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Merci Mama

happy mothersday

 

 

Es ist immer der zweite Sonntag im Mai – Muttertag. Der Tag hatte für meine Mutter eher keine Bedeutung. Sie sagte immer, es sei ein Tag wie jeder andere auch. Diese und einige andere Umstände machten es meinem Bruder und mir dann jedes Jahr schwer, sie zu überraschen und ihr den Tag zu versüßen. Wir wollten das und waren der Meinung, sie würde ihre Meinung ändern, wenn wir ihr nur die richtige Überraschung bereiten würden. Aber entweder durchschaute sie unsere Pläne bereits im Vorfeld oder platzte in Vorbereitungen hinein. Tricky war es immer, wir gaben unser Bestes, standen Stunden eher auf, um ihr Frühstück zu machen… aber immer wurden wir bei unserer Heimlichtuerei erwischt. Ich erinnere mich leider an keinen Muttertag, an dem uns eine Überraschung gelang.
Ehrlich gesagt machte mich das als Kind recht traurig, denn ich liebte es schon immer, anderen eine Überraschung zu machen. Und die Freude im Gesicht der Überraschten ist priceless!
Heute als Mutter weiss ich, dass es schwer ist, sich von seinen Kindern (und dem Mann!) überraschen zu lassen. Man hat seine Augen und Ohren überall, wacht mit Adleraugen über seine Brut und hält den Laden 24/7 zusammen. 365 Tage im Jahr! Im Schaltjahr sogar einen Tag länger. Vätern geht das vermutlich genauso, aber ich glaube manchmal, die Herren können besser auf Knopfdruck abschalten und auch mal weghören, als Moms. Und seien wir ehrlich: Da sind wir extrem neidisch drauf!!
happy mothersday 1

Früher gabs dieses Internet noch nicht soooo in der Form, wie es heute für jeden zu nutzen ist. Ideen und der Austausch zum Muttertag fand in den Klassenzimmern oder auf dem Schulhof statt, wir Kids gingen in die Stadt und kauften von unserem Taschengeld Teelichter, Blumen, besonderen Tee und was auch immer uns in den Sinn kam. Irgendwann äußerte meine Mutter mal ein Interesse an Kerzen, Duftkerzen und Ölen. Sowas sollte man nicht tun, denn ab da bekam sie über mehrere Jahre zu jedem Anlass und jeder Gelegenheit Duftkerzen geschenkt. Eine Überraschung war es für sie nicht, aber wir Kinder waren froh, der Mutter etwas schenken zu können, von dem wir ausgingen, dass sie es gebrauchen kann. Mittlerweile ist die Situation natürlich anders. Auf vielen Blogs findet man wunderbare Postings mit vielen wunderschönen Geschenkideen für den Muttertag, zudem erweitern sich die Shoppingoptionen, denn ich muss mich nicht mehr nur auf die Bochumer Innenstadt beschränken, wie damals, sondern könnte jetzt auch was in UK bestellen – das hätte ich damals gerne schon gehabt! Die Kreditkarte ohne Limit bitte auch dazu!
Was ich aber aus meinem ersten Muttertag im letzten Jahr weiss ist, dass man als Mutter selbst diesen Tag zu etwas Besonderem macht oder eben nicht. Als Mutter entscheidet man, ob man dem Tag eine Bedeutung gibt oder nicht. Ich tat es. Ich bekam einen schrecklich schmeckenden Kuchen und ein paar Blümchen auf den Tisch gestellt und natürlich wusste ich, dass nichts davon großartig geplant war, nicht tagelang vorher eingekauft und sich Gedanken gemacht wurde, was denn der Mutter des Hauses geschenkt werden könne, um ihr zu danken. Und wisst ihr was? Es war total wumpe, dass der Kuchen schrecklich schmeckte (er war echt ungenießbar ;D )! Es war total egal, dass die Blümchen traurig in der Vase standen, weil kein Wasser darin war. Es war egal und trotzdem war ich zu Tränen gerührt, weil meine Familie mir eine Freude machen wollte! Weil man an mich dachte. Weil meine Familie weiß, dass ich mich freuen werde. Der Gedanke zählt. Und nein, das ist nicht so ein typisches Blahblah einer Mama, sondern kommt von Herzen. Denn was mindestens genauso schön ist, wie das Gesicht der Überraschten, ist das freudige Gesicht der Schenker.

Da wachst du auf und deine kleine Familie hat den Tisch gedeckt, der Kaffee steht bereit und ein kleiner Kuchen steht mitten auf dem Tisch. Der Mann, den du sonst nicht in der Küche wuseln lässt, weil danach die Küche renoviert werden müsste (ich übertreibe vielleicht ein klitzekleines bisschen), und der eigentlich nur Pasta mit Gorgonzola (öärgs) oder Flammkuchen (Noms!) kann, hat sich, während du mit deiner Freundin den Kiez unsicher gemacht hast, mit dem Baby in die Küche gestellt und einen Kuchen gebacken. ? Vielleicht ist heute einfach der coolste Tag seit langem! Ich brauche keine großen Geschenke… Feuchte Babyküsse und eine starke Hand, die meine hält – das reicht schon, um mich glücklich zu machen. #happymothersday

Ein von anna frost (@annafrost) gepostetes Foto am

Muttertag ist, was ihr daraus macht. Entweder ein normaler Tag, wie jeder andere auch oder eben ein kleines bisschen besonders. Vielleicht wird der Tag zelebriert, vielleicht auch nicht. Vielleicht nehmt ihr euch an diesem Tag eine kleine Auszeit, vielleicht auch nicht. Aber eins weiss ich für mich ganz genau: wenn Emma später, an irgendeinem zweiten Sonntag im Mai morgens in der Küche oder sonst wo in der Wohnung werkelt, dass ich mich einfach noch einmal im Bett umdrehen und so tun werde, als hätte ich gar nichts mitbekomme. Auch wenn ich vielleicht genau weiss, was sie da veranstaltet. Aber das muss sie ja nicht wissen. Denn auch das gehört zum Mama sein – die Kinder groß werden lassen und ihnen die Chance geben, sich zu entfalten. Und dazu gehört auch, sie einfach mal machen zu lassen. Wenn sie danach das Chaos, welches sie angerichtet haben, auch noch wieder aufräumen – umso besser!

Traditionen übernimmt man entweder oder startet seine eigenen. Und da ich es klasse finde, eine Mom zu sein, finde ich auch den Muttertag nicht übel. Vielleicht belassen wir es ja bei der Tradition, dass ich jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai einen verrückten Kuchen kriege, ein paar Blümchen aus dem Garten und eventuell buche ich für mich einen Tag im SPA oder schließe mich einfach für eine Stunde im Bad ein und genieße eine kurze Wellness Auszeit. Klingt doch nach einem Plan oder?

anna frost disneyland paris family

Glossybox hat übrigens passend zum Muttertag eine Blogparade ins Leben gerufen. Wenn ihr also einen Blog habt und gerne ein paar Zeilen zu eurer Mutter, eurer Rolle als Mom oder dem Muttertag generell schreiben wollt, dann macht doch mit! Hier findet ihr alle Infos und was Tolles gewinnen könnt ihr auch, nämlich ein exklusives Wellnesswochenende für die Gewinnerin und ihre Mama! Anreise und Übernachtung im Wellnesshotel zahlt Glossybox natürlich. Und wer noch ein kleines Geschenk für die Mama sucht: Ich würde mich ja – neben meinem Kuchen und den Blümchen – über eine Muttertagsbox der Glossybox freuen ;)

<3

anna frost Emma Sophie Grace Babyfrost März 2016

Die Lightbox, mit der sich allerhand Schabernack treiben lässt, gibts zB. bei Pinkepank Shop

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3 Comments

  • Reply
    Resi
    27. April 2016 at 12:27

    Die kleinen Zähnchen von Emma sind so zuckersüß :D Ne mal ehrlich, ich denke es ist wichtig, diesen Tag zu zelebrieren. Und kein Kind muss sich ein Bein ausreißen, die Geste sich Gedanken gemacht zu haben zählt meiner Meinung nach.

  • Reply
    Regina
    27. April 2016 at 13:22

    Das hab ich jetzt davon, dass ich deinen Blog lese: Liege weinend auf dem Sofa und kann nicht glauben, dieses Jahr zum ersten Mal selber Mama an Muttertag zu sein! EMOTIONS ALL OVER THE PLACE!

    Kussi, Regina

  • Reply
    Grit
    27. April 2016 at 22:06

    Ich bin über Insta auf dieses Thema von Dir gestoßen worden. Und zack – ich bin dabei. Danke dafür. Nun hast Du auch dort einen follower mehr. Das Foto von euch beiden ist zum knuddeln!

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