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#Babymonday : Dinge, die ihr auf jeden Fall noch tun solltet, bevor das Baby da ist

Babyfrost ist nun 10 Monate alt und es fallen uns nach und nach Dinge auf, die wir schon länger nicht mehr gemacht haben, die ein wenig mehr Aufwand oder Planung bedeuten oder einfach nahezu unmöglich geworden sind mit jungem Nachwuchs im Haus.

Folgende Liste muss – wie immer – natürlich nicht auf jeden zutreffen und ist – wie alles hier – mit einem Augenzwinkern zu lesen.

1. Geht aus! Und zwar lange und soviel ihr wollt. Montags bis Sonntags – geht aus! Ob Kino, Essen gehen, auf Parties… Macht es! Wenn das Baby da ist, braucht ihr für solche Aktivitäten einen Babysitter oder müsst – sofern sie in der Nähe wohnen – die Großeltern fragen. Während der Stillzeit bedeuten vier und mehr Stunden vom Baby getrennt sein auch Vorbereitung: die Milch muss reichlich abgepumpt werden.

2. Habt Sex! Laut und viel! Die ersten Tage, Wochen oder auch vielleicht Monate kommt ihr vielleicht gar nicht dazu. Je nachdem, wie die Geburt verlaufen ist, habt ihr eh eine Sex-Sperre vom Doc bekommen, die beliebig lang sein kann. Zudem kommt hinzu, dass euer kleines Bündel der Liebe der absolute Lustkiller sein kann, da es sich immer in den passenden Momenten mit Geschrei, Hunger, voller Windel oder Bauchweh meldet. Es wird auch Abende, Tage, Wochen und Monate geben, da seid ihr einfach nur noch ausgelaugt, müde und fertig wie nix, dass ihr nur noch schlafen wollt. Nix mehr mit Matratzensport :)

3. Lest ein oder mehrere Bücher! Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht mehr weiß, wann ich zuletzt ein Buch in Ruhe lesen konnte. Also wann ich dafür ausreichend Zeit und Ruhe fand. Vermutlich irgendwann vor der Schwangerschaft…

4. Fahrt spontan irgendwo hin! Steht morgens auf, entscheidet euch ganz plötzlich, dass ihr irgendwo hinfahren wollt und tut das auch. Das heißt nicht, dass ihr das nicht könnt, wenn euer Baby da ist, aber es bedarf ein wenig mehr Planung. Je nachdem, wie lang die Fahrt dauert, ist es geschickter, in der Schlafzeit des Babys zu fahren oder wenn Mond und Sonne in einer bestimmten Konstellation mit Mars und Saturn stehen… Packt nur euch ins Auto und fahrt los. Sobald euer Säugling da ist, werden Taschen ohne Ende gepackt, Spielzeuge ins Auto geräumt, um dann hinterher festzustellen, dass nix davon gebraucht wurde. Aber keine Sorge, das lernt ihr spätestens beim 5. Mal. Oder wenn das 2. Kind da ist. Dann wird sowieso alles anders!

5. Macht einen Serienmarathon! Wenn ihr Serienjunkies seid, wie wir, dann wird euch das ungestörte Bingewatchen unglaublich fehlen. „Schaffen wir heute noch eine Folge House of Cards?“, sind Worte, die hier häufig gesagt werden. Bedenkt man, dass so eine Folge einer beliebigen Serie zwischen 20 und 60 Minuten dauern kann, der Tag aber nur 24 Stunden hat und das Baby in vermutlich zwar erst 11 Stunden wieder aufwachen wird, in der Zeit aber noch etwas gearbeitet und auch geschlafen werden muss, dann ist es leider nicht immer drin. Und wenn doch, dann noch eine zweite Folge? Uiuiui, da glaubt aber einer, mit gaaaaanz wenig Schlaf auszukommen!

6. Legt eine Liste mit allen freiwilligen Babysittern an!

 

7. Genießt es, so lange schlafen zu können, wie ihr wollt! Ja, ich weiß, dass viele Eltern diesen wunderbaren Ratschlag parat haben „Schlaft schon einmal vor!“ und ihn bei jeder Gelegenheit zum Besten geben. In meinen Augen ist er falsch formuliert. Vorschlafen geht nicht. Aber man kann es wertschätzen, dass man schlafen kann und darf! Ins Bett gehen, wann man möchte und aufstehen, wann man möchte ist der pure Luxus. Und das sage ich, nachdem ich eine mehr als schreckliche Nacht hinter mir habe, in der das Baby nicht schlafen konnte (es wollte schon, aber es ging nicht), weil die Zähne gerade durchbrechen. Wer schon einmal Zahnschmerzen hatte, dem muss ich nicht erzählen, wie unangenehm das ist. Und ja, es ist ein Unterschied, wenn man lange wachbleiben und Feiern kann oder wenn man wachgehalten wird, aber schlafen will… Besonders, wenn am nächsten Tag wichtige Termine anstehen…

8.

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