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#DoveBeautytalk

 

 

Letztens sind Jakob und ich kurz in Panik verfallen, als sich Dove, mit denen ich ja schon des öfteren zusammengearbeitet habe, meldete und mit mir in unserem Bad über Beautydinge und -Sachen quatschen wollte. Ein Experteninterview unter Experten. In meinem Bad?? Nun müsst ihr wissen, unser Bad ist eher eine Art Nasszelle und nicht der Wellnesstempel, wie man ihn auf Pinterest gerne weiterpinnt und sich in Wunschträume verstrickt. Die Frage, wie wir im Bad halbwegs nett zusammensitzen sollen, dazwischen noch einen Kameramann quetschen, gilt zu klären. Ach, wird schon, dachte ich mir und kaufte erstmal ein paar Pflanzen fürs Bad, sortierte olle Handtücher aus und räumte meinen Beautykram hin und her, sortierte aus und verstaute alles. Aber wirklich Platz zum Chillen ist hier nicht… Einer könnte sich aufs Klo hocken oder in die Dusche stellen, während Maiken – die Dove Haarexpertin – und ich zusammen auf dem Waschbecken hocken und hoffen, dass es nicht zusammenbricht. Wäre eine Möglichkeit.
Was ein Unfug :) Letztendendes haben wir beide ganz entspannt mit Kaffee und leckerem Frühstück auf der Couch im Wohnzimmer gesessen und das getan, was viele Mädels gerne machen: Wir haben uns über Haare, Kosmetik und Hautpflege, unsere Kids und Gossip unterhalten und haben kurz in meinem Beautyschränkchen gewühlt und mal geschaut, was da eigentlich so schlummert.

Die wichtigsten Dinge aus dem Interview habe ich hier für euch, den Gossipkram zum Thema Taylor Swift und Tom Hiddleston, sowie Kim Kardashians letzte Nacktshootings habe ich mal rausgeschnitten… Könnt ihr in der Intouch nachlesen :)

Dafür habe ich hier alle wichtigen Infos zum Thema Haare, Shampoo, Conditioner, das Finden der richtigen Pflege für seinen Haartyp und die Hautpflege vor der Schwangerschaft, in der Schwangerschaft und danach. Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Conditioner und Kur? Das ultimative Geschenk für frisch gebackene Mamas? Und wieso ist der Handtuchturban das Schlimmste, was man seinen Haaren antun kann? Ich habe Dove Haarexpertin Maiken Arndts einige Infos entlocken können, die euch mit den Ohren schlackern lassen!

#1 Dove Beauty Talk_31

Lets talk hair! Wie sieht das eigentlich mit Conditioner, Spülung und Shampoo aus?

Maiken: Conditioner ist ja so ein bisschen das Allgemeinwort für „Post-Wash-Pflege“ geworden.

Anna: Genau, wenn deine Haare eh ein bisschen störrisch sind, dann kommt der Conditioner oder die Spülung rein und danach sind deine Haare schön und fließend.

Maiken: Das ist ja irgendwie auch immer noch ein großes Thema. Um herauszufinden was Frauen über Conditioner denken habe ich das deshalb tatsächlich einmal gegoogelt: Was ist der Unterschied zwischen Kur und Spülung?

Anna: Ich glaube eine Spülung, die wäschst du sofort aus und die Kur muss ein wenig einwirken, hätte ich jetzt gesagt.

Maiken: Und von der Funktion her? Da habe ich wirklich schon lustige Sachen gelesen, wie zum Beispiel: „Die Spülung ist dafür da, die Reste vom Talg aus dem Haar zu spülen, die das Shampoo nicht auswaschen konnte.“ 

Anna (lacht): Ach, ich glaube das ist aber an den Haaren herbeigezogen!

Maiken: Ja, das glaube ich auch. Eigentlich ist die Spülung dafür da, eine gute Kämmbarkeit zu gewährleisten. Sie sorgt eher für eine optische Verbesserung, die außen auf dem Haar aufliegt. Sie ist eher für unkompliziertes Haar geeignet, das lang und fein ist und in das man Glanz bringen möchte. Bei besonders spröden, beanspruchten Haaren, die gefärbt sind oder häufig geglättet werden, ist eine Spülung häufig nicht pflegend genug. Hier empfiehlt sich zusätzlich die Verwendung von Haarkuren – je nach Haartyp und Jahreszeit ein- bis zweimal pro Woche.

Anna: Besonders wichtig ist das ja für Frauen, die sich wundern, dass ihr Haar nicht so aussieht wie sie es sich wünschen, obwohl sie es täglich waschen und dabei regelmäßig Spülung verwenden.

Maiken: Genau. Deshalb habe ich auch den Conditioner angesprochen. Meistens kann das ein bisschen von allem sein, weil niemand so wirklich weiß, was damit gemeint ist. So ähnlich wie bei Coloration: Ist das eine Tönung? Eine Intensivtönung? Oder eine Färbung? Das Wort Conditioner ist wie Coloration zu einem Oberbegriff geworden. Und tatsächlich gibt es bei Dove die 1-Minute-Kur-Spülung, den Hybrid aus beiden. Die Spülung sollte man in diesem Fall auch kurz einwirken lassen…

Anna: Was heißt denn kurz einwirken lassen? Also eins Mississippi,  zwei Mississippi,  drei Mississippi und dann wieder raus?

How to: die richtige Anwendung einer Spülung

Maiken: Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall, wenn man es eher einen Tick zu lang einwirken lässt. Da kann nichts passieren. Wenn das Produkt passt, kann das nicht zu viel werden. Das ist ja oft ein Thema bei Frauen. Frauen haben häufig Angst, ihr Volumen durch zu viel Pflegemittel zu verlieren. Und es ist ja auch so: Du hast unterschiedliche Produkte, bei denen du merkst, dass das Haargefühl danach immer noch nicht gut ist, das Haar sich zum Beispiel noch struppig anfühlt. Dieses Haargefühl ist es ja letztendlich, wonach man ein Shampoo oder eine Spülung beurteilt. Du hältst dein Haar ja nicht unter ein Mikroskop und untersuchst es, sondern du fragst dich: Komme ich damit gut zurecht? Kann ich mein Haar damit gut stylen? Fühlt sich mein Haar danach so an, wie ich möchte? 
Die Haartypen sind natürlich von Frau zu Frau unterschiedlich. Frauen, die glattes, feines Haar haben, wünschen sich eher mehr Griffigkeit und wollen nicht, dass ihr Haar zu weich und geschmeidig wird. Und dann gibt es die Frauen, die eher störrisches, dickes Haar haben, vielleicht Locken, die Geschmeidigkeit möchten. Nach diesem Haargefühl beurteilt man ein Produkt am Ende.

Und wie finde ich die richtige Pflege?

Bei vielen Frauen führt es oft zu einem Missverständnis, wenn sie eine zu reichhaltige Pflege verwenden. Sie denken, wenn sie eine Spülung oder Kur ins Haar geben, dass sie dann ihr ganzes Volumen verlieren und machen es deshalb nicht. Man braucht jedoch einfach nur eine Pflege, die gut zu dem eigenen Haartyp passt und das Haar pflegt, ohne zu sehr zu beschweren. Wenn du zum Beispiel eine Intensivkur für jemanden verwendest, der völlig normales, unbehandeltes Haar hat, das auch nicht sonderlich lang ist, der würde sagen, dass dies kein gutes Produkt sei. Das Haar würde zu weich werden, da die Intensivkur zu viele Pflegestoffe beinhaltet.

Anna: Gibt es da irgendein ultimatives Rezept, wie man die richtige Pflege findet? Wenn du das erreichen möchtest und deine Haare diesem Typ entsprechen, dann brauchst du das Produkt? Oder ist das eher so eine Trial and Error Geschichte? Nach dem Motto: Ich nehme mir einmal das ganze Regal mit und probiere alles aus?

Maiken: Zuerst einmal: Ich kann das total verstehen, wenn man vor dem Regal steht und denkt: Welches Produkt soll ich denn nun nehmen? Zunächst sollte man herausfinden, welcher Haartyp man ist und wo man hin will. Ich muss für mich selbst also definieren, ob ich dickes, dünnes oder normales Haar habe oder ob mein Haar zum Beispiel sehr trocken ist. Man sollte sich auch fragen, wie man seine Haare stylt. Ob man jemand ist, der häufig glättet und färbt oder eher jemand, der sein Haar sehr unkompliziert trägt.

Anna: Was wäre denn zum Beispiel, wenn ich in der Ausgangsposition wäre: Ich habe sehr feines Haar und möchte mehr Volumen. Außerdem habe ich coloriertes Haar und einen fettigen Ansatz.

Maiken (lacht): Also ein sehr komplizierter Haartyp.

Anna (lacht): Ja genau, also wenn ich da stehe und ich wirklich sage, ich kann mich nicht auf ein bis zwei Attribute reduzieren.

„Für jeden Anlass die richtige Pflege!“

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Maiken: Ich glaube, es ist schon oft ein bisschen Trial and Error, weil du natürlich herausfinden musst, mag ich das? Komme ich damit zurecht? Mag ich den Duft? Meine Meinung dazu: Ich glaube nicht, dass du ein Produkt oder eine Serie findest, die in jeder Situation zu dir passt. Ich empfehle meistens eine Serie, weil die Produkte aufeinander abgestimmt sind, aber man sollte auch hin und wieder zwischen den Serien wechseln. Würden wir als Beispiel meine Haare nehmen: Ich weiß, wenn ich meine Haare offen trage, habe ich einen anderen Anspruch als wenn ich meine Haare hochgesteckt trage. Offen können sie ruhig weicher und fließender sein und hochgesteckt brauche ich mehr Griffigkeit. Ich habe ein anderes Bedürfnis, wenn ich im Job bin und keine Zeit habe, mich um meine Haare zu kümmern als wenn ich am Wochenende frei habe. Ich benutze tatsächlich immer die komplette Serie, aber an unterschiedlichen Tagen weiß ich, dass mein Haar unterschiedliche Bedürfnisse hat. Wenn mein Haar gerade ein frisch getönt ist, brauche ich als erstes eine Colorpflege. Besonders am Anfang, da sich die Farbe da noch nicht so stark verankert hat.

Anna: Und dann hast du auch die komplette Serie? Also das heißt, du hast ein Shampoo mit Colorschutz, eine Spülung mit Colorschutz und noch eine Haarmaske dazu?

Maiken: Ja genau, alles was ich dann brauche, benutze ich aus der Serie mit dem Wissen, dass meine Haare dies nun gerade als erstes benötigen.

Anna: Wir hätten uns bei dir treffen sollen, das wäre sicherlich spannend gewesen. In deinem Bad finden sich anscheinend Pflegeserien für alle Gelegenheiten.

Maiken (lacht): Ja, ich habe sicherlich recht viele verschiedene Serien. Reduziert man dies ein wenig, ist es aber dennoch der Fall, dass man zwischen mindestens zwei Ranges wechseln sollte. Wenn ich sage, ich habe relativ unkompliziertes Haar oder auch einen fettigen Ansatz, dann kann ich zum Beispiel die Tägliche Feuchtigkeit Serie von Dove verwenden. Eine Serie, in der kein Fokus auf Reparatur liegt, sondern das ist wirklich eine milde Reinigung für jeden Tag. Habe ich aber zum Beispiel ein erhöhtes Bedürfnis, weil ich in den Sommerurlaub fahre, benötige ich eine intensivere Pflege.

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„Wie sieht denn deine Pflegeroutine aus, Anna?“

Anna: Du musst die Bedürfnisse deiner Haut und deiner Haare kennen. Ich habe das große Glück, dass ich meine Haare nur alle drei Tage waschen muss. Sie fetten nicht so schnell und ich finde sie am zweiten oder dritten Tag sogar noch schöner als am ersten. Ich dusche mich auch nicht morgens, dafür habe ich gar keine Zeit. Ich finde Duschen sogar manchmal etwas anstrengend (lacht). Alles in allem ist man da schon eine Stunde mit beschäftigt. Ich mache es abends, wenn die Kleine im Bett ist. Am nächsten Morgen habe ich dann das Gefühl ich habe ein „Second-Day Hair“, was ich echt liebe!

Maiken: Da hast du völlig recht. Abends habe ich die Zeit für mich und kann runterkommen. Es kommt da wirklich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse an. Wenn man der Typ ist, der sich täglich die Haare wäscht, weil es zum persönlichen Wohlfühlen dazugehört, empfehle ich am Vorabend alles fertig zu machen was mehr Zeit beansprucht und die Haare morgens nur noch einmal mit klarem Wasser zu „waschen“. Wenn man morgens aufsteht und realisiert, dass der Tag beginnt, ist das gut für das Frischegefühl „Hallo wach“. Abends kommt die Pflege und Rasur und dann morgens nur einmal abduschen.

Wer sich „Second -Day Hair“ wünscht, aber das Gefühl hat es gehört morgens einfach dazu den Kopf unter die Brause zu halten kann die Haare auch einfach nass machen. So hat man das „Hallo- wach“ Gefühl, aber die Frisur sitzt eben wie am zweiten Tag.

Anna: Als ich noch einen Pony getragen habe, hatte ich teilweise eine fettige Stirn. Den Pony musste ich dann auch täglich waschen. Ansonsten waren meine Haare da immer recht unkompliziert. Ich persönlich brauche dieses morgens abduschen nicht, aber Jakob zum Beispiel. Er duscht dann morgens, während ich mir noch den Kaffee intravenös gebe. (lacht) Das Duschgel besorge ich ab und an für ihn, weil ich eh gerade unterwegs bin und vor allem auch dran denke :) Und natürlich wähle ich dann auch einen Duft aus, der auch mir gefällt. Jetzt gerade habe ich das Duschgel Clean Comfort von Dove MEN+CARE besorgt. Bisher lag ich nie falsch!

Maiken: Ja, das mache ich für meinen Mann hin und wieder auch ganz gerne. Und zum Thema Duschen oder Kaffee: Man hat halt morgens seine ganz bestimmten Routinen.

Anna: Ja, genau so ist es bei mir auch mit dem Make-up. Ich trage morgens eine Foundation, Puder und Rouge auf. Nach Lust und Laune auch Eyeliner. Mascara und meine Augenbrauen mache ich immer. Damit bin ich dann auch in 10 Minuten fertig.

Maiken: Mit der Dusche ist das ähnlich, man plant ja alles durch – wenn auch unbewusst.

Anna: Man arbeitet sich quasi von Kopf bis Fuss runter.

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Haare, Trockenheit, Handtuchturban & das Scheitelmysterium !

Maiken: Genau. Du fängst an deine Haare zu waschen, trägst die Pflege auf und während sie einwirkt machst du alles andere. Bei langen Haaren wird auch unterschätzt, dass du darauf hinarbeitest die Trockenzeit zu minimieren.

Anna: Beim Haare trocknen nehme ich sie dann in die Hand, wringe sie nach unten aus und wickele sie dann in ein Handtuch.

Maiken: Das ist auch nochmal so ein spezielles Thema: Das Haar sollte nach dem Waschen tatsächlich erst vorsichtig ausgedrückt werden, damit das Wasser nicht komplett ins Handtuch abgegeben wird, so bleibt das Handtuch saugfähiger für die Restfeuchtigkeit im Haar. Das Handtuch nehme ich dann allerdings auch direkt wieder ab, wegen der Knicke und Co.

Anna: Bist du kein Fan vom Handtuch-Turban? Der ist doch quasi das Krönchen einer Frau!

Maiken: Nein, denn nasses Haar ist sehr empfindlich und reißt schneller. Es wird durch die Nässe empfindlicher in der Struktur. Wenn ich das nasse Haar dann noch mit hoher Geschwindigkeit um sich selbst in ein Frottee-Handtuch drehe, übt das enormen Druck auf die empfindliche Haarstruktur aus. Sobald das Haar leicht angetrocknet ist, behält es seine Form.

Anna: Das heißt ich erkenne einen guten Friseur schon daran, ob er mir einen Handtuch-Turban macht?

Maiken: Beim Friseur ist es ja so, dass man nur den Weg vom Stuhl bis zum Waschbecken hat. Das ist okay. Zuhause laufen die Frauen ziemlich lange mit dem Handtuch-Turban durch die Wohnung – das wiederrum ist schädlich für die Haarwurzel! Man macht sich damit viel mehr Arbeit, weil der Turban die Haare so nach unten zieht und man sie später wieder nach vorne föhnen muss. Es ist deshalb zeit- und haarschonender den Turban schneller abzunehmen. Ich lege das Handtuch höchstens locker um den Kopf. So nimmt es trotzdem Feuchtigkeit auf und ich verringere meine Föhnzeit.

Anna: Im nassen Zustand lege ich mir die Haare schon so, wie ich sie haben will, föhne sie dann und wundere mich, warum ich kein Volumen mehr habe. Wie mache ich das dann am besten, wenn ich immer einen Seiten- oder Mittelscheitel habe?

Maiken: Haare behalten ihre Form erst, wenn sie richtig getrocknet sind. Lässt man sie gescheitelt trocknen entsteht allerdings kein Volumen, sie trocknen einfach platt am Kopf an, ausgerechnet da, wo man das Volumen haben will. Man muss also ein wenig nachhelfen und eventuell ein wenig probieren.
Du kämmst entweder während des Trocknens weit über den Scheitel drüber, so als ob du einen ganz tiefen Seitenscheitel ziehen wolltest oder über den Scheitel hinweg nach hinten und hebst somit die Haarwurzeln an wo der Scheitel später sitzen wird. Ein anderer guter Tipp ist auch ein Zick-Zack-Scheitel. Du nimmst dir einen Stiel-Kamm und sorgst dafür dass der Scheitel nicht in einer Linie trocknet. Dadurch erzeugst du an den Wurzeln mehr Stand.

Anna: Wie stehst du zu dem Thema über Kopf föhnen?

Maiken: Das kann man auf jeden Fall machen! Wer zu Wirbeln an den Haaren neigt oder einen Pony hat, sollte allerdings aufpassen. Da sollte man zuerst den Pony oder den Wirbel flach föhnen.

„Lass uns über trockene Haut & Haare in der Schwangerschaft reden.“

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Maiken: Nach Schwangerschaft und Stillzeit hatte ich sehr trockene Haare und Haut. Das war natürlich auch hormonell bedingt.

Anna: Ja, meine Haut war auch überall sehr trocken! In der Schwangerschaft hat man natürlich irgendwie die Konzentration auf Bauch, Oberschenkeln und Hintern. Aber natürlich auch auf den Busen. Ich hatte während der Schwangerschaft wirklich das Bedürfnis mich von Kopf bis Fuss in ein Öl-Bad zu legen. Ich habe auch darauf geachtet mich einzucremen, vor allem am Bauch und gerade am Ende der Schwangerschaft hatte ich wirklich das Bedürfnis mich stündlich einzucremen. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Ölen, da sie nicht so schnell einziehen und wie ein glitschiger Film auf der Haut liegen, aber gerade in der Schwangerschaft war das ein großer Vorteil!

Maiken: Auf jeden Fall! Da passt auch das Dove DermaSpa Straffend+ Körperöl perfekt. Es zieht extrem schnell ein, wirkt aber dennoch sehr lange.

Anna: (benutzt es) Ha! Das ist ja wirklich wie in der Werbung! (lacht)

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„Handcreme und Kinder – wie passt das zusammen?“

Maiken: Die Handcreme ist quasi mein Highlight-Produkt des Tages. Eine Handcreme ist immer mein Geschenk für werdende Mütter oder zur Geburt, denn mit einem Baby wäschst du dir ständig die Hände, weil man häufig die Windel wechseln muss und man auch einfach noch ein bisschen vorsichtiger ist. Das Immunsystem ist schließlich noch nicht richtig ausgebaut. Und später wäscht man sich dann immer die Hände, weil alles klebt – so geht es mir zumindest.

Anna: Ja, auf jeden Fall. Und auch man selber klebt dann ja oft. Aber man wird da auch irgendwann entspannter. Ich achte natürlich schon darauf, dass meine Kleidung immer sauber ist und man gepflegt aussieht, aber als Mama kann halt nicht immer alles perfekt aussehen. 

Maiken: Ja, das stimmt. Für mich ist es aber immer wichtig, mir nach dem Händewaschen die Hände einzucremen. Und dadurch, dass man dies eben so häufig tut, ist das Eincremen auch nötig. Ich glaube, dass selbst Frauen, die sich sonst gar nicht die Hände eincremen, dann zum ersten Mal eine Handcreme benutzen werden.

Anna: Am besten hat man gleich einen zwei Liter Pumpspender zuhause. Als Mutter muss man sich nämlich wirklich oft die Hände waschen, gerade wenn das Kind noch so klein ist. Du wäschst dir dann ja auch häufig nicht nur die Hände, sondern auch einen Teil vom Arm mit.

Maiken: Vor allem im Winter! Im Januar in Hamburg bei zwei Grad hat man eh schon einen erhöhten Bedarf durch die trockene Haut. Da sollte man natürlich besonders ans Eincremen denken. Wir hatten zu der Zeit im Freundeskreis eine richtige Babylawine. Alle vier Wochen kam ein neues Baby und ich bin dann immer rumgefahren, habe die Babys willkommen geheißen und Handcreme verschenkt. Von vielen Freundinnen habe ich dann auch Fotos von den roten, beanspruchten Händen bekommen mit der Frage: „Woher wusstest du das?“

Anna: Ich finde das ist sowieso eine schöne Idee, der frischgebackenen Mutter etwas zu schenken. Man tendiert ja meistens gerne dazu, dem Baby oder für das Baby etwas zu schenken und oft wird dann ein bisschen vergessen, dass die Frau ja auch noch da ist.

Maiken: Genau, deshalb schenke ich meistens nur den Müttern etwas, weil ich denke, du bekommst eh so viel für das Kind und ich habe mich als Mutter über kleine Geschenke an mich immer sehr gefreut.

Anna: Das lernt man aber auch erst, wenn man selber Mutter ist, weil vorher die süßen Babysachen einfach zu verlockend erscheinen. Also ich hätte mich auch sehr über Handcreme gefreut.

Beautytage mit Kind? Gibts das?

Maiken: Eine Sache, die sich für mich immer mehr herauskristallisiert, ist das Bewusstsein dafür, dass man sich auch mal Zeit für sich selber nehmen muss. Es ist oft nicht mehr so wie früher, wo man sich denken konnte, ich nehm mir jetzt mal eine Stunde oder fünf, ganz egal es ist Samstagvormittag – mal gucken wie lange ich im Bad bin. Natürlich kann man das auch jetzt machen, wenn man einen tollen Partner hat, der sich währenddessen um das Kind kümmert, aber die Zeit ist dann dennoch begrenzt.

Anna: Ich muss tatsächlich sagen, dass ich ein bisschen vergessen habe, wie das funktioniert, sich für zwei Stunden ins Bad einzuschließen und für den Partner schick zu machen, weil ich so in meiner Routine bin. Ich weiß, wie ich mir möglichst schnell die Haare aufdrehen kann und dann bin ich tatsächlich – wenn ich mich mit Freundinnen treffe – meistens die Erste, die fertig ist. Typisch Widder: Ungeduldig! 

Maiken: Ja, das meine ich. Man hat nicht mehr dieses Gefühl, dass sich alles so ergibt und man ganz in Ruhe sein Styling machen kann. Du hast meistens eine relativ begrenzte Zeit, wenn du sagst, ich möchte jetzt einmal meine Ruhe im Bad zum Duschen haben und die Tür zumachen. Daraus ergibt sich für mich die Konsequenz, dass ich mir das Bewusstsein dafür schaffen muss. Was sich vorher von selbst ergeben hat, da muss ich mich jetzt aktiv dran erinnern und sagen: O.k. Tür zu und vielleicht etwas Musik an, damit man nicht hört, was im Haus alles los ist.

Anna: Man sollte sich ein bisschen Raum schaffen und nicht ablenken lassen, wenn das Kind dann kurz quengelt, sondern darauf vertrauen, dass der Mann es schon hinbekommt. Was ich aber auch merke ist, dass du lernst, in einer kürzeren Zeit mehr zu schaffen. Du bist effektiver. Du weißt, du hast nur diese Zeit und du schafft so viel mehr als wenn du den ganzen Tag Zeit hättest.

Maiken: Ja, weil man sonst immer denkt, ach das kann ich auch später machen. Und was du vorhin auch schon meintest, man vergisst es manchmal. Ich weiß, dass mir ein bisschen Beautyprogramm gut tun würde und es geht auch nicht darum, dass ich denke, ich darf mir das nicht gönnen, sondern ich vergesse es oder ich bin zu müde. Es reicht jetzt gerade noch dafür, mich hierhin zu setzen und den Fernseher anzumachen. Obwohl ich weiß, dass es mir besser ginge, wenn ich ein bisschen was für mich tun würde, zum Beispiel eine kleine Maniküre, selbst wenn es nur Klarlack ist.

Anna: Damals als ich Single war und alleine gewohnt habe, da habe ich mich teilweise stundenlang fertig gemacht. Einfach die Zeit vertrödelt und noch eine Zeitschrift gelesen oder zwischendurch nochmal irgendetwas online geshoppt. Aber jetzt als Mutter nutzt du deine Zeit wirklich effektiver. Was man damals in drei Stunden gemacht hat, schafft man jetzt wahrscheinlich in einer halben bis dreiviertel Stunde. Selbst wenn ich ein ganz aufwändiges Make-Up mache und noch fünf Kleider anprobiere, schaffe ich das jetzt irgendwie schneller.

Maiken: Das Einzige, was mir fehlt, ist dieses Gefühl von „alles kann, nichts muss“. Die eine Aktivität geht in die andere über. Ich gehe duschen und dann fällt mir ein ich könnte mir ja noch die Augenbrauen zupfen und die Beine einölen… Einfach mit dem Fluss des Tages zu gehen. Du hast jetzt nicht mehr die Zeit zu sagen: Ich guck mal, was passiert.

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Ich habe noch ein wenig mit Maiken weitergequatscht, denn sie ist echt eine wahnsinnig spannende Frau und weiß so viel über Haare und Haut, dass ich sie ruhig noch einiges mehr hätte löchern können! Danke für das Interview, liebe Maiken <3

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