ich meine so etwas wie auf der Couch liegen und nix tun. (Während ich das ausspreche, bekomme ich ein unheimlich schlechtes Gewissen …)

DK:  Here is the thing: Ich mag es einfach nicht, rein gar nichts zu tun. Ich muss mich bewegen. Ich glaube auch nicht daran, dass man komplett abschalten muss, um sich zu entspannen. Ich bin Steinbock, mein Hirn arbeitet also ständig und mein Körper muss sich immer bewegen. Ich entspanne mich, wenn ich schlafe. Obwohl ich meistens dann ebenfalls nachdenke und plane. Das Geheimnis ist, seinen Körper mit Sorgfalt zu behandeln und das ist zum Beispiel gesunde Ernährung. Ich glaube nicht, dass jeder Mensch mindestens 8 Stunden Schlaf braucht – ich zB. schlafe maximal 5-6 Stunden.

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A: (Ich erwähne jetzt mal nicht, dass ich gerne und viel schlafe…)Ich glaube, ich kann die Frage beinahe selbst beantworten, aber ich stelle sie trotzdem. Der Vollständigkeit halber. Gönnst du dir auch mal sogenannte Cheat-Meals? Also isst du mal Kuchen, Burger, Kekse oder einen großen Eisbecher?

DK: Nein, weniger. Ich bin nicht so der süße Typ. Also … ich bin schon ein süßer Typ, aber ich steh nicht so auf Süßes. *lacht*

A: (Ich lache mit, starre auf seine Waden und werde rot. Öärgs?! Was ist nur los mit mir?)

DK: Ich liebe statt dessen richtig gut gewürzte Gerichte, ich liebe scharfes Essen, z.B. mexikanisch oder indisch. Auch könnte ich mich in italienische Gerichte reinlegen, Pasta ist göttlich – aber ich esse sie nie mit Sahnesaucen, sondern mit fruchtigen. Ich liebe es, selbst zu kochen – aber nie sahnig und schwer, sondern leicht und appetitlich! Ich reise sehr gerne und hole mir immer Anregungen oder nehme mir landestypische Rezepte mit. In Deutschland war ich auch schon und aß richtig gutes Sauerkraut.

A: (ich kriege Hunger!) Du warst schon in Deutschland? Wo denn überall?

DK: München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf … Hamburg gefällt mir besonders gut. Du hast den Hafen, tolle Luft …

A: Du Schleimer! Ich wohne in Hamburg!

DK: Ach was!? Ich liebe Hamburg. Berlin aber auch. Deutschland ist sehr lebendig. Hoffentlich schaffe ich es bald mal wieder nach Deutschland.

A: Kommen wir zurück zum Thema Sport. Ich nehme an, da du viel mit Klienten arbeitest, die viel Geld dafür bezahlen, dass du ihnen in den Arsch trittst, hörst du nicht so oft Entschuldigungen, warum man mal nicht auftaucht, oder?

DK: *lacht* Oh doch!!

A: Echt jetzt? Was war denn die bescheuerteste Ausrede?

DK: Die Frage wird mir ziemlich oft gestellt.

A: Ach Mist. Ich dachte, ich wäre jetzt besonders kreativ gewesen.

DK: *lacht* Sorry … Also die wirklich dümmste Ausrede, die ich von einem Klienten hörte, war: Mein Hund hat meine Sneakers gegessen.

A: Ach, das ist doch lahm!

DK: Ziemlich! Frauen meinen auch, ich würde ihnen abnehmen, dass sie 2 oder 3 Mal im Monat ihre speziellen Tage haben. Ich bin mit 3 Schwestern aufgewachsen, ich weiß also, dass das unmöglich ist! *lacht* Auch kommt häufig: „Ich habe meinen Sport-BH vergessen!“ Für solche Fälle habe ich eine Extratasche mit brandneuer Ersatzkleidung dabei, unter anderem auch mit Sport-BHs in unterschiedlichen Farben und Größen. *lacht*

A: (Ich lache mit. Weils witzig ist. Und irgendwie bescheuert.) Was ist eigentlich die beste Motivation, um mit einem Workout oder einer Ernährungsumstellung zu beginnen?

DK: Motivation muss von einem selbst kommen. Du selbst musst es wollen. Ich kann dich nicht zwingen, zu mir zu kommen, ins Fitnessstudio zu gehen oder deinen Kühlschrank zu entrümpeln. Das musst du selbst tun. Ich kann dir jedoch dabei helfen, deine Pläne in die Tat umzusetzen. Stell dich vor den Spiegel – da siehst du deine Motivation. Du kannst dir auch ein schönes Kleid oder eine Skinny Jeans kaufen oder kramst ein Kleidungsstück hervor, was dir vor ein paar Jahren mal passte – da hast du deine Motivation! Du musst etwas finden, was dich selbst motiviert. Wenn du es nun zum Beispiel zu McFIT geschafft hast und in meine Cybertrainings gehst, mache ich dein Training spannend, witzig und lenke deine Motivation in Ergebnisse um. Aber hingehen musst du schon selbst.

A: Normalerweise arbeitest du als Personaltrainer, unter anderem mit VIPs, wie z.B. Heidi Klum, oder du wirst von anderen Klienten gebucht. Auch nimmst du DVDs mit deinen Trainingsprogrammen auf und machst sie so einem breiteren Publikum zugänglich. Nun drehst du Cybertrainings mit McFIT. Was sind hierbei die Schwierigkeiten und Unterschiede zu den „Live“-Trainings?

DK: Das ist eine ziemlich gute Frage!

A: YESS!!

DK: *lacht*

A: Das macht die Frage von vorhin wieder wett, was?

DK: Auf jeden Fall! Also, die Möglichkeit mit McFIT für Cybertrainings zusammen zu arbeiten ist einfach nur grandios. Und ich sage dir auch warum: Ich kann Programme erarbeiten und sie sehr vielen Menschen zugänglich machen, ich kann Menschen erreichen, die ich normalerweise nicht erreichen könnte. Viele können mich einfach nicht erreichen, ob es nun aus logistischen oder anderen Gründen ist. Und das ist einfach wunderbar. Schau mal, ich brenne so stark für das Thema Fitness und Sport, ich will am liebsten jeden Menschen auf diesem Planeten erreichen und meine Message weitergeben. Das ist natürlich unmöglich. Zumindest physisch. Ich kann mich ja nicht zerteilen. Aber McFIT gibt mir eine Möglichkeit, mehr Menschen zu erreichen, mit ihnen in meinen Cybertrainings zu trainieren und dafür bin ich wirklich dankbar. Wenn ich also auf dem Monitor zu sehen bin und brülle: „Hey! Go down! Deeper! Gimme five more!“ kann ich meine Energie weitergeben. Und das ist beim Training unglaublich wichtig! Trainiere ich live mit Klienten, kann ich ihre Stellungen korrigieren oder sie explizit motivieren, wie sie es brauchen. Bei meinen DVDs oder auch beim McFIT Cybertraining ist das etwas komplizierter. Ich muss zum Beispiel häufiger motivieren, als ich es vielleicht bei einem Livetraining mit meinen Klienten muss. Ich kann die Cybertraining-Teilnehmer nicht sehen. Ich weiß aber aus Erfahrung, welche Übungen immer wieder Motivation und ein wenig Drill brauchen. *lacht* Aber wie gesagt, das wichtigste ist, dass der oder diejenige, die dann im McFIT-Studio vor der Leinwand steht und trainiert, meine Energie spürt.

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A: Ich muss noch einmal kurz auf deine Karriere als VIP Trainier zurück kommen. Du bist DER Fitnessguru, wenn es darum geht, Topmodels kurz nach der Schwangerschaft wieder Catwalk-fit zu machen (Jap, ich spiele natürlich auf Heidi Klum an!). Du trainierst aber auch Nicht-VIPs. Gibt es da Unterschiede zwischen Promis und nicht so prominenten Klienten?

DK: Ich trainiere mit meinen Klienten hauptsächlich im Freien. Schau dir New York an, warum will man sich in einer Turnhalle verstecken, wenn die Kulisse von New York so grandios ist? Das ist übrigens auch ein Grund, warum wir die McFIT Cybertrainigs an den tollsten Spots in New York gedreht haben. Ich hoffe jedoch, dass die Leute an den Kursen wegen des Trainings teilnehmen und nicht wegen der tollen Aussicht …*lacht* Zurück zu deiner Frage. Trainiert man mit Promis, darf man auf keinen Fall kamerascheu sein. VIPs sind IMMER unter Beobachtung. Überall lauern Paparazzi – wir hatten schon einige, die uns hinterher gejoggt sind – und hin und wieder wird man gestört. Paparazzi sind ätzend. Wirklich … Meine prominenten Klienten haben auch teilweise eine andere Motivation: ein neuer Film steht an, sie sind als Model gebucht, wollen kurzfristig für den Red Carpet ihren Body stählen. Diesen teilweise zeitlichen Druck haben meine normalen Klienten nicht.

A: Glaubst du, Fitness und gesunde Ernährung ist eine Frage des Geldes?

DK: Definitiv nicht! Um den Block zu joggen kostet kein Geld! Wir treffen täglich Entscheidungen. Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen, ob kurzfristig oder langfristig. Big Mac oder Salat? Das ist zum Beispiel eine Entscheidung, die du jetzt für später triffst. Und das klingt vielleicht albern, aber wenn du dich neu einkleiden musst, weil dir deine Hosen zu eng werden, ist das ziemlich teuer.

A: (Ich frage mich, ob David Kirsch meine Gedanken gelesen hat und meine Pläne für den Abend kennt: Burger essen bei Five Guys) Gerade in Zeiten, wo Fleisch immer günstiger wird und dazu im Verhältnis Gemüse teuer erscheint, finde ich deine Antwort ziemlich gut.

DK: Man sollte sich überlegen, warum das Fleisch so günstig ist und ob das dann noch richtig gut sein kann.

A: Exakt. Eine ausgewogene Ernährung besteht eh nicht aus sieben Mal die Woche Fleisch.

DK: Ich habe schon als Kind Gemüse geliebt und Fleisch gab es bei uns nicht oft. Ich verstehe gar nicht, woher das kommt, dass man täglich ein Steak verdrücken möchte.

A: Das bringt mich auch schon zu meiner nächsten Frage. Erzähl mir doch mal von David Kirsch, bevor er der berühmte Fitnessguru wurde.

DK: *lacht* Wie weit willst du mit mir zurück gehen?

A: Wie weit willst du gehen?

DK: Mhmm … Weisst du, 2001 habe ich mein erstes Buch veröffentlicht. Und in diesem Buch ist ein Bild von mir als 3-jähriger und auf dem ich Klimmzüge mache. Ich war ein ziemlicher Hämpfling, was sich auch nicht geändert hat, bis ich etwa 15 war. Ich habe Muskelaufbau gemacht, viel Sport getrieben und mich wohler in meiner Haut gefühlt. Ich hatte also immer eine Motivation, zu kämpfen.

A: Du warst also auch schon immer der sportliche Typ?

DK: Mehr oder weniger. Meine Motivation, Sport zu treiben kam nicht unbedingt aus einer Leidenschaft heraus. Die hat sich erst entwickelt. Ich habe dann auch eine Bodybuilderausbildung gemacht und fühlte mich selbstbewusster. Ich würde sagen, ich habe irgendwann Blut geleckt und habe dann den Sport und die Fitness als meine große Leidenschaft entdeckt.

A: Klingt nach einer wunderbaren Romanze!

DK: *lacht* So in der Art.

A: Stell dir vor, du wärest nicht David Kirsch, der berühmte Fitnesstrainer und Wellnessguru. Was würdest du machen, was wäre wohl dein Job, wenn du nicht damit dein Geld verdienen würdest, anderen Leuten in den Arsch zu treten?

DK: *lacht* Ich glaube, ich wäre meiner anderen großen Leidenschaft gefolgt und wäre Lehrer geworden.

A: Lehrer? Lehrer für was? Sport?

DK: Für irgendwas! Es hätte nicht Sport sein müssen. Aber ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und ihnen etwas beizubringen und Erfahrungen zu teilen. Das ist etwas sehr befriedigendes und macht unheimlich Spaß, wenn man sieht, dass seine Mühen Früchte tragen. Ich liebe es auch, Vater zu sein. Und irgendwie hängt das ja doch alles zusammen. Ich lehre in meinem Beruf, wie man fit und gesund wird und bleibt, bringe meinen Töchtern alles bei, was ich ihnen beibringen kann. Ich würde es nicht anders haben wollen.

A: Deine Worte klingen teilweise sehr poetisch. Du scheinst glücklich und erfüllt zu sein. Ich denke, mit deiner Berufswahl hast du alles richtig gemacht.

DK: Weisst du, ein Leben leben zu dürfen, dass dich erfüllt, glücklich macht und andere positiv beeinflusst, ist unbezahlbar. Und dafür bin ich dankbar. Ich wache jeden einzelnen Morgen auf und wertschätze was ich habe, wer ich bin und wo ich bin. Das sollte jeder tun! Dankbar für das sein, was man hat und was der Tag und die kommenden für einen bereit hält.

A: Vielen Dank für diese wunderbar ehrlichen Worte und dieses Interview!

DK: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! Ihr deutschen Mädels seid nicht auf den Mund gefallen, das mag ich! Und jetzt mach noch ein paar Pliet Toe Squats!

A: Hm? Was? Jetzt?

DK: Na los! TAKE YOUR BRAIN OUT AND STICK IT IN YOUR ASS! Füße auseinander, Hacken nach oben, Knie gebeugt, runter und halten!

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Merci McFIT und David Kirsch für den kleinen Muskelkater und den Trip nach New York!

Ob euer Studio das David Kirsch Cybertraining im Programm hat, erfahrt ihr hier.

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19 Comments

  • Reply
    Franzi
    24. September 2013 at 14:31

    Ein tolles Interview! Ich habe von David Kirsch 2 Bücher und bereue den Kauf nicht. Ich finde seine Einstellung toll!

  • Reply
    Mrs. Mohntag
    24. September 2013 at 14:39

    Danke für das tolle Interview, ich kann mir gut vorstellen das er seine Klientinnen richtig motiviert bekommt – „Stick it in your ass“ – sehr geil :D

  • Reply
    Resi
    24. September 2013 at 14:47

    Danke für das Interview, macht sehr viel Spaß es zu lese & ist sehr interessant.

  • Reply
    Maria
    24. September 2013 at 14:50

    Super tolles interview !

  • Reply
    Who is Mocca?
    24. September 2013 at 15:27

    Was für ein tolles Interview! Ich glaube seine Fitness-Programme können echt hart sein und ich ziehe den Hut vor allen die das dauerhaft durchziehen! Er strahlt aber auch schon so etwas verbissenes und motivierendes aus :)

    Liebe Grüße,
    Verena von http://www.whoismocca.com

  • Reply
    Allie
    24. September 2013 at 15:59

    Ich finde leider auch ziemlich schade dass hier solche abwegigen Dinge vorgestellt werden. Dein Blog hat doch NULL mit Fitness zu tun und dann auch noch für so nen Asischuppen wie McFit…
    Abgesehen davon kommt David aber recht sympathisch rüber. Nur dass jeder eine Thigh Gap haben kann ist Quatsch. Das ist völlig vom Körperbau abhängig und ich finde es Super gefährlich so etwas hier zu propagieren. Verleitet nur dazu darauf hinzuhungern…

    • Reply
      fraumau
      24. September 2013 at 16:23

      „Verleitet nur dazu darauf hinzuhungern…“ Naja, eben das wird hier ja nicht vermittelt. Und McFit generell als Asischuppen darzustellen finde ich auch etwas pauschal.
      Darüber hinaus finde ich eine gewisse Vielfalt bei Blogs ganz schön. Der Artikel gehört ja definitiv ein bißchen in die Sparte „Glamour“, denn David Kirsch ist ja Personal Trainer unter anderem für viele Promis. Meinst du nicht? :)

    • Reply
      Charlotte
      24. September 2013 at 17:45

      Hmm, ich habe bei McFit nur gekündigt, weil ich umgezogen bin. Bin ich jetzt ein Assi? ;)

      Die Äußerung jeder könne ein Thigh Gap haben finde ich allerdings auch bedenklich. Wobei der Herr als Personal Trainer sich da ja besser auskennen müsste als wir.

  • Reply
    McFIT Social Media Team
    24. September 2013 at 16:03

    Liebe Anna,

    vielen Dank für deinen Besuch bei unseren Dreharbeiten. Wir mögen dein Interview übrigens genauso wie die anderen Kommentatoren und haben schon viel gelacht. Vielleicht sehen wir uns am Donnerstag zur Social Media Week in Berlin ;)

    Sportliche Grüße,

    Nils
    McFIT / Social Media Team

  • Reply
    Carina
    24. September 2013 at 16:11

    Ganz tolles Interview.
    Ich glaube ich gehe nachher noch eine Runde laufen ;D

  • Reply
    Patricia
    24. September 2013 at 18:16

    Wirklich ein tolles Interview!

  • Reply
    Lou
    24. September 2013 at 20:09

    Oooh Mann, Anna… das ist heute das zweite Mal, dass ich wegen David Kirsch ausflippe! :’D Ich war nämlich vorhin bei McFit und habe mich riesig gefreut als ich die Vorschau für sein Cybertraining sah!!! Seine DVD habe ich früher so oft gemacht bis die DVD kaputt gegangen ist ;D Sein Programm ist toll und super effektiv (ich War nie wieder so durchtrainiert wie zu der Zeit als ich seine DVD regelmäßig durchgezogen habe). Und nun lese ich dein Interview! Ich bin restlos begeistert und freue mich derbst auf den Oktober!

  • Reply
    Ang.
    25. September 2013 at 0:14

    Ein tolles Interview. Dein Schreibstil und Humor sind göttlich. Tja, David Kirsch der Fitness-Guru, der alle bekehrt und bei seinen Aussagen gewinnt man den Eindruck, er steht darauf sich selber zu geißeln. Aber jetzt mal ehrlich, so geil sein Body auch ist, aber gesund sieht er für mich nicht aus…..

  • Reply
    Martin
    25. September 2013 at 13:38

    Also Bitte! Punkt 1: Neben dem sieht jeder dick aus (inklusive Heidei :) / 2.: Zucker vor einem Termin mit ihm? Der ist doch wie ein Drogenspürhund am Flughafen, nur das er auf Zucker abgerichtet ist (also war es kein Wunder das er dich gleich auf die Matte gebeten hat) und 3.: tolles Interview! Er ist einfach der Fitnessguru!!

  • Reply
    Yasmin
    25. September 2013 at 14:40

    Ganz, ganz tolles Interview und schöne geschrieben :)
    Scheint ja sehr sympathisch zu sein, der David ;)
    Lg Yasmin

  • Reply
    Annika
    26. September 2013 at 11:53

    Ich finde ja, dass diese Fitnessgurus alle einen an der Waffel haben. Thus said, David Kirsch wirkt jedenfalls sehr nett. Seine Tochter möchte ich trotzdem nicht sein ;). Ich finde aber auch, in Maßen sind die Programme durchaus zum Selbst-Trainieren ein tolles Ding. Ich habe mit Tracy Anderson meine Ernährung umgestellt und trainiert (und die Alte hat nun mal einen Vollschatten) und die Rezepte waren lecker und die Übungen haben wirklich was gebracht. Und ein Cybertraining für McFit halte ich für eine sinnvolle und gute Sache, auch wenn Herr Kirsch das bestimmt nicht aus Nächstenliebe macht, damit die Massen sich in ihrem Körper selbst wohler fühlen. Aber das Ergebnis zählt. Deshalb: Daumen hoch!

  • Reply
    vicki
    28. September 2013 at 10:14

    Ich finde es so

    • Reply
      vicki
      28. September 2013 at 10:21

      Bin zu früh auf senden gekommen :-D

      Ich finde es so schade, dass dieses thin gap so einen hype auslöst u jeder so sein will. Es ist absolut wider der natur und ein hype der Mädchen dazu bringt zu Hungern und das oft in Jahren in denen es ungesund ist! Warum sprechen wir nicht mal darüber das jede frau gut so ist wie sie ist und nicht einen ungesunden und falschen ideal hinterher laufen muss! Iiebe grüße

  • Reply
    Kann man mit PR-Coups wirklich alles camouflieren? | Horstson
    27. Oktober 2013 at 19:00

    […] Mc Fiten Rennpferd in Sachen PR und wiehert vor Freude. Die Interviews von Cloudy auf LesMads und Anna Frost auf fashionpuppe sind nett, stellenweise finde ich die richtig gut … aber, da war doch noch […]

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