LIFESTYLE

eigentlich ok.

pink tape

Donnerstagabend, ich stehe mehr oder weniger hergerichtet mit einer viel zu engen Hose vor unserer Haustür auf der Straße und warte auf meine Freundin. Sie kommt gleich mit dem Taxi und wir düsen direkt weiter. Ich überlege, ob ich noch genug Zeit für eine Snapchatstory habe, aber da biegt das cremefarbene Personentransportmittel schon um die Ecke, die hintere Tür wird aufgestoßen und eine extrem hübsch aufgebrezelte Blondine ruft meinen Namen. Ich springe zu ihr ins Taxi, wir umarmen uns innig und uns beiden sprudeln sofort die Worte aus dem Mund, als hätten wir uns Monate nicht gesehen. Dabei stehen wir täglich in Kontakt, auch wenn wir uns wirklich mal ein paar Tage nicht live sehen. Frauenthemen sind an der Tagesordnung, die Taxifahrt ist lang und der Fahrer beißt sich schon nach 2 Minuten mit Tränen in den Augen in die Hand, damit er nicht laut loslacht. Wir sitzen auf der Rückbank, ich auf der Beifahrerseite und beobachte amüsiert den Fahrer, während meine Freundin und ich von Themen, wie Mettbrötchen, Speckrollen und meiner leicht zu engen Hose, die ich mit einem Gummi sichern musste, zu Detox, Schlafmangel und Hängebusen wechseln. Dass der Fahrer sich zusammenreißen muss, spornt den Comedian in mir noch mehr an; es wird irgendwann ein wenig dreckig. Die ist übrigens schwanger und Dings hat ihr Baby jetzt gekriegt. Super süßes Mädchen. Wieso hat DER denn schon wieder ne Neue? Was wurde eigentlich aus dem Einen und reden wir noch über Ihn? Und meine Schuhe sind übrigens neu. Sie werden ausgiebig begutachtet und ich sage laut, was ich bereits seit 12 Minuten denke: Sie sieht verdammt heiß aus und ich habe es gerade mal hingekriegt, meine Hose mit einem Flitzegummi zu sichern. Der Taxifahrer prustet, versteckt es in einem Hustenanfall.

Vielleicht muss ich die Sache mit der Hose kurz erklären: Ich wollte sie ganz ganz ganz dringend anziehen und stellte 30 Minuten vor Abfahrt fest, dass ich sie gar nicht schließen kann. Zwei Zentimeter Stoff zu wenig an der Hose oder eben zwei Zentimeter Bauchumfang zuviel an mir. Ist eine Frage der Sichtweise… Hosenknopf wurde also mit einem Gummi gesichert, eine lange Bluse drüber getragen – ich war angezogen.
Weil ich die Sache jedoch mehr witzig als peinlich fand und glaubte, dass viele Frauen so in dem Falle gehandelt hätten, twitterte ich drüber. Mit der Vermutung, dass mir die Hälfte meiner Follower nicht glauben wird, weil ich eh oft Unfug schreibe. Das ist der Zauber dieser Social Media Kanäle – du kannst machen, was du willst. Stellst du es geschickt an, glaubt man dir entweder oder eben nicht. Manchmal vielleicht beides oder niemand ist sich so wirklich sicher. Ich manchmal auch nicht. Verwirrung stiften ist super, erfolgreich ists, wenns bei einem selbst funktioniert.

Tarnen und Täuschen. Sich selbst vor allem… darüber muss ich später nachdenken. Die Hose war nicht der Auslöser, aber vielleicht der ausschlaggebende Punkt, sich doch mal ein wenig mehr mit der Situation auseinander zu setzen, das Kind beim Namen nennen: Ich muss endlich wieder ausm Quark kommen und was für mich und meinen Körper tun. Und nein, damit ist nicht die abendliche Auszeit auf der Couch mit Rotwein und Deliveroo Sushi oder Burger gemeint, sondern das Anziehen der Laufschuhe und damit dann ein Mal um den Block laufen! Von nix kommt nix, heißt es doch so schön. Gibt Frauen, die holen sich nach der Schwangerschaft innerhalb kürzester Zeit ihre Traummaße zurück; ich hatte sie nie. Da gibts dann auch nix zurück zu holen. Ich müsste diesen Berg erst einmal erklimmen.
Ich gehöre zu der Sorte Frauen, die sich mehr oder weniger ok finden, mit der einen oder anderen gut sitzenden Klamotte besser aussehen, als nackt und so unterm Sportradar fliegen, dass sie sich mit schwankenden drei Kilo rauf oder runter noch ok fühlen würden. Die Waage zeigt es nicht an, aber man spürt es, dass was nicht stimmt. Man spürt es spätestens dann, wenn die Hose nicht mehr zu geht. Das Gewicht hat schon lange nichts mehr mit Wohfühlen zu tun und 58kg sehen bei unterschiedlicher Körpergröße auch jeweils anders aus. Wir „ich bin eigentlich OK Mädchen“ wissen das und sind deswegen mehr oder weniger mit uns fine. Klar gibts Problemzonen, die einen schon ewig nerven, aber wir haben über die Jahre, in denen wir uns ja schon irgendwie ok finden, gelernt, mit gut sitzender Kleidung den Bauchansatz, die dicken Oberschenkel oder auch die Schwabbelarme zu kaschieren. Seien wir mal ehrlich, das bisschen Schwabbelbauch wäre doch mit 2 Monaten intensiven Situps erledigt. Oder hier, die knubbeligen Knie, die könnte man locker mit Joggen abtrainieren. Hätte, würde, könnte, sollte…
Klaro folge ich den hübschen Sportmädels und -Jungs auf Instagram und werde auch für die paar Sekunden, die das Foto auf dem Display zu sehen ist, motiviert, aber sobald der Daumen weitergescrollt hat, ist auch die Motivation weg. Hat ja gut funktioniert.
Ich hab die erstmal alle entfolgt. Das ist ja Selbstgeißelung, denn ich fühle mich nur noch scheisse, wenn ich diese wahnsinnig tollen und durchtrainierten Körper sehe… „, höre ich heute von einer Bekannten. Ich kann sie verstehen, denke ich, während ich in einen Schokobrownie beiße und am Sekt nippe. Ich schaue sie an, wunderhübsche junge Frau, schlank und gut gekleidet. Während sie weiter über die Instagramaccounts der Fitnessgurus redet, hebt sie ihren Pullover und hält ihre Speckröllchen zwischen Daumen und Zeigefinger. Ach, da schlummert ein wenig Hüftgold unterm Pullover? Siehste ma, hätte ich so gar nicht vermutet. Sie scheint auch der Typ Frau zu sein, die sich soweit ok findet, gerne mehr machen würde, aber einfach zu faul ist. Mit einer anderen Ernährung ist da meist nicht mehr viel zu holen, die stimmt meist, sonst würden wir „ich bin eigentlich OK Mädchen“ längst auseinander gehen. Gesunde Ernährung, hier und da mal was Süßes, auch mal Burger, Pizza und Pommes als Ausnahme, aber sonst wird bewusst und anständig gegessen. Da wäre Sport angebracht, um den Körper zu formen, aber an dieser Stelle wären wir dann wieder beim Thema Faulheit angelangt, wie so oft. Ugh, ein Teufelskreis.
Druck von Außen? Keineswegs. Da bin ich mittlerweile immun und eigentlich finde ich mich ja auch eigentlich ok. Mich stört einfach das, was mich schon länger stört, aber offensichtlich stört es mich nicht genug, denn sonst würde ich das als Anlass nehmen, endlich den Arsch in Wallung zu bringen.
Das Kind mal eben locker mit ausgestreckten Armen über den 1.20 Meter Zaun im Garten heben? Kein Ding. Das Kind eine halbe Ewigkeit herumtragen, mit ihr toben und sie quer über den Spielplatz scheuchen – alles kein Problem. 10 Minuten mit den Hanteln trainieren, um gegen die Winkearme anzugehen? Och… lieber übermorgen… noch ist ja Pulliwetter und sooo dramatisch ist ja alles auch wieder nicht. Daniel Aminati, Sophia Thiel, Detlef D! Soost und wie sie alle heißen brüllen mir aus der Flimmerkiste zu, dass der Beachbody im Winter gemacht wird. Ja, recht haben sie. Aber eigentlich finde ich mich ja ok, nur diese eine Speckrolle da, die nervt. Und die andere da. Und eigentlich doch noch ein bisschen mehr und vor allem die Sache mit der Hose. Der Winter war halt sehr lang. Und leider liegt die Motivation noch im Winterschlaf… Wie kann ich sie wecken? Wie kann ich mein inneres Feuer entfachen, obwohl ja irgendwie alles doch mehr oder weniger ok ist? Die beste Motivation kommt von einem selbst, aber wenn die noch schläft, braucht es einen lauten Wecker.

Vielleicht fange ich übermorgen an. Oder besser danach, weil eigentlich hab ich da schon was vor…

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21 Comments

  • Reply
    Laura B.
    11. März 2016 at 9:54

    Ein wahnsinnig toller Post. So ehrlich und auch bei mir trifft er voll ins Schwarze!
    Ich sollte endlich mal den Poppes hoch kriegen und was tun! Also wenn nicht jetzt, wann dann? Auf geht’s zum Sport!

  • Reply
    Sonja
    11. März 2016 at 10:10

    Du triffst es auf den Punkt, liebe Anna! Ganz toller Post!

  • Reply
    VM
    11. März 2016 at 10:17

    Wenn ich mich an deine Bikini-Fotos von eurem Honeymoon erinnere, dann kann ich nur sagen: Du siehst toll aus!! Nicht nur ok :-)
    Die Sache bei Detlef, Sophia und wie sie alle heißen, ist ja auch, dass das LowCarb-Sachen sind, die zwar schnelle Ergebnisse zeigen, aber mittelfristig meistens den Jojo-Effekt fördern. Ich hab mich daher entschieden, langsam abzunehmen und Sport langfristig einzubinden. Ich mach das mit Gymondo. Das passt für mich am besten: 30 Minuten Training zuhause, während das Kind schon schläft. Das kriege ich mittlerweile super hin: Kind ist im Bett, ich schminke mich ab, ziehe sofort meine Sportsachen an und los. Dann ist noch keine 20 Uhr und ich bin schon durch mit dem Sport und kann andere Dinge machen :-)
    Vielleicht findest du auch genau so eine Routine, die in deinen Alltag passt. Als Selbstständige hast du da sicher noch etwas andere Anforderungen, aber wenn man erst einmal was hat, das zu einen passt, läuft es wie von selbst :-)

  • Reply
    Larissa
    11. März 2016 at 10:29

    Same here!!
    Super toll geschrieben und die Sicherheit, die einem ein Haargummi an der Hose geben kann, sollte niemals unterschätzt werden.
    Liebe Anna, hast du nicht mal an dem Hamburger-Urbathlon teilgenommen? Ich hoffe immer, dass mich eine Teilnahme zu einem Lauf motivieren könnte, mal wirklich meinen dicken Hintern hochzubekommen.

    Liebe Grüße,
    Larissa

  • Reply
    Lu
    11. März 2016 at 10:45

    Liebe Anna,

    ein sehr schön geschriebener Artikel! :) Kann ich 100%ig nachempfingen und mir geht es absolut genau so. :D Ich hab so meine Problemzönchen, aber insgesamt finde ich mit gut und bin dadurch zu bequem, etwas daran zu ändern. :)
    Hauptsache, man fühlt sich im Großen und Ganzen wohl und irgendwas ist ja sowieso immer..

    Liebe Grüße und ein tolles Wochenende!
    Lu

  • Reply
    Steffi
    11. März 2016 at 10:53

    Oh weia, ja das kenne ich so gut und spricht mir total aus der Seele (seit 3 Monaten Mama). Ein kleiner Versuch mit bei mir zumindest mäßigem Erfolg, was eigentlich auch nur heißt, dass ich nicht jede Schokolade sondern jede zweite mitnehme. Wieso hat man eigentlich in der Stillzeit so Lust auf Schokolade? Aber zurück zum Thema – nehmen wir doch die Psychologie zu Hilfe: dann lass es doch einfach wie es ist, lass die Pölsterchen, kauf einfach noch ein paar Gummibänder und finde dich damit ab. ;)

  • Reply
    Adriana
    11. März 2016 at 11:11

    Verdammt, erwischt :-)

  • Reply
    Madeleine Libsig
    11. März 2016 at 11:37

    Hallo liebe Anna,
    Ich kann nur aus meiner persönlicher Erfahrung sprechen, aber vielleicht hilft’s dir ja..!? Ich habe mich während der SS quasi (oder tatsächlich) verdoppelt..aus 48kg Körpergewicht wurden plötzlich 96 (!!!!!!) Keine Lust auf Sport, Trägheit, Müdigkeit, Lustlosigkeit..
    Habe trotzdem mit Sport angefangen und die absolute Motivation, kam mit dem Erfolg!!! Nun sind schon beinahe 40kg wieder weg und mein Sohn wird im April 1 Jahr alt. Also kann ich Dir nur raten, einfach anzufangen, Spass wird es machen, wenn du Erfolge siehst, spürst definitiv wirdt du dich stärker, erholter und vitaler fühlen :-) Viel Spass beim Trainning! :-) ps. Den inneren Schweinehund wirst Du immer und immer wieder bekämpfen müssen, dafür ist das Gefühl danach umso stärker und du wirst stolz sein auf Dich (#128154#)

    • Reply
      Anna Frost
      11. März 2016 at 11:45

      das klingt gut!!

  • Reply
    Andrea Stützer
    11. März 2016 at 12:00

    Ich hab das auch gemacht…is ja noch ok…Bist ja noch nicht dick…läuft schon noch!
    Tja dann stand ich auf, passte nicht mehr in meine Lieblingshose(obwohl es doch eigentlich noch „ok“ war) und schaute mich ganz genau an. Ich stellte fest, dass ich mich nur noch angezogen „eigentlich ok“ fühlte und das wollte ich nicht hinnehmen. Naggisch war nichts mehr eigentlich ok :/ und wenn ich nicht den Popo hebe passiert auch nix mehr…Jetzt sind 7 Wochen bald rum und alles sitzt wieder bequem, was mich dazu gebracht hat, dass ich es mir vllt auch locker wünsche.
    Nachdem ich mich durch die ersten zwei Wochen gefoltert hatte, wurde das immer einfacher :)
    Ich hoffe du machst das auch, denn wenn wir ehrlich sind, haben wir doch in der sozialpädagogischen Ausbildung gelernt, das „eigentlich“ eine Verneinung ist ;)!
    LG

  • Reply
    Dunja Nagel
    11. März 2016 at 12:13

    Toller Post Anna :)
    Und ich sag dir wie du das hinbekommst: einfach gleich jetzt anfangen. Genau jetzt noch heute. Ohne nachdenken. halbestunde irgendwas von YouTube oder die Runde um den Block. Einfach loslegen und nur nicht drüber nachdenken ;)

  • Reply
    Julia
    11. März 2016 at 13:11

    Folgendes hat bei mir gut funktioniert: 7 Minute Workout (googel das mal, ist ein konkretes Programm. Ich hab die 7M App von Johnson & Johnson und finde die super gemacht) oder bei YouTUbe irgendein 5 Minuten-Training mit Körpergewicht (und nicht zu schwieriges, damit es am Anfang nicht gleich frustrierend wird). Für 5 minuten hat man eigentlich nie eine Entschuldigung, warum man die jetzt nicht hat, man kann es gut einfach zuhause und mit dem eigenen Körpergewicht machen und der Gedanke „ 7 Minuten halte ich schon durch“ hilft, sich zu überwinden. Und dann ist man einfach fertig für den Tag. So. Und dann steht man da und denkt „Joar also 10 Minuten hätte ich jetzte auch geschafft“. Und entweder macht man dann noch weiter oder ein kleines Stretching oder man hört einfach auf, weil man sein Tagesziel geschafft hat. Und erlaubt sich das auch. Der Effekt, dass man denkt „Joar, hätte auch mehr geschafft“ hilft, es wieder zu machen. Und wieder und wieder bis man eine Gewohnheit draus gemacht hat.

    Bei mir führte das dazu, dass ich gemerkt habe „Oh, ich hab ja doch noch ein bisschen Zeit… und jetzt hab ich schon angefangen.. Hmm.. dann mach ich jetzt noch dieses 10 Minuten Video“. Und daraus wurde dann „Ich wünschte ich hätte gescheite Geräte… hmm… ich bin doch noch in diesem Fitnessstudio angemeldet. Wie praktisch!“.

    Und ich glaube diese Technik kann man auf alles anwenden, auch laufen. Wobei aufstehen und rausgehen nochmal andere Motivation erfordert als aufstehen und auf dem Teppich turnen. Was da vielleicht hilft (zumindest für eine begrenzte Zeit) sind schöne Sportklamotten. Ich könnte ja ständig hübsche Sachen fürs Gym kaufen…

    TL,DR: Erstmal underachieven und sich das erlauben und dann sieht man von ganz alleine, dass das nichts unangenehmes ist, oder etwas, das man vermeiden möchte. Und selbst wenn man es unangenehm findet, ist es immerhin schnell genug wieder vorbei. Der Hunger kommt mit dem Essen und gefühlt ist es mit Sport genauso ;)

    • Reply
      Anna Frost
      11. März 2016 at 14:23

      yes, das kenne ich! Jakob hats eine Zeit lang gemacht und ist ziemlich effektiv!

  • Reply
    Ines Jana
    11. März 2016 at 21:37

    Was für ein toller Bloggst. Ich kann mich da gut reinversetzen, auch wenn ich bisschen mehr wie eine kneifende Hose habe. Aber immer Ausreden und ich verschiebe es auf später. Jetzt habe ich seit 6 Wochen meine Ernährung umgestellt und fühle mich super. Weil ich seit Kindesbeinen an ein totaler Sportmuffel bin, habe ich lange eine Alternative gesucht. Lach Dich tot, ich gehe Nordic Walken (#128515#) Nicht zu anstrengend und da ich auf dem Dorf wohne, auch ein richtiger Spaß. Nebenbei habe ich schon fast 6 Kilo abgenommen und was das Wichtigste ist : Ich tue es nur für mich.

  • Reply
    Trine
    12. März 2016 at 1:40

    Mir fällt nicht mehr ein als Danke(#128139#)

  • Reply
    FashionqueensDiary
    12. März 2016 at 9:20

    Super toll geschrieben!!! Ich liebe deine Texte, du hast so eine tolle Art zu schreiben :-)

    • Reply
      Anna Frost
      12. März 2016 at 9:49

      danke <3

  • Reply
    Steffi
    12. März 2016 at 12:24

    Wer kennt das nicht. Aber du siehst wirklich klasse aus, und vor der Schwangerschaft hattest du meiner Ansicht nach einen super Körper. Und jetzt hast du ihn auch! Ich verstehe aber sehr gut, was du meinst. Diese 3-5 Kilo, die einfach einen Unterschied machen, ob sie Muskelmasse oder Wohlfühlspeck sind… Eine Frage hätte ich noch, die hiermit nichts zu tun hat: Wie groß bist du eigentlich? Das möchte ich schon lange wissen, nur zum Vergleich mit den tollen langen Blusen und Pullovern, die du so gerne trägst. Ich bin relativ groß und suche schon eine gefühlte Ewigkeit nach richtig langen Oberteilen :)

  • Reply
    Sarah
    14. März 2016 at 18:09

    Ich liebe diesen Beitrag. Cause it`s soooo true!!! *lach*

  • Reply
    Tine
    7. April 2016 at 10:42

    Liebe Anna! Du schreibst mir so aus der Seele! Ich bin schon mit etwas zu viel Kilos auf den Hüften in die letzte SS gestartet. Davon sind immer noch 5 kg übrig. Unser Sohn ist jetzt 2 und ich schaffe es einfach nicht, meine Faulheit zu besiegen. Tagsüber bin ich evtl. noch ganz motiviert, aber spätestens, wenn mich um 17 Uhr das erste Müdigkeitstief überfallt, weil ich da dann schon 12 Stunden wach bin, ist die Motivation weg und wenn das Kind dann im Bett liegt, schaffe ich es nur noch auf die Couch zum Relaxen und gut fühlen. Auch habe ich oft den Ansatz: „Ich brauche erstmal die richtige Ausrüstung (Klamotten, Videos, Utensilien etc.) – wenn das dann da ist, DANN fange ich an“. Dazu kommt es aber natürlich nicht. Mittlerweile fühle ich mich nur noch unwohl, aber auch das kann meine Faulheit und Müdigkeit nicht besiegen. Letztens habe ich meinen Kleiderschrank aussortiert und was ich da für Schätzchen gefunden habe… Lieblingsteile, die ich vor nicht mal 10 Jahren und fast 20kg weniger getragen habe. Mir schossen sofort die Tränen in die Augen, aus Wut auf mich und meine Faulheit und den Blick in den Spiegel habe ich mir die nächsten Tage erspart.
    Mittlerweile bin ich wieder auf dem „ok-Level“ angelangt, aber der Wunsch nach mehr Motivation und dem persönlichen Wohlfühlgewicht schwelt unter der Oberfläche weiter.

  • Reply
    Isabella
    13. Mai 2016 at 22:29

    Ein super Text! Schön zu wissen, dass andere Frauen genauso denken, fühlen und handeln wie ich. Abends, kurz vor dem Einschlafen, ist meine Motivation immer am höchsten. Dann sage ich mir: „Morgen früh, vor allem anderen, da gehst du ins Fitnesstudio! Danach wirst du dich super fühlen.“ Das könnte natürlich sein, nur leider kam es bis jetzt nicht dazu. Achja, nächsten Sommer wird alles anders..

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