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And Soy – mein neuer Helfer in der Küche

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Ich habe ehrlich gesagt immer gedacht, ich brauche keinen selbstkochenden Kochmixer. Braucht keiner, der selbst kochen kann. Dachte ich. Dann hört man aber, dass selbst die großen Köche zu ihrem Team das eine oder andere selbstkochende Gerät zählen und dann wird man aufmerksam. Besonders spannend wird es, wenn es morgens zum Frühstück nicht nur Müsli oder ne Scheibe Toast gibt, sondern Buchweizenporridge, Congee oder auch mal die selbstgemachte Reismilch. Keine Sorge, das wird hier keine Lobhudelei auf dieses eine Kochmixergerät, was „alles kann“, aber keiner wirklich genau sagen kann, was denn alles. Außer eben „Der kann alles!“. Nee, den brauch ich wirklich nicht.
Nun bin ich aber die Sorte Frau, die total auf Gadgets steht, Küchengeräte und alles was chic ist und coole Sachen zaubern kann. Und vor allem die Kochzeit verringert und damit Energie spart. Knallhartes Beispiel: Congee braucht einfach mal lockere 4 Stunden köchelnd auf dem Herd, bis es die Konsistenz hat, die diese Frühstückssuppe erst richtig lecker macht.

Habt ihr schon einmal von Congee (spricht man Kondschi aus) gehört oder sie gegessen? Es handelt sich dabei um eine supergesunde asiatische Frühstückssuppe. Quasi #Superfood. Sie hat Jahrtausende alte Tradition in der Ayurveda- und Traditionellen Chinesischen Medizin-Küche. Sie stärkt das Qi, also die Lebenskraft und die Verdauung wird nicht beansprucht, da der Reis mit einer vielfachen Wassermenge stundenlang gekocht wird, bis er beinahe zerfallen ist (Congee heißt grob übersetzt „Wasser-Reis“). Somit belastet die Suppe unsere Verdauung nicht. Besonders attraktiv für Leute, die eh irgendwie mit ihrer Verdauung Probleme haben… ;) (Helloooouuu!! Thats me!) Mit ein bisschen weniger Wasser zubereitet erinnert die Konsistenz eher an Griesbrei und ist echt hammerlecker. Zum Beispiel mit Zimt und Kokosblütenzucker eher eine süße Variante. Oder auch sehr lecker mit meinem Frosted Caramel ;)
Viele traditionelle Rezepte für Congee sind jedoch darauf angelegt, eher herzhaft zu sein. Ich mache die Reissuppe gerne eher als Brei und das in einer süßen Variante. Emma liebt den Reisbrei, den wir hier offiziell Reispudding nennen, denn Brei ist für Babies. Auch ich bin auch schwer begeistert, denn er macht gut satt und schmeckt zum Frühstück extrem lecker. Garniert mit Früchten ist er immer wieder anders, gebt ihr zwei Bananen beim Kochen hinzu, schmeckt der Reisbrei herrlich bananig.

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Zu meinem Geburtstag im März bekam ich den And Soy Maker (ihr habt es vllt. in meiner Instagramstory gesehen) und hörte mich nach nur wenigen Tagen flüsternd fragen, wo dieses Gerät denn nur all die Jahre gewesen ist und wie ich nur ohne klar kam. Vermutlich werdet ihr auch demnächst häufiger von dem kleinen Helferlein hören oder auch sehen :) Der And Soy Maker ist etwa so groß wie ein Wasserkocher und surrt nicht jeden Tag, aber vielleicht jeden zweiten oder dritten und macht ohne Probleme Congee, Porridge oder auch Suppe und Pflanzenmilch -drink. Für mich bedeutet das weniger Arbeit und schnellere Ergebnisse. Und wer jetzt mit erhobenem Zeigefinger kommt und behauptet, dass ja jetzt genau das passiert ist, was ich anfangs meinte „braucht keiner, der selber kochen kann„, dem kann ich sagen: Doch!

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and soy maker anna frost fafine 4Es gibt ein paar Gerichte oder eben auch Arbeiten in der Küche, die sind mühsam und brauchen tatsächlich keine großartige Kochkunst, sondern ein bisschen Aufmerksamkeit und einen funktionierenden Arm, der den Kochlöffel hin und wieder rührt, damit nix anbrennt. Das vierstündige Köcheln einer Congee wird auf nächtliches Einweichen des Reis und 30 Minuten Zauberei im And Soy Maker reduziert. Mein Job dabei: Gerät einschalten und danach Zeit für andere Dinge haben.
Das Zubereiten von Pflanzenmilch -drinks bei konstanten 46°C übernimmt ebenfalls der And Soy Maker für mich. Thermometer checken und ständiges rühren? Aint nobody got time for that!!
Da konzentriere ich mich doch lieber auf andere aufwändige Rezepte und überlasse den Tüddelkram meinem Souschef.
Auf die Idee, meine Reis- oder Sojamilch selbst zu machen, kam ich schon eher, jedoch hat mich der Prozess bereits beim Durchlesen ermüdet, bzw. war mir einfach zu aufwändig. Mit dem And Soy Maker macht es jedoch kaum Mühe und schlussendlich weiss ich auch ganz genau, welche Zutaten drin sind (Shame on you, Industrie! Zuviel Zucker!!) und kann meinen Müll reduzieren – der Tetrapackmüll fällt weg. Auf Dauer spart man sogar ein wenig Geld, denn der Kauf der Zutaten, zB. einer Packung Sojabohnen in Bioqualität kostet in etwa so viel, wie eine fertige Packung Sojamilch -drink aus dem Supermarkt. Dass die Nummer auch Platz spart, kann man sich vorstellen. Oder zumindest die Leute, die wie ich ein halbes Lebensmittellager in den Küchenschränken verstecken und mindestens für 3 Wochen und 12 Personen Milch gelagert haben. #DoomsdayPrepperforLife
Suppen, Babybrei, Smoothies, Pflanzenmilch und so weiter lassen sich mit dem And Soy Maker easy machen und ich habe den Plan, mich durch die vielen Möglichkeiten durchzuprobieren. Gut, den Babybrei lasse ich erst einmal außen vor, aber zum Thema Suppe kann ich euch schon sagen, dass die, die ich ausprobiert habe ziemlich gut schmecken. Nachdem ich ein paar Rezepte aus dem mitgelieferten Kochbuch ausprobiert habe (finde sowas ja prima, denn wer weiss schon, was er alles mit einem neuen Gerät machen kann, wenn es keiner sagt?!), habe ich mich an eigene Varianten gewagt und bisher bin ich nicht enttäuscht worden. Zack, zack, zack, Zutaten rein, Wasser drauf, einschalten und fast fertig.

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Eine Sache hab ich jedoch schon direkt gelernt: Die Zutaten für die Pflanzenmilch -drink sollten auf jeden Fall (!!!!!) eingeweicht werden, sonst hat man mit ein bisschen viel Pech den trockenen Reis am Boden angebrannt und man darf schrubben. Steht aber auch im Rezeptebuch und wer das vor der ersten Inbetriebnahme nicht liest, der ist halt selber doof. #füreuchgetestet

Wenn ihr mehr über den And Soy Maker wissen wollt oder auch an Rezepten interessiert seid, gebt mir Bescheid, ich halte euch gerne auf dem Laufenden <3

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8 Comments

  • Reply
    Tanja
    22. Juni 2017 at 10:01

    Sieht auf alle Fälle spannend aus…. und hört sich lecker an :) HAPPY DAY
    Tanja

  • Reply
    Kathi
    22. Juni 2017 at 10:04

    Wir haben vor etwa einen Monat einen Sojadrink-Maker bekommen – davor wusste ich noch nichteinmal das es sowas gibt! Dabei muss man nur mal zu seinen chinesischen Freunden nach Hause gehen. Da eben dieser Freund nun umziehen musste und das mit möglichst nur 2 grossen Koffern, haben wir seinen Soja Maker „vererbt“ bekommen. Wahrscheinlich kann das Ding alles – aber alles ist in chinesisch und er hat uns nur erklärt wie wir Sojadrink mit getrockenten Sojabohnen machen können.. ^^
    Bisher sind wir sehr happy – innnerhalb von 20min haben wir etwa einen halben Liter. Wenn man will kann man dann das ganze noch absieben – es sind schon noch einige Flöckchen sind, die am Bodensatz etwas an Griesbrei erinnern. Wie ist das bei deinem Gerät? Ist es direkt ready to drink? Hast du da schon Erfahrungswerte?

    • Reply
      Anna Frost
      22. Juni 2017 at 15:29

      das, was du beschreibst, nennt sich Okara. Okara ist ein eher geschmacksneutrales Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Sojamilch anfällt. Es lässt sich in der Küche vielseitig verwenden, zum Beispiel als geschmacksneutraler Teigbestandteil in Gebäck oder als Einlage in Suppen und Eintöpfen. In den Rezepten auf der Homepage vom And Soy Maker findest du ein paar Rezepte, in denen Okara weiterverarbeitet wird. Also nicht wegwerfen!!

      • Reply
        Kathi
        22. Juni 2017 at 15:37

        Tip top! Noch richtig was gelernt heute :D

        • Reply
          Anna Frost
          22. Juni 2017 at 15:50

          gern geschehen :D

  • Reply
    Ly
    23. Juni 2017 at 8:01

    Liebes Fräullein Frost,
    ich bin ein großer Fan von Congees/ chinesischem Porridge und freue mich um so mehr das es seinen Weg nun auch nach Europa findet :)
    Probiere doch auch mal eine herzhafte Variante aus. Das Congee wird dann mit Kokosmilch, 0,5 cm großen Ingwerwürfeln und Limettenblättern hergestellt und zum Schluss kommt ein Topping aus Fischsoße, gehackte Erdnüsse, Frühlingszwiebeln und Chilies darüber und wer es mag Koriander. Bauch und Herz füllend :D
    Liebe Grüße,
    Ly

    • Reply
      Anna Frost
      23. Juni 2017 at 13:59

      jep, hab ich schon probiert, äußerst lecker!! noms noms noms!!
      freue mich schon sehr darauf, tiefer in die Congee Zauberei einzutauchen! Danke für deinen Tipp!

      (Nicht böse nehmen, aber ich möchte ungerne Fräullein genannt werden. Das ist eine nicht mehr gebräuchliche Anrede für unverheiratete Frauen und ich finde sie degradierend.)

  • Reply
    Ellie
    23. Juni 2017 at 13:10

    Ich brauche unbedingt mehr solcher Geräte in meiner Küche…<3

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