BABY LIFESTYLE

Apps für kleine Kids (und Eltern)

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Wir kennen sie alle, diese Situationen in denen der Terror groß ist, die Kids sich nicht wirklich bewegen können und dann für einen kurzen Zeitraum beschäftigt werden müssen – zum Beispiel auf Flugreisen, Zugfahrten, Autofahrten… Wartesituationen beim Arzt, im Restaurant… u know it, u name it.

Emma schaut sich sehr gerne Videos von sich selbst an, Videos die wir auf Ausflügen oder zwischendurch drehten, heruntergeladene Snaps und auch Fotos von sich, Dingen und Sachen.
Irgendwann ist das aber auch langweilig, das mitgebrachte Spielzeug macht keinen Spaß und auch die Bücher sind schon sechs Mal durchgeschaut und sind nicht spannender geworden. Irgendwann sind dann auf einem dreistündigen Flug in Richtung Urlaubsort alle möglichen Beschäftigungsideen erschöpft, an Schlaf ist nicht zu denken und der Vogel befindet sich noch mindestens 2 Stunden und 45 Minuten in der Luft. Grandios! Panik? Keineswegs!
Dann kommen die Apps auf dem Smartphone zum Einsatz, die wir extra für Emma auf dem Handy haben. Natürlich lassen wir sie mit unserem Smartphone nicht alleine und betreuen sie beim Spielen, helfen beim Drag&Drop oder Sliden, aber dennoch bieten manche Apps doch einen größeren Entertainmentfaktor, als ein noch so spannendes Buch.

Folgende Apps kann ich euch empfehlen, sie kosten zwar ein paar Euros, benötigen dafür jedoch keine in-App Einkäufe (was ich gerade bei Kinder-Apps extremst begrüße. Ich zahle lieber im Vorfeld 3€, dafür habe ich aber dann die Gewissheit, dass ich nichts hinzukaufen muss…), sind intuitiv und liebevoll gestaltet und lassen sich zB. über einen Appstore Familienaccount auf mehreren Devices teilen:

 

Tachin Tachan

emma tachin tachan app für kids

Die fünf kleinen Spielchen sind für die Kids selbsterklärend, ansonsten gibt es oben rechts eine kleine Erklärung (auf englisch) für Eltern. Das Handy muss geschüttelt, hin und her geschaukelt werden, es muss ins Mikro gepustet und auf dem Display herumgetatscht werden. Die Kids haben echt schnell raus, wie alles funktioniert und es entstehen durch das Bewegen des Smartphones lustige Melodien, die sich dem Tempo der Bewegung anpassen. Tachin Tachan gibts hier bei iTunes.

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Was toll ist: Kids entdecken andere Möglichkeiten, die Melodien hervorzurufen. Emma fand schnell heraus, dass der Fisch nicht nur eine Melodie macht, wenn sie ihre Handfläche auf das Display legt, sondern auch wenn ihr Fuß und ihr Mund das Display berühren. Die App animiert hervorragend zum Ausprobieren und Experimentieren. Es gibt eine kostenlose Testversion mit einem Spiel.
Was ein Problem sein könnte: Das Kind muss in der Lage sein, das Handy richtig festzuhalten. Beim Schütteln der Maraca muss das Kind entweder mit beiden Händen das Handy festhalten oder das Smartphone klein genug für eine Hand sein. Mein iPhone (das große 6sPlus) flog hierbei schon einmal durch die Gegend. Wenn Kids noch nicht spuckfrei pusten können, sollte das Handy ein kleines bisschen wasserfest sein ;)

 

Pan Pa Shake 

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Vom selben Entwicklerteam, wie Tachin Tachan, ist die Grafik echt niedlich und Kleinkind gerecht, muss auch hier das iPhone hin und her geschaukelt werden. Je nach Geschwindigkeit ändert sich das Tempo der Melodie. Pan Pa Shake gibts hier bei iTunes.

Was toll ist: Die Grafik und das Erzeugen von Musik machen Spaß. Zudem ist die App gratis, ein Download lohnt sich auf jeden Fall. Die App ist gratis.
Was ein Problem sein könnte: Es kann relativ schnell langweilig werden, weil wenig Abwechslung und keine anderen Modi oder Games.

 

Fiete

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Fiete ist eine App passend zu den niedlichen Büchern des kleinen Kapitäns. Genauso liebevoll gestaltet wie die Bücher, ist auch die App. Durch Ziehen und Tappen können die Kids Fiete beim Beladen seines Schiffes, Belegen seines Käsebrotes oder beim Äpfelsammeln helfen. Auch, wenn das Kind noch nicht Draggen und Droppen kann, schaut es gerne zu, denn die niedlichen Animationen laden auch einfach nur zum Zusehen. Entdecken und Erzählen ein, während Mama und Papa die Eier in die Pfanne schlagen, Fiete helfen die Kisten auf den Kahn zu hiefen oder dem Marienkäfer seine Punkte wiedergeben. Fiete gibts hier bei iTunes.

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Was toll ist: Die liebevolle Grafik und die zauberhafte Musik sind wahnsinnig toll. Als waschechte Hamburger Deern musste Emma diese App bekommen, aber auch ich hab Spaß an den MiniGames. Die App lädt zum Erzählen, Beobachten und Mitmachen ein. Quasi ein interaktives Buch.
Was ein Problem sein könnte: Die Kids sollten schon das Prinzip von Drag&Drop bei Spielen am Handy und Tablet verstanden haben, sonst können die MiniGames frustrierend sein. Ansonsten sind, wie anfangs schon erwähnt, Mama und Papa gefragt!

 

StreichelZoo

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Das Spiel ist sehr minimalistisch, aber dennoch extrem liebevoll gestaltet. Musik und Geräusche der Tiere untermalen jedes einzelne MiniGame und durch Ziehen und Tappen kann man die Form der Tiere verändern. Zudem passieren ab und an unerwartete Dinge und bringen nicht nur die Kids zum Lachen :) Streichelzoo gibts hier bei iTunes.

Was toll ist: Es ist alles minimalistisch und doch so überraschend und liebevoll, dass auch ich mich beim Testen der App gut unterhalten fühlte. Die Tiere sind einfach gezeichnet und die einzelnen Minigames bieten viele Möglichkeiten zum Experimentieren. Zusätzlich gibt es viel zu Entdecken und gemeinsames Spielen macht Spaß!
Was ein Problem sein könnte: Wer es lieber bunt und laut will, ist mit der App eher nicht so gut bedient.

 

MIXIMAL

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Diese App ist wirklich niedlich. Durch Verschieben des Kopfes, des Bauches oder der Beine kann das Kind neue Tiere zusammenstellen. Diese App gibt es natürlich auch als Buch, einige von euch werden es kennen. Die einzelnen Teile bewegen sich und machen noch einmal eine ganz besondere Bewegung, wenn alle drei Teile wirklich zusammenpassen. Es gibt keine durchgehende Fahrstuhlmusik, die das Kind einlullt, sondern nur Geräusche passend zu den Teilen der Tiere, zum Beispiel: Ist das Krokodil komplett mit seinen richtigen Teilen zusammengestellt, putzt es sich geräuschvoll seine Zähne. Miximal gibts hier bei iTunes.

Was toll ist: Die App lässt sich auf unterschiedlichste Weise bespielen: Entweder man versucht die Tiere richtig zusammenzusetzen oder aber denkt sich neue Tiere aus.
Was ein Problem sein könnte: Außer, dass das Kind das Prinzip des Slidens am Display verstanden haben sollte, könnte man den Fakt, dass die App auf Englisch ist, vielleicht als Problem sehen. Man kann sich die neuen Namen der zusammengestellten Tiere auf Knopfdruck vorlesen lassen und dies ist eben auf englisch.

 

Kennt ihr noch weitere tolle Apps für Kids mit schöner Grafik, toller Musik und hohem Spaßfaktor? Dann schmeisst mir doch gerne den Link zum Appstore oder den Namen der App in die Kommentare! 

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6 Comments

  • Reply
    Valeska
    30. Mai 2016 at 11:34

    Hey , ganz toll finde ich noch die App „Schlag gut! – Gute Nacht Geschichten für Kinder“ und „Schlaf gut Zirkus“ im Englischen „Nighty Night“ … toll Illustiert und wirklich süß gemacht , die ganzen Tier ins Bett zu bringen … Werd mal durch deine Vorschläge stöbern

    liebe Grüße
    Valeska & Lilly

  • Reply
    Sophia
    30. Mai 2016 at 15:56

    Sicherlich für Eltern ganz praktisch und toll und für die Kinder ein riesiger Spaß, aber die Umwelt leider nicht.
    Ich möchte als Passagier nicht ständig dem Gedudel und Getüdel einer Kinderapp ausgesetzt sein. Klar, Kindergebrüll ist sicherlich noch unangenehmer aber 2h 45min Handygeplärre? Problematisch.

    Außerdem seh ich es auch irgendwie kritisch, wenn Kinder allzu früh ans Smartphone geführt werden. Natürlich sollte man sie nicht komplett davon verstecken, ein sicherer Umgang mit Technik ist auch irgendwo wichtig, aber muss ein 1-2 jähriges Kind wirklich schon am Handy kleben? Tun wir ja früh genug …

    Bevor hier jetzt ein mittelgroßer Shitstorm von Mamis auf mich zukommt, versetzt euch mal in meine Lage. Keiner verlangt, dass ein Kleinkind oder ein Baby im Flugzeug, Zug, woauchimmer stundenlang muksmäuschenstill ist aber Andere stundenlang dem Gedüdel auszusetzen oder Verständnis für alles einfordern ist auch nicht ok.

    Gestern erlebte ich z. B., dass eine Mutter von 3 Kindern es für OK erachtete ihrem ca. 5 Jährigem Sohn unter schlimmsten Gekreische im ziemlich vollen Zug einen Nagellack gegens Fingernägelkauen draufzuschmieren und es ihrer Tochter auch anzudrohen, die dann natürlich auch lauthals zu weinen anfing. Vorher war es übrigens auch vollkommen in Ordnung, dass die Kinder überall herumgeturnt sind und fremde Menschen als Kletterhilfe benutzen konnten.

    Ich weiß, dass es mit Kindern auch mal schwierig und hektisch werden kann, dafür habe ich Verständnis und ich bin sicherlich die Letzte die nicht hilft, nen Kinderwagen herauszuhieven, meinen Platz zu räumen oder ähnliches. Auf ner langen Zugfahrt habe ich auch mal ein kleines Mädchen – mit der Erlaubnis ihrer Mutter natürlich – mit ihrer Kinderschminke geschminkt, alles kein Thema, aber irgendwo zieh ich auch ne Grenze und möchte dann auch, dass Rücksicht auf mich genommen wird. Ich bimmel auch nicht stundenlang laut mit meinem Handy herum.

    • Reply
      Anna Frost
      30. Mai 2016 at 17:10

      hm.. verstehe deine meinung.
      Dir ist aber schon klar, dass man smartphones auch leise stellen kann? ich gehe nicht davon aus, dass jeder bei klarem verstand das handy auf vollster lautstärke dudeln lässt.
      zudem bedeutet ein unruhiges kind nicht nur für die mitreisenden nervliche belastung, sondern auch für die eltern… so manch einer gerät da schnell ins schwitzen.
      ich bin als mutter lieber vorbereitet und benutze am ende einige meiner asse im ärmel nicht, als dass ich unvorbereitet in einer situation stecke, die mich an nervliche grenzen bringt.

  • Reply
    Sophia
    30. Mai 2016 at 21:16

    Natürlich ist mir klar, dass man ein Smartphone auch leise stellen kann, auf meinen Reisen ist das aber in 8 von 10 Fällen nicht der Fall. Kann sein, dass ich einfach nur ungewöhnlich viel Pech habe und eigentlich alle anderen Eltern super rücksichtsvoll sind. Und wie ich bereits schrieb ist Appgedudel und ein Kinderlachen schöner als Geschreie. Ich hab auch größten Respekt vor reisenden Eltern, aber ich erlebe halt fast täglich, dass es umgekehrt nicht der Fall ist.

    Beschweren geht in so einem Fall nämlich überhaupt nicht. Ich musste auch schon erleben, dass es z. B. nicht ok ist, etwas zu sagen, wenn ein Kind einen an den Haaren zieht. Auf mein „Könnten Sie bitte auf ihr Kind achten?“ erntete ich ein „Sie sind doch nicht aus Zucker, oder? Die Laura möchte nur spielen.“

  • Reply
    Michelle
    31. Mai 2016 at 22:28

    Sophia: Warum hast du Laura (das Kind) in diesem Fall nicht direkt angesprochen? Das hätte ich als Mutter gut gefunden.

    Zu den Kinderapps habe ich einen tollen Tipp: https://www.klick-tipps.net/kinderapps/

    Beste Grüße

  • Reply
    Tine
    1. Juni 2016 at 12:40

    Also ich finde Fiete ja auch super toll! Der Zeichenstil ist einfach genau mein Ding.
    Für etwas ältere Kids (ab 4 würde ich sagen) ist das Spiel „Vincelot“ total süß, das ist eigentlich eine Bilderbuchreihe, die jetzt aber auch zur App gemacht wurde.
    Für Emma ist das zwar bestimmt noch nix zum selber Spielen, aber als interaktives Bilderbuch ist es super – schöne Musik und viel zum Entdecken.
    Deine Tipps werden später übrigens mal kritisch beäugt :D

    Liebe Grüße
    Tine (mit Testerin Johanna)

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