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#unverbesserlichich

anna frost beard curly

 

 

Du motzt, weil du frierst… und läufst immer barfuß…

„Der ist schon sehr schön, der Song…!“, sagt Jakob und grinst mich spitzbübisch an. Ich habe den Song schon ein paar Mal gehört, hin und wieder auch schmunzeln müssen, mich in der einen oder anderen Zeile erkannt oder auch an ihn denken müssen.

Ich bin eher so der Roibuschtee-Typ und du stehst auf Starkbier…

Ich bin ein Sturkopf, ungeduldig und lodert in mir einmal ein Feuer, ist es nicht so schnell zu löschen. Das kann positiv, aber auch in manchen Fällen hinderlich oder auch stressig sein, wenn man oft die treibende Kraft in einer Runde ist, mit der imaginären Peitsche da steht und antreibt. Am liebsten würde ich alles selbst machen und können, bin aber schnell frustriert, wenn etwas nicht klappt.

Habe ich eine Idee, muss sie so schnell es geht umgesetzt werden, am besten gestern schon! So war es auch mit fafine.de und meinem Umzug von Fashionpuppe hier her. Ich hatte die Idee, diese reifte ein paar Tage in meinem Kopf, wurde zu einem Vorhaben und einem Plan und dann wollte ich sie von jetzt auf gleich sofort umsetzen. Diverse Faktoren erschwerten aber den Prozess.

Es sollte schnell gehen, aber doch gut durchdacht sein. Am besten gestern schon online sein, aber ich konnte mich einfach nicht für ein Design entscheiden. Das Logo sollte Handgeschrieben sein, aber ich habe keine schöne Handschrift. Zum Glück gibt es da Freunde, die das übernehmen können. Und zum Glück gibt es Freunde, die einem bei schwierigen Entscheidungen mit Ratschlägen und einer fundierten Meinung zur Seite stehen. Und zum Glück gibt es Freunde, die einen ab und an aus der eigenen Denkblase herausholen und daran erinnern, das manches nicht besser wird, wenn man es zerdenkt.

Bisher bin ich immer sehr gut gefahren, wenn ich auf mein Bauchgefühl gehört habe. Für manch einen klingt das zu sehr nach dem Sturkopf, dem Widder, der mit dem Kopf durch die Wand prescht. Manchmal ist das auch so. Aber manchmal sagt mir mein Bauch genau das richtige. Und manchmal ist ein Konzept auf der Serviette das beste Konzept, welches man in 10 Seiten Businessplan nicht hätte besser zerdenken können.

anna_frost_monochrome

In den letzten 10 Monaten, also seit der Geburt unserer Tochter, bin ich aber etwas entspannter geworden. Mich treibt nichts mehr ganz so schnell auf die Palme und und auch sonst bin ich mehr und mehr der Meinung, dass sich einige Dinge, Probleme oder Hindernisse mit der Zeit, etwas Spucke und ein wenig Energie und Sorgfalt erledigen lassen. Gelassen, aber doch getrieben von einem inneren Feuer – so könnte man meine Gefühlswelt beschreiben. Ein Widerspruch in sich und doch perfekt getroffen. Frauen wie ich, wir sind die Wildpferde unter den Zirkusponys. Man kann uns zwar in nette Hütchen aufsetzen, Regeln auferlegen, aber dennoch brechen wir immer mal wieder aus. Haben wir jedoch ein mal unser Herz verschenkt, kommen wir immer wieder zurück.

Jakob ist einer dieser Domteure, der es mit Energie, Geduld und viel Gelassenheit geschafft hat, dass ich ihm mein Herz geschenkt habe. Und seine Tochter wird es ihm vermutlich auch nicht leicht machen…

Wir Frauen sind eben einfach unverbesserlich. Ein Widerspruch in sich. Ein Wildfang. Eben #unverbesserlichich

 

Mit diesem Beitrag ist ein Teil der #unverbesserlichich-Kampagne von Lidl (die u.a. von Sophia Thomalla und Nilam aka Daaruum unterstützt wird) eine kleine Blogparade, in der 4 Mädels von ihren Macken erzählen, von ihren kleinen oder größeren Fehlern, von ihren Überzeugungen oder ihrer inneren Stärke, schlicht von den Dingen, die uns ausmachen, die uns charmant oder schön machen, die uns zur Frau machen, Frauen die sagen, was sie denken und es auch so meinen. Denn: es ist am schönsten, wenn wir so sind, wie wir sind. 

Wenn ihr mögt, könnt ihr ebenfalls mit dem Hashtag #unverbesserlichich teilen, was euch ausmacht!

 

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2 Comments

  • Reply
    Julia
    3. Oktober 2015 at 22:44

    Das passt jetzt zwar nicht zu deinem Post, aber ich liebe deine Haare
    Liebe Grüße, Julia

  • Reply
    Ruhrstyle
    12. Oktober 2015 at 10:20

    Oh, ich kenne dieses Wildpferdpony Extrem sehr gut und kann mich auch in etlichen deiner oben genannten Worte wiederfinden. Zum Glück habe ich einen wundervollen Mann, der es zumindest manchmal schafft, mich von der Wand fernzuhalten.

    viele Grüße
    Rebecca

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