BABY

Ey Muttis, seid doch mal lieb zueinander

emma babyfrost anna frost

Wovor dich ja wirklich niemand warnt, wenn du schwanger bist und ein Kind erwartest, sind die anderen Mütter. Eigentlich könnte man meinen, dass gerade andere Mütter diejenigen sind, die wissen, was du durchmachst, die zu dir halten, die eine starke Front mit dir gegen alle anderen bilden. Dabei sind es Mütter, die sich gegenseitig torpedieren, haten, sich blöde Sprüche drücken und dir die schiefen Blicke zuwerfen, die dir ganz tief im Herzen weh tun. Eine Truppe, von der man denkt, sie würde fest zusammenhalten, zerschießt sich von innen heraus. Nein, nein, so sind natürlich nicht alle. Um Gottes Willen, natürlich gibt es auch diejenigen, die entspannt, tolerant und cool sind mit dem, was andere machen.

Aber so manches Mal ist die Realität dann doch gleich dem Ärzte-Song und die Nachbarn suchen die verscharrte Leiche im Garten. Warum ist ein Schwarz/Weiß-Denken, die Annahme es gäbe nur ein einziges Richtig und ganz viele Falsch, unter Müttern so stark verbreitet? Ein schöner Mikrokosmos sind Foren und Facebookgruppen, in denen sich Mütter zusammenrotten, überwiegend um nach Rezepten für Babybrei zu suchen, stolz Fotos ihrer Brut zeigen und nach dem nächsten Babyflohmarkttermin fragen. Die heitere Welt wird eigentlich nur dann zerstört, sobald eine Mutter eine Frage zu einem Problem stellt („Was hilft bei Zahnungsschmerzen?“ oder „Mein Kind schläft beim Stillen ein, was kann ich tun?“) und auf eine Lösung hofft oder von den Erfahrungswerten anderer Mütter profitieren möchte. Bei zwei von drei solcher hilfesuchenden Fragen wird die Fragende mit Heugabeln und Fackeln an den Rand der geschlossenen Gruppe gedrängt, ihr wird mit dem Jugendamt gedroht oder mit grammatikalisch fragwürdigen und semi-informativen Antworten die Frage nicht in Ansätzen beantwortet. Das hinterlässt nicht nur Frust bei der Fragenden, sondern auch bei allen Beobachtern – zumindest bei mir.

emma babyfrost anna frost 2

„Wer sein Kind nicht liebt, der schiebt!“, musste ich mir schon das eine oder andere Mal anhören, weil ich meine Tochter im Kinderwagen spazieren fahre. Was zum Henker?? Warum wird meine Fürsorge und Zuneigung in Frage gestellt, weil ich mich in diesem Moment für ein anderes Transportmittel entschieden habe, als jemand anderes? „Du musst dein Kind tragen!!“ – Das tue ich. Im Tuch von ByKay, im BabyBjörn, in der Manducca. Ist aber alles falsch. Warum? Weil das jemand sagt, der sein Kind in einem Tuch / einer Tragevorrichtung eines anderen Herstellers trägt.

„Wie? Du stillst nicht mehr? Du hast viel zu früh abgestillt!! Welche Chemiemilch gibst du denn jetzt deinem Kind?“ Egal, was du sagst, es ist vermutlich die falsche Milch. Du hast schon den ersten Brei gegeben? Vermutlich den falschen. Du hast dein Handy beim Stillen in der Hand? Ja sag mal, schämst du dich denn nicht??? Dein Baby will stehen, drückt die Beine durch und hat Spaß daran, auf deinem Schoß zu stehen, sich an deinen Händen festzuhalten und zu balancieren, bevor es krabbeln kann – das ist aber voll nicht gut, weil das gibt einen Hüftschaden und wahrscheinlich erleidet dein Baby dadurch auch noch einen Hirnschaden. Irgendeinen Schaden auf jeden Fall. Und vermutlich wird es später in der Schule in Musik deswegen eine 5 auf dem Zeugnis haben und niemals studieren können. Scheiß egal, was dein Instinkt dir sagt, wie weit entwickelt dein Baby ist – alles falsch. Alles. Aus Prinzip. Und weil eine andere Mutter nicht scheut, dir das zu sagen.

Als es letztens an der Tür klingelte und die Nachbarin mit einem Paket für uns in der Hand nachfragte, wie es denn so läuft und man höre Emma ja dauernd weinen, ob denn alles ok ist, stand ich da mit meinem lachenden Kind auf dem Arm und mir fiel beinahe das Gesicht aus dem Kopf. Dauernd? Gut, im Moment hat Babyfrost eine Phase, da will sie nur bei Mama sein und beschwert sich ab und an mal, wenn der Papa sie ins Bett bringt. Das ist aber normal, kommt und geht wieder. Und wenn das bei euch nicht so ist, dann aber bei uns. Ok, meine Haare sahen in dem Moment an der Tür dezent zerzaust aus, weil ich kurz vorher mit Emma auf dem Boden tobte, war aber sonst ordentlich geschminkt und auch angezogen (also nix hier Schlafanzug!). Und ansonsten ist Emma ja ein fröhliches Kind – ja … manchmal sehr laut, eben wie die Mama, aber sonst gibts kaum was zu Weinen. Auch nachts ist alles entspannt, denn sie schläft 10 Stunden durch (fragt nicht, wie wir das geschafft haben …). Nicht nur, dass die Nachbarin selbst Mutter einer kleinen wenige Monate alten Tochter ist, sondern auch nicht viel älter, als ich, weswegen ich mich ein wenig gekränkt fühlte. Nein, eigentlich schon arg gekränkt, denn ich war bis eben der Meinung, dass Baby und Mama ein gutes Team sind. Sie hielt mir dann noch einen dreiminütigen Vortrag über den Vorteil von Tragetüchern und dass man dann ja sooooo viel erledigen kann mit dem Kind auf dem Rücken und verabschiedete sich dann mit den Worten, dass ich Emma ja gerne mal zu ihr geben kann, wenn ich Zeit für mich bräuchte. War das jetzt eine Lärmbeschwerde? Eine freundliche Geste? Ich schloss die Tür, legte Emma für ihren Mittagsschlaf ins Bett, sie schlief sofort ein und ich fing erst einmal an zu weinen.

Ja, da hatte sich den Tag über eine Menge angestaut. Kurz vorher durfte ich Kritik einstecken, dass ein Spielebogen mit Lichtern der Horror für kleine Babys ist und ich damit meinem Kind erheblichen Schaden zufüge. Davor kam noch irgendwas anderes, was ich schon längst wieder verdrängt habe. Ist eigentlich auch egal, mein Nervenkostüm hatte jedoch Löcher und mein selbstverschuldeter Stresspegel war einfach zu hoch. Es gab aber auch einfach viel zu tun an diesem Tag. Ein reinigendes Gewitter, Druck ablassen – für sowas sind ein paar vergossene Tränen immer gut.

Als Mutter brauchst du ein dickes Fell. Nicht nur musst du dein Kind vor bösen Monstern unterm Bett beschützen, auch du selbst musst deine Handlungen und Entscheidungen an beinahe jeder Stelle rechtfertigen und die täglich auftauchenden Selbstzweifel verarbeiten. Rechtfertigungen vor sich selbst sind die schwierigsten. Mütter machen sich sehr gerne selbst Druck. Stellen ihre eigenen Ansprüche hoch und höher und wollen gerne perfekt sein. Zumindest wäre ich das gerne. Schreiben, neue Projekte zu Wasser lassen, hier ein Event, da eine wichtige Veranstaltung, hier eine kleine Pressereise, PEKiP, Babymassage, Rückbildung, Yoga, sich auftürmende Wäscheberge, Wohnung aufräumen, Abendessen kochen. Alles Dinge, die ich sehr sehr gerne und mit Leidenschaft mache (ok, Wohnung aufräumen und Wäsche waschen nicht … ist aber nötig!). „Ich mach das schon!“, sage ich viel zu oft. Aber leider sind die 24 Stunden eines Tages irgendwie zu wenig für all das. Abstriche mache ich bei mir, denn mein Kind steht an erster Stelle. Das war von Anfang an so und wird auch immer so sein. Und zwischen all den Dingen achte ich darauf, dass mein Kind niemals zu kurz kommt. Ich bleibe lieber noch nachts länger wach, als dass ich eine Spielstunde auf dem Wohnzimmerboden mit Emma ausfallen lasse. PEKiP, Rückbildung, Wasauchimmer wird abgesagt, wenn das Baby einen Strich durch die Rechnung macht. Und ich wette, dass es andere Mütter genauso machen. Das Kind gibt den Ton bei diesen Extradingen an, hier wird niemand zu etwas gezwungen (Ach was rede ich … Ballettkurs und Klavierstunden habe ich doch schon für sie gebucht! #Dancemom). Und doch erntet man böse Blicke, wenn man einen kleinen Moment aus dem Alltag der Außenwelt zeigt. An der Stelle rede ich schon gar nicht mehr von mir, sondern fasse meine Beobachtungen und Erzählungen von anderen Müttern der letzten Monate zusammen.

Ich finde es einfach schade, wie fies – ob beabsichtig oder unbeabsichtigt – Mütter anderen Müttern einen Stich ins Herz versetzen. Mal angenommen, nicht jede Mutter will ihrem Kind absichtlich Schaden zufügen. Mal angenommen, jede Mutter liebt ihr Kind. Mal angenommen, jede Mutter versucht ihr bestmögliches, um ihrem Kind eine schöne Kindheit zu bescheren, das Kind behütet und geborgen aufwachsen zu lassen. Warum muss dann so ein Kleinkrieg unter Eltern stattfinden?

Mal darüber nachgedacht, dass es vielleicht, aber auch nur gaaaaanz vielleicht einen Grund hat, warum die eine Mutter bereits vor dem 6. Monat abgestillt hat? Oder gar nicht stillt? Ich bin mir sicher, dass sie weiss, dass „Muttermilch das Beste für ihr Kind ist„, das kriegt sie ja ständig in der Werbung gesagt. Und mit Sicherheit von der einen oder anderen stillenden Mutter. Mal darüber nachgedacht, dass es einen Grund hat, warum ich Tragevorrichtung XY habe und nicht eine andere? Mal darüber nachgedacht, warum ich auf jeden Fall mit dem Kinderwagen zum Einkaufen gehe und nicht das Kind in das Tragetuch stecke?

Die Zeitvorstellung der Aymara

Foto Bilfinger SE

Wer nur Schwarz/Weiß denkt, dem entgehen die vielen Farbabstufungen, die dazwischen liegen (Hand hoch, wer denkt an einen 50 Shades of Grey Witz??). Und ganz ehrlich? Mir tun die Kinder leid, die von ihren Eltern dieses Schwarz/Weiß-Denken übermittelt bekommen. Ist ein Denken über den Tellerrand zuviel verlangt? Kann man nicht einfach mal die Entscheidungen anderer tolerieren? Man muss sie nicht gut finden. Nein. Man muss sie nicht als Nonplusultra ad acta legen. Aber man kann sie hinnehmen. Und darüber nachdenken, dass die Entscheidung vielleicht nicht auf die eigenen Bedürfnisse zutrifft, aber vielleicht auf die der anderen.

Die Natur hat uns Muttis schon mit Absicht diesen Instinkt in die Wiege gelegt, der grob absichert, dass wir unser Kind nicht fallen lassen oder vom Wickeltisch schubsen. Auch gibt es da noch immer diese eine Frau im Leben einer jeden Frau, die man fragen kann. Die nennt sich ebenfalls Mutter (die eigene zum Beispiel), Tante oder Oma. Die haben es offensichtlich geschafft, eigene Kinder groß zu kriegen (man selbst zum Beispiel) und wenn man sich selbst schon ziemlich gut findet, kann an den Dingen, die die eigene Mutter getan hat, nicht allzu viel falsch sein. Fragt die doch mal! Früher war nicht alles aus Holz. Und schon gar nicht besser. Erst recht nicht einfacher. Bedingungen waren anders und das Angebot vielleicht kleiner. Mehr aber nicht.

Wenn ich Emails bekomme, in denen steht „Ich weiss nicht, wen ich sonst fragen soll, die anderen Mütter sind so arrogant und fies …“, dann frage ich mich, was hier eigentlich los ist. Warum gibt es nur richtig und falsch? Begegnet eurem gegenüber doch mal so, wie ihr euch wünscht, dass man euch begegnet.

Mütter haben gute und schlechte Tage. Jeden Tag werden die Karten neu verteilt und nach dem morgendlichen Kaffee legen wir unsere Rüstung an, um den Tag zu meistern. Blaue Flecken bleiben nicht aus, Blessuren gehören zum Leben dazu. Und jeden Tag schwinge ich mich erneut auf mein rosa Pferd, klemme mir meine Familie unter den Arm und würfle so lange weiter, bis ich über Los! komme und die 400 Taler einkassiere. Was anderes macht ihr auch nicht, ihr anderen Muttis. Und stellt euch mal vor, wie einfach es wäre, würden wir gegenseitig im Windschatten reiten und uns die eine oder andere helfende Hand reichen.

Also Muttis, seid doch mal lieb zueinander!

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59 Comments

  • Reply
    Julia
    9. April 2015 at 15:37

    Klasse Artikel. Da hast du mal Dampf abgelassen. Und du hast so recht. Ich lese immer wieder mal Foren weil meine kleine 8 monatige Tochter nur an der Brust schläft. Werde als Schnuller Ersatz missbraucht. ;-) man erhofft sich irgendwie einen tollen Tipp zu finden. Statt dessen werden die Mamis übelst beschimpft, die Tips geben.

    • Reply
      Kaddi
      9. April 2015 at 16:28

      Liebe Julia,
      wie gut das zu hören! Bei uns läuft es seit ca. 2 Wochen auch so und von anderen Muttis hab ich teilweise nur betretenes Schweigen geerntet! Meine Hebamme und eine befreundete Kinderkrankenschwester meinten aber, dass es ok sei und auch wieder vorbei ginge. Also: Kopf hoch und liebe Grüsse von Kaddi

      • Reply
        Julia
        9. April 2015 at 19:55

        Hallo Kaddi,bei uns gehr das jetzt leider schon seit 6 Monaten so. Es wäre auch ok wenn ich wenigstens abends für 2 Stunden noch auf die Couch gehen dürfte. Aber das ist nicht möglich. Glaub nicht das es von alleine aufhört. Das kind von einer Freundin ist jetzt 26 Monate und die macht das immer noch so.

        • Reply
          VM
          9. April 2015 at 21:09

          I FEEL YOUUUU, liebe Kaddi, liebe Julia!
          Meine Tochter ist 12 Monate alt und ich bin ebenfalls ihr Schnullerersatz! Wenn das nicht bald aufhört, werde ich es wohl leider „erzwingen“ müssen. Es tut mir für meine Tochter leid, aber ich brauch nämlich auch mal meine Ruhe!
          Und die Reaktionen kenne ich nur zu gut…..

    • Reply
      Rina
      9. April 2015 at 20:02

      oooh hier das gleiche! Meine Tochter schläft auch seit sie 6 Wochen alt ist am Tage nur an der Brust und auch sonst findet sie es auf dem Arm ziemlich cool und alles andere eher weniger. Hab
      mir auch schon anhören dürfen, warum ich mich denn als Nuckel benutzen lasse. Aber wenn man will, dass das Kind wenigsten mal eine Stunde schläft, dann macht man auch das. Die kleine wird jetzt übrigens 5 Monate. Irgendwann wird die Phase sicher vorbei sein!

      • Reply
        Jenny
        15. Juni 2015 at 10:57

        Meine Tochter hat bis kurz nach dem ersten Lebensjahr nur an der Brust geschlafen…irgendwann brauchen sie das nicht mehr….ich hab auch immer Kritik geerntet und mich verrückt gemacht. Macht es so, wie es für euch am schönsten und besten klappt. Die Kleinen haben immer neue Phasen und entwickeln sich weiter…nach einem Jahr und zwei Monaten habe ich abgestillt und es lief super. Und das, obwohl ich dachte, dass mein Kind für immer an der Brust schlafen wird. Sie hat auch lange bei uns im Bett geschlafen. Vorgestern ist sie 2 geworden. Sie ist ein tolles Kind, schläft in ihrem Kinderzimmer und freut sich auf ihren kleinen Bruder, der in 2 Wochen auf die Welt kommen wird (+/- , ihr wisst schon).
        Ich werde alles genauso machen, nur dass ich es diesmal besser weiß und die anderen reden lassen :-)

  • Reply
    Bettie
    9. April 2015 at 15:39

    Und manchmal gibt es sie auch, die guten und die lieben Mütter. Ich hab ein paar gefunden, online und offline. Dir wünsche ich das auch, und vor allem, dass Du nicht mehr zu der blöden Nachbarin musst. :)

  • Reply
    Nicole
    9. April 2015 at 15:46

    Spricht mir sehr aus dem Herzen. Meine Kleine ist knapp zweieinhalb. Es wird weiter gehen mit Dingen wie „Was, sie kommt erst mit drei in den Kindergarten? ICH finde ja, je eher desto besser, weil *fügeeinwasduwillst*…“ Oder „Arbeitest Du wieder?“ Da kommt dann wahlweise „Mütter, die arbeiten gehen trotz Kind, hätten ja kein Kind bekommen müssen, wenn ihnen die Karriere wichtiger ist“ oder „Mütter, die daheim bleiben, beglucken ihr Kind und können nicht loslassen/machen sich vom Mann abhängig/trinken den ganzen Tag Capuccino und gehen shoppen …“ Es ist wirklich ein Graus. Ich habe von Anfang an meine Sicht der Dinge NUR geteilt, wenn ich explizit danach gefragt wurde. Ich behaupte nicht, dass mein Weg der einzig Wahre ist. Aber er ist UNSER Weg und funktioniert für uns. Lass Dich nicht unterkriegen und hör auf Dein Herz.

  • Reply
    Sarah
    9. April 2015 at 15:53

    Das sind großartige Worte, Anna! Ich liebe deinen Blog und wie rührend du über deine Schwangerschaft, deine Tochter und das Mamasein erzählst. Es ist nicht immer leicht, aber Mutter zu sein ist ja wohl mal eins der tollsten Dinge die eine Frau leisten kann und jede geht nunmal ihren eigenen Weg :)

  • Reply
    Iris
    9. April 2015 at 16:06

    Frost-Mama,

    jetzt mal ernsthaft:.Auch wenn ich Dich nicht persönlich kenne, verfolge ich Dich hier schon ne Weile. So von Journaille-Elster zu Fashion-Puppe. Weil es unterhaltsam ist, Dir zu folgen. Spaß macht, an Deinem Alltag Teil zu haben (und das eigene Chaos erträglicher macht).
    Ich bin 38, gerade mit Baby Hanfi 3 schwanger (1 und 2 sind 15 und 8 Jahre alt) und kann Dir von hier aus jetzt mal all Deine fremde-blöde-Mütter-Kommentare von den Schultern wischen. Keep cool und sei Dir gewiss, dass all die Übermütter an sich selbst verzweifeln. An ihren „Ansprüchen“ sich und vor allem der Umwelt gegenüber. Völlig wurscht, ob Du Emma huckepack trägst, in einer Manducca, vorm Bauch in einer Hängematte oder schiebst. Solange es Emma und Dir gut tut ist alles her-vor-ra-gend. Ob und wie lange Du stillst ist einzig DEIN Ding. Wenn Emma Brei mit Kapern mag-gib ihn ihr. Ich bin auch kein Fan von Krebsfleisch und nur weil es gesund ist würde ich es trotzdem nicht essen.
    Du machst alles richtig, vertraust auf Deine Instinkte und mal ehrlich: Wenn Emma nicht zufällig mit dem Sprachzentrum eines Sechsjährigen geboren wurde, wie bitte soll sie sich denn äußern, wenn nicht durch glucksen, weinen oder brabbeln?
    Lass alle Nachbarn, Klugscheisser oder Super-Moms tratschen und ihre Weisheiten kund tun. Das gibt es gratis, amüsieren uns und sollte uns nur feststellen lassen, dass nicht jedes Baby gleich ist und wir unsere Babies gut genug kennen, um zu wissen, dass sie gern auf dem Bauch liegend im Kinderwagen geschoben werden möchten. Und dass der gute Onkel Hipp eben nicht den für unseren Nachwuchs leckersten Brei kocht. Und auch, dass eine Manducca nicht bei allen Babies die erste Wahl ist sondern mein Baby lieber in der Nonomo sanft geschaukelt wird.
    Emma ist ein Sonnenschein und das allein zählt.

    In diesem Sinne -Kopf hoch, Brust raus und weiter rocken!
    Liebe Grüße,

    Iris

  • Reply
    Tabea Bauer
    9. April 2015 at 16:10

    Vielen Dank für diesen Artikel! Habe es, bevor ich selber Mami wurde nie für Möglich gehalten dass Mamis untereinander so fies sind.
    Und dann fing ich an auf Facebook Kommentare auf einer Mütterseite zu lesen und war erschüttert! Wie oft man da virtuelle Ohrfeigen einsammelt für die Art wie man sein Kind erzieht ist unglaublich.
    Für mehr Toleranz & Zusammenhalt unter Müttern!

  • Reply
    Jule
    9. April 2015 at 16:20

    Liebe Anna,

    ich lese schon ewig Deinen Blog und habe mich unheimlich gefreut, als Emma Euer Leben bereichert hat.
    Mit Deinem Blog sprichst Du mir aus der Seele. Ich bin als Studentin Mama geworden; natürlich war mein Töchterchen aus Sicht anderer Mütter „ein Unfall“, meine Tochter hat Neurodermitis seit sie ein Jahr alt ist, und „natürlich lag das an der zu kurzen Stillzeit“. Dass ich ab dem fünften Monat mit PreNahrung zufüttern musste und ich aufgrunddessen erstmal heulend vor dem Kinderarzt saß, wusste und fragte auch keiner.
    Jetzt als Paukerin muss ich mich ständig mit doofen Fragen von Müttern ab 40+ ( die ja sowieso die Weisheit mit Löffeln gefressen haben) rumärgern. „Wie Du hast ein Kind?“ „Das war doch bestimmt nicht geplant!“ „WAS? Du arbeitest Vollzeit?“ „Habt Ihr dann überhaupt Zeit füreinander?!“ „Naja, wir wollten ja warten, bis wir unser Kind wirklich was leisten können“können…“

    Auch sehr aufbauend. Ich weiß also, wie man sich fühlt. Mütter unter sich kann man echt teils vergessen!

  • Reply
    Silvia
    9. April 2015 at 16:26

    Ich bin zwar selber keine Mama – zumindest im Moment noch nicht. Aber ich kann dich da ansatzweise verstehen. Wir haben letzten November einen kleinen Kater adoptiert und ich hatte zunächst keine Ahnung was ich da zu beachten habe. Um nicht meinen Freund und seine Katzenerfahrene Familie zu nerven, habe ich mich auch in verschiedenen Facebook-Gruppen angemeldet – Frau will ja eine gute „Katzenersatzmama“ sein. Und wie die sich da teilweise bashen ist echt nicht schön – da zählen auch die Gründe nicht, warum man sich für eine bestimmte Haltungsform entscheidet nicht. Ich kann mir vorstellen, wenn es dann auch noch um den eigenen Nachwuchs geht, dass das ganze noch exponentiell schlimmer ist.
    Du machst deine Sache gut – lass dich da nicht von beirren, was andere sagen und höre auf deine Instinkte! Unsere Mütter haben das auch gut ohne Internet geschafft!
    Ich höre da jetzt auch mehr drauf und lass mich weniger von den „KatzenexpertInnen“ abbringen.

  • Reply
    JesSi Ca
    9. April 2015 at 16:33

    Oh Anna – i love it!!!
    Leider wird uns allen noch so einiges begegnen, doch sollten wir wirklich mehr als Clan agieren – als Mütter-Clan miteinander und nicht gegeneinander….
    Ich unterschreibe hier JEDES VERDAMMTE WORT!!!!!!!!
    DANKE Anna DANKE!!!!

    Und ich leihe Dir gerne mal meine Nachbarschaft aus – die machen das nicht vorne rum, die haben es eher mit hintenrum… ;)

    Liebste Grüße
    JesSi Ca

  • Reply
    Siri Dangelat
    9. April 2015 at 16:36

    Besser gehts nicht!

  • Reply
    Kaddi
    9. April 2015 at 16:40

    Hallo Anna! Was für ein toller Artikel. Er spricht mir sehr aus dem Herzen. Dieses ganze Mama-Universum ist noch so neu für mich und an so richtig nette Mütter, die einen mit doofen Kommentaren verschonen und einfach cool und lässig sind, bin ich auch nich nicht so richtig geraten. Eher an die Sorte, die dich als Rabenmutter darstellen oder (vllt auch noch schlimmer, ich weiß es noch nicht) an die Sorte Frauen, die sich deine Sorgen/Probleme anhören, nur um dann sagen zu können: Ach hab ich ein herrlich unkompliziertes Kind!

  • Reply
    Claudia
    9. April 2015 at 17:00

    Liebe Anna,

    da wurde ich doch neulich im Elterncafe glatt gefragt, warum meine 5 Monate alte Tochter denn so zart sei? Ob ich ihr nicht genug zu essen gebe? Ich wäre fast aus allen Wolken gefallen (und natürlich fiel mir der passende Spruch dazu erst auf dem Nachhauseweg ein), aber von daher kann ich mit dir sowas von mitfühlen und finde deinen Text einfach toll! Wir rocken doch alle unser Ding. Klar mal klappt es besser, mal schlechter. Und so ganz ohne Verwandtschaft oder sonstige alternative Betreuung soll meine, bzw. unsere Tagesleistung erst mal eine nachmachen. Also: insgeheim sind wir alle Superheldinnen (auch mal mit der ein oder anderen Träne im Auge)!!

  • Reply
    Adina
    9. April 2015 at 17:07

    Danke für deinen Artikel!
    Es ist wirklich so wie du es beschreibst. Ich erwarte im Sommer mein erstes Kind und vorher habe ich mich auf div. Seiten und Foren schlau machen wollen. Aber am Ende war ich richtig erschrocken…es wird einem aber auch nicht gegönnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
    Als Beispiel:
    (Ich habe mir auch einen etwas teureren Kinderwagen zugelegt, schon wurde ich angefahren: wie kannst Du dir nur so einen teuren Kinderwagen zulegen…MHHH..vielleicht weil ich klein und zierlich bin und ich nicht darauf stehe, wenn der Kinderwagen 40 Kg wiegt. Außerdem mag ich es wenn der Kinderwagen schick ausschaut;)ganz zu schweigen von der Flexibilität beim Schieben)
    Manche Muttis gönnen einem NIX und machen einem auch das Leben schwer.
    Viele Frauen haben leider nicht den Luxus 3 Jahre bei Ihrem Kind zuhause zu bleiben und der Arbeitgeber wird es wohl nicht begrüßen, das der Zwerg das Büro bespaßt. Wenn Du das als Mama angibst bei anderen Müttern..dann renne so schnell du kannst, das dich die Tomaten nicht erwischen.;) ich würde auch lieber 3 Jahre Babyzeit haben oder zumindest bis Sie sich mitteilen können aber leider ist das nicht möglich. Da wünschte ich mir von manchen Mamas auch mehr Verständnis.
    Der Gedanke das du deinen Krümmel mit 1 in den Kindergarten geben musst ist doch für keine Mama erstrebenswert. (Ich hoffe auf gute liebe Erzieherinnen.)Also LIEBE MAMAS nicht so schnell Urteilen sondern wie Anna es schrieb. Auch mal Hinterfragen!
    Wieso?Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm;)
    In diesem Sinne Danke für den Artikel ;))

    • Reply
      Viktoria
      9. April 2015 at 19:11

      Entschuldige, aber ich finde du machst das, was Anna kritisiert, wenn auch freundlich und zurückhaltend: Du verallgemeinerst, stellst deine Sicht als Grundlage für alle dar. Wir haben uns mit einem Jahr sehr auf die Kita gefreut, sowohl wir Eltern als auch unsere Kleine, die es morgens immer kaum erwarten kann. Für uns war es also durchaus erstrebenswert :)
      Alles Gute für dich und deine Familie!

      Anna, danke für diesen Beitrag. Ich möchte allen Mütter ein Lob und ein Dankeschön aussprechen, die sich gegenseitig helfen. Ich hab das Glück auch von diesen einige zu kennen <3

      • Reply
        Lucy
        9. April 2015 at 21:41

        Mein Mäuschen geht seit September auch in die Kita. Anfangs war ich total verunsichert, mittlerweile denke ich, dass es das Beste war was wir hätten tun können!
        Die Kleine liebt es dorthin zu gehen, die Kinder, die Erzieher.. sie entwickelt sich prächtig und freut sich dennoch jeden Tag wieder nach Hause zu kommen.. und uns geht es auch prima dabei. :)

  • Reply
    Maike
    9. April 2015 at 17:52

    Toller Beitrag <3

  • Reply
    Fritzi
    9. April 2015 at 18:11

    Der erste Tipp meiner Hebamme war „Schau dich bloß nicht in Foren um oder frag‘ Dr. Google. Frag‘ lieber mich.“ Ich hab mich daran gehalten und bin äußerst froh, dass ich den Apfel im Fucking-Social-Paradies hab hängen lassen. In einem Interview auf Hauptstadtmutti habe ich gelesen, dass besonders Mütter -wie keine andere homogene Gruppe- die Solidarität untereinander vermissen. Machen Väter so was? Vereinskumpels? Hallo, die klopfen sich doch auf die Schulter und stoßen mit ’nem Bierchen an. Sollten wir auch öfters machen. Mit Malzbier versteht sich… Prost, Anna. Ich tink auf euch! Gut gemacht.

    Gruß Fritzi

  • Reply
    Sabine
    9. April 2015 at 19:05

    „was du nicht willst, das man dir tut – das füg auch keinem andern zu“
    Nur leider beherzigen dies viele Mütter eben NICHT. Da wird kritisiert, verbessert, herabgewürdigt, kluggeschissen, sich in oberlehrerhafter Manier wichtig gemacht.
    WOZU ? Das bleibt wohl das heilige und ungelöste Rätsel. Um sich selbst besser zu fühlen ? Um eigene „Fehler“ zu tarnen ? Um (Lebens-) Frust loszuwerden ? Um andere klein zu machen ? Um Anerkennung zu bekommen ? Keinen blassen Schimmer.

    Leg dir ein dickes Fell zu, zeige den gestreckten Mittelfinger und die rausgestreckte Zunge (naja, vielleicht denkst du dir das besser) !
    Jede Mutter ist die beste Mutter für ihr Kind. Keine ist perfekt, jede hat Ecken und Kanten und macht vieles ähnlich wie andere und manches eben anders. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Wäre ja auch verdammt langweilig, alle so gleich. Wo bleibt da das Bunte im Leben ? Jeder ist nunmal einzigartig, witzigerweise ist gerade dies auch so ein Ding, was die „Besserwissermuttis“ ihren Kindern immer sagen : „du bist so einzigartig !“ Recht haben sie. Aber im nächsten Satz wird die eigene Lebensphilosophie quer über den Spielplatz gegossen, als DIE richtige Lebensweise ? Wo bleibt denn da die Einzigartigkeit ? Ich möchte nicht, dass jeder so lebt, wie ICH lebe. Ich will auch nicht, dass man mir nacheifert. Mich oder mein Leben nachmacht. Ja, ich denke gelegentlich auch „nee – oder ?“. Aber ich DENKE es. Ich habe meine Meinung, die muss ich aber nicht jedem entgegenschleudern. Schon gar nicht ungefragt. ch erteile keine ungefragten Ratschläge. Vor allem auch deshalb nicht, weil ich meist nur einen Augenblick, eine Momentaufnahme von anderen Leben sehe. Und es geht mich auch nichts an, solange keine wirkliche Gefahr für Leib und Leben des Kindes besteht. Und Kakao, Schokolade, Reiswaffeln, eine „falsche“ Tragehilfe fallen nicht in diese Kategorie !
    Mein Sohn wird nächste Woche 9 Jahre alt – ich spreche also mit wahrlich jahrelanger Erfahrung….. geweint habe ich zu Beginn auch immer wieder. Heute schüttle ich lächelnd den Kopf, drehe mich um und gehe weg. Letztens brach ich in schallendes Gelächter aus, ich habe Tränen gelacht und mein Gegenüber hat sich konsterniert vom Acker gemacht – vermutlich wird diejenige gerade tratschen, dass ich mächtig einen an der Waffel habe … und das arme Kind ! Ob ich schonmal Kaffee für die Dame vom Jugendamt vorbereiten sollte ??

    Bleib cool ! :-)

  • Reply
    Caro
    9. April 2015 at 20:46

    Recht hast du!

  • Reply
    chrissi
    9. April 2015 at 20:56

    Mal wieder sehr schön geschrieben. Aus eigener Erfahrung kann ich noch (!) nicht sprechen, aber aus dem Freundeskreis hab schon oft zu hören bekommen,was man als Mama dann doch alles falsch macht.
    Bleib die Mama für die Kleine wie du es möchtest.

  • Reply
    Jule
    9. April 2015 at 21:13

    Rechts rein, links raus… Leider das Einzige, das wirklich hilft.

    Ich habe ganze 10 Monate gebraucht, um über der Meinung anderer Mütter , Schwiegermütter , Schwägerinnen oder Hebammen zu stehen und sie nicht zu nah an mich rankommen zu lassen. Resultat: Ich mache alles so, wie es für uns (unserer Tochter, meinem Mann und mich) richtig ist und es UNS gut tut.

    Und andere machen es eben anders. Da gibts kein Richtig und kein Falsch!

    Sollte ich Fragen haben, gehe ich zu meiner Mutter oder zu unserer Kinderärtzin, ansonsten verlasse ich mich auf meinen Mutterinstinkt… der mich bisher noch nie enttäuscht hat.

    Ja, unsere Tochter ist ein kleines, cooles Mädchen. Sie schläft meist sehr gut und ist auch sonst ein Sonnenschein.

    Was aber nicht dran liegt, dass mein Mann und ich die neusten Erziehung-, Ernährungs- und sonstige Methoden drauf haben und somit Eltern par excellence sind… NEIN, wir hatten schlicht und einfach ziemlich großes Glück mit unserer Maus und irgendjemand hat es gut mit unseren Nerven gemeint. Der Schuss hätte auch nach hinten losgehen können, dessen sind wir uns bewusst!

    Sollten wir irgendwann noch ein Baby bekommen (jaaa, wir gehen ggf. die Gefahr ein, dass unsere Maus ein verwöhntes Einzelkind bleibt), wird es vielleicht ein quengeliges kleines Schreikind… that’s life!!!

    Also, lasst eure Mitmuttis doch stillen so lange sie wollen, Brei selbstkochen oder Gläschen kaufen, Babys auf dem Arm oder in Ihren Bettchen einschlafen und vorwärts oder rückwärts im Kinderwagen sitzen, und das egal ob mit 6 oder erst mit 10 Monaten.

    Keiner von uns ist perfekt, aber wir sind mit Sicherheit alle gute Mamas, die die Mäuse über alles lieben und nur das Beste für sie wollen…

  • Reply
    VM
    9. April 2015 at 21:19

    Liebe Anna, vielen Dank für diesen schönen Beitrag! Als du damals schriebst, du würdest gerne eine „super mom“ sein, dachte ich noch: Oh bitte nicht wieder so einen Druck aufbauen! Wir Mamas sind alle super moms, weil wir jeden Tag unser Bestes geben! Müssen wir uns denn immer gegenseitig zur Perfektion puschen… (Mich setzt sowas immer selbst unter Druck… Keine Ahnung, warum.)
    Aber jetzt hast du wirklich 1:1 meine Meinung und Erfahrung getroffen. Ich habe aber Gott sei Dank das Glück, eine tolle Krabbelgruppe gefunden zu haben. Und da macht der Erfahrungsaustausch wirklich Spaß!
    Es bleibt mir aber ein Rätsel, warum wir Mütter uns nicht einfach unterstützen können… Als eine Mama bei Freunden bemerkte, dass unsere Tochter recht pflegeleicht zu sein scheint (!), sagte sie zum Abschied: „Schrei mal mehr, damit Mama und Papa was zu tun haben!“ WHAT????

  • Reply
    Teresa
    9. April 2015 at 21:23

    Danke dafür!! Etwas mehr Gelassenheit und Toleranz wünsche ich mir auch oft – sowohl bei mir selbst als auch bei den anderen Müttern! Dein Post wird mir im Gedächtnis bleiben!

    Süße Grüße!

  • Reply
    lena
    9. April 2015 at 21:31

    Ok wer macht die Button „mehr Toleranz unter Müttern!“ ? Ich nehme einen. Ähnlich wie die Katuenmammi hier war ich vor meinem sohn schon pferdemammi, da gibt’s auch viel Murks. Aaaaber man lernt auch auf sich zu hören. Ich kam dann mit fast allem als Mutti gut klar, außer mit dem stillen. Ich heule immer noch vor Wut wenn ich lese „jede kann stillen“ man muss halt nur mal „ein bisschen durchhalten“ zum brechen! Ich habe nicht nur unter größten schuldgefühlen abgestillt, sondern diese emotionale kriese und das „scheitern“ bei meinen Freundinnen erlebt. -SCHRECKLICH! ich hab mir dabei geschworen das ich nicht engstirnig sein werde und versuche das tagtäglich!

    Denn eins ist klar: jedes Baby ist anders, also werden wohl auch die wege anders sein. Vielfalt ist doch das was dir welt braucht.!

    Und: nette Mütter gibt es! meine Freundinnen sind für mich da, und genau so bin ich für sie da.

    3 kinder im meinem Bekanntenkreis schlafen extrem schlecht. Und ich sage ihnen allen das gleiche: Du bist nicht schuld! -das hilft wenigstens ein bisschen. Sind nämlich alles 3 bewegungsüberflieger … die verarbeiten viel. So ist das halt. Meiner schläft gut war dafür bewegunstechnisch schlechter, na und? ;-P

    • Reply
      Ivi
      10. April 2015 at 11:20

      Ach, das ist ein schöner Begriff „Bewegungsüberflieger“…darf ich den dann für unsere Kinder nutzen? Ich musste auch erst lernen, dass JEDES Kind anders ist…die Große = ruhig, die Mittlere = (dachten wir) wild, aber die Kleinste = Powergirl von morgens bis abends. Dadurch schlafen auch die zwei Kleinen noch nicht so wirklich durch…was wir vermissen, aber nicht ändern können ;)

      PS. Stillen klappte auch bei mir fast NIE und beim 3. Kind habe ich mich dagegen entschieden, für mein Kind. Blicke? Naja, von manchen Blicken bin ich gestorben, aber ich stand darüber.

      LG

  • Reply
    Lucy
    9. April 2015 at 21:38

    Heieieiei – wie gut ich das kenne!
    Bei mir sind es aber nicht nur andere Mütter, sondern auch Großmütter (teilweise sogar Großväter!) oder gar Leute die selbst gar keine Kinder haben?
    Mittlerweile ist es aber tatsächlich weniger geworden. Die Kleine wird bald 2 und da sehen es, so habe ich zumindest das Gefühl, die Leute wohl entspannter. Oder ich habe einfach gelernt wegzuhören, wer weiß.. ;)

    Mein Lieblingsbeispiel für „sich einmischende Fremde“ wird immer ein Tag im ersten Sommer bleiben. Meine Tochter war circa 6 Monate alt und innerhalb eines Tages durfte ich mir tatsächlich mehrfach (!) anhören, dass mein Kind viel zu dünn angezogen ist und einige Augenblicke später von anderen Nervbacken, dass es doch heute so viel zu warm wäre. Mehr als einfach „wtf“ zu denken, fiel mir da irgendwann auch nicht mehr ein.

    Ich habe in den vergangenen 2 Jahren einige Muttifreundschaften schließen können, sodass es für uns eine regelmäßige schöne Runde geworden ist in der man sich austauschen kann, sich gegenseitig hilft und natürlich Spielkameraden für die Mäuse gefunden hat. Ich bin unbeschreiblich froh, dass ich diese Mädels habe – klar sind die „kinderlosen“ Freundinnen (zumindest die, die nicht das Interesse an einem verloren haben) nach wie vor super, aber meine Muttis sind eine riesen Hilfe und ich möchte sie keinesfalls missen.

  • Reply
    Melanie
    9. April 2015 at 22:23

    Hallo zusammen, passiv aggressives verhalten wurde leider eben eher Frauen antrainiert, auch bekannt als Stutenbissigkeit. Oh, ich passe mittlerweile in eine 42… toll, bei mir rutschen schon die 38er Jeans. … autsch Treffer, und somit mitten ins Herz. Da einem oft erst im Nachhinein bewusst wird was das für eine gemeine und fiese Attacke war,kann man sich oft nicht gleich zur Wehr setzen.
    Kopf hoch Mädls, man sieht sich immer 2x im leben! Liebe grüße von der dreifachmama

  • Reply
    Stefanie
    9. April 2015 at 23:18

    Seit Abend Nummer eins vor vier Monaten nuckelt das Baby am Schnuller, das Tragetuch wurde genau drei Mal verwendet, das Handy hat beim Fall den Kopf des Babys gestrichen, der Papa lässt das Baby mit ihm fernsehen, schon seit dem dritten Lebensmonat gibt es arbeitsbedingt einen Kita Tag in der Woche,…
    Ich würde dir gerne sagen „Nimmer dir das, was andere sagen nicht so zu Herzen“, aber ich habe gestern auch noch vor Selbstzweifeln geheult. Was mit etwas geholfen hat ist, meinen Mann zu zwingen mir einmal am Tag zu sagen, wie gut ich doch eigentlich alles mache und das wir ein glückliches Kind haben!
    Und da das gut tut: liebe Anna, bei allem was ich hier sehe und lese machst du deine Sache wirklich ganz wunderbar!
    Vielen Dank für deine tollen und ehrlichen Artikel!

  • Reply
    Naelle - Once in Paris
    9. April 2015 at 23:47

    baaaah jetzt bist du mir erst recht mega sympatisch! Genau sowas geht mir auch total auf den Geist, und zwar als Beobachter, den Kinder hab ich noch keine….
    Mütter sind halt leider leider auch Teil der Gesellschaft: und die ist oft einfach mega dumm, egozentrisch und besserwisserisch. man vergisst halt, dass Mutterschaft nicht unbedingt intelligenter macht….und Mutterliebe nicht unbedingt netter!

    Lg aus Paris!

  • Reply
    ullatrulla
    10. April 2015 at 7:55

    Was ein Artikel – hihi. Ich habe auch eine kleine Tochter (9 Monate jetzt) und wurde besonders in der Schwangerschaft oft gewarnt vor den Mami-Kriegen online und im echten Leben. Online geht da echt einiges ab, deshalb lese ich gar nicht mehr in irgendwelchen Foren, in echt habe ich bisher Glück gehabt. In allen Kursen etc die ich bisher besucht habe, waren eher Muttis, die ihr Ding machten und dies den anderen auch zugestanden haben. Mal sehen, wie das wird, wenn die kleine Motte in die Kita kommt, da habe ich schon Angst vor, haha.
    Liebe Grüße,
    Daniela

    PS. Ich habe meine Nachbarin auch mal angesprochen, weil ihr Kind – etwa im selben Alter wie meins – am Abend oft stundenlang schrie. Ich habe es aber einfach nicht mehr ertragen und mir Sorgen gemacht, man will ja auch nicht zu einem der Nachbarn gehören die bei einer Kindesmisshandlung oder sowas am Ende gefragt werden, warum sie nie was gemerkt haben. Ich habe aber ganz lange drüber nachgedacht und sie ganz lieb gefragt und eher nach dem Motto „Brauchen Sie vielleicht Unterstützung…“ etc. Es stellte sich dann heraus, dass sie davon überzeugt ist, dass man sein Kind nicht verwöhnen soll und es so das Durchschlafen lernt. Da musste ich schlucken und ich weiß nicht, ob ich so buddha-mäßig und „Jeder darf machen, wie er mag“-mäßig geschaut habe, wie ich vielleicht sollte :-(. Also was ich sagen will: ich selber bin manchmal auch nicht davon frei, etwas zu beurteilen. Gehört irgendwie auch dazu, weil man nicht perfekt ist glaube ich.

  • Reply
    Jo
    10. April 2015 at 8:47

    Liebe Anna,
    ich stimme dir in allem, was du schreibst, zu. Deine Beispiele sind absolut aus dem Leben gegriffen, ich hab das alles auch schon so erlebt. Eine Frage beschäftigt mich trotzdem, und ich würde mich mal interessieren, was du darüber denkst: Gehört zum Zusammenhalten nicht auch, sich als Mamas gegenseitig Tipps zu geben? Und wenn ja, wie stellt man das an, ohne bei der anderen dieses miese Gefühl hervorzurufen? Ich bin mit meinem ersten Kind selbst durch die Hölle, die du beschreibst, gegangen und hab mich irgendwann komplett aus Foren etc rausgehalten und mir Mütter-Freundinnen gesucht, die kooperativ statt agro sind. Nach und nach wurde ich aber zu einer, man kann schon sagen überinformierten Mutter, einfach weil ich sehr gern Fachbücher, Ratgeber etc. lese und mich interessiere – und natürlich vieles selbst durchgemacht hatte. Wenn ich dann Mütter traf, die etwas in meinen Augen objektiv schädliches für ihr Kind praktizierten, offenbar ohne es zu realisieren, hielt ich mich immer zurück – und sagte nichts. Wenn mir eine von Schlaf-/Still-/Beikost-Problemen erzählte, gab ich oft keinen Ratschlag, um nicht in die von dir beschriebene Kerbe zu hauen. Aber ist das nicht eigentlich bescheuert? Kann es sein, dass Mütter heute auch extrem empfindlich sind? Weil sie alles richtig machen wollen und es als Angriff empfinden, wenn ihnen jemand signalisiert, dass es anders ginge? Gehört zu entspanntem Mutti-Sein nicht auch dazu, einfach mal zu sagen: Ach echt, so kann man das auch machen, na gut, probier ich mal – oder auch nicht.
    Ich glaube, wir sind selbst einfach sehr unsicher heutzutage, gerade weil wir oft keine Mama/Oma/Tante griffbereit haben und viele ihrer Intuition nicht mehr trauen.
    Darum bin ich absolut für „Nettsein“ unter Muttis, aber dazu gehört für mich auch ein netter Ratschlag, ein Hinweis oder Tipp.
    Meinst du nicht?

  • Reply
    Ivi
    10. April 2015 at 11:16

    Auweia…da mache ich dann wohl alles falsch…oft werde ich als Rabenmutter beschimpft…aber schon mal drüber nachgedacht, Ihr lieben Leute, dass Rabenmütter die besten Mütter der Welt überhaupt sind ;)

    Toller Artikel und ich sage DANKE dafür!!!

    Ich kann auch was beisteuern…unsere Kinder gehen (fast) von Anfang an „alleine“ ins Bett, also es wird vorher schon gekuschelt, vorgelesen, gesungen etc., ABER wir bleiben nicht am Bett sitzen. War eigentlich noch nie so. Wir legen uns auch nicht mit ins Bett (natürlich sind Ausnahmen wie Krankheit o.ä. vorhanden) und jedes Mal, wenn die Krabbelgruppe bei uns war, ich unser Würmchen hingelegt habe, rausgekommen bin aus dem Zimmer und Tür zugemacht habe…erntete ich verständnislose Gesichter…Unsere Kinder sind alle so aufgewachsen und haben keinen bleibenden Schaden davon getragen, denn wir sitzen im nächsten Zimmer und gehen auch rein, wenn sie rufen oder weinen ;)

    Danke nochmal,
    LG Ivi

  • Reply
    Ori
    10. April 2015 at 12:11

    sehe ich auch so :-)
    manchmal glaube ich, bei den müttern, die am meisten kritisieren, läuft irgendwas schief. im sinne von: sie werden ihren eigenen anforderungen an sich selbst nicht gerecht. sobald sie dann bei einer anderen mutter etwas sehen, was ihrer meinung nach auch nicht so super ist, wird draufgekloppt. um sich selbst besser zu fühlen!
    und richtig machen kann mans eh nicht, hab ich hier schon mal geschrieben ;) http://www.kugelfisch-blog.de/2015/01/wie-mans-macht-macht-mans-falsch.html

  • Reply
    x3wonderland
    10. April 2015 at 12:24

    omg so ein wunderschöner artikel ♥
    einfach toll geschrieben ♥ schwärm ♥

    liebe grüße

    http://x3wond3rland.blogspot.de/

  • Reply
    Patrizia
    10. April 2015 at 14:03

    Klasse Artikel! Ich liebe deinen Blog und wie rührend du über deine Schwangerschaft, deine Tochter und das Mamasein erzählst.

    http://www.thesmallnoble.blogspot.de

  • Reply
    Katrin
    10. April 2015 at 14:29

    Du brauchst ein dickeres Fell, liebe Anna!
    Ich weiß genau wovon Du redest, diese bescheuerten Mütterkriege habe ich auch schon sehr oft mitbekommen, zum Glück aber meistens „nur“ in der Umgebung bzw. in diesen unzähligen Online-Foren. Aber klar, wenn solche Sprüche von meinen Freunden oder Familienangehörigen kämen, also von Menschen die mir am Herzen liegen, ja, da würde ich auch schlucken. Aber bei einer Nachbarin, mit der Du anscheinend kaum was zu tun hast… Warum lässt Du das so an Dich ran? Ist das wirklich die Tränen wert? Läuft doch alles gut mit Deiner Kleinen, ein bisschen mehr Selbstsicherheit kannst Du Dir schon erlauben!

  • Reply
    Jennifer Schneider
    10. April 2015 at 19:21

    Hallo, :-)
    dein Artikel ist wirklich klasse!:)
    Vieles habe ich genau so erlebt…
    Man muss sich schon so einiges anhören… Und so wieso macht man alles falsch und jeder weiß es besser! Toll geschrieben!:-)
    Liebe Grüße, Jenny ;)

  • Reply
    Sonja
    10. April 2015 at 22:23

    Ach, da hat sich in den letzten 20 Jahren echt nichts geändert??? Schade, wirklich. Als Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern kann ich euch raten: Macht euer Ding, wie ihr es für richtig haltet. Vor allem hört auf euren Instinkt und bloß nicht auf militante Super-Mütter, die ihr Modewissen aus Büchern und Psychologie-Zeitschriften beziehen. Meine Schwiegermutter hat mir damals etwas sehr schönes gesagt: Babymuetter können gar nichts falsch machen. Jedes Kind braucht etwas anderes und die Mutter weiss das natürlicherweise am besten. Sie musste es wissen, sie hat sechs Kinder groß gezogen.

  • Reply
    Mary
    11. April 2015 at 17:17

    Yeah Frau Frost!

    Dieses Thema beschäftigt mich auch schon eine Weile. Ich bin gerade mit Baby 1 Schwanger und lungre im Krankenhaus mit fiesem Nierenstau vor mich hin.

    Das Problem ist ja, dass man im Alltag, egal ob fürs Kind oder sich selbst, 1 Million Entscheidungen treffen muss. Was ziehe ich an, was esse ich, nehme ich Weichspüler, benutze ich die Creme von Marke XY oder gar keine usw.
    Mit Kindern hat man nun die riesen Auswahl an: Tragen, Babyschalen, Kinderwagen, Nuckelflaschen… eigentlich nimmt das gar kein Ende! Man liest nun lauter Rezensionen und glaubt für sich das Beste gefunden zu haben und dann kommt da auf einmal Mutter XY und macht das ganz anders. In dem Moment muss selbst ich mir manchmal auf die Zunge beißen, um nicht doofe Ratschläge zu verteilen. Daran liegt das Problem: solche Mütter fühlen sich einfach selbst in Ihrem Tun erschüttert und müssen dann austeilen.
    Ich habe mir vorgenommen, möglichst viel von anderen zu lernen und zu schauen, was ich für mich rausziehen kann und mir gefällt. Das klappt nämlich ganz gut ohne doofe Wertungen und vermeintliches Halbwissen.
    Neulich hat sich eine Bloggerin bei Instagram ungeschminkt gezeigt und daraufhin kam ein Kommentar: „Kritisiert sie bloß nicht, dass mag sie gar nicht“! Hallo!? Was gibt es da zu kritisieren!? Sie zeigt sich ohne Schminke und findet das gut. Da heißt es nur mitlesen oder weiter scrollen!

    Soviel von mir :)
    Fazit: Keep on rockin, Mutter Frost!

  • Reply
    lele
    11. April 2015 at 18:52

    Super Post! Ich bin übrigens NICHT gekrabbelt und habe keine bleibenden Schäden davongetragen. Höre lieber auf dich und dein Gefühl, dann machst du das richtige!
    LG lele

  • Reply
    Irene
    11. April 2015 at 22:05

    Wie so oft finde ich einfach nur toll, dass du hier offen und ehrlich deine Meinung sagst. Ich gratuliere dir zu diesem Text, den ich genau so unterschreiben würde. Ich bin selber Mutter eines mittlerweile 3,5 jährigen Sohnes und habe auch alles Mögliche gehört. Bei den diversen Foren war ich schnell wieder weg und ich hab nur noch mit echten Freunden und meiner Mutter über das Thema Kinderprobleme usw. gesprochen. Tragetücher oder Kinderwagen ist doch völlig egal solange sich alle beteiligten damit wohlfühlen. Mein Sohn hat den Kinderwagen gehasst und geschrien bis er rot anlief, also habe ich ihn getragen, aber auch nicht immer. Tja und jetzt will er mit seine 18kg immer noch ständig getragen werden, nur soviel zum Tragetuch (hat nicht nur Vorteile). Mach einfach was du richtig findest und für euch als Familie passt, denn niemand kennt dein Kind besser als du selber.
    Lg. Irene
    http://www.moliba.blogspot.com

  • Reply
    Lisa
    12. April 2015 at 8:44

    Ich habe selbst kein Kind, behaupte aber mal dass ich mit dir fühlen kann. So ein intolerantes Verhalten ist sicher schrecklich. Vielleicht haben diese Frauen in der Vergangenheit auch stark einstecken müssen und denken nun dass sie anderen Müttern gegenüber ein gleiches Verhalten an den Tag legen müssen. So blöd und verletzend sie es vielleicht auch selbst empfunden haben. Das ist natürlich absolut keine Entschuldigung. So ein Verhalten zeigen manche Menschen, auch als nicht Mutter, in anderen alltäglichen Situationen. Da wird kein Mitgefühl oder keine Sympathie gezeigt, nö da wird noch schön drauf rumgehackt.
    Lass dich nicht unterkriegen, du bist bestimmt eine ganz tolle Mutter!

  • Reply
    Ann-kathrin
    12. April 2015 at 10:01

    Ich gehe gerade mit meiner Tochter spazieren, damit sie schläft. Im Kinderwagen! ErgoBaby liegt unten drin

  • Reply
    Ann-kathrin
    12. April 2015 at 10:01

    Ich gehe gerade mit meiner Tochter spazieren, damit sie schläft. Im Kinderwagen! ErgoBaby liegt unten drin

  • Reply
    Stefanie
    12. April 2015 at 22:46

    Ich find deinen Artikel sooo stark!!
    Ich kenn das Thema theoretisch, da kinderlos, aber es ist einfach unfassbar, nicht?
    Ein sehr gutes Buch dazu: Mütterterror von Christina Mundlos.

    Noch viel Spaß und Durchhaltevermögen in deinem Umfeld, wünsch dir alles Gute!

  • Reply
    Susi aka texterella
    13. April 2015 at 11:59

    Recht hast du! Aber irgendwie ändert sich das wohl nie – war „zu meiner Zeit“, also vor 17, 15 und 11 Jahren, auch schon so. Am besten hält man sich von solchen Müttern fern, so habe ich es zumindest gehalten. Sonst wird’s echt anstrengend!

  • Reply
    Ramona
    13. April 2015 at 21:03

    kann selbst leider noch keinen krümel bekünden aber habe ähnliches schon bei vielen mamis im freundeskreis gesehen und fass mir da jedesmal an den kopf. es geht doch um menschen, sehr kleine aber menschen, da gibt es doch kein patent rezept und keine mami kann von vornherein alles wissen warum zeigt man dann nicht verständnis und unterstützt sich gegenseitig :-( dennoch ein sehr schöner artikel!

  • Reply
    Katie
    15. April 2015 at 9:08

    Guten Morgen liebe Anna,

    ich lese Deine Posts total gerne – und der trifft wieder mal wie die Faust aufs Auge. Ich bin zwar noch nicht ganz in diese Welt eingetaucht, stehe aber mit meiner Schwangerschaft Anfang des siebten Monats kurz davor. Ehrlich gesagt habe ich das, was Du schreibst, zwar noch nicht so, oder nur in Foren erleben können, aber ich habe da schon von anderen Mamis das eine oder andere gehört und bin gespannt, was dann über mich hereinbrechen wird.

    „Leben und leben lassen“ finde ich dafür ein tolles Motto – wie Du sagst, jeder denkt sich was, bei dem, was und wie er Dinge tut und Tipps, ich glaube, jeder ist dankbar dafür, aber es sollten wirklich Tipps sein und keine Anweisungen.

    Ich übe dann nun schonmal in den nächsten Monaten eine entspannte Grundhaltung solchen Frotzeleien gegenüber – und bin ganz gespannt, ob das vielleicht schon im Geburtsvorbereitungskurs ab übernächster Woche losgeht :-D

    Viele liebe Grüße
    Katie

  • Reply
    Anntonia
    17. April 2015 at 14:26

    Selbst als (noch)Nicht-Mama spricht mir dein Artikel richtig aus der Seele. Irgendwie sind Mütter (ja, jetzt kommt bestimmt gleich ein Aufschrei!) da doch sehr ähnlich wie Hundebesitzer: Nur BARFEN ist gesundes Hundefutter! Nur Geschirr(wahlweise Halsband) erlaubt dem Hund einen normalen Bewegungsablauf! …Manchen Menschen ist das „Über den Tellerrand blicken“ einfach schrecklich fremd!

  • Reply
    Esther
    17. April 2015 at 15:16

    Ich hab noch ein paar Wochen und rechne schon mal mit solchen Muttis. Ich werde, wie jetzt auch, in solchen Ätzmomenten zwischen den folgenden Strategien wählen, je nach Gemütslage:

    A: Ich lächle, nicke und sage mir, dass diese Person einfach selbst nicht weiß, was richtig ist und nur auf verzweifelte Art Bestätigung sucht. Dann verbeuge ich mich mit Namaste und einem ohmmmm.

    B: Ich gebe zu, dass ich von Babys absolut keine Ahnung habe und auch nur schwanger geworden bin, weil ich besoffen in der Disco mit irgendeinem Typen Sex hatte. Aber seit ich kiffe schon viel ruhiger bin und es auch hilft, das Kind hinter verschlossener Kellertür einfach mal brüllen zu lassen.

    Mal gucken, was besser funktioniert :)

  • Reply
    Paleica
    21. April 2015 at 14:59

    ich hab zwar selber (noch) keine kinder, kriege das aber rundum aus verschiedenen gründen trotzdem mit und finde es ebenso fraglich. es gruselt mich schon davor, mich eines tages damit womöglich auseinandersetzen zu müssen. meine devise lautet da eher „leben und leben lassen.“ schön, dass es auch andere menschen gibt. mach weiter so, ich glaube, DU fügst deinem kind den mit abstand kleinsten schaden zu!

  • Reply
    Nina
    22. April 2015 at 14:41

    Ach Anna. Ich mag dich!

  • Reply
    Zora
    24. April 2015 at 15:11

    Ja, das kennt wohl jede Mutter, vor allem die frisch gebackenen. Und witzigerweise ist dieses Verhalten von Müttern ja geradezu Schreiber-Dauer-Thema, egal, wohin man schaut. Es bewegt also viele und stört vermutlich fast alle, aber irgendwie liegt dieser Sache eine Dynamik zugrunde, die ein höchst lästiges Eigenleben führt.
    Aber ein Hoffnunglicht kann ich entzünden, auch wenn das vielleicht doof klingt: Spätestens mit dem zweiten Kind werden „diese“ Mütter anders, entspannter, sicherer und dann wird viel weniger gekrittelt und hinterfragt und bessergewusst. Versprochen. Und andersrum ist man plötzlichselbst, sobald erst mal Nummer zwei da ist, erhaben und immunr gegen solche Verhaltensweisen und Kommentare. Dann kann man drüber lachen und es juckt einen nicht mehr. So war’s zumindest bei mir. Denn dann weiß man einfach, dass man weiß, was man tut.

    Dir alles Gute

  • Reply
    Was wäre wenn ... - Kinder und der Umgang mit ihnen - diephotographin
    20. Juli 2015 at 19:33

    […] liebste Zusammenfassung der Gesamtsituation von Juramama Mütter untereinander bei Fashionpuppe Mütter und Väter als Kollegen bei Mutter & Söhnchen und Ich bin Dein Vater Ein Artikel zu […]

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