Seit meiner ersten Schwangerschaft für über 3 Jahren hat sich einiges auf dem Markt getan. Damals war vieles in meinen Augen völlig überteuert, teilweise sinnlos und ich dermaßen überfordert: Was brauche ich denn eigentlich alles? Wo lohnt sich eine Investition? Was kann man sich sparen?
Hier im Pregnancy Guide werde ich nach und nach Tipps für euch zusammenfassen, um euch im Schwangerschafts-Dschungel zurecht zu finden. Denn ebenso, wie mit Hochzeiten: Überall wo „Schwangerschaft“ draufsteht, ist der Preis einfach mal ein bisschen mehr gesalzen, als ohne. Hinzu kommt, dass viele Kleider für Schwangere derbe hässlich sind – alberne Print, seltsame Farben… Wer schwanger ist, ist nicht urplötzlich Stillos und leidet unter Geschmacksverirrung! Ich will mich am liebsten genauso anziehen, wie ich es ohne Schwangerbauch tue.
Starten wir coolen Maternity Labels, in denen das Schwangersein doch ein bisschen schöner ist.
Minimalistischer Mom-Chic aus Australien. Basics, die man die ganze Schwangerschaft und Stillzeit über tragen kann, die sich hervorragend kombinieren, up- oder downdressen lassen.
Hatch ist englisch und bedeutet „schlüpfen“, ziemlich niedlich für ein Maternity Label. Gibt es leider nur in den USA, aber mit ein wenig extra Shippinggebühren (50$ Versand) kommt eure Order bei HATCH auch nach Deutschland. Eine leider viel zu kleine Auswahl gibt es auch bei Net-a-porter, aber genau diese Auswahl sind Stücke, die sich auch nach der Schwangerschaft (und ohne Bauch) noch hervorragend tragen lassen. Spannend finde ich die extra Maternity Bundles, zB. mit Longsleeve, Leggins, Shirt, Kleidchen, etc für eine kleine Base, um darauf aufzubauen.
Boob Design ist eines der wenigen Labels für Schwangerschaftsmode, das mitdenkt. Die Kleider, Shirts und Tops sind nicht nur für die Schwangerschaft designed, sondern auch für die Stillzeit. Viele Kleider und Tops haben eine eingeplante Stillöffnung – Das Shirt lässt sich easy mit einer Hand anheben und so kann schnell und unkompliziert gestillt werden.
Eigentlich ist Nine in the Mirror kein Maternity Label, sondern ein Onlineshop. Aber einer, der es in sich hat!
Hier gibt es Designerkleidung, die nicht unbedingt Schwangerschaftsmode sind, aber so vorteilhaft und weit geschnitten sind, dass sie perfekt als solche genutzt werden können. Die Gründerinnen lernte ich vor einigen Jahren bei einem Dinner kennen und fand ihre Idee mehr als genial. Zu ihren Einkäufen nehmen sie sich immer schwangere Angestellte oder Models mit, damit zu 100% sicher gestellt werden kann, dass die Designerkleider auch wirklich über einen Schwangerbauch passen und gut sitzen. Die Kleidungsstücke werden in Tragebildern an schwangeren und nicht schwangeren Frauen gezeigt. Außerdem wird eine Empfehlung ausgesprochen, ob ein Kleidungsstück sich für die gesamten 9 Monate eignet, nur für eine gewisse Zeit und wie es sich in der Stillzeit macht. Als Erweiterung gibt es mittlerweile auch Babymode und Kosmetikempfehlungen. Ein Shop, in dem ich stundenlang stöbern könnte…. Nehmt mir schnell die Kreditkarte weg!
Beyoncé, Angelina Jolie, Natalie Portman and Halle Berry gehören zu ihren Kundinnen und mehr muss man vielleicht auch gar nicht erwähnen. Die Kleider von Isabella Oliver sind so designed, dass sie mit dem wachsenden Bauch mitgehen und dennoch dem Körper schmeicheln.
Wieder ein australisches Label und so langsam muss man vermuten, dass die Australier einfach wissen, was Stil ist – gerade in der Schwangerschaft. Entspannte, chice und minimalistische Schwangerschaftsmode findet ihr bei Legoe.
Wieder die Australier. Und wieder ein Label, welches Kleinder, Oberteile und Hosen desinged, die auch hervorragend für die Stillzeit und noch danach geeignet sind. Hier kann man die Looks an Bloggerinnen sehen und nicht nur an Models – sowas mag ich besonders gern!
Sowohl die Umstandsmode Eigenmarke von Asos, als auch kuratierte Looks von anderen Labels, wie zB. Queen Bee oder Mamalicious, können sich sehen lassen. Wer eh gerne bei Asos shoppt und den Stil mag, wird sich auch in seiner Schwangerschaft dort zurechtfinden. Von Basics, wie Leggins und Schlaf-/Still-BHs, Unterwäsche, Shirts und Skaterkleidchen über Abendmode, Bademode und allerlei Dinge, die man als Schwangere so brauchen kann. Ich schwöre tatsächlich auf die Schwangerschaftsleggins von Asos – die sind meiner Meinung nach die besten, denn sie rutschen nicht und auch das Bündchen, welches nun oberhalb des Bauches sitz, nervt nicht. Und sie sind im Doppelpack recht günstig.
Auch Topshop hat mittlerweile eine eigene Umstandsmodenabteilung. Ein Blick lohnt sich, auch wenn die Auswahl recht klein ist, aber der britische Chic ist doch die eine oder andere Bestellung wert.
Zalando hat eine riesige Auswahl an Schwangerschaftskleidung von unterschiedlichen Labels, wie Mamalicious, Anna Field MAMA, Envie de Fraise und Bellybutton. Stöbern lohnt sich dort gerade für Basics oder das eine oder andere hübsche Teil – denn nur mit Basics will man sich 40 Wochen auch nicht abspeisen lassen :)


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